Dreirad Test 2017 – die 9 besten Dreiräder im Vergleich

Meist sind Kinder sofort von einem Dreirad begeistert. Die Faszination des Fahrzeuges mit drei Rädern liegt nicht allein darin, dass es dem Nachwuchs ermöglicht, den Eltern davon zu radeln. Ein Dreirad ist ein Spielzeug, welches den Kleinen ausgelassenes Spiel an frischer Luft ermöglicht und zudem noch dabei hilft, die motorischen Fähigkeiten zu verbessern, den Gleichgewichtssinn zu schulen und damit perfekt darauf vorbereitet, später ohne Hemmungen und Bedenken auf das Fahrrad umzusteigen.

Dreiräder sind in den unterschiedlichsten Ausführungen auf dem Markt. Dabei können die Kleinen ganz klassisch unterwegs sein oder auf Kinderdreiräder umsteigen, die allerlei Zubehör mitbringen und besonders kompakt und stylisch wirken. Im Dreirad Test haben wir besonders auf Aspekte geachtet, die bei Kinderspielzeugen Vorrang besitzen. Dazu zählen das Material, die Verarbeitung und in erster Linie die Sicherheit der Kinderdreiräder. Eltern sollten vor dem Kauf eines Dreirades die Produktberichte als Anhaltspunkt nehmen und sich für ein in jeder Hinsicht sicheres und unbedenkliches Gefährt für ihren Nachwuchs entscheiden.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Das Kiddo 2016 Rot Smart Design 4-in-1 für Kinder Dreirad Kinder Trike ist der Vergleichssieger. Kiddo 2016 Rot Smart Design 4-in-1 für Kinder Dreirad Kinder Trike

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Kiddo 2016 Rot Smart Design 4-in-1 für Kinder Dreirad Kinder Trike
Vorteile
  • 4-in-1 Kinder Dreirad
  • ab 18 Monaten bis zu 5 Jahren
  • einzigartige Design
  • Multifunktionalität

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • tolle Trike Umwandlungen

    • Metall Rahmen, chrom Felgen und EVA Reifen

    • abnehmbare gepolsterte Sitz

    • 3 Punkt Sicherheitsgurt




    • hinten Aufbewahrungskorb

    • rutschfeste Pedale

    • verstellbare Fußstützen

    • Farbe: metallisch rot / blau / rosa



2 Das PUKY CAT 1 SP 2016 Dreirad hat den 2. Platz. PUKY CAT 1 SP 2016 Dreirad

109,00 Euro
Listenpreis: EUR 118,66
Kundenbewertung: 4.2 von 5

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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
PUKY CAT 1 SP 2016 Dreirad
Vorteile
  • Freilaufautomatik mit Arretierung
  • Lenkeinschlagsbegrenzung
  • Lenkerarretierung
  • Gepäcknetz und Sandsieb

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Freilaufautomatik mit Arretierung

    • Handbremse

    • Lenkeinschlagsbegrenzung

    • Sicherheitslenkergriffe




    • Soft-Komfortreifen mehr Komfort

    • Lenkerpolster

    • Stoßfeste Pulverlackierung - Langlebigkeit

    • Kippbare Mulde




3 Das Fahrrad Dreirad Kinderrad Schubstange Dach Kinderfahrrad hat Platz 3. Fahrrad Dreirad Kinderrad Schubstange Dach Kinderfahrrad

119,00 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.0 von 5

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Top10 Bewertung
95%
"sehr gut"
Fahrrad Dreirad Kinderrad Schubstange Dach Kinderfahrrad
Vorteile
  • 12 Monate Garantie
  • EU-Sicherheitszertifikate
  • Kugellager-Räder an der hinteren Achse
  • Sicherheits- und Kontrollelemente können alle abgenommen werden

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • abgerundeter Spielzeugkorb

    • Einklappbare Fußbank

    • Bequemer Sattel

    • Sicherheitsgurt




    • Klappbares Dach

    • Rückenlehne

    • Lufträder

    • Räder: vorne 26 cm, hinten 21,5 cm




4 Das United-Kids 13015-07 - Dreirad / Trike Alien im coolen Design, grün belegt den 4. Platz. United-Kids 13015-07 - Dreirad / Trike Alien im coolen Design, grün

79,00 Euro
Listenpreis: EUR 104,85
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
United-Kids 13015-07 - Dreirad / Trike Alien im coolen Design, grün
Vorteile
  • Montage in nur 2 Minuten dank Steckverbindungen (Schnellkupplungen)
  • Sehr leicht zu manövrieren
  • Lenker mit Hand-sympatischen Griffen
  • Hinterrad mit gesichertem Lenkeinschlag
  • Kunststoffsitz

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Rutschfeste Pedale

    • Klickgeräusche im Leerlauf

    • Kunststoffbereifung

    • vorne: O ca. 25 cm, hinten: O ca. 17,5 cm




    • von 36 Monate bis maximal 32 kg

    • ca. 3-7 Jahre

    • Aufbaumaße: L/B/H: 87 x 58 x 62 cm

    • Gewicht: 5,5 kg




5 Das smarTrike 6600800 - Glow, Dreirad, grün belegt Platz 5. smarTrike 6600800 - Glow, Dreirad, grün

99,90 Euro
Listenpreis: EUR 99,90
Kundenbewertung: 3.3 von 5

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Top10 Bewertung
92%
"sehr gut"
smarTrike 6600800 - Glow, Dreirad, grün
Vorteile
  • mehr Komfort
  • einfacher Handhabung
  • superleichter Lenkung

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Touch Steering

    • 4 in 1

    • Leuchtende Farben

    • Elternschubstange




    • abnehmbarer Rausfallschutz

    • Gewicht: 5 Kg

    • Produktabmessungen: 59 x 22 x 43 cm

    • von 10 Monate bis 3 Jahre




6 Das Little Tikes 634307E4 - LT Trike 4 in1, pink ist auf dem 6. Platz. Little Tikes 634307E4 - LT Trike 4 in1, pink

Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
88%
"gut"
Little Tikes 634307E4 - LT Trike 4 in1, pink
Vorteile
  • maximalen Spielspaß
  • in stylischem pink
  • 4 in 1
  • hochwertige und stabile Verarbeitung

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Anpassbar auf 4 Stufen

    • 9 - 36 Monate

    • Abnehmbarer und beweglicher Schattenspender

    • Anklappbare Fußstützen




    • demontierbare Lenkstange

    • Feststellfunktion des Vorderrades

    • demontierbarer Schutzbügel

    • Gewicht: 9 kg




7 Das Kettler Funtrike Emma - das coole Dreirad mit Schiebestange für Kinder ab 2 Jahren ist auf Platz 7. Kettler Funtrike Emma - das coole Dreirad mit Schiebestange für Kinder ab 2 Jahren

56,39 Euro
Listenpreis: EUR 69,99
Kundenbewertung: 4.0 von 5

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Top10 Bewertung
85%
"gut"
Kettler Funtrike Emma - das coole Dreirad mit Schiebestange für Kinder ab 2 Jahren
Vorteile
  • spielend leicht die Welt erkunden
  • mobiler Fahrspaß ab 2 Jahre
  • intuitives Erlernen der Bedienung
  • Schulung und Förderung wichtiger Fähigkeiten
  • tolles Spielgerät

Nachteile
  • Lenker nicht zum Arretieren
  • laute Räder

  1. Technische Details



    • hochwertigen Rundrohrrahmen

    • laufruhigen Rädern

    • Vorderrad mit Freilaufautomatik

    • kippbaren Sandschale




    • Schalensitz mit hoher Rückenlehne

    • 24 Monate - 5 Jahre

    • Gewicht 5 kg

    • Farben: rot und grün




8 Das Toyz 5902021523733 - York Kinder Dreirad, grau wurde auf den 8. Platz gewählt. Toyz 5902021523733 - York Kinder Dreirad, grau

38,50 Euro
Listenpreis: EUR 38,50
Kundenbewertung: 3.4 von 5

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Top10 Bewertung
83%
"gut"
Toyz 5902021523733 - York Kinder Dreirad, grau
Vorteile
  • stabiler Stahlrahmen
  • verstellbarem Sitz
  • einfach zu transportieren

Nachteile
  • Anleitung nur in polnisch

  1. Technische Details



    • perfekte Dreirad für kleine Kinder

    • Hochstabiler, leichter Stahlrahmen

    • Anatomisch geformter verstellbarer Sitz

    • geringe Produktmaße sehr leicht zu steuern




    • platzsparend zu lagern

    • Einfaches Montage-System

    • von 36 Monate bis 6 Jahre

    • Gewicht: 4 kg




9 Das Smoby 444239 - Dreirad Be Move Pop wurde auf Platz 9 gewählt. Smoby 444239 - Dreirad Be Move Pop

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
80%
"gut"
Smoby 444239 - Dreirad Be Move Pop
Vorteile
  • moderne Dreirad
  • sicheres Fahrzeug für Kinder ab 15 Monaten
  • farbenfrohes Design
  • innovative Bogenform
  • langlebigen Metallrahmens

Nachteile
  • laute Hartplastikreifen

  1. Technische Details



    • kindgerechte Ergonomie

    • robuster Metallrahmen

    • 3-fach verstellbarer Sitz mit Gurt

    • zuschaltbarer Pedal-Freilauf




    • Lenkblockierung + Lenkeinschränkung

    • abnehmbare, höhenverstellbare Schubstange

    • Gewicht: 3,6 kg

    • 15 Monate und älter




Was ist ein Dreirad?

Es wurden 10 verschiedene Dreiräder von uns getestet.Diese Frage ist auf den ersten Blick leicht zu beantworten, denn es handelt sich zwangsläufig um ein Gefährt mit drei Rädern. Rechtlich gesehen können in Deutschland allerdings auch Fahrzeuge mit vier Rädern als Dreirad bezeichnet werden. Dies geschieht dann, wenn die Räder als Paare eng zusammenstehen oder der Abstand zwischen den Reifenaufstandflächen weniger als 46,5 cm beträgt. Üblicherweise sind die Räder in einem Dreieck angeordnet. Dies sorgt beim Dreirad gegenüber dem Zweirad für mehr Stabilität.

Das Dreirad als Kinderfahrzeug bietet den Kleinen einen relativ sicheren Fahrspaß. Der Aufbau des Kinderdreirades ist recht einfach erklärt. Dreiräder besitzen ein Vorder- und zwei Hinterräder. Dem Vorderrad kommt hierbei die meiste Bedeutung zu, denn dieses dient nicht nur der Lenkung sondern auch dem Anschub. Rechts und links des Vorderrades ist jeweils ein Pedal montiert. Wird dieses vom Kind betätigt, dann setzt sich das Fahrzeug in Bewegung. Die Lenkung muss mittels am Vorderrad montierter Lenkstange ebenfalls vom Nachwuchs übernommen werden. Ist das Kind noch unsicher oder kann noch nicht kräftig genug in die Pedale treten, dann bietet es sich an, das Dreirad mit einer Schubstange nachzurüsten.

So können die Eltern bequem den Anschub des Dreirades übernehmen und auch die Lenkung unter Kontrolle halten. Werden Kinder bereits ab einem Alter von zehn Monaten mit einem Dreirad konfrontiert, dann ist die Schubstange ein unverzichtbares Zubehörteil. Auch wenn man mit den Kleinen auf belebten Straßen unterwegs ist, kommt es auf die Sicherheit ganz besonders an und diese kann nur gewährt werden, wenn am Dreirad eine Schubstange befestigt ist und das Kind nicht eigenmächtig die Regie über das Dreirad übernehmen kann. Kinder sind nicht auf die Gefahren des Straßenverkehrs vorbereitet und ihre Reaktionen diesbezüglich sind leider oftmals unberechenbar. Selbst das sicherste Dreirad kann hier schnell zur ernsten Gefahr werden, wenn die Eltern nicht um Sicherheit bemüht sind und ein Dreirad mit entsprechender Ausstattung wählen.

Wie funktioniert ein Dreirad?

Bei Kinderdreirädern wurde auf eine simple Funktionsweise Wert gelegt. Die Kleinen sollen schnell verstehen, wie sie ihr Dreirad in Bewegung setzen. Um keine zusätzlichen Gefahrenquellen zu inkludieren, wird beim Kinderdreirad auf einen Kettenantrieb verzichtet. Allein durch das am Vorderrad montierte Pedalpaar wird das Dreirad in Bewegung gesetzt. Auch die Lenkung funktioniert über das Vorderrad. Hochwertige Modelle in unserem Test verfügen zusätzlich über eine Haltestange am hinteren Teil des Dreirades. Ebenso sind eine Bremse und ein Gurt zum Festschnallen des Kindes sinnvolle Features, die wir im Test positiv bewertet haben.

Um dem Kind die Benutzung des Dreirades zu erleichtern und gleichzeitig die Sicherheit des Kinderfahrzeuges zu verbessern, ist ein tief gelagerter Schwerpunkt sinnvoll. Das Kind kann so nicht nur leichter auf das Dreirad steigen, es verbessert sich auch die allgemeine Standfestigkeit des Gefährtes. Modelle die über einen zu weit vom Boden entfernten Schwerpunkt verfügten, kamen im Dreirad Test oft bereits nach den ersten Metern aus dem Gleichgewicht und das Umkippen in den Kurven blieb leider nicht aus.

Für die Benutzung des Dreirades bietet sich das Tragen eines Schutzhelmes an. Besonders bei Fahranfängern sind kleinere Unfälle auch mit den Vergleichssiegern unter den Dreirädern nicht ausgeschlossen. Die Kleinen müssen sich mit ihrem Dreirad erst vertraut machen und es kann dabei zu Fehlern beim Aufstieg oder der Handhabung kommen. Daher sollten Eltern ihre Kinder beim Dreiradfahren nicht unbeobachtet lassen und schnell eingreifen, wenn es Probleme gibt und das Kind bei der Benutzung des Dreirades überfordert erscheint.

Indem der Sitz nicht zu hoch eingestellt wird, kann dem Kind der Auf- und Abstieg vom Dreirad erleichtert werden. Kann das Kind mit den Füßen den Boden erreichen, dann gibt dies zusätzlich Sicherheit und die ersten Hemmschwellen bei der Benutzung des Dreirades sind schnell überwunden. Kinder neigen dazu, schnelle und übertriebene Bewegungen auszuführen. Schnelles und ruckartiges Lenken kann bei Dreirädern schnell zum Umkippen führen. Die Sicherheit lässt sich diesbezüglich erhöhen, wenn auf ein Modell mit einem kleineren Radeinschlag und rutschfesten Pedalen zurückgegriffen wird.

Ein gepolsterter Griff sorgt ebenfalls für Sicherheit. Im Test bewährt haben sich Reifen, die mit Luft befüllt sind. Sie erleichtern dem Kind nicht nur das Vorwärtskommen, sondern sorgen auch für ein entspanntes und geräuscharmes Fahren. Damit ein Dreirad optimal funktioniert, sollte es in unserem Test positive Ergebnisse abliefern. Ein Anhaltspunkt für eine bewusste Kaufentscheidung sind auch vorhandene Prüfsiegel wie das GS- oder das CE-Siegel.

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise eines Dreirads.

Die Vorteile und Anwendungsbereiche des Dreirades

Das Dreirad zählt zu den Spielzeugen, die Kinder seit Jahrzehnten begeistern. Mit den Jahren wurden die Konstruktionen und Designs immer ausgefallener und heute sind Kinderdreiräder in den unterschiedlichsten Ausführungen im Handel. Beinahe unverändert geblieben ist dabei die recht simple Grundkonstruktion, bestehend aus einem Grundgerüst mit drei Rädern, einer Lenkstange, zwei Pedalen und einem Sitz. Mit der Zeit wurden nicht nur die Farben der Dreiräder vielfältiger, auch das Zubehör wurde um einige Dinge bereichert. Am sinnvollsten erscheint uns hierbei wohl die Schiebestange, die es Eltern nicht nur ermöglicht, das Dreirad bequem zu steuern und zu lenken, sondern auch dafür sorgt, dass sie die Kontrolle über den Fahrspaß der Kleinen behalten und kein kleiner Rennfahrer plötzlich ausbükst und von außer Atem geratenen Eltern wieder eingefangen werden muss.

Das Dreirad ist ein flexibles Spielgerät, welches bereits für Kleinkinder ab zehn Monaten in einigen Modellvarianten geeignet erscheint. Besitzt das Dreirad den nötigen Komfort, dann kann es bei sehr kleinen Kindern auch über einen begrenzten Zeitraum hinweg den Kinderwagen ersetzen. Die klassischen Dreiräder sind für Kinder ab zwei Jahren gedacht. Bei diesen Modellen handelt es sich um robuste Ausführungen, die im Test durch ihre Langlebigkeit überzeugen. Damit das Kind auch auf längeren Ausflügen auf dem Dreirad durchhält ohne müde zu werden oder die Lust zu verlieren, bietet sich, neben der Schiebestange, auch eine Freilauf-Funktion für die Pedale an. So müssen die Kinder nicht zwangsläufig mit treten, wenn die Eltern die Schiebestange betätigen.

Das Dreirad von PUKY

Die Vorteile des Dreirades nochmals im Überblick:

  • einfacher und kindgerechter Aufbau
  • einfache Handhabung
  • bereits für Kleinkinder geeignet
  • schult die Motorik
  • bereitet die Kinder auf den Umgang mit dem Fahrrad vor

Zunächst sollten dem Kind noch keine allzu großen Strecken zugemutet werden, sonst können die Kleinen die Lust am neuen Gefährt schnell verlieren. Damit die Kinder ein Gefühl für das Dreirad bekommen, bietet es sich an, einen Übungsparcours in der eigenen Wohnung einzurichten. Hier können die Kleinen auch auf kleiner Fläche gefahrlos das Auf- und Absteigen üben und eine kleine Strecke eigenhändig zurücklegen. Beherrscht das Kind sein Dreirad in den Grundfunktionen, dann kann in den heimischen Garten oder auf den Spielplatz gewechselt werden.

Soll das Dreirad auf längeren Ausflügen mitgeführt werden, dann sollten die Kinder bereits etwas größer sein. Ansonsten kann es passieren, dass sich das Kleine partout nicht mehr auf sein Dreirad setzen möchte und die Eltern das Fahrzeug auf Wanderungen und Spaziergängen als unnötigen Ballast mit sich herumtragen.

Diese Prozedur wird sich einfacher bewerkstelligen lassen, wenn das Dreirad eine Schiebestange besitzt und es sich die Eltern das Gefährt nicht zwangsläufig unter den Arm klemmen müssen.

Welche Arten von Dreirädern gibt es?

Auch wenn sich unser Dreirad Test ausschließlich den Modellen für Kinder widmet, möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass es natürlich auch Dreiradmodelle für Erwachsene gibt. Sehr beliebt sind dabei die bequemen Liegeräder. Auch im therapeutischen Bereich wird bei Kindern und Erwachsenen gleichsam mit Dreirädern gearbeitet.

Die klassischen Dreiräder in unserem Test kommen ohne zusätzliches Zubehör aus und orientieren sich an den Modellen, mit denen bereits unsere Großeltern ihren Spaß hatten. Als Alternative zu einfachen Rutschfahrzeugen stellt das Dreirad auf jeden Fall eine Bereicherung dar. Die Kinder lernen, selbstständig in die Pedale zu treten und auf das Spielgefährt zu vertrauen. Auch einfache Modelle können im Dreirad Test überzeugen, wenn sie solide verarbeitet sind und über die notwendigen Sicherheitskriterien verfügen.
Ein Dreirad bereits für ein Baby anzuschaffen, wird nicht alle Eltern auf Anhieb begeistern. Wir haben entsprechende Modelle getestet und festgestellt, dass sich eine diesbezügliche Überlegung durchaus lohnen kann. Bereits ab einem Alter von zehn Monaten sind die Babydreiräder nutzbar. Der Vorteil ist, dass viele Modelle in verschiedenen Ausbaustufen erhältlich sind und quasi mitwachsen. Wird das Dreirad zunächst zur wenig genutzt, ist dies nicht problematisch, denn die Modelle sind sehr flexibel und können mehrere Jahre lang genutzt werden. Anfänglich lassen sich Dreiräder für Babys sehr gut als Alternative zum Kinderwagen oder Buggy verwenden. Im Vergleich zum klassischen Dreirad ist der Preis für diese Modelle teils deutlich höher, dies sollte aber nicht abschrecken, denn die Flexibilität und Vielseitigkeit eines mitwachsenden Dreirades sind nicht zu unterschätzen.
Die Firma smarTrike gilt als Vorreiter für das multifunktionale Dreirad der neuen Generation. Orientiert wird sich dabei an den mitwachsenden Dreirädern, die wir bereits oben beschrieben haben. Entsprechend der einzelnen Aufbaustufen bringen die smarTrike Dreiräder vielfältiges Zubehör mit. Dazu zählen eine extra hohe Rückenlehne, bequeme Fußstützen, ein Sonnenschutz oder Sicherheitsgurte. Auch die bereits erwähnte Schiebesstange ist inklusive. Die Anpassung der Dreiräder erfolgt stufenweise bis zu einem Alter von 2,5 Jahren. Nach und nach kann auf das inkludierte Zubehör verzichtet werden und in der letzten Ausbaustufe findet das smarTrike zurück zum klassischen Dreirad, welches ganz ohne Beiwerk auskommt. Auch bei diesem Modell gilt, dass der Preis den eines klassischen Dreirades weit übersteigt. Die vielseitige Verwendung und lange Nutzbarkeit sind positive Aspekte, welche den Kauf durchaus rechtfertigen.
Auch wenn sie im Test keine Berücksichtigung finden, sollten Dreiräder für Erwachsene nicht unerwähnt bleiben. Diese weichen natürlich in ihrer Optik vom klassischen Kinderdreirad ab und ähneln eher dem Fahrrad. Auch Erwachsenen bieten die Dreiräder ein bequemes Fahrgefühl. Es lassen sich eine Transportbox mitführen, was besonders praktisch ist, wenn Einkäufe erledigt werden sollen. Die Dreiräder können nicht kippen und sind auch dafür geeignet, Kleinkinder zu transportieren. Somit kann durch ein Dreirad die Anschaffung eines Fahrradanhängers eingespart werden.

So haben wir getestet

Mit der Benutzung eines Dreirades macht das Kleinkind einen großen Fortschritt. Erstmals nutzt es ein Fortbewegungsmittel, welches seine Motorik schult und von ihm Koordinationsfähigkeit fordert. Dabei werden die Kinder durchaus vor Herausforderungen gestellt. Damit das erste Dreirad mit Freude genutzt wird, kommt es auf ein Produkt an, welches in vielerlei Hinsicht zu überzeugen weiß. In unserem Dreirad Test haben wir versucht, alle relevanten Testkriterien einzubeziehen und unabhängig und objektiv über die besten und sichersten Modelle an Kinderdreirädern zu urteilen.

Oberstes Gebot – die Sicherheit

In Sachen Sicherheit kennen wir bei Kinderspielzeugen keine Kompromisse. Hier müssen die Artikel einfach zu überzeugen wissen. Auch wenn mehrfach darauf hingewiesen wurde, das Dreiräder bereits für Babys genutzt werden können, ist ein Dreirad erst wirklich ein kindersicheres Fahrzeug, wenn es die Kleinen sicher beherrschen und ohne Probleme auf- und absteigen können. Davon ist in der Regel nicht vor dem zweiten Lebensjahr auszugehen.

In Sachen Sicherheit sind folgende Punkte ins Auge zu fassen:Die Sicherheit ist der wichtigste Aspekt bei der Nutzung eines Dreirads.

  • breiter Abstand der Räder
  • breite Reifen
  • Begrenzung des Lenkeinschlags
  • Polster an der Mitte des Lenkers
  • tief angesetzer Schwerpunkt des Sitzes
  • Scheiben- statt Speichenräder

Neben der Aussage in unseren Produktberichten sprechen auch das TÜV-Siegel oder das GS-Siegel, welches auf geprüfte Sicherheit hinweist, für ein Dreirad, welches in Sachen Sicherheit keine Mängel aufweist. Da sich jedes Kind unterschiedlich entwickelt und anders reagiert, obliegt den Eltern natürlich auch beim sichersten Vergleich-Testsieger 2017 eine Aufsichtspflicht, die nicht vernachlässigt werden sollte.

Praktischer Aspekt – Dreiräder mit Schubstange

Viele Dreiradmodelle besitzen eine Anschlussmöglichkeit für eine Schubstange. Mitwachsende Dreiräder bringen die Haltestange oftmals im Lieferumfang mit. Es spricht nichts gegen den Einsatz dieses Zubehörteiles, denn wider Erwartens wurden Haltestangen für Dreiräder nicht nur entwickelt, um der Bequemlichkeit der Eltern entgegenzukommen. Ein Dreirad mit Haltestangen bietet den Eltern mehr Flexibilität und Handlungsspielraum und den Kids ein Höchstmaß an Sicherheit und Entlastung. Geht der Weg bergauf oder haben die Kleinen keine Lust mehr, in die Pedale zu treten, dann leisten die Eltern an der Schubstange Hilfe, bis alles wieder leichter von der Hand geht.

Wir können Modelle mit Schubstange generell empfehlen, mussten im Test aber auch Abstriche machen. Oft lässt die Verarbeitung der Schubstangen zu wünschen übrig. Robuste Stahlkonstruktionen ohne Sollbruchstellen haben im Test am besten abgeschlossen. Um die Verletzungsgefahr des Kindes beim Einsatz von Schubstangen zu minimieren, ist es von Vorteil, wenn das Dreirad zusätzlich über Pedalfreilauf und Lenkersperre verfügt, welche sich zuschalten lassen, sobald die Haltestange im Einsatz ist.

Beim Dreiradkauf möchten wir Eltern ans Herz legen, Wert auf Qualität zu legen. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, das teuerste Modell zu wählen. Modelle in Kindergartenqualität sind äußerst robust und langlebig, aber auch sehr preisintensiv. Für den gelegentlichen Einsatz sind auch Dreiräder des mittleren Preissegments durchaus ausreichend. Beim Kauf von Billigmodellen ist einmal mehr auf die Herstellerangaben in Sachen Sicherheit zu achten.

Worauf sollte beim Kauf von Dreirädern geachtet werden?

Wer die Anschaffung eines Dreirades für den Nachwuchs plant, der wird feststellen, wie umfangreich das Angebot ausfällt. Zunächst werden vermehrt Faktoren wie die Farbe und das Styling des Gefährtes eine Rolle spielen. Daneben gilt es jedoch, auf zahlreiche weitere Faktoren zu achten. Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für die Anschaffung eines Dreirades gekommen ist, lässt sich leider nicht allgemein beantworten. Jedes Kind durchläuft eine individuelle Entwicklung und besitzt eine unterschiedliche Ausprägung der motorischen Eigenschaften.

Dreiräder können bereits Kleinkindern ab zehn Monaten dabei helfen, ihre Koordinationsfähigkeit zu verbessern und ihre Muskeln zu schulen. Ob eine Anschaffung als angemessen erscheint, müssen die Eltern von Fall zu Fall entscheiden.

Wer sich im Hinblick auf das Einstiegsalter nicht sicher ist, der sollte auf mitwachsende Dreiräder vertrauen. Diese Kinderdreiräder können für die verschiedensten Altersstufen zwischen zehn Monaten und zweieinhalb Jahren verwendet werden und somit müssen sich Eltern keinen Druck machen, weil das Dreirad nun einmal angeschafft ist, denn der Zeitpunkt für die Nutzung wird auf jeden Fall kommen.

Die Sicherheit der Kinderdreiräder besitzt oberste Priorität. Farbe oder Design sollten in den Hintergrund treten. Viel wichtiger ist, dass das Dreirad solide verarbeitet und stabil bereift ist. Bei der Bereifung kann zwischen Gummi- und Kunststoffreifen gewählt werden. Beide Arten von Reifen sind in der Regel sicher. Unterschiede bestehen allein in der Lautstärke. Gummireifen machen weit weniger Geräusche als Kunststoffreifen, die besonders auf Asphalt im Test deutlich vernehmbar waren.

Von Vorteil sind Dreiräder, die einen Sicherheitsgurt besitzen. Wenn die Kleinen ruckartige Bewegungen vollführen, besteht keine Gefahr, dass sie aus dem Sitz rutschen. Vom Fahrrad kennen wir höhenverstellbare Lenker. Bei Dreirädern ist dies weit weniger geläufig. Selbst die hochwertigen und mitwachsenden Modelle besitzen lediglich einen verstellbaren Sitz. Hierbei ist auf einen sicheren Verstellmechanismus zu achten, damit der Sitz nicht ins Wackeln gerät und während der Fahrt verrutscht.

Hier nochmals einige relevante Fakten im Überblick

  • Altersempfehlungen für das Dreirad beachten
  • mitwachsende Dreiräder sind von Vorteil
  • Gummireifen kosten mehr und sind dafür geräuschärmer
  • Sicherheitsgurte bieten zusätzlichen Halt
  • ein höhenverstellbarer Sitz ist praktisch

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Dreirades achten.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern von Dreirädern

Kettler zählt zu den führenden Anbietern von Kinderartikeln weltweit. Das Angebot an Dreirädern ist besonders umfangreich. Qualität und stabile Verarbeitung sind garantiert, denn der Anbieter produziert seit Jahrzehnten Kinderfahrzeuge und gilt als Entwickler des legendären Kettcars. Die Dreiräder von Kettler kommen ohne übermäßiges Beiwerk aus und beschränken sich auf das Wesentliche. Qualität und Sicherheit besitzen Vorrang. Im Test haben die Kinderfahrzeuge durch ihre mitwachsenden Eigenschaften und den tief angesetzten Schwerpunkt für mehr Standfestigkeit überzeugt.
Puky steht für Markenware aus Deutschland. Die Artikel sind solide verarbeitet und zu einem vergleichsweise günstigen Preis erhältlich. Neben Dreirädern stellt das Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auch Rutscher, Roller und Laufräder her. Puky überzeugt durch ein kindgerechtes Design und höchstmögliche Sicherheitsvorkehrungen. Eine Erleichterung für die Eltern verspricht die verstellbare Schiebestange. Ein besonderer Service des Unternehmens ist der Ersatzteilservice auch mehrere Jahre nach dem Kauf.
Smoby ist ein französischer Hersteller von Dreirädern. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf multifunktionale Dreiräder für Babys. Die Dreiräder lassen sich bequem zum Kinderfahrzeug umrüsten, wenn der Nachwuchs größer wird. Auf Sicherheit legt Smoby großen Wert und rüstet seine Kinderfahrzeuge mit einem stabilen Sicherheitsring und einem Sicherheitsgurt aus. Einkaufstaschen, Sonnensegel oder Anhänger können ganz nach Belieben für eine kindgerechte Erweiterung der Fahrzeuge sorgen.

Wo lassen sich Dreiräder bevorzugt kaufen?

Soll ein Dreirad angeschafft werden, dann ist es von Vorteil, wenn sich Eltern von der großen Vielfalt der Kinderfahrzeuge überzeugen können. Dies wird bei einem kleinen Spielwarenhändler vor Ort nur schwer möglich sein, denn dieser ist nicht darauf ausgerichtet, eine große Zahl an Dreirädern auf Lager zu haben. Meist muss man sich dann mit zwei oder drei verschiedenen Kinderdreirädern zufrieden geben und ist vielleicht nicht ganz zufrieden mit seiner Entscheidung, weil man gern noch verschiedene Kriterien berücksichtigt hätte.

Werden Kinderdreiräder online gekauft, dann müssen im Hinblick auf das Angebot keine Abstriche gemacht werden. Der Online Kauf kann ganz entspannt von statten gehen. Unsere Produktberichte dienen dabei als Leitfaden für einen bewussten Kauf, der die verschiedensten Faktoren im Hinblick auf Sicherheit und Funktionalität der Kinderfahrzeuge berücksichtigt. Die einzelnen Artikel werden in den Online Shops sehr ausführlich vorgestellt.

Die Fotos geben einen realistischen Eindruck und die detaillierten Informationen können durchaus mit den Angaben des Verkäufers im Geschäft vor Ort mithalten. Der Dreirad Test ist eine umfassende Informationsquelle und kann Zweifel bei der Kaufentscheidung ausräumen.

Welche Vorteile bietet der Online Kauf von Kinderdreirädern?

  • unbegrenzt große Auswahl
  • entspannter Einkauf ohne lange Anfahrt
  • umfassende Informationen in Bild und Text
  • schnelle Lieferung
  • kundenfreundliche Abwicklung
  • bei Nichtgefallen Rückgaberecht

Die Anlieferung der Kinderdreiräder erfolgt meist bereits nach wenigen Werktagen. Die Bezahlung kann bequem per PayPal oder in vielen Fällen auch per Rechnung vorgenommen werden. Während der Kauf im Geschäft mit der Bezahlung und Warenübergabe bindend ist, können Online Kunden das Widerrufsrecht in Anspruch nehmen und meist innerhalb von 14 Tagen nach Anlieferung der Ware ohne die Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurücktreten. Das Dreirad wird dann an den Anbieter zurückgeschickt und der Kunde erhält sein Geld zurück überwiesen.

Die Geschichte des Dreirades

Das Dreirad wurde ursprünglich für Erwachsene konzipiert.Um die Geschichte des Kinderdreirades zu beleuchten, darf nicht vergessen werden, dass es sich beim Dreirad ursprünglich um ein für Erwachsene bestimmtes Fortbewegungsmittel handelte. Als einer der ältesten Vorreiter des Dreirades gelten die im Mittelalter gebräuchlichen Muskelkraftwagen, mit denen sich die Kaiser und Könige chauffieren ließen. Der Muskelkraftwagen wurde Anfang des 19. Jahrhunderts zum „Pariser Herrendreirad“ weiterentwickelt. Nachdem frühere Dreiräder noch über einen Handkurbelantrieb verfügten, wurden um 1860 in Paris Gefährte entwickelt, die dem Kinderdreirad von heute deutlich näher kamen. Die Vorderachse war bei diesen Modellen bereits fest mit dem Antriebsrad gekoppelt.

Zu dieser Zeit wurde auch die Steuerung des Dreirades von der Hinter- auf die Vorderachse übertragen. Die Füße konnten nun nicht mehr die lenkende Funktion übernehmen, da sie nun durch das Betätigen der Pedale für das Vorwärtskommen des Dreirades zu sorgen hatten. 1769 kam das erste motorisierte Dreirad in Umlauf. Der Antrieb erfolgte über eine Dampfmaschine. 1887 wurde von Magnus Volk eine dreirädrige Elektrokutsche konstruiert. Dabei handelte es sich um ein Dreirad im Salvo Stil. Die Dreiräder waren später als „Royal Salvo“ bekannt, da sie von Königin Victoria bevorzugt genutzt wurden. Durch den niedrigen Einstieg entsprach dieses Dreirad der Mode der damaligen Zeit und konnte auch von Damen in langen Röcken problemlos bedient werden.

Die Erfindung des Dreirades als Automobil ist historisch weit anschaulicher belegt, als die Geschichtsbücher über die Entwicklung von Kinderdreirädern berichten. Kinderdreiräder erfreuen bereits den Nachwuchs vieler Generationen und die Entwicklung vollzog sich schrittweise mit den technischen Fortschritten, die im Hinblick auf die Dreiräder für Erwachsene gemacht wurden. Noch heute werden Dreiräder für Erwachsene als Liegerad hergestellt. Anfänglich war die Auswahl an Kinderdreirädern eher bescheiden. Vom Prinzip her glichen die Fahrzeuge jedoch den Modellen von heute. Die Entwicklung des Dreirades scheint noch nicht abgeschlossen, denn mitwachsende Dreiräder mit kindgerechtem Zubehör haben sich als neuer Trend entwickelt und machen neugierig auf die Entwicklung des Kinderdreirades in naher Zukunft.

Daten und Fakten rund um das Dreirad

Ein Dreirad steht ganz oben auf dem Wunschzettel der Kleinen. Für Eltern gilt es jedoch zu bedenken, das ihr Nachwuchs das Dreirad nicht als Fortbewegungsmittel, welches seine Tücken hat und ihre Aufmerksamkeit fordert sehen, sondern in erster Linie als Spielzeug betrachten. Ein Kind kennt nicht die möglichen Gefahren, denen es auf dem Dreirad ausgesetzt sein kann, wenn es sich zum Beispiel auf einer abschüssigen Straße von den Eltern entfernt. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt Dreirad fahren lassen. Es gilt zunächst, die notwendigen motorischen Fähigkeiten zu erlangen, um auf dem Kinderdreirad sicher das Gleichgewicht halten zu können.

Das sicherer Auf- und Absteigen sollte ebenso trainiert werden wie die Kleinen in der Lage sein sollten, das Dreirad zu lenken und von eventuellen Gefahrenzonen wegzusteuern.

Für ein Kleinkind ist es ungeheuer spannend, sein erstes Dreirad zu besitzen und selbstständig bewegen zu können. Aufhorchen ließ hier jüngst eine Zweijährige in Niedersachsen. Das Kind beobachtete wie der Vater aufs Fahrrad stieg und sich in den Nachbarort aufmachte. Die Kleine nutzte einen unbeobachteten Moment, stieg auf ihr Dreirad und nahm die Verfolgung auf. Erst 300 Meter vom Elternhaus entfernt wurde das Mädchen von einer Autofahrerin auf der Landstraße aufgegriffen und konnte wohlbehalten von der Polizei ihrer besorgten Mutter übergeben werden. Dies verdeutlich, dass die kleinen Dreiradfahrer nicht unterschätzt werden sollten und die Sicherheit immer ein ganz wichtiger Faktor beim Gebrauch des Kinderdreirades sein wird. Auf dem Fußweg an befahrenen Straßen sollten die Dreiräder zur Sicherheit mit Haltestangen versehen werden. In Parks oder auf Wanderwegen spricht nichts dagegen, die Kleinen auch ohne Schubstange unterwegs sein zu lassen.

Ein Dreirad kann leichter umkippen, als ein Gefährt mit vier Rädern. Die Kinder benötigen Kraft und Gleichgewichtssinn, um in die Pedale zu treten und sich im Sattel zu halten. Damit die Kleinen vor Unfällen besser geschützt sind, kann ein Helm wertvolle Dienste leisten.

Fahrradfahren lernen in drei Schritten

Die Anschaffung eines Dreirades bereitet sehr gut auf das spätere Radfahren vor. Somit kann die Benutzung des Dreirades als erster Schritt auf dem Weg zum kleinen Radfahrer gewertet werden. Kleinkinder lernen mit Hilfe ihres ersten Dreirades, ihren Gleichgewichtssinn zu verbessern und ihre Motorik zu schulen. Beides sind Grundvoraussetzungen, um später auch das Fahrrad sicher zu beherrschen. Um als Radfahrer am Verkehrsgeschehen teilnehmen zu können, benötigen Kinder einen guten Orientierungssinn. Es muss ihnen möglich sein, Geräusche richtig zu beurteilen und links und rechts sicher zu unterscheiden. Sind Kinder später unbeaufsichtigt mit dem Rad unterwegs, dann können sie eine Gefahr für sich und andere Fußgänger und Verkehrsteilnehmer darstellen, wenn das Zweirad nicht sicher von ihnen beherrscht wird.

Das Dreirad ist ein guter Einstieg in das Radfahren lernen. Dennoch sollten Eltern nichts überstürzen. Stellt sich das Erfolgserlebnis noch nicht sofort ein, dann brauchen die Kinder einfach noch Zeit, sich mit dem Dreirad anzufreunden. Üben Eltern an dieser Stelle zuviel Druck auf den Nachwuchs aus, dann kann dies schnell dazu führen, dass die Kinder eine regelrechte Abneigung gegenüber dem Gefährt entwickeln. Geben Sie dem Kind Zeit, denn nicht immer ist das Alter der entscheidende Faktor, ob ein Dreirad angemessen ist. Jedes Kind entwickelt sich zu einer eigenständischen Persönlichkeit, die selbst bestimmen möchte, wenn sie sich auf ihr erstes Gefährt traut.

Die ersten Übungsversuche sollten in sicherer Umgebung stattfinden, weder Fußgänger noch Verkehrsteilnehmer sollten gefährdet sein. Üben Sie mit dem Kind, die Geschwindigkeit richtig einzuschätzen und ein Gefühl für Entfernungen zu entwickeln. Bauen Sie Hindernisse in den Parcours ein, welche die Kinder zum Ausweichen und Bremsen bewegen. Kleine Missgeschicke gehören auf dem Weg zum Radfahrer dazu, doch nach einiger Zeit wird das Kind an Selbstbewusstsein gewinnen und das Dreirad sicher beherrschen. Dann kann der nächste Schritt gegangen werden und über die Anschaffung eines Kinderfahrrads nachgedacht werden.

Die sichere Handhabung des Dreirades sollte jedes Kind unter Aufsicht trainieren.

Eine Möglichkeit für den zweiten Schritt des Radfahrenlernen wäre die Nutzung eines Kinderfahrrades mit Stützrädern. Fahrräder mit Stützrädern können wir jedoch nicht durchweg empfehlen, da es für das Kind nicht wirklich von Vorteil ist, wenn es sich auf dem Rad sicher weiß, da es durch die zusätzlichen Räder nicht umkippen kann. Um ein Gespür für das Fahrgefühl mit einem Zweirad zu bekommen, bietet sich ein Laufrad an. Auf dem Laufrad muss sich das Kind ausbalancieren und lernt, dass es keinen zusätzlichen Halt findet. Dies kommt dem Fahrgefühl auf einem Zweitrad näher und unser Test hat gezeigt, dass diese Variante weit sinnvoller erscheint.

Bei den ersten Übungen mit dem Zweirad sollte auf folgendes geachtet werden:

  • ruhiges und ungefährliches Terrain zum Üben auswählen
  • Eltern sollten die Kinder nicht aus den Augen lassen und Hilfestellung anbieten
  • das Kind beim Üben nicht überfordern
  • kindgerechtes Fahrrad auswählen und individuell einstellen

Einige FAQs zum Umgang mit dem Dreirad

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Anschaffung eines Dreirades?
    Hier kann man durchaus geteilter Meinung sein. Auf dem Markt befinden sich Dreiräder, die bereits von Kindern im Alter von zehn Monaten genutzt werden können. Ob dies tatsächlich Sinn macht, hängt vom individuellen Entwicklungsstand des Nachwuchses ab. Meist ist es in diesem Alter einem Kleinkind noch nicht möglich, das Dreirad selbstständig zu bedienen oder gar zu beherrschen. Mitwachsende Dreiräder werden von manchen Eltern, sobald das Kind sicher sitzt, als Buggy-Ersatz genutzt. Im Test hat sich gezeigt, dass die Dreiräder zwar sicher sind und für die Kleinen über kurzzeitige Zeitintervalle keine Gefahr besteht, ob ein Dreirad für Kinder unter einem Jahr tatsächlich Sinn macht sei dahingestellt und liegt im Ermessen der Eltern. Fakt ist, dass ein Kind etwa mit 1,5 Jahren den notwendigen Entwicklungsstand erreicht hat, um ein Dreirad selbstständig zu lenken und die Pedale zu betätigen.
  2. Wie können Eltern für mehr Sicherheit am Dreirad sorgen?
    Dreiräder, die in unserem Test gut bis sehr gut abgeschnitten haben, gelten in der Regel als sichere Kinderfahrzeuge, denn Sicherheit ist das Hauptkriterium im Kinderdreirad Test. Eltern können die Dreiräder auch entsprechend nachrüsten und sie damit noch ein Stück weit sicherer machen. Gepolsterte Griffe und rutschfeste Pedale sind besonders wichtig, damit das Kind sicher im Sattel sitzt. Den Sitz sollten sie so einstellen, dass das Kind jederzeit mit den Füßen den Boden erreichen kann. Dies gibt den Kleinen mehr Sicherheit und erlaubt ein selbstständiges Abstützen. Besonders bei kleinere Kindern ist die Schubstange eine sichere Variante für den ersten Fahrspaß. Ein Helm kann die Sicherheit des Kindes auf seinem Dreirad in jedem Fall erhöhen.
  3. Wie sollten Dreiräder gereinigt und gewartet werden?
    Ähnlich dem Fahrrad können Dreiräder mit Seifenlauge und einem Lappen oder Schwamm von Verschmutzungen befreit werden. Um die Sicherheit des Dreirades zu gewährleisten, sollten die Räder regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Kunststoffreifen können bei längerer Nichtbenutzung oder einem falschen Standort brüchig werden. Luftreifen können mit einer herkömmlichen Fahrradpumpe wieder auf Vordermann gebracht werden.

Nützliches Zubehör für das Kinderdreirad

Wird ein Dreirad für Kinder angeschafft, die zwar aufrecht sitzen, aber noch nicht in die Pedale treten können, dann benötigt das Dreirad zwangsläufig eine Schiebestange, denn die Eltern müssen das Gefährt lenken und fortbewegen und dies würde sich ohne Schiebestange mehr als beschwerlich gestalten. Eine Haltestange ist ein besonders ratsames Zubehör, denn so behalten die Eltern die Kontrolle über die kleinen Rennfahrer, wenn sie auf Fußwegen und an anderen stark frequentierten Orten unterwegs sein. Es macht also auch Sinn, eine Schiebestange anzuschaffen, wenn die Kinder den Umgang mit dem Dreirad bereits beherrschen und selbst in die Pedale treten können. Die Eltern sind so sicherer mit ihrem Kind unterwegs und können in Notsituationen sofort eingreifen und somit ihr Kind nicht unnötig in Gefahr bringen.

Ist ein Dreirad nicht mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet, dann sollte dieser von den Eltern nachgerüstet werden. Dieses Zubehör dient der Sicherheit des Kindes, denn schnell kann es passieren, dass das Dreirad in Kurven oder an Bordsteinkanten umzukippen droht. Ein Kind, welches nicht angeschnallt ist, könnte in diesen Situationen leicht aus dem Dreirad stürzen und sich ernstlich verletzen. An diesem Zubehör sollte nicht gespart werden.

Wer sich für mitwachsende Dreiräder entscheidet, der hat die Möglichkeit, verschiedenste Zubehörteile am Dreirad zu befestigen, bzw. wieder zu entfernen. So sind diese im Test als hochwertig und besonders flexibel eingestuften Dreiräder mit extra Polsterungen oder einem Sonnenschutz ausgestattet. Damit das Kind auf dem Gehweg besser wahrgenommen wird, ist es auch ratsam, am Dreirad einen Wimpel oder eine Fahne zu befestigen. Nachrüsten lassen sich auch Polsterungen für die Griffe oder rutschfeste Pedalen. Das Zubehör für das Dreirad sollte nicht allein als schmückendes Beiwerk verstanden werden, sondern in erster Linie der Sicherheit des Kindes dienen.

Alternativen zum Dreirad

Welche Alternativen gibt es zum Dreirad?Zum Dreirad gibt es einige Alternativen, die sich gegenseitig nicht ausschließen müssen, sondern vielmehr sogar ergänzen können. Es spricht zum Beispiel nichts dagegen, ein Dreirad und ein Laufrad anzuschaffen. Mit dem Laufrad kann das Kind die Balance und den Gleichgewichtssinn gezielt trainieren, während das Dreirad durch Lenker und Pedale schon eine kleine Weiterentwicklung darstellt und die Kinder optimal auf das Fahrradfahren vorbereitet. Es spricht nichts dagegen, Laufrad und Dreirad gleichzeitig zu verwenden. Die unterschiedlichen Arten der Fortbewegung zu trainieren, stellen für das Kind eine ganz neue Erfahrung dar und wirken sich positiv auf die körperliche Entwicklung und die Ausbildung von Selbstbewusstsein und Persönlichkeit aus.

Ein Kinderfahrzeug, welches alternativ zum Dreirad angeschafft werden kann, ist auch der Roller. Während das Kind beim Dreirad fahren durch die Schiebestange sehr gut von den Eltern unter Kontrolle gehalten werden kann, sieht es beim Roller völlig anders aus. Mit dem Roller kann das Kind weit größere Geschwindigkeiten aufnehmen und sich damit auch leichter in Gefahr bringen. Eltern sollten darauf achten, dass die Kinder mit dem Roller nicht auf Fußwegen oder an anderen stark frequentierten Orten unterwegs sind. Ein Helm kann als zusätzlicher Schutz angeschafft werden. Roller sind sehr robust konstruiert. Für kleinere Kinder sind auch Modelle mit drei Rädern erhältlich. Diese sorgen für einen sicheren Stand und können auf das Fahren eines zweirädrigen Rollers oder die Nutzung des späteren Fahrrades vorbereiten.

Das Fahrrad als Alternative zum Dreirad ist weniger sinnvoll. Dreiräder können selbst für Einjährige Kinder genutzt werden, ein Fahrrad für diese Altersgruppe ist dagegen keinesfalls zu empfehlen. Ein Dreirad kann dagegen das Erlernen des Radfahrens fördern und positiv beeinflussen, da zunächst einige grundsätzlichen Dinge wie Gleichgewicht und Motorik geschult werden. Hat das Dreirad ausgedient, dann ist die Anschaffung eines Kinderfahrrades sinnvoll, um den Fahrspaß zu erweitern und dem Kind das Erlebnis von Geschwindigkeit und Fortbewegung weiterhin zu erhalten.

Weiterführende Links und Quellen

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