Bandsäge Test 2017 – die 10 besten Bandsägen im Vergleich

Mit einer Bandsäge lassen sich zahlreiche Holzarbeiten durchführen. Daher werden derartige Geräte in Schreinereien von Profis eingesetzt. Private Heimwerker nutzen die praktischen Maschinen ebenfalls, um präzise Schnitte zu sägen. Bandsägen werden von unterschiedlichen Herstellern wie Attika und Güde hergestellt. Zwischen den Modellen existieren gravierende Unterschiede.

Hier helfen die Produktberichte, die auf dieser Internetseite veröffentlicht werden. Einen ersten Überblick erhalten Sie durch unsere Bestenliste, die über die bekanntesten Bandsägen aufklärt. Auf dieser Internetseite finden Sie zudem wichtige Ratgeber, die die Arbeit mit einer Bandsäge erleichtern. Hier offenbart das Team von Top10Vergleich außerdem, wie Sie Ihre zukünftige Bandsäge zu einem ganz besonders günstigen Preis erwerben können.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Superior Bandsäge für anspruchsvolle Anwender BS350Superior Bandsäge für anspruchsvolle Anwender BS350

899,00 Euro
Listenpreis: EUR 899,00
Kundenbewertung: 3.3 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Superior Bandsäge für anspruchsvolle Anwender BS350
Vorteile
  • sauberer vibrationsfreier Bandlauf
  • Hochleistungs Holzbandsäge
  • sehr präzise Winkeleinstellung
  • Tischneigung über Stellrad verstellbar
  • Präziser Gusstisch
  • 5 Jahre Garantie

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Leistung: 1500 Watt

    • Anschluss: 240 Volt

    • Maße: 180 x 88 x 78 cm

    • Schnitthöhe max.: 240 mm




    • Schnittbreite max.: 325 mm

    • Bandbreiten: 6-20 mm

    • Gewicht: 100 kg

    • Tischgröße: 55 x 50 cm



2 Makita LB1200F Bandsäge 900 WMakita LB1200F Bandsäge 900 W

575,50 Euro
Listenpreis: EUR 940,10
Kundenbewertung: 3.4 von 5

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Top10 Bewertung
97%
"sehr gut"
Makita LB1200F Bandsäge 900 W
Vorteile
  • ruhiger sauberer Bandlauf
  • für mobilen Einsatz
  • werkzeugloser Bandwechsel
  • hohe Bandgeschwindigkeit
  • Tisch von -2° bis -45° verstellbar
  • einfache Handhabung

Nachteile
  • Längenanschlag gewöhnungsbedürftig

  1. Technische Details



    • Leistung: 900 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 77,5 x 61,5 x 160 cm

    • Schnitthöhe max.: 110 mm




    • Schnittbreite max.: 280 mm

    • Bandbreiten: 6 und 12 mm

    • Gewicht: 74 kg

    • Tischgröße: 38 x 36 cm



3 Metabo BAS 260 Swift BandsägeMetabo BAS 260 Swift Bandsäge

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.1 von 5

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Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Metabo BAS 260 Swift Bandsäge
Vorteile
  • hohe Präzision und Stabilität
  • leiser Induktionsmotor
  • einfacher Sägeblattwechsel
  • justierbare HSS-Präzisionsdreirollenführung
  • Kreisschnitteinrichtung
  • mit integrierter Lupe

Nachteile
  • etwas geringe Leistungsaufnahme

  1. Technische Details



    • Leistung: 350 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 52,5 x 42,5 x 84 cm

    • Schnitthöhe max.: 100 mm




    • Schnittbreite max.: 245 mm

    • Bandbreiten: 6-12 mm

    • Gewicht: 32 kg

    • Tischgröße: 34,0 x 33,5 cm



4 Einhell RT-SB 250 U BandsägeEinhell RT-SB 250 U Bandsäge

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.1 von 5

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Top10 Bewertung
92%
"sehr gut"
Einhell RT-SB 250 U Bandsäge
Vorteile
  • hochwertige Bandsäge
  • präzise Winkel- und Gehrungsschnitte
  • 0-45° neigbarer Sägetisch
  • stabiler Parallelanschlag
  • Induktionsmotor
  • Anschluss Staubabsaugung

Nachteile
  • Zusammenbau etwas knifflig

  1. Technische Details



    • Leistung: 420 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 88 x 45 x 41 cm

    • Schnitthöhe max.: 120 mm




    • Schnittbreite max.: 245 mm

    • Bandbreiten: 6,5-9,5 mm

    • Gewicht: 32,8 kg

    • Tischgröße: 38 * 37 cm



5 Holzstar Holzbandsäge HBS 251Holzstar Holzbandsäge HBS 251

378,95 Euro
Listenpreis: EUR 378,95
Kundenbewertung: 5.0 von 5

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Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
Holzstar Holzbandsäge HBS 251
Vorteile
  • ruhiger Bandlauf
  • für ambitionierte Modellbauer
  • schwerer gusseiserne Arbeitstisch
  • präzise 3-Rollen-Sägebandführung
  • stufenlos neigbar von 0-45°
  • präzisionsgelagerte Schwungräder

Nachteile
  • Bandführung unterdiensioniert

  1. Technische Details



    • Leistung: 350 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 88 x 42 x 33 cm

    • Schnitthöhe max.: 120 mm




    • Schnittbreite max.: 245 mm

    • Bandbreiten: 6-9 mm

    • Gewicht: 32 kg

    • Tischgröße: 36 x 34 cm



6 Proxxon 27172 Micro-Bandsäge MBS 240/EProxxon 27172 Micro-Bandsäge MBS 240/E

234,04 Euro
Listenpreis: EUR 309,00
Kundenbewertung: 3.5 von 5

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Top10 Bewertung
89%
"gut"
Proxxon 27172 Micro-Bandsäge MBS 240/E
Vorteile
  • sehr saubere Schnitte
  • 3-fach kugelgelagerte Bandführung
  • Bandgeschwindigkeit regelbar
  • Optibelt-Zahnriemen
  • von 0° - 45° schwenkbar

Nachteile
  • kein Pralellanschlag
  • etwas niedrige Leistung

  1. Technische Details



    • Leistung: 220 Watt

    • Anschluss: 240 Volt

    • Maße: 52 x 35 x 25 cm

    • Schnitthöhe max: 80 mm




    • Schnittbreite max.: 150 mm

    • Bandbreite: 5 mm

    • Gewicht: 8 kg

    • Tischgröße: 20 x 20 cm



7 Scheppach Bandsäge 250 W HBS20

81,00 Euro
Listenpreis: EUR 109,00
Kundenbewertung: 3.8 von 5

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Top10 Bewertung
88%
"gut"
Scheppach Bandsäge 250 W HBS20
Vorteile
  • Leistungsstarker Induktionsmotor
  • ruhige und exakte Schnitte
  • Längsanschlag mit Schnellverschluss
  • robuste Stahlkonstruktion
  • für Weich- und Hartholz

Nachteile
  • etwas laut
  • Bandführung unruhig

  1. Technische Details



    • Leistung: 250 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 70,5 x 35,8 x 27,4 cm

    • Schnitthöhe max: 80 mm




    • Schnittbreite max.: 200 mm

    • Bandbreiten: 6 - 6,5 mm

    • Gewicht: 18 kg

    • Tischgröße: 30 x 30 cm



8 Einhell TH-SB 200 BandsägeEinhell TH-SB 200 Bandsäge

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.5 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
86%
"gut"
Einhell TH-SB 200 Bandsäge
Vorteile
  • schnelle und präzise Schnitte
  • für den ambitionierten Heimwerker
  • von -4° bis 46° stufenlos neigbar
  • mit Schiebestock
  • mit Parallelanschlag

Nachteile
  • vibriert im Leerlauf
  • Aufbau etwas kompliziert

  1. Technische Details



    • Leistung: 250 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 28 x 37 x 72 cm

    • Schnitthöhe max: 200 mm




    • Schnittbreite max.: 80 mm

    • Bandbreiten: 5 - 8 mm

    • Gewicht: 13,2 kg

    • Tischgröße: 30 x 30 cm



9 Silverline 441563 Bandsäge 350 WSilverline 441563 Bandsäge 350 W

151,99 Euro
Listenpreis: EUR 163,39
Kundenbewertung: 2.2 von 5

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Top10 Bewertung
84%
"gut"
Silverline 441563 Bandsäge 350 W
Vorteile
  • gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • vielseitig und leistungsstark
  • von 0° bis 46° stufenlos neigbar
  • guter Pralellanschlag
  • gute Heimwerkerqualität

Nachteile
  • Einstellung etwas mühsam
  • einige scharfe Grate

  1. Technische Details



    • Leistung: 350 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 30 x 40 x 80 cm

    • Schnitthöhe max.: 80 mm




    • Schnittbreite max.: 190 mm

    • Bandbreiten: 5 - 6,5 mm

    • Gewicht: 17,6 kg

    • Tischgröße: 30 x 30 cm



10

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
82%
"gut"
Vorteile
  • angenehme Handhabung
  • für Holz und holzähnliche Materialien
  • Quer- und Parallelanschlag
  • Schräg- und Doppelgehrungsschnitte möglich
  • Gehrung 0° - 45°

Nachteile
  • schwache Bedienungsanleitung
  • etwas viel Spiel

  1. Technische Details



    • Leistung: 350 Watt

    • Anschluss: 230 Volt

    • Maße: 43,5 x 35,5 x 71 cm

    • Schnitthöhe max.: 80 mm




    • Schnittbreite max.: 190 mm

    • Bandbreiten: 6,25 mm

    • Gewicht: 17 kg

    • Tischgröße: 30 x 30 cm



Bandsägen im Kurzüberblick

bandsaege-detail-6Viele Menschen gebrauchen ihre Bandsäge, um Holz auf gewünschte Maße zu sägen. Schließlich werden derartige Geräte vor allem zur Holzbearbeitung eingesetzt. Das Auftrennen von dicken Brettern ist nur eine Sägemöglichkeit, die mit der Bandsäge realisiert werden kann. Wenn die Maschine mit einem passenden Sägeblatt ausgestattet wird, können auch andere Materialien bearbeitet werden. Bandsägen werden zum Beispiel zum Schneiden von Metall, Kunststoff oder sogar Textilien verwendet.

Die gängigen Bandsägen sind elektrische Werkzeuge, die zum Trennen von unterschiedlichen Materialien eingesetzt werden können. Sie verfügen über ein rotierendes Endlosblatt, das in einen Ring verschweißt ist. Im Ring befinden sich Rollen. Die Bandsägen verfügen zudem über einen Motor, der seine Energie zumeist über eine Steckdose bezieht. Durch den Antrieb bewegt sich das Sägeblatt in fortwährenden Bewegungen, indem es zwischen den Rollen geführt wird.

Anders als bei anderen Sägen ist ein Schnitt ohne Unterbrechungen möglich, weil das Blatt kontinuierlich in Bewegung ist. Ideal für präzise Sägebewegungen, die ein exaktes Schneiden möglich machen. Gerade größere Hölzer können schnell bearbeitet werden. Daher werden stationäre Bandsägen auch in Schreinereien verwendet. Hobbyheimwerker machen sich die besondere Konstruktion der Sägen allerdings ebenfalls zu nutze.

Vorteile der Bandsäge

Eine Bandsäge kann nicht nur für schnelle und sichere Schnitte genutzt werden. Schließlich zeichnen sich derartige Maschinen oftmals durch eine geringe Temperaturentwicklung aus, die ein langes Arbeiten ermöglicht. Mit einer Bandsäge lassen sich auch Kreise und andere gerundete Schnitte in das Holz einarbeiten. Holz kann mit diesen Geräten aber auch sehr schnell verarbeitet werden, damit es im Kamin verbrennbar ist.

In Kombination mit dem richtigen Zubehör kann der Funktionsumfang einer Bandsäge beträchtlich erweitert werden. Dann lassen die praktischen Geräte auch verwenden, um Ablängschnitte durchzuführen oder Bohlen zu zertrennen. Sogar Holzverbindungen für den Möbelbau können durch die Nutzung einer Bandsäge entstehen, weil sehr genaue Schnitte möglich sind.

Aufgrund des laufenden Blattes, das durch die vertikal oder horizontal angeordneten Rollen bewegt wird, ist besonders präzises Arbeiten möglich. Weil die Maschine nur geringe Vibrationen erzeugt, fällt das Sägen leicht. So kann auch hartes Holz sehr einfach durch das Sägeband geführt werden.

Unterschiedliche Arten der Bandsäge

Obwohl die Bandsägen ähnlich funktionieren, gibt es verschiedene Arten, die für bestimmte Zwecke genutzt werden. Grundsätzlich können Bandsägen in stationäre und bewegliche Geräte unterschieden werden. Sie unterscheiden sich deutlich.

Stationäre Maschinen, die gewaltige Ausmaße haben können, werden in der Holzverarbeitung genutzt. Derartige Sägen können auch verwendet werden, um Bohlen zu verarbeiten. So nutzen die Mitarbeiter von Sägewerken besondere Blockbandsägen. Sie können Baumholz verarbeiten, um Schnittholz herzustellen.

Bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden Maschinen produziert, die von fahrenden Holzhändlern benutzt wurden. Diese besuchten Verbraucher, um einen ganz besonderen Service anzubieten. Mit ihren mobilen Bandsägen konnte Feuerholz verarbeitet werden. Heute sind nicht nur die fahrenden Händler selten geworden, derartige Sägegeräte werden nicht mehr produziert. In einigen Ländern wie Mazedonien gibt es noch Dienstleister, die ihre Arbeit mit den „fahrenden Kreissägen“ anbieten:

Fahrende Kreissägen in Mazedonien

Kompakte und mobile Bandsägen

Dafür werden kompaktere Bandsägen in Schreinereien eingesetzt und von Hobbyhandwerkern verwendet. Schließlich produzieren renommierte Hersteller wie Attika, Einhell oder Makita unterschiedliche Handbandsägen, die zumeist frei bewegt werden können. Derartige Geräte werden durch einen elektrischen Motor angetrieben. Die Sägevorrichtung wird zumeist über zwei Griffe kontrolliert, an denen sich oftmals auch die Schalter befinden, durch die eine Aktivierung oder eine Regulierung der Geschwindigkeit erfolgt.

Manchmal werden diese Handbandsägen auch mit einer Arbeitsfläche kombiniert, auf die Werkstücke einzuspannen sind. Derartige Geräte werden als Tischbandsäge bezeichnet. Die Zertrennung von Holz oder anderen Materialien erfolgt auch in diesem Fall über das durchlaufende Sägeband, das in allen verfügbaren Zahnungen erhältlich ist. Das Band kann bei Bedarf ausgetauscht werden. Wenn zum Beispiel Metall oder Kunststoff zu sägen sind, können Besitzer einer Bandsäge derartige Bänder einsetzen, mit denen diese Arbeit möglich ist.

Bandsägen können mit dem entsprechenden Sägeblatt, das sich oftmals sehr einfach austauschen lässt, unterschiedliche Materialien verarbeiten. So werden derartige Geräte manchmal auch genutzt, um Textilien wie Teppiche zu zerschneiden. Mit dem richtigen Band kann sogar Leder verarbeitet werden. Hochwertige Handbandsägen lassen sich sogar zum Zertrennen von Porenbeton verwenden. Bei allen Arbeiten sind gerade und geschweifte Schnitte möglich. Falls das Gerät mit weiteren Vorrichtungen ausgestattet wird, die manchmal zum Lieferumfang gehören, können auch kreisförmige Zuschnitte hergestellt werden.

In anderen Betrieben kommen weitere Formen der Bandsäge zum Einsatz. So werden in der industriellen Produktion und in Laboren, die sich mit Materialforschung befassen, besondere Diamantbandsägen genutzt. Mit derartigen Geräten lassen sich Materialien wie Graphit oder Glas schneiden. Für den normalen Verbraucher sind derartige Geräte nicht zu bezahlen. Er kann stattdessen aus hochwertigen Bandsägen wählen, die von unterschiedlichen Herstellern produziert werden.

Anschaffungskosten für eine Bandsäge

bandsaege-detail-3Bandsägen für den Verbraucher müssen nicht viel Geld kosten. Die mobilen Varianten sind bereits für Preise ab 100 Euro erhältlich. Derartige Handbandsägen werden von unterschiedlichen Herstellern wie Westfalia oder Metabo gefertigt. Sie benötigen nur wenig Platz. Die praktischen Maschinen, die zumeist um die zehn Kilogramm wiegen, werden über zwei Handgriffe kontrolliert. In der Nähe befinden sich oftmals die Schalter.

Viele mobile Modelle, die zumeist über einen Akku Energie beziehen, sind mit praktischen Extras ausgestattet, die die Arbeit erleichtern. So besitzen derartige Geräte zumeist einen Knopf zum Arretieren der Leistung, nach dessen Betätigung das Gerät dauerhaft in Bewegung bleibt. Ideal für größere Arbeiten, bei denen derartige Handbandsägen im Dauerbetrieb verwendet werden. Mit derartigen Geräten kann allerdings nicht nur Holzarbeit erledigt werden. Sie eignen sich auch zum Ablängen von Vorsorgungs- und Erdkabeln.

Die Hersteller von Werkzeugen bieten zumeist nicht nur besonders kompakte Bandsägen an, sondern offerieren auch größere Modelle, die oftmals über einen eigenen Arbeitstisch verfügen. Diese Bandsägen, die gut in die heimische Werkstatt passen, sind zumeist wesentlich kräftiger als die Handgeräte. Derartige Bandsägen werden stationär aufgestellt. Sie verfügen allerdings oftmals über eine Bereifung, durch die der Transport an andere Orte vereinfacht wird.

Der Arbeitstisch von stationären Bandsägen kann oftmals im freien Winkel gedreht werden. Die Geräte, die ihren Strom über eine Steckdose beziehen, ermöglichen ein schnelles und präzises Arbeiten. Dabei kann das Sägeband oftmals in Minuten ausgetauscht werden, weil für diese Arbeit kein Werkzeug erforderlich ist. Die großen Bandsägen sind zumeist wesentlich teurer als die mobilen Versionen. Verbraucher müssen oftmals mehr als 400 Euro investieren, um ein hochwertiges Produkt zu kaufen.

Das richtige Gerät entdecken

Wenn Sie eine Bandsäge erwerben wollen, sollten Sie wichtige Kriterien beachten, damit die Gefahr eines Fehlkaufs vermieden wird. Sie müssen sich zudem Gedanken machen, für welche Zwecke Sie dieses Gerät benutzen wollen. Die Angaben der Hersteller sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Achten Sie auch auf die Erfahrungen anderer Nutzer, die die Maschine erprobt haben.

Falls vor allen Dingen Holz bearbeitet werden soll, ist eine Bandsäge zu empfehlen, die darauf spezialisiert ist. Wenn aber vor allem Metall geschnitten werden soll, sind andere Bandsägen empfehlenswert. Schließlich bieten einige Hersteller besondere Metallbandsägen an, die Materialien wie Aluminium, Eisen oder Kupfer besonders gut zersägen können. Diese Geräte können hervorragend eingesetzt werden, um Stangen oder Rohre zu verarbeiten.

Die meisten Bandsägen, die vom Verbraucher zu erwerben sind, werden stationär eingesetzt. Experten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent aller produzierten Bandsägen aus dieser Bauart bestehen.

Vor einem Kauf sollten Sie allerdings bedenken, dass diese Geräte Platz benötigen. Dafür zeichnen sich diese Sägen durch eine besondere Stabilität aus, die die Arbeit mit Holz und anderen Materialien deutlich vereinfacht.

Die Arbeiten von Hobbyhandwerkern lassen sich oftmals auch mit den mobilen Bandsägen erledigen. Viele Heimwerker entscheiden sich daher für eine tragbare Variante. Sie wiegen zumeist sehr viel weniger als die stationären Geräte. Allerdings fehlt oftmals ein Sägetisch, der nicht zum Lieferumfang gehört. Immerhin statten viele Hersteller ihre Sägen mit einem parallelen Anschlag aus. Je nach Nutzungshäufigkeit und Arbeitsumfang sollte die Entscheidung zwischen den Varianten ganz genau abgewogen werden.

Verbraucher können sich im Internet über die Geräte informieren, die die Hersteller zurzeit verkaufen. Diese geben Leistungswerte an, die bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten. Außer den technischen Werten existieren allerdings auch noch andere Kriterien, auf die Sie unbedingt achten sollten, wenn Sie eine hochwertige Säge zum attraktiven Preis erwerben wollen.

Achten Sie zum Beispiel auf das Gewicht. Je schwerer die stationäre Maschine ist, desto einfacher lässt sich die Sägearbeit durchführen. Ein Gewicht von zehn Kilogramm ist wiederum bei Handgeräten nicht ungewöhnlich. Stationäre Bandsägen sind sogar noch sehr viel schwerer. Sie müssen zudem die Verarbeitung und die Standfestigkeit berücksichtigen. Hier helfen die Produktberichte von unabhängigen Experten, die sich umfassend mit den Maschinen befasst haben, als sie in der Praxis erprobt wurden.

Wie wir getestet haben

bandsaegeWährend einer ausführlichen Nutzungsperiode wurden mobile und stationäre Geräte durch die Spezialisten von Top10Vergleich erprobt. Dabei verarbeiteten wir unterschiedliche Materialien. Wir sägten zum Beispiel harte und weiche Hölzer. Textilien und Leder wurde mit einigen Maschinen geschnitten. Metallische Materialien wurden ebenfalls durchtrennt.

Zunächst prüften wir allerdings die Qualität der Bedienungsanleitung. Handbücher, die mit großflächigen Grafiken und verständlichen Erklärungen versehen waren, wurden von uns besser bewertet. Geräte, deren Anleitungen lediglich rudimentäre Erklärungen beinhalteten, erhielten in diesem Bereich unserer ausführlichen Untersuchungen negativere Bewertungen.

Viele Bandsägen müssen durch den Heimwerker montiert werden, bevor sie genutzt werden können. Der Aufbau einer stationären Maschine kann etwas Zeit beanspruchen. Derartige Arbeiten wurden ebenfalls von uns durchgeführt, um die jeweilige Bandsäge in Betrieb zu nehmen. Unser Team, das aus unterschiedlichen Experten für Maschinen, Holz- und Metallverarbeitung bestand, prüfte ganz genau, wieviel Zeit für die Montage aufgewendet werden muss. Der Aufwand des Aufbaus wurde ebenfalls getestet. So konnten wir die Bandsägen auch in diesen Bereichen beurteilen.

Auf unserer Testwaage wurde auch das Gewicht der Maschinen überprüft. Schließlich eignen sich schwerere Geräte zumeist besser, um unterschiedliche Materialien zu verarbeiten. Dabei prüften wir auch, wie einfach sich das jeweilige Modell kontrollieren lässt. Wir testeten zum Beispiel die Qualität der Handgriffe im Rahmen einer ausführlichen Untersuchung, bei der auch die Verarbeitungsqualität der jeweiligen Bandsäge überprüft wurde.

Im Anschluss erfolgte eine Nutzung in der Praxis, bei der wir zunächst das mitgelieferte Sägeblatt verwendeten. Wir prüften selbstverständlich, ob sich dieses Element einfach austauschen lässt. Wir analysierten zudem die Vibrationen, die bei der Arbeit entstehen. Bandsägen mit niedrigen Vibrationen wurden zumeist besser bewertet, wenn die Geräte auch in anderen Punkten überzeugten.

Die Geschwindigkeit des Antriebs und die Führung des Sägebandes waren weitere wichtige Kriterien, die bei unseren Tests eine Rolle spielten. Schließlich wird das Sägeblatt durch die Energien bewegt, die der Motor generiert. Die meisten Motoren von Bandsägen beschleunigen auf Geschwindigkeiten von 10 bis 15 Metern pro Sekunde. Es gibt aber auch Geräte, die schneller sind.

Bei besseren Bandsägen kann die Geschwindigkeit zudem an das Werkstück angepasst werden. Derartige Maschinen wurden in diesem Punkt mit positiven Bewertungen versehen, die sich auf das Gesamturteil auswirkten. Diese Geräte verfügen oftmals über einen Arbeitstisch, der ebenfalls durch unser Team von Experten untersucht wurde. So konnten wir zum Beispiel überprüfen, ob dem Nutzer genügend Spiel- und Manövrierraum zur Verfügung steht, damit schnell gesägt werden kann.

Nach unseren Untersuchungen, bei der auch die Reinigungsmöglichkeiten geprüft wurden, entstanden detaillierte Produktberichte, in denen wir über unsere Erfahrungen berichten. So können Sie sich ein eigenes Bild machen. Als Team von Top10Vergleich bieten wir Ihnen aber nicht nur umfassende Rezensionen, sondern klären auch über Hersteller auf, die derartige Sägen produzieren.

Sie finden auf dieser Internetseite außerdem hilfreiche Informationen zum Sägeband, zur sicheren Arbeit und zur einfachen Reinigung von Bandsägen. Wir hoffen, dass Ihnen unsere Informationen nicht nur den Kauf, sondern auch die Arbeit mit Ihrem neuen Gerät erleichtern.

Die bekanntesten Hersteller

Bandsägen werden von einer Vielzahl von Unternehmen gefertigt, die sich auf die Produktion und oftmals auch den Vertrieb von elektrischen Werkzeugen spezialisiert haben. Derartige Geräte werden von bekannten Herstellern wie Makita, Metabo oder Bosch gefertigt. Wir stellen die wichtigsten Firmen vor, die dem Verbraucher unterschiedliche Bandsägen für den mobilen oder stationären Gebrauch offerieren.




Attika ist ein in Deutschland bekannter Hersteller von Gartenprodukten, Werkzeugen und Baugeräten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1949 gegründet. Mittlerweile werden die Produkte des Herstellers auch in weiteren europäischen Ländern genutzt.

Sie werden zum Beispiel in die skandinavischen Länder verkauft. Maschinen von Atika, die in der Stadt Burgau ihren Hauptsitz hat, werden aber auch in Griechenland oder Portugal verwendet. Außer Häckslern, Rasenmähern und Heckenschneidern offeriert der Hersteller auch unterschiedliche Werkzeuge zur Holzverarbeitung. Zum Sortiment gehören nicht nur Sägeböcke und Spaltvorrichtungen, sondern auch Bandsägen, von denen wir einige Modelle geprüft haben.




Die Firma Record Power stammt aus Großbritannien. Dort ist der Hersteller so bekannt wie Bosch oder Einhell in Deutschland. Die Firmengeschichte des Unternehmens, das unterschiedliche Werkzeuge produziert, begann bereits vor mehr als einhundert Jahren.

Damals startete das Unternehmen die Produktion von Werkzeugen, die oftmals unter bestimmten Markennamen wie Burges verkauft wurden. Seit mehr als 40 Jahren residiert das Unternehmen, das auch Zubehör für Holzwerkzeuge produziert, in der kleinen britischen Stadt Barlborough, die nur wenige Meilen von der Metropole Sheffield gelegen ist. Dort befinden sich die Büros, ein Verkaufsraum und ein Vertriebszentrum. In Deutschland werden Geräte zur Holzbearbeitung von Record Power über Baumärkte und Online-Shops verkauft. Zum Produktionssortiment gehören auch Bandsägen.




Der deutsche Hersteller Metabo stellt ebenfalls Bandsägen her. Das Unternehmen wurde bereits 1924 in Nürtingen gegründet. Damals stellte Firmengründer Albrecht Schnitzler eine Erfindung her, die sich mehrere zehntausendmal verkaufen sollte. Schnitzler erdachte in der elterlichen Backstube eine Handbohrmaschine. Der Metallbohrer, der Metabo seinen Namen gab, wurde zum Verkaufsschlager. Heute umfasst das Sortiment verschiedene elektrische Werkzeuge wie Exzenterschleifer oder Akku-Schrauber. Metabo produziert zudem unterschiedliche Maschinen zur Holzverarbeitung. Er stellt daher auch Bandsägen her, die zu attraktiven Preisen verkauft werden.




Einhell ist vielen Verbrauchern ein Begriff, weil sie eine Maschine des deutschen Herstellers besitzen. Der weltweit agierende Konzern, für den etwa 1.400 Mitarbeiter tätig sind, produziert Garten- und Freizeitgeräte. Die 1964 gegründete GmbH stellt außerdem unterschiedliche Werkzeuge her, die zum Profit des Unternehmens beitragen.

Die in Landau an der Isar beheimatete Firma Einhell baut unter anderem Hobelmaschinen, Bodenschleifer und Laubsauger. Natürlich bietet der Hersteller auch Bandsägen an, die sich anscheinend gut verkaufen. Sie tragen zum gewaltigen Umsatz bei, den Einhell Jahr für Jahr erwirtschaftet. Im Jahr 2013 generierte das Unternehmen einen stolzen Umsatz von 365 Millionen Euro.




Aus Japan stammen die Geräte des Herstellers Makita, der oftmals ganz besonders günstige Werkzeuge anbietet. Das 1915 gegründete Unternehmen, das zunächst eine Ankerwickelei war, hat sich bald auf die Produktion von Werkzeugen spezialisiert. Deutsche Verbraucher kennen die Produkte aber erst seit 1977.

Damals eröffnete der japanische Hersteller eine Dependance in der Bundesrepublik. In den neunziger Jahren machte das Unternehmen erneut Schlagzeilen, als es den berühmten Sägenhersteller Dolmar erwarb. Sägen gehören auch heute zum festen Bestandteil des Sortiments. So offeriert Makita unter anderem Kettensägen. Natürlich bietet der Hersteller auch Maschinen an, die über ein rundlaufendes Sägeblatt verfügen.




Die seit 1979 bestehende Firma Güde vertreibt unterschiedliche Werkzeuge, die an den Fach- oder Bauhandel verkauft werden. Die Produkte des Unternehmens, das seit seiner Entstehung mehr als 5.000 Händler belieferte, werden aber auch über das Internet verkauft. Heute bietet Güde ein umfangreiches Artikelprogramm, das unter anderem aus unterschiedlichen Pumpen- und Gartengeräten besteht. Der Hersteller vertreibt auch Bandsägen. Zurzeit umfasst das Verkaufsprogramm mehrere tausend Produkte, für die Güde oftmals auch die passenden Ersatzteile bereitstellt.



Möglichkeiten des Kaufs

computerBandsägen werden über den regionalen Fachhandel, über größere Baumärkte und über renommierte Online-Shops verkauft. So können Verbraucher ihr Gerät bei unterschiedlichen Händlern erwerben, deren Preispolitik sich deutlich unterscheidet. Preisvergleiche zeigen, dass dieselbe Säge nicht immer den gleichen Preis kostet, wenn sie bei unterschiedlichen Händlern erworben wird.

Tatsächlich können Kunden viel Geld sparen, wenn sie ihre Säge im Internet erwerben. Vergleichen Sie einfach den Preis. Sie werden erkennen, dass Bandsägen – so wie viele andere Geräte – zumeist am günstigsten sind, wenn Sie über einen Online-Shop gekauft werden. Zumeist sind nur wenige Mausklicks und die Angaben einiger Daten erforderlich, um die gewünschte Säge zu bestellen.

Nach einer Bestellung über das Internet wird das Produkt oftmals innerhalb von wenigen Tagen direkt nach Hause geliefert. So entfallen lästige Anfahrtswege zum Bau- oder Fachmarkt. Sie ersparen sich zudem den aufwendigen Transport der Maschine, für die ansonsten manchmal sogar ein zusätzlicher Hänger gemietet werden muss.

Anstatt durch die langen, zumeist sehr unübersichtlichen Regalreihen der Baumärkte zu wandern, können Sie sich diese Wege auch ersparen. Die großen Online-Shops haben mittlerweile Bandsägen ins Sortiment aufgenommen. Dort können Sie oftmals aus einem gewaltigen Sortiment wählen, das wesentlich größer als das der Baumärkte ist.

So werden zahlreiche Geräte auch durch Amazon verkauft. Auf dieser Plattform bieten weitere seriöse Händler derartige Sägen an. Im Internet können Sie sich – vor der Bestellung – ganz genau über den Verkäufer und über die von ihm verkauften Bandsägen informieren. Wir helfen mit unseren Produktberichten, die über die gängigen Modelle aufklären.

Die Geschichte der Bandsäge

Die Verarbeitung von Holz entwickelte sich bereits seit Beginn der Geschichte der Menschheit. Schließlich entstanden aus dem nachwachsenden Rohstoff die Materialien, aus denen unter anderem Behausungen und rudimentäre Möbel gefertigt wurden. Bereits vor mehreren tausend Jahren entwickelten Menschen die ersten Werkzeuge, mit denen Holz bearbeitet werden konnte. So entstanden frühere Formen des Bohrers. Äxte und Beile sind schon in der Steinzeit verwendet worden.

Frühe Formen der Säge

saege-altSägen, mit denen Holz zerteilt wurde, waren bereits vor mehr als tausend Jahren ein wichtiges Werkzeug. So wurden im alten Ägypten Bügelsägen aus Bronze entwickelt. Die alten Hochkulturen nutzten unterschiedliche Formen der Säge. Grundlage war eine Kenntnis der Metall- und Holzverarbeitung, so dass die damaligen Geräte erdacht werden konnten.

In späteren Jahrhunderten war die Säge ein universelles Werkzeug. Grundsätzlich erforderte die Arbeit mit derartigen Geräten aber viel Muskelkraft. Einige Modelle, mit denen gigantische Bäume gefällt wurden, mussten sogar von mehreren Arbeitern bedient werden. Als während der Industrialisierung die Nachfrage nach schnellem Werkzeug rasant anstieg, wurden neue Formen der Säge entwickelt.

Vorläufer der Bandsägen

Der Gedanke, ein Sägeblatt zu verwenden, das sich in endlosen Rundungen dreht, entstand bereits zum Beginn des frühen 19. Jahrhunderts. Damals meldete der Erfinder William Newberry eine neuartige Säge zum Patent an, die über ein rotierendes Sägeblatt verfügte. Allerdings konnte sich seine Idee nicht durchsetzen. Zahlreiche Materialmängel sorgten dafür, dass die Sägekette riss oder aus ihrer Ummantelung fiel.

Es vergingen fast 40 Jahre, bevor eine französische Frau, Anne Paulin Crespin, eine weitere frühe Bandsäge entwickelte. Ihre Erfindung umfasste eine sich drehende Kette, die durch Rollen und eine Ummantelung geschützt wurde. Die neuartige Säge wurde 1846 zum Patent angemeldet. Wenig später fand sich ein Unternehmer, der die Säge produzieren wollte. In der Manufaktur A. Perin & Company, die in Paris beheimatet war, entstanden fortan die Sägen, nachdem der Besitzer die Rechte an der Erfindung erworben hatte.

Entwicklung der Bandsägen

Die Erfindung von Anne Paulin Crespin wurde in den kommenden Jahrzehnten fortentwickelt. So entstand die erste Bandsäge der Geschichte. Allerdings wurde auch in Amerika an derartigen Sägen geforscht. Schließlich meldete der Amerikaner Benjamin Barker, der in Ellsworth im Bundestaat Maine lebte, bereits 1836 eine ähnliche Säge als Patent an.

Derartige Sägen wurden allerdings nur in kleinen Stückzahlen produziert. Das erste Modell, das für den kommerziellen Gebrauch konzipiert wurde, entstand erst einige Jahrzehnte darauf. Derartige Geräte wurden zum Beispiel durch Paul Prybill erdacht, der eine Bandsäge entwickelte, die fortan in großen Fabriken entstanden.

Bandsägen für Heimwerker

Später wurden weitere Modelle der Bandsäge erdacht, mit denen andere Materialien geteilt werden konnten. So entstanden Bandsägen, mit denen vor allem Dingen Metall verarbeitet wurde. Sämtliche Geräte wurden zunächst für eine industrielle Nutzung gebaut. Verbraucher konnten derartige Sägen erst wesentlich später erwerben.

Heute können auch Hobbyheimwerker aus einem großen Sortiment an Bandsägen wählen, das von unterschiedlichen Herstellern geschaffen wird.

Sägen für den Heimgebrauch wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Unterschiedliche Hersteller entstanden in den kommenden Jahrzehnten, die ebenfalls derartige Geräte produzierten. So wurde der deutsche Hersteller Metabo bereits Mitte der zwanziger Jahre begründet. Nach dem ersten Produkt, einer Handbohrmaschine, produzierte der Hersteller auch Bandsägen. Andere Unternehmen wie Einhell sollten in den kommenden Jahrzehnten folgen.

Tipps zum Schärfen

Alte Sägeblätter müssen nicht zwangsläufig entsorgt werden. Wenn das Blatt an Schärfe verliert, kann es auch geschliffen werden. Zwar wird mit dieser Arbeit nicht die Qualität des ursprünglichen Sägeblatts wiederhergestellt, allerdings lassen sich stumpfe Blätter nach dem Schärfen erneut gut verwenden. Wir haben die besten Tipps gesammelt, durch die diese Arbeit vereinfacht wird.

Die herkömmlichen Standardbänder, die in den meisten Bandsägen für Heimwerker verbaut sind, können nachgeschliffen werden. Zahnspitzengehärtete Bänder lassen sich ebenfalls schärfen. Weil diese Arbeit aber Zeit kostet, scheint das Schleifen nicht immer sinnvoll zu sein.

Experten empfehlen, dass zwischen den Zacken des Bandes zumindest ein Abstand von fünf Millimetern bestehen sollte, damit sich die Arbeit lohnt.

Sägeblatt einer Bandsäge schärfen

Unscharfe Sägeblätter erkennen

Falls das Sägeblatt quälende Geräusche von sich gibt, erreicht es die Grenzen seiner Schärfe. Dann sind die Zacken verlaufen und abgenutzt. Am Zahngrund lassen sich Risse beobachten. Es besteht die Gefahr, dass das Sägeband reißt. Im schlimmsten Fall drohen sogar Verletzungen. Daher sollte das Band geschärft werden, wenn es sich gequält anhört. Bei unruhigem Verlauf ist eine Schärfung ebenfalls zu empfehlen.

Das Schärfen des Bandes kostet viel Zeit, wenn diese Arbeit mit der Hand durchgeführt wird. Dafür kann der Vorgang aber auch durch einen Laien erledigt werden, der derartige Arbeiten bislang noch nicht erprobt hat. Informieren Sie sich am besten zunächst in der Betriebsanleitung, in der über die Demontage des Sägeblattes aufgeklärt wird. Dort erfahren Sie auch, wie Sie ihre Bandsäge öffnen.

Nach der Öffnung der Maschine, die zu diesem Zeitpunkt vom Strom getrennt sein sollte, müssen die Rollen gelockert werden, die das Sägeband führen. Oftmals sind diese Rollen mit Schrauben fixiert, die zunächst entfernt werden müssen. Danach lässt sich das Sägeband zumeist einfach entfernen.

Schärfen des Sägebands

bandsaege-detail-1Nach der Entnahme des Blattes, die vorsichtig durchgeführt wird, sollte das Element eingespannt werden. Nutzen Sie daher Ihren Schraubstock, der das Sägeband der Bandsäge durch Einspannen fixiert. Als nächstes benötigen Sie am besten ein weiteres Werkzeug, das die folgende Arbeit erleichtert. Zur Not können Sie diesen Arbeitsschritt aber auch mit der Hand erledigen.

Nutzen Sie zum Beispiel einen Dreiecksschleifer, der genau zwischen den Zähnen des Blattes angesetzt wird. Die Zähne können durch vorsichtige Bewegungen des nun aktivierten Schleifgerätes, das mit einem grobkörnigen Blatt ausgestattet sein sollte, langsam geschärft werden. Dabei wird der Zahngrund angeschliffen. Arbeiten Sie mit dem Gerät die Spitzen heraus.

Von Zeit zu Zeit muss das Sägeblatt aus dem Schraubstock gelöst werden. So können Sie das Band nachziehen, damit eine optimale Arbeitshaltung möglich ist. Ein kleiner Tipp: Wenn die Anfangsstelle, an dem mit dem Nachschleifen begonnen wurde, mit einem Edding markiert wird, wissen Sie nach einer Umrundung ganz genau, wo Sie begonnen haben.

Weitere Hinweise zum Schärfen

Nicht alle Bänder lassen sich nachschleifen. Gerade die günstigen Sägeblätter lassen sich zumeist nur einmal bearbeiten. Danach können Zähne brechen, weil die Struktur durch die Nutzung zu stark belastet wird. In diesem Fall hilft lediglich die Anschaffung eines neuen Blattes. Es empfiehlt sich, ein hochwertigeres Band zu erwerben. Die kosten zwar etwas mehr, lassen sich aber wesentlich öfter schärfen.

Falls Sie sich diese Arbeiten erleichtern wollen, können Sie auch auf unterschiedliche Maschinen zurückgreifen. Einige Unternehmen bieten spezielle Schärfgeräte für Sägebänder an, mit denen die Arbeit oftmals wesentlich schneller durchgeführt ist.

Bandsäge: kaufen oder leihen

Mit einer Bandsäge können unterschiedliche Materialien verarbeitet werden. Wenn das Gerät mit dem richtigen Sägeblatt ausgestattet ist, lassen sich zum Beispiel Metalle wie Aluminium zerteilen. Mit anderen Blättern wird sogar Leder getrennt. Doch zumeist nutzen Hobbyhandwerker ihre Maschinen, um mit Holz zu arbeiten. Die praktischen Bandsägen können eine große Hilfe sein, die zum Beispiel den Bau von Möbeln vereinfacht.

Viele Handwerker besitzen bereits eine Bandsäge, die in ihrer Werkstatt steht, damit schöne Holzarbeiten entstehen können. Andere Besitzer nutzen die Geräte, um Feuerholz zu erstellen, das Wärme spendet, wenn es im Kamin verbrannt wird. Aufgrund der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sind Bandsägen eine hervorragende Alternative, mit der schnelle und präzise Schnitte möglich sind.

Bandsägen können nicht nur im örtlichen Fachhandel oder über Online-Shops erworben werden. Einige Unternehmen bieten auch eine Anmietung an. So können Menschen, die die Bandsäge lediglich selten brauchen, die Maschine für eine kurze Periode leihen. Dadurch entstehen weitaus weniger Kosten als durch einen Ankauf. Wer allerdings glaubt, dass er sehr viel Geld sparen könnte, weil er die Bandsäge mietet, wird oftmals enttäuscht.

Vor- und Nachteile der Anmietung

Bandsägen werden unter anderem von Bau- und Fachmärkten vermietet. Einige Unternehmen besitzen gewaltige Geräteparks. So werden nicht nur Bandsägen, sondern auch Fugenschneider und Mauerfräsen angeboten. Das Sortiment der großen Vermieter umfasst alle gängigen Werkzeuge. Gerne werden Produkte vermietet, die nur selten gebraucht werden.

bandsaege-detail-10Eine einfache Bandsäge, die für rudimentäre Holzarbeiten zu gebrauchen ist, kostet rund 50 Euro, wenn sie für einen Tag gemietet wird. Die hohen Folgekosten, die bei einer mehrtägigen Nutzung anfallen, können den eigentlichen Gerätepreis schnell übersteigen. Daher kann eine Anmietung nur empfohlen werden, wenn die Bandsäge tatsächlich nur für einen Tag gebraucht wird.

Zwar werden viele Bandsägen von den Vermietern gewartet und gepflegt, allerdings befinden sich die Geräte fast täglich im Einsatz. Manchmal sind die gemieteten Geräte sogar schon in die Jahre gekommen. Durch starke Abnutzung kann die Arbeit erschwert werden. In diesem Fall sollten Verbraucher eher auf eine Anmietung verzichten.

Nach der Nutzung der Maschine drohen weitere Gefahren. Schließlich wird der Mieter manchmal auch für kleine optische Beeinträchtigungen des Gerätes, für die er noch nicht einmal verantwortlich sein muss, zur Rechenschaft gezogen. Hier drohen teure Folgekosten. Sie sollten Bandsägen und andere Geräte daher nur bei äußerst seriösen Händlern mieten. Leider existieren einige schwarze Schafe, die die Verleihbranche in Verruf bringen.

Zwar spart der Mieter nicht immer Geld, dafür aber immerhin Platz. Schließlich kann die Bandsäge nach der Nutzung zurückgegeben werden. Der Transport kann allerdings Schwierigkeiten bereiten. Dafür ist oftmals ein Anhänger erforderlich, weil die massive Maschine nicht in das eigene Automobil passt. Alle Nach- und Vorteile im Kurzüberblick:

  • Hohe Mietkosten
  • Teure Folgekosten
  • Veraltete Geräte
  • Kein Verbrauch von Stauraum
  • Aufwendiger Transport

Nach- und Vorteile des Kaufs

Einfache Bandsägen werden bereits zu Preisen von um die 100 Euro angeboten. Hochwertige Geräte kosten zwar zumeist etwas mehr, doch die Anschaffung kann sich lohnen. Schließlich erhalten Sie in diesem Fall ein Gerät, das gerade erst produziert wurde. Die Neuware ist den Bandsägen überlegen, die bereits seit langer Zeit vermietet werden. Bei einem Ankauf profitieren Hobbyhandwerker auch von neuer Technologie, über die viele Mietgeräte nicht verfügen.

Die neue Bandsäge ist aber, wenn Sie sich zuvor eingehend informieren, nicht nur auf dem neuesten Stand der Technologie. Schließlich werden diese Geräte auch mit einem brandneuen Sägeblatt ausgestattet, das sich ganz einfach durch das Material arbeitet, das geteilt werden soll. Mit diesem Blatt fällt die Arbeit zumeist wesentlich leichter als mit den gebrauchten Blättern, die sich in den mietbaren Bandsägen befinden.

Wenn eine Bandsäge dauerhaft erworben wird, steht sie jederzeit zur Verfügung. In diesem Fall entfallen zudem die langen Anfahrtswege zum Vermieter. Sie ersparen sich zudem den Transport der oftmals schweren Sägen, die in vielen Kleinwagen nicht transportiert werden können.

Weil die Säge in den eigenen Besitz übergeht, wird sie von vielen Heimwerkern viel intensiver genutzt. So wird die Säge für Arbeiten verwendet, die bereits lange geplant, aber doch nicht realisiert wurden. Aus diesem Grund können wir den Ankauf viel eher empfehlen. Vor allem bei häufigerer Nutzung macht sich die Anschaffung schnell bezahlt. Die Vor- und Nachteile des Ankaufs in der Übersicht:

  • Einmalige Kosten
  • Neuartige Bandsäge
  • Scharfe Sägeblätter
  • Kein Transport nötig
  • Geringer Verbrauch von Raum

Das Sägeblatt richtig einstellen

Die Sägeblätter von Bandsägen werden zumeist über unterschiedliche Rollen geführt. Die Hersteller haben verschiedene Rollensysteme und Führungsbänder entwickelt, die sich deutlich unterscheiden. Da das Blatt durch die Rollen läuft, müssen die Rollen von Zeit zu Zeit angepasst werden. Zum notwendigen Einstellen der Sägeblattführung, die in diesem Artikel erläutert wird, sollte daher zunächst die Anleitung der Bandsäge konsultiert werden. Dort werden oftmals die Einstellungsoptionen erläutert, über die das jeweilige Gerät verfügt.

Grundsätzlich bestehen die Führungen des Sägebandes in der Regel aus kugelgelagerten Rollen. Über eine zusätzliche Umlenkrolle wird das Sägeband gespannt. Die seitlichen Führungsrollen sorgen für den Lauf des Bandes. Diese beiden Elemente werden am besten so eingestellt, dass sie ein hundertstel Millimeter vom Band entfernt sind. Selbst eine leichte Berührung ist möglich, so lange der Reibungsverlust nicht zu stark wird. Oftmals lassen sich diese Elemente von Hand bewegen. Durch Drehbewegungen werden die Rollen zumeist ausgerichtet. Manchmal muss zunächst eine Schraube gelöst werden.

Ausrichtung von Rollen und Führung

bandsaege-detail-5Bei der Ausrichtung der seitlichen Rollen sollte darauf geachtet werden, dass diese Elemente das Band korrekt führen. Stellen Sie sich einfach eine Linie vor, die zwischen den Rollen verläuft. Nur wenn die Linie gerade ist, sind die Seitenrollen korrekt ausgerichtet. Falls sich die Rollen nur noch schwer bewegen lassen, sollte über einen Austausch nachgedacht werden.

Die eigentliche Bandführung wird je nach Bandsäge ausgerichtet. Die Geräte, die über eine Bandführung mit bombierten Bandagen verfügen, sollten mittig ausgerichtet werden. Haben die Bandagen allerdings eine gerade Fläche, muss die Anleitung berücksichtigt werden, weil unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden, möglich sind.

Zur Erhöhung der Arbeitssicherheit sollte die Führung des Bandes sich aber in der Nähe des zu verarbeitenden Materials befinden. So wird der Spielraum des Sägeblattes reduziert. Experten empfehlen zumeist einen Abstand zwischen fünf und sieben Millimetern zum Band. Die Rückenrolle, die sich zumeist oberhalb des Bandes befindet, kann ebenfalls eingestellt werden. Zumeist wird ein Abstand von 0,5 Millimetern zum Sägeband empfohlen.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten

Falls Werkstücke aufgetrennt werden sollen, ist die obere Sägeblattführung so einzustellen, dass sie sich knapp über dem Werkstück befindet. Falls keine mechanische Verstellungsmöglichkeit vorhanden ist, muss die Maschine zu diesem Zweck deaktiviert werden.

Bei ganz besonders handlichen Geräten kann der Abstand zur Führung zumeist ebenfalls eingestellt werden. Allerdings lassen sich derartige Bandsägen oftmals nicht öffnen. Konsultieren Sie daher auch in diesem Fall Ihre Anleitung, weil sich die Möglichkeiten der Einstellung des Sägeblattes von Modell zu Modell unterscheiden.

Größere Bandsägen müssen über bestimmte Funktionen verfügen, damit eine genaue Einstellung des Sägebandes vorgenommen werden kann. Schließlich müssen bestimmte Mindestanforderungen erfüllt sein, die nicht alle Modelle besitzen. So lassen sich die untere und die obere Sägeblattführung nicht bei allen Geräten einstellen. Das gilt vor allem für die Varianten der Bandsäge, die über keinen eigene Spannvorrichtung verfügen, durch die das Band bei Bedarf gestrafft werden kann.

Weil die Einstellungsmöglichkeiten vieler Maschinen nicht immer begeistern, sollten sich Verbraucher, die eine Bandsäge erwerben wollen, zuvor über die Einstellungsmöglichkeiten informieren. Wir helfen mit unseren Produktberichten, in denen wir über die Qualität von unterschiedlichen Bandsägen aufklären.

Sicher Sägen: Vier Tipps

Bandsägen sind mit scharfen Sägeblättern ausgestattet, die sich im Kreis drehen. Bei der Arbeit mit derartigen Geräten können gefährliche Verletzungen entstehen, die den Leib und sogar das Leben des Benutzers bedrohen. Gefährdet sind auch anwesende Personen, die sich in der Nähe der Säge aufhalten.

Weil durch die Arbeit mit den scharfen Sägen besondere Gefahren drohen, sollten Sie unsere Hinweise berücksichtigen, durch die das Risiko eines Arbeitsunfalls reduziert wird. Wir haben vier Tipps, durch die die Arbeit mit einer Bandsäge möglich ist, ohne dass Verletzungen entstehen.

1. Arbeitsumgebung sichern

Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, sollte das Areal überprüft werden, in dem Sie sägen wollen. Achten Sie zum Beispiel auf den Boden. Etwaiges Holz, Werkzeuge und andere Objekte, die sich als Stolperfallen erweisen könnten, sollten unbedingt entfernt werden. Achten Sie darauf, dass Sie sich frei bewegen können.

Stellen Sie zudem sicher, dass sich keine Gegenstände auf der Arbeitsfläche der Bandsäge befinden. Dabei ist es zu empfehlen, kleinere Holzreste von vorherigen Arbeiten vollständig zu entfernen.

2. Schutzkleidung tragen

handbandsaegeDurch die Arbeit am Holz können Splitter entstehen, die durch die Gegend schießen. Diese kleinen Holzreste sind nicht nur eine Gefahr für die Augen. Schließlich können sie nicht nur in das Sehorgan des Benutzers, sondern auch in andere Teile des Körpers eindringen. Eine Folge: Blindheit. Andere Folgen: Schwere Verletzungen, mit denen sich der Benutzer der Säge über viele Wochen quält.

Tragen Sie daher auf jeden Fall eine Schutzbrille und Handschuhe, mit denen sie die empfindlichsten Körperteile vor herumfliegenden Holzsplittern schützen. Brillenträger sollten eine zusätzliche Schutzbrille tragen, die über der eigentlichen Sehvorrichtung platziert wird. Bei lauteren Geräten ist die Nutzung eines Gehörschutzes zu empfehlen.

3. Arbeitsgerät überprüfen

Vor den eigentlichen Arbeiten, die mit der Bandsäge durchgeführt werden, ist eine Untersuchung des Arbeitsgerätes angebracht. Nachdem die Arbeitsfläche von verbliebenen Holzresten befreit wurde, kann das zu bearbeitende Werkstück ausgerichtet werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Werkstück sicher und fest auf dem Sägetisch platziert wird. Danach können Sie die Maschine aktivieren, nachdem sie sichergestellt haben, dass keine Gefahr für andere Anwesende besteht.

4. Mit dem Gerät sägen

Falls aufwendige Arbeiten an Rundhölzern durchgeführt werden sollen, ist es manchmal empfehlenswert, das gerundete Holz einzuspannen, um die Arbeitssicherheit zu erhöhen. Im Anschluss kann das Sägeblatt ausgerichtet werden. Arbeiten Sie nur mit Blättern, die sich nicht zu gequält anhören.

Das ungewöhnliche Geräusch ist ein Indiz, dass das Sägeblatt sogar bald brechen könnte. Falls Sie über einen längeren Zeitraum arbeiten, sollten großzügige Pausen eingeplant werden. Die Pausen dienen der Regeneration von Körperkraft und Konzentration. So senken Sie das Verletzungsrisiko, weil Sie die Bandsäge nur im erholten Zustand verwenden.

Drei Tipps zur Reinigung und Pflege

Damit eine Bandsäge über viele Jahre gute Dienste leistet, sollte das Gerät sachgemäß gepflegt werden. Nur durch die Pflege bleibt der Zustand des Gerätes erhalten. Weitere Faktoren beeinflussen die Lebensdauer ebenfalls. Daher sollten neue Nutzer einer Bandsäge von vornherein darauf achten, dass das Gerät an einem möglichst trockenen Ort aufgestellt wird.

Hohe Luftfeuchtigkeit kann einigen Bandsägen schaden, weil sie sich negativ auf metallische Elemente auswirkt. Mit unseren drei Pflege- und Reinigungstipps sorgen Sie für eine saubere und gepflegte Maschine.

1. Das Sägeband überprüfen und pflegen

bandsaege-detail-2Zur Pflege der Bandsägen gehören regelmäßige Prüfungen des Sägebandes. Durch die Arbeit, bei denen sich das Band durch Holz oder andere Materialien sägt, können Beschädigungen entstehen. Weil das Sägeband durch kräftige Antriebe bewegt wird, der es auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt, sollte auf keinen Fall ein beschädigtes Sägeband genutzt werden. Im schlimmsten Fall können die Bänder reißen, wodurch schwerwiegende Verletzungen entstehen können.

Deswegen sollte das Band regelmäßig auf Beschädigungen untersucht werden. Dabei sollten Sie zum Beispiel den Bestand der Zähne analysieren. Wenn Zähne fehlen, ist ein Austausch erforderlich. Begutachten Sie auch das restliche Band, an dem sich die Zähne befinden. Falls Sie kleine Haarrisse entdecken, wird das Sägeband bereits porös. Dann muss das Band auf jeden Fall ausgewechselt werden, um Unfälle zu vermeiden.

Schäden können auch entstehen, wenn sich das Sägeblatt im Holz verklemmt. Dann kann sich übermäßige Hitze entwickeln, die auf das Band einwirkt. Dadurch kann das Band in seiner Struktur beschädigt werden. In diesem Fall ist ebenfalls ein Austausch des Bandes erforderlich.

Wenn ein neues Blatt eingesetzt wurde, muss es eingefahren werden, weil es noch nicht gleichmäßig läuft. Beim Einfahren sägt sich das Blatt durch ein Werkstück, das mit geringem Vorschub bewegt wird. So nutzen sich die überscharfen Zähne ab, was die Gefahr von Brüchen deutlich reduziert.

2. Die Rollen reinigen und schmieren

Wenn der Zustand des Blattes eine weitere Verwendung zulässt, kann mit der Sägearbeit begonnen werden. Im Anschluss sollte eine grundlegende Reinigung der Rollen erfolgen. Dort können sich Späne sammeln, die den Lauf des Sägebandes beeinträchtigen. Achten Sie auch auf Holzspäne, die sich in den Zähnen sammeln können. Vor der Reinigung sollte das Gerät vom Strom getrennt werden.

Nach der Reinigung sollte das metallische Sägeband mit Öl behandelt werden. Durch diese Schmierung wird ein Verrutschen oder eine noch gefährlichere Blockade des Sägeblattes unterbunden. Einige Hersteller bieten spezielles Schmieröl an, mit dem diese Arbeit ausgeführt werden kann.

3. Die gesamte Maschine pflegen

Bandsägen sollten von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Dabei müssen Sie darauf achten, dass das Gerät keinen Strom erhält. Daher wird das Stromkabel gezogen. Zum Entfernen von gröberen Verunreinigungen wird ein Lappen benutzt, der manchmal angefeuchtet sein kann. Einige Maschinen vertragen allerdings überhaupt kein Wasser – nehmen Sie zur Reinigung am besten einige Tropfen Öl. Informieren Sie sich in der Betriebsanleitung Ihres Gerätes, wie die Bandsäge gereinigt wird.

Späne befinden sich oftmals auf der Arbeitsfläche, die am besten mit dem bereits vorhandenen Tuch gesäubert wird. Achten Sie auch in diesem Fall darauf, nicht zu viel Wasser zu verwenden. Falls Ihre Bandsäge bereits etwas älter ist, kann an der Maschine Rost entstehen. Sie können rostige Flächen mit feinem Schleifpapier bearbeiten.

Die vom Rost befreiten Stellen sollten im Anschluss mit Öl bearbeitet werden, damit die Säge vor Korrosion geschützt wird. Achten Sie auch auf die Ventilatorschlitze des Antriebs, die oftmals verstopfen. Auch im Innern der Maschine können sich Staub und Späne sammeln, die erfahrene Handwerker ebenfalls entfernen.

Drei Alternativen zur Bandsäge

Die meisten Geräte, mit denen gesägt werden kann, kennen nur eine Richtung. Sie können nur geradeaus sägen. Kurven können mit solchen Sägen nur selten erzeugt werden. Hochwertige Bandsägen können beides. Selbst bei Querschnitten leisten derartige Geräte gute Arbeit. Das vollständige Werkzeug benötigt zumeist etwas Platz.

Mittlerweile gibt es aber auch tragbare Bandsägen, die mobil genutzt werden können. Allerdings muss es nicht immer eine Bandsäge sein. Für einige Holzarbeiten sind diese Geräte einfach nicht zu benutzen. Wir stellen drei Möglichkeiten vor, durch die eine Bandsäge zumindest teilweise ersetzt werden kann.

1. Handkreissägen: Tragbare Alternativen

kreissaegeMit einer guten Handkreissäge können ähnliche Holzarbeiten durchgeführt werden wie mit einer Bandsäge. So können Sie zum Beispiel dicke Bretter mit beiden Sägen auftrennen. Zwar fällt die Arbeit mit der Bandsäge zumeist etwas leichter, doch die Handkreissägen sind nicht nur für diese Sägevorgänge eine gute Alternative.

Handkreissägen besitzen eine kleine Grundplatte, die oftmals in einen Sägetisch integriert werden kann. Dann stehen dem Nutzer ähnlich große Flächen wie bei der Arbeit mit einer Bandsäge zur Verfügung. Die transportable Säge wird bei den Arbeiten über das Werkstück geführt. Das Blatt sitzt zumeist auf der Antriebswelle des Gerätes. Nach Aktivierung der Maschine kann gesägt werden.

Mit dem richtigen Sägeblatt können auch andere Materialien als Holz verarbeitet werden. Gute Kreissägen schneiden sich zum Beispiel auch durch Metallrohre, wenn das richtige Blatt eingesetzt wird. Die Kontrolle einer Handkreissäge erfolgt über Griffe. Die Bedienung erfordert ein wenig Übung.

Weil die tragbaren Handkreissägen, die ihre Energie über ein Stromkabel oder über einen Akku beziehen, überall genutzt werden können, sind sie Bandgeräten in diesem Punkt überlegen. Die Präzision einer guten Bandsäge werden Nutzer mit den Handkreisgeräten aber nicht erreichen.

2. Dekupiersäge: Fortentwicklung der Laubsäge

JET_JSS-18Der Name der Dekupiersäge stammt aus Frankreich. Er leitet sich vom französischen Wort für „Ausschneiden“ her. Das Gerät ist die Fortführung der klassischen Laubsäge. Sie verfügen allerdings über einen wesentlich größeren Unterbau und einen Antrieb, durch den die Säge bewegt wird. Dekupiergeräte werden oftmals zu ähnlichen Zwecken wie Bandsägen eingesetzt.

Die Geräte kommen zum Beispiel in der Holz-, Kunststoff- und Metallverarbeitung zum Einsatz. Zum Sägen wird zumeist ein klassisches Laubsägenblatt verwendet. Dekupiersägen verfügen oftmals über hilfreiche Funktionen. So sind einige Geräte mit einer Absaugvorrichtung für Staubsauger ausgerüstet. Andere bieten eine eigene Beleuchtung oder einen verstellbaren Arbeitstisch.

Dekupiersägen können zum Beispiel zur Produktion von Furnieren und anderen Aussparungen ins Holz gesägt werden. Gehrungsschnitte sind ebenfalls möglich. Derartige Geräte werden in Deutschland in der industriellen Holzverarbeitung eingesetzt. So werden die Dekupiersägen genutzt, um hölzerne Dekorationen zu produzieren. Viele Arbeiten können allerdings auch mit Bandsägen erledigt werden. Dafür besteht bei den mechanischen Dekupiersägen ein geringeres Verletzungsrisiko.

3. Kettensägen: Alternative für den Garten

kettensaegeHochwertige Bandsägen können zwar für eine Vielzahl von Holzarbeiten gebraucht werden, sind allerdings zumeist stationäre Geräte, die sich nicht bewegen lassen. Für bestimmte Holzarbeiten sind diese Maschinen daher nicht geeignet. Wenn Bäume gefällt oder Äste gesägt werden sollen, sind andere Sägen die bessere Alternative.

Für die Gartenarbeit sind die Bandsägen leider kaum zu gebrauchen. In diesem Fall hilft aber eine leistungsfähige Kettensäge. Diese mobilen Maschinen, die auch durch die Profis von ExpertenTesten geprüft wurden, werden durch Strom oder Benzin betrieben. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die auch von Förstern verwendet werden. In der Wald- und Forstarbeit werden diese Geräte bereits seit vielen Jahrzehnten genutzt.

Die durch den Antrieb erzeugte Energie wird auf eine Kette übertragen, die aus scharfkantigen Sägezähnen besteht. So sägen sich diese Maschinen auch durch größere Bäume. Diese können im Anschluss schnell verarbeitet werden.

Allerdings sind mit einer Kettensäge keine grazilen Schnitte möglich. Für die Arbeit in der Werkstatt sind Kettensägen nicht geeignet. Daher leisten sich Heimwerker und Hausbesitzer oftmals Ketten- und Bandsäge, um von den Vorteilen beider Produkte zu profitieren.

Weiterführende Informationen und Quellen:

1. Das Nachschlagwerk Wikipedia informiert in einem Eintrag über verschiedene Modelle der Bandsäge:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bands%C3%A4ge

2. Ein weiterer Beitrag des Online-Lexikons Wikipedia beschreibt das Prinzip der Handbandsägen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Handbands%C3%A4ge

3. Die frühe Geschichte des Sägens wird durch ein historisches Fachbuch verdeutlicht, das auf folgender Internetseite veröffentlicht wurde:

http://sendlhofer.members.cablelink.at/geschichte/geschichte.htm

4. Ein allgemeiner Überblick zur Geschichte des Sägens:

http://www.holzwurm-page.de/technik/gatter/zeittafel.htm

5. In der englischen Ausgabe von Wikipedia gibt es viele weitere Informationen zur Bandsäge, die im deutschen Eintrag zum Thema nicht enthalten sind:

https://en.wikipedia.org/wiki/Bandsaw

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