Etikettendrucker Test – die 10 besten Etikettendrucker im Vergleich

Mitarbeiter von Unternehmen kennen das Problem: Versandetiketten müssen erstellt werden. Mit einem herkömmlichen Tinten- oder Laserstrahldrucker ist das eine mühsame Arbeit. Schließlich werden die Etiketten zunächst auf einem DIN-A4-Blatt gedruckt, dann ausgeschnitten und verklebt. Diese Arbeit wird durch einen Etikettendrucker erleichtert, der die die Erstellung automatisiert.

Verbraucher, die einen derartigen Drucker erwerben wollen, können aus einem großen Sortiment wählen. Verschiedene Hersteller wie Brother, Epson oder Star produzieren Etikettendrucker, die zu unterschiedlichen Preisen offeriert werden. Günstige Geräte kosten manchmal nicht mehr als 30 Euro. Hochwertigere Etikettendrucker sind zumeist teuer. Verbraucher können auch über 300 Euro bezahlen, um ein derartiges Gerät zu erwerben.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 S0838870 LabelWriter 450 Twin Turbo von Dymo
Produktbericht
Dymo S0838870 LabelWriter 450 Twin Turbo

Kundenbewertung: 3.5 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Dymo S0838870 LabelWriter 450 Twin Turbo
Vorteile
  • Hochgeschwindigkeits Druck
  • außergewöhnliche Qualität
  • Thermodruck
  • gute Software
  • Ausdrucken von Briefmarken
  • Papier- und Kunststoffetiketten
  • QR- und Barcodes

Nachteile
  • kein Ein/Aus-Schalter

  1. Technische Details



    • Auflösung: 300 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 71

    • Anschluss: USB und WLAN

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und USB

    • Maße: 217 x 134 x 187 mm

    • Gewicht: 680 g

    • Farbe: schwarz/silber



2 Icon 70010000 Etikettendrucker von Leitz
Produktbericht
Leitz Icon 70010000 Etikettendrucker

99,99 Euro
Listenpreis: EUR 189,99
Kundenbewertung: 2.4 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Leitz Icon 70010000 Etikettendrucker
Vorteile
  • für PC
  • Mac
  • Tablet und Smartphone
  • einfachster Etikettenwechsel
  • Papier- und Kunststoffetiketten
  • sehr gute Qualität
  • Ausdrucken von Briefmarken
  • stylisches Design

Nachteile
  • erste Konfigutation mühsam

  1. Technische Details



    • Auflösung: 300 x 600 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 200

    • Anschluss: USB und WLAN

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und USB

    • Maße: 12,9 x 20,9 x 11,1 cm

    • Gewicht: 1,27 kg

    • Farbe: weiß/grau



3 LabelWriter 450 Turbo von Dymo
Produktbericht
Dymo LabelWriter 450 Turbo

82,11 Euro
Listenpreis: EUR 171,59
Kundenbewertung: 3.1 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
91%
"sehr gut"
Dymo LabelWriter 450 Turbo
Vorteile
  • Hochgeschwindigkeits Druck
  • hohe Qualität
  • über 100 Etikettenstile und Layouts
  • gutes Handling
  • Ausdrucken von Briefmarken
  • Thermodruck

Nachteile
  • etwas Einarbeitung nötig

  1. Technische Details



    • Auflösung: 300 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 129

    • Anschluss: USB und WLAN

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und USB

    • Maße: 27 x 14 x 16,3 cm

    • Gewicht: 680 g

    • Farbe: schwarz/silber



4 P-touch QL-720NW Etikettendrucker von Brother
Produktbericht
Brother P-touch QL-720NW Etikettendrucker

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.7 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
89%
"gut"
Brother P-touch QL-720NW Etikettendrucker
Vorteile
  • gute Druckqualität
  • ein- und zweidimensionale Barcodes
  • unproblematischer Mehrfachausdruck
  • kostenlose iPrint & Label App
  • netzwerkfähig

Nachteile
  • Software gewöhnungsbedürftig
  • Probleme mit Windows 10

  1. Technische Details



    • Auflösung: 300 x 600 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 90

    • Anschluss: USB und WLAN

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und USB

    • Maße: 29,8 x 23,7 x 18,7 cm

    • Gewicht: 1,5 kg

    • Farbe: schwarz/weiß



5 LabelWriter 450 mit 3 Etiketten-Rollen von Dymo
Produktbericht
Dymo LabelWriter 450 mit 3 Etiketten-Rollen

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top
Top10 Bewertung
86%
"gut"
Dymo LabelWriter 450 mit 3 Etiketten-Rollen
10Bewertung
Vorteile
  • gute Druckqualität
  • 3 Rollen im Lieferumfang
  • eigene Software für Win und Mac
  • einfache Handhabung

Nachteile
  • Probleme mit Windows 10
  • Strom nicht über USB
  • Schnitt nicht ganz sauber

  1. Technische Details



    • Auflösung: 300 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 51

    • Anschluss: USB und WLAN

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und Netzteil

    • Maße: 18,7 x 12,7 x 13,4 cm

    • Gewicht: 653 g

    • Farbe: schwarz/silber



6 P-touch QL570 Etikettendrucker von Brother
Produktbericht
Brother P-touch QL570 Etikettendrucker

Kundenbewertung: 4.4 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
84%
"gut"
Brother P-touch QL570 Etikettendrucker
Vorteile
  • Geeignet für Internetmarke
  • Einzel- und Endlosetiketten
  • intuitive Handhabung
  • gute Druckqualität

Nachteile
  • Installation mühsam
  • recht hoher Papierverbrauch
  • nicht lichtbeständig

  1. Technische Details



    • Auflösung: 300 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 68

    • Anschluss: USB

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und USB

    • Maße: 20,8 x 13,4 x 14,1 cm

    • Gewicht: 1,1 Kg

    • Farbe: anthrazit/weiß



7 LabelManager 280 Kofferset von Dymo
Produktbericht
Dymo LabelManager 280 Kofferset

49,90 Euro
Listenpreis: EUR 86,51
Kundenbewertung: 3.6 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
83%
"gut"
Dymo LabelManager 280 Kofferset
Vorteile
  • Texteingabe über Tastatur oder PC/Mac
  • Schnellzugrifftasten
  • gute Druckqualität
  • mit Aufbewahrungstasche

Nachteile
  • Bildschirm pixelig
  • niedrige Auflösung
  • schwache Bedienngsanleitung

  1. Technische Details



    • Auflösung: 80 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 5

    • Anschluss: USB und WLAN

    • Für Windows und MAC




    • Strom über Akku und USB

    • Maße: 4,6 x 10,7 x 20,6 cm

    • Gewicht: 395 g

    • Farbe: schwarz/silber



8 LabelWorks LW-400 Etikettendrucker von Epson
Produktbericht
Epson LabelWorks LW-400 Etikettendrucker

36,65 Euro
Listenpreis: EUR 36,65
Kundenbewertung: 4.4 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
80%
"gut"
Epson LabelWorks LW-400 Etikettendrucker
Vorteile
  • bis zu vier Zeilen
  • angenehme Tasten
  • kein Zusatzgerät notwendig
  • wirtschaftlich

Nachteile
  • zu groß für Kittel-Taschen
  • niedrige Auflösung
  • relativ hoher Preis

  1. Technische Details



    • Auflösung: 180 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 5

    • Anschluss: nicht vorhanden

    • eigene Schriften




    • Strom über 6 Batterien oder Netzteil

    • Maße: 17 x 11 x 5,6 cm

    • Gewicht: 417 g

    • Farbe: weiß/schwarz



9 LabelManager 160 Tragbares Beschriftungsgerät von Dymo
Produktbericht
Dymo LabelManager 160 Tragbares Beschriftungsgerät

24,98 Euro
Listenpreis: EUR 37,07
Kundenbewertung: 3.6 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
77%
"befriedigend"
Dymo LabelManager 160 Tragbares Beschriftungsgerät
Vorteile
  • kein Zusatzgerät notwendig
  • automatische Selbstausschaltung
  • Speicherfunktion letztes Etikett

Nachteile
  • nur einzeilig
  • Abstriche bei Preis/ Leistung
  • sehr kleine Tasten
  • wenig Gestaltungsmöglichkeiten

  1. Technische Details



    • Auflösung: 80 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 5

    • Anschluss: nicht vorhanden

    • eigene Schriften




    • Strom über 6 Batterien

    • Maße: 4,9 x 11,8 x 20,3 cm

    • Gewicht: 349 g

    • Farbe: schwarz/silber



10 LetraTag LT-100H Etikettendrucker von Dymo
Produktbericht
Dymo LetraTag LT-100H Etikettendrucker

21,74 Euro
Listenpreis: EUR 31,19
Kundenbewertung: 4.0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
74%
"befriedigend"
Dymo LetraTag LT-100H Etikettendrucker
Vorteile
  • einfache Handhabung
  • kein Zusatzgerät notwendig
  • Großes Grafikdisplay

Nachteile
  • Netzteil nicht im Lieferumfang
  • schwache Druckqualität
  • engstehende Tasten
  • Langer Vor- und Nachlauf

  1. Technische Details



    • Auflösung: 180 dpi

    • Etikettendruck pro Minute: 5

    • Anschluss: nicht vorhanden

    • eigene Schriften




    • Strom über 4 AA Batterien oder Netzteil

    • Maße: 21,5 x 9,5 x 6,5 cm

    • Gewicht: 281 g

    • Farbe: blau/schwarz



Die Auswahl fällt nicht leicht, weil das Angebot unübersichtlich ist. Wir helfen mit Produktberichten, die von unabhängigen Experten verfasst wurden. Einen ersten Überblick verschafft unsere Tabelle, die über die Ergebnisse der Untersuchungen aufklärt. Auf dieser Internetseite finden Sie außerdem zahlreiche Informationen zum Etikettendrucker. So klären wir über unterschiedliche Druckverfahren auf, durch den die Etiketten entstehen. Hier erfahren Sie außerdem, wo der Ankauf ganz besonders günstig ist.

Was ist ein Etikettendrucker?

dymo-etikettendrucker-labelwriterDie kompakten Etikettendrucker sind zumeist deutlich kleiner als gewöhnliche Tintenstrahl- oder Lasergeräte. Sie gehören zur Baugruppe der Beschriftungsmaschinen, mit denen unterschiedliche Papierstücke in verschiedenen Größen erstellt werden können. Zumeist lassen sich Papierstücke in einer Größe von 6 bis 108 Millimeter Breite bedrucken. So können mit einem Etikettendrucker zum Beispiel Namensschilder, Labels oder Versandetikette hergestellt werden.

Die meisten Modelle werden mit einer Software ausgeliefert, die auf dem Computer installiert wird. Mit dem Programm können unterschiedliche Etiketten erschaffen werden. Dabei lassen sich nicht nur Schriftzüge, sondern auch Grafiken verarbeiten. So kann das Etikett zum Beispiel mit dem Logo einer Firma versehen werden.

Etikettendrucker werden zumeist über einen USB-Anschluss mit dem Computer verbunden. Einige Geräte verfügen allerdings auch über eine LAN- oder WLAN-Schnittstelle. So lassen sich diese Etikettendrucker ganz einfach in das Netzwerk einbinden, um den Zugriff von verschiedenen Endgeräten zu ermöglichen. In diesem Fall können oftmals auch Smartphones verwendet werden, um ein Label zu erstellen.

Etikettendrucker verarbeiten zumeist eine Endlos-Rolle, aus der die Labels erschaffen werden. Dadurch ist ein mehrfacher Druck möglich, ohne dass neues Druckmaterial in die Maschine eingeführt werden muss. Die Etiketten werden oftmals durch eine Schneideeinheit getrennt, die in die Drucker integriert ist. Aufgrund der endlosen Rollen lassen sich auch ganz besonders lange Etiketten erstellen.

Viele Verbraucher entscheiden sich auch aus diesem Grund für den Etikettendrucker, der herkömmlichen Geräten überlegen ist. Schließlich punkten derartige Drucker durch die flexible Erstellung von Etiketten, die mit klassischen Tinten- oder Laserstrahldruckern nur unter großem Aufwand hergestellt werden können.

Anwendungsbereiche des Etikettendruckers

Etikettendrucker lassen sich auf vielfältige Weise nutzen, um selbstklebende Beschriftungen und Labels für unterschiedliche Zwecke zu erstellen. Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsbereiche existieren verschiedene Modelle, die sich deutlich unterscheiden. Die Hersteller produzieren zum Beispiel ganz besonders kompakte Etikettendrucker, die für einfache Arbeiten gebraucht werden können.

Diese kleinen Modelle, die zu attraktiven Preisen verkauft werden, eignen sich besonders für einfache Arbeiten, weil sie lediglich über ein geringes Druckvolumen verfügen. Derartige Geräte können zum Beispiel im Haushalt verwendet werden, um Beschriftungen zu erstellen. So lassen sich zum Beispiel Labels drucken, mit denen unterschiedliche Marmeladen markiert werden können. Derartige Geräte werden aber auch eingesetzt, um Beschriftungen für Ordner zu drucken.

Die Hersteller bieten aber auch Drucker an, die tausende Etikette in kurzer Zeit erstellen können. Derartige Geräte werden zum Beispiel in Versand- oder Lagerhäusern eingesetzt. Viele Online-Shops und der klassische Einzelhandel nutzen tragbare Etikettendrucker, die die Arbeit erleichtern, weil mit diesen Geräten auch Versandlabels produziert werden können.

Ähnliche Maschinen kommen auch in der Industrie zum Einsatz, um Produkte zu kennzeichnen. Mit einem Etikettendrucker lassen sich Barcodes erstellen, die ein Scannen des jeweiligen Produktes ermöglichen. Daher werden kompakte Versionen der Etikettendrucker auch im Einzelhandel eingesetzt.

Die praktischen Geräte werden aber nicht nur zur Produktion von Barcodes und Beschriftungen verwendet, die auf Produkte geklebt werden. Schließlich können die Maschinen auch zur Herstellung von Adresslabels verwendet werden. So ersparen sich viele Unternehmen die mühselige Beschriftung der Briefe, weil sie die Adresslabels im Etikettendrucker erstellen. Sie nutzen moderne Varianten der Drucker, die nicht nur Schrift, sondern auch grafische Elemente produzieren können. So lassen sich zum Beispiel Clip-Arts in das jeweilige Etikett integrieren.

Verschiedene Arten des Etikettendruckers

Grundsätzlich drucken die meisten Etikettengeräte entweder mit dem Thermotransfer- oder mit dem Thermodruckverfahren. Es gibt zudem einige Geräte, die Tinte verwenden. Allerdings haben sich die meisten Hersteller für eines der thermischen Druckverfahren entschieden. Diese Methoden unterscheiden sich deutlich. Während das Thermodirektverfahren genutzt wird, wenn das Etikett keine lange Lebensdauer besitzen muss, halten die Labels, die im Thermotransferverfahren entstehen, wesentlich länger

Aufgrund der kurzen Lebensdauer werden Labels, die durch das Thermodruckverfahren geschaffen werden, oftmals für die Produktion von Versandlabels verwendet. Das Verfahren wird aber auch für andere Zwecke, wie zum Beispiel der Herstellung von Parkscheinen, genutzt. Wir stellen beide Druckverfahren vor, indem wir auch die Vor- und Nachteile beleuchten.

Thermodirektdrucker im Überblick

Etikettendrucker, die das Thermodirektverfahren verwenden, machen sich die Kraft von Hitze zunutze. Die Energie wirkt sich auf das Etikett aus, wodurch das Druckbild erschaffen wird. Zusätzliche Druckpatronen sind nicht erforderlich. Daher verfügt das Druckmaterial, aus denen das Label entsteht, über eine hitzeempfindliche Schicht, die bearbeitet werden kann.

Wenn der Drucker Hitze generiert, werden Farbpartikel freigesetzt. Der große Vorteil dieser Methode ist die günstige Produktion, weil keine Patronen benötigt werden. Dafür halten die Labels allerdings nicht so lange, wie die Etiketten, die mit dem Thermotransferverfahren entstehen.

Zumeist ist nur ein einfarbiger Druck möglich, weil sich das verwendete Thermopapier lediglich schwarz verfärbt, wenn es erhitzt wird. Aufgrund der Temperaturempfindlichkeit ist der Druck weniger haltbar, wenn er zum Beispiel dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Selbst Reibung oder Druck führen zu Verfärbungen.

Daher werden diese Etikettendrucker vor allem dann genutzt, wenn es nicht auf eine lange Haltbarkeit ankommt. Typische Anwendungsbereiche sind zum Beispiel die Produktion von Versandetiketten. Auch im Haushalt werden derartige Drucker verwendet, um bestimmte Gegenstände zu kennzeichnen oder selbstklebende Labels für Briefe zu erstellen.

Viele Verbraucher entscheiden sich für einen derartigen Drucker, weil sie in den Anschaffungskosten günstiger sind als die Geräte, die mit dem Thermotransverfahren arbeiten. Dabei fällt zudem wenig Abfall an. Schließlich sind Patronen nicht erforderlich. Auch die Nutzung eines zusätzlichen Farbbandes entfällt.

Thermodirektdruck mit dem Dymo 450 Twin Turbo Etikettendrucker

 

Thermotransfergeräte in der Übersicht

Wenn das Etikettengerät mit dem Thermotransferverfahren arbeitet, wird eine andere Druckunterlage verwendet. Hier kommen die Thermotransferfolien zum Einsatz, die ebenfalls durch Hitze bearbeitet werden. Sie verfügen über ein Farbband, das auf das darunter befindenden Papier aufgeschmolzen wird, wenn sich einzelne Punkte des Druckkopfes erhitzen

Durch das Aufschmelzen der Farbe verbindet sich diese Schicht mit dem Untergrund aus Papier. Daher halten die durch dieses Verfahren erstellten Etiketten zumeist wesentlich länger als die Labels, die durch Thermodirektdrucker erschaffen werden. Mit besonderen Farbbändern kann auch in speziellen Farben wie Gold gedruckt werden. Daher sind Drucker, die mit dem Thermotransferverfahren arbeiten, wesentlich vielfältiger einzusetzen.

Bei diesem Druckverfahren wird allerdings nicht nur das Verbrauchsmaterial benötigt, aus dem die Etiketten entstehen. Schließlich muss ein Farbband verwendet werden, was den Preis erhöht. Die Drucker sind zudem etwas schwerer zu handhaben. Durch die Nutzung entsteht zusätzlicher Abfall, der bei der Verwendung eines Thermodirektdruckers nicht entsteht, weil dieser kein Farbband besitzt.

Thermotransfergeräte werden immer dann eingesetzt, wenn ein Label erstellt werden soll, das lange hält. Typische Beispiele sind die Kennzeichnung von Produkten, die bis zum Verkauf gelagert werden. Derartige Geräte werden aber auch eingesetzt, um Etiketten zu drucken, auf denen Mindesthaltbarkeitsdaten vermerkt werden. Daher werden diese Drucker vor allem in der industriellen Produktion von Lebensmitteln und anderen Waren verwendet. Sie kosten zumeist etwas mehr als die Geräte, die mit dem Thermodirektverfahren arbeiten.

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

leitz-etikettendruckerEtikettendrucker werden von unterschiedlichen Herstellern produziert. Außer bekannten Unternehmen wie Leitz, Epson oder Brother stellen auch kleinere Unternehmen derartige Geräte her. Aufgrund der großen Auswahl ist es nicht immer einfach, den richtigen Drucker zu entdecken, mit dem in Zukunft selbstklebende Beschriftungen und Labels erstellt werden.

Zunächst müssen Sie sich zwischen einem Druckverfahren entscheiden. Für den Hausgebrauch reichen bereits Drucker, die mit einfachen, aber wesentlich kostengünstigeren Thermodirektverfahren arbeiten. Für die professionelle Nutzung ist ein Gerät zu empfehlen, das mit dem teureren Thermotransverfahren druckt.

Verbraucher, die einen Etikettendrucker erwerben wollen, müssen verschiedene Kriterien beachten, um die Gefahr eines Fehlkaufs zu vermeiden. Dabei sollten bestimmte technische Daten berücksichtigt werden. Schließlich sind diese Daten ein erstes Indiz, das auf die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Etikettendruckers hinweist.

Beachten Sie daher unbedingt Details wie die Breite des Drucks, die Auflösung und die Geschwindigkeit. Achten Sie zudem darauf, über welche Anschlüsse der Drucker verfügt. Nicht alle Geräte besitzen eine LAN- oder WLAN-Anbindung, mit dem sich der Drucker in das Netzwerk einbinden lässt.

Auflösung und Druckbreite

Die Auflösung, mit der Etikettendrucker arbeiten, ist ein wichtiges Kriterium. Grundsätzlich kann zwischen Druckern, die mit einer Punktdichte von 200 DPI arbeiten, und zwischen Geräten, die sogar mit 300 oder gar 600 DPI drucken, unterschieden werden. Je höher die Auflösung, desto besser die Lesbarkeit.

Für einfache Arbeiten reicht allerdings bereits ein Modell, das lediglich mit 200 DPI arbeitet. Mit diesen Druckern können zum Beispiel Paketlabels erstellt werden. Höhere Auflösungen sind für andere Druckaufträge empfehlenswert. Gerade die Modelle, die mit einer Punktdichte von 300-600 DPI arbeiten, eignen sich zum Beispiel zur Herstellung von Barcodes.

Die Druckbreite, die von den Herstellern angegeben wird, sollte ebenfalls in Ihre Kaufentscheidung einfließen. Für viele Arbeiten reicht bereits eine Breite von 14 bis 58 Millimetern. Mit derartigen Etikettendruckern können zum Beispiel Labels für Pakete oder auch DVDs und Blu-rays erstellt werden. Namensschilder lassen sich auch mit kompakteren Maschinen herstellen, die lediglich über eine Druckbreite von 6 bis 14 Millimetern verfügen. Noch besser sind die Maschinen, die in einer maximalen Druckbreite von 108 Millimetern drucken.

Geschwindigkeit und Anschlüsse

Sie müssen allerdings nicht nur die Druckbreite und die Auflösung beachten, wenn Sie einen Etikettendrucker erwerben wollen. Schließlich existieren weitere Kriterien, die Sie bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen sollten. Achten Sie daher auch auf die Geschwindigkeit, mit dem der jeweilige Drucker die Etiketten erstellt.

Die maximale Druckgeschwindigkeit wird zumeist in Millimetern pro Sekunde beziffert. Schnelle Maschinen erreichen eine Geschwindigkeit von rund 150 Millimetern pro Sekunde. Langsamere Etikettendrucker beschleunigen in einer Sekunde zumeist ein Tempo von 90 Millimetern.

Für den Hausgebrauch sind auch langsamere Maschinen vollkommen ausreichend, weil das verminderte Tempo nicht allzu sehr stört. Falls aber professionelle Etiketten, zum Beispiel für den Versand von Waren, generiert werden sollen, ist der Ankauf eines schnelleren Druckers zu empfehlen.

Etikettendrucker werden zumeist über den USB-Anschluss mit dem Computer verbunden. Einige Maschinen nutzen noch immer die USB 1.0 oder den UBS 2.0 Standards, die lediglich eine langsame Übertragung von Daten zulassen. Wesentlich schneller sind neuere Etikettendrucker, die über einen USB 3.0 Anschluss verfügen.

Ganz besonders praktisch sind die Geräte, die sich in Netzwerke einbinden lassen, weil sie eine LAN- oder sogar eine WLAN-Schnittstelle besitzen. Derartige Drucker können sogar mit dem Smartphone kontrolliert werden, was einige Arbeiten erleichtern kann.

Viele Hersteller statten ihre Etikettendrucker mit Software aus, mit dem die Labels erstellt werden können. Mit guten Programmen können nicht nur Namensschilder, sondern auch Barcodes generiert werden. Achten Sie daher unbedingt auf die Software, die zum Lieferumfang gehört.

Eine gute Hilfe sind Produktberichte von unabhängigen Experten, die die Programme und die Geräte geprüft haben. Derartige Rezensionen können den Ankauf erleichtern, weil sie im besten Fall über die Funktionen, die Anschlüsse und die technischen Daten der Drucker aufklären.

Testbedingungen: Wie haben wir Etikettendrucker geprüft?

post-labelsUnsere Profi-Tester beschäftigen sich schon seit Jahren mit der Prüfung von unterschiedlichen Geräten, mit denen gedruckt werden kann. Im Rahmen von ausführlichen Untersuchungen wurden nun auch gängige Etikettendrucker geprüft. Dabei nutzten wir objektive Testkriterien, um zu einem fairen Urteil zu gelangen.

Die Prüfung begann in dem Moment, als wir den jeweiligen Etikettendrucker erhielten. Zunächst prüften wir die Verpackung. Dabei testeten wir, wie sicher der Drucker transportiert wird, bevor er durch den Verbraucher zu erwerben ist. Wir achten zum Beispiel darauf, ob die Maschine durch zusätzliches Verpackungsmaterial, wie zum Beispiel Styropor, geschützt wird. Derartige Verpackungen führten zu einer ersten positiven Beurteilung.

Im Anschluss widmeten wir uns der Betriebsanleitung. Die Geräte, die nach der Lektüre der Anleitung auch durch einen Laien in Betrieb genommen werden konnten, wurden von uns besser bewertet als andere Maschinen, deren Anleitung Mängel aufwies. Wir testeten dabei auch die Installation des Druckers. Wenn sich Treiber und Software einfach installieren ließen, folgten positive Bewertungen.

Dabei prüften wir den Drucker mit unterschiedlichen Betriebssystemen. So nutzten wir verschiedene Distributionen des Betriebssystems Windows. Wir testeten aber auch, ob sich der Drucker mit einem Betriebssystem von Apple oder einer Linux-Variante in Betrieb nehmen lässt. Diese Ergebnisse flossen ebenfalls in unsere Beurteilungen ein.

Falls WLAN- oder LAN-Anschlüsse vorhanden waren, erfolgte eine Einbindung ins Netzwerk. Wenn diese Integration einfach durchzuführen war, erfolgten positive Bewertungen. Dabei testeten wir auch, ob sich die Drucker mit anderen Endgeräten verbinden ließen. Wir nutzen unterschiedliche Smartphones, die mit Android oder dem Betriebssystem iOS arbeiten.

Nach der Installation des Druckers erfolgten ausführliche Prüfungen in der Praxis. Dabei druckten wir unterschiedliche Labels, um uns von der Druckqualität zu überzeugen. Wir überprüften zudem die Geschwindigkeit, mit der die Etiketten gedruckt werden. Dabei testeten unsere Experten außerdem, wie einfach sich das Druckmaterial einsetzen lässt, wenn es erneuert werden muss.

Unsere Untersuchungen waren die Grundlage für objektive Bewertungen. Unsere Erfahrungen bilden die Grundlage für die Erstellung der zehn besten Etikettendrucker in einer Tabelle, die wir nun auf dieser Internetseite publizieren. Sie offenbaren Stärken und Schwächen, die wir während der Nutzung entdeckten. So können Sie sich ein eigenes Bild machen, um genau den Etikettendrucker zu erwerben, mit dem Sie in Zukunft Labels und andere selbstklebende Beschriftungen herstellen werden.

Führende Hersteller im Portrait

lebensmittel-labelUnterschiedliche Etikettendrucker werden von verschiedenen Herstellern produziert, die Verbraucher oftmals nicht kennen. Daher stellen wir die Unternehmen vor, die derartige Drucker herstellen. So können Sie sich über das Sortiment und die Geschichte der Druckspezialisten informieren, die derzeit Etikettendrucker offerieren.

Brother Industries wurde bereits 1908 in Japan begründet. Damals reparierte das Unternehmen zunächst Nähmaschinen. Derartige Geräte wurden ab 1928 nicht mehr nur repariert, sondern auch produziert. In diesem Jahr präsentierte das asiatische Unternehmen die erste eigene Kettenstich-Nähmaschine, mit der Strohhüte geschaffen werden konnten. In den kommenden Jahrzehnten erweiterte Brother sein Sortiment um weitere Nähmaschinen, die ab den fünfziger Jahren auch in Europa vertrieben wurden.

In den frühen siebziger Jahren stieg Brother Industries ins Druckgeschäft ein. Ab 1971 konnten Verbraucher einen Hochgeschwindigkeit-Nadeldrucker erwerben. Bis heute gehören Drucker zum Bestandteil des Produktionssortiments. Der Hersteller offeriert nicht nur klassische Laser- und Tintenstrahlgeräte, sondern produziert auch Etikettendrucker.

Der amerikanische Hersteller DYMO wurde 1958 in der Universitätsstadt Berkeley gegründet. Der Hersteller produzierte zunächst kompakte Maschinen, mit denen kleine Labels erstellt werden konnten. In den siebziger Jahren wurde DYMO zunächst durch das Unternehmen Esselte aufgekauft, das damals einer der größten Hersteller für Büromaterialien war. Nun produzierte DYMO auch Drucker, mit denen Etiketten erstellt werden konnten. Derartige Geräte gehören auch heute zum festen Bestandteil des Sortiments, mit dem private und professionelle Nutzer erreicht werden sollen.

Das Unternehmen Epson wurde am 18. Mai 1942 in Japan gegründet. Das damalige Geschäftsziel war die Produktion von präzisen Uhren, die in den Werken des sich rasch vergrößernden Herstellers geschaffen wurden. Mit der offiziellen Uhr für die Olympischen Spiele des Jahres 1964 wurde Epson weltweit bekannt. Zur Herstellung der Zifferblätter entwickelte der Hersteller einen eigenen Drucker, der die Grundlage für die Ausweitung des Sortiments war. Daher konnte Epson bereits 1968 einen Kleinstdrucker präsentieren, der vor allem in Asien und Amerika verwendet wurde.

Das Modell EP-101 avancierte zum Verkaufserfolg. Es folgten weitere Kleinstdrucker, die in damalige Tischrechner integriert wurden. Der Erfolg der ersten Heimcomputer wurde durch das Management registriert. Daher produzierte Epson nun auch Druckgeräte, die mit den damaligen Rechnern verbunden werden konnten. So stellte der Konzern im Jahr 1978 den 8-Nadeldrucker TX-80 vor, der mit den damaligen Commodore-PET-Computern verbunden werden konnte.

Das Modell verkaufte sich, ebenso wie der Nachfolger, ausgesprochen gut. An diese Verkaufserfolge konnte Epson in den kommenden Jahrzehnten anknüpfen. Heute produziert der Hersteller Laser- und Tintenstrahldrucker. Das Produktionssortiment umfasst zudem Etikettengeräte, die über den Einzelhandel und über das Netz verkauft werden.

Der amerikanische Hersteller Star Micronics wurde im Jahr 1976 gegründet. Heute ist das Unternehmen eines der größten Hersteller von kleinen Etikettendruckern. Star Micronics produziert aber auch Audio-Komponenten und Werkzeuge. Das kleine Büro, in dem die Firma gegründet wurde, existiert heute nicht mehr. Dafür ist Star Micronics eine nationale Institution in Nordamerika, die dort zahlreiche regionale Zweigstellen betreibt.

Durch innovative Erfindungen im Bereich der Druckertechnologie wurde das Unternehmen in der ganzen Welt bekannt. So stellte Star Micronics im Jahr 1992 den ersten thermalen Drucker vor, der auf den Namen TSP300 getauft wurde. Damit legte das Unternehmen eine Grundlage für heutige Etikettengeräte, die auch von anderen Herstellern gefertigt werden. Drucker für Etiketten sind bis heute ein Bestandteil des Produktionssortiments, das auch in Europa erhältlich ist.

Etikettendrucker von Leitz

 

Internet oder Fachhandel – wo sich der Ankauf lohnt

Verschiedene Elektromärkte, wie zum Beispiel Saturn, Telepoint oder Media Markt, offerieren in ihren Filialen unterschiedliche Modelle des Etikettendruckers. Derartige Geräte werden aber auch durch große Onlineshops angeboten. So hat der Versandriese Amazon eine Vielzahl von Etikettendruckern in sein Sortiment aufgenommen. Verbraucher, die eine Variante des Druckers erwerben wollen, können sich also zwischen verschiedenen Ankaufsmöglichkeiten entscheiden.

Wer einen Elektromarkt aufsucht, wird oftmals enttäuscht. Schließlich bieten die riesigen Läden zumeist nur ein eingeschränktes Sortiment der Etikettendrucker an. So vertreibt der Elektrogigant Media Markt lediglich einige Modelle von Brother. Weniges Zubehör, das zumeist von Casio produziert wird, ergänzt dieses Angebot. Der einzige Vorteil des Kaufs in einem Fachmarkt ist die Begutachtung. Schließlich können Sie die wenigen Modelle, die dort angeboten werden, genauer unter die Lupe nehmen. Allerdings ist die Durchführung eines Probedrucks nur in den seltensten Fällen möglich.

einkaufenFalls sich der Verbraucher für einen Kauf im Onlineshop entscheidet, kann er ein wesentlich größeres Sortiment erkunden. Schließlich bieten Shops wie Amazon eine gewaltige Auswahl an, die in kurzer Zeit geliefert wird. Zwar lassen sich diese Produkte nicht vor Ort in Augenschein nehmen, dafür können sich Verbraucher aber wesentlich genauer informieren. Das Netz bietet schließlich nicht nur Onlineshops, sondern auch unabhängige Produktberichte, die über die Stärken und Schwächen der Modelle aufklären.

Falls Sie sich für den Kauf im Internet entscheiden, ersparen Sie sich außerdem den Transport und die Anfahrtswege, die ansonsten in Kauf genommen werden müssen. Stattdessen wird der gewünschte Etikettendrucker ganz einfach nach Hause geliefert. Preisvergleiche zwischen den Angeboten der Elektromärkte und den Offerten der Onlineshops beweisen zudem, dass der Drucker im Netz oftmals wesentlich günstiger ist. So sparen sie nicht nur Zeit, sondern auch Geld, wenn Sie im Onlineshop kaufen. Aus diesen Gründen erscheint uns der Ankauf im Netz, den wir empfehlen, wesentlich attraktiver als der Besuch eines Warenhauses für Technik.

Etikettendrucker: Fakten zur Maschine

Früher mussten Verbraucher, die ein Etikett drucken wollen, zur Schere greifen. Schließlich konnten die gängigen Tintenstrahl- und Laserdrucker die Etiketten nur auf einem DIN-A4- Papier drucken. Heute erleichtern Etikettengeräte die Arbeit, die das selbstklebende Label im gewünschten Format erstellt. Derartige Druckmaschinen etablierten sich zunächst in der professionellen Produktion und im Einzelhandel. So konnten zum Beispiel Waren beschriftet werden.

Heute können kompakte Drucker, die für das Erstellen von selbstklebenden Etiketten konzipiert wurden, auch durch den Verbraucher erworben werden. Unterschiedliche Hersteller wie Epson, Brother und DYMO haben derartige Geräte in ihr Sortiment aufgenommen. Diese werden schon lange nicht mehr nur über Fachgeschäfte verkauft, sondern auch von Onlineshops offeriert.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Drucker entstanden. Wir berichten zudem, mit welchen Schnittstellen die heutigen Geräte ausgestattet sind. Wir offenbaren auch, wieviel Geld investiert werden muss, damit Sie einen hochwertigen Etikettendrucker erhalten.

Entstehung der Etikettendrucker

typografie-altDie ersten Drucker entstanden lange vor der Erfindung der ersten Großrechner, die in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihre erste Blüte erlebten. Schon 1837 erdachte der britische Philosoph, Ökonom und Erfinder Charles Babbage eine Maschine, die Dezimalzahlen auf Papier drucken sollte. Es vergingen mehr als einhundert Jahre, bevor andere Erfinder an die Ideen des britischen Erfinders anknüpften. So wurde ab 1953 ein Alphabetdrucker eingesetzt, der an die damaligen Großrechner angeschlossen werden konnte.

In dieser Zeit existierten bereits Etikettiermaschinen, die allerdings noch nicht mit einem Computer verbunden werden konnten. Die handlichen Geräte wurden im Einzelhandel eingesetzt, um Waren zu kennzeichnen. So konnten zum Beispiel Verkaufsartikel mit Preisschildern versehen werden. In den vierziger Jahren experimentierte die japanische SATO Holdings Corporation bereits mit thermischen Verfahren, die zur Grundlage für die Entwicklung von Etikettendrucker wurden.

Das Unternehmen spezialisierte sich bald darauf als Hersteller für portable Etikettiergeräte. Allerdings führten die asiatischen Spezialisten erst 1981 einen thermischen Drucker ein, mit dem selbstklebende Etiketten produziert werden konnten. Derartige Maschinen ließen sich mit bestimmten Computern verbinden.

Diese Idee wurde durch andere Hersteller aufgegriffen. Als der Heimcomputer entstand, produzierten unterschiedliche Unternehmen auch Etikettendrucker, die mit den Rechnern interagierten. Heute gehören derartige Drucker zum festen Bestandteil des Produktionssortiments von Druckspezialisten wie Epson oder Star Micronics.

Mit den ersten Geräten, die in den achtziger Jahren verkauft wurden, haben diese Drucker aber nur noch das thermische Verfahren gemein. Ansonsten wurden die Maschinen fortentwickelt und an heutige Computer angepasst.

Aktuelle Modelle in der Übersicht

cd-beschriftungDie Etikettendrucker, die der Verbraucher zurzeit erwerben kann, unterscheiden sich von den Maschinen, die früher gekauft werden konnten. Sie werden mit Hilfe des USB-Anschlusses mit dem Rechner verbunden. Die modernsten Geräte sind auf dem aktuellsten Stand der Technik. Hier werden die Daten zumeist über einen USB 3.0 Anschluss übertragen. Manche Etikettendrucker besitzen zudem eine LAN- oder sogar eine WLAN-Schnittstelle, die eine drahtlose Übertragung von Druckdaten ermöglichen.

Einige Drucker, mit denen Etikette erstellt werden können, sind sogar mit einem Eingang für SD-Karten ausgestattet. So können diese Datenspeicher verwendet werden, um bestimmte Etikette zu drucken. Einige Geräte lassen sich sogar mit dem Smartphone bedienen, mit denen moderne Etikettiergeräte interagieren. Die Hersteller bieten oftmals auch für derartige Endgeräte spezielle Apps an, mit denen Verbraucher Etiketten erstellen und drucken können.

Zwar zeichnen sich die heutigen Etikettendrucker oftmals durch moderne Technologie aus, die in den Geräten verwendet wird, allerdings eignen sich nicht alle Maschinen für die Erstellung von hochwertigen Labels. Verbraucher, die zum Beispiel Etiketten für CDs, DVDs oder Blu-rays erstellen wollen, sollten sich daher ganz genau informieren, bevor sie eine Maschine erwerben. Auf dieser Internetseite finden Sie daher zahlreiche Rezensionen, die über die Stärken und Schwächen der Etikettendrucker aufklären, die zuvor in der Praxis getestet wurden.

Nützliches Zubehör für Etikettendrucker

Mit praktischem Zubehör lässt sich der Funktionsumfang einiger Etikettendrucker erweitern. So bieten manche Hersteller hilfreiche Abwickler, mit denen die Drucker auch mit größeren Rollen bestückt werden können. Andere Hilfsmittel erleichtern die Reinigung von Druckköpfen. Mit optionalen Tastaturen wird wiederum die Bedienung erleichtert. Wir stellen die besten Hilfsmittel vor, die die Arbeit vereinfachen.

Beachten Sie aber, dass sich derartiges Zubehör nicht mit jedem Etikettendrucker verwenden lässt. Gerade die einfachen Modelle können manchmal nicht mit den Hilfsmitteln interagieren. Konsultieren Sie daher am besten die Betriebsanleitung ihres Gerätes. Dort erläutern die meisten Hersteller, ob der Drucker mit Zubehör ausgestattet werden kann. Ansonsten hilft ein Blick auf die Internetseite des jeweiligen Druckerproduzenten. Dort wird oftmals darüber aufgeklärt, ob das jeweilige Etikettiergerät über die erforderlichen Anschlüsse verfügt, an die das Zubehör angeschlossen wird.

Zusätzliche Auf- und Abwickler im Überblick

Die großen Hersteller von Etikettendruckern bieten oftmals nur Rollen an, mit denen die Geräte bestückt werden. Unternehmen wie Brother oder Epson, die hochwertige Etikettengeräte herstellen, offerieren zum Beispiel nur wenige Rollen, die in die Geräte integriert werden. Wer weiteres Zubehör nutzen möchte, ist auf die Produkte von Fremdherstellern angewiesen.

Einige Fremdhersteller produzieren spezifische Abwickler, auf der ganz besonders große Rollen Platz finden, die nicht in jeden Etikettendrucker passen. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Abwickler, die hinter dem Gerät aufgestellt werden, können auch wesentlich breitere Etikettenrollen genutzt werden, die der eigentliche Drucker ansonsten nicht verarbeiten kann. Derartige Abwickler kosten nur wenig Geld. Einfache Varianten können bereits zu einem Preis von rund 20 Euro erworben werden.

Ein weiteres Hilfsmittel sind optionale Aufwickler, die vor dem Drucker platziert werden. So kann gerade bei Seriendrucken von Labeln und Etiketten die Arbeit erleichtert werden, weil die Rollen den Ausdruck aufwickeln. Dabei passen sich derartige Aufwickler oftmals an die Geschwindigkeit des Druckers an. Sie verfügen über einen eigenen Antrieb. Der Strom wird über ein integriertes Netzteil generiert. Derartiges Zubehör hat allerdings seinen Preis. So kostet der Aufwickler Labelmate MC-11 rund 200 Euro.

Optionale Tastaturen in der Übersicht

regal-schubladenManche Etikettendrucker verfügen über einen zusätzlichen USB-Eingang, an den Zubehör angeschlossen werden kann. Bestimmte Modelle, die unter anderem durch das Unternehmen Zebra produziert werden, lassen sich daher mit besonderen Tastaturen verbinden. Diese für Etikettendrucker geschaffenen Eingabehilfen verfügen nicht nur über Tasten, sondern auch über ein Display, das die Eingaben visualisiert.

Mit Hilfe der Tastatur können Etiketten erstellt werden, ohne dass ein Computer angeschlossen sein muss. Zuvor gespeicherte Vordrucke, die im internen Speicher der Etikettendrucker hinterlegt werden, lassen sich über die Tastatur aufrufen. Danach können variable Daten eingegeben werden, die den Vordruck ergänzen. Derartige Tastaturen sind oftmals eine Arbeitserleichterung sein, kosten aber viel Geld. Selbst für einfache Modelle müssen Verbraucher häufig um die 200 Euro investieren.

Hilfreiches Reinigungsmaterial im Überblick

Viele Hersteller, die nützliches Zubehör produzieren, offerieren praktische Labelmate MC-11 shilfen für gängige Etikettendrucker. So bieten sie unter anderem komplette Sets an, die alle Dinge beinhalten, die für die Reinigung des Druckers benötigt werden. Die Komplettsets bestehen aus unterschiedlichen Reinigungsmaterialien, durch die die Druckköpfe, die Walzen und die Lichtschranke von unterschiedlichen Etikettendruckern gereinigt werden können.

Derartige Sets verbessern die Druckqualität, die mit der Zeit nachlässt. Durch die regelmäßige Reinigung kann die Lebensdauer des Gerätes deutlich verlängert werden. Komplette Reinigungspakete sind zu Preisen von um die 30 Euro erhältlich. Eine Alternative sind Reinigungskarten, die das Gerät durchlaufen, um Köpfe und Walzen zu reinigen. Oftmals kosten 20 Karten, die für ebenso viele Reinigungen verwendet werden können, etwa 20 Euro.

Etikette oder Aufkleber: ein Vergleich

Mit den praktischen Etikettendruckern können unterschiedliche Labels erstellt werden, die in kurzer Zeit aus der Maschine gelangen, wenn der Druckauftrag erteilt wurde. Ideal zum Beschriften von CDs oder anderen Datenträgern. Auch Aktenordner lassen sich mit diesen Maschinen beschriften. Selbst Namensschilder oder Adresskleber sind mit einem guten Etikettendrucker in kurzer Zeit erstellt. Daher werden diese Maschinen von Verbrauchern benutzt, die sich die Arbeit erleichtern wollen.

Falls kein Etikettendrucker verwendet wird, fällt die Beschriftung schwer. In diesem Fall kann aber auch der herkömmliche Tintenstrahl- oder Laserdrucker verwendet werden. Schließlich lassen sich diese Drucker mit selbstklebenden Materialien bestücken. So können sogar farbenfrohe Aufkleber erstellt werden. Beide Druckmethoden haben Vor- und Nachteile, die wir in diesem Artikel beleuchten.

Vor- und Nachteile des Etikettendrucks

artikel-labelsWer einen Etikettendrucker verwendet, kann unterschiedliche Beschriftungen, die um grafische Darstellungen ergänzt werden, in kurzer Zeit erstellen. Einfache Modelle kosten nur wenig Geld. Sie verfügen über eine Druckbreite von mindestens 14 Millimetern. Mit diesen Geräten lassen sich zum Beispiel Namensschilder erschaffen.

Andere Gegenstände können ebenfalls beschriftet werden. Weil die einfachen Etikettendrucker allerdings lediglich in einer Auflösung von 200 DPI arbeiten, hält sich die Druckqualität in Grenzen. Aufwendige Fotos können mit diesen einfachen Varianten des Etikettendruckers nicht gedruckt werden.

So können mit diesen Geräten keine Aufkleber entstehen, die zur Werbung eingesetzt werden können. Zwar verarbeiten Etikettendrucker auch einfarbige Grafiken, doch die Qualität eines im Tinten- oder Lasterstrahldruckers erzeugten Aufklebers wird nicht erreicht.

Bei der Nutzung eines Etikettendruckers entfällt das lästige Schneiden, weil die Maschinen besondere Rollen bedrucken, die durch eine Schneideeinheit getrennt werden. Mit einem herkömmlichen Tintenstrahl- oder Laserdrucker, die keine Schneidevorrichtung besitzen, ist das nicht möglich. Hier muss der Nutzer zur Schere greifen, um die Labels zu trennen.

Nach- und Vorteile des Druckes von Aufklebern

Aufkleber können im klassischen Drucker entstehen. Nötig ist nur das richtige Trägermaterial, das von unterschiedlichen Herstellern zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich um Folien, dessen Vorderseite bedruckt werden kann. Die Rückseite verfügt über eine Klebeschicht, die von einer abziehbaren Folie geschützt wird. Wenn die Folie entfernt wird, kann der Aufkleber an den gewünschten Orten verklebt werden.

So können Verbraucher ihren Drucker nutzen, um hochwertige Aufkleber in hohen Auflösungen zu drucken. Dabei können auch Fotos verarbeitet werden. Schließlich drucken viele Geräte mittlerweile in einer Auflösung von 1.200 DPI. Allerdings hat die Qualität ihren Preis. So kostet nicht nur das Trägermaterial viel Geld, es fallen auch Kosten für die Tinte an, die während des Drucks verbraucht wird.

Gerade wenn Aufkleber in Serie gedruckt werden, entstehen hohe Kosten. Für die Erzeugung von selbstklebenden Beschriftungen ist das Trägermaterial zwar zu gebrauchen, es muss allerdings mühsam geschnitten werden. Die Reste lassen sich nicht mehr verwenden. So entsteht Müll. Teure Aufkleber zu drucken lohnt sich also nur, wenn Fotos oder hochauflösende Grafiken eingebettet werden. Ansonsten ist der Etikettendrucker zumeist die preiswertere Alternative.

Selbst drucken oder drucken lassen?

Etiketten lassen sich im herkömmlichen Tinten- oder Laserstrahldrucker kaum erzeugen. Zwar bieten die Hersteller auch selbstklebende Folien an, die bedruckt werden können, allerdings ist die Arbeit mühsam, wenn größere Margen zu erstellen sind. Schließlich müssen diese Etiketten ausgedruckt und geschnitten werden.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Verbraucher für die Nutzung eines zusätzlichen Etikettendruckers. Derartige Geräte drucken auf papierne Rollen, die bei Bedarf getrennt werden. So können in kurzer Zeit zum Beispiel Adressaufkleber oder Namenschilder erzeugt werden, ohne dass zur Schere gegriffen werden muss.

Eine weitere Möglichkeit der Erstellung von Etiketten wird durch unterschiedliche Druckdienstleister offeriert. Sie bieten den Druck der Labels an. Der Verbraucher kann zumeist ganz genau festlegen, in welcher Auflage und in welcher Größe die Beschriftungen entstehen sollen. Wir haben die Möglichkeiten verglichen, um Ihnen die Vor- und Nachteile zu verdeutlichen.

Professionelle Etikettendruckmaschine

Etikettendruck durch Experten

Wer die Arbeit abgibt, erspart sich Zeit. Schließlich bieten verschiedene Unternehmen, die sich auf den Druck von Materialien spezialisiert haben, auch im Internet ihre Dienste an. Dort können Verbraucher nicht nur Aufkleber, Fotos oder Bücher drucken lassen, sondern auch unterschiedliche Etiketten in Auftrag geben.

Dabei können die Nutzer unter anderem die Art des Papiers, die Größe des Drucks und die Höhe der Auflage durch einfache Tastatureingaben bestimmen, bevor sie ihre Bestellung bestätigen. Im Anschluss werden die Etiketten in den digitalen Druckern der Dienstleister erzeugt. Das Schneiden übernehmen zumeist Laser-Anlagen, so dass unterschiedliche Formen erschaffen werden können.

Die Dienstleistung hat allerdings ihren Preis. Selbst kleine Margen können den Ankaufspreis eines einfachen Etikettendruckers übersteigen. So verlangt ein bekannter Dienstleister, der die Erde bunter machen möchte, für 500 Etiketten-Exemplare einen Preis von etwa 200 Euro. Falls derartige Aufträge öfter getätigt werden, wird selbst der Preis für professionelle Etikettengeräte überschritten, die um die 1.000 Euro kosten.

Etikettendruck im eigenen Gerät

projekt-mappeVerbraucher können sogar Etikettendrucker erwerben, die deutlich günstiger sind. Für viele Zwecke reichen diese Geräte vollkommen aus. Sie können ebenfalls größere Margen bearbeiten, ohne dass teure Aufträge bei fremden Anbietern erstellt werden müssen. Nur wenn hohe Auflagen von Etiketten in kurzer Zeit erzeugt werden sollen, und kein Drucker vorhanden ist, sind die Dienstleister eine Alternative.

In allen anderen Fällen empfiehlt sich die Nutzung eines eigenen Gerätes. Diese erzeugen ebenfalls Etiketten. Zumeist arbeiten sie in einer Geschwindigkeit von mindestens 90 Millimetern pro Sekunde. Natürlich reicht dieses Tempo nicht an die Geschwindigkeit der professionellen Druckmaschinen heran, die im digitalen Druckgeschäft gebraucht werden, allerdings ist das oftmals auch gar nicht erforderlich.

Gerade wenn lediglich einfache Beschriftungen erzeugt werden sollen, die in geringen Auflagen benötigt werden, sind die eigenen Maschinen eine gute Alternative. Wer seine Datenträger beschriften oder von Zeit zu Zeit Adressaufkleber erstellen möchte, wird mit den Dienstleistern, die zumeist nur in hohen Auflagen drucken, nicht glücklich werden. In diesem Fall ist die Anschaffung eines eigenen Gerätes zu empfehlen.

Alternativen zum Etikettendrucker

Etiketten werden vielfach genutzt. Professionelle Onlineshops verwenden die selbstklebenden Labels, um den Versand von Waren zu vereinfachen. Auch die Lebensmittelindustrie nutzt oftmals Etikette, um Waren mit Mindesthaltbarkeitsdaten zu versehen. Zumeist kommen unterschiedliche Etikettendrucker zum Einsatz, die nicht mit Tinte, sondern mit thermischen Druckverfahren arbeiten.

Mit diesen Geräten können selbstklebende Beschriftungen erzeugt werden, die auf Nahrung oder Waren platziert werden. Die Maschinen werden aber auch verwendet, um Namenschilder oder Beschriftungen für Datenträger zu generieren. Heutige Etikettendrucker arbeiten entweder mit dem Thermodirektdruck- oder mit dem Thermotransverfahren, die beide Hitze erzeugen. Dabei fährt der Druckkopf über das Material, aus dem das Etikett erzeugt wird.

Beide Verfahren bieten die besten Möglichkeiten, um einen gleichmäßiges Druckbild zu generieren. Dabei arbeiten sowohl Thermodirekt- als auch Thermotransverdrucker oftmals mit rasanten Geschwindigkeiten, so dass eine Vielzahl von Etiketten in kurzer Zeit erstellt werden kann. Derartige Geräte sind bereits ab einem Preis von um die 100 Euro erhältlich. Es muss allerdings nicht immer ein Etikettendrucker sein. Schließlich gibt es einige Alternativen, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Nadeldrucker als Alternative

laserdruckerEtiketten können auch mit einem klassischen Nadeldrucker erzeugt werden. Derartige Geräte waren einstmals weit verbreitet, wurden aber durch den Farb- und Laserdrucker verdrängt. Allerdings produzieren einige Unternehmen noch immer Nadelgeräte, mit denen auch Etiketten bedruckt werden können.

Die mit einem Computer verbundenen Geräte nutzen eine Reihe von Nadeln, die beim Druckvorgang auf ein Farbband geschlagen werden, das sich unterhalb des Druckmaterials befindet. So wird ein Kontakt zwischen dem Material und dem Farbband hergestellt.

Nadeldrucker können mit spezifischem Etikettenpapier bestückt werden, das bis heute produziert wird. Falls nur selten Etiketten gedruckt werden sollen und noch ein Nadeldrucker vorhanden ist, kann diese Möglichkeit des Etikettendruckes eine Alternative sein. Dabei müssen allerdings einige Nachteile in Kauf genommen werden. Zwar zeichnen sich derartige Geräte oftmals durch eine hohe Lebensdauer aus, besitzen aber kein gutes Druckbild. Daher eignen sich Nadeldrucker nur für manche Etikette.

Wer Versandbeschriftungen erstellen möchte, wo das Aussehen der Schrift keine große Rolle spielt, kann allerdings durchaus zum Nadeldrucker greifen. Grafiken lassen sich mit diesen Geräten allerdings nicht drucken. So kann das Versandetikett nicht mit dem Firmenlogo versehen werden. Heutige Etikettendrucker, die zudem wesentlich leiser als die Nadelgeräte sind, verarbeiten hingegen oftmals auch Grafiken.

Zumeist sind nur Ausdrucke in schwarzer Farbe möglich. Nur wenige Nadeldrucker können farbige Schriftfelder erzeugen. Auf ein farbiges Schriftbild, durch das ein Etikett aufgewertet wird, müssen Nutzer eines Nadeldruckers daher verzichten. Wer farbige Schriften auf seinem Etikett verwenden möchte, sollte daher eher einen Etikettendrucker verwenden. Schließlich können derartige Geräte heute oftmals unterschiedliche Farben generieren, wenn die richtige Rolle verwendet wird.

Laserdrucker als Alternative

Ein weiteres Gerät, das zum Erzeugen von Etiketten genutzt werden kann, ist der Laserdrucker. Diese Maschinen arbeiten schon lange nicht mehr nur im klassischen Schwarz. Sie können auch Farben erzeugen. Im Innern der Maschine befindet sich zumeist eine Bildtrommel oder ein Endlosband, das das Druckbild und die Belichtung in einem einzigen Druckdurchlauf erzeugt.

Für diese Geräte sind ebenfalls Etiketten erhältlich, die nach Belieben bedruckt werden können. Allerdings kostet der Druck viel Geld. Schließlich wird bei jedem Druck teures Tonerpulver verbraucht, das sich in einer Kartusche befindet. Diese muss von Zeit zu Zeit erneuert werden, wodurch hohe Kosten entstehen können.

Das Drucken mit einem Etikettiergerät ist wesentlich günstiger, weil keine Kartusche getauscht werden muss. Daher kommen Laserdrucker nur in seltenen Fällen zum Einsatz, um Etikette zu drucken. Der Ausdruck muss zudem geschnitten werden. Diese Arbeit kostet viel Zeit und Mühe. Etikettendrucker besitzen eine Schneideeinheit, die diese Arbeit übernimmt. So wird Arbeitszeit gespart, wenn diese Geräte eingesetzt werden.

Weiterführende Informationen und Quellen:

  1. Die Internetseite PC-Hilfe klärt unter anderem über die Installation von Etikettendruckern auf:
    http://pchilfe.org/wiki/Etikettendrucker
  2. Die Internetseite PC-Pedia stellt Druckverfahren und Anwendungsbereiche von Etikettendruckern vor:
    http://pc-pedia.de/2014/09/etikettendrucker-unverzichtbar-im-versandhandel/
  3. Das Online-Lexikon Etikettenwissen informiert über unterschiedliche Druckverfahren:
    http://www.etikettenwissen.de/wiki/Thermodirekt_oder_Thermotransfer
  4. Das Nachschlagwerk Wikipedia fasst in einem Eintrag Erkenntnisse zum thermischen Druckverfahren zusammen, das heutige Etikettengeräte nutzen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Thermodruck
  5. Das Online-Lexikon Etikettenwissen klärt über Anwendungsbereiche auf, in denen selbstklebende Materialen verwendet werden:
    http://www.etikettenwissen.de/wiki/Kategorie:Einsatzgebiete
  6. Das Unternehmen Tonerpartner, das seit 1993 unterschiedliche Patronen an Verbraucher verkauft, informiert auf seiner Internetseite ebenfalls über den Etikettendruck:
    http://www.tonerpartner.de/etikettendrucker/

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