Camcorder Test 2018 – Die 10 besten Camcorder im Vergleich

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Panasonic HC-X1000Panasonic HC-X1000

1.765,89 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Panasonic HC-X1000
Vorteile
  • Hochwertige Kerntechnologien
  • Doppelter SD-Kartensteckplatz
  • ND-Filter

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Panasonic

    • Gewicht: 1,55 Kg

    • Abmessungen: 16 x 31,5 x 17 cm




    • Displaygröße: 3,5 Zoll

    • Optischer Zoom: 20-fach

    • Video-Auflösung: 4K



2 Sony FDR-AX100Sony FDR-AX100

1.111,00 Euro
Listenpreis: EUR 1.999,00
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
98%
"sehr gut"
Sony FDR-AX100
Vorteile
  • Vario-Sonnar T* Weitwinkelobjektiv
  • BIONZ X Bildprozessor
  • Integrierte ND-Filter

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Sony

    • Gewicht: 789 g

    • Abmessungen: 19,7 x 8,1 x 8,4 cm




    • Displaygröße: 3,5 Zoll

    • Optischer Zoom: 12-fach

    • Video-Auflösung: 4K



3 Canon LEGRIA HF G40Canon LEGRIA HF G40

903,90 Euro
Listenpreis: EUR 1.129,00
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Canon LEGRIA HF G40
Vorteile
  • CMOS PRO Sensor
  • Touchscreen mit Touch-AF
  • Integriertes WLAN

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Canon

    • Gewicht: 757 g

    • Abmessungen: 23,1 x 8,4 x 11,5 cm




    • Displaygröße: 3,5 Zoll

    • Optischer Zoom: 20-fach

    • Video-Auflösung: Full-HD



4 JVC GZ-R15BEUJVC GZ-R15BEU

349,00 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
JVC GZ-R15BEU
Vorteile
  • Wasserdicht bis 5 m
  • Long-Life-Akku
  • CMOS-Bildsensor

Nachteile
  • Kein optischer Bildstabilisator
  1. Technische Details



    • Hersteller: JVC

    • Gewicht: 281 g

    • Abmessungen: 12,2 x 6 x 5,9 cm




    • Displaygröße: 3 Zoll

    • Optischer Zoom: 40-fach

    • Video-Auflösung: Full-HD



5 Panasonic HC-W580EG-KPanasonic HC-W580EG-K

370,62 Euro
Listenpreis: EUR 399,00
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
Panasonic HC-W580EG-K
Vorteile
  • Twin Camera-Funktion
  • Bildstabilisator Hybrid O.I.S.+
  • 28 mm Weitwinkel

Nachteile
  • Kein Microanschluss
  • Kein LED Licht
  1. Technische Details



    • Hersteller: Panasonic

    • Gewicht: 263 g

    • Abmessungen: 12,9 x 6,2 x 6 cm




    • Displaygröße: 3 Zoll

    • Optischer Zoom: 50-fach

    • Video-Auflösung: Full-HD



6 MEDION MD 86641 X47030MEDION MD 86641 X47030

199,00 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
87%
"gut"
MEDION MD 86641 X47030
Vorteile
  • Automatische Belichtung
  • Einfache Handhabung
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile
  • Wenig Funktionen
  • Kein WLAN
  1. Technische Details



    • Hersteller: Medion

    • Gewicht: 235 g

    • Abmessungen: 120 x 6 x 4,2 cm




    • Displaygröße: 3 Zoll

    • Optischer Zoom: 5-fach

    • Video-Auflösung: Full-HD



7 Samsung SMX-F400Samsung SMX-F400

129,95 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.1 von 5

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Top10 Bewertung
84%
"gut"
Samsung SMX-F400
Vorteile
  • 3 mm (1/6“) großer CCD-Sensor
  • Gesichtserkennung
  • Fotofunktion

Nachteile
  • Keine Schutzkappe
  • Kein WLAN
  • Kein ND-Filter

  1. Technische Details



    • Hersteller: Samsung

    • Gewicht: 272 g

    • Abmessungen: Keine Angaben




    • Displaygröße: 2,7 Zoll

    • Optischer Zoom: 52-fach

    • Video-Auflösung:



8 Toshiba Camileo X450Toshiba Camileo X450

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 5.0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
80%
"gut"
Toshiba Camileo X450
Vorteile
  • Elektronischer Bildstabilisator
  • 8-Megapixel BSI-Sensor
  • Einfache Handhabung

Nachteile
  • Wenig Funktionen
  • Nicht Wasserdicht
  • Kein Long-Life-Akku
  1. Technische Details



    • Hersteller: Toshiba

    • Gewicht: 254 g

    • Abmessungen: 12,7 x 5,2 x 5,2 cm




    • Displaygröße: 3 Zoll

    • Optischer Zoom: 23-fach

    • Video-Auflösung: Full-HD



9 Andoer HDV-Z80Andoer HDV-Z80

156,00 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
77%
"gut"
Andoer HDV-Z80
Vorteile
  • Eingebaute LED-Kompensationslampe
  • 0.39X Weitwinkel + Makro-Objektiv
  • Touchscreen

Nachteile
  • Kein Bildstabilisator
  • Kein WLAN
  • Kein HDMI-Ausgang
  1. Technische Details



    • Hersteller: Andoer

    • Gewicht: 325,5 g

    • Abmessungen: 12 x 5,5 x 5,2 cm




    • Displaygröße: 3 Zoll

    • Optischer Zoom: 10-fach

    • Video-Auflösung: Full-HD



10 Andoer Mini Portable CamcorderAndoer Mini Portable Camcorder

39,99 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.5 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
71%
"gut"
Andoer Mini Portable Camcorder
Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Elektronisches Anti-Shake
  • CMOS Sensor

Nachteile
  • Schlechte Auflösung
  • Kein WLAN
  • Kein interner Speicher
  1. Technische Details



    • Hersteller: Andoer

    • Gewicht: 239 g

    • Abmessungen: 10,8 x 5.5 x 5,5 cm




    • Displaygröße: 2,7 Zoll

    • Optischer Zoom: 2-fach

    • Video-Auflösung: HD



Was ist ein Camcorder?

Ein Camcorder ist eine spezielle Form von Filmkamera mit integriertem Videorekorder. Darauf weist auch die Bezeichnung hin, denn sie verbindet die Begriffe Camera und Recorder miteinander. Als kompakte Kamera eignet sie sich hervorragend zum Aufnehmen von Sportereignissen, zum Filmen bei Familienanlässen sowie für den Urlaub.

Wie funktioniert ein Camcorder?

Sony FDR-AX53 4K Ultra HD Camcorder im TestDie Hauptaufgabe der Camcorder aus dem Test besteht darin, Videos aufzunehmen und direkt auf dem Gerät zu speichern. Dabei spielen viele Funktionen zusammen. Für die Fokussierung, die richtige Belichtung und eine ruhige Bewegung sind die Benutzer zuständig. Die technischen Features des Camcorders sorgen für eine möglichst hohe Aufnahmequalität. Dafür ist unter anderem das innovative Linsensystem verantwortlich. Es stellt sicher, dass das Licht im Inneren der Kamera den gewünschten Effekt erzielt. Das Objektiv mit seinen Sammellinsen und der Blende gewährleistet, dass das einfallende Licht ohne Fehler weitergeleitet wird. Die Zusammenstellung der Linsen ermöglicht einen großen Spielraum beim optischen Zoom und bietet Variationsmöglichkeiten beim Einstellen des Weitwinkels. Dabei werden gleichzeitig Verzerrungen oder Farbverdunklungen am Rande der Bilder vermieden.

Die Sensorik im Camcorder ist auf die Motoren des Objektivs abgestimmt, sodass der Bildaufbau gezielt unterstützt wird. Dafür arbeiten die Camcorder Testsieger mit einer innovativen Automatik. Teilweise wird schon der erste Bereich des Lichteinfalls von einer ausgeklügelten Technik begleitet. Hier kommt teilweise ein NDFilter zum Einsatz, der den Lichteinfall bei Bedarf reduziert. Des Weiteren ist bei vielen Objektiven ein optischer Bildstabilisator eingebaut. Die Aufgabe des Bildwandlers im Camcorder besteht darin, die Photonen in elektrische Ladungssignale und später in digitale Daten umzuwandeln.

Bei den aktuellen Camcordern aus dem Test 2018 können zwei Sensortypen bei der Bildwandlung verwendet werden: CCD- oder APS/CMOS-Sensoren. Beide Typen basieren auf dem gleichen Funktionsprinzip. Die Photonen landen auf den lichtempfindlichen Oberflächenzellen vom Lichtsensor, wo sie die elektrische Ladung auslösen.

Eine einzelne Lichtzelle steht für ein oder mehr Pixel der späteren Digitalaufnahme. Durch die Photonenmenge einer Lichtzelle legt die Helligkeit des Bildpunkts fest. Dabei wird über die Pixelmatrix zunächst ein Graustufenbild generiert. Der Entwicklungsprozess der Farbwerte, die sich aus den Grundfarben Rot, Blau und Grün zusammensetzen, verläuft etwas komplizierter. Wenn vorher noch keine Aufspaltung des Lichtstroms in die drei Grundfarben erfolgt ist, die von drei einzelnen Bildwandlern (3CCD) empfangen wurde, wird die Farbtrennung mithilfe eines Mikrofarbfilters bzw. Bayer-Filters durchgeführt. Anschließend erfolgt die entsprechende Farbberechnung im Bildprozessor des Camcorders.

Canon Legria HF R806 Camcorder im TestDer Bildprozessor spielt bei der Generierung der Fotos und Videobilder eine Hauptrolle und ist damit ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Die Hardware legt interpoliert zusammen mit den Software-Algorithmen alle Informationen zur Bildfarbe und Helligkeit. Abgesehen von den Pixeldaten für die Farbtöne, Helligkeit und Kontraste wir auch die gesamte Bildszene gesteuert. Die Leistungsfähigkeit des Prozessors entscheidet, wie hochwertig das Bild letztendlich wird. Der Bildprozessor soll also die Fehler reduzieren und Details nachschärfen. Vor allem beim Filmen ist das ein wichtiger Punkt, daher ist bei Bewegtbildern eine hohe Prozessorgeschwindigkeit gefragt. Je hochwertiger der Prozessor ist und je schneller er arbeitet, desto komplexer sind die Algorithmen, mit denen die Bilder bearbeitet werden.

Mit der abgeschlossenen Bildverarbeitung wird der Videostrom komprimiert und auf das vorgegebene Ausgabeformat angepasst. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um die Formate MPEG2 oder AVCHD. Bein Abspeichern der Bilder oder Videos landen die Daten entweder als Datei auf der Speicherkarte des Camcorders oder als Videostrom auf einem Magnetband. Beide Optionen erlauben einen direkten Zugriff auf die abgespeicherten Bild- oder Videodateien.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Auch im Zeitalter der Smartphones und kompakten DigitalKameras haben die Camcorder noch nicht ausgedient. Allerdings sind die Camcorder aus dem Test 2018 nicht mehr so gefragt wie früher. Für bestimmte Gelegenheiten und für VideoFreunde bieten sie jedoch einige interessante Vorteile. Vor allem die ergonomische Form der Camcorder ist ein wichtiger Pluspunkt. Wer gerne über einen längeren Zeitraum filmt, überanstrengt seine Hände nicht. Außerdem gibt es eine zeitliche Begrenzung für Filmaufnahmen mit Smartphones und Digitalkameras. Nach spätestens einer halben Stunde erfolgt hier eine Aufnahmepause, während der Camcorder aus dem Testvergleich ohne Unterbrechung weiterläuft. Gerade bei einem ganz persönlichen Sportbericht oder bei der Aufführung vom Schultheater möchte man keine Sekunde verpassen.

Sony HDR-PJ410 Full HD Camcorder im TestMit dem Camcorder ist man sehr gut auf längere Aufnahmezeiten eingerichtet, außerdem bringen diese kompakten Kameras einige funktionale Extras mit. Sie verfügen über ein integriertes Aufhelllicht, über ein Mikrofon und sind im Vergleich zu Smartphones und Kompaktkameras besser für den anspruchsvollen Gebrauch geeignet. Entsprechend hochwertig ist das Filmerlebnis, wenn man einen Camcorder verwendet.

Zunächst nimmt man mit seinem Camcorder kurze oder längere Videos auf. Häufig kommen diese Kameras mit in den Urlaub oder sie werden zu einem besonderen Event mitgenommen. Wenn man wieder zuhause ist, kann man seine Filme dann auf dem PC speichern oder auf einer externen Festplatte ablegen. Auch eine Archivierung auf DVD ist möglich. Das Abspielen erfolgt am Computer- oder TV-Bildschirm. Hier können mehrere Personen gleichzeitig den Film genießen.

Einige der Camcorder aus dem Test haben ein Display, auf dem man die Aufnahmen ansehen kann. So ist bereits ein erster Eindruck möglich, allerdings kann man durch das recht kleine Format die Qualität nicht genau feststellen. Auf dem Sportplatz oder beim Familienausflug lässt sich jedoch prüfen, ob man die gewünschte Szene im Bild hat. Für den Transport der Camcorder gibt es die perfekt passenden Originaltaschen, die das Gerät gut schützen. Zudem machen diese Transporttaschen das Mitnehmen zu einer bequemen Angelegenheit, denn auch wenn die Kameras nicht viel wiegen, ist ein Schulterriemen angenehm. So behält man die Hände frei und hat seinen Camcorder trotzdem griffbereit.

Welche Arten von Camcorder gibt es?

Die heutigen Camcorder zeichnen sich durch eine ausgereifte Funktionalität aus. Bei dem Test der Camcorder konnte festgestellt werden, dass es bestimmte Unterscheidungsmerkmale gibt, die eine Typisierung ermöglichen. Schon beim Blick auf die Bauform kann man einige spezielle Arten erkennen.

Die Schulterkamera ist für das Tragen auf der Schulter entwickelt worden. Der Schulter-Camcorder hat an seiner Unterseite eine Ausformung, die sich an die Schulter anpasst. Mit dem Schwerpunkt, der ebenfalls auf der Schulter aufliegt, und dem Auslöser im seitlichen, vorderen Bereich ist eine einfache Stabilisierung möglich. Im Gegensatz dazu hält man eine HandKamera direkt vor dem Oberkörper. Dieses Modell ist außerdem leichter als der Camcorder für die Schulter und hat ihren Sucher am rückwärtigen Ende. Der Auslöser kann sich abhängig von der bevorzugten Haltung an unterschiedlichen Stellen befinden.

Samsung HMX-20C HD-Camcorder im TestHäufig setzen sich der Kamerakopf mit dem Bedienelement und der Aufnahmeelektronik sowie der Rekorder zu einer kompletten Einheit zusammen. Es gibt jedoch auch Camcorder mit aufsteckbarem Kopf. Hier kann man den Rekorder bei Bedarf mit einem anderen Medium kombinieren. Auch für den Sucher stehen mehrere Varianten zur Auswahl. Der Durchsichtsucher kann seitlich oder hinten angebaut sein. Teilweise ist zusätzlich ein Kontrollbildschirm vorhanden, doch bei einigen Camcordern aus dem Test 2018 lässt sich dieses Display auch separat kaufen und anschließen. Ein Durchsichtsucher ist entweder starr eingebaut und befindet sich hinten am Gerät, oder es handelt sich um ein schwenkbares Modul. Die Camcorder mit austauschbarem Sucheranbau bieten den Nutzern mehr Flexibilität.

Die Camcorder können ein fest integriertes Objektiv haben oder mit auswechselbaren Objektiven ausgerüstet sein. Hier stehen mehrere Anschlusssysteme zur Auswahl. Bei der Ergänzung mit weiteren Austauschmotiven ist also der vorhandene Anschluss zu prüfen. Typische Camcorder haben beispielsweise den C-Mount oder den CS-Mount, das System Arri PL oder das B4 Bajonett. Im Vergleich zu den Modellen mit austauschbarem Objektiv sind die Geräte mit fest eingebautem Objektiv meistens preiswerter, zudem handelt es sich hier typischerweise um ein Zoomobjektiv. Um den Brennweitenbereich zu verändern, ist der Einsatz von einem Objektivvorsatz nötig.

Eine spezielle Form des Camcorders ist der Action-Camcorder. Hierbei handelt es sich um ein relativ kleines Modell für den mobilen Einsatz. Durch das geringe Gewicht und das kleine Format können diese Action-Kameras an Geräten oder Fahrzeugen montiert werden, um beispielsweise eine Fahrt mit dem BMX-Rad oder mit einem ferngesteuerten Auto zu verfolgen.

Die Vorteile der Camcorder:

  • hervorragende Bild- und Tonqualität,
  • starker Zoom,
  • intuitive Bedienung,
  • viel Speicherplatz,
  • zahlreiche Aufnahmemodi,
  • vielfältige Zubehörteile wie Fernbedienung, Speichermedien, Objektive und Stativ,
  • komfortabel zu handhaben.

Die Nachteile der Camcorder:

  • zusätzliches Gerät (Platzbedarf beim Transport),
  • erfordert ein gewisses Know-how.

So werden die Camcorder getestet

Der Test der Camcorder bezieht sich auf alle relevanten Produktdetails dieser nützlichen Geräte. Für Hobbyfilmer mit Ambitionen sowie für den Privatgebrauch, anhand der hier gesammelten Kriterien finden die Kunden schnell ein passendes Modell.

Die Video-Auflösung

Bei den modernen Camcordern ist im Allgemeinen die Auflösung HD Ready vorhanden, die 1.280 x 720 Pixel bietet. Teilweise bieten die Hersteller auch Full HD Camcorder an, deren Bildmaterial noch exakter ist. Ob eine UHD-Qualität erforderlich ist, hängt davon ab, ob man seine Videos später auf einem UHD TV-Gerät anschaut oder lediglich am PC abspielt.

Die Bildfrequenz

Bei der Bildfrequenz spricht man auch von der Bildwiederholungsrate oder Framerate. Diese Angabe wird in frames per second (fps) angegeben, also in Bildern pro Sekunde. Sie bezieht sich darauf, wie schnell das Einzelbild aufgenommen und abgespielt wird. Wenn die maximale Framerate bei 50 fps liegt, bedeutet das: Ein Bild wird 50 mal pro Sekunde wiederholt. Je schneller die Bildwiederholung ist, desto fließender nimmt man eine Bewegung wahr.

Zum Vergleich: Ein Kinofilm hat eine Bildwiederholungsrate von 24 fps. Um ein bewegtes Bild ruckelfrei zu sehen, reichen 16 fps aus. Viele Camcorder liegen mit einer Framerate von 25 fps also in einem guten Bereich. Höhere Raten wie 50 fps sind vor allem im Sportbereich gefragt, wenn man sich später die Aufnahmen in Slow Motion ansehen möchte.

Die Display-Auflösung

Beim Blick auf das Display kann man feststellen, ob die Schärfe des Bildes verbessert werden muss. Das funktioniert jedoch nur, wenn das Kontrolldisplay eine gute Auflösung hat und selbst scharf genug ist. Im Test der Camcorder zeigte sich, dass ein Display mit 3 Zoll und mit 16-zu-9-Bildformat etwa 460.000 Subpixel haben sollte.

Der Objektiv-Zoon

Bei einem stärkeren Zoom wird die Bildqualität schwächer, daher sollte man es mit dem Heranzoomen nicht übertreiben. Dennoch geht es kaum ohne Zoom. Dieser sollte mindestens auf das Zehnfache vergrößern können. Mehr als ein 30-facher Zoom ist im Normalfall nicht nötig.

Das Speicherformat

Für das spätere Ablegen und Anschauen der Filme sollte man das geeignete Speicherformat haben. Wer seine Videos auf DVD oder Blu-Ray speichern möchte, der sollte prüfen, ob der Camcorder mit diesen Formaten kompatibel ist. Für DVDs braucht man das Dateiformat MP4, für Blu-Ray wird AVCHD verwendet. Eine Konvertierung der Dateien dauert eine gewisse Zeit. Einige Camcorder aus dem Test 2018 können die Daten selbst konvertieren und vereinfachen damit diesen Schritt.

Der Bildstabilisator

Um wackelige Videos zu vermeiden, braucht der Camcorder einen zuverlässigen Stabilisator. Auch beim ausgefahrenen Zoom wirkt sich ein Ruckeln nicht gleich auf die Aufnahme aus. Wie gut der Bildstabilisator tatsächlich ist, kann man allerdings erst in einer Extremsituation feststellen. Im Optimalfall federt der optische Bildstabilisator nicht nur die minimalen Handbewegungen ab, sondern auch etwas stärkere Ruckeleffekte.

Ergänzungsmöglichkeiten

Viele Camcorder aus dem Vergleichstest haben oben einen Zubehörschuh. Dieser bietet sich für das Befestigen von Leuchte, Blitzgerät oder Richtmikrofon an. So lässt sich die Kamera nach Bedarf aufrüsten, wovon die Aufnahmequalität profitiert. Abgesehen von dem Zubehörschuh gibt es außerdem die entsprechenden Eingänge für das Mikrofon und den Kopfhörer.

Das Gewicht

Ein Camcorder sollte nicht zu viel wiegen, sonst wird es nach einer Weile anstrengend mit dem Filmen. Die Leichtgewichte bleiben unter 600 Gramm und sind entsprechend komfortabel zu bedienen. Für weniger handliche Camcorder sollte man ein Stativ benutzen und prüfen, ob das Stativgewinde passt.

Der Akku

Im Allgemeinen kommen bei den aktuellen Kameras Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Diese sind im Vergleich zu den anderen Akkutypen sehr leistungsstark und leiden unter keinem Memory-Effekt. Bei den meisten Camcordern hält der Akku für mindestens 90 Minuten. Die Testsieger halten noch länger durch, sowohl beim Aufnehmen als auch beim Abspielen. Wer lange Videos plant und zwischendurch keine Möglichkeit zum Aufladen hat, sollte einen Ersatzakku mitnehmen.

Worauf muss ich beim Kauf von einem Camcorder achten?

Der Kauf eines Camcorders richtet sich nach den eigenen Wünschen an das Gerät und sollte außerdem die Mindestansprüche berücksichtigen. Nicht immer muss es ein Testsieger der Camcorder sein, denn gerade für Einsteiger kann auch ein günstiges Modell mit Standardausstattung ausreichen. Auf jeden Fall sollte man checken, wie es mit der Auflösung, der Bildfrequenzrate und anderen wichtigen Produktdaten des Camcorders aussieht. Eine praktische und handliche Kamera sollte auf jeden Fall einwandfreie, ruckelfreie Aufnahmen erzeugen, gleichgültig, ob sie mit in den Urlaub kommt oder beim Sportfest eingesetzt wird. Dabei hilft ein ordentlicher Bildstabilisator. Die Mindestanforderungen bei den aktuellen Camcordern liegen bei einer HD Ready Auflösung und bei einer Framerate von 25 fps. Ein 20-facher Zoom ist für die normale Anwendung ausreichend, zudem sollte man darauf achten, dass Mikrofon und Lautsprecher mit zur Ausstattung des Camcorders gehören.

Samsung SMX-C10LP SD Camcorder im TestWer seine Kamera für Sportaufnahmen oder für künstlerische Videos benutzen will, der sollte nach einer besseren Qualität Ausschau halten. Hier lohnt sich ein Modell mit zusätzlicher Filmbearbeitung, Full HD Auflösung und 50 fps Framerate. Ein 30-facher Zoom bietet noch mehr Spielraum, hinzu kommen ein elektronischer Sucher und ein Touchscreen für die sofortige Kontrolle und eine gezielte Bedienung. Zusätzliche Anschlüsse erweitern die Möglichkeiten und erfüllen auch höhere Ansprüche an den Camcorder.

Bei der Entscheidung für einen Camcorder ist außerdem das spätere Abspielen zu berücksichtigen. Hier geht es um das Dateiformat, in dem die Aufnahmen bereitgestellt werden. Sollen die Filme auf dem PC abgespeichert und hin und wieder vorgeführt werden? Oder möchte man sich die Aufnahmen vom Sportturnier oder von der Familienfeier mit der Familie am Fernseher anschauen? Wenn der Camcorder die Videodateien auf einer SD-Karte speichert, ist es ein Leichtes, die Filme zu übertragen und an diversen Geräten abzuspielen. Ein Modell, das mit DVD funktioniert, eignet sich jedoch nur für den DVD-Player oder für einen PC.

Auch die anderen Anschlussoptionen der Camcorder sollten bei der Auswahl des Gerätes geprüft werden. Gerade wenn man auch den Ton aufnehmen will, dürfen der Zubehörschuh und der Eingang fürs Mikrofon nicht fehlen. Ein Zubehörschuh ist auch dann erforderlich, wenn man hin und wieder eine LED-Leuchte einsetzt.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die Camcorder aus dem Test 2018 werden von renommierten Firmen hergestellt, die zumeist viel Erfahrung aus der Unterhaltungselektronik und/oder aus der Fotografie mitbringen. Die folgende Übersicht führt einige der wichtigsten Unternehmen in der Branche auf.

Das Unternehmen Canon hat sich seit den 1930er Jahren auf dem internationalen Markt einen guten Ruf erarbeitet. In den Anfängen ging es der Firma vor allem darum, eine günstige Alternative zu den technisch ausgereiften Kleinbildkameras von Herstellern wie Leica zu präsentieren. Canon konzentriert sich aber nicht nur auf die Produktion von Kameras, sondern ist auch für seine Druckertechnologie bekannt.
Bei der Sony Corporation liegt der Fokus auf der Unterhaltungselektronik. Neben der Vielfalt der TV-Geräte und Smartphones präsentiert der Elektronikkonzern aus Tokio auch hochklassige Camcorder sowie andere Kameramodelle.
Der Markenname Panasonic besteht bereits seit 1955, allerdings erfolgte die Umbenennung des japanischen Konzerns Matsushita Denki Sangyō erst im Oktober 2008. Damit entschied sich die Unternehmensleitung für einen Namen, der auf dem Weltmarkt der Unterhaltungselektronik weitaus geläufiger ist. Panasonic überzeugt mit einer hervorragenden Kameratechnologie, zudem hält die Marke noch viele weitere Elektronikprodukte für den Heimbedarf sowie für den gewerblichen Einsatz bereit.
JVC ist ein japanisches Unternehmen mit Firmensitz in Yokohama. Gründer war die US-amerikanische Victor Talking Machine Company, Hersteller von Schallplatten. Heute kennt man die Marke JVC für leistungsfähige Unterhaltungstechnologie, von Videoelektronik bis hin zu Camcordern.
Die Samsung Gruppe gehört zu den bedeutendsten Mischkonzernen weltweit. In einigen Sparten, beispielsweise in der Produktion von Fernsehern und Smartphones, ist Samsung der Marktführer. Bei den Camcordern taucht Samsung ebenfalls bei den Testsiegern auf.
Das Unternehmen Medion hat seit den 1980er Jahren viele Erfolge einstreichen können. Die elektronischen Produkte für Verbraucher punkten durch eine gute Bedienfreundlichkeit. Zu den wichtigen Segmenten von Medion gehören vor allem die PCs und Notebooks, doch auch TV-Geräte und Camcorder spielen eine Rolle.
Der Konzern Toshiba hatte seinen Hauptsitz in Tokio und war früher der größte internationale Produzent von Elektrogeräten. Inzwischen teilt sich die Toshiba Corporation in zahlreiche teil- und vollkonsolidierte Tochterunternehmen auf.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Camcorder am besten?

Toshiba Camileo H20 HD-Camcorder im TestCamcorder findet man im Elektrofachmarkt und manchmal auch am Aktionsstand in einem großen Supermarkt. Gerade vor der Urlaubszeit tauchen teilweise günstige Angebote auf, die zum Zugreifen verlocken. Einfacher und oft auch recht preiswert sind die Produkte, die man online entdeckt. Hier werden auch die neuen Camcorder aus dem Test 2018 zu fairen Preisen angeboten, teilweise sogar mit Extrarabatt. Wenn man über die Preisvergleichsseiten geht, bezahlt man nicht zu viel für die Testsieger der Camcorder, denn hier ist klar zu erkennen, wo die verschiedenen Modelle am günstigsten erhältlich sind. Das Internet bietet mehrere Hilfefunktionen an, die den Kunden die Bestellung erleichtern. Es gibt Produktfilter, Sortierungen und FAQs in den Online-Shops, die es möglich machen, den perfekten Camcorder für die eigenen Bedürfnisse zu ermitteln. Als weiterer Pluspunkt beim Online-Kauf ist die Unabhängigkeit von den Ladenöffnungszeiten zu nennen. Der unkomplizierte Bestellvorgang und die oft nur kurzen Lieferfristen sind weitere positive Merkmale beim Internet-Kauf. Falls man dennoch unsicher ist, steht der Kundenservice bereit, um die noch offenen Fragen zu beantworten.

Bei der Online-Bestellung fehlt einigen Käufern der direkte Kontakt zu den Fachverkäufern. Wer jedoch öfters im Elektrofachmarkt einkauft, muss viel mehr Zeit einkalkulieren. Zudem kann man sich nicht in jedem Fall auf das Fachwissen der Verkäufer verlassen.

Beim genauen Blick auf die Produktbeschreibungen der Internet-Shops erfährt man oft mehr über die Camcorder und das Zubehör, als wenn man im Geschäft steht. Tatsächlich ist die Konzentration bei der Suche von zuhause aus oft sehr viel besser und man befasst sich auch mehr mit den detaillierten Gerätedaten. Wer etwas liest und die dazugehörigen Fotos betrachtet, merkt sich die Informationen durch diese Visualisierung, während die Erklärungen im Ladengeschäft eher vergessen werden. Auch das ist ein wichtiger Pluspunkt für die Recherche und den Kauf im Internet.

Wissenswertes & Ratgeber

Im Bereich der Camcorder aus dem Test 2018 gibt es mehrere Modelle, die für die private Nutzung infrage kommen. Wer als HobbyFilmer unterwegs ist, sollte sich umfassend informieren und überlegen, welche Features die Kamera haben muss. Für die erfahrenen Hobby-Regisseure stehen nicht nur die klassischen Camcorder zur Auswahl, sondern auch 3D-Kameras. Diese sind in einem ähnlichen Format erhältlich wie die herkömmlichen Camcorder, liefern jedoch ein 3D-Erlebnis.

Für Sportaufnahmen und für den Einsatz in fernsteuerbaren Fahrzeugen kann eine Action-Kamera die richtige Entscheidung sein. Hierbei handelt es sich um einen besonders kompakten und robusten Camcorder. Ein typisches Kennzeichen bei der ActionKamera ist das Montagezubehör, das dabei hilft, die Kamera am Fahrradhelm oder an anderen Elementen zu befestigen. Im Vergleich zu einem normalen Camcorder aus dem Test ist die Action-Cam oft noch widerstandsfähiger und so perfekt auf den Outdoor-Einsatz zugeschnitten.

Der typische Camcorder eignet sich für viele Einsatzzwecke. Man kann ihn mit Bewegungssensoren oder mit dem PC verbinden oder das Gerät einfach für Urlaubsbilder verwenden. Die folgenden Abschnitte zur Entwicklung und Nutzung der Camcorder informieren die Leser über alle wissenswerten Details.

Die Geschichte der Camcorder

Vor der Zeit der Camcorder musste man eine Videokamera mit sich führen, um selbst Filme aufzunehmen. Ein solches Gerät wurde oft direkt mit dem Videorekorder verkabelt. Bei einem stationären Rekorder brauchte man ein entsprechend langes Kabel, um sich bewegen zu können. Die tragbaren Videorekorder hatten ein hohes Gewicht, darum wurden sie ähnlich wie ein Rucksack transportiert. In den späten 1970ern und in den 1980ern kamen etwas leichtere Rekorder zum Umhängen zum Einsatz.

Im Jahr 1983 präsentierte Sony seine Betamovie-Geräte, die als erste Camcorder gelten. Bei diesen Geräten wurde das Kamerabild direkt auf Band aufgezeichnet. Allerdings konnte man bei diesen Kameras noch keine sofortige Wiedergabe durchführen, weil die Kopftrommel zu klein dafür war. Zum Lesen der Videospuren war eine größere Kopftrommel erforderlich, die lediglich in den Heimgeräten eingesetzt wurde.

JVC GZ-R430BEU Camcorder im TestAuch JVC stellte in den 1980er Jahren ein eigenes Konzept vor, das mit dem VHS-C-Format funktionierte. Hier konnte man das Filmmaterial am Sucher oder über einen gekoppelten Monitor wiedergeben. 1985 schaffte Sony mit dem Video-8-System den Durchbruch. Die Kassetten hatten etwa die Größe der Compact Cassette von Philips und benötigten nicht viel Platz. Bis in die 1990er Jahre hinein setzten auch viele andere Hersteller von Camcordern auf das Video-8-System, das die stärkere Lösung im Vergleich zu VHS-C war.

Bis in die Mitte der 1980er Jahre waren vor allem die Schulter-Camcorder gefragt, die eine gute Stabilität und eine ruhige Kameraführung unterstützten. Danach ging man zu den leichteren und kleineren Gerätetypen über. Im Jahr 1989 präsentierte Sony seinen ersten Traveller-Camcorder. Das war der Startschuss für die Palmtop-Camcorder, die den Kassettenschacht, den Kamerakopf und den Haltegurt gleich nebeneinander hatten. In den folgenden Jahren setzte sich dieser Trend im Amateurbereich fort. Außerdem kamen Palmtop-Camcorder mit Hi8 Format hinzu.

Bei der früheren Videotechnik war ein analoges Signal für die Aufzeichnung auf dem Magnetband verantwortlich. In den 1990er Jahren setzte sich die Digitaltechnik nach und nach durch, sowohl bei den Profis als auch bei den Amateurfilmern. Zu den gängigen Systemen gehören DV, MicroMV sowie Digital8, wobei DV am häufigsten eingesetzt wird. Es wurde ursprünglich für die Amateurfilmer konzipiert, doch die gute Qualität überzeugt auch im professionellen Einsatz und im Broadcastingbereich. Im Vergleich zur früheren Analogaufzeichnung treten beim Kopieren mit DV keine Verluste auf, zudem ist ein exaktes Schneiden und Bearbeiten möglich.

Die semiprofessionelle Filmproduktion sowie die professionellen Fernsehaufnahmen setzen bis heute immer stärker auf digitale Speichermedien. Anstelle der früheren Aufzeichnungssysteme Betacam und Betacam SP werden inzwischen Digital Betacam und Digital Betacam SX eingesetzt. Bei diesen Standards werden L-Kassetten im Beta-Format genutzt. Für die einfache Videoproduktion im unteren Preissegment eignet sich auch das Format DVCAM, bei dem die Kassetten etwas größer sind.

In der Fernsehproduktion werden seit einiger Zeit HDTVKameras verwendet, die über HDCAM auf L-Kassetten aufnehmen. Einige Marken setzen auf Konkurrenzformate bei den Kassetten oder sie arbeiten mit Speicherkarten. Zu den neuen Trends gehört das Format AVCHD, das von Sony, Panasonic und inzwischen auch von Canon genutzt wird. Durch eine unterschiedliche Auslegung des Codecs können die jeweiligen Videodaten der drei Marken aber nicht ausgetauscht werden.

Etwa seit 2000 werden auch Camcorder fürs Kino eingesetzt. Hier kommen vorwiegend die Kameras mit HDCAM zum Einsatz, die in einer deutlich höheren Preisklasse als die Camcorder für Normalverbraucher und Hobbyfilmer liegen.

JVC GZ-RX640BEU Full-HD Camcorder im TestDie neusten Camcorder funktionieren mit MPEG2 und können die Videodaten nicht nur auf Kassetten aufzeichnen, sondern auch auf anderen Medien. Das Amateurformat AVCHD arbeitet seit 2007 mit einer besonders starken Kompression und sorgt mit MPEG4 für eine sehr kleine Dateigröße bei gleichbleibender Videoqualität. Als Medien werden vorwiegend überspielbare DVDs verwendet, auswechselbare Microdrives, installierte Festplatten oder Speicherchips. Bei der Aufnahme erfasst der Bildsensor zuerst die RGB-Daten, genau wie bei dem Funktionsprinzip von Digital Video. Bei einem Großteil der bandlosen Camcorder kann man die Bildsequenzen direkt schneiden, löschen, neu zusammenstellen oder überblenden, ohne dass das Band umgespult werden muss.

Die neuen Formate unterstützen die aktuelle HD-Qualität und übertreffen damit die DV Technologie. Allerdings erhöht sich durch die stärkere Komprimierung das Risiko des Datenverlusts. Darum ist es wichtig, einen hochklassigen Codec bei der Archivierung zu nutzen.

Im Vergleich zu den klassischen Bändern lassen sich die digitalen Daten bequem speichern und punkten außerdem durch eine lange Lebensdauer und eine hohe Zuverlässigkeit. Außerdem ist es durch die Weiterentwicklung im Multimedia-Bereich möglich, die mit dem Camcorder aufgenommenen Filme auf dem Fernseher, dem Smartphone oder einem anderen Gerät abzuspielen. Eine DVD ist nicht mit jedem Gerät kompatibel, doch die Dateien auf der SD-Karte oder dem Speicherstick lassen sich problemlos übertragen und abspielen.

Abgesehen von den Entwicklungen in der Aufnahme- und Speichertechnologie haben sich die Camcorder auch in ihrer Formgebung verändert. Das zeigt sich vor allem bei den Mini-Modellen, die speziell für Sportler oder für den Hobby-Bereich entwickelt wurden. Der Übergang vom Camcorder zur Action-Cam ist dabei fast fließend.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Camcorder

Wer sich mit den diversen Produktdaten und Zahlen zu den aktuellen Camcordern beschäftigt, trifft unter anderem auf die Bildrate. Wie schnell muss die Bildwiederholungsrate sein und ab wann sind alle Bewegungen natürlich wahrzunehmen? Standardmäßig haben die Camcorder aus dem Test eine Bildrate zwischen 24 und 60. In Europa liegt die Obergrenze aus entwicklungstechnischen Gründen bei 50, was bereits eine sehr flüssige Wiedergabe erlaubt und mit dem üblichen Wechselstrom von 50 Hertz zusammenhängt. In Ländern, bei denen ein Wechselstrom von 60 Hertz vorliegt, erhöht sich die maximale Bildrate auf 60 Bilder. Das ist beispielsweise in Japan und in den USA der Fall. Für Kinofilme sowie für Blu-Ray gilt ein Standard von 24 Bildern in der Sekunde, auch wenn die Kameras für eine 60 Hertz Region entwickelt wurde. Bei den günstigeren Modellen liegt die Bildrate oft bei 30. Wenn man sich die Videos im Normaltempo auf dem PC-Bildschirm oder auf einem normalen Fernseher ansieht, ist diese Bildwiederholungsrate absolut in Ordnung. Wenn man jedoch Videos von unterschiedlichen Quellen zusammenfügt oder eine PAL DVD aufnehmen möchte, kann es durch die Konvertierung zu Qualitätsverlusten kommen. Auch die Auflösung kann das Ergebnis beeinträchtigen, was beim Konvertieren berücksichtigt werden muss.

Canon LEGRIA HF G40 Semiprofessioneller Camcorder im TestDie Fakten aus dem Test der Camcorder zeigen, welche Kriterien für die Nutzungsmöglichkeiten entscheidend sind. Eine gute Qualität ist unter anderem an dem austauschbaren Objektiv und an der Lichtstärke zu erkennen. Weitere wichtige Produktdaten sind die Größe vom optischen Zoom und die manuellen Einstellungen, die für eine bestimmte Belichtung, die Weißbalance, eine Signalverstärkung oder die Fokussierung vorgenommen werden können.

Abgesehen von der Größe des CCD- oder CMOS-Sensors sollte man auch die genauen Pixelangaben prüfen. Mit größeren Pixel erhöht sich die Lichtstärke. Wie viele Pixel es sein sollen, hängt davon ab, ob man den Camcorder vorwiegend für Filme nutzt oder auch für Fotos. Viele Megapixel sind für Videos weniger wichtig, während sie beim Fotografieren eine deutlich bessere Bildqualität liefern.

Die Handhabung der Camcorder aus dem Test wird durch die Stabilität des Gehäuses, das Format und das Gewicht bestimmt. Gerade wenn man sehr viel mit seinem Camcorder filmt, sollte man die Ergonomie prüfen und ein nicht zu schweres Modell auswählen. Montageoptionen für Blitzlicht, Mikrofon und andere Zubehörteile sollten ebenfalls vorhanden sein, damit man auf alles vorbereitet ist und nicht ständig zusätzliche Elemente bereithalten muss.

Die Aufzeichnungsqualität ist vom Speichermedium sowie vom Format abhängig. Bei einer Komprimierung, wie sie bei MPEG2 und MPEG4 eingesetzt wird, kann der spätere Videoschnitt zu Verlusten führen. Hier geht es darum, für welche Zwecke man filmt und wie hoch die eigenen Ansprüche sind.

Camcorder in 5 Schritten richtig mit dem PC verbinden

Die Vorbereitung des Camcorders richtet sich nach den eigenen Filmprojekten. Bei der Aufnahme selbst gilt es, eine ruhige Hand zu haben, doch abhängig vom aktuellen Plan können auch holprige Fahrten begleitet werden. Für die richtige Handhabung der Camcorder aus dem Testvergleich möchten wir schrittweise erklären, wie man die aufgenommenen Daten auf den Computer überträgt. So lassen sich die Videos anschauen und gegebenenfalls bearbeiten.

Der Anschluss des Camcorders mit dem PC scheint eine einfache Sache zu sein, doch gerade die Laien müssen erst einmal prüfen, welche Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind. Teilweise kann man die Videokarte aus der Kamera herausnehmen und in den Slot am PC schieben. Bei anderen Camcordern ist es einfacher, die Verbindung mit einem Kabel herzustellen. Typischerweise handelt es sich dabei um die praktischen USB-Kabel, doch auch ein Firewire-Anschluss kann verwendet werden.

Die Kabelverbindung herstellen

Für die Kopplung von Camcorder und PC braucht man das richtige Verbindungskabel. Meistens wird ein USB-Kabel eingesetzt, doch für die Übertragung von Videodaten kann man auch eine Firewire-Verbindung herstellen.

Gegebenenfalls Camcorder ans Stromnetz anschließen

Einige der Camcorder beziehen ihre Stromzufuhr über die USB-Verbindung, sodass keine zusätzliche Verbindung zum Stromnetz nötig ist. Das heißt, dass sich der Akku der Kamera gleichzeitig auflädt. Einige Geräte brauchen jedoch eine direkte Verbindung zum Stromnetz, sodass man das Netzteil in die nächste Steckdose stecken muss.

Den Computer starten

Nach dem Anschließen des Camcorders fährt man den PC hoch und loggt sich am besten als Administrator ein. Damit kann man auf jeden Fall die Videodaten auf die Computerfestplatte übertragen. Bei der Anmeldung als Benutzer können einige Verzeichnisse blockiert werden.

Den Camcorder einschalten

Als Nächste schaltet man seinen Camcorder an. Wenn das Gerät zum ersten Mal mit dem PC verbunden wird, muss es erst einmal erkannt werden. Diese Erkennung erfolgt ebenso wie die anschließende Installation automatisch. Man muss nur einen Moment abwarten, bis der PC signalisiert, dass der Camcorder erkannt wurde.
Der Zugriff auf die Daten des Camcorders

Nach dem Erkennen und Installieren der externen Festplatte kann man auf alle Daten zugreifen und diese einfach auf den Computer übertragen. Zum Teil gibt es spezielle Programme für das Übertragen, die das Archivieren erleichtern. Ohne eine solche Software-Unterstützung muss man die Film- und Bilddateien selbst sortieren und organisieren. Eine übersichtliche Strukturierung hilft dabei, die Daten später schnell wiederzufinden.

10 Tipps zur Pflege

Ein Camcorder benötigt wie viele andere optische Elektronikgeräte eine perfekte Pflege. Gerade die empfindlichen Teile wie das Objektiv sollten vorsichtig gereinigt und vor Beschädigungen geschützt werden. Um Fehler bei der Reinigung zu vermeiden, wurden hier einige wichtige Pflegetipps zusammengestellt. Diese sollen dafür sorgen, dass die Camcorder aus dem Test lange Zeit perfekt funktionieren, ohne dass Staubpartikel oder Flusen auf den Bildern zu sehen sind.

Für die Reinigung der modernen Camcorder braucht man spezielle Hilfsmittel aus dem Fachhandel. Besonders nützlich ist ein weicher, feiner Pinsel, der den Staub vorsichtig vom Objektiv entfernt. Auch ein Blasebalg hilft bei der schonenden Reinigung. Teilweise wird dieser Pinsel mit dem Blasebalg kombiniert, sodass man nur ein Utensil benötigt, um Staub und Schmutzpartikel zu beseitigen.
Das Objektiv des Camcorders ist sehr empfindlich und sollte nur mit den dafür vorgesehenen Reinigungsprodukten behandelt werden. Mit einer speziell für Kameraobjektive entwickelten Flüssigkeit verschwinden auch schwierige Verschmutzungen.
Beim Abwischen des Objektivs darf man auf keinen Fall stark aufdrücken. Wenn sich winzige Körner auf der Objektivlinse befinden, könnten sie bei einem zu hohen Druck Kratzer hinterlassen. Am besten wischt man behutsam vom Rand zur Mitte hin, damit sich alle Schmutzpartikel lösen.
Viele Hersteller von Kameraelektronik stellen ihre eigenen Reinigungssets zur Verfügung. Diese Sets sind für die jeweiligen Geräte entwickelt worden und enthalten alle Produkte, die man braucht. So besteht keine Gefahr, dass man ein falsches Tuch oder einen zu harten Reinigungspinsel verwendet.
Um das Kameraobjektiv vor Schäden zu bewahren, sollte man eine entsprechende Schutzklappe verwenden. Ein solcher Objektivschutz lässt sich bei vielen Camcordern direkt am Objektiv fixieren. Er beinhaltet oftmals einen UV-Filter, sodass man hier von einem Kombi-Zubehör sprechen kann.
Vor dem Austausch eines Objektivs sollte man den Camcorder ausschalten. Dadurch wird die statische Aufladung des Sensors verringert, was wiederum die Anziehungskraft auf den Staub reduziert.
Bevor man das Objektiv einsetzt, sollte man prüfen, ob die Rückseite außen staubfrei ist. Im Bedarfsfall muss man mit dem Blasebalg die vorhandenen Staub- und Schmutzpartikel wegpusten, damit das Glas nicht verkratzt. Wenn das nicht ausreicht, hilft der behutsame Einsatz eines trockenen Mikrofasertuchs.
Die Objektivfassung vom Camcorder sollte nicht zu lange offen bleiben. Darum sollte man möglichst schnell das Wechselobjektiv einsetzen oder den Gehäusedeckel schließen. Beim Auswechseln des Objektivs ist eine trockene und staubfreie Umgebung vorzuziehen. Außerdem empfehlen die Experten, die Objektivfassung nach unten zu halten, damit nicht so viel Staub ins Innere der Kamera gelangt.
Um den Tiefpassfilter, der vor der Sensorik sitzt, zu reinigen, schaltet man zuerst den Camcorder aus. Die automatische Vibration des Sensors schüttelt nun den losen Staub ab. Anschließend entfernt man das Objektiv, um den teildurchlässigen Spiegel vor dem Bildsensor zu kontrollieren. Der Blasebalg hilft dabei, den vorhandenen Staub vorsichtig zu beseitigen. Der Spiegel selbst darf dabei nicht berührt werden.
Das Linsenglas darf man nicht mit den Fingerspitzen berühren. Wenn hier trotzdem Fingerabdrücke zu sehen sind, sollte man keine zu festen Tücher oder Textilien dafür verwenden. Ein Jackenärmel oder ein Papiertaschentuch ist relativ grob und kann Kratzspuren hinterlassen. Besser ist ein sauberes Mikrofasertuch, das man in der Zubehörtasche aufbewahren kann. Für die Behandlung von Schmierflecken ist Leitungswasser ungeeignet, denn es enthält Salze, die das Linsenglas womöglich zerkratzen. Stattdessen gibt es entionisiertes Wasser, das man mit dem Mikrofasertuch aufnimmt und vorsichtig zum Abtupfen des Glases verwendet.

Nützliches Zubehör

Sony 4K Ultra HD Camcorder im TestDer Camcorder bietet sich mit seinem Festspeicher zum Aufnehmen von alltäglichen und besonderen Situationen an. Damit man seinen Film nicht an einer wichtigen Stelle unterbrechen muss, ist eine ausreichende Speicherkapazität nötig. Es lohnt sich also, eine zusätzliche Speicherkarte bereitzuhalten. Dieses kleine Zubehörteil sollte jeder Hobby-Filmer bei sich haben. Mit dem Standardformat passen die kleinen Speicherkarten genau in den dafür vorgesehen Steckplatz des Camcorders. Die noch unerfahrenen Besitzer dieser Kameras sollten allerdings wissen, dass es verschiedene Arten von Speicherkarten gibt. Für Full HD Videos braucht man beispielsweise eine schnellere SD-Karte, zudem stehen Karten mit unterschiedlicher Speicherkapazität zur Auswahl. Die Geschwindigkeit der Speicherkarte zeigt an, wie lange die Speicherung der Daten dauert. Sie wird in der Einheit Megabyte pro Sekunde (MB/s) gemessen. Die Angaben zum Datenspeicher erfolgen in Gigabyte.

Der Akku gehört zum Lieferumfang des Camcorders mit dazu. Wenn man jedoch einen Zweitakku haben möchte oder wenn ein Austausch erfolgen soll, muss man auf die Kompatibilität und auf die Ladeeigenschaften des Akkus achten. Zu den Favoriten gehören die Lithium-Ionen-Akkus, da sie eine gute Ladekapazität bei geringem Gewicht haben. Außerdem zeichnen sich diese Akkus durch einen fehlenden Memory-Effekt und eine schnelle Ladegeschwindigkeit aus. Die heutigen Akkus haben häufig ein Powermanagement. Das bedeutet, dass die Benutzer schnell feststellen können, wie der Ladezustand aussieht. Die Angaben zur maximalen Nutzungsdauer helfen bei der Planung der eigenen Videoaufnahmen.

Ein separates Ladegerät ist sinnvoll, wenn der Akku außerhalb des Camcorders aufgeladen wird. Bei einigen Modellen ist jedoch nur ein Aufladen in der Kamera möglich. Wer seine Kameraausrüstung clever zusammenstellt, kann sämtliche Akkus mit dem gleichen Gerät aufladen.

Für Kameraaufnahmen mit einem Stativ oder für die spätere Videopräsentation ist eine Fernbedienung nützlich. So muss man den Camcorder nicht ständig festhalten, sondern kann ihn auch von einer gewissen Distanz aus steuern.

Montana Tasche im Camcorder TestWenn man unter ungünstigen Lichtverhältnissen filmen will, kommt eine Videoleuchte zum Einsatz. Nicht alle Camcorder verfügen über eine integrierte Beleuchtung, doch die geeigneten Leuchtsysteme sind beim optionalen Zubehör für Kameras zu finden. Für diese Leuchte sowie für weitere Zusatzkomponenten wie Mikrofon und Kopfhörer ist ein Zubehörschuh nützlich. Dieses Bauteil befindet sich typischerweise an der Oberseite des Camcorders. Die Extras werden einfach hier eingerastet. Für einige Elemente wie das Mikrofon benötigt man außerdem noch die passende Eingangsbuchse.

Eine sichere Tasche für den Camcorder ist unverzichtbar. Sie dient für die Aufbewahrung zuhause, für das sichere Verstauen beim Transport und schützt das Gerät vor Stößen, Verschmutzungen und Wettereinflüssen. Zudem lässt sich die Tasche gut tragen, was bei Wanderungen oder bei anderen Unternehmungen von Vorteil ist. Wer hohe Ansprüche an die Videoqualität stellt, sollte sich für eine ausreichend große Transporttasche entscheiden, die Platz für Wechselobjektive, Vorsatzlinsen und anderes Zubehör bietet. So kann man den Camcorder beim Sportfest oder bei der Hochzeitsfeier schnell aufrüsten, wenn man in einen dunkleren Raum kommt oder wenn eine Programmänderung ansteht. Blitzgerät, Zusatzleuchte und ein anderes Objektiv: Diese Teile sollten sicher in der Camcorder-Tasche verstaut sein, damit man sie im Bedarfsfall sofort zur Hand hat.

10 Fragen zum Camcorder

Frage 1: Was ist der Unterschied zwischen dem optischen und dem digitalen Zoom?

Der Zoom bezieht sich auf die Funktion, das Sichtfeld ohne eine Bewegung der Kamera zu verändern. Der optische Zoom verändert die Brennweite, sodass sich die optischen Elemente neu anpassen. Bei einem optischen Zoom mit dem Standardwert 10x ist die größte Brennweite 10-mal so groß wie die kleinste. Der digitale Zoom verändert nicht die Brennweite, sondern das Bild, das der Kamerasensor erfasst hat. Das Ausgangsbild wird hier nicht angepasst, sodass die Bildqualität bei einem höheren digitalen Zoom geringer wird.

Frage 2: Welche Auflösung wird für den Camcorder empfohlen?

Die Camcorder aus dem Test 2018 können Filme in verschiedener Auflösung aufnehmen. Diese BildAuflösung richtet sich nach der Menge der waagerechten Linien: Je mehr es sind, desto besser ist die Bildschärfe. Die StandardAuflösung bei den einfachen Camcordern liegt bei SD und hat 720 x 576 Pixel. Mehr Details sieht man bei der High Definition (HD) Qualität. Full HD bietet schon 1.920 x 1.080 Pixel, was für die aktuellen Camcorder ein sehr guter Wert ist, vor allem, wenn man die Videos auf eine Full HD Fernseher anschaut. 4K ist für die privat genutzten Kameras etwas übertrieben und kommt nur dann zur Geltung, wenn man ein TV-Gerät mit 4KAuflösung hat.

Frage 3: Was können die Hybrid-Modelle der Camcorder?

Als Hybrid-Modelle werden die neusten Produkte auf dem Markt der Camcorder bezeichnet. Es handelt sich um Kameras, die mit zwei Speichermedien funktionieren. Die Videoaufnahmen können hier beispielsweise auf einer SD-Karte mit Festplatte aufgezeichnet werden und auf einer Speicherkarte, die mit dem DVD-System kompatibel ist.

Frage 4: Welches Aufnahmeformat ist für die Camcorder am besten?

Das Aufnahmeformat gibt Aufschluss darüber, welches Speicher- und Abspielmedium genutzt werden kann. Das Mini-DV-Format gehört zu den bewährten Systemen, doch inzwischen setzen die meisten Hersteller und Anwender auf die komfortabel verwendbaren SD-Karten. Auch DVDs und Festplatten lassen sich vielseitig nutzen und haben jeweils ihre Vorteile aber auch Einschränkungen. Bei der Aufzeichnung via DV-Codec ist die Bildqualität besonders gut, zudem hat man hervorragende Bearbeitungsmöglichkeiten. Wenn jedoch keine großartige Nachbearbeitung der Filme geplant ist, kann man sich auch für einen DVD-Camcorder entscheiden. Bei den Modellen mit Festplatte oder SD-Karte profitieren die Nutzer von dem angenehm handlichen Format.

Frage 5: Wie kann man die mit dem Camcorder aufgenommen Videos auf dem Fernseher anschauen?

Der digitale Camcorder lässt sich direkt mit dem TV-Gerät verbinden, sodass man seine Filme ganz bequem anschauen kann. Dafür muss man nur das HDMI-Kabel in den Ausgang des Camcorders stecken und mit dem Eingang am Fernseher verbinden. Anschließend lässt sich das Video direkt über den Camcorder abspielen und wird dabei auf dem großen Fernsehbildschirm angezeigt.

Frage 6: Warum ist der Sensor des Camcorders so wichtig?

Der Sensor im digitalen Camcorder ist dafür verantwortlich, das Bild aufzunehmen. Ein großer Sensor nimmt besonders viel Licht auf und kann entsprechend viele Details aufnehmen, auch wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Gerade für Aufnahmen in Innenräumen sollte man deshalb eine Kamera mit leistungsstarkem Sensor auswählen.

Frage 7: Wofür braucht man ein Weitwinkelobjektiv?

Einige der Camcorder aus dem Test 2018 haben ein Weitwinkelobjektiv, mit dem man ein Panorama aufnehmen kann. Diese spezielle Art des Objektivs kann eine ganze Landschaft oder eine architektonische Sehenswürdigkeit problemlos aufnehmen. Auch bei Videos von größeren Gruppen oder in engen Räumen ist das Weitwinkelobjektiv nützlich und hilft dabei, alle Details festzuhalten.

Frage 8: Wie lassen sich Verwacklungen mit dem Camcorder vermeiden?

Gegen die typischen Wackler beim Filmen sowie beim Fotografieren hilft der optische Bildstabilisator, der nicht nur bei den Testsiegern der Camcorder eingebaut ist. Die verbesserte Balance verhindert, dass die kleinen Armbewegungen gleich zu einer Unschärfe der Aufnahme führen. Diese nützliche Extrafunktion gleicht minimale und auch etwas größere Schwankungen bei der Kameraführung aus und sorgt für ein stabiles Bild.

Frage 9: Was ist das Besondere der Sport-Camcorder? 

Die Camcorder für den Sportbereich sind auf schnelle Szenen ausgerichtet und erfordern eine gute HD Auflösung. Im Vergleich zur einfachen SD Qualität ist eine schnellere Prozessorleistung und eine geeignete Schnittsoftware gefragt. Damit lassen sich die Aufnahmen vom Sportevent ohne großen Zeitaufwand bearbeiten. Zudem zeichnen sich die Sport-Camcorder durch eine sichere Handhabung und eine gute Robustheit aus, sodass sie den Outdoor-Bedingungen problemlos standhalten.

Frage 10: Warum haben die heutigen Camcorder keine Nachtsicht-Funktion? 

Die Nachtsicht mit Infrarot-Technologie ist ein Überbleibsel aus der Zeit der analogen Camcorder. Heute funktioniert die digitale Kameratechnik jedoch mit einem integrierten LED-Licht. Dieses sorgt für eine natürliche Aufhellung der Umgebung, sodass die von früher bekannten Nachtsicht-Aufnahmen mit Grünstich und einer gewissen Grusel-Stimmung der Vergangenheit angehören.

Alternativen zum Camcorder

Sony DSC-RX100 II Cyber-shot digitale Kompaktkamera im Camcorder TestOb die Action-Cam eine spezielle Form des Camcorders ist oder eine Alternative, darüber streiten sich die Experten. Im Vergleich zum normalen Camcorder aus dem Test ist die Action-Cam vor allem sehr widerstandsfähig und stoßfest. Oft hat sie nicht nur einen hervorragenden Staub- und Hitzeschutz, sondern sie ist auch wasserfest und kann oft sogar unter Wasser eingesetzt werden. Ein weiterer Unterschied zeigt sich in der kleinen Bauform und dem entsprechend leichten Gewicht. Mit diesen Eigenschaften lässt sich die Action-Cam zum Beispiel am Fahrrad oder an einem anderen Gefährt befestigen, was bei dem klassischen Camcorder nicht möglich ist. Die Action-Cam kann also rasante Fahrten mit dem Mountainbike verfolgen oder andere eindrucksvolle Filme von Sportereignissen aufnehmen.

Als verschlankte Alternative zum Camcorder ist außerdem die Kompaktkamera zu nennen. Diese wird eher zum Fotografieren eingesetzt, doch die meisten Kameras in Kleinformat eignen sich auch zum Filmen. Abhängig von der Bauart und Funktionalität der Kompaktkamera ist es allerdings nicht immer möglich, das Objektiv auszuwechseln. Dafür sind die DSLR- sowie die Systemkameras inzwischen mit recht leistungsstarken Bildwandlern ausgerüstet. Damit liefern sie eine gute Bildqualität und machen sogar kreative Filme möglich, die von einer Schärfeverlagerung begleitet werden. Abhängig vom Gerätetyp können die Features der Kompakt- und DSLRKameras die Fähigkeiten der Camcorder sogar übertreffen.

Wer vorwiegend im privaten Umfeld filmt, verwendet dafür keinen Camcorder und auch keine andere Kamera, sondern greift zum Smartphone. Zum Teil haben die Hersteller ihre Smartphones so ausgerüstet, dass die Bild- und Videoaufnahmen durchaus mit den Fotos und Filmen einer guten Kamera mithalten können. Viele Smartphones bieten inzwischen eine Full HD oder 4K Auflösung, sodass man die Aufnahmen später im Detail auf dem TV-Bildschirm ansehen kann. Im Gegensatz zum Smartphone scheint der Camcorder ein klobiges Gerät zu sein, dessen besten Zeit in der Vergangenheit liegt. Wenn man sich mit den Bedienoptionen befasst, fällt jedoch auf, dass das größere Format auch viele Vorteile hat. Im Vergleich zum flachen Smartphone braucht der Camcorder aus dem Vergleichstest zwar mehr Platz, dafür lässt er sich bequemer halten. Gerade bei längeren Filmaufnahmen werden die Hände nicht müde. Der optische Bildstabilisator ist ein weiterer Pluspunkt, der bei den meisten Smartphones fehlt. Mit ihrer Anpassung an die aktuellen Technologie- und Softwarestandards sind die Camcorder deshalb noch immer sehr beliebt.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Camcorder
http://www.digitalfernsehen.de/Funktionsweise-eines-Camcorders-Teil-2.655.0.html
http://www.chip.de/artikel/Camcorder-kaufen-Worauf-Sie-achten-sollten_80675782.html
https://www.expert-technomarkt.de/Blog/So-funktioniert-s-Aufzeichnungsformate-der-Camcorder/
http://www.geraetetipps.de/index.php/ratgeberzwei/foto-a-video/116-ratgeber-digitale-Camcorder-minidv-dvd-hdv-avchd-produktberatung-und-tipps
https://www.sony.de/electronics/support/how-to-clean-alpha
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-10-Camcorder-FotoKamera-Actioncam-oder-Smartphone-3692205.html

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