Gasmelder Test 2018 • die 10 besten Gasmelder im Vergleich

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Schabus GasmelderSchabus Gasmelder

79,97 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Schabus Gasmelder
Vorteile
  • IP 20o Schalldruck
  • Einfache Installation
  • Akustische und optische Warnung
  • Detektion von Stadt-
  • Erd- und Flüssiggasen

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Schabus

    • Gewicht: 9,07 g

    • Abmessungen: 52x27x29 mm




    • Leistungsaufnahme: ca. 3 Wo

    • Funktionsbereich Sensor: -10 °C / +50 °Co

    • Kabel Ø: 3,5



2 Gasmelder CHUDONGGasmelder CHUDONG

28,89 Euro
Listenpreis: EUR 28,89
Kundenbewertung: 4.2 von 5

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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Gasmelder CHUDONG
Vorteile
  • Einfach zu installieren
  • Digitale Anzeige
  • Hochwertige elektronische Bauteile

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: CHUDONG

    • Gewicht: 281 g

    • Abmessungen: 13,2 x 9,1 x 3,9 cm




    • Stromversorgung: AC 100-250 V 50-60 Hz

    • Betriebstemperatur: 0-50 °C

    • Umwelt Bescheidenheit: 10%-95%



3 Smartwares GasmelderSmartwares Gasmelder

66,47 Euro
Listenpreis: EUR 67,90
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
Smartwares Gasmelder
Vorteile
  • Detektiert 4 Gase
  • Hochwertiger Kohlenmonoxid-Sensor
  • Testtaste für Funktionsprüfung
  • Stummtaste

Nachteile
  • Fehlalarme

  1. Technische Details



    • Hersteller: Smartwares

    • Gewicht: 331 g

    • Abmessungen: 5 x 15 x 17,5 cm





    • Betrieb nur mit 230V

    • Batterien notwendig: Nein

    • FIGARO GAS-Halbleitersensor für 24 Stunden Rundum-Schutz



4 Smartwares RM400 GasmelderSmartwares RM400 Gasmelder

25,55 Euro
Listenpreis: EUR 34,94
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
Smartwares RM400 Gasmelder
Vorteile
  • Prüftaste für Funktionskontrolle
  • Einfache Installation
  • 85 dB Alarmsignal
  • Deutliche LED-Anzeige

Nachteile
  • Batterieverbrauch
  1. Technische Details



    • Hersteller: Smartwares

    • Gewicht: 345 g

    • Abmessungen: 3,5 x 14,5 x 17 cm




    • 5 Jahren Lebensdauer

    • Gaserfassungsbereich 20 - 40 m²

    • 85 dB Alarmsignal



5 mumbi GM100 Gasmeldermumbi GM100 Gasmelder

28,99 Euro
Listenpreis: EUR 39,99
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
87%
" gut"
mumbi GM100 Gasmelder
Vorteile
  • Prüftaste für Funktionstest
  • Externe Stromversorgung
  • Backup 9V Blockbatterie

Nachteile
  • Kleber sehr schlecht
  1. Technische Details



    • Hersteller: mumbi

    • Gewicht: 390 g

    • Abmessungen: 15,5 x 5 x 15,5 cm





    • Inkl. Netzteil 220/230V und Batterie

    • Alarm Lautstärke: 85dB

    • Prüftaste für einen Funktionstest




6 FireAngel NG-9B-INT GasmelderFireAngel NG-9B-INT Gasmelder

37,00 Euro
Listenpreis: EUR 58,39
Kundenbewertung: 2.2 von 5

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Top10 Bewertung
84%
" gut"
FireAngel NG-9B-INT Gasmelder
Vorteile
  • Kabelfreie Installation
  • 5 Jahre Herstellergarantie
  • Test-/Stummtaste
  • Modernes ergonomisches Design

Nachteile
  • leise
  1. Technische Details



    • Hersteller: FireAngel

    • Gewicht: 286 g

    • Abmessungen: 10,9 x 3,7 x 6,7 cm




    • Meldet bereits bei 10 % unterhalb der UEG

    • Alarm Lautstärke: 85 dB

    • Batterieart: Lithium



7 REV Ritter Gasmelder MX 50REV Ritter Gasmelder MX 50

--- Euro
Listenpreis: EUR 69,99
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
80%
" gut"
REV Ritter Gasmelder MX 50
Vorteile
  • Keine Installation
  • Sofort betriebsbereit
  • Kontrollleuchte und Prüftaste

Nachteile
  • Preis
  • Langlebigkeit

  1. Technische Details



    • Hersteller: REV Ritter

    • Gewicht: 281 g

    • Abmessungen: 23,5 x 14,4 x 8,1 cm




    • Volt: 250 Volt

    • Watt: 3500 Watt

    • Funktionskontrolle automatisch, 1x pro Minute




8 Elro RM400 GasmelderElro RM400 Gasmelder

29,32 Euro
Listenpreis: EUR 29,32
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
77%
" gut"
Elro RM400 Gasmelder
Vorteile
  • 85 dB Alarmsignal
  • Prüftaste für Funktionskontrolle
  • Gaserfassungsbereich 20 - 40 m²
  • Einfache Installation

Nachteile
  • Batterieverbrauch
  • kurzes Stromversorgungskabel
  1. Technische Details



    • Hersteller: Elro

    • Gewicht: 399 g

    • Abmessungen: 18 x 4,5 x 15,5 cm




    • Geräuschpegel: 90 dB

    • Material: Kunstoff

    • Prüftaste für Funktionskontrolle




9 Gasmelder VOOKIGasmelder VOOKI

18,99 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
73%
" gut"
Gasmelder VOOKI
Vorteile
  • Tonalarm & LED-Digitalanzeige
  • Einfach zu bedienen
  • Mikroprozessor-MCU

Nachteile
  • Keine deutsche Betriebsanleitung
  • Schriller Ton
  1. Technische Details



    • Hersteller: VOOKI

    • Gewicht: 136 g

    • Abmessungen: 6,9 x 6,5 x 12 cm




    • Betriebsspannung: 100-240V / AC

    • Netzfrequenz: 50 / 60Hz

    • Nennleistung: <2W



10 mumbi CM100 Gasmeldermumbi CM100 Gasmelder

23,99 Euro
Listenpreis: EUR 27,99
Kundenbewertung: 4.2 von 5

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Top10 Bewertung
70%
" gut"
mumbi CM100 Gasmelder
Vorteile
  • inkl. Batterie
  • Einfache drahtlose schnelle Montage
  • Sensor Lebensdauer

Nachteile
  • Kurze Anleitung
  • Detektor ist sehr begrenzt
  1. Technische Details



    • Hersteller: mumbi

    • Gewicht: 186 g

    • Abmessungen: 11,4 x 5,3 x 11,4 cm





    • akusitischer und optischer Alarm

    • CO Sensor: zertifiziert nach DIN EN 50291

    • Batterieart: Alkaline



Was ist ein Gasmelder?

Ein Gasmelder ist dafür zuständig, rechtzeitig Alarm auszulösen, wenn sich die Gaskonzentration in der Umgebung erhöht. Abhängig von der Art des Gasmelders können verschiedene Gase detektiert werden. Durch die frühe Erkennung kann man die Brandgefahr und auch das Risiko einer Gasvergiftung verringern. Das ist vor allem in Zimmern nützlich, in denen andere Geräte wie Wärmemelder aufgrund der höheren Temperatur versagen.

Die Gasmelder aus dem Test 2018 werden als lebensrettende Geräte eingesetzt. In der eigenen Wohnung oder im Wohnmobil entwickeln sich durch die Gasheizung oder durch andere Gerätschaften gefährliche Gase. Mit ihren Gassensoren stellen die kleinen Geräte fest, wie hoch die Konzentration der Gase in der Raumluft ist. Wenn das Warnsignal ausgelöst wird, hat man noch ausreichend Zeit, um schnell durchzulüften und das Zimmer zu verlassen.

Wie funktioniert ein Gasmelder?

Wie funktioniert ein Gasmelder im TestDie Gasmelder können abhängig von der eingesetzten Sensorik verschiedene Gase erkennen. Sie reagieren beispielsweise auf einen erhöhten Kohlenstoffmonoxidgehalt in der Luft oder auf Erdgas. Zu diesem Zweck sind viele Gasmelder aus dem Test mit einem elektrochemischen Sensor ausgestattet. Dieser ist sozusagen eine nicht komplette Batterie. Ihr Elektrolyt wird erst durch das Gas vervollständigt, das durch die halbdurchlässige Membrane eintreten kann. Mit dem Gas fließt der Strom und wird dabei in Abhängigkeit zur Gaskonzentration stärker oder schwächer. So ein elektrochemischer Sensor ist extrem empfindlich, kann jedoch gerade unter hohen Gaswerten in der Luft leiden. Zudem hängt seine Haltbarkeit von der Luftfeuchtigkeit und der Umgebungstemperatur ab.

Der optoakustische Sensor in einem Gasmelder misst die spezifische Frequenz der Gasmoleküle. Wenn ein Gas mit einem gepulsten Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt wird, kommt es zu einer Druckschwankung, die die Lichtpulse nachbildet. Diese Schwankung lässt sich mithilfe eines Mikrofons in Form von Schallwellen messen. Nachdem der Sensor das Signal erzeugt hat, wird es linearisiert, um die genaue Gaskonzentration festzustellen. Sowohl das Mikrofon als auch die anderen Komponenten sind recht beständig, sodass der optoakustische Sensor eine lange Haltbarkeit hat.

Auch ein Infrarot-Absorptions-Sensor ist häufig in den Gasmeldern aus dem Test 2018 verbaut. Dieser ist dafür zuständig, die Eigenschwingfrequenz vom Gas zu erkennen. Wenn ein Lichtstrahl eine Gaswolke durchquert, erfolgt eine Dämpfung, was von dem Fotosensor auf der anderen Seite detektiert wird. Hier dient die Signalabschwächung als Basis für die Messung der Gaskonzentration.

Die Kohlenmonoxidwarnmelder gehören einer anderen Kategorie an und sind damit nicht zu den klassischen Gasmeldern zu rechnen. Hier spricht man auch von CO und CO2 Meldern.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Durch den Einsatz von Gasmeldern sollen lebensbedrohliche Gaskonzentrationen festgestellt werden, sodass eine frühe Warnung ausgelöst wird. Entsprechend schnell kann man etwas gegen das aktuelle Risiko unternehmen. Für bestimmte Umgebungen besteht nur eine vorübergehende Gefahr, sodass portable Meldegeräte verwendet werden können. Bei einer dauerhaften Gefährdung sollte man hingegen eine Festinstallation verwenden.

Vorteile & Anwendungsbereiche von Gasmeldern im TESTDie bedrohliche Konzentration von Gas in der Luft wird beispielsweise durch ein Leck in der Gasflasche verursacht. Möglicherweise wird dadurch die Explosionsgrenze in einem abgeschlossenen Raum erreicht. Auch wenn Gas aus einem Tank oder einer öffentlichen Leitung austritt, bietet ein Gasmelder einen guten Explosionsschutz. Eine geringe Gasmenge löst zwar oft noch keine Explosion aus, doch das Gas könnte sich entzünden und abbrennen. Im Anschluss entsteht womöglich ein Folgebrand, der sich kaum noch löschen lässt. In gut gelüfteten Räumen reduziert sich die Gefahr einer zu hohen Gaskonzentration, trotzdem sollte man aufpassen, dass die Raumluft möglichst frei von brennbaren Gasen und Dämpfen bleibt.

Die Risiken einer Gasvergiftung oder einer Explosion betreffen nicht nur Altbauwohnungen und Campingwagen. Hier allerdings scheint die Gefahr am größten zu sein. Dabei geht es nicht nur um den Schutz vor Kohlenmonoxid und –dioxid, sondern auch um mehr Sicherheit, wenn Erdgas oder Propangas eingesetzt wird. Aus diesem Grund empfehlen die Experten, unter bestimmten Umgebungsbedingungen zuverlässige Gasmelder einzusetzen. Vor allem, wenn man eine Gastherme in der Wohnung hat und mit Gas kocht, lohnt sich die Anschaffung von hochwertigen Gasmeldern aus dem Test.

Welche Arten von Gasmelder gibt es?

Die Gasmelder lassen sich in verschiedene Kategorien aufteilen. Besonders häufig kommen Brand- und Rauchgasmelder zum Einsatz. Auch CO Melder werden immer öfter im eigenen Haus oder im Wohnwagen verwendet. Hier sollen jedoch die Erdgas-, Flüssigkeitsgas- und Propangasmelder im Vordergrund stehen.

Welche Arten von Gasmelder gibt es in einem TestBei den Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmeldern handelt es sich um Geräte, die Methan sowie Erdgas in der Luft detektieren. Diese Art der Gasmeldegeräte sind besonders oft vorzufinden, was damit zusammenhängt, dass in den meisten Wohnungen mit Erdgas geheizt wird. Grundsätzlich gilt die Erdgasheizung als sichere Installation und das Erdgas hat einen ordentlichen Heizwert. Ganz ungefährlich ist es jedoch nicht, da sich Erdgas relativ leicht entflammen kann. Wenn ein Gasleck entsteht, kann sogar eine Explosion ausgelöst werden. Erdgas steigt nach oben, da es ein geringeres Gewicht als Luft hat, darum gehört der Erdgasmelder an die Zimmerdecke.
Im Vergleich zu den CO2 Meldern werden die meisten Erd- und Flüssiggasmelder nicht mit einer Batterie betrieben, sondern mit dem Stromnetz verbunden. Abhängig vom Einsatzort kann man die Gasmelder direkt mit dem 230 Volt Hausstromnetz koppeln oder mit dem 12 Volt Netz vom Wohnwagen oder vom Hausboot. Die Warnmelder mit Netzanschluss eignen sich vor allem für die Festinstallation im eigenen Haus, während die Geräte mit Batterie für den mobilen Gebrauch infrage kommen.

In einigen Bereichen sind die Kombi-Gasmelder eine sichere Lösung. Diese Geräte sind darauf ausgelegt, verschiedene Gase zu erkennen. Neben Erdgas erkennt ein solcher Melder auch Kohlenmonoxid. Allerdings braucht man oft trotzdem noch einen zusätzlichen Rauchmelder, um ganz sicher zu gehen, dass nichts passiert.

Hier sollen zunächst die Vorteile der Erdgasmelder aufgeführt werden:

  • Rechtzeitige und zuverlässige Detektion von Erdgas
  • Simple Montage
  • Günstiger Preis
  • bei Batteriebetrieb überall einzusetzen

Die Nachteile der Erdgasmelder:

  • Nur Installation oben bzw. an der Zimmerdecke möglich
  • Erkennt nur Erdgas und Methan (keine anderen Gase)

Für den Campingbereich bieten sich Propangasmelder an, denn hier wird zumeist mit Propangas geheizt und auch gekocht. Propangas ist leicht entflammbar und farblos. Es wird in abgefüllten Flaschen verkauft und erlaubt eine flexible Nutzung. Grundsätzlich lassen sich die Propangasflaschen gut handhaben, doch wenn ein Leck entsteht, steigt das Risiko eines Brandes. Beim Austreten bleibt das Propangas in Bodennähe, daher gehört der Propangasmelder ebenfalls nach unten.

Die Vorteile der Propangasmelder:

  • Schnelle Detektion von Propangas
  • Einfach aufzustellen
  • Geringer Preis

Die Nachteile der Propangasmelder:

  • Bodennahe Installation kann störend sein
  • Lediglich zur Erkennung von Propangas geeignet

Auch wenn sich der Test der Gasmelder vorwiegend auf die Erdgas- und Flüssiggasmelder konzentriert, sollen die CO Melder als spezielle Melderart vorgestellt werden. Sie geben ein frühes Warnsignal an, wenn hochgiftiger Kohlenmonoxid austritt. Wenn sich Kohlenstoff und Sauerstoff verbinden, können schon ein paar Atemzüge tödlich sein. Kohlenmonoxid entsteht, wenn kohlenstoffhaltige Teile nicht komplett verbrennen.

Die Vorteile der CO Melder:

  • Sichere Erkennung von CO Gas
  • Zügige und simple Montage
  • Für viele Einsatzbereiche geeignet
  • Oft mit Voralarm ausgerüstet

Die Nachteile der CO Melder:

  • Lassen sich nur im oberen Wandbereich oder an der Decke installieren
  • ausschließlich zur Erkennung von CO geeignet

So werden die Gasmelder getestet

So werden die Gasmelder getestetDer Test der Gasmelder hat sich mit vielen Besonderheiten befasst. Um zu wissen, welche Geräte für die jeweilige Nutzung geeignet sind, sollte man die genauen Produktmerkmale checken. Die Gaserkennung steht dabei im Vordergrund, doch auch die Montage, die Stromversorgung und weitere Kriterien wirken sich auf die Kaufentscheidung aus. Hier wurden die wichtigsten Aspekte zusammengestellt, die bei der Auswahl eine Rolle spielen.

Die Energieversorgung

Die Gasmelder aus dem aktuellen Vergleichstest werden zumeist mit dem Stromnetz gekoppelt. Es gibt aber auch Geräte, die mit einer Batterie betrieben werden. Bei der Nutzung eines Gasmelders sollte man berücksichtigen, dass der Energieverbrauch im Verhältnis zum Rauchmelder höher ist. Genau darum ist der Anschluss ans Stromnetz eine zweckmäßige Lösung. Teilweise ist auch beides möglich, sodass der Gasmelder seine Energie entweder aus einer Batterie zieht oder aus dem Stromnetz. Bei diesem Duo-Betrieb erhöht sich die Sicherheit, denn falls der Strom ausfällt, funktioniert das Meldegerät trotzdem noch zuverlässig.

Mit oder ohne Display

Bei vielen Gasmeldern aus dem Test ist kein Display vorhanden. Dabei ist eine Anzeige über die Gaskonzentration in der Luft durchaus nützlich. So kann man den aktuellen Wert zu jedem Zeitpunkt ablesen und so die Situation im Blick behalten. Abhängig vom Einsatzbereich und von den eigenen Sicherheitsansprüchen lohnt sich eventuell der Kauf eines Gasmelders mit übersichtlichem Display.

Die Material- und Verarbeitungsqualität

Im Normalfall wird die Sensorik der Meldegeräte von einem robusten Gehäuse aus Kunststoff geschützt. Bei den Standardgeräten sowie bei den Testsiegern der Gasmelder, die über ein Display verfügen, ist die Verarbeitungsqualität an den sauberen Übergängen zu erkennen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist beispielsweise die zusätzliche Statusanzeige mit LEDs, die eine Info zur Betriebsfunktion gibt. Zudem gibt es bei den hochwertigen Meldegeräten eine Prüftaste. Das solide Material sorgt dafür, dass der Gasmelder nicht schon bei der Montage die ersten Kratzer bekommt. Zudem deutet die zuverlässige Verarbeitung auf die Gesamtqualität der Geräte hin.

Die Alarmfunktion

Alarmfuktion eines Gasmelders im TestDie Gasmelder aus dem Test 2018 sind typischerweise mit einem akustischen Alarm ausgestattet. Es gibt aber auch Modelle mit optischem Alarm sowie Geräte, die beide Alarmsignale miteinander kombinieren. Die Lautstärke des Tonsignals sollte bei mindestens 75 dB liegen, wobei 85 dB noch besser zu hören sind. Die Melder mit optischem Signal eignen sich für Menschen mit Hörproblemen, denn hier kommt zum Alarmton noch ein Flash-Licht hinzu, das nicht zu übersehen ist. Teilweise gibt es auch mehrere LEDs, die abhängig von der Gaskonzentration blinken oder dauerhaft leuchten. Welche Alarmfunktion infrage kommt, richtet sich nach dem Standort des Gerätes und nach der Größe der Wohnung.

Die Verbindungsfunktionen

Bei den modernen Gasmeldern gibt es die Möglichkeit einer Funkvernetzung. Damit lassen sich gleich mehrere Meldegeräte miteinander verbinden. Die funkvernetzten Gasmelder sind teilweise als Mehrfachpackung erhältlich und lassen sich leicht zusammenschalten. Wenn in dem Netzwerk eine hohe Gaskonzentration auftritt, wird diese Information an alle Geräte weitergeleitet, sodass das entsprechende Alarmsignal in allen Räumen ausgelöst wird. Die Gasmelder mit Funk kann man auch einzeln kaufen, allerdings muss man sie auf ihre Kompatibilität prüfen. Meistens wird empfohlen, sich auf die Produkte eines Herstellers zu konzentrieren, damit das System perfekt funktioniert. Im Vergleich zu Einzelgeräten ohne Funk muss man für die Gasmelder, die für die Funkverbindung ausgelegt sind, etwas mehr bezahlen.

Die Haltbarkeit

Mit ihrer sensiblen Sensorik ist die Lebensdauer der Gasmelder eingeschränkt. Abhängig von der Qualität kann es nötig sein, die Melder nach drei Jahren auszuwechseln. Die Testsieger der Gasmelder halten hingegen bis zu zehn Jahren lang und arbeiten stets zuverlässig. Spätestens nach Ablauf dieser zehn Jahre sollte man sie dann austauschen, da ihre sichere Funktion dann nicht mehr gewährleistet ist.

Die Bauform

Im Allgemeinen handelt es sich bei den getesteten Gasmeldern um relativ kleine, flache Geräte in runder Form. Diese können recht unauffällig in der Wohnung oder im Camper angebracht werden. Sie nehmen kaum Platz weg und zeichnen sich durch eine dezente Optik aus. Für die leichtgewichtigen Gasmelder braucht man keine dicken Schrauben und entsprechend stabile Wände. Entsprechend einfach geht die Montage von der Hand. Bei den etwas größeren und schwereren Geräten ist hingegen etwas mehr Stabilität gefragt. Abhängig zur Gesamtform kann es außerdem bestimmte Einschränkungen beim Anbringen der Geräte geben. Einige Gasmelder sind ausschließlich zum Aufstellen entwickelt worden, während sich andere für die Wandmontage eignen und wieder andere Gerätetypen an der Zimmerdecke fixiert werden können.

Worauf muss ich beim Kauf von Gasmeldern achten?

Die Kaufkriterien für die Gasmelder beziehen sich zunächst auf die Eignung für den vorhandenen Gastyp. Hier zeigt sich der Unterschied zu den klassischen Rauchmeldern, die auf alle Raucharten reagieren. Mit einem Gasmeldegerät muss man sich also von vornherein auf eine bestimmte Art von Gas einstellen. Wer in einer Wohnung mit Gasheizung und Gasherd lebt, braucht beispielsweise einen Erdgasmelder. Dieser Erdgasmelder ist jedoch nicht für einen Campingwagen geeignet, denn hier wird vorwiegend Propan- oder Butangas verwendet. Das bedeutet, dass man einen speziellen Propangasmelder benötigt, um hier die gewünschte Sicherheit zu haben.

Verpackung mit Bedienungsanleitung des Tegollus CO Melder im TestUm die richtigen Gasmelder zu finden, sollte man außerdem überlegen, an welcher Stelle möglicherweise ein Gasunfall geschieht. Die Ratgeber empfehlen, gegebenenfalls mehrere Meldegeräte zu verwenden und auf die jeweiligen Bedingungen anzupassen. In der Produktbeschreibung der verschiedenen Melder findet man alle Hinweise zur Bauform und zu den Montageoptionen. Einige Geräte werden einfach aufgestellt, während andere stabil fixiert werden sollen

Bei dem Einsatz von Kombi-Geräten ist es wichtig, dass sie in der korrekten Höhe montiert werden, sonst können sie nicht zuverlässig arbeiten. Zudem darf man nicht vergessen, die Sicherheitssiegel zu prüfen. Die zugelassenen Gasmelder sind mit dem TÜV- oder GS-Zertifikat ausgestattet. Daran erkennt man, dass unabhängige Funktionstests durchgeführt wurden und dass die Geräte die vorgeschriebenen Richtlinien erfüllen.

Die europäische Norm EN 50291 bezieht sich auf die Kohlenmonoxid-Melder. Wenn es um die Auswahl der geeigneten Gasmelder geht, enthält die EN 50291-2 alle relevanten Bestimmungen zur Bauweise und zu dem Betriebsverhalten der Geräte. Abgesehen von den Prüfsiegeln sollte man die Qualität und damit auch die Lebensdauer genau betrachten. Im Allgemeinen stellen die Produzenten genaue Infos zur Garantiezeit und zur Haltbarkeit der Melder bereit.

Damit man die Gasmelder im Notfall auch hört, sollten ihr Signal nicht zu leise sein. Empfohlen wird eine Lautstärke ab 75 dB. Wer sich damit noch unsicher fühlt, für den bieten sich die Gasmelder mit 85 dB an. Hier ist der Signalton im ganzen Haus zu hören.

Ob es sich um Melder mit Batterie oder mit Stromversorgung handelt, man sollte prüfen, wie viel Energie die Geräte verbrauchen. Hier tauchen teilweise große Unterschiede zwischen den Gasmeldern auf. Wenn Batterien eingesetzt werden, muss man sie bei einem höheren Verbrauch früher auswechseln. Bei der Energieversorgung über das Hausstromnetz schlägt sich der Stromverbrauch auf der Jahresrechnung nieder. Besonders sicher sind die Gasmelder mit doppelter Energieversorgung. Hier springt die Pufferbatterie ein, falls es im Haus zu einem Stromausfall kommt.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die Produzenten von Gasmeldern stellen funktionale Überwachungsgeräte zur Verfügung, um die Sicherheit im eigenen Haushalt und teilweise auch im gewerblichen Umfeld zu erhöhen. Von den modernen Firmen werden häufig Meldegeräte angeboten, die für die Funkvernetzung entwickelt wurden. Bei den Testsiegern der Gasmelder gibt es einige Markennamen, die wiederholt auftauchen. Das ist ein gutes Zeichen für die Sicherheitsqualität der Geräte.

Die Smartwares Safety & Lighting B.V. stammt aus den Niederlanden. Das Unternehmen präsentiert eine breite Palette von Überwachungselektronik. Die Produkte werden nicht nur unter der Marke Smartwares angeboten, sondern auch unter dem Namen Elro. Dabei handelt es sich um klassische Gasmelder, um Kombi-Meldegeräte sowie um andere Sicherheitstechnik.
Kidde ist eine Marke aus Deutschland, die zuverlässige Sicherheitselektronik für den Brandschutz herstellt. Die Kidde Deutschland GmbH besteht seit 2006 und hat ihren Sitz in Ratingen. Mit den hochklassigen Gasmeldern und anderen Geräten wendet sich das Unternehmen vor allem an Kunden aus dem industriellen Bereich. Die Experten für Brand-, Rauch- und Gasmelder präsentieren außerdem eine Vielfalt von klassischen Geräten für den Hausgebrauch. Zum Teil verfügen die Module über eine vereinfachte Bauweise, die die Montage erleichtert. Mit oder ohne Anzeige, die Kidde Gasmelder sind in verschiedenen Ausführungen zu haben.
Bei Mumbi handelt es sich um eine Marke, die inzwischen zu der Claus GmbH aus Essen gehört. Ins Leben gerufen wurde sie jedoch von dem Versandhändler Handynow. Bis heute präsentiert die Firma viele Zubehörartikel für mobile Telefonie, doch auch Computerzubehör, Kabel und Warnmelder sind wichtige Produktbereiche. Ein typisches Kennzeichen für die Gasmelder von Mumbi ist die runde Bauform, die auf den ersten Blick kaum von einem normalen Rauchmelder zu unterscheiden ist. Die zufriedenen Kunden sind von der hohen Zuverlässigkeit überzeugt sowie von den Kombi-Funktionen, denn häufig eignen sich die Gasmelder für die Erkennung von mehreren Gasen.
ABUS hat sich nach der Gründung im Jahr 1924 erst einmal auf die Schlüsselherstellung konzentriert. Später kamen andere Produkte aus dem Bereich der Sicherheitstechnik dazu. Der eigentliche Name des Unternehmens lautet August Bremicker Söhne KG, doch das Kürzel ABUS hat sich schon vor mehreren Jahrzehnten durchgesetzt. Die Gas- und Rauchwarnmelder überzeugen ebenso wie die anderen Produkte des Familienunternehmens durch eine herausragende Gesamtqualität.
X-Sense ist eine Marke, die man vor allem bei den Versandshops erhält. Die Gas- und Rauchmelder von X-Sense fallen durch ein ansehnliches Design auf. Teilweise verfügen sie über ein LCD-Display. Die Meldegeräte lassen sich einfach anbringen und kombinieren oft die Gaserkennung und die Rauchdetektion.
Die Indexa GmbH in Oedheim besteht seit 1990. Hier wird innovative Sicherheitstechnik für verschiedene Bereiche entwickelt. Ergänzend zu den Alarmsystemen und der Brandschutztechnik präsentiert Indexa auch Produkte für die Videoüberwachung. Die Lösungen eignen sich für den Einsatz in Gewerbebetrieben sowie für die Nutzung in der privaten Wohnung.
Bei Energmix handelt es sich um eine Marke des Unternehmens NET GmbH. Die GmbH hat durch die Vertriebsaktivitäten für Lichtsysteme eine starke Präsenz auf dem Markt. Unter dem Markennamen Energmix werden flexibel einzusetzende Gas- und Rauchmelder angeboten. Die Gasmelder punkten mit einem kompakten Format und einem Sirenenalarm, der mit 80 dB nicht überhört werden kann. Zudem wird das Tonsignal bei dem Energmix Gasmelder von einem Flash-Licht begleitet.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Gasmelder am besten?

Einen Gasmelder kauft man im Elektrogeschäft, im Baumarkt und manchmal auch im Discounter oder im Drogeriemarkt. Bei dem Kauf im Fachgeschäft kann man sich eingehend von den Verkäufern beraten lassen. Hier erfährt man Genaueres über die Gasmelder aus dem Test 2018 und findet mit der Hilfe des Fachpersonals die geeigneten Geräte. Allerdings muss man erst einmal das richtige Geschäft finden und genug Zeit haben, um dorthin zu fahren.

Wo kaufe ich einen Gasmelder am besten?Im Ladengeschäft ist die Auswahl meistens recht klein. Das sorgt zwar für eine gute Übersicht, schränkt den Entscheidungsspielraum der Kunden jedoch stark ein. Möglicherweise werden hier die Erwartungen nicht zufriedengestellt. Das fällt auch beim Blick auf die Preise auf, die oft höher liegen als im Online-Handel.

Es ist daher besser, wenn man sich für den Internet-Kauf entscheidet. Hier ist man ganz unabhängig von Wochentagen und Öffnungszeiten. Die Anfahrt entfällt, man muss sich keinen Parkplatz suchen und auch keine langen Wege gehen.

Die Online-Suche nach Gasmeldern aus dem Vergleichstest verläuft zügig und ist für die Internet-User absolut bequem. Wer sich von dem großen Angebot förmlich überschwemmt fühlt, kann bestimmte Einstellungen bei den Filtern und Sortierungen vornehmen. So lässt sich die Auswahl der Meldegeräte schnell eingrenzen und man kann innerhalb von Sekunden das geeignete Modell finden. Auf den Preisvergleichsseiten oder in großen Verkaufsportalen finden die Kunden im Handumdrehen heraus, wo der bevorzugte Gasmelder besonders preiswert gekauft werden kann.

Die sichere Bestellung wird von einem verschlüsselten Bezahlverfahren begleitet. Abhängig von den individuellen Geschäftsbedingungen der Online-Shops kann die Lieferung sogar kostenfrei sein. Bei einer Expresslieferung müssen die Käufer allerdings meistens mit einem Aufschlag rechnen. Falls etwas mit dem Gasmelder nicht in Ordnung sein sollte oder wenn es Lieferprobleme gibt, kann man schnell Kontakt mit dem Händler aufnehmen, ohne dass man dafür ein Geschäft aufsuchen muss. Bei Online-Bestellungen haben die Kunden ein Widerrufsrecht, sodass sie gegebenenfalls die erhaltenen Gasmelder zurücksenden können und ihr Geld erstattet bekommen.

Die Vorteile bei der Internet-Bestellung sind also eindeutig zu erkennen. Neben der exakten Beschreibung und Bebilderung der Gasmelder findet man interessante Kundenmeinungen, zudem gibt es viele Möglichkeiten für die bequeme Suche. Top-Preise, eine riesige Produktpalette und Informationen zum sicheren Online-Kauf sind ebenfalls nützlich und überzeugen auch die vorsichtigen Internet-Nutzer.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Expertentipps zu den Gasmeldern zeigen, wie wichtig es ist, einen Gasaustritt frühzeitig zu erkennen. Auch wenn die Gasanlagen in der Wohnung regelmäßig gewartet werden, besteht immer ein gewisses Risiko. Typische Schwachpunkte sind neben dem Materialverschleiß mögliche Fehler bei der Montage oder Unaufmerksamkeiten bei der Benutzung der Gasgeräte. Meistens merkt man es nicht, wenn Gas austritt, was die Gefahr noch erhöht. Möglicherweise kommt es zu einer Gasexplosion oder es besteht Erstickungsgefahr. Genau hier setzen die Gasmelder an. Sie detektieren schon einen geringen Anstieg der Gaskonzentration und schlagen sofort Alarm. Damit die Geräte fehlerfrei arbeiten, müssen sie auf das vorhandene Gas ausgelegt sein. Beim Blick auf die Gasmelder aus dem Test fällt auf, dass diese speziell für Erdgas, Propangas oder Stickoxide konzipiert wurden.

Wissenswertes aus einem Gasmelder TestDie Erdgas-Melder eignen sich für Wohnungen, in denen mit Erdgas geheizt und auch gekocht wird. Dadurch, das Erdgas keinen Geruch hat und farblos ist, lässt es sich nur schwer entdecken. Allerdings versetzen die Netzbetreiber das Erdgas schon seit längerer Zeit mit einem Duftstoff, sodass man es riechen kann. Trotzdem können die eigenen Sinne täuschen, sodass man die Warnung nicht wahrnimmt. Wenn Erdgas in einen Raum gelangt, steigt es durch sein leichtes Gewicht aufwärts. Darum sind die Erdgasmelder weiter oben zu montieren. In den Ratgebern erfahren die Benutzer, dass der optimale Platz rund 30 cm unterhalb der Zimmerdecke ist.

Wenn es zum Warnsignal des Gasmelders kommt, muss man wissen, was zu tun ist. Hektik hilft wenig, stattdessen sollte man ruhig bleiben und dabei Vorsicht walten lassen. Funkenbildung ist unbedingt zu vermeiden, darum darf man nicht einmal Licht einschalten. Schnell die Fenster öffnen und gegebenenfalls den Gashahn schließen, lautet ein wichtiger Tipp. Im Zweifelsfall sollte man die Wohnung verlassen, auch wenn man nicht sicher ist, ob es sich um einen Fehlalarm handelt. Außerhalb des Hauses kann man die Feuerwehr oder den Gasnetz-Entstörungsdienst anrufen. Daraufhin wird der Alarmruf geprüft und die Experten kümmern sich um den möglichen Störfall.

Weitere Hinweise zur richtigen Nutzung der Gasmelder sowie zu den geschichtlichen Hintergründen dienen den Verbrauchern zur Orientierung. So erfährt man alle wichtigen Fakten zur Gefahr von Gasaustritt sowie zu den Produktdetails der Meldegeräte.

Die Geschichte der Gasmelder

In früheren Zeiten waren Menschen oder Tiere für das Erkennen von Gas sowie für die Signalgebung zuständig. In einigen Regionen bildeten Sklaven eine Art Feuerwehr. Sie mussten Brände löschen und setzten sich dabei einer großen Gefahr aus. Sehr viel später kamen Erfinder auf die Idee, Vögel als Gefahrenmelder einzusetzen. Die Idee, die dahinter steckte, war recht makaber: Wenn ein Vogel aufgrund von Rauchgas starb, fiel er tot auf den Boden des Käfigs. Sein Gewicht löste das Signalzeichen aus.

Anbringung des RM370 Smartwares CO Melder im TestUm 1890 entwickelten zwei Engländer eine bessere Methode, um die Brandgefahr zu erkennen. F. R. Upton und F. Dibble erfanden eine Vorform der Brandmeldeanlage. Im Jahr 1902 meldete G. A. Darby ein Patent für seinen eigenen Rauchmelder an. Dieses Gerät arbeitete mit der Wärmeentwicklung und mit schmelzender Butter. Bei Zimmertemperatur verhinderte die Butter, dass sich zwei elektrisch aufgeladene Elemente berührten. Bei einer Erhitzung schmolz das Stück Butter, die geladenen Platten berührten sich und lösten dadurch einen Signalalarm aus.

Die ersten Brandmeldesysteme kamen im industriellen Umfeld zum Einsatz. Da die Meldegeräte in der Herstellung sehr teuer waren, gab es noch keine Nachfrage für den privaten Gebrauch.

W. Jäger, ein Physiker aus der Schweiz, arbeitete um 1930 an einem Sensor für die Giftgaserkennung. Mit seinen Experimenten hatte er jedoch keinen Erfolg. Man erzählt, dass er frustriert von einem erneut missglückten Versuch eine Zigarette anzündete. Durch die Rauchentwicklung bewegte sich der Sensorzähler, was Jäger sofort auffiel. Er erkannte, dass sein Gerät zwar kein Giftgas-Sensor war, aber als Rauchmelder funktionierte. Das einzige Problem, was noch geklärt werden musste, war die Stromversorgung des Gerätes.

An der grundlegenden Funktion dieses Rauchmelders wurde nicht mehr viel verändert. Dennoch hat sich seitdem Einiges in der Rauch- und Gasmeldetechnik getan. Seit den 1960er Jahren kommen die diversen Meldegeräte nicht nur in der Industrie, sondern auch in privaten Wohnungen zum Einsatz. Einer der Wegbereiter war D. D. Pearsall, der einen batteriebetriebenen Melder für den Markt entwickelte. Dieses Gerät bestand aus hitzefestem Stahl und wurde in großen Stückzahlen gefertigt. Das war gewissermaßen der Startschuss für die Weiterentwicklung der modernen Gas-, Wärme- und Rauchmelder.

Der Einsatz von Rauch- und Gasmeldern hat sich seitdem deutlich verbreitet. Deutschland ist dabei noch in der Entwicklung, während andere Nationen wie Großbritannien und die USA sehr viel weiter sind. Rund 93 % der US-amerikanischen Privathaushalte haben bereits solche Meldegeräte. In Großbritannien sind es um 85 %. In Deutschland liegt der Prozentsatz erst bei 30 %.

Anhand der statistischen Zahlen wird deutlich, dass sich durch die vermehrte Benutzung von Warnmeldern die Brandunfälle verringert haben. Inzwischen gibt es in Deutschland und anderen Ländern Europas eine Verpflichtung, Rauchwarnmelder zu installieren. Im Jahr 2000 wurde eine feste Vorschrift für Deutschland definiert, allerdings wird sie in den Bundesländern unterschiedlich behandelt. Für Gasmelder liegt noch keine Verpflichtung vor, dennoch haben die Verbraucher auch in diesem Bereich ein größeres Sicherheitsbewusstsein. In den letzten Jahren hat es immer wieder tödliche Unfälle durch Gasaustritt gegeben. Wenn man hier nicht umdenkt, werden sich solche Geschichten wiederholen. Mit den innovativen Gasmeldern aus dem Test 2018 lässt sich die Gefahr jedoch stark einschränken.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Gasmelder

Die Fakten zu den Gas- und Kohlenmonoxidmeldern weisen immer wieder auf die Sicherheitsaspekte dieser Geräte hin. Anhand der detaillierten Produktangaben und Daten erfährt man, welche Sensorik eingesetzt wird, um die eventuelle Gaskonzentration präzise zu messen. Bei der Messung der CO-Werte geht es darum, den Schwellenwert zu prüfen, der in der EN 50291 Norm vorgegeben wird. Bei diesen fest definierten Alarmschwellen handelt es sich um Minimalanforderungen, sie dürfen also nicht ohne Signalauslösung überschritten werden. Zum Teil sind die Warnmelder aber mit einem Voralarm versehen. Das bedeutet, dass das Signal schon vor dem eigentlichen Schwellenwert wahrzunehmen ist. Um den Unterschied zum tatsächlichen Erreichen der Alarmschwelle kenntlich zu machen, ist jedoch kein akustischer Alarm zu hören, sondern das Gerät verwendet ein Blinksignal oder eine Display-Anzeige. Bei einem Blick zum Warnmelder kann man sich also schon frühzeitig vor der erhöhten CO-Konzentration schützen und die Ursache beheben.

Daten aus einem Gasmelder TestFür die Alarmauslösung bei einer erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration gelten bestimmte Zeiträume für den jeweiligen Wert. Bei einer Konzentration von 50 ppm dauert es eine bis eineinhalb Stunden, bis der Alarm aktiviert wird. Bei 100 ppm liegt der Zeitraum zwischen 10 und 40 Minuten. Bei 300 ppm darf es bis zum Alarm maximal drei Minuten lang dauern.

Im Zusammenhang mit dem Test der Gasmelder sollen jedoch vorwiegend die klassischen Geräte betrachtet werden. Hierbei handelt es sich zumeist um Erdgasmelder, manchmal auch um Propangasmelder. Man sollte sich immer bewusst machen, dass die Warnung vor Gasunfällen keine Panikmache ist. Es gibt eindeutige Fakten, die einerseits die Risiken von Gas belegen und andererseits die Funktionssicherheit der Warnmelder.

Ein Gasmelder funktioniert mit einer Luftkammer, die eine genaue Untersuchung der Luftqualität erlaubt. Das Gerät hat einen Testschalter und oft eine Leuchtdiode. Diese LED dient als Anzeige für verschiedene Ereignisse. Sie zeigt an, ob der Gasmelder funktionsbereit ist, und informiert die Benutzer gegebenenfalls über eine erhöhte Gaskonzentration. Wenn der eingestellte Schwellenwert der Gaskonzentration erreicht wird, gibt das Gerät einen lauten Warnton ab. Dieser liegt ähnlich wie bei den Rauchmeldern zumeist zwischen 80 und 85 dB. Abhängig vom Montageort und von der Größe der Wohnung kann auch ein Gerät mit mehr als 85 dB verwendet werden.

Im Gegensatz zu der Regelung beim Rauchmelder ist man nicht verpflichtet, einen Gasmelder in der Wohnung zu haben. Ein Kurzschluss kann überall ausgelöst werden, doch Gasunfälle können nur im Zusammenhang mit Gas ausgelöst entstehen. Wenn man mit einem Gasherd kocht oder eine Gasheizung mit Therme besitzt, sollte man auf den Gasmelder nicht verzichten. Zudem können Kaminöfen zur Gefahrenquelle werden, denn hier können sich andere Gasarten bilden. Die CO2 Melder gehören deshalb auch zu den getesteten Gasmeldern, auch wenn sie eine Spezialvariante sind.

Die heutigen Gasmelder sind auf bestimmte Gasarten ausgelegt. Ethan sowie Methan können beim Einsatz von Gasheizungen zum Risiko werden. Die Versorger mischen einen Geruchsstoff bei, damit man riechen kann, wenn das Gas versehentlich austritt. Ein ausreichender Schutz ist das jedoch noch nicht, zudem gibt der Gasmelder bereits zu einem früheren Zeitpunkt sein Signal ab. Damit ein solcher Melder für Ethan und Methan perfekt arbeitet, sollte er in der Nähe der möglichen Gefahrenquelle montiert werden. Die Fachleute empfehlen einen Montageort, der sich rund 30 cm unterhalb der Zimmerdecke befindet.

In Wohnmobilen und Booten werden oft Propan- und Butangas verwendet. Diese wiegen anders als Ethan und Methan mehr als die Luft, deshalb sinken sie nach unten. Das bedeutet, dass Propan- und Butangasmelder in einer Höhe von 30 cm über dem Fußboden eingesetzt werden. Sinnvoll ist es, einen Propangasmelder direkt an der Wand neben dem Herd zu platzieren. So schlägt das Meldegerät bei einem Notfall sofort Alarm.

Für bestimmte Umgebungen kann ein Gasmelder mit Multifunktion sinnvoll sein. Ein solcher Melder detektiert alle diese Gasarten. Entsprechend der Installationshinweise und der gasspezifischen Eigenschaften sollte man zwei von diesen Multi-Gasmeldern verwenden, da die leichten Gase oben detektiert werden, während die schweren Gase nah am Boden erkannt werden.

Gasmelder in 7 Schritten richtig montieren und einstellen

Die jeweiligen Gasarten, die von den Gasmeldern aus dem Test erkannt werden sollen, machen eine typgerechte Montage nötig. Man muss sich also zuerst über den idealen Platz für die Gasmelder informieren. Die Erdgasmelder gehören relativ weit nach oben, die Propangasmelder in den unteren Bereich und CO-Melder dicht an die mögliche Gefahrenquelle. Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Belüftung die Gaserkennung beeinflussen kann. Direkt Gasmelder am Fenster oder in unmittelbarer Nähe zum Dunstabzug ist die Frischluftzufuhr recht groß, darum würde ein Gasmelder hier zu spät anschlagen. Auch die Nähe zu einem Abfluss oder zu einem Gasgerät kann das Ergebnis verändern und möglicherweise zu einem Fehlalarm führen.

Um sicherzugehen, dass man den geeigneten Standort auswählt, kann man einfach einen Fachexperten fragen. Dieser gibt auch hilfreiche Hinweise zu den Testsiegern der Gasmelder sowie zur Gerätetechnik.

Abhängig von der Bauart der Meldegeräte können diese teilweise einfach aufgestellt werden. Andere werden steckfertig geliefert und sind entsprechend schnell funktionsbereit. Die nachfolgenden Schritte gelten für die klassischen Gasmelder, die an der Wand oder oben an der Decke fixiert werden sollen. Normalerweise findet man die Hinweise zur Montage in der Produktbeschreibung, doch diese Kurzanleitung soll als kleine Orientierung dienen.

Die Position markieren

Zuerst wählt man die richtige Stelle für den Gasmelder aus. Für die Montage an der Decke oder an der Wand markiert man die genaue Position. So hat man die nötigen Orientierungspunkte für die Bohrungen.

Löcher bohren und Dübel einsetzen

Abhängig von der Bauart des Melders und von der Anzahl der Montageschrauben bohrt man zwei bis vier Löcher. Diese versieht man mit den Dübeln, die bei vielen Gasmeldern aus dem Test mitgeliefert werden. Wenn man eigene Dübel nimmt, ist auf die passende Größe zu achten.

Die Anbringung des Melders

Im dritten Schritt befestigt man den Gasmelder mit den Schrauben an der Zimmerwand. Durch die Dübel sitzt das Gerät absolut sicher, auch wenn sich die Position an der Decke befindet.

Die Kabelverbindung herstellen

Viele Gasmelder aus dem aktuellen Test werden mit dem Stromnetz verbunden. Üblicherweise verfügen sie bereits über eine Verkabelung. Bei einigen Geräten ist es jedoch nötig, ein zweipoliges Kabel einzusetzen und gegebenenfalls eine Arbeitsschleife einzurichten. Mithilfe des Schaltplans aus der Montageanleitung sollten auch unerfahrene Personen diese Aufgabe durchführen können. Im Allgemeinen braucht man nur eine entsprechende Verbindung herzustellen und muss keinen elektrischen Widerstand entfernen.

Die LED-Blinkanzeige kontrollieren

Wenn der Gasmelder unter Betriebsspannung ist, blinkt die LED eine kurze Zeit lang. Danach leuchtet sie permanent und zeigt damit ihre Funktionsbereitschaft an.

Einen Funktionstest durchführen

Um die Funktion des Melders zu testen, nimmt man ein Feuerzeug und lässt direkt vor dem Gerät ein wenig Gas ausströmen, ohne es zu zünden. Die Reaktion des Gasmelders hängt davon ab, ob es mehrere Erkennungsstufen gibt. Bei mehreren Schwellwerten wird bei einer erhöhten Gaskonzentration die erste Leuchte aktiviert, zudem kann ein leiser Ton erklingen. Wenn die Gaskonzentration weiter ansteigt und beim zweiten Schwellwert ankommt, leuchtet die zweite LED und der Alarmton wird lauter und dringender.

Gegebenenfalls den Schwellenwert bearbeiten

Bei den neueren Gasmeldern gibt es die Option, den Schwellenwert für den Alarm anzupassen. Teilweise kann man auch einen bestimmten Wert für ein SMS-Signal einstellen.

10 Tipps zur Pflege

Ein Gasmelder muss ebenso wie alle anderen Geräte im Haushalt in regelmäßigen Intervallen gesäubert werden. Vor allem, wenn sich der Melder nah an einer Gasquelle befindet, kann er schnell Schmutz anziehen. Hier kommen einige Tipps zur richtigen Reinigung sowie ein paar Hinweise für die pflegliche Benutzung.

Abhängig vom Einsatzort reicht es aus, den Gasmelder trocken abzuwischen oder ihn mit einem befeuchteten Lappen zu säubern. Mikrofasertücher haben eine antistatische Wirkung und können dadurch die nächste Staubbildung verzögern.
Gegen fest sitzenden Schmutz helfen milde Reinigungsmittel. Gegebenenfalls muss man während der Reinigungsaktion lüften, damit die Inhaltsstoffe der Putzmittel keinen Fehlalarm verursachen.
Mit einem regelmäßigen Funktionstest geht man sicher, dass der Gasmelder auch einwandfrei arbeitet. Bei den neuen Geräten gibt es dafür einen speziellen Testschalter, sodass der Check schnell durchgeführt ist.
Die aktuellen Gasmelder brauchen keine umfangreiche Wartung. Falls etwas nicht in Ordnung ist, braucht man nicht daran herumzubasteln. Besser ist es, das Gerät gleich auszuwechseln.
Ein Meldegerät darf lediglich für seinen Überwachungszweck eingesetzt werden und ist nicht für andere Einsätze geeignet. Kinder sollten die Finger davon lassen, was gerade bei den Propangasmeldern in ihrer niedrigen Position zum Problem werden kann.
Die Gasmelder dürfen nur in Innenräumen benutzt werden. Draußen können sie ihre Aufgabe nicht erfüllen und leiden womöglich unter den Umgebungseinflüssen.
Nicht jeder Gasmelder ist auf jede Umgebung ausgelegt. Für den Einsatz im Wohnmobil kommen vor allem die Geräte mit Batterie infrage. Für die eigene Wohnung eignen sich hingegen die Melder mit Stromanschluss. Bei den batteriebetriebenen Gasmeldern darf man nicht vergessen, die Batterie rechtzeitig auszuwechseln. Ansonsten hat das Gerät nicht genug Energie, um im Notfall ein Signal abzugeben.
Für bestimmte Räume sind die Gasmelder ungeeignet. Sie dürfen deshalb nicht in Badezimmern verwendet werden, wo die Luftfeuchtigkeit die Sensorik beeinträchtigen kann. Auch in der Nähe von Chemikalien kann es zu einem Fehlalarm kommen.
Bei der Reinigung der Melder ist auf Mittel mit Ammoniak zu verzichten, denn Ammoniakgas kann die Geräte nachhaltig beschädigen.
Sowohl bei der Montage als auch beim Batterieaustausch sollte man die Gasmelder vorsichtig handhaben, damit sie keine Kratzer bekommen.

Nützliches Zubehör

Häufig kommen gleich mehrere Gasmelder zusammen zum Einsatz. So kann man seine Wohnung mit einer Kombination aus Erdgasmeldern und CO2 Meldern ausstatten. Wenn es darum geht, das Wohnmobil mit Warnmeldern zu bestücken, sind hingegen Propangasmelder und CO2 Melder sinnvoll. Teilweise erhält man diese Meldegeräte im Set, doch auch der Einzelkauf ist eine Option.

Verpackung mit Zubehör des X-Sense CO Melder im TestMit zusätzlichen Meldern lässt sich der Brand- und Gasschutz weiter verbessern. Ein sicheres Netzwerk besteht beispielsweise aus modernen Gasmeldern, Hitzemeldern und Rauchmeldern. Über eine Funkverbindung wird ein zuverlässiges System aufgebaut. Gerade für größere Immobilien und auch für den gewerblichen Einsatz eignen sich solche Netzwerke. Mit einer innovativen Kopplung wird der Schutz besonders umfassend und beinhaltet eine frühzeitige Warnfunktion. Gefahren werden dann zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt, wodurch die Lebensgefahr stark reduziert wird.

Die verschiedenen Arten der Gasmelder können mit Zusatzartikeln erweitert werden. Abgesehen von den Batterien sind jedoch keine Ersatzteile erforderlich. Die Montageteile sind in den meisten Fällen schon vorhanden, ob es um die Dübel und Schrauben geht oder um Abstandhalter. Es kann jedoch nötig sein, selbst eine Basiskonstruktion für die Anbringung der Gasmelder anzufertigen, sodass man trotzdem ein paar Montageteile braucht.

In bestimmten Fällen bietet es sich an, die Gasmelder nachzurüsten. Wenn die Geräte beispielsweise in einem Haushalt mit hörgeschädigten Personen eingesetzt werden sollen, kann man sie mit einem Alarmierungsmodul ergänzen. So wird nicht nur ein lauter Signalton abgegeben, sondern es gibt auch ein optisches Signal, das auf die Gefahr hinweist.

Damit die Erweiterungsmodule zum vorhandenen Gasmelder passen, sollte man am besten zur gleichen Marke greifen. Das gilt auch für die Vorbereitung einer Funkvernetzung. Teilweise passen aber auch die Komponenten von verschiedenen Herstellern zusammen. Die Zusammenschaltung der Module macht es möglich, das Warnsystem genau auf die Umgebung abzustimmen.

Bei der innovativen Sicherheitstechnik von heute sind teilweise Komplettlösungen vorhanden, die von professionellen Anbietern eingerichtet werden. Wer sich eingehend mit der Thematik beschäftigt, kann aber auch selbst die einzelnen Komponenten auswählen und miteinander verbinden. Bei einem Smart Home sind die Gasmelder Teil der Gesamtanlage und stehen in direkter Verbindung mit der Zugangskontrolle und einer umfassenden Überwachung. Das bedeutet, dass man bei einem Notfall überall im Haus gewarnt wird. Die sichere Steuerung erfolgt über die Zentraleinheit, die alle Ereignisse zuverlässig anzeigt.

10 Fragen zum Gasmelder

Woran erkennt man die Qualität eines Gasmelders?

Ein guter Gasmelder hat die Normzertifizierung EN 50194, die anzeigt, dass er brennbare Gase zuverlässig detektiert. Die Produktqualität ist jedoch nicht nur an diesem Siegel zu erkennen, sondern auch an der gesamten Beschaffenheit von Gehäuse und Sensorik. Die Testsieger der Gasmelder zeichnen sich durch eine präzise Funktionalität aus sowie durch eine nutzerfreundliche Bedienung und Ablesbarkeit.

Wie laut sollte das Alarmsignal eines Gasmelders sein?

Damit man das Alarmsignal im Notfall gut hört, sollte die Sirene eine Lautstärke von mindestens 75 dB haben. Abhängig von der Immobiliengröße kann dieser Wert auch bei 85 dB liegen. Damit hört man das Warnsignal auch im Keller oder in einer abgelegenen Ecke des Hauses.

Welchen Gasmelder brauche ich in meiner Wohnung?

Der Gasmelder muss passend zur Gasart sein, die in der eigenen Wohnung zum Einsatz kommt. Eine normale Gastherme arbeitet im Allgemeinen mit einem Mischgas auf der Basis von Methan. Dabei handelt es sich um das klassische Erdgas, das man auch als Stadtgas kennt. In diesem Fall braucht man einen Erdgasmelder. Für die Sicherheit beim Camping ist hingegen ein Propan- oder Butangasmelder erforderlich, denn hier werden diese beiden Gasarten eingesetzt.

Warum braucht man einen Gasmelder im Wohnwagen?

Bei der Benutzung von Gasmeldern im Wohnmobil wird häufig die Propangasflasche als Gefahrenquelle genannt. Es gibt jedoch noch ein zweites Problem, nämlich die Überfälle und Einbrüche, bei denen Narkosegas benutzt wird. Leider werden Camper recht häufig von Kriminellen überfallen, die Narkosegas durch das Fenster leiten. Wenn die Camper dadurch bewusstlos werden, steigen die Einbrecher ein und räumen den Wohnwagen aus. Mit einem Gasmelder schützt man sich vor diesen Angriffen.

Wann braucht man überhaupt einen Gasmelder in der Wohnung?

Häufig findet man die Gasmelder eher in einer Werkstätte, in der Gas beim Schweißen oder ähnlichen Arbeiten verwendet wird. Die Wohnung sollte aber ebenfalls einen Schutz gegen austretendes Gas haben. Wenn der Melder sein lautes Alarmsignal abgibt, ist das ein Zeichen dafür, dass die Gaskonzentration zu hoch ist. Man kann sich noch rechtzeitig schützen und Gegenmaßnahmen einleiten. Wenn man keine Gasheizung im Haus hat und auch sonst kein Gas benutzt, kann man jedoch auf den Gasmelder verzichten.

Wie wichtig ist der Gasmelder, wenn man einen Gasherd hat?

Wer mit Erdgas kocht, sollte vorsichtshalber einen Gasmelder installieren. Dieser stellt es sofort fest, wenn Gas austritt und die Luft vergiftet. Ansonsten kann es gerade am Herd zu gefährlichen Unfällen kommen, denn beim Kochen wird das Gas angezündet. Dies führt womöglich zu einer Explosion. Auch ohne eine direkte Flamme erhöht sich die Explosionsgefahr, denn schon beim Einschalten des Lichtes können winzige Funken entstehen.

Was ist beim Einsatz eines Propangasmelders zu beachten?

Propangas wird vor allem beim Camping verwendet, aber manchmal auch zur Beheizung von Wohnhäusern. Bei diesen befinden sich die Gastanks oft direkt am Haus. Propangas ist farblos, geruchsfrei und sinkt in der Luft nach unten. Es kann zu Explosionen sowie zu Erstickungen führen. Um diesen Gefahren etwas entgegenzusetzen, werden die speziell dafür entwickelten Propangasmelder dicht über dem Fußboden eingebaut oder aufgestellt. Hier schlagen die Warnmelder rechtzeitig Alarm, wenn sie eine erhöhte Propangas-Konzentration feststellen.

Welche Standorte sind ungeeignet für die Installation eines Gaswarnmelders?

Ein Gasmelder sollte nicht direkt am Fenster oder an der Tür montiert werden, denn hier kommt so viel Frischluft herein, dass die Messwerte nicht exakt sind. Auch die Nähe zum Dunstabzug ist aus diesem Grund zu vermeiden. Wenn man das Meldegerät zu nah am Abfluss oder an einem Gasgerät anbringt, erhöht sich das Risiko eines Fehlalarms. Darum sollte man genau aufpassen, wo man seine Warnmelder montiert, damit sie ihre Aufgabe zuverlässig erledigen können.

Welche Rolle spielt der Stromverbrauch der Gasmelder?

Ein Gasmelder ist rund ums Jahr aktiv und hat daher einen recht hohen Stromverbrauch. Aus diesem Grund lohnt es sich, die Angaben zum Energieverbrauch genau zu betrachten. Hier gibt es teilweise große Unterschiede zwischen den Testsiegern der Gasmelder und den Standardgeräten. Zudem sollte man sich überlegen, ob ein strombetriebenes oder batteriebetriebenes Gerät die bessere Wahl ist.

Was tun, wenn das Alarmsignal vom Gasmelder ertönt?

Panik nützt wenig, wenn der Gasmelder Alarm schlägt. Stattdessen sollte man in Ruhe die wichtigsten Ratschläge befolgen. Um Funken zu vermeiden, darf man kein Licht einschalten, wenn man die Fenster zum Lüften öffnet und den Gashahn schließt. Anschließend verlässt man das Haus zur Sicherheit und informiert die Feuerwehr. Wenn man die Vermutung hat, dass es sich um einen Fehlalarm handelt, kann man auch den Entstördienst rufen, der vom Gasnetzbetreiber bereitgestellt wird. Daraufhin wird der ausgelöste Alarm untersucht und der Problemfall wird behoben.

Alternativen zum Gasmelder

Alternativen zum Gasmelder im TestFür die Detektion von austretendem Gas gibt es keine bessere Lösung als die hochwertigen Gasmelder aus dem Test 2018. Das normale Stadtgas ist zwar an einem Geruchsstoff zu erkennen, doch die Nase reagiert nicht so sensibel wie die Sensorik der Meldegeräte. Die Warnmelder lassen sich also nicht einfach ersetzen und man sollte auch nicht komplett auf ihren Einsatz verzichten.

Manche Verbraucher sind der Meinung, dass ein Rauchmelder ausreicht, um sich vor Brandgefahr zu schützen. Der Rauchmelder kann jedoch nur die Rauchentwicklung erkennen, aber nicht die Gaskonzentration. Auch die CO Melder beschränken sich auf die Detektion von CO. Darum braucht man für die verschiedenen Gasarten jeweils die dafür entwickelten Warngeräte.

Eine zweckmäßige und sichere Möglichkeit besteht darin, Kombi-Warnmelder zu verwenden. Diese sind für mehrere Gasarten ausgelegt und senken damit das Explosions- und Vergiftungsrisiko. Allerdings braucht man auch von diesen Kombi-Geräten mehrere Modelle, da einige Gase leichter sind als andere. Um das leichte Erdgas zu detektieren, muss der Melder etwas unterhalb der Decke montiert werden, während man für das schwere Propangas ein Mess- und Warngerät in Bodennähe braucht.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.strom-magazin.de/ratgeber/gasmelder-anbringen/
http://www.gas.info/gas-lexikon/gasmelder.html
https://www.rauchgasmelder.net/geschichte-der-rauchmelder-und-gasmelder/
http://www.brandschutz-wiki.de/index.php?title=Gasmelder
http://www.secupedia.info/wiki/Gasmelder_(BMA)
http://www.secupedia.info/wiki/Gaswarnsysteme

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