Einparkhilfe Test – die 10 besten Einparkhilfen im Härtetest

01-Bosch-Parkpilot-URF-7-Frontsystem-universal-Einparkhilfe-1-ausschnittIn den Ballungszentren werden Parkplätze immer knapper und in den Parkhäusern immer kleiner, und die Autos immer breiter. Da kann das Einparken zu einer nervenaufreibenden Geduldsprobe werden. Ein Zentimeter zu weit nach rechts, links, hinten oder vorne, und schon ist eine Schramme oder Delle im Auto. Richtig teuer wird es, wenn ein Schaden an einem fremden Auto entsteht.

Untersuchungen verschiedener Versicherungen haben ergeben, dass die meisten Blechschäden bei niedriger Fahrgeschwindigkeit entstehen. Besonders ärgerlich ist es, wenn das eigene Auto unverschuldet einen Blechschaden durch die Einparkkünste anderer Kraftfahrer erleidet.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

TIPP (Werbung)

Bosch Parkpilot URF 7 Frontsystem universal Einparkhilfe
Bosch Parkpilot URF 7 Frontsystem universal Einparkhilfe

Kundenbewertung:

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Vorteile
  • sehr zuverlässig
  • top abgeschirmt
  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • Reichweite bis ca. 100 cm
  • Eigendiagnosefunktion
  • Auch KFZ mit Anhängerkupplung
  • Sensoren sind lackierbar

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • Anzeigen über LED und Lautsprecher

    • Erfassungsreichweite bis zu ca. 100 cm

    • Spannung über Rückfahrscheinwerfer




    • zusätzlicher Taster zum Einschalten

    • Einbauanleitung auf CD-Rom in deutsch

    • Anschluss über Kabelbaum

    • Lautstärke einstellbar



2 Longhorn Profi-Einparkhilfe mit 8 Sensoren für Front und Heck, PDCLonghorn Profi-Einparkhilfe mit 8 Sensoren für Front und Heck, PDC

99,99 Euro
Listenpreis: EUR 99,99
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Longhorn Profi-Einparkhilfe mit 8 Sensoren für Front und Heck, PDC
Vorteile
  • zuverlässiger Betrieb
  • einfacher Einbau
  • 3 unterschiedliche Alarmklänge
  • Warnsignal abschaltbar
  • Montagematerial inkl. Bohrer
  • E1-Zulassung

Nachteile
  • Anleitung könnte ausführlicher sein

  1. Technische Details



    • 8 Ultraschallsensoren

    • LCD-Display und akustisches Signal

    • bis zu 150 cm

    • Spannung über Rückfahrscheinwerfer




    • Frontsensoren per Schalter

    • Einbauanleitung in deutsch

    • Anschluss über Kabelbaum

    • Lautstärke einstellbar



3 Waeco MagicWatch MWE82 Kabelgebundene EinparkhilfeWaeco MagicWatch MWE82 Kabelgebundene Einparkhilfe

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
92%
"sehr gut"
Waeco MagicWatch MWE82 Kabelgebundene Einparkhilfe
Vorteile
  • zuverlässige Sensoren
  • zügige Reaktion
  • Qualität sehr gut
  • Sensibilität in 3 Stufen
  • mit Kernbohrer
  • Preis-/Leistung sehr gut

Nachteile
  • nur Hecksensoren

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 100 cm

    • Spannung über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster optional

    • Einbauanleitung mehrsprachig

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke einstellbar



4 Star Mobil Einparkhilfe im NummernschildhalterStar Mobil Einparkhilfe im Nummernschildhalter

Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
Star Mobil Einparkhilfe im Nummernschildhalter
Vorteile
  • kindeleichte Installation
  • stylisches Farbdisplay
  • keine Bohrung in der Karosserie
  • unauffällige Montage
  • Made in Germany
  • ausreichend Montagematerial

Nachteile
  • weniger seitliche Abdeckung
  • nur Hecksensoren

  1. Technische Details



    • 2 Ultraschallsensoren

    • optisches und akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 110 cm

    • Strom über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster optional

    • Einbauanleitung deutsch

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke einstellbar



5 Valeo 632000 Einparkhilfe Beep und Park mit 4 SensorenValeo 632000 Einparkhilfe Beep und Park mit 4 Sensoren

65,00 Euro
Listenpreis: EUR 83,19
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
89%
"gut"
Valeo 632000 Einparkhilfe Beep und Park mit 4 Sensoren
Vorteile
  • tadellose Funktion
  • guter Intervallton
  • erweiterbar mit Spiegel
  • erweiterbar mit Display
  • Bohrer im Set

Nachteile
  • Piepser etwas leise
  • nur Hecksensoren

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 100 cm

    • Strom über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster optional

    • Einbauanleitung deutsch

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke zweistufig



6 Carmedien Einparkhilfe Rückfahrwarner CM-PDC1Carmedien Einparkhilfe Rückfahrwarner CM-PDC1

Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
87%
"gut"
Carmedien Einparkhilfe Rückfahrwarner CM-PDC1
  • Funktion zuverlässig
  • einfacher Einbau
  • auch schräge Stoßfänger
  • passender Lochbohrer
  • Sensoren einfach austauschbar

Nachteile
  • etwas langsame Reaktion
  • im Kofferraum etwas leise

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 150 cm

    • Strom über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster optional

    • Einbauanleitung multilingual

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke zweistufig



7 VSG R4S Einparkhilfe mit akustischem Signalgeber und 4 SensorenVSG R4S Einparkhilfe mit akustischem Signalgeber und 4 Sensoren

Kundenbewertung: 4.5 von 5

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Top10 Bewertung
86%
"gut"
VSG R4S Einparkhilfe mit akustischem Signalgeber und 4 Sensoren
Vorteile
  • hohe Zuverlässigkeit
  • vermeidet unnötige Kratzer und Beulen
  • geringe Ausfallquote
  • einfaches Zusammenbauen
  • Steckverbindungen mit Sicherheitshaken

Nachteile
  • Kabellängen knapp
  • lange Reaktionszeit

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 150 cm

    • Strom über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster nicht vorgesehen

    • Einbauanleitung multilingual

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke zweistufig



8 E-Sky EC170-36 HD Rückfahrkamera mit Radar Sensor EinparkhilfeE-Sky EC170-36 HD Rückfahrkamera mit Radar Sensor Einparkhilfe

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.4 von 5

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84%
"gut"
E-Sky EC170-36 HD Rückfahrkamera mit Radar Sensor Einparkhilfe
Vorteile
  • HD-Kamera
  • 170° Weitwinkel
  • anschwellender Summton
  • Neigungswinkel einstellbar
  • Spritzwasser geschützt

Nachteile
  • nur ein Radarsensor
  • Monitor nicht enthalten

  1. Technische Details



    • 1 Sensor, HD-Kamera

    • akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 200 cm

    • Strom auch über Rückfahrscheinwerfer




    • einschalten über Taster

    • Einbauanleitung deutsch

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke einstufig



9 Tkoofn Universal Einparkhilfe mit LED Farb-DisplayTkoofn Universal Einparkhilfe mit LED Farb-Display

14,99 Euro
Listenpreis: EUR 14,99
Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Top10 Bewertung
81%
"gut"
Tkoofn Universal Einparkhilfe mit LED Farb-Display
Vorteile
  • angenehmer Betrieb
  • optisch ansprechender Signalgeber
  • erwiterbar mit Frontsensoren
  • Sensorfarben wählbar

Nachteile
  • Professionelle Installation empfohlen
  • öfter Fehlalarm
  • piepst manchmal störend

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • optisches und akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 150 cm

    • Strom über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster optional

    • Einbauanleitung deutsch

    • Anschluss über Kabelstecker

    • Lautstärke zweistufig



10 Alpin 74601 Einparkhilfe 12V, 4 Sensoren mit LED DisplayAlpin 74601 Einparkhilfe 12V, 4 Sensoren mit LED Display

33,57 Euro
Listenpreis: EUR 33,57
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
80%
"gut"
Alpin 74601 Einparkhilfe 12V, 4 Sensoren mit LED Display
Vorteile
  • arbeitet stabil
  • gute Qualität
  • Steuerungsgerät zu Anzeige kabellos
  • trendiges Display

Nachteile
  • zu hoher Piepton
  • nur Hecksensoren
  • Displayanschluss über Anzünder

  1. Technische Details



    • 4 Ultraschallsensoren

    • optisches und akustisches Signal

    • Signal ab ca. ca. 100 cm

    • Strom über Rückfahrscheinwerfer




    • Taster optional

    • Einbauanleitung deutsch

    • Anschluss per Kabelstecker

    • Lautstärke einstufig



parken-sunsetUm dieses Problem zu lösen, bietet sich die Anschaffung einer Einparkhilfe an, um sich selbst und anderen Verkehrsteilnehmern das Leben zu erleichtern.

Die Einparkhilfe ist auch unter den Synonymen Parkpilot, Rückfahrwarner oder Parkassistenzsystem bekannt. Mit diesem kleinen Helfer werden Sie in Zukunft keine Probleme mehr haben, selbst in die kleinsten und engsten Parklücken zu fahren. Sie sollen Autofahrer nicht bevormunden, sondern helfen, wenn es notwendig ist.

Einparkhilfen müssen aber auf jeden Fall sicher sein. In unserem Einparkhilfe Produkttest 2017 stellen wir Ihnen die handelsüblichen Modelle und ihre Hersteller vor. Wir erklären Ihnen die Grundlagen und Funktionsweise der verschiedenen Modelle, berichten über unsere Testerfahrungen, zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile auf, verteilen Lob für die besonders guten Modelle, sparen aber auch nicht mit Kritik, wo es angebracht ist. Kurz gesagt, wir stellen Ihnen einen komplett unabhängigen, ehrlichen und praxisnahen Einparkhilfe-Vergleich zur Verfügung.

Was ist eine Einparkhilfe?

Einparkhilfen sollen den Kraftfahrern das Einparken Ihres Pkws in enge Parklücken oder auf engen, sehr begrenzten Flächen erleichtern, um Parkrempler und teure Blechschäden und Personenschäden zu vermeiden. Die handelsüblichen Einparkhilfen als Nachrüstset funktionieren auf Ultraschallbasis. Es gibt Modelle mit Zwei-, Vier- und Sechs-Kanalsystem.

In der Stoßstange des Kraftfahrzeuges werden zwei, vier oder sechs Sensoren eingebaut, die optisch aussehen wie ein Auge. Je mehr Sensoren an dem Auto angebracht werden, desto genauer und sicherer erkennt das System auftauchende Hindernisse. Wie viel Sensoren ideal sind, entscheiden der Fahrzeugtyp und die Fahrzeugbreite. Es gibt auch Einparkhilfen mit acht Sensoren, die jedoch nicht so oft vorkommen.

Mit unserem Test haben wir die Erfahrung gemacht, dass nicht ausschließlich die teuersten Modelle, die bereits serienmäßig ab Werk verbaut sind, die besten Einparkhilfen sind. Auch die preisgünstigen Einparkpiloten, die Verbraucher über den Einzelhandel beziehen können, um auch ältere Autos nachzurüsten, haben sich in unserem Test 2016 bewährt. Um ältere PKWs nachzurüsten, eignet sich eine Einparkhilfe oder Rückfahrkamera.

Wer auf der sicheren Seite sein möchte, kann beide Einparksysteme miteinander kombinieren. Die Einparkhilfe hilft dem Autofahrer mittels akustischer und/oder optischer Signale in Form von Parksensoren und Displays beim Einparken des Autos. Die Rückfahrkamera zeigt die Hindernisse auf einem Monitor an.

Wie funktioniert eine Einparkhilfe?

02-Profi-Einparkhilfe-mit-8-schwarzen-Sensoren-fuer-Front-Heck-PDC-1Welche der beiden Möglichkeiten die bessere ist, hängt von Ihren individuellen Anforderungen, den Einparkumständen und Ihrem Fahrzeug ab. Müssen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig in übermäßig kleine Parklücken bewegen, eignet sich eine Kamera eventuell noch besser als ein Parksensor. Eine Kombination beider Varianten bietet Ihnen die optimale Sicherheit. Die Parksensoren werden meistens an der hinteren Stoßstange angebracht. Wir raten Ihnen jedoch von einer eigenverantwortlichen Montage ab, da diese nicht ohne Bohren und Schrauben zu bewerkstelligen ist.

Eine unsachgemäße Anbringung der Einparkhilfe kann im schlimmsten Fall mehr schaden als nützen. Kommt es dadurch zu einem Schaden an Ihrem Parksensor, verlieren Sie zudem Ihr Garantierecht. Einparkhilfen funktionieren ausschließlich über Kabelanschluss, denn sowohl der Rückfahrsensor als auch die Rückfahrkamera funktionieren über Stromzuführung aus der Auto-Batterie. Mehr zur Funktion erfahren Sie in der Kategorie „Welche Arten von Einparkhilfen gibt es?“

Anwendungsbereiche

  • Einparken in unübersichtlichen Situationen
  • Erkennen von Hindernissen im hinteren, seitlichen und/oder vorderen PKW-Bereich
  • verlässliche Erkennung von Personen und Hindernissen im toten Winkel
  • Verhinderung von Parkremplern

Welche Arten von Einparkhilfen gibt es?

Parksensoren

Am häufigsten wird die Einparkhilfe mittels Parksensoren verwendet. Sie wird an der hinteren Stoßstange angebracht. Die vier Parksensoren werden in gleichmäßigem Abstand durch entsprechende Löcher an der Stoßstange verschraubt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Einparkhilfe an der vorderen Stoßstange anzubringen.

Die vier Parksensoren werden jeweils einzeln mit dem Signalgeber verbunden, der entweder am Heck oder im Cockpit angebracht wird. Es gibt akustische und optische Signalgeber. Akustische Signalgeber zeigen den Abstand zum nächsten Hindernis durch ein Piepen an, die optische Variante ist mit einem Display ausgestattet, auf dem der Fahrzeugführer das Hindernis sehen kann. Als Parkhilfe auf Funkbasis sind diese Parkpiloten nicht erhältlich.

Unser Einparkhilfe Test hat jedoch gezeigt, dass der Parkpilot an der hinteren Stoßstange wesentlich bessere Dienste leistet, da der Autofahrer in der Regel nach hinten ein wesentlich schlechteres Sichtfeld hat als nach vorne.

Rückfahrkamera

monitorDer Fahrer parkt mit einer Videokamera anstatt mit Parksensoren ein. Diese Kamera wird am Nummernschild angebracht. Die Verkabelung wird durch das Fahrzeug bis zum Cockpit gelegt und dort mit dem Monitor verbunden. Im Frontbereich befindet sich auch das Display der Kamera, auf der der Fahrer das Hindernis erkennen kann. Die handelsüblichen Rückfahrkameras haben einen Betrachtungswinkel von 170°.

Wir haben jedoch auch Kameras mit 110° getestet. Manche Modelle stellen das Hindernis in Form gelber, roter und grüner Linien dar. Diese optische Einteilung funktioniert nach dem Prinzip einer Ampel. Im grünen Bereich kann der Fahrer weiterhin ohne Gefahr rangieren, da er noch weit genug vom nächsten Hindernis entfernt ist. Im gelben Bereich wird es schon etwas kritischer, da er sich dem Hindernis nähert. Bei Rot muss er aufpassen, denn jetzt ist kaum noch Spielraum zum nächsten Hindernis vorhanden.

Der Fahrer verlässt sich mit dieser optischen Einparkhilfe mehr auf seine Geschicklichkeit, als mit der klassischen Einparkhilfe, denn er muss die Entfernung zum nächsten Hindernis sehr gut einschätzen können. Der akustische Signalgeber dagegen piept sofort, wenn sich ein Hindernis zu nah an dem eigenen Auto befindet, der Fahrer weiß, nun ist wirklich kein ausreichender Abstand mehr vorhanden. Die Parksensoren bewähren sich besonders in dunklen Bereichen wie schlecht beleuchteten Parkplätzen, in nicht ausreichend beleuchteten Tiefgaragen und mit großen Fahrzeugen wie einem Wohnwagen.

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass beide Modelle ihre Daseinsberechtigung haben und das Einparken wesentlich erleichtern. Unsichere Autofahrer, die ohnehin Schwierigkeiten mit dem Einparken haben, sollten etwas mehr Geld investieren und beide Systeme miteinander kombinieren.

Rückfahrkamera mit Funkausstattung

Dieses Modell ist praktisch in der Handhabung, denn sie wird ohne aufwändige Verkabelung zwischen der Kamera an der rückwärtigen Stoßstange und dem Monitor angebracht. Ganz ohne Kabel kommt sie allerdings auch nicht aus, denn an den Monitor muss sie dennoch angeschlossen werden, um am Stromkreislauf teilzunehmen. Der einzige Unterschied zur klassischen Rückfahrkamera ist, dass das Bild via Funksignal übertragen wird, womit es jedoch störanfälliger ist. Aus diesem Grund raten wir von der Funkvariante ab, weil sie nicht wirklich viel praktischer und preiswerter ist als die akustischen und optischen Einparkhilfen mit Verkabelung.

RückfahrKamera-Einbau in einem BMW

Einparkhilfe Garage

Es handelt sich um ein kleines Modell in Form eines Verkehrsschildes, das mit LED-Signalgebern ausgestattet ist und optische Signale von sich gibt, sobald das Auto dieses Schild berührt. Der Name leitet sich von der bevorzugten Verwendungsart ab. Die meisten Autofahrer verwenden diesen optischen Signalgeber in ihren Garagen. Sie stellen das Schild vor der Garagenwand auf und wissen, wann sie dieser gefährlich nah kommen, denn das Schild blinkt, sobald das Fahrzeug mit ihm in Berührung kommt. Auf diese Weise lässt sich ärgerlicher und teuer Blechschaden vermeiden, denn die Erfahrung zeigt, dass viele Autofahrer die Abstände zur Garagenwand falsch einschätzen.

Vorteile

  • leichtes Einparken auch für diejenigen, die sich sonst mit kleinen Parklücken schwertun
  • Parkremple und unnötiger Blechschaden werden vermieden
  • auch kleinste Parklücken werden ohne Probleme zugänglich
  • kein Stress und Streit mehr mit den Eigentümern beschädigter PKWs

Nachteile

  • das Nachrüsten ist aufwändig
  • Experten aus der Autowerkstatt sollten die Nachrüstung übernehmen
  • die Rechnung der Autowerkstatt kann höher ausfallen, als die Anschaffungskosten

So haben wir die Einparkhilfe getestet

Ultraschalltechnik

parklueckeWir haben sowohl akustische als auch optische Einparkhilfen getestet. Alle Modelle haben sich bewährt und gezeigt, dass ein günstiger Preis nicht automatisch ein Ausschlusskriterium sein muss. Geräte aus dem höheren Preissegment müssen nicht zwingend die besseren sein. Wir haben die Einparkhilfen und Rückfahrkameras hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung, der praktischen Handhabung und Montagemöglichkeiten getestet. Unser Produktvergleich hat einen Preissieger und einen Vergleichs-Testsieger hervorgebracht.

Alle Testgeräte funktionieren mit Ultraschalltechnik. Wir haben den Erfassungsbereich der Sensoren und die technische Ausstattung der Geräte getestet. Ferner wollten wir wissen, wie einfach es ist, Einparkhilfen und Rückfahrkameras nachträglich in einem PKW anzubringen. Ganz allgemein können wir sagen, dass sich alle Modelle beim Einparken in Parklücken mit einfachen bis mittleren Anforderungen bewährt haben. Auch Wände in Garagen und Tiefgaragen waren kein Problem. Das Gleiche gilt für niedrige Hindernisse. Wir kamen mit den Einparkhilfen und Rückfahrkameras gut zurecht.

Selbst Kinder, die im Heckbereich des Autos spielten und sich im toten Winkel befanden, wurden von den Parkassistenten zuverlässig erkannt.

Schmale Hindernisse wie Pfosten oder die komplette Fahrzeugbreite wurden dagegen von einigen Geräten nicht umgehend und zuverlässig erkannt. An der Feinabstimmung der akustischen Warntöne besteht noch Verbesserungsbedarf, hier sollten sich die Hersteller noch ein paar Gedanken machen.

Einbauanleitung

Leider mussten wir feststellen, dass die Einbauanleitungen bei einigen Modellen nur sehr schwer verständlich sind. Für Autofahrer, die keine Experten sind, enthalten sie zu viel „Fachchinesisch“. Wir wussten manchmal nicht, an welcher Stelle der korrekte Einbau der Parksensoren vorzunehmen ist und wie die Ausrichtung der Kamera erfolgen muss, um einen korrekten Strahlungswinkel zu erreichen. Andere Testmodelle wiederum wiesen eine zufriedenstellende Einbauanleitung auf. In dieser Hinsicht empfehlen wir Ihnen, vor Erwerb Ihrer Einparkhilfe einen kurzen Blick in die Gebrauchsanleitung zu werfen.

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten variieren stark und beginnen bei 50 € und enden bei 500 € oder mehr. Diese unterschiedlich hohen Anschaffungskosten lassen sich mit der technischen Ausrüstung, der Marke und dem Vertriebsmodell der Einparkhilfen erklären. Eine einfache Einparkhilfe mit einem akustischen Signalgeber ist günstiger, als eine Rückfahrkamera mit einem kompletten Kabelsystem und Monitor.

Gleichgültig, ob Sie sich für ein einfaches Gerät mit akustischem Warnton oder ein visuelles Kameramodell entscheiden, Sie müssen immer das bordeigene System anzapfen, um Ihre Einparkhilfe an den Stromkreislauf Ihres PKWs anzuschließen.

Dieser Vorgang erfordert eine gewisse Expertise, im Zweifelsfall sollten Sie die Montage den Kfz-Mechanikern in Ihrer Werkstatt überlassen. Die kosten für diese Dienstleistung bewegen sich zwischen 150 und 350 €. Die Mechaniker installieren vier Parksensoren oder eine Rückfahrkamera an Ihrer Stoßstange. Das geht selten ohne Bohren, auch wenn die Kamera lediglich am Nummernschild angebracht wird.

Als elegant empfinden wir Rückfahrwarner mit Videoschnittstelle. Sie signalisieren ein auftauchendes Hindernis über einen fahrzeugeigenen Monitor, denn nicht jeder Autofahrer möchte einen Bildschirm im Cockpit des Fahrzeuges. Ob Sie den Vergleich-Testsieger oder den Preissieger, oder doch ein eher einfaches Modell auswählen, die Anschaffungs- und Montagekosten sind immer noch günstiger als ein teurer Parkrempler.

Sensortechnik

01-Bosch-Parkpilot-URF-7-Frontsystem-universal-Einparkhilfe-1-detailDie akustischen Einparkhilfen mittels Sensortechnik bringen einen Signalgeber und zwei bis sechs Sensoren mit sich. Der Signalgeber wird entweder im Heck oder im Cockpit angebracht. Die technische Ausstattung Ihres Autos und die Ausstattung der Einparkhilfe entscheiden darüber, wo der Signalgeber zu platzieren ist. Ein Signalgeber, der im Heckteil des Autos platziert werden kann, ist praktischer als einer im Cockpit, da eine umständliche Kabelverlegung durch das ganze Auto nicht notwendig ist.

Das Kabel führt in diesem Fall lediglich von den Parksensoren an der Stoßstange bis zum heckseitig angebrachten Sensor, der zusätzlich mit dem Rücklicht als Stromquelle verbunden wird. Bei vielen Autos ist jedoch die Anbringung des Sensors im Cockpit erforderlich. Sie sollten sich davon jedoch nicht abschrecken lassen, die Montage ist zwar aufwändiger, dafür funktioniert diese Variante jedoch genauso effektiv.

Natürlich sind wir von einem Signalgeber, der im Heck, vorzugsweise im Kofferraum platziert wird, mehr angetan, als wenn dieser durch eine lange Kabelführung im Cockpit untergebracht ist. Die meisten von uns getesteten Geräte verfügen über eine Lautstärkenregulierung mit verschiedenen Stufen, so dass das akustische Signal während des Einparkens gut zu hören ist und bei Bedarf lauter gestellt werden kann.

Einige Modelle verzeichnen jedoch ab einem Abstand von 30 cm keine akustische Reaktion mehr, ein Nachteil, für den wir einen Minuspunkt vergeben. Gerade bei kleinen Parklücken kommt es auf jeden Zentimeter an und der Autofahrer sollte nicht auf sich alleine gestellt sein.

Rückfahrkamera

08-E-Sky-EC170-36-HD-Rueckfahrkamera-mit-Radar-Sensor-EinparkhilfeBei den Rückfahrtkameras legen wir Wert auf eine optimale Bildauflösung, so dass auch Kleinigkeiten gut zu erkennen sind. Der Sichtwinkel sollte 170 Grad betragen, um einen wirklich guten Überblick über die Parksituation zu haben. Einen Pluspunkt bekommen von uns die Geräte, die individuell einstellbar sind. Auch Kameras, die nicht geschwenkt und gedreht werden können, waren im Test dabei. Der Sichtwinkel ist bei diesen Modellen leicht eingeschränkt. Ansonsten sind die Kameras leicht zu bedienen.

Ein großer Vorteil dieser Rückfahrwarner gegenüber den klassischen Einparkhilfen mit Parksensoren ist, dass sie am Nummernschild und nicht an der Stoßstange montiert werden, wo sie eventuell sie unschöne Spuren am Lack hinterlassen können. Die alte Kennzeichenhalterung wird gegen eine neue mit Kamera eingetauscht. Achten Sie jedoch darauf, dass sich nicht alle Kennzeichenhalterungen für alle Fahrzeuge eignen.

Der Rückfahrwarner bietet eine kostengünstige und sichere Methode für ein Einparken ohne Blechschaden. Egal, ob Rangieren, Ein- oder Ausparken oder dem Fahren mit Anhänger, das Kamerasystem ist vielseitig einsetzbar. Es erfasst nicht nur Hindernisse auf Augenhöhe wie andere Pkws, sondern auch niedrige Hindernisse und Passanten. Für viele Autofahrer, die großen Wert auf ein perfektes Erscheinungsbild ihres Kraftfahrzeuges legen, ist die Rückfahrkamera eine echte Alternative.

Einmal installiert, lieferten uns die Rückfahrkameras Bilder in guter Auflösung ohne Verzögerungen und Störungen. Rückfahrwarner für die Nachrüstung sind kostengünstiger als bereits durch Hersteller eingebaute Parkhilfen. Achten Sie bei einem kabelgebundenen Komplettsystem auf die Länge des Videokabels, da diese durchaus unterschiedlich ausfallen kann. Anwender, die keine Berührungsängste mit den Komponenten eines Autos haben und eine Affinität zur Technik besitzen, können die Rückfahrkamera durchaus selbst installieren.

An dieser Stelle sei jedoch nochmals betont: Installieren Sie Ihre Rückfahrkamera oder Einparkhilfe nur dann selbst, wenn Sie wirklich etwas von Kfz-Mechanik verstehen.

Ultraschall und LED-Anzeige

Besonders empfehlen wir die hochwertigen Parkpiloten, die sowohl über eine optische als auch über eine akustische Einparkhilfe verfügen. Es handelt sich um hochwertige Sets, die über Ultraschallsensoren, LED-Anzeige und einen einstellbaren Lautsprecher verfügen. Sie sind auch für Fahrzeuge mit Anhängerkupplung geeignet und die Parksensoren können in der Farbe des PKWs lackiert werden, um ein einheitliches Bild zu bekommen.

Die Montage dieser hochwertig kombinierten Einparkhilfe ist etwas schwieriger und sollte daher einem Fachmann überlassen werden. Das akustische Signal durch einen Piepton fängt jedoch recht spät an und der Lautsprecher könnte etwas höher eingestellt sein, um einen lauteren Ton zu erzeugen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist es jedoch möglich, den Lautsprecher etwas weiter vorne im Auto anzubringen. Die Kosten für dieses Modell sind entsprechend höher, allerdings haben Sie damit auch eine Einparkhilfe, auf die Sie sich trotz der kleinen Mängel verlassen können.

Farbdisplay

Auch die preisgünstigen Varianten mit einem kleinen Farbdisplay haben sich in unserem Test bewährt. Sie versprechen viel und halten das meiste. Bemerkenswert leistungsfähig sind die kleinen Farbdisplays, die platzsparend im Wagen montiert werden können. Ein echter Pluspunkt ist für uns, dass die Fahrzeugseiten getrennt voneinander angezeigt werden, so dass der Fahrer ein Hindernis leicht erkennen kann.

Wo Sonne ist, da ist auch Schatten, und so haben wir auch bei dieser Variante ein paar kleine Nachteile festgestellt. Für tiefergelegte Fahrzeuge sind die meisten dieser Geräte nicht geeignet, da eine Mindesthöhe von 50 Zentimeter notwendig ist. Die Parksensoren sind zudem nicht für die Waschanlage geeignet.

Bewegt sich das Auto in einem Radius von unter 30 Zentimetern auf ein Hindernis zu, reagiert die Einparkhilfe nicht mehr und zeigt „0“ an, was nicht besonders hilfreich ist. Allerdings punktet dieses günstige Modell dadurch, dass es leicht einzubauen ist.

Rückfahrkamera mit Funksystem

Wer sich das umständliche Verlegen von Kabeln ersparen möchte, sollte auf eine Rückfahrkamera in der Funkvariante zurückgreifen. Auch die günstigeren Modelle sind mit einer 7-Zoll-Monitor und einer Rückfahrkamera ausgestattet. Wir konnten das kabellose Funk-Rückfahr-System innerhalb weniger Minuten installieren und ohne Kratzer einparken. Lediglich die Verbindung zum Monitor für die Stromversorgung benötigt ein Kabel. Mit einigen wenigen Handgriffen ist diese Kabelverbindung jedoch erledigt und damit einfacher als die Installation kabelgebundener Komplettsysteme. Ideal sind die Modelle, die mit einem Standfuß am Armaturenbrett befestigt werden können.

Vergleichsergebnis

Unser Vergleichsergebnis zeigt, dass es Einparkhilfen und Rückfahrkameras in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen gibt. Sie alle haben ihre Daseinsberechtigung, da sich die Modelle in unserem Produkttest 2016 bewährt haben und wir nur hin und wieder ein paar kleine Minuspunkte vergeben mussten. Diese leichten Einschränkungen wirken sich jedoch nicht grundsätzlich nachteilig auf die Funktionsweise der getesteten Geräte aus.

Welche Variante am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Anforderungen ab. Wer generell kein Problem mit dem Einparken in enge, kleine und dunkle Parkplätze und Tiefgaragen hat, für den reicht eine einfache Einparkhilfe aus dem unteren bis mittleren Preissegment mit akustischen Parksensoren, die sich durch ein Piepsignal bemerkbar machen, sobald das Auto einem Hindernis zu nahe kommt.

Wer nicht gerne einparkt und hin und wieder bereits Erfahrungen mit Schrammen und Blechschäden gemacht hat, sollte über die Anschaffung einer Rückfahrkamera mit Monitor nachdenken, die ihm die Hindernisse optisch anzeigt. Wer ganz sicher gehen möchte, schafft sich eine Kombination aus beiden Varianten an. Als Unterstützung im Straßenverkehr eigenen sich Einparkhilfen hervorragend, dennoch sollten Sie sich nicht ausschließlich auf die Technik alleine verlassen, sondern gleichzeitig auf Ihr räumliches Wahrnehmungsgefühl zurückgreifen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Einparkhilfe achten?

Rückfahrkamera für große Fahrzeuge

wohnmobileDie Kaufkriterien sind im Grunde genommen deckungsgleich mit der Funktionsweise. Vor Anschaffung eines Parkassistenten müssen Sie sich im Klaren darüber sein, welche Anforderungen Sie haben. Fällt es Ihnen leichter, Ihr Auto einzuparken, wenn sie eine Einparkhilfe mit akustischen Signalgebern haben, oder verlassen Sie sich doch lieber auf die Bilder auf dem Monitor Ihrer Rückfahrkamera? Welche Variante die Bessere für Sie ist, hängt auch davon ab, welches Fahrzeug Sie fahren.

Fahren Sie einen Kleinwagen wie einen Twingo oder doch eine große Limousine wie einen Audi oder Mercedes? Kleinwagen sind wesentlich kürzer, schmaler und wendiger als große Autos, daher ist auch das Einparken in kleine Parklücken einfacher zu bewerkstelligen. Mit großen Autos, die eine entsprechende Länge und Breite aufweisen, sind manche Parklücken in Tiefgaragen kaum zu bewältigen. Oder beabsichtigen Sie, mit einem Wohnmobil in die Ferien zu fahren?

Unser Produkttest 2017 hat gezeigt, dass das Einparken mittels einer Rückfahrkamera mit großen Autos und Wohnmobilen wesentlich leichter ist als mit einer klassischen Einparkhilfe, da wir auf diese Weise die Abstände zum nächsten Hindernis viel besser einschätzen konnten. Wir konnten jederzeit sehen, was hinter unserem Fahrzeug vor sich geht.

Einparkhilfe für kleine Fahrzeuge

Unsere Kleinwagen konnten wir dagegen problemlos mit einer Einparkhilfe mit akustischen Signalgebern einparken. Sie haben uns durch einen gut wahrnehmbaren Piepton rechtzeitig gewarnt, sobald wir einem Hindernis zu nahe gekommen sind. Nach unserem erfolgreichen Produkttest empfehlen wir daher, sich bei großen Fahrzeugen für eine Rückfahrkamera zu entscheiden und bei kleinen Autos eine Einparkhilfe mit akustischen Signalgebern zu wählen. Auch eine Kombination beider Varianten hat uns überzeugt, wobei allerdings der finanzielle Aufwand entsprechend hoch ist. Ob Sie diese absolute Sicherheit brauchen, müssen Sie selbst entscheiden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Bosch ist eine weltweit bekannte Marke, unter der eine große Anzahl technischer Innovationen vertrieben wird. Bosch steht wie kaum eine andere Unternehmensmarke für das Motto „made in Germany“. Seit 125 Jahren schreiben die bahnbrechenden Erfindungen des Marktführers Geschichte. Bosch agiert weltweit und ist in unterschiedlichen Branchen tätig.

Es handelt sich um ein führendes Dienstleistungs- und Technologieunternehmen, das weltweit 360.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen ist vier Geschäftsbereiche gegliedert: Industrial Technology, Mobility Solutions, Energy and Building Technology sowie Consumer Goods. Bosch setzt mit seinem strategischen Ziel auf eine weltweite Vernetzung durch innovative technische Lösungen.

Die Robert Bosch GmbH und ihre 440 Regional- und Tochtergesellschaften agieren unter dem Dach der Boschgruppe und sind in 150 Ländern aktiv, wobei sie durch Dienstleistungs- und Handelspartner vor Ort unterstützt werden. Dieser weltweite Verbund aus Entwicklung, Fertigung und Vertrieb ist die Voraussetzung für kontinuierliches Wachstum. Alleine im Jahr 2014 wurden weltweit 4.600 Bosch-Patente zur Anmeldung gebracht.

Das Unternehmen verbessert durch seine technischen Innovationen das Leben der Menschen weltweit. Mit einer Einparkhilfe der Marke Bosch können Sie nichts verkehrt machen, denn diese Modelle haben sich in unserem Test sehr gut bewährt.

Das Unternehmen inpro Innovationsgesellschaft steht für fortschrittliche Produktionssysteme im Fahrzeugbereich. Es handelt sich um ein Joint Venture der Unternehmen Thyssen Krupp, Volkswagen, Siemens, Daimler und SABIC. Seit dem Gründungsjahr 1983 ist das Land Berlin gleichfalls beteiligt.

Hauptziel von inpro ist, die Produktionstechnik durch Innovationen zu bereichern, diese Entwicklung zu forcieren und diese in industrielle und praxisnahe Anwendungen zu überführen. Die Kooperationsprojekte sichern den Gesellschaftern, internationalen Auftraggebern und Verbrauchern ein hohes Kompetenzportfolio und eine langjährige Expertise zu. Auf diese technischen Innovationen und die Expertise können Sie sich auch bei den inpro-Einparkhilfen verlassen, die in vielen Vergleichsportalen und Kundenmeinungen punkten.

Das Unternehmen AEG konnte auf eine lange Tradition im Bereich der innovativen Technik für das tägliche Leben zurückschauen, als es 1982 Insolvenz anmelden musste. Zuvor hatte ein Jahrzehnt ehrgeiziger Pläne zur Verwirklichung mehrerer erfolgloser Projekte im Bereich Flughafentechnik und Einstieg in die Kernenergie den Untergang der deutschen Prestigemarke eingeläutet.

Die Marke AEG war eine deutsche Erfolgsgeschichte, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts angefangen hatte und sich bis in die 1960er-Jahre fortsetzte. Es gab kaum ein elektrisches Haushaltsgerät, das nicht von AEG war. Die Deutschen hatten Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Küchengeräte und noch vieles mehr von AEG.

Ab 1984 ging das Unternehmen durch mehrere Übernahmen in andere Unternehmen über, unter anderem in die Daimler AG. Auch Fusionen mit französischen und schwedischen Unternehmen folgten. Teile des Unternehmens wurden an Elektrolux, Schneider Electric, Westinghouse Tranportation Systems, die Atlas Copco- Gruppe, Lokomotivbau Elektronische Werke Henningsdorf, GEC Alstrom und Bombardier Transportation veräußert.

Viele der bekannten elektronischen Geräte werden jedoch weiterhin unter der renommierten Marke AEG vertrieben. Dazu gehören auch die Einparkhilfen und Rückfahrkameras. Sie können sich weiterhin auf eine deutsche Wertarbeit verlassen, denn die AEG-Modelle in unserem Test haben sich bewährt und sind nicht durch Minuspunkte oder Nachteile aufgefallen.

Longhorn ist ein Hersteller von tragbaren Navigationsgeräten in China. Das Unternehmen kann auf eine 16-jähre Geschichte zurückschauen. Die Einparkhilfen und Rückfahrkameras von Longhorn sind auch in Deutschland beliebt und erreichen in diversen Vergleichsportalen und Kundenrezensionen überwiegend gute Ergebnisse.

Wenn Sie sich für ein Longhorn-Modell entscheiden, können Sie nichts verkehrt machen, da auch wir diese Geräte mit einem zufriedenstellenden Ergebnis getestet haben. Wenn Sie allerdings mehr über den Hersteller wissen möchten, werden Sie im Netz kaum fündig, denn nur nach langer Suche ist es uns gelungen, einen maschinell übersetzten Wiki-Eintrag zu dem Hersteller zu finden, der jedoch kaum Informationsgehalt aufweist.

Der dazugehörige Link, der eine Weiterleitung zur Homepage des Unternehmens verspricht, funktioniert nicht. Wenn Sie Informationen zu den Einparkhilfen selbst haben möchten, stehen Ihnen allerdings neben unserem Produkttest viele weitere Informationen und Kundenbewertungen zur Verfügung.

„Intelligente Problemlösungen für Industrie, Handwerk und Haushalt“ stehen nach Unternehmensaussage im Mittelpunkt der Firmenpolitik von DNT. Die Kernkompetenz besteht im Bereich multimedialer und drahtloser Technologien und semiprofessioneller Anwendungen. Die Experten stellen Konsumer freundliche Produkte, die durch intuitive Bedienung direkt zur Problemlösung führen her.

In der Kfz-Branche punktet DNT nicht nur durch Einparkhilfen und Rückfahrkameras, sondern auch durch innovative Geräte wie Endoskop-Kameras, die in jeder Verkehrssituation den vollen Durchblick gewährleisten. Mit Einparkhilfen und Rückfahrkameras von DNT fällt Ihre Wahl auf einwandfrei funktionierende Geräte, die dem unternehmenseigenen Anspruch gerecht werden.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Einparkhilfe am besten?

Kundenberatung

Einkaufen im Internet bedeutet Bequemlichkeit, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, eine schnelle Lieferung und ein guter Kundenservice. Die meisten Onlineshops stehen dem stationären Fachhandel in Sachen Kundenberatung und Kundenbetreuung in nichts mehr nach. Sie haben sich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingerichtet und erkannt, dass es nicht alleine darauf ankommt, möglichst viele Produkte zu verkaufen und einen guten Umsatz zu genieren.

Die Ansprüche der Kunden in Sachen Beratung und Betreuung haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich nach oben entwickelt. Wer online einkauft, möchte auch beraten werden und freut sich über eine freundliche und kompetente Kundenberatung. Im Zweifelsfall hängt von der kompetenten Kundenberatung die Kaufentscheidung ab.

Aus diesem Grund müssen Sie sich keine Sorgen darüber machen, dass Sie auf eine gute Beratung bei einem Onlinekauf verzichten müssen. Insbesondere beratungsintensive Produkte aus dem Technikbereich setzen für viele Kunden eine zufriedenstellende Kundenberatung voraus.

Unabhängiger Produktvergleich

arzt-pcEinparkhilfen gibt es viele, aber woher soll man wissen, welches Modell, welches System und welche Marke zu den individuellen Bedürfnissen am besten passt? Diese Frage beantwortet unser Produkttest 2017. Wir stellen unseren Lesern alle Informationen rund um die gängigen Einparkhilfen zur Verfügung, wir sparen nicht mit Lob, aber auch nicht mit Kritik, wo es angebracht ist.

Wir sind zu einhundert Prozent Hersteller-unabhängig und empfehlen nur die Produkte, die sich in unserem Test bewährt haben. Im Gegensatz zum stationären Fachhandel, der manchmal gerne die Produkte aus dem höheren Preissegment empfiehlt, um einen entsprechenden Umsatz zu realisieren, weisen wir darauf hin, dass auch die Einparkhilfen und Rückfahrkameras aus dem mittleren bis unteren Preissegment ihre Daseinsberechtigung haben, es kommt darauf an, welche Ansprüche Sie an Ihren Einparkassistenten haben. Wenn Sie im Allgemeinen ein sicherer Autofahrer sind, der auch beim Einparken nur wenige Probleme hat, dann ist ein Modell mit einfacher technischer Ausstattung ausreichend für Sie.

Produktvergleich als Entscheidungshilfe

Ein Produktvergleich im Internet ist eine wichtige Entscheidungshilfe für Sie, da hier eine große Produktpalette vorgestellt wird, während der stationäre Fachhandel meistens nur einige wenige ausgesuchte Modelle bereit hält. Das Internet ermöglicht Ihnen einen bequemen Einkauf vom Sofa aus. Das Tragen schwerer Taschen durch nasses und windiges Wetter gehört der Vergangenheit an, denn Ihre Produkte werden direkt zu Ihnen nach Hause geliefert.

Haben Sie sich für ein Modell entschieden, befördern Sie es in den Warenkorb und schließen den Bezahlvorgang ab. Onlineshops haben in Sachen Preis-Leistungsverhältnis die Nase vorne, denn sie müssen keine teuren Verkaufsflächen in der Innenstadt in Kundennähe unterhalten. Dezentrale Lager am Stadtrand reichen in der Regel aus, um die Aufträge abzuwickeln. Diesen Preisvorteil geben die Shop-Betreiber an ihre Kunden weiter.

Da sich der Onlinemarkt in den letzten Jahren vorteilhaft entwickelt hat, sind auch die Versandkosten moderat, so dass sie kein Kriterium sind, um sich gegen einen Onlinekauf zu entscheiden. Nicht zuletzt sind Rezensionen anderer Kunden, die über den Umgang mit den von uns getesteten Produkten berichten, eine wichtige Entscheidungshilfe.

Marketingforscher haben herausgefunden, dass nichts mehr Vertrauen bei Kunden schafft, als die Meinung anderer Kunden. Verbraucher trauen anderen Verbrauchern am ehesten zu, eine unabhängige Produktbewertung zu schreiben. Diese Kundenmeinungen stellen wir Ihnen mit unserem Einparkhilfe Vergleich 2016 zur Verfügung.

Die Geschichte der Einparkhilfe

Rainer Buchman gilt als Erfinder und Entwickler der elektronischen Einparkhilfe. Um die Abstandsmessung durchzuführen, setzte er Autofokus-Sensoren von Polaroid-Kameras ein. Er war Unternehmensgründer der bb GmbH & Co Auto KG in Frankfurt am Main. Das Unternehmen beschäftigte sich mit dem Karosserietuning von Automodellen von Porsche, Mercedes Benz und Volkswagen. Mitte der 1980er-Jahre erlebte die Tuning-Branche schwere Zeiten und Buchmanns Unternehmen musste Insolvenz anmelden.

Bosch Parkpilot

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Einparkhilfe

Die Einparkhilfe geht eng einher mit einigen weiteren Fahrerassistenzsystemen, die in modernen Autos immer mehr an Bedeutung gewinnen. Wer regelmäßig auf überfüllten Autobahnen, Bundes- und Landstraßen sowie in Innenstädten und Ballungszentren unterwegs ist, wird die vielen technischen Assistenten zu schätzen wissen. Sie sind in der Lage, dem Fahrer einigen Stress abzunehmen und sorgen für eine angenehme Fahrt.

parkhausManchmal reagieren die elektronischen Systeme allerdings auch zu früh oder in Situationen, wo es eigentlich nicht angebracht ist. Das kann durchaus nerven. Die positiven Situationen überwiegen allerdings. Zu den ersten Fahrerassistenzsystemen zählte die Servolenkung, die bereits im Jahr 1952 eingeführt wurde, sich allerdings nur auf sehr wenige Kraftfahrzeuge beschränkte. Noch in den 1980er-Jahren fuhr die überwiegende Anzahl von PKWs ohne Servolenkung.

Mittlerweile ist auch das letzte Kraftfahrzeug mit einer Servolenkung ausgestattet. Daher wird sie nicht mehr als Assistenzsystem im eigentlichen Sinne des Wortes wahrgenommen. Auch der Bremskraftverstärker und das Antiblockiersystem (ABS) gehören in diese Kategorie. Als Fahrerassistenzsystem gelten alle elektronischen Zusatzeinrichtungen in Kraftfahrzeugen, die den Fahrern den Verkehrsalltag erleichtern.

Sicherheit

Es geht nicht ausschließlich um Komfort, sondern in erster Linie um Sicherheit. In den letzten Jahrzehnten investierten die Automobilhersteller verstärkt in Innovation, Forschung und Entwicklung, um die Autos immer sicherer und autonomer zu gestalten. Es ist davon auszugehen, dass sich das Angebot an Fahrerassistenzsystemen in den nächsten Jahren noch verbessern wird.

Diese Assistenzsysteme stehen dem Fahrer in kritischen Verkehrssituationen bei und sind sogar in der Lage, in Schrecksekunden auf das Fahrzeug einzuwirken, sollte der Fahrer zu spät auf eine veränderte Situation reagieren. Auf diese Weise soll das Unfallrisiko vermindert werden. Fahrerassistenzsysteme greifen auf Anforderung oder automatisch in die Fahrzeugsteuerung ein und/oder warnen den Fahrzeugführer auf optische oder akustische Weise während kritischer Verkehrssituationen.

Zu diesen Assistenzsystemen gehören neben der Einparkhilfe und Rückfahrkamera die Scheibenwischautomatik, Geschwindigkeitsregler (Tempomat), adaptives Kurvenlicht, Tonwinkel-Überwachung, Lenkassistenz, Fahrdynamiksystem (Antiblockiersystem), Nachtsichtassistent, Spurhalteassistent, Berganfahrhilfe, Nachtsichtassistent, Reifendruckkontrolle und Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP).

Einwandfrei funktionierende Fahrerassistenzsysteme erkennen und bewerten kritische Verkehrssituationen, um im richtigen Moment einzugreifen und den Fahrer vor einem möglicherweise schwerwiegenden Unfall zu bewahren. Messgeber überwachen den Motor- und Fahrwerkszustand. Sensoren sind dafür zuständig, das Umfeld des Fahrzeugs zu erkennen und in dem Moment, wo ein Hindernis auftaucht, eine optische oder akustische Warnung abzugeben.

Einparkhilfen übernehmen auf Ultraschallbasis die Nahfeldüberwachung, während Abstandsregler auf Radarbasis für die weiteren Entfernungen zuständig sind. Beide Systeme warnen akustisch, wenn sich ein Hindernis nähert. Kameras erkennen optische Strukturen wie Fahrbahnmarkierungen, Personen und Objekte.

Das meint der ADAC

Der ADAC geht davon aus, dass Fahrerassistenzsysteme die Verkehrssicherheit erhöhen und Unfälle um ungefähr 17 Prozent verringern können. Der Nachtsichtassistent könnte sechs Prozent weniger Verkehrstote bei Nacht bedeuten, der Notbremsassistent kann zu 28 Prozent weniger Auffahrunfällen mit Personenschaden führen. Ähnlich wirkungsvoll ist der Abstandregler, der ein Verhinderungspotential von 17 Prozent hat.

Der Spurhalteassistent kann 49 Prozent weniger Unfälle im LKW-Bereich bedeuten. Über die Wirksamkeit der Einparkassistenten freuen sich nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Versicherungen, denn allgemein gibt es wesentlich weniger Parkrempler und damit auch weniger teuren Blechschaden.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat warnt dennoch, sich allzu sehr auf diese Assistenzsysteme zu verlassen, denn die bestehenden physikalischen Grenzen werden nicht zugunsten der Autofahrer verschoben, denn die Fahrphysik bleibt bestehen.

Trends

Das Meinungsforschungsinstitut TEMA-Q hat eine repräsentative Umfrage unter 890 Autofahrern durchgeführt. Das überraschende Ergebnis ist, dass viele Kraftfahrer eine Einparkhilfe nicht für unbedingt notwendig halten. Auf der anderen Seite wird dieser kleine elektronische Helfer jedoch immer beliebter, um sich sicher in unmittelbarer Nähe von Hindernissen zu bewegen. In der Oberklasse sind Parkassistenten ab Werk serienmäßig eingebaut.

parking-assistanceDer Trend geht jedoch dahin, dass auch immer mehr Marken der Mittel- und Kleinwagenklasse über diese serienmäßige Ausstattung verfügen. Viele Kraftfahrer bevorzugen kleinere Autos und wenden sich vermehrt von den Oberklassewagen ab. Dieser Trend hat nicht nur etwas mit der Preisklasse zu tun, sondern auch mit Image und Umweltbewusstsein. Große Autos mit einem entsprechenden Schadstoffausstoß erfreuen sich nicht mehr so großer Beliebtheit wie noch vor zehn Jahren.

Viele Autofahrer wollen ein kleines, wendiges und gleichzeitig umweltschonendes Kraftfahrzeug fahren, um ihren Beitrag zu einer besseren Umweltbilanz beizutragen. Die Verkehrslage spitzt sich darüber hinaus immer mehr zu, Städte, Autobahnen, Bundes- und Landstraßen kollabieren fast unter dem stetig zunehmen Verkehrsvolumen. Daher wird die Parksituation in den Innenstädten, aber auch in den ländlichen Wohngegenden immer prekärer. Ein kleineres Auto ist wesentlich einfacher unterzubringen, als ein großes. Daher gehen immer mehr Hersteller von Klein- und Mittelklassewagen dazu über, ihre PKWs serienmäßig mit Einparkhilfen auszustatten.

Je älter die Kraftfahrer werden, desto eher nehmen sie die Hilfe der Parkassistenten an und sind bereit, das Geld für eine Nachrüstung zu investieren. Ist eine Einparkhilfe serienmäßig vorhanden, greift die Hälfte der Autofahrer darauf zurück. Eine vergleichbare Anzahl Autofahrer nutzt die Einparkhilfe ausschließlich in besonders schwierigen Einpark- und Verkehrssituationen, verzichtet jedoch bei leichten Einparkmanövern auf diese Hilfsleistung.

TGEMA-Q hat herausgefunden, dass lediglich jeder zehnte Autofahrer die Einparkhilfe für unverzichtbar hält, 56 Prozent empfinden sie als nützlich und 34 Prozent meinen, es handelt sich um eine unnütze Spielerei. Die Meinungsforscher haben die Teilnehmer der Umfrage gefragt, ob ihr Auto über eine Einparkhilfe verfügt und wenn nicht, für welches System sie sich bei einer eventuellen Nachrüstung entscheiden würden.

zugeparktAuch dieser Teil der Befragung bringt das Ergebnis hervor, dass die Wagen der Oberklasse serienmäßig mit einer Einparkhilfe ausgestattet sind, dass jedoch auch die Hersteller von Klein- und Mittelklassewagen vermehrt nachziehen und den Anschluss an diesen wichtigen Trend nicht verlieren wollen. Waren vor dreizehn Jahren lediglich 21 Prozent der Kraftfahrzeuge mit einer Einparkhilfe ausgestattet, sind es heute bereits 45 Prozent. Dieser Anteil wird sich weiter nach oben entwickeln, denn 72 Prozent der Autofahrer erwägt, beim nächsten Autokauf auf ein Modell mit serienmäßig integrierter Einparkhilfe zurückzugreifen.

Am häufigsten finden die optischen und akustischen Einparkhilfen, die auch in unserem Test sind, Anwendung. 21 Prozent der Befragten haben bereits jetzt eines dieser beiden Systeme. Mehr als die Hälfte zieht ein Einparksystem beim nächsten Autokauf in Erwägung oder überlegt, das Kraftfahrzeug nachzurüsten.

Auch das etwas aufwändigere System der Rückfahrkamera gewinnt an Beliebtheit, ist jedoch immer noch weniger beliebt, als ihre optischen und akustischen „Kollegen“. 45 Prozent halten diese technische Innovation für interessant und besonders ältere Kraftfahrer interessieren sich für die Technik. Interessant ist, dass diese Interessenten sowohl männlich als auch weiblich sind.

Derzeit forschen die Autohersteller vermehrt an Assistenzsystemen, die die Autos fast komplett autonom fahren und einparken lassen sowie die physische Belastbarkeit der Fahrer ausloten, zum Beispiel Müdigkeitswarner. Allerdings wird diese Entwicklung noch eine Weile auf sich warten lassen, bis die Verantwortung für die Fahrzeugführung komplett auf das Auto übertragen werden kann, da hier die rechtliche Seite berücksichtigt werden muss.

Einparkhilfe richtig anbringen bzw. nachrüsten

Die meisten neueren PKW verfügen serienmäßig über einen akustischen Signalgeber. Dennoch gibt es viele ältere Autos oder Autos der unteren Preisklasse, die diese Ausstattung nicht aufweisen. Um sich das Leben zu erleichtern, empfehlen wir Ihnen die Anbringung einer Parkhilfe und informieren Sie über die Kosten und Montage. Achten Sie nicht ausschließlich auf den Preis, denn Sie müssen sich auf Ihren Rückfahrwarner verlassen können.

07-VSG-R4S-Einparkhilfe-mit-akustischem-Signalgeber-und-4-Sensoren-2Ein preisgünstiges Modell nützt Ihnen wenig, wenn die optischen oder akustischen Signale nicht richtig funktionieren und sie in das nächste Auto hineinfahren. Unsere Empfehlung soll jedoch nicht bedeuten, dass nicht auch preisgünstige Modelle funktionstüchtig sein können. Wir haben beide Modellvarianten getestet und montieren lassen und festgestellt, dass sowohl teure als auch günstige Modelle gute Einparkdienste leisten.

Die Nachrüstung einer Einparkhilfe mit Sensortechnik erfordert mehr Expertise als das Einbauen einer Rückfahrkamera. Bei der Sensortechnik werden in der Regel vier bis sechs Parksensoren an der rückwärtigen Stoßstange angebracht. Löcher müssen gebohrt werden, um die Parksensoren durch die Verbindungskabel mit dem Signalgeber zu verbinden. Die Kamera wird hinten am Nummernschild angebracht und mittels Kabel über die Sensoren mit dem Monitor im Cockpit verbunden. Hier muss nur ein Loch zum Anschrauben gebohrt werden.

Fachleute montieren diese Kamera jedoch auch ganz ohne diesen Eingriff. Bei der Einparkhilfe müssen Sie für jeden der vier Sensoren ein Loch in die Stoßstange bohren und diese über die Verkabelung durch das Auto mit dem Signalgeber verbinden. Zusätzlich erfolgt eine Verbindung mit dem Rücklicht als Stromquelle. Da Einparkhilfen meistens beim Rückwärts parken benutzt werden, schaltet sich der Parkpilot mit Einlegen des Rückwärtsganges automatisch ein.

Die Kamera wird am Nummernschild angebracht. Meistens wird ein Loch dahinter gebohrt und die Kamera entsprechend verschraubt. Wie bei den Parksensoren muss auch die Kamera mit dem Rücklicht durch ein Kabel verbunden werden, da sie ohne Strom nicht funktioniert. Nach Anschluss wird die Rückfahrkamera mit dem Monitor verbunden, der sich meistens im Cockpit befindet.

Bei der Funkversion entfällt dieser Schritt. Da die Autos heutzutage allgemein mit sehr viel Technik ausgestattet sind, raten wir von einer selbstverantwortlichen Montage von Rückfahrkamera und Einparkhilfe ab. Für eine fachgerechte Montage müssen Sie zwar zusätzlich Geld investieren, aber die sparsamste Eigenmontage nützt nichts, wenn die Kamera falsch angebracht wird. In dieser Hinsicht weisen wir auf die Garantie-Vorschriften hin. Bei Beschädigung verwirken Sie Ihr Garantierecht. Die Parksensoren sollten stets sauber gehalten werden, da sie bei falscher Verschmutzung falsch oder gar nicht reagieren können. Das wirkt sich auf die Bildqualität der Rückfahrkamera aus.

Sind sie sich manchmal unsicher, wenn Sie verschiedene Begriffe wie Einparkhilfe, Rückfahrwarner, Parkpilot, Parksensor, Parktronic oder PDC lesen? Wir lösen dieses Rätsel: alle Begriffe bedeuten ein und dasselbe und stehen für Einparkhilfe. Allerdings werden sowohl umgangssprachlich als auch durch die Hersteller verschiedene Begriffe verwendet.

Mercedes bezeichnet die Einparkhilfe als Parktronic und BMW als PDC, Park Distance Control. Die serienmäßig eingebauten Einparkhilfen funktionieren bei einem selbstlenkenden System immer besser als bei einer Nachrüstung. Abstandwarner, die ab Werk in die Autos eingebaut werden, verfügen über wesentlich mehr Sensoren, sie warnen zum Beispiel nicht nur, wenn im rückwärtigen Teil des Fahrzeugs ein Hindernis auftaucht, sondern auch dann, wenn dieses seitlich und vorne zu nah an andere Autos, Wände, Büsche, Verkehrsschilder und ähnliche Hindernisse herankommt.

Der Einbau eines optischen Abstandswarners ist immer teurer als die Montage eines akustischen Signalgebers. Ob Parkhilfen akustisch und/oder optisch arbeiten, hängt von dem Signalgeber ab. Wo Sie diesen Signalgeber für Ihre die Sensoren Ihrer Einparkhilfe oder Rückfahrkamera platzieren, hängt von der Qualität ab und auf welche Lautstärke Sie diesen einstellen können.

Praktisch ist eine Platzierung des Signalgebers im Heck des Fahrzeugs, da die Wege der Kabelverlegung in diesem Fall kürzer sind. Die Kabel müssen nur vom der Stoßstange beziehungsweise des Nummernschildes bis zum Heck und nicht mehr durch das ganze Auto bis ins Cockpit verlegt werden. Die Montage erfordert nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Fachkenntnisse im Kfz-Bereich. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihre Einparkhilfe und/oder Rückfahrkamera durch eine Kfz-Werkstatt montieren zu lassen.

Tutorial: Einparkhilfe nachrüsten

Rechtliches und Haftung

Wie bei vielen computerbasierten Innovationen ist auch in diesem Fall die Rechtsprechung nicht eindeutig, weil es noch keinen Präzedenzfall gibt. Jedoch haben Richter bereits mehrfach Recht dahingehend gesprochen, dass Autofahrer die im Verkehr notwendige Sorgfaltspflicht anwenden müssen. Das heißt, Sie dürfen sich nicht ausschließlich auf die Technik in ihrem Auto verlassen, sondern müssen selbst aktiv dazu beitragen, verkehrssicher zu fahren.

Für Sie bedeutet das, dass Sie sich im Schadenfall nicht darauf berufen können, dass Ihre Einparkhilfe nicht funktioniert hat, sollten Sie einen Blechschaden beim Einparken verursacht haben. Sie, beziehungsweise Ihre Versicherung sind auf jeden Fall gegenüber dem Unfallgegner schadenersatzpflichtig. Ihre Einparkhilfe ist eine große Hilfe, befreit Sie jedoch nicht von Ihren Pflichten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Anhängerkupplung ist für Fahrzeuge mit Einparkhilfe geeignet?

Eine abnehmbare und damit variable Anhängerkupplung ist die beste Wahl, da der Kugelkopf einer fest angebrachten Anhängerkupplung in den Sensorbereich hineinragen kann.

Wie lang sind die Kabel der einzelnen Geräte-Komponenten?

Die durch die Hersteller angegebenen Kabellängen sind Richtwerte, sie sind von Modell und Marke abhängig. Arbeitet der rückwärtige Sensor mit einem 4er- oder 8er-System (Anzahl der Sensoren), ist das Kabel durchschnittlich 2,5 Meter lang. Der vordere Sensor mit einem 8er-System verfügt über ein 6,0 Meter langes Kabel, ein Display mit LED-Anzeige weist 5,9 Meter Kabellänge auf und der akustische Signalgeber (Buzzer) benötigt 2,4 Meter lange Kabel.

Warum reagieren die Sensoren nicht?

03-Waeco-MagicWatch-MWE82-Kabelgebundene-Einparkhilfe-1Hier können verschiedene Defekte vorliegen. Die Verbindungskabel können rissig oder gebrochen sein und sind daher nicht in der Lage, die Signale weiterzugeben. Einer der Parksensoren kann kaputt sein. Um herauszufinden, welcher, müssen alle Sensoren untersucht werden. Dazu werden die Sensoren aus der Stoßstange ausgebaut, in einem Bereich ohne Hindernis in die Steuereinheit gesteckt, das System aktiviert und geprüft, ob ein fehlerhaftes Signal ausgegeben wird. Diese Prüfung wird mit allen Sensoren durchgeführt.

Alternativ können Sie auch Ihre Werkstatt die Prüfung durchführen lassen, wenn Sie sich nicht auskennen, allerdings müssen Sie den finanziellen Aufwand berücksichtigen. Die Kontakte des Steuergerätes können sogenannte „kalte Lötstellen“ aufweisen. Um herauszufinden, wo sich die defekte Stelle befindet, schließen Sie einen funktionierenden Sensor an der Stelle an, von der Sie annehmen, dass sie defekt ist. Funktioniert der Sensor an dieser vermutlich defekten Stelle, liegt der Defekt im Sensor und nicht im Steuergerät.

Warum sendet das System ständig Fehlsignale aus?

Piept das System Ihrer Einparkhilfe ständig in nicht angebrachten Situationen, kann das ganz schön nerven. Umso wichtiger ist es, herauszufinden, woran dieser Fehlalarm liegt. Meistens handelt es sich um beschädigte Kabel oder Kabelbruch im Bereich der Versorgung von Buzzer (Anzeige) und Parksensor. Ob die Sensoren defekt sind oder nicht, überprüfen Sie, wie bereits zuvor beschrieben, durch Einstecken in die Steuereinheit und Aktivieren des Systems, um zu sehen, ob ein Fehlalarm ausgesendet wird. Wir empfehlen, trotz des finanziellen Aufwandes, eine Fachwerkstatt mit der Fehlersuche zu beauftragen. Das Gleiche gilt, wenn das System sporadische Störsignale aussendet.

Ist es möglich, das System nur mit einem Teil der Sensoren zu verwenden?

Einparkhilfen funktionieren immer mit so vielen Sensoren, wie an der Steuereinheit angeschlossen sind. Sie können ein Nachrüstsystem also auch mit nur einem einzigen Sensor verwenden. Dies ist jedoch nicht zu empfehlen, da die meisten Systeme mit vier bis acht Sensoren ausgestattet sind, und warum sollte man nicht das benutzen, was man hat? Je mehr Sensoren am Kraftfahrzeug angebracht sind, desto einfacher ist es, Hindernissen auszuweichen.

Nützliches Zubehör

Sollte Ihre Einparkhilfe nicht mehr funktionieren, kann das an defekten Sensoren oder Kabelverbindungen liegen. In diesem Falle können Sie Ersatzteile wie einzelne Sensoren oder Kabel bei den Herstellern oder in Ihrer Werkstatt bestellten. Zubehör im klassischen Sinn, die die Verwendung einer Einparkhilfe erleichtern, gibt es nicht, da diese als sogenannte Nachrüstsets komplett geliefert wird, so dass eine Montage und einfache Bedienung ohne zusätzliche Komponenten möglich ist.

Alternativen zur Einparkhilfe

apartment-haus-parkenAlternativen zu den nachträglich zu montierenden Einparkhilfen sind in erster Linie Kraftfahrzeuge, die serienmäßig ab Werk über diese Ausstattung verfügen. Auch die unter der Rubrik „Zahlen, Daten, Fakten“ erwähnten verschiedenen Fahrerassistenzsysteme können eine Alternative zur Einparkhilfe sein. Allerdings handelt es sich dabei meistens um serienmäßig ab Werk eingebaute technische Anlagen.

Wenn Sie ein älteres Modell aus der Mittel- und unteren Preisklasse fahren, nützen Ihnen diese Alternativen nichts. Möchten Sie auf einen hilfreichen Assistenten, der Ihnen das Einparken erleichtert, nicht verzichten, kommen Sie an einer Einparkhilfe oder Rückfahrkamera nicht vorbei. Es sei denn, sie verlassen sich auf Ihr eigenes Fahr- und Raumgefühl.

Das Antennenband

Eine einfache Alternative gibt es jedoch, die weniger bekannt und nicht für alle Fahrzeuge geeignet ist: das Antennenband. Diese Vorrichtung basiert auf einem einfachen Prinzip, sie wird im Inneren der Stoßstange in Form eines Aluminiumstreifens angebracht. Die Stoßstange muss allerdings aus Kunststoff sein, denn sonst funktioniert das Antennenband nicht. Ein Steuergerät beaufschlagt den Aluminiumstreifen mit einem Hochfrequenzfeld.

Das elektrische Feld wird gedämpft, sobald ein Hindernis in diesem Frequenzbereich erscheint. Dieses Modell arbeitet dynamisch und nicht statisch wie Ultraschall-Geräte. In technischer Hinsicht bedeutet das, dass das Antennenband nur dann ein Hindernis melden kann, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt. Das Steuergerät kann demzufolge ausschließlich vor Hindernissen warnen, solange sich das Hochfrequenzfeld in Bewegung befindet.

Wir haben allerdings herausgefunden, dass diese Variante weniger zuverlässig arbeitet als die klassischen Einparkhilfen und Rückfahrkameras. Diese Unregelmäßigkeiten sind auf das elektromagnetische Hochfrequenzfeld zurückzuführen. Das zu detektierende Hindernis muss dieses Feld beeinflussen, damit der Fahrer gewarnt wird.

Bei Metall, Menschen, feuchten Gegenständen und Bäumen gibt es im Großen und Ganzen keine Probleme, bei Hindernissen, die aus Steinen, Glas und Holz bestehen, die sich weniger auf das elektromagnetische Feld auswirken, wird es dagegen schwierig.

Ein Vorteil ist sicherlich die einfache Montage, das Sensorband wird einfach als Klebestreifen im Inneren der Stoßstange befestigt, lediglich ein kleines Loch für die Kabelverbindung ist notwendig. Der Preis bewegt sich bei 100 €. Da es jedoch klassische und verlässlicher arbeitende Einparkhilfen auch in diesem Preisbereich gibt, empfehlen wir trotz der umfangreicheren Montage, auf diese Modelle auszuweichen.

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