Babymatratze Test 2017 – die 10 besten Babymatratzen im Vergleich

Ist das Baby gut gebettet, schlafen auch die Eltern besser – kein Wunder, dass sich Babymatratzen einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen. Mit dem Erfolg eines Produkts wächst zwangsläufig aber auch die Auswahl – und bei aller berechtigten Freude über die vielen Möglichkeiten stellt sich damit auch eine gewisse Ratlosigkeit unter den interessierten Käufern ein.

Damit das Vorhaben nicht vom Strudel der unübersehbaren Angebote verschluckt wird, haben wir uns gründlich auf dem umkämpften Markt umgesehen und nach sorgfältigem Prüfen und Abwägen eine erste Vorauswahl getroffen. Das Ergebnis präsentieren wir in der folgenden übersichtlichen Tabelle, die kurz und bündig die 10 besten Babymatratzen mit ihren unterschiedlichen Stärken (und manchmal auch Schwächen) einander gegenüberstellt.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Die Kindermatratze Lara Plus 70x140cm ist der Vergleichssieger. Kindermatratze Lara Plus 70x140cm

139,95 Euro
Listenpreis: EUR 139,95
Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Top10 Bewertung
Note 1,1
"sehr gut"
Kindermatratze Lara Plus 70x140cm
Vorteile
  • Kindermatratze mit zwei Seiten
  • eine mit 3 cm hohem Naturkautschuk(Latex)
  • andere Seite mit 2.5 cm federndem und atmungsaktiven Kokoskautschuk
  • gesundes Schlafklima

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Artikelgewicht: 898 g

    • Produktabmessungen: 50 x 20 x 40 cm

    • Liegeeigenschaft: mittel (Naturkautschukseite)bzw. fest (Kokoskautschukseite)

    • Kern: 2,5 cm Naturlatex Kokosmatte; 3 cm Naturlatex; rundum900g/m² 100% Bio-Lammwolle (kbT)




    • Bezug: Drell aus 100% Bio-Baumwolle

    • Größe 70x140cm

    • Vlies aus reiner Bio-Lammwolle

    • Der Bezug aus Bio-Baumwolle ist abnehmbarund waschbar




2 Die Träumeland T015102 - Babymatratze Polarstern 70 x 140 cm hat den 2. Platz. Träumeland T015102 - Babymatratze Polarstern 70 x 140 cm

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
Note 1,2
"sehr gut"
Träumeland T015102 - Babymatratze Polarstern 70 x 140 cm
Vorteile
  • sleep safety Nässeschutzbezug
  • gesundes Schlafklima durch More-Way
  • Belüftungssystem
  • Trittkanten
  • Baby- & Kleinkindseite

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • sleep safety Multifunktionsbezug mit integriertem Nässeschutz

    • Bezug ist voll luftdurchlässig, teilbar, waschbar bis 60°C und schontrocknergeeignet

    • Kern: punktelastischer Kaltschaum mit speziellem More-Way® Belüftungssystem

    • Belüftung durch die Sicherheitstrittkanten




    • Artikelgewicht: 3,9 Kg

    • Produktabmessungen: 140 x 70 x 11 cm

    • Bestandteile/Material: 30% Baumwolle, 27% Polyester, 40% Polyamid

    • schadstoffgeprüft




3 Die Julius Zöllner 7960200000 - Babymatratze Dr. Lübbe Air Premium, 70 x 140 cm hat Platz 3. Julius Zöllner 7960200000 - Babymatratze Dr. Lübbe Air Premium, 70 x 140 cm

Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Note 1,3
"sehr gut"
Julius Zöllner 7960200000 - Babymatratze Dr. Lübbe Air Premium, 70 x 140 cm
Vorteile
  • Funktionsstoff Baby Protection
  • Nässeschutz
  • Luftdurchlässigkeit
  • wirkt antibakteriell und antifungizid
  • teilbar und abnehmbar und waschbar bis 60°C

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Funktionsbezug Baby Protection

    • Baby- & Kleinkindseite

    • hervorragende Liegeeigenschaften

    • schadstoffgeprüft & allergikergeeignet




    • Made in Germany

    • Artikelgewicht: 4,5 Kg

    • Produktabmessungen: 140 x 70 x 12 cm

    • Kern: 3-Schicht-Aufbau (Noppenschaum - Ventilationsvlies - Kaltschaum)




4 Die Paradies 076025 Kindermatratze Sara, 70 x 140 cm, ÖKO-TEST Paradies 076025 Kindermatratze Sara, 70 x 140 cm, ÖKO-TEST "sehr gut"

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Note 1,5
"gut"
Paradies 076025 Kindermatratze Sara, 70 x 140 cm, ÖKO-TEST "sehr gut"
Vorteile
  • Verbrauchte Luft wird abgeleitet
  • Frischluft wird zugeführt
  • Materialien streng schadstoffgeprüft
  • SuperClean Standard für Daunen- und Federfüllungen
  • Ökologische Produktion

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Paradies Baby-Air: durchgehende Lüftungskanäle sorgen für eine optimale Be- und Entlüftung der Liegefläche.

    • Paradies Nässeschutz: Feuchtigkeit wird sofort vom kleinen Körper weggeleitet

    • Einzeln waschbare Bezugseiten durch Mittelreißverschluss teilbar und abnehmbar.

    • Feste Trittkanten an den Längsseiten schützen kleine Füßchen




    • Dryfix-Gewebeveredelung für angenehm trockenes Schlafen

    • Artikelgewicht: 3,1 Kg

    • Produktabmessungen: 140 x 70 x 10 cm

    • Bezug bis 60° waschbar




5 Die MALIE A9351246001 Benjamin, Baby- und Kinderbettmatratze, 70 x 140 cm belegt Platz 5.MALIE A9351246001 Benjamin, Baby- und Kinderbettmatratze, 70 x 140 cm

Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Note 1,7
"gut"
MALIE A9351246001 Benjamin, Baby- und Kinderbettmatratze, 70 x 140 cm
Vorteile
  • Elegante Synchronsteppung
  • hochwertiger Klimafaser
  • auf Maisbasis
  • hohe Formstabilität

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Baby- und Kinderbettmatratze mit Comfortschaumkern

    • optimale körperstützende Eigenschaften

    • Doppeltuchbezug mit Maisfaser versteppt

    • für optimale Hygiene abnhembar und waschbar bis 60°C




    • Bezug: 43 % Viskose, 33 % Polyamid, 24 % Polyester

    • Baby- und Kinderbettmatratze mit Comfortschaumkern

    • Artikelgewicht: 6 Kg

    • Produktabmessungen: 140 x 70 x 10 cm




6 Die BestCare - Naturmatratze Babymatratze Kindermatratze aus Pflanzenfasern  ist auf dem 6. Platz.BestCare - Naturmatratze Babymatratze Kindermatratze aus Pflanzenfasern

88,60 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Note 1,8
"gut"
BestCare - Naturmatratze Babymatratze Kindermatratze aus Pflanzenfasern
Vorteile
  • Kindermatratze aus Pflanzenfasern
  • kein chemischer Geruch
  • kein Latex
  • 2-seitig (Baby/Kleinkind)
  • Bezug wählbar (Baumwoll-Frottee oder Aloe Vera)

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • PRAKTISCH - Babyseite (Pflanzenfasern) - empfohlen bis 1 Lebensjahr

    • Juniorseite (Kaltschaum) - empfohlen ab 1 Lebensjahr

    • ANITALLERGISCH UND ATMUNGSAKTIV - Pflanzenfasern sind schnell trocknend und nehmen hervorragend Feuchtigkeit auf

    • KEIN CHEMISCHER GERUCH - dank Pflanzenfasern geruchsneutral




    • ENTZÜNDUNGSHEMMEND - Aloe Vera Bezug für empfindliche Haut und pH Wert (5,5)

    • Hergestellt in der EU aus OEKO-TEX® Standard 100, keine Rollmatratze

    • Artikelgewicht: 8 Kg

    • Zusätzliche Lüftungskanälen zur Temperaturstabilisierung auf beiden Seiten




7 Die Betten-ABC 4250639101524 OrthoMatra Junior-Duo Baby- und Kindermatratze mit Trittkante ist auf Platz 7.Betten-ABC 4250639101524 OrthoMatra Junior-Duo Baby- und Kindermatratze mit Trittkante

84,90 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.6 von 5

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Note 1,9
"gut"
Betten-ABC 4250639101524 OrthoMatra Junior-Duo Baby- und Kindermatratze mit Trittkante
Vorteile
  • Baby- und Kindermatratze
  • Trittkante
  • Baby- und Kleinkindseite
  • abnehmbarer und waschbarer Bezug mit Aloe Vera
  • Größe 70 x 140 cm

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hochwertige Kindermatratze mit einer Gesamthöhe von ca. 12 cm / Kernhöhe : ca. 10 cm

    • Schadstoffgeprüft nach Oeko-Tex Standard 100, Prüfnr.: 14.HTR.42882

    • Trittfeste Kante mit einer Gesamtbreite von ca. 6cm

    • 2 verschiedene Liegeflächen: eine Babyseite und eine Kleinkindseite




    • Hautfreundlicher Bezug rundum abnehmbar und waschbar bis 60°C, mit Aloe Vera veredelt

    • Artikelgewicht: 3,9 Kg

    • Produktabmessungen: 140 x 70 x 12 cm

    • Material: Kaltschaum




8 Die Best For Kids COMFORT MATRATZE MAXI 100 % Polycotton mit TÜV ZERTIFIKAT 70 x 140 x 10 cm Matratze wurde auf den 8. Platz gewählt.Best For Kids COMFORT MATRATZE MAXI 100 % Polycotton mit TÜV ZERTIFIKAT 70 x 140 x 10 cm Matratze

Kundenbewertung:

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Note 2,1
"gut"
Best For Kids COMFORT MATRATZE MAXI 100 % Polycotton mit TÜV ZERTIFIKAT 70 x 140 x 10 cm Matratze
Vorteile
  • 100 % Polycotton
  • TÜV ZERTIFIKAT
  • 70 x 140 x 10 cm Matratze
  • sehr guten Gesundheits- und Umwelteigenschaften

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Größe: 70 x 140 x 10 cm

    • Beliebig dreh- und wendbar

    • Schadstoffgeprüfte Materialien

    • Optimale und körpergerechte Druckentlastung für höchsten Schlafkomfort




    • Beide Liegeseiten mit gleicher Stützkraft verwendbar

    • Strapazierfähiger und hautsympathischer Stoff (100 % Polycotton)

    • Mit atmungsaktiver Klimafaser versteppt, Bezug abnehmbar mit Reißverschluss

    • Der Härtegrad ist mittel




9 Die Sun Garden Kindermatratze 70 x 140 x 11 cm, waschbarer Bezug wurde auf Platz 9 gewählt.Sun Garden Kindermatratze 70 x 140 x 11 cm, waschbarer Bezug

39,90 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Note 2,2
"gut"
Sun Garden Kindermatratze 70 x 140 x 11 cm, waschbarer Bezug
Vorteile
  • Kindermatratze
  • 70 x 140 x 11 cm
  • waschbarer Bezug
  • sehr guten Gesundheits- und Umwelteigenschaften
  • 100 % aus Polyurethan Schaumstoff

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Größe 70 x 140 cm

    • Offenporiger Komfortschaumkern

    • Alle Materialien Öko-Tex 100 zertifiziert

    • Frotteebezug abnehmbar und waschbar bis 60°C




    • Matratzenhöhe ca. 11 cm

    • abnehmbarem Frotteebezug

    • waschbar bei 60°C

    • frei von Klebestoffen und Metallen




10 Die Kindermatratze MaxiFlex BASIC (60cm x 120cm) ist unser Platz 10.Kindermatratze MaxiFlex BASIC (60cm x 120cm)

Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Top10 Bewertung
Note 2,4
"gut"
Kindermatratze MaxiFlex BASIC (60cm x 120cm)
Vorteile
  • Kindermatratze
  • Hautschonende
  • Klimafaserbezug
  • 60cm x 120cm

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hautschonende Kindermatratze

    • hochwertigem Klimafaserbezug

    • Matratzenkernstärke: 10cm

    • Bezug abnehmbar




    • bis 60 Grad waschbar

    • nicht Trockner geeignet

    • Material: 100% Polyester

    • 60cm x 120cm




Was ist eine Babymatratze?

Babymatratzen von unseren Experten für Sie getestet.Nahezu jeder weiß, was eine Matratze ist, und der Gedanke liegt nahe, in einer Babymatratze einfach ein kleineres Modell für die winzigen Neubürger zu sehen. Ganz verkehrt ist das auch nicht, trotzdem gibt es bei der Babymatratze ein paar Besonderheiten zu beachten, die bei einem herkömmlichen Modell für erwachsene Menschen nicht so sehr ins Gewicht fallen – dazu gehört auch, aber keineswegs nur, die Größe.

Eine Babymatratze wird nicht einfach willkürlich kleiner gefertigt, sondern entspricht in der Regel genau den Abmessungen, wie sie gängige Kinderbetten besitzen. Sie ist überdies relativ fest, damit das Baby nicht einsinken kann und die Atmung dadurch unnötig erschwert wird. Weitere hervorstechende Eigenschaften sind häufig spezielle Luftkanäle und eine um den Matratzenrand verlaufende Trittkante.

Wie funktioniert eine Babymatratze?

Von den besonderen Eigenheiten der Matratzen in unserem großen Babymatratzen Test Vergleich 2017 haben wir schon gehört, jetzt interessiert uns vor allem, welchem Zweck diese dienen.

Auch wenn junge Eltern ihren frisch ins Leben geborenen Augapfel am liebsten ganz weich betten möchten, empfiehlt sich aus kundiger Sicht eher das Gegenteil. Babys schlafen am besten in stabiler Rückenlage, wobei sichergestellt werden muss, dass sie immer genügend Luft bekommen.

Diesem Zweck wird am ehesten mit einer harten, luftdurchlässigen Unterlagegedient – weichere Matratzen stellen im Gegensatz dazu ein Risiko dar. Das gilt zumindest für sehr kleine Kinder, die noch im Gitterbett liegen. Bei älteren Kindern darf die Matratze dann schon ein Stück weicher sein, aber eben auch nicht zu weich– sonst wird nämlich die noch in der Entwicklung befindliche Wirbelsäule nicht ausreichend gestützt.

Mehr als ein optischer Gimmick sind auch die verstärkten Ränder der Babymatratze, die sogenannte Trittkante. Sie dienen dem Zweck, das Baby bei seinen ersten Stehversuchen davor zu bewahren, in die harten Gitter des Babybettchens zu rutschen – und sich dabei womöglich ernsthafte Verletzungen zuzuziehen.

Damit die hilfreichen Vorzüge der Babymatratze nicht konterkariert werden und sie ihren Nutzen voll entfalten kann, sollte darauf geachtet werden, dass sie auf einer luftdurchlässigen Unterlage aufliegt – zum Beispiel einem stabilen Lattenrost mit ausreichenden Zwischenräumen. Waschbar und luftdurchlässig sollte auch der Überzug sein, in der Praxis hat sich atmungsaktive Baumwolle bewährt.

Es gibt viele Vorteile einer Babymatratze.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Keine Frage: Die Gesundheit ihres Kindes liegt allen Eltern sehr am Herzen, und nur wenige mögliche Gefahren werfen einen so drohenden Schatten wie der plötzliche Kindstod. Auch wenn in Relation nur noch wenige Kinder in Deutschland von diesem Übel betroffen sind, so schwebt das verbleibende Restrisiko wie ein Damoklesschwert über jedem Babybett.

Alles, was dabei hilft, die tatsächliche und die gefühlte Sicherheit zu erhöhen, ist darum hochwillkommen. Vor diesem Hintergrund lohnt sich die Anschaffung einer Babymatratze doppelt – selbst dann, wenn es sich nicht um unseren Babymatratzen Vergleich-Testsieger handelt, sondern vielleicht um ein günstigeres Modell aus unserem Vergleich.

Gesunder Schlaf ist für Babys sehr wichtig und gerade im ersten Lebensjahr verbringen sie einen Großteil ihrer Zeit damit. Umso wichtiger ist es, den Schlafplatz entsprechend komfortabel und vor allem sicher einzurichten. Die passende Babymatratze bietet dafür die notwendige Grundlage. Den viel gestressten Eltern hilft das doppelt: Einmal, weil sie ihr Kind gut versorgt wissen, und zum andern, weil sie durch diese beruhigende Gewissheit selbst emotional entlastet werden. Entspannte Eltern aber sind auch auf jeden Fall besser für das neu geborene Kind!

Welche Arten von Babymatratzen gibt es?

Trotz der großen äußerlichen Ähnlichkeit unterscheiden sich Babymatratzen doch immer wieder in gewissen Details. Vor allem das Material, aus dem die Matratze gemacht ist, kann je nach Hersteller und Modell sehr unterschiedlich ausfallen. Das gilt sowohl für die Matratze selbst, als auch für das Bezugsmaterial.

  1. Babymatratzen aus Schaumstoff
    Schaumstoffmatratzen sind weitverbreitet und besonders aus hygienischen Gründen sehr zu empfehlen. Gerade im direkten Vergleich zu anderen Materialien fällt positiv auf, dass sich in Schaumstoff weit weniger Hausstaubmilben ansiedeln. Ein weiteres Plus: Babymatratzen aus Schaumstoff bieten meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gelegentlich ist vor allem in älterer Ratgeberliteratur noch der Hinweis anzutreffen, Schaumstoffmatratzen seien zu warm für das Kind, aber diese Information darf als überholt gelten. Dank engagierter Forschung und neuer Erkenntnisse sorgen technische Verbesserungen wie Luftkorridore und Liegezonen für ausgeglichene Temperaturen.
  2. Babymatratzen aus Kokos
    Kokos heißt nicht nur so, sondern wird wirklich zu 100 Prozent aus den Fasern der Kokosnuss gewonnen. Es handelt sich dabei also um einen vollwertigen Naturstoff, was Babymatratzen aus Kokos vor allem für Bio-Anhänger sehr interessant macht. Neben der hohen Umweltverträglichkeit beeindruckt Kokos als Werkstoff durch die optimale Verbindung von Flexibilität mit Stabilität – das verdankt er vor allem den robusten Fasern, die durch die Behandlung mit Meerwasser viel Elastizitätgewinnen.
  3. Babymatratzen aus Latex
    Latex hat sich als Material für Matratzen bewährt und kommt auch bei Produkten für Erwachsene oft zum Einsatz. Der fehlende Federkern aus Metall soll vor allem bei Schlafstörungen für eine spürbare Besserung sorgen. Latex ist allerdings ein sehr weicher Stoff und bietet dem Baby nicht immer die notwendige Stabilität. Auch gibt es verschiedene Arten von Latex, von denen nicht alle gleich gut geeignet sind. Weitgehend unbedenklich und empfehlenswert sind Babymatratzen aus Naturlatex.

So haben wir die Babymatratzen getestet

Abzählreime sind ein feiner Kinderspaß, aber kaum geeignet, um auf seriöse Vergleichsergebnisse zu kommen. Deshalb haben wir unsere 10 besten Babymatratzen nicht einfach mit den Fingern ab- und ausgezählt, sondern vielmehr anhand genau festgelegter Kriterien verglichen und abgearbeitet. Worauf bei unserem großen Babymatratzen Test Vergleich unser besonderes Augenmerk ruht, listen wir im folgenden Abschnitt auf.

Allen besonderen Eigenschaften und spektakulären Features zum Trotz: Am Ende des Tages zählt vor allem der Preis, und ob das Gebotene ihn rechtfertigt. So schielen wir nicht einfach auf das günstigste Angebot, sondern prüfen genau, in welchem Verhältnis Preis und Angebot zueinander stehen.
Wesentlich für die richtige Einordnung einer Matratze ist das Material, aus dem sie gemacht wurde. Die Frage: Schaumstoff, Kaltschaum, Latex oder Kokos interessiert uns genauso sehr wie die genauen Maße. Dasselbe gilt für den Bezug, der dem Baby zuliebe haut- und körperverträglich sein muss. Außerdem sollte er leicht waschbar sein.
Allergien sind auf dem Vormarsch und heute leider mehr denn je ein Thema. Demzufolge müssen immer mehr Eltern penibel darauf achten, dass die Umgebung ihres Kindes dessen Allergien nicht befördert. Die Hersteller von Babyzubehör zollen dieser Entwicklung Tribut und achten vermehrt darauf, dass ihre Produkte diesbezüglich unbedenklich sind.
Schadstoffe und Umweltgifte sind ein großes und ernstes Thema unserer Zeit – umso mehr, wenn es um Zubehör für die besonders empfindlichen Allerkleinsten geht. Eigens dafür ins Leben gerufene Prüf- und Qualitätssiegelsollen dem Käufer die beruhigende Botschaft signalisieren: Dieses Produkt ist schadstoffgeprüft und unbedenklich. Wir verraten, mit welchen Siegeln sich ein getestetes Produkt schmücken darf.
Nahezu jede Babymatratze in unserem Babymatratzen Test verfügt über gewisse Alleinstellungsmerkmale oder hervorstechende Eigenschaften, die nicht ins allgemeingültige Raster passen. Natürlich nehmen wir auch solche Aspekte zur Kenntnis und lassen sie in unsere Gesamtwertung einfließen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Babymatratze achten?

Wenn es um das Wohl des neugeborenen Kindes geht, dann wünschen sich viele Eltern die perfekte Lösung. Die können wir zwar nicht garantieren, damit aber die Babymatratze dem hohen Ideal möglichst nahe kommt, sollten vor dem Kauf einige Punkte bedacht werden.

  1. 1. Die passende Größe und das richtige Material
    Grundsätzlich sollte es zwar kein Problem sein, eine Matratze in der zum Babybett**passenden Größe** zu finden, aber aufgrund einiger möglicher Unterschiede in den Abmessungen (in der Regel 140 x 70 bzw. 120 x 60 cm) sollte der Zollstock rechtzeitig vor dem Kauf gezückt werden. Bei der Wahl des Materials geht es vor allem darum, für die nötige Festigkeit zu sorgen. Auch wenn die meisten Eltern ihr Kind am liebsten auf Wolken und damit**möglichst weich betten** möchten, sollte genau das auf jeden Fall vermiedenwerden. Ist die Matratze zu weich, kann das Baby während des Schlafs in die Oberfläche einsinken. Das würde wahrscheinlich die wichtige Atmung erschweren und infolgedessen zu massiven gesundheitlichen Problemen führen – im schlimmsten Fall zum plötzlichen Kindstod (SIDS).
  2. 2. Eine Trittkante sollte immer vorhanden sein
    Alle stolzen Eltern können das bestätigen: In jedem Baby steckt ein kleiner Entdecker, der eher früher als später zum Durchbruch kommt. Unternimmt das Baby dann in seinem Bettchen die ersten Steh- und Gehversuche – möglicherweise sogar unbemerkt von den Eltern – ist ein fester Grund unter den Füßen von großer Wichtigkeit. Unter einer sogenannten Trittkante versteht man einen verstärkten Rand, der die Matratze umschließt und dem Baby festen Halt gibt, wenn es sich an den Gitterstäben aufrichtet und entlang tastet. Fehlt eine solche Trittkante, kann das Baby womöglich ausrutschen und sich an den Gitterstäben unschön wehtun.
  3. 3. Schadstoffe unbedingt vermeiden!
    Schadstoffe in Babyzubehör sind leider immer wieder ein Thema und der große Albtraum aller Eltern. Die Hersteller kennen diese Problematik natürlich und haben entsprechende Prüfprogramme aufgelegt, mit deren Siegeln sie sich von jedem bösen Verdacht reinwaschen wollen. Meist klappt das auch ganz gut und verlässlich, aber ganz aus der Verantwortung genommen sind Eltern damit leider nicht. Die Gefahr ist inzwischen stark reduziert, aber zumindest in Überzügen werden hin und wieder noch schädliche Stoffe gefunden. Deshalb ist es ratsam, vor dem Kauf genau hinzuschauen und auf entsprechende Kennzeichnungen zu achten. In unserem gründlichen Babymatratzen Test Vergleich haben wir diesem Umstand natürlich Rechnung getragen und weisen auch auf vorhandene Prüfsiegel hin. Aussagekräftige Siegel wären zum Beispiel Öko-Tex 100 und LGA schadstoffgeprüft.
  4. 4. Vor der ersten Verwendung: Gründlich auslüften!
    Es klingt nach einer Selbstverständlichkeit, wird aber in der Praxis oft versäumt: Vor der ersten Verwendung sollte die neue Babymatratze gründlich gelüftet werden. Neue Matratzen besitzen nahezu immer einen deutlich wahrnehmbaren Eigengeruch, der normalerweise erst nach einigen Wochen verschwindet. Intensives Lüften kann diesen Effekt gerade am Anfang merklich abmildern – wer früher kauft, ist hier im Vorteil.
  5. 5. Waschbar muss in jedem Fall der Bezug sein
    Die Waschbarkeit des Matratzenbezugs ist eine absolute Notwendigkeit und sollte nicht nur gegeben sein, sondern auch regelmäßig genutzt werden. Körperflüssigkeiten wie Speichel, Urin und Schweiß verunreinigen den Bezug zwangsläufig und müssen immer wieder ausgewaschen werden. Für die Gesundheit des Babys ist das unverzichtbar!

Die führenden Hersteller

Gerade wenn es um das Wohl ihres Kindes geht, wissen Eltern gern, mit wem sie es zu tun haben – schließlich lernen die Kleinen aus gutem Grund schon früh, dass sie nicht mit Fremden mitgehen dürfen. Damit die Hersteller aus unserem Babymatratzen Test Vergleich nicht fremd bleiben, stellen wir an dieser Stelle die wichtigsten von ihnen vor.

Das deutsche Unternehmen Alvi ist benannt nach seinem Gründer _Al_fred _Vi_ehhofer, der es Anfang der 1960er-Jahre im beschaulichen Westfalen aus der Taufe hob. Von Anfang an stand das Baby im Mittelpunkt der Firmenpolitik. Weil der gesunde Schlaf für Babys immens wichtig ist und Viehhofer auf eigene Erfahrungen im Bereich der Textilproduktion bauen konnte, begann man frühzeitig mit der Herstellung von speziellen Babymatratzen. Zwar wurde in den Folgejahren das Sortiment deutlich erweitert, aber Babymatratzen sind nach wie vor eine wichtige Kernkompetenz von Alvi.
Das deutsche Familienunternehmen Julius Zöllner stellt seit über 55 Jahren das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt und beschäftigt zu diesem Zweck inzwischen an die 100 Mitarbeiter. Das Sortiment an hochwertigen Babyprodukten umfasst dabei weit mehr als nur die hier vorgestellten Matratzen. Besonderen Wert legt man auf die umfassenden Qualitätskontrollen, mit denen man sicherstellen möchte, dass keinerlei Schadstoffe in die Endprodukte gelangen. Diese werden überdies großenteils in Deutschland hergestellt und zu einem nicht unerheblichen Teil in Handarbeit gefertigt.
Entgegen heute verbreiteter Annahmen lag das Paradies nicht irgendwo in Afrika, sondern ganz prosaisch in Vluyn am Niederrhein. Dort wurde Mitte des 19. Jahrhunderts eine Watte- und Steppdeckenfabrik gegründet, aus der die heuten Matratzenspezialisten hervorgegangen sind. Die Rechte an der traditionsreichen Marke Paradies erwarb man allerdings erst rund 100 Jahre später, 1965. Seither gibt es unter diesem Namen nahezu alles rund ums Bett zu kaufen – auch Baby- und Kinderbettwaren. Matratzen für Babys mit durchgehenden Lüftungskanälen und atmungsaktiven Schäumen gehören zu den Topsellern im Angebot.
Bei PROLANA handelt es sich um ein vergleichsweise junges deutsches Unternehmen. Seit 1987 werden an gleich zwei Standorten in Süddeutschland hochwertige Naturwaren aus den Bereichen Wellness, Bettwaren und Matratzen produziert. Als Pionier setzt man sich für faire Handelsbeziehungen ein und ist wichtigster Fair-Trade-Partner für den Import von Naturkautschuk. Der Idealismus aus der Gründerzeit hat sich bis heute gehalten: Das umfangreiche Portfolio von PROLANA umfasst ausschließlich Naturwaren. Auf dem Gebiet der umwelt- und gesundheitsverträglichen Produktion nimmt man immer wieder eine Vorreiterrolle ein – so war man der erste deutsche Hersteller, der Matratzen aus reiner Schafschurwolle ohne Einsatz von Pestiziden produzierte.
Hinter dem sehr programmatischen Markennamen Träumeland verbirgt sich die deutsche Firma Nösslböck, die sich ganz auf die Produktion von Babymatratzenspezialisiert hat. Obwohl die Marke Träumeland erst 1995 aus der Taufe gehoben wurde, gibt es die Firma selbst schon seit über 100 Jahren, bereits seit 1965 widmet man sich hauptsächlich der Entwicklung und Herstellung des heutigen Hauptprodukts. Ein wichtiger Aspekt ist bei Träumeland die Wärmeentwicklung im Kinderbett. Schon im Entwicklungsprozess bemüht man sich deshalb um immer neue und bessere technische Lösungen, die dabei helfen sollen, dieses altbekannte Problem einzudämmen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Babymatratze am besten?

Der Online-Handel boomt und gewinnt immer mehr begeisterte Käufer für sich, trotzdem hält sich mancherorts hartnäckig das Vorurteil, dass der stationäre Fachhandel nach wie vor die kompetentere Beratung und den besseren Service biete. Hält diese Ansicht der Realität stand?

Anfahrtsstress und Ladenschlusszeiten

Der Weg zum stationären Fachhandel ist ist oft weit und lohnt sich außerdem nur zu bestimmten Zeiten, die nicht immer ganz einfach mit dem eigenen Zeitplan in Einklang zu bringen ist. Man ist nur selten allein im überlaufenen Ladenlokal,**Wartezeiten und Vertröstungen** sind die Regel. Dazu kommen Kosten wie Benzin, Parkgebühr oder eventuell ein Fahrschein. Auch kompetente Beratung ist schon längst nicht mehr gewährleistet, schließlich setzen immer mehr Läden auf günstige Aushilfen, die sich nur aufs Kassieren verstehen.

Online einkaufen per Mausklick

Viel einfacher gestaltet sich alles beim Einkauf in einem seriösen Internetshop: Die Verkaufsfläche steht dem Kunden rund um die Uhr zur Verfügung, alle erhältlichen Artikel können der Reihe nach begutachtet, verglichen und auf Lieferbarkeit überprüft werden. Für fachliche Kompetenz ist gesorgt: Die meist ausführlichen Produktbeschreibungen können in aller Ruhe mit kompetenten, objektiven Ratgeberseiten im Netz verglichen werden – zum Beispiel mit unserem detaillierten Babymatratzen Test Vergleich 2017. Bestellt wird per Mausklick, wird direkt bis an die Haustür geliefert – ohne zusätzliche Mühe.

Bei Nichtgefallen: unkomplizierte Rückgabe oder aufwendiger Umtausch?

Einkaufen im Internet ist zumindest bei seriösen Anbietern – und nur auf solche verweisen wir – ganz risikofrei. Gefällt ein Produkt nicht, weil es wider Erwarten den eigenen Vorstellungen nicht entspricht, kann es innerhalb einer festgelegten Frist problemlos umgetauscht werden. Auf Wunsch holt die Paketpost es sogar zu Hause ab – im Fachhandel muss der Kunde in jedem Fall selbst vorstellig werden und auch den Kassenbeleg noch vorweisen können.

Träumeland - unser zweit Platzierte Babymatratze

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Babymatratze

Dass Babys gern und viel schlafen und das für eine gesunde Entwicklung auch müssen, ist keine neue Erkenntnis, sondern eine ziemlich alte. Weit älter jedenfalls als unser hier besprochenes Produkt, die Babymatratze. Den längsten Teil ihrer Geschichte hat die Menschheit dabei keinen Gedanken an eine spezielle Matratze für ein Baby verschwendet.

Die erste Babymatratze: Stroh, Decken, Felle

Nicht nur das Christkind musste sich für sein erstes Ruhelager mit einer eher**spartanischen Lagerstätte** zufriedengeben. Vor und nach ihm ging es vielen Säuglingen so, die entweder in einem zusammengebundenen Tuch, auf Strohhaufen oder auf Fellen gebettet wurden. Matratzen als Unterlagen waren völlig unbekannt, auch für Erwachsene.

In der Antike ein Stück Luxus

Die alten Römer schätzten ihre Schlafstätten so sehr, dass sie sie nach Möglichkeit selten verließen und auch ganze Feste und Gelage auf ihnen zelebrierten. Man saß nicht zu Tisch, sondern man lag – auf mit Federn, Stroh oder Schilf gefüllten Bezügen. Bei den alten Ägyptern hatte die Nutzung von Matratzen dagegen einen eher praktischen Grund: Man wollte sich im wahrsten Sinne des Wortes »abheben« von allerlei giftigem Krabbelgetier, das auf dem heißen Boden kreuchte und fleuchte.

Ob Rom oder Ägypten, eines war beiden Hochkulturen gemeinsam: Die Matratze, bzw. ihre frühen Vorläufer, waren ein Luxusgut, das den Reichen und Privilegiertenvorbehalten war. Das einfache Volk schlief auf dem Boden.

Die Matratze als arabische Spezialität

Unter den Ersten, die sich am Abend eine Matte zum Schlafen ausrollten, waren die Morgenländer. Möglicherweise war das auch der Grund, warum die Araber im Mittelalter etwas ausgeschlafener waren als der Rest der Welt und zahlreiche technische Neuerungen erdachten. Die vielgereisten Kreuzritter brachten beides, Matte und Name, in den Westen: Das deutsche Wort »Matratze« geht letztendlich auf den arabischen Begriff ›matrah‹, »Bodenkissen«, zurück.

Durch die Industrialisierung zum Massenartikel

Auch wenn zumindest der Adel im Mittelalter sehr angetan war vom Mitbringsel der Kreuzzügler und seine prächtigen Himmelbetten fortan nur zu gern mit weichen Matratzen ausstaffierte, blieb diese doch ein Luxusgut, das einer vergleichsweise kleinen Elite vorbehalten war; die weniger gut betuchte Mehrheit fröstelte noch immer auf dem kalten Boden. Erst durch die flächendeckende Industrialisierungund die damit einhergehende Möglichkeit der Massenanfertigung sollte sich das ändern.

Die Babymatratze ist selbst noch fast ein Baby

Zwar eroberte die Matratze als erschwingliche Massenprodukt schnell alle Haushalte, bis man auf die Idee kam, spezielle Exemplare für Babys herzustellen, zog aber doch noch einige Zeit ins Land. Erst in den letzten Jahrzehnten erkannte man mehr und mehr die besonderen Bedürfnisse der Kleinsten und intensivierte die Forschung. Man analysierte Probleme und entwickelte Lösungen: Luftkanäle, atmungsaktive Stoffe, verstärkte Ränder. Heute ist die Babymatratze mit all diesen besonderen Eigenschaften ein echter Verkaufsrenner und vollkommen obligatorisch.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Babymatratze

Erfahren Sie in unserem Ratgeber einige Fakten zur Babymatratze.Zwar gibt es Babymatratzen vor allem in den gängigen Abmessungen 140 x 70 und 120 x 60 cm, die wohl auch zu den meisten Babybetten kompatibel sein dürften, einige Hersteller bieten jedoch auch die Möglichkeit an, Matratzen nach Maßanzufertigen. Das kommt zwar meist ein bisschen teuerer, dafür freut sich das Baby über den perfekten Platz. Die optimale Dicke einer Matratze richtet sich übrigens ganz profan nach dem Gewicht des auf ihr schlafenden Kindes.

Als wichtige Faustregel für die passende Abmessung der Babymatratze gilt, dass Kind nach oben und nach unten über jeweils zehn Zentimeter Raum verfügen sollte. Wird das Kind zu groß, sollte über ein richtiges Bett und eine entsprechende Matratze nachgedacht werden – ein wenig Bewegungsraum muss aber auch für Vielschläfer unbedingt sein, schließlich ist niemandem damit geholfen, wenn das Kind sich bei seinen unweigerlichen ersten Regungsversuchen gleich den Kopf stößt.

Zwischen 50 und 200 Euro muss für eine ordentliche Babymatratze veranschlagt werden. Das liegt immer noch deutlich unter den durchschnittlich 468 Euro, die deutsche Eltern im Monat für ihr Baby ausgeben – zumal es sich bei der Matratze um eine einmalige Anschaffung handelt. Die sollte allerdings nach Möglichkeit für jedes Kind extra getätigt werden!

Weitverbreitet und beliebt ist es, Babyzubehör nach Gebrauch weiterzureichen – allzu schnell wachsen die Kleinen aus der teuren Kleidung und anderen Accessoires hinaus. Oft ist das auch eine sinnvolle Geste, bei einer Babymatratze sollte allerdings**aus Gründen der Hygiene** darauf verzichtet werden.

Eine Babymatratze mit waschbarem Überzug lohnt sich und ist vor allem aus hygienischen Gründen geboten, denn bei einem Baby geht immer etwas daneben – in Anbetracht der Tatsache, dass ein Baby im Schnitt bis zu 6 000 Windeln benötigt, bevor es trocken wird, eine durchaus nachvollziehbare Empfehlung.

Eine ausreichende Luftzirkulation ist bei der Benutzung einer Babymatratze von großer Wichtigkeit. Das betrifft auch Unterlage und Bezug: Die Matratze sollte keinesfalls auf einer durchgängigen Fläche, sondern auf einem durchbrochenen**Lattenrost** ruhen. Der Bezug sollte aus luftdurchlässigem Stoff gefertigt sein – also Finger weg von Kunststoffen und Gummibesätzen.

Sicherer Schlaf bei Babys

Das Schlafbedürfnis eines Babys sollte keinesfalls unterschätzt werden. Einige Zahlen mögen dies verdeutlichen: Über zwei Drittel seiner Zeit verbringt das Baby in den ersten Monaten schlafend – das können zwischen 13 und 18 Stunden sein! Dabei gibt es natürlich auch bei Kleinkindern ähnliche Unterschiede im Schlafverhalten wie bei erwachsenen Menschen, und das Bedürfnis nach Schlaf kann je nach Veranlagung des Kindes mehr oder weniger stark variieren.

Plötzlicher Kindstod: Albtraum für alle Eltern

Aller Freude über das neugeborene Baby mischt sich immer der Wermut diffuser Befürchtungen bei, dem Kind könne eine Krankheit oder ähnlicher Schadenwiderfahren. Eine Angst wird dabei besonders konkret: jene vor dem sogenannten »plötzlichen Säuglingstod« (SIDS = Sudden Infant Death Syndrome). Und sie ist leider trotz eines statistisch überschaubaren Risikos nicht ganz von der Hand zu weisen.

Durchschnittlich 160 Elternpaare müssen in Deutschland jährlich diese schreckliche Erfahrung machen.

Medizinisch durchschaut und erklärt ist das rätselhafte Phänomen noch nicht, trotz intensiver Bemühungen von allen verantwortlichen Seiten. SIDS-Prävention ist eines der größten und wichtigsten Themen in der Kindermedizin. Auch wenn die Forscher noch viel Arbeit, eine Menge unbeantwortete Fragen und ungelöste Problemesehen, herrscht doch unter ihnen große Einigkeit darüber, dass sich mit ein paar grundsätzlichen Maßnahmen das Risiko beinahe gegen Null senken lässt.

Eltern können für einen sicheren Schlaf bei ihrem Baby sorgen

Raucher haben es nicht leicht, schließlich weht ihnen ohnehin häufig ein scharfer Wind ins Gesicht, und auch Babys tut Zigarettenrauch alles andere als gut. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Atemwege der Kinder von**rauchenden Müttern** nicht selten vorbelastet sind und auch ihr Immunsystem weniger robust ist. Das Risiko für den plötzlichen Kindstod steigt signifikant an, wenn das Kind in einer Raucherumgebung schlafen muss.

Im Erste-Hilfe-Kurs lernt man die stabile Seitenlage schätzen – beim Baby ist es die stabile Rückenlage, denn tatsächlich verhält es sich so, dass vom plötzlichen Kindstod betroffene Säuglinge vielfach stark verschwitzt und auf dem Bauch liegend vorgefunden werden. Einfach und hilfreich ist es, dem Baby einen Schnuller in den Mund zu stecken. Wenn es an seinem Schnuller nuckelt, bekommt es weniger Lust, sich umzudrehen und bleibt stattdessen in der sicheren Rückenlage.

Der ideale Schlafplatz für den Säugling ist das eigene Bettchen im Schlafzimmer der Eltern. Dieses sollte zwar nicht gerade unterkühlt sein, keinesfalls aber auch im Übermaß beheizt werden! Die empfohlene Höchstgrenze liegt bei etwa 18° C, als Faustregel kann gelten: Wenn das Baby am Nacken schwitzt, ist die Umgebung zu warm. In das Bettchen gehört nach Möglichkeit ein Babyschlafsack anstelle einer Decke – den kann das Baby nicht wegstrampeln und nicht über den Kopf ziehen.

Falls möglich, sollte das Baby zumindest die ersten Monate gestillt werden. Auch wenn noch nicht alle Zusammenhänge erforscht und bewiesen sind, scheint Muttermilch einen sehr positiven Effekt auf die Prävention von plötzlichem Kindstod zu haben. Als derzeit völlig spekulativ muss die bisweilen geäußerte Warnung vor Impfungen betrachtet werden – hier sollte einfach der Kinderarzt des Vertrauens konsultiert werden, ehe das Kind durch übertriebene Vorsicht einem unnötigen Risiko ausgesetzt wird.

Pflege und Reinigung von Babymatratze und Bezug

Bei der Pflege einer Babymatratze sollten Sie ein paar Dinge beachten.Hygiene ist eines der wichtigsten Stichwörter für den Umgang mit Neugeborenen. Darum kommt einer fachgerechten Pflege und Reinigung der Babymatratze auch besondere Bedeutung zu. Grund genug dafür wird auch bei den fürsorglichsten Eltern ausreichend gegeben sein.

Für die Pflege der Matratze reicht eine Bürste

Grundsätzlich ist eine Matratze in Bezug auf ihren Pflegeaufwand nicht sehr anspruchsvoll. Es genügt, sie gelegentlich mit einer groben Bürste abzubürsten. Im idealen Fall ist ein waschbarer Schonbezug vorhanden, der bei Bedarf einfach in die Waschmaschine gesteckt werden kann.

Sollte trotz Schonbezug einmal ein Fleck auf der Matratze selbst auftreten, empfiehlt es sich, diesen möglichst zeitnah zu entfernen – am besten mit Teppichschaum. Hat sich der Schmutz erst einmal festgesetzt, gestaltet sich eine Reinigung nämlich sehr schwierig.

Manche chemische Reinigungen bieten einen besonderen Service für Matratzen an, das ist aber eigentlich nicht notwendig, wenn die Babymatratze immer pfleglich behandelt wird. Das gilt natürlich auch für den Bezug, zu dessen Verwendung ausdrücklich geraten wird.

Pflichtprogramm für Hygienebewusste: waschbarer Schonbezug

Ein waschbarer Schonbezug bringt eine enorme Verbesserung der Hygiene mit sich und sollte auf keiner Babymatratze fehlen. Gerade für Allergiker bringt der richtige Überzug viel Erleichterung – lässt er sich doch regelmäßig waschen. Allerdings sollte er unbedingt luftdurchlässig sein. Vorsicht geboten ist bei flüssigkeitsabweisenden Gummiauflagen für die Matratze, weil diese keine Luft zirkulieren lassen und dem Baby damit das Atmen erschweren.

Durchlüften ist Pflicht

Nicht nur das Schlafzimmer, auch die Matratze sollten in regelmäßigen Abständen gut durchgelüftet werden. Bei der Babymatratze kann es zusätzlich nichts schaden, sie etwa alle drei Monate einfach umzudrehen – auf diese Weise wird verhindert, dass sie sich nur an einer Seite im Übermaß abnutzt. Übertreiben sollte man es mit dem Lüften allerdings nicht – vor allem nicht, wenn das Baby in seinem Bettchen liegt. Fünf bis zwanzig Minuten am Tag sollten ausreichend sein.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die wichtigsten Informationen rund um unseren Babymatratzen Test Vergleich 2017 fassen wir hier noch einmal in Form einer kurzen und übersichtlichen Fragerunde zusammen.

  1. Sollte die Babymatratze eher fest oder weich sein?
    Eher fest. Das Baby wird viele Stunden auf ihr liegen und sollte möglichst wenig einsinken, um das Atmen zu erleichtern. Außerdem braucht die schwache Knochenstruktur des Säuglings in den ersten Monaten noch viel Stütze, insbesondere der Kopf als schwerstes Körperteil sollte nicht tiefer als 2-3 cm in die Matratze einsinken.
  2. Was ist eine Trittkante, und braucht man die wirklich?
    Als Trittkante bezeichnet man den verstärkten Rand der Babymatratze, und dieser ist tatsächlich sehr sinnvoll. Früher oder später wird das Kleinkind erste Steh- und Gehversuche unternehmen – auch unbemerkt von den Eltern. Die Trittkante gibt dabei festen Halt und verhindert, dass das Kind in die Gitter des Bettes rutscht und sich dabei verletzt.
  3. Muss ich beim Schonbezug etwas beachten?
    Er sollte in jedem Fall waschbar und luftdurchlässig sein. So verführerisch ein leicht abwaschbarer Gummiaufleger für die Matratze auch sein mag: Er beeinträchtigt die Atmung des Babys und sollte zumindest nicht in Nähe des Kopfes gebraucht werden.
  4. Soll die Umgebung der Babymatratze eher warm oder eher kalt sein?
    Auch wenn es gut gemeint ist: Zu viel Wärme schadet dem Baby. Hitzestau und Atemnot gehören zu den möglichen Verursachern des plötzlichen Kindstods. Zudem wird sich das Baby eher beklagen, wenn es ihm zu kalt ist, weil es die übersteigerte Wärme zunächst nicht als Bedrohung wahrnimmt. 18° C stellen einen guten Richtwert dar.
  5. Muss die Matratze in die Reinigung?
    Das ist bei pfleglicher Behandlung eigentlich nicht notwendig, es sei denn, es handelt sich um ein bereits gebrauchtes Exemplar aus zweiter Hand. Ansonsten reicht es, die Matratze gut auszulüften und alle drei Monate zu wenden. In jedem Fall sollte zusätzlich ein waschbarer Schonbezug zum Einsatz kommen.
  6. Gibt es besonders geeignete Decken für die Babymatratze?
    Am sichersten ist es, überhaupt keine klassische Zudecke zu verwenden, sondern auf einen speziellen Babyschlafsack zurückzugreifen, weil sich das Baby in diesen nicht eingraben (und schlimmstenfalls ersticken) kann. Soll es aus irgendwelchen Gründen doch lieber die Decke sein, empfiehlt sich ein möglichst flaches Modell, das dem Baby nur bis zur Brust geht.
  7. Kann ich eine Babymatratze auch unbedenklich gebraucht kaufen?
    Aus hygienischen Gründen ist das eher nicht zu empfehlen. Ihr Baby wird sehr viel Zeit auf der Matratze verbringen und verfügt dabei noch nicht über ein ausgereiftes Immunsystem. Die Gefahr von gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist deshalb sehr hoch. Falls es sich nicht vermeiden lässt, sollte die gebrauchte Matratze unbedingt sehr gründlich gereinigt werden – am besten professionell.

Nützliches Zubehör

Selbstverständlich gibt es einige sinnvolle Ergänzungen und nützliches Zubehör zu den Produkten aus unserem ausführlichen Babymatratzen Test. Eine Auswahl stellen wir in den folgenden Abschnitten vor.

Streng genommen handelt es sich bei einem Schonbezug nicht um ein optionales Zubehör, sondern um ein unumgängliches Pflichtprogramm. Ohne einen auswechselbaren Schonbezug sollte eine Babymatratze erst gar nicht benutzt werden, es sei denn in Notfällen. Mit einem waschbaren Schonbezug lässt sich die Gefahr durch Milben und andere Erreger effektiv eindämmen – nur luftdurchlässigsollte er unbedingt sein.
Das Baby freut sich über eine weiche Kuscheldecke, die es wärmt. Allerdings ist dieses weitverbreitete Accessoire nicht unumstritten, und es gibt durchaus kritische Stimmen, die darin ein Risiko für die Gesundheit des Babys sehen und fordern, zumindest im ersten Lebensjahr auf diese Beigabe ins Babybett zu verzichten. Dasselbe gilt übrigens auch für Kuscheltiere, die das Kind lieber außerhalb seines Schlafplatzes zum Spielen nutzen sollte. In jedem Fall sollte alles, was mit dem Baby das Bett teilt, auch waschbar und möglichst luftdurchlässig sein.
Besser beleumdet als die Decke ist der Babyschlafsack. Dieser hat den Vorteil, dass das Baby sich nicht darin einwickeln und die Luft abschnüren kann – das Gesicht bleibt immer frei, das Baby hat es trotzdem schön warm. Außerdem kann es sich im Schlafsack nicht einfach so auf den Bauch drehen und bleibt stattdessen in der weniger riskanten Rückenlage. Ein interessantes Detail: In den Niederlanden, wo das Risiko für den plötzliche Kindstod statistisch gesehen am niedrigsten ist, werden überproportional viele Babyschlafsäcke eingesetzt.
Damit das Baby von seiner neuen Matratze auch etwas hat, braucht es das passende Schlafzeug. Auch hier muss Rücksicht genommen werden auf die Körpertemperatur des Babys; wenn es am Nacken schwitzt, ist es zu warm. Experten empfehlen einen einteiligen Strampler in Kombination mit einem Schlafsack ohne Kissen. So kann sich das Baby weder freistrampeln, noch irgendwo hineinwühlen und selbst in Atemnot bringen.
Der Schnuller ist eine feine Sache. Er beschäftigt das Baby und hält es davon ab, auf der Matratze herumzurollen. In der Rückenlage schläft es nicht nur am sichersten, sondern auch am schnellsten ein. Es versteht sich von selbst, dass nur ein hochwertiges Modell ohne Schadstoffe infrage kommt – schließlich nimmt das Baby seinen Schnuller in den Mund.

Alternativen zur Babymatratze

Babys brauchen viel Schlaf, ganz unabhängig davon, ob eine Babymatratze zur Verfügung steht oder nicht. Zum Glück gibt es noch andere Liegeplätze, an denen sich die kleinen Wonneproppen wohlfühlen und in seligen Schlummer versinken. Egal, für welche Alternative man sich entscheidet, zwei Punkte sollten immer berücksichtigt werden: Das Baby muss genug Luft bekommen und es darf nicht zu warm sein.

Immer wieder sehr beliebt ist das elterliche Bett. Zwischen Mama und Papa lässt es sich vortrefflich kuscheln, und wenn es mit dem Schlafen mal nicht so klappt, muss man gar nicht lange schreien, bis sich jemand kümmert. Allerdings gilt das Schlafen im Familienbett nicht als risikolos, vor allem, wenn die Eltern Raucher sind. Besser ist das eigene Babybett im Elternschlafzimmer – natürlich rauchfrei!
Sehr geeignet als Ruheplatz für das Baby ist auch eine Wiege. Was unsere Ahnen instinktiv vermuteten, hat die Forschung inzwischen unzweifelhaft bewiesen: Das rhythmische, sanfte Vor und Zurück beim Wiegen tut dem Baby gut. Eine praktische und meist preiswerte Alternative zur Wiege ist die Babyhängematte.
Auch im Kinder- und Stubenwagen sind die Kleinen grundsätzlich gut aufgehoben – wenn ein paar Regeln beachtet werden. Es sind im Prinzip dieselben, die auch für ein Babybett gelten: Der Kinderwagen sollte frei sein von überflüssigen Accessoires, vor allem von solchen, die das Kind begraben und am Atmen hindern können. Das bedeutet: Keine dicken Decken, keine Kohorten von Kuscheltieren.

Es gibt ein paar Alternativen zur Babymatratze.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.familie.de/baby/babybett-babymatratze-511382.html

http://www.wireltern.de/baby/entwicklung/babyschlaf.html

http://www.zuhause.de/matratze-saeubern-urin-blut-oder-kaffeeflecken-entfernen/id_47175892/index

http://www.eltern.de/baby/babyentwicklung/ploetzlicherkindstod.html

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