Internetradio Test 2018 – die 10 besten Internetradio im Vergleich

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Orbsmart Soundpad 700 Android 7.1 InternetradioOrbsmart Soundpad 700 Android 7.1 Internetradio

179,90 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.9 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Orbsmart Soundpad 700 Android 7.1 Internetradio
Vorteile
  • Modernes und vielseitiges Internetradio
  • Auf Android Basis
  • Ideal auch als Digital Wecker

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Orbsmart

    • Prozessor plus 2GB RAM und 16GB interner Speicher
    • Abmessungen: 32 x 11 x 16 cm




    • Riesiges 7"-Multitouch Bildschirm (16:9)

    • 3200mAh Mini-Akku

    • HDMI 2.0 Ausgang



2 Hama Internetradio DigitalradioHama Internetradio Digitalradio

165,95 Euro
Listenpreis: EUR 199,00
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Hama Internetradio Digitalradio
Vorteile
  • Mit Lade- und Wiedergabefunktion
  • Vielseitiges Digitalradio
  • Wifi-Streamingfunktion

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Hama

    • Gewicht:2,71 Kg

    • Abmessungen: 29,3 x 14,5 x 12,3 cm




    • Ausgangsleistung: 10 Watt

    • Anschlüsse: RJ45-Ethernet-Anschluss


    • Verbindung und Netzwerk: WLAN



3 TechniSat DIGITRADIO 110 InternetradioTechniSat DIGITRADIO 110 Internetradio

Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
TechniSat DIGITRADIO 110 Internetradio
Vorteile
  • Adapter zum Anschluss an eine Stereoanlage
  • UPnP-Audio Streaming
  • Optimal zur DAB+ Radio Aufrüstung

Nachteile
  • Empfangsqualität unbefriedigend

  1. Technische Details



    • Hersteller: TechniSat

    • Gewicht: 236 g

    • Abmessungen: 13 x 9,7 x 4,9 cm ;




    • 3,2 Zoll großen TFT-Display

    • Sichtbare Bildschirmdiagonale:
      8,1 cm (3Zoll)

    • Leistungsaufnahme:
      3 Watt



4 Hama Internetradio IR110MHama Internetradio IR110M

Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
Hama Internetradio IR110M
Vorteile
  • Gratis UNDOK Radio App
  • Kompakt und vielseitig
  • Über 20.000 Radio-Stationen

Nachteile
  • WLAN-Verbindung nicht stabil
  1. Technische Details



    • Hersteller: Hama

    • Gewicht: 1,5 Kg

    • Abmessungen: 16 x 16 x 12 cm




    • Ausgangsleistung: 10 Watt

    • Verbindung: UPnP/WLAN

    • Ausgangsleistung (RMS): 10 W



5 Karcher DAB 7000i InternetradioKarcher DAB 7000i Internetradio

129,00 Euro
Listenpreis: EUR 159,99
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
87%
"gut"
Karcher DAB 7000i Internetradio
Vorteile
  • WLAN & Bluetooth
  • Wecker mit Dual-Alarm
  • USB- & Kopfhöreranschluss

Nachteile
  • Der Klang versagt
  1. Technische Details



    • Hersteller: Karcher

    • Gewicht: 1,85 Kg

    • Abmessungen:14,3 x 30,2 x 12,5 cm




    • Anschlüsse: AUX-Eingang, LINE-Ausgang

    • Ausgangsleistung: 3 Watt (RMS)

    • 2,4 Zoll Farbdisplay



6 Imperial Dabman i200 InternetradioImperial Dabman i200 Internetradio

118,78 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
84%
"gut"
Imperial Dabman i200 Internetradio
Vorteile
  • Kopfhörer Ausgang
  • Radio Empfang
    Digital Band III
  • 10.000 Internetradiosender

Nachteile
  • Kanal-Trennung ist sehr unsauber
  1. Technische Details



    • Hersteller: Imperial

    • Gewicht: 1,88 Kg

    • Abmessungen: 32 x 13,5 x 11 cm




    • Anschlüsse: 3,5 mm Klinken Eingang

    • Ausgangsleistung: 20 Watt

    • Netzteil 100-240 V (12V-3A)



7 auna Radio Gaga BK Internetradioauna Radio Gaga BK Internetradio

104,99 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.1 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
80%
"gut"
auna Radio Gaga BK Internetradio
Vorteile
  • Mit RDS AUX-Eingang
  • 10 Senderspeicher
  • Dimmbares LCD-Display

Nachteile
  • Uhrzeit unzuverlässig
  • Keine lange ID3-tags

  1. Technische Details



    • Hersteller: auna

    • Gewicht: 1,5 Kg

    • Abmessungen: 17 x 15,5 x 16 cm




    • Anschlüsse: USB-Port, RJ45-Lan-Schnittstelle

    • Unterstützte Wiedergabeformate: MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC

    • DAB/DAB+ Band III




8 MEDION MD InternetradioMEDION MD Internetradio

99,99 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
77%
"gut"
MEDION MD Internetradio
Vorteile
  • Zusätzlicher FM/UKW-Radio-Tuner
  • Unterstützt Spotify
  • 2 x 5 Watt RMS

Nachteile
  • Kein Software Update
  • Lautstärkeregelung verändert sich ständig
  1. Technische Details



    • Hersteller: MEDION

    • Gewicht: 1,66 Kg

    • Abmessungen: 39,5 x 18 x 17 cm




    • Frequenzbereich: 2,4 GHz / 5 GHz

    • Großflächiges 6,1 cm/2,4" STN-Display

    • WLAN oder kabelgebundener Router




9 Imperial i110 InternetradioImperial i110 Internetradio

78,57 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
74%
"gut"
Imperial i110 Internetradio
Vorteile
  • Über 10.000 Radio-Stationen
  • Kostenlose App "AirMusic Control"
  • 2x Weckfunktion

Nachteile
  • Die WLAN-Anmeldung erfolgt nach ca. 6 Sekunden
  • Kein FLAC
  1. Technische Details



    • Hersteller: Imperial

    • Gewicht: 1,18 Kg

    • Abmessungen: 11 x 22 x 13,5 cm




    • Anschlüsse: 3,5mm Klinken Ausgang

    • Sleeptimer (15-180 Min.)

    • Ausgangsleistung 5 Watt



10 Lenco Internetradio DIR-100Lenco Internetradio DIR-100

69,32 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
70%
"gut"
Lenco Internetradio DIR-100
Vorteile
  • Line-Ausgang
  • 2 Weckzeiten
  • 8 cm TFT Farb-Display

Nachteile
  • Klangqualität sehr bescheiden
  • Ohne Direktaufnahmefunktion
  1. Technische Details



    • Hersteller: Lenco

    • Gewicht: 998 g

    • Abmessungen: 11,6 x 13 x 23,5 cm




    • Ausgangsleistung: 3 Watt (RMS)

    • Anschlüsse: USB, AUX-In (3,5 mm), Line-Out

    • Wiedergabe von USB, AUX-Eingang, Fernbedienung



Was ist ein Internetradio?

Wenn von einem Internetradio die Rede ist, so ist dieser Begriff meist recht missverständlich. Denn generell werden nicht nur die Empfangsgeräte, sondern auch die Radiosender und deren zugrunde liegende Technik als Internetradio bezeichnet.

Bei den Geräten, die als Internetradio angepriesen werden, handelt es sich optisch um Geräte, die von herkömmlichen Radiogeräten kaum zu unterscheiden sind. Freilich sieht es auf der technischen Seite vollkommen anders aus.

Wie funktioniert ein Internetradio?

ky vision IR 60 S – Internet-Radio TestWie bereits beschrieben, unterscheiden sich Internetradios auf den ersten Blick kaum von herkömmlichen UKW-Empfängern. Allerdings benötigt ein Internetradio keine Antenne im klassischen Sinne: Die Daten stammen aus dem Internet, daher muss ein Zugang zum Internet hergestellt werden. Dieser erfolgt entweder (in den meisten Fällen) über den Drahtlosstandard WLAN oder alternativ mittels Kabelverbindung LAN. Grundsätzlich besteht dann Zugriff auf alle Sender weltweit, die ihr Programm über das Internet verbreiten. Das können große, etablierte Radiosender ebenso sein wie Kleinst-Sender, die privat betrieben werden und häufig nur wenige Stunden am Tag auf Sendung gehen. Natürlich sind nicht alle dieser Sender legal und von der zuständigen Regierung anerkannt. Auch kriminelle Vereinigungen und Terrororganisationen haben das Internetradio längst als Möglichkeit erkannt, ihre Propaganda schnell zu verbreiten.
Um Radioprogramme abspielen zu können, greift das Radiogerät selbst zumeist auf vorinstallierte Datenbanken zurück, über die der gewünschte Sender verbreitet wird. Mit etwas mehr Aufwand lässt sich das Gerät aber auch mit dem Computer verbinden und anders konfigurieren.

Bei der Ausgabetechnik, also dem Abspielen der empfangenen Musik, arbeitet auch ein Internetradio mit althergebrachter Technik. Es verfügt also über Lautsprecher und Lautstärkeregler und häufig auch Einstellmöglichkeiten für die Klangqualität. Bei den meisten Geräten findet sich darüber hinaus ein Display, auf dem der aktuell eingestellte Sender angezeigt wird. Auch eine Fernbedienung zählt mittlerweile zum Standard bei Internetradios. Dies ist jedoch auch bei UKW-Empfängern der Fall.

Welche Arten von Internetradios gibt es?

Im Prinzip bietet das Medium Internetradio die Möglichkeit, vollkommen unabhängig von einem bestimmten Empfangsgerät Musik zu hören. Trotzdem können unterschiedliche Arten von Internetradios genannt werden – denn Musik und Sprache der online verbreiteten Sender können auf ganz unterschiedlichen Wegen „auf die Ohren“ gelangen.

Separater Radioempfänger:

Imperial 22-320-00 i110 Internetradio im TestDie meistgenutzte und daher auch populärste Form des Internetradios lässt sich kaum von einem normalen UKW-Radio unterscheiden. Und ähnlich wie ein solches wird es auch hier genutzt: Ob in der Küche, dem Bad oder dem Hobbyraum, ein Internetradio bringt überall dorthin Musik, wo es der Hifi-Turm aus dem Wohnzimmer nicht tut. Im Gegensatz zu einem UKW-Empfänger reichen hier aber keine Radiowellen aus, um Musik abspielen zu können. Stattdessen ist ein stabiler WLAN-Empfang beziehungsweise eine LAN-Kabelverbindung zum Router notwendig, was freilich nicht in jeder Ecke von Haus und Garten möglich ist. Im Bedarfsfall kann das Netzwerk aber durch zusätzlich installierte Verstärker erweitert und vergrößert werden.
Vorteil dieser Internetradios: Sie sind klein, kompakt und besitzen eigene Lautsprecher. Daher kommen sie vollkommen ohne Zubehör aus und können ohne Aufwand in verschiedenen Bereichen des Hauses installiert werden.

Internetradioempfänger in der Hifi-Anlage:

Wenngleich der klassische Hifi-Turm, wie man ihn aus den 1980er und 1990er Jahren kennt, heute nicht mehr so populär ist wie damals, so hat er sich trotzdem in vielen Wohnungen bis heute gehalten. Neben einem integrierten UKW-Radio, einem CD-Player und einem Kassettenrekorder findet sich hier manchmal sogar noch ein Plattenspieler. Nicht selten ist die Anlage auch mit dem Fernsehgerät verbunden, um dessen Lautsprecher aktiv zu unterstützen. Aber auch die modernste Technik kann in diese Musikanlage einziehen.

Denn auch ein Internetradio kann als Komponente in den Hifi-Turm eingebaut werden, auch als Zusatz zum ebenfalls vorhandenen UKW-Empfänger. Besonders beliebt sind diese Internetradios natürlich dann, wenn die Musikanlage nach modernem Dolby-Surround- oder THX-Standard arbeitet und entsprechend guten Sound liefert.

Fire-TV Stick:

ky vision IR 60 S – Internet-Radio im TestDer Fire-TV Stick ermöglicht es modernen Fernsehgeräten, Filme und Fernsehprogramme aus dem Internet zu streamen. Der Name verrät jedoch nicht, dass diese Sticks auch mehr können – zum Beispiel als Internetradio fungieren.
Besonders interessant ist, dass ein Fire-TV Stick nicht größer ist als ein herkömmlicher USB-Stick, es dafür aber ganz besonders in sich hat. Die meisten TV-Sticks können auf unzählige Sender, Streamingdienste und Datenbanken zugreifen – teils mit Bild und Ton, manchmal aber auch als reine Audiodateien. Damit ist der TV-Stick vielen anderen Internetradios um Längen voraus. Eine Fernbedienung macht den Stick perfekt steuerbar. Dank guter Menüführung klappt die Bedienung fast intuitiv.

Computer / Notebook / Tablet:

Im Prinzip handelt es sich bei jedem Computer um ein Internetradio. Denn wenn der Computer über Lautsprecher verfügt und mit dem Internet verbunden ist, benötigt man lediglich eine Internetradio-Software. Schon kann man mit dem Computer auf sämtliche Internetradios zugreifen – und kann dank diverser Suchmaschinen sogar noch effektiver auf Sendersuche gehen als bei einem separaten Radiogerät. Zudem kann man per Computer auf diverse Datenbanken und Streamingdienste zugreifen, die man mit einem herkömmlichen Internetradiogerät nicht erreichen könnte. Auch Dienste wie Youtube können eine Alternative zum Internetradioempfang darstellen. Ein Nachteil ist freilich, dass vor allem Notebooks und Tablets oft nicht über besonders hochwertige Lautsprecher verfügen. Das kann den Musikgenuss durchaus schmälern – wenn man qualitativ gut aufgenommene Musik in hoher Lautstärke hören möchte. Kopfhörer können dann eine gute Idee sein.

Smartphone:

Dass die Lautsprecher der meisten Smartphones über eine miserable Klangqualität verfügen, wenn sie „auf laut“ gestellt werden, ist kein Geheimnis. Trotzdem hält dieser Umstand vor allem junge Menschen oft nicht davon ab, sich auf diese Weise beim Sport oder beim Abhängen an der Bushaltestelle zu beschallen.
Allerdings lässt sich ein Smartphone via Bluetooth auch mit externen Lautsprechern koppeln – oder mit dem Autoradio.

Und genau an dieser Stelle wird es interessant, denn dank Smartphone kann sogar das Autoradio zum Internetradio werden. Alles was man dafür benötigt ist eine Internetradio-App auf dem Smartphone. Sobald eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Autoradio hergestellt ist und die App gestartet wurde, kann man auch während der Fahrt Radiosender aus aller Welt empfangen.

Ein Nachteil ist jedoch, dass für den Empfang stets eine stabile Internetverbindung vorhanden sein muss. Im Funkloch reißt der Stream also definitiv ab und muss sich bei erneutem Handyempfang erst wieder langwierig aufbauen. Außerdem benötigt das Streamen von Internetradio natürlich Datenvolumen, kostet also indirekt Geld.

Wie werden Internetradios getestet?

Dass es bei Internetradios viele verschiedene Systeme und Geräte gibt, wurde bereits beschrieben. Dennoch gibt es einige Kriterien, anhand derer im Test ermessen werden kann, wie gut ein Internetradio zu bewerten ist. Dabei handelt es sich vor allem um die folgenden Punkte.

Empfangsqualität:

MEDION (2,8 Zoll TFT-Display) WLAN Internet-Radio im TestGenerell ist der Empfang bei Internetradios natürlich abhängig vom Internetanschluss der Wohnung und der Leistungsfähigkeit des Heimnetzwerks. Dennoch befindet sich im Internetradio ein Empfänger, dessen Qualität sich maßgeblich auf den Empfang auswirken kann. Insbesondere bei Radios, die recht weit entfernt vom Router eingesetzt werden, können sich dabei klare Unterschiede zeigen: Während das eine Gerät noch einen stabilen Empfang gewährleistet, ist bei einem weiteren gar nichts mehr zu hören.

Klangqualität:

Die Klangqualität betrifft natürlich nur Internetradios, die über interne Lautsprecher verfügen. Wenn dies der Fall ist, sollten diese einen guten Stereoklang gewährleisten und auch bei starken Bässen nicht dröhnen. Dies galt insbesondere bei höherer Lautstärke von Musik. Tester bewerteten es aber positiv, wenn ein Internetradio über einen Klinkenstecker- oder USB-Anschluss verfügte. Denn auf diese Weise lassen sich die internen Lautsprecher umgehen, um etwa externe Boxen oder einen Kopfhörer anschließen zu können.

Bedienbarkeit:

Vor allem ältere Menschen, die es ihr Leben lang nur mit UKW-Radios zu tun hatten, haben oft Angst vor schwer verständlicher Technik. Ein Internetradio muss daher möglichst intuitiv zu bedienen sein, mit möglichst wenigen Schaltern und Knöpfen auskommen und außerdem über ein Display verfügen. Dieses Display zeigt im Idealfall nicht nur Informationen zum Sender und der aktuell abgespielten Musik an, sondern informiert beim Bedienen der Knöpfe auch über die gerade ausgeführten Schritte. Je leichter verständlich die Bedienung war und je besser das Display abzulesen war, desto besser bewerteten die Tester das Internetradio in diesem Aspekt. Auch eine vorhandene Fernbedienung, insbesondere wenn diese leicht verständlich war, konnte im Test positiv mitbewertet werden.

Software:

Auch ein separates Internetradio, das optisch an ein gewöhnliches UKW-Gerät erinnert, benötigt für seine Funktionen eine Software.

auna Connect 100 WN • Internetradio im TestDiese muss sich nicht nur in regelmäßigen Abständen aktualisieren, ohne das Gerät an den Computer anschließen zu müssen. Sie muss selbstverständlich auch stabil und ohne Systemabstürze einwandfrei funktionieren. In diesem Punkt schauten die Tester also besonders genau hin und gaben ihr Urteil erst ab, nachdem sie das Internetradio im Dauerbetrieb getestet hatten.

Zusatzfunktionen:

Die einfachsten Internetradios verfügen über Lautstärkeregler, integrierte Lautsprecher und einen Sendersuchlauf. Häufig besitzen die Geräte aber auch eine Sonderausstattung, die im Test positiv bewertet wurde (wenn sie denn hielt, was sie versprach). Beispiele für derlei Sonderausstattung sind ein UKW- oder DAB+-Empfänger, ein CD-Player oder ein USB-Anschluss, über den die gerade abgespielte Musik auch aufgenommen werden kann. Außerdem haben die Tester es positiv aufgenommen, wenn ein Internetradio über einen Kopfhörer- oder LineOut-Anschluss verfügte. Auch ein integrierter Wecker war im Produkttest ggf. einen Zusatzpunkt wert.

Energieverbrauch und Akkulaufzeit:

Natürlich muss nicht jedes Internetradio zwingend über einen integrierten Akku verfügen. Denn in vielen Fällen kann das Gerät auch einfach mit einer Steckdose verbunden werden. Ein zusätzlicher Akku, der im Fall von Stromschwankungen den reibungslosen Betrieb des Radios aufrecht erhält, wurde dennoch positiv bewertet. Bei rein akkubetriebenen Geräten schauten die Produkttester allerdings noch genauer hin, denn hier macht sich ein erhöhter Energieverbrauch beziehungsweise eine geringe Akkuleistung natürlich besonders bemerkbar. Bei tragbaren Geräten erwarteten die Tester, dass der Akku mindestens einen kompletten Tag hindurch vollen Musikgenuss bietet, etwa beim Basteln oder beim Sport. Zusatzfunktionen wie etwa ein integrierter CD-Player benötigen freilich besonders viel Energie. Daher erschien es den Testern als positiv, wenn ein Internetradio diese Sonderausstattung zum Einsparen von Energie abschalten kann. Auch ein dimmbares Display erschien den Testern aus diesem Grunde als äußerst sinnvoll.

Preis-Leistungs-Verhältnis:

Als Laie kann man durchaus den Überblick verlieren, wie viel ein Internetradio bei welcher Ausstattung kosten darf, also ab wann man von einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen kann. Im Test versuchten die Experten, hierzu möglichst objektive Urteile zu fällen. Natürlich war auch im Produkttest klar, dass ein Internetradio für 100 Euro kaum so umfangreich ausgestattet und so qualitativ hochwertig sein kann wie ein Gerät, das ein Vielfaches davon kostet.

Trotzdem kann es durchaus sein, dass dieses preisgünstige Gerät ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet als das erwähnte Vergleichsgerät. Aus diesem Grunde gleichen die Tester auch stets Pro und Kontra miteinander ab. Denn so kann jeder Interessent selbst entscheiden, wie wichtig ihm die dort genannten Aspekte tatsächlich sind.

 

Worauf muss ich beim Kauf eines Internetradios achten?

Wie bereits mehrfach erwähnt, bedarf es für den Betrieb eines Internetradios besonderer technischer Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Doch dies ist nicht der einzige Aspekt, auf den beim Kauf eines solchen Geräts zu achten ist. Idealerweise arbeitet man auch hier mit einer Checkliste, die man sich selbst so genau und ehrlich wie möglich beantworten sollte.

Wo soll das Internetradio genutzt werden?

MEDION LIFE P85044 MD 87180 Internetradio im TestUm ein Internetradio zu betreiben, wird ein Zugang zum Internet benötigt. Dieser kann wahlweise über das drahtlose Netzwerk WLAN hergestellt werden oder via Kabelverbindung LAN erfolgen. Außerdem ist es möglich, den Internetzugang über das Smartphone herzustellen und dieses mit dem Internetradio zu koppeln, sofern das Handy dafür ausreichenden Empfang hat. In diesem Fall gilt es auch zu beachten, dass die Koppelung Datenvolumen verbraucht und zu Lasten des Smartphone-Akkus geht. Am besten kann man ein Internetradio also dort betreiben, wo einem ein Breitbandanschluss als Internetzugang zur Verfügung steht. Dies ist am ehesten zu Hause oder am Arbeitsplatz der Fall. Unter Umständen kann man aber auch auf einen öffentlichen WLAN-Zugang zugreifen. Natürlich sind dabei die rechtlichen Voraussetzungen zu beachten.
Im Auto schließlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Internetradio zu nutzen. Entweder entscheidet man sich für ein Autoradio, das diese Empfangsmöglichkeit bereits bietet – dann muss das Fahrzeug aber über einen eigenen Internetzugang verfügen oder auf den Zugang eines Smartphones zugreifen können. Alternativ kann man im Smartphone eine Internetradio-App installieren und das Handy via Bluetooth mit dem Autoradio koppeln. In beiden Fällen muss natürlich eine ausreichend starke Netzabdeckung vorhanden sein. Sobald man in ein Funkloch fährt, bricht der Radioempfang schlagartig ab.

Wer nutzt das Internetradio am meisten?

Als Faustregel gilt: Junge Leute kommen recht schnell und intuitiv mit der neuen Radiotechnik klar, Senioren tun sich meistens etwas schwerer. Entsprechend wichtig ist es, das passende Gerät auszusuchen. Ein schnell verständliches, übersichtliches Internetradio eignet sich in aller Regel auch für betagte, technisch wenig versierte Menschen. Hierbei sollte man auch auf die Art der zugehörigen Fernbedienung achten. Große, gut beschriftete Tasten erleichtern die Bedienung ungemein. Für junge Leute darf ein Internetradio meist auch etwas komplizierter gestaltet sein, wenn dadurch zusätzliche Funktionen mit verbaut sind.

 

Wie ist der individuelle Bedarf?

Sky Vision IR 65 S – WLAN Internet-Radio im TestWer braucht das Internetradio wo und wie oft? Soll das Gerät mobil sein, damit man es mal im Hobbykeller, mal in der Garage und mal auf der Terrasse betreiben kann? Oder soll es in einem Raum fest verbaut werden? In den erstgenannten Fällen kann es dann durchaus von Bedeutung sein, ob das Radio einen Netzstecker hat oder mit Akku betrieben wird. Außerdem ist es möglicherweise relevant, dass das Gerät staub- und spritzwassergeschützt ist und Belastungen, etwa durch erhöhte Sonneneinstrahlung, problemlos verkraftet. Braucht man es immer nur in einem bestimmten Raum, kommt es aber auch auf die Nutzungsweise des Raumes und den Standort an. Im Wohnzimmer etwa kann es Sinn machen, das Internetradio als Komponente in den Hifi-Turm zu integrieren oder in Form eines TV-Sticks an den Fernseher anzuschließen. Im Büro hingegen kann man manchmal sogar auf ein Internetradio in klassischer Bauform verzichten, denn dort genügt unter Umständen eine entsprechende Software im Computer.
Auch wichtig: Wird auf besonderen Klang Wert gelegt? Unter Umständen kann es sich dann lohnen, ein Internetradio ohne interne Lautsprecher beziehungsweise mit AUX- oder USB-Anschluss zu erwerben.

Werden etwaige Zusatzfunktionen benötigt?

Zusatzfunktionen können die genannten Anschlüsse für externe Lautsprecher sein. Aber auch die Aufzeichnungsmöglichkeit via USB, ein integrierter CD-Player, ein DAB+- oder UKW-Empfänger für den Empfang im Funkloch oder dort, wo es kein WLAN gibt. Außerdem besitzen einige Geräte einen integrierten Wecker und eignen sich daher auch für die Nutzung im Schlafzimmer. Last, but not least: Hat das Internetradio eine Fernbedienung? Und wird eine solche überhaupt benötigt?

Gibt es spezielle Wünsche in Bezug auf Größe und Design?

Im Wohnzimmer sollte sich ein Internetradio ins vorhandene Hifi-Equipment einfügen, in der Küche muss es idealerweise unterbaufähig und spritzwassergeschützt sein. Diese Anforderungen können natürlich auch relevant sein, wenn das Radio im Bad, in der Werkstatt oder im Hobbykeller eingesetzt wird.

Allerdings gibt es Internetradios in fast jeder erdenklichen Größe, Form und Farbe. Daher ist es generell nicht schwer, das passende Radiomodell zu finden. Im Produkttest konnte auf diese Aspekte freilich nur ansatzweise eingegangen werden, da die Tester den individuellen Bedarf der Käufer ja nicht kennen können.

Wie groß ist das verfügbare Budget?

Sky Vision IR 65 S – WLAN Internet-Radio TestWer das „nötige Kleingeld“ hat, kann bei der Auswahl an Internetradios natürlich aus dem Vollen schöpfen. Allerdings ist es ganz normal, sich für den Kauf eine Obergrenze zu setzen. Ist diese gut kalkuliert, muss an ihr später auch nicht mehr gerüttelt werden. Die billigsten Internetradios kann man bereits für weniger als 100 Euro bekommen, nach oben hin gibt es auch hier keine Grenze. Es lohnt sich auf jeden Fall, die im eigenen finanziellen Rahmen liegenden Angebote zu vergleichen – dann kann man durchaus so manches Schnäppchen machen.

Was sagen die Produkttester?

Generell sollte man kein Internetradio kaufen, ohne die Urteile aus dem Produkttest zu kennen. Zwar ist es auch hilfreich, Rezensionen von früheren Käufern eines Internetradios zu lesen. Im Produkttest gibt es aber immer weit bessere Methoden, ein Gerät auf Herz und Nieren zu prüfen und etwaige Schwachstellen zu entdecken. Beispielsweise sind Produkttester keineswegs zimperlich, ein Internetradio auf Schlag- und Bruchsicherheit zu überprüfen – was sicher kein privater Käufer in dieser Form in Erwägung ziehen würde.

Kurzinformation zu 7 führenden Herstellern

 

Wenn es um besonders hochwertige Geräte aus den Bereichen Hifi- und Unterhaltungselektronik geht, fällt auch immer wieder der Name Denon. Und das bereits seit mehr als 100 Jahren, denn gegründet wurde das Unternehmen schon 1910. Damals trug es aber noch den Namen Nippon Chikuonki Shoukai und wurde erst in den 1930er Jahren umbenannt.
Begonnen hatte bei Denon alles mit einer einseitig bespielten Schallplatte und einem Grammophon. Doch die Eigner und Manager scheuten von Anfang an keine Innovationen und trieben viele Entwicklungen maßgeblich voran. 1939 war dies ein erstes, professionell einsetzbares Aufnahmegerät für Schallplatten, 1951 kamen dann die Stereo-Schallplatte nebst zugehöriger Stereoanlage dazu. Mit dem sogenannten PCM-Rekorder legte man 1970 den Grundstein für die heute noch gebräuchliche CD-Technik. Weiter ging es 1982 mit dem ersten CD-Player für den Heimgebrauch. Als einige Jahre später die ersten Heimkino-Anlagen aufkamen, war Denon wieder ganz vorne mit dabei: Als erstes Unternehmen führte Denon einen A/V-Verstärker mit Dolby-Digital-Unterstützung ein.
Insgesamt gehört Denon nicht nur zu den innovativsten Herstellern, sondern stellt auch Produkte von höchster Qualität her. Der vergleichsweise hohe Verkaufspreis von Denon-Produkten gilt auch unter Testern als vollkommen gerechtfertigt, denn dafür erhält der Käufer ein Gerät von allerhöchster Qualität. Dies gilt selbstverständlich auch für Internetradios.
Zwar klingt der Name Grundig bis heute nach guter deutscher Wertarbeit. Leider jedoch handelt es sich bei heutigen Grundig-Geräten um Produkte, die mit dem 1930 im fränkischen Fürth gegründeten Unternehmen nur noch den Namen gemein haben.
Begonnen hatte alles mit einem Kleinstbetrieb, in dem der Inhaber sich vor allem um die Herstellung von Transformatorspulen kümmerte. Allerdings kamen schon bald die ersten Grundig-Radios auf, die sich rasch großer Beliebtheit erfreuten. Unmittelbar nach dem Krieg war dies nicht anders, allerdings verboten die Alliierten den Deutschen zu dieser Zeit, Radios herzustellen und zu verkaufen. Max Grundig erkannte allerdings die Lücke in dieser Regelung: Von Bausätzen war darin nicht die Rede, also schuf er mit dem „Heinzelmann“ einen Radiobausatz, der von jedermann ohne besonderes Fachwissen zusammengebaut werden konnte. Auf diese Weise konnte Grundig nicht nur an alte Erfolge anknüpfen und diese sogar in den mageren Nachkriegsjahren übertrumpfen. Spätestens durch seinen Bausatz errang Grundig deutschlandweiten Kultstatus.
Schnell dehnte Grundig das Angebot auch auf weitere Bereiche der Unterhaltungselektronik aus. Ab 1951 stellten die Franken Fernsehgeräte her, 1955 kamen Tonbandgeräte hinzu. Zu dieser Zeit galt Grundig nicht nur als Europas größter Hersteller von Rundfunkgeräten. Man erlangte sogar die Spitzenposition als größter Tonbandgerätehersteller der Welt.
Ab den 1980er Jahren zeichnete sich aber ein Niedergang des vormals stolzen Konzerns ab. Trotz des Einstiegs des niederländischen Philips-Konzerns sowie diverser Schritte zu Verkleinerung und Umstrukturierung war die Insolvenz des Unternehmens im Jahr 2003 nicht mehr aufzuhalten.
Heute gehört die Marke Grundig zum türkischen Arçelik-Konzern, zu dem auch der Hausgerätehersteller Beko gehört.
Obwohl Grundig nicht mehr am alten Standort produziert und das „Made in Germany“ längst Geschichte ist, konnte sich das „neue Grundig“ mittlerweile wieder einen Namen in Deutschland machen. Zwar hat man das Preis- wie Qualitätsniveau deutlich nach unten korrigieren müssen. Im mittleren Preissegment ist die Marke jedoch wieder etabliert. Auch im Produkttest können sich Geräte der Marke Grundig aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses häufig durchsetzen.
Im 20. Jahrhundert gab es in Deutschland zahlreiche Unternehmen, die im Bereich der Rundfunkempfänger und Unterhaltungselektronik tätig waren. Eines davon war die Firma Dual, die 1907 in St. Georgen im Schwarzwald gegründet wurde.
Gründer und Inhaber Christian Steidinger stellte Anfangs Uhrmacherwerkzeuge und Grammophone mit Federantrieb her, verlegte sich aber schon recht bald ganz auf die Fertigung von Plattenspielern und Phonogeräten. Fast als legendär gilt der Elektro-Feder-Motor von Dual, der sich auch in den kommenden Jahrzehnten als Standard bewährte.
Zwar weitete Dual im Laufe seiner Geschichte das Produktportfolio immer mehr aus. Allerdings blieb man der Schallplatte bis zuletzt treu. Im Laufe der Jahrzehnte betätigte man sich auch als Zulieferer anderer Hersteller von Unterhaltungselektronik: Bis in die 1970er Jahre fand man Dual-Plattenspieler auch in Kompaktanlagen von Grundig, Saba oder Wega.
Aufgrund diverser Zusammenarbeiten mit Wettbewerbern sowie der Übernahme diverser kleinerer Unternehmen hatte Dual zu seinen besten Zeiten mehr als 3.000 Mitarbeiter, die Lautsprecher, Mikrophone, Radios und Tonbandgeräte produzierten.
Auch die „Geburt“ von VHS-Videorekordern und CD-Playern konnte Dual noch miterleben, ging aber dennoch zu Beginn der 1980er Jahre in die Insolvenz.
Später wurde die Marke von ehemaligen Wettbewerbern weitergeführt, wobei die ehemaligen Produktionsstandorte weitgehend erhalten blieben. So produziert Dual bis heute unter eigenem Label am ursprünglichen Standort Plattenspieler. Aber längst gehören auch andere, moderne Geräte zum Portfolio, etwa Internetradios. Im Test schneiden die Geräte meistens positiv ab. Kein Wunder, denn glücklicherweise haben die neuen Eigner der Versuchung widerstanden, aus einem ehemaligen Premiumhersteller eine Billigmarke zu machen.
Zu Zeiten, in denen Deutschland als Standort für Unternehmen aus der Unterhaltungselektronik zunehmend als ungeeignet erschien, wurde TechniSat neu gegründet. Während 1987 viele etablierte Hersteller hierzulande zu kämpfen hatten, erkannte TechniSat die Zeichen der Zeit: Mit dem aufkommenden Satellitenfernsehen tat sich eine Pforte in eine spannende Zukunft des Fernseh- und Radioempfangs auf, die neue Produkte benötigen würde. TechniSat setzte daher von Anfang an nicht auf die bereits etablierten Produkte wie Radio oder Fernseher, sondern auf die moderne Zeit. Anfangs waren daher vor allem Satellitenempfänger nebst zugehörigen Empfangsgeräten (Receivern). Auch beim Ende der 1990er Jahre aufkommenden Digitalfernsehen gehörte TechiSat zu den Pionieren, die dafür als erstes Produkte auf den Markt brachten.
Heute stellt TechniSat neben Geräten für den digitalen Satellitenempfang auch DVB-T Antennen, Digitalradios sowie Produkte rund um das Heimnetzwerk her. Auch die Internetradios stammen also von einem Hersteller, der sich nicht nur mit seiner Materie auskennt: TechniSat setzt seit seiner Gründung Standards und bestimmt mit, wohin sich die Technik entwickeln wird. Im Test können die Radios des Herstellers immer wieder punkten. Besonders hervorgehoben wird dabei häufig das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das für Produkte „Made in Germany“ in dieser Form kaum noch zu finden ist.
Wer an Autoradios denkt, der denkt auch an Blaupunkt. Das gilt trotz der Insolvenz und Abwicklung des bereits 1923 gegründeten Unternehmens. Kein Wunder, denn schon wenige Jahre nach Unternehmensgründung begann die spätere Bosch-Tochter damit, erste Autoradios zu bauen. Denn das immer populärer werdende Medium Radio sollte von nun an auch mit auf Reisen gehen können. In Europa war Blaupunkt mit dem „Autosuper AS 5“ Pionier in diesem Bereich. Bis sich das Autoradio auf einem Massenmarkt durchsetzen konnte, dauerte es freilich noch eine ganze Weile. Die ersten Autoradios kosteten etwa 10% des gesamten Fahrzeugs und waren daher eher für die gut verdienende Oberschicht von Interesse.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es dem Unternehmen am niedersächsischen Standort Hildesheim nicht nur, rasch wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Man konnte diese sogar noch deutlich steigern und bereits 1959 das millionste Autoradio ausliefern.
Auch später sollten echte Meilensteine aus Hildesheim kommen. Das 1952 vorgestellte Radio „Autosuper A 52 KU“ war beispielsweise das erste UKW-Autoradio der Welt und besaß bereits vier Tasten für voreingestellte Sender. 1969 präsentierte Blaupunkt das „Frankfurt Stereo“, das erste Autoradio für Stereoempfang. Auch in den Bereichen Kassettenradio mit Autoreverse, Autoradio mit RDS oder Navigationssystemen war Blaupunkt stets Vorreiter.
Mit dem Verkauf von Blaupunkt durch Bosch an einen Finanzinvestor im Jahre 2008 war der Niedergang des innovativen Unternehmens leider besiegelt. Zahlreiche Fehlentscheidungen und Joint-Ventures mit anderen Unternehmen sorgten dafür, dass Blaupunkt 2015 endgültig Insolvenz anmelden musste und zerschlagen wurde.
Gegenwärtig steht die Marke Blaupunkt auf Geräten, die von ganz unterschiedlichen Herstellern aus 95 Ländern der Welt stammen können. Im Test spielt der Markenname also überhaupt keine Rolle mehr: Die Produkttester können von Geräten der Marke Blaupunkt ebenso positiv wie negativ überrascht werden. Immerhin: Eine echte Billigmarke ist Blaupunkt auch nach der Insolvenz des Unternehmens nicht geworden.
Der Name des Unternehmens mag britisch klingen und manch einen sogar an Jeans erinnern. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um einen japanischen Elektronikkonzern, der bereits 1938 gegründet wurde. Damals firmierte man allerdings noch als Fukuin Shokai Denki Seisakusho. Mit der Unterhaltungselektronik befasste sich der Konzern jedoch von Anfang an: Schon 1938 stellte man Lautsprecher her, nach der Umbenennung in Pioneer im Jahre 1961 kamen ab 1963 auch Autoradios mit ins Portfolio.
Nachdem sich Pioneer in den ersten Jahrzehnten seiner Existenz etwas schwer damit tat, neue Innovationen voran zu treiben, schien man ab den 1970er Jahren doppelt aufs Gas treten zu wollen. Eindrucksvolle Beispiele sind die ab 1972 betriebene Grundlagenforschung im Bereich der Bildplatte. Ab 1978 nahm Pioneer auch bei der Laserdisc seinen Namen als Auftrag. Mit dem ersten CD-basierten GPS-Navigationssystem im Jahr 1990 stieß Pioneer eine Tür in die moderne Navigationstechnik auf.
Besondere Punkte bei Verbrauchern wie Produkttestern sammelte Pioneer aber vor allem bei der Unterhaltungselektronik. Zwar sind Produkte des Unternehmens selten zu Schnäppchenpreisen zu haben. Dafür gelten sie aber als besonders klangstark, langlebig, robust und zuverlässig. Es gibt also zahlreiche Gründe dafür, warum Pioneer im Test immer wieder vorne mit dabei ist.
Auch bei Panasonic handelt es sich um einen japanischen Konzern, der sich auch in Europa eine große Bekanntheit und Beliebtheit erworben hat. Nach der Gründung im Jahr 1918 wurden vor allem Glühlampen und zugehörige Fassungen und Adapter hergestellt. Schon bald weitete Panasonic das Sortiment aber kontinuierlich weiter aus. In den 1920er und 1930er Jahren folgten Bügeleisen, Elektromotoren und Radioempfänger.
Wirkliche internationale Bekanntheit errang Panasonic aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Jetzt wurde das Sortiment des Konzerns um diverse Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger und Dampfbügeleisen erweitert. Außerdem produzierte man Rasierapparate, Fernsehgeräte und stellte 1966 einen Mikrowellenherd vor.
Später wurde das Sortiment so vergrößert, dass es mittlerweile nahezu alle Bereiche der Haustechnik und Unterhaltungselektronik umfasst. Insbesondere im letztgenannten Bereich konnte sich Panasonic als innovativ hervortun. So war man an der Entwicklung des VHS-Videostandards sowie der Compact Disc beteiligt und produzierte auch die dafür notwendigen Abspielgeräte. Viele Panasonic-Produkte werden unter dem Label der eigenen Handelsmarke Technics angeboten.
Bei neuen Produkten wie dem Internetradio genießen Geräte von Panasonic ein gewisses Vorschussvertrauen. Das bedeutet aber keineswegs, dass die Tester weniger streng wären, wenn sie ein Gerät auf Herz und Nieren prüfen. Allgemein gilt das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Panasonic aber durchaus als positiv. Geräte von Panasonic werden aus diesem Grunde immer wieder gerne empfohlen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich ein Internetradio am besten ein?

auna Worldwide Internetradio im TestWährend es in der Anfangszeit der neuen Technik keine sonderlich große Auswahl an Internetradios gab, findet man sie heute in jedem niedergelassenen Fachgeschäft. Auch dort stehen diverse Modelle mit unterschiedlicher technischer Ausstattung zu verschiedenen Preisen zur Auswahl. Trotzdem kann kein niedergelassener Fachhändler mit den Angeboten aus dem Internet mithalten: Durch die Vielzahl an verschiedenen Onlineshops bietet sich eine schier unerschöpfliche Auswahl, außerdem hat man eine noch größere Preisspanne zur Verfügung. In aller Regel werden die Produkte in den Onlineshops auch ausführlicher erklärt, als es im Fachgeschäft der Fall wäre. Rezensionen bisheriger Käufer, die Einschätzung von Produkttestern und bei Bedarf die kompetente Hilfe des Verkäufers machen den Onlinekauf noch angenehmer und einfacher. Schön ist natürlich auch, dass man für den Kauf nicht einmal vom Sofa aufstehen muss und das Internetradio direkt nach Hause geliefert wird. Übrigens muss man kaum eine Sorge haben, irgendwelchen Schrott von dubiosen Käufern zu erwerben: Produkttester durchleuchten auch vermeintliche Billiggeräte und können ein klares Urteil über deren Leistungsfähigkeit abgeben. Außerdem sollte es selbstverständlich sein, nur im „Trusted Shop“ oder über eine der etablierten Shopping-Plattformen einzukaufen. „Was zu gut klingt um wahr zu sein, kann nicht wahr sein!“ – Diese Regel hilft auch beim Einkauf im Internet sehr gut weiter.

Die Geschichte des Internetradios

Hama Internetradio IR110M TestUm die Geschichte des Internetradios zu erzählen, muss man deutlich weiter zurückgehen. Denn ohne die Erfindungen des Telefons und des herkömmlichen Radioempfangs wäre auch das moderne Internetradio vollkommen undenkbar.
Urväter des Internetradios sind daher Technik-Pioniere des 19. Jahrhunderts, etwa Philipp Reis, Alexander Graham Bell oder Thomas Alva Edison. Alle 3 befassten sich mit der Aufnahme, Übertragung und Wiedergabe von Tönen. Weitere technische Grundlagen für das Radio schaffte wenig später der geniale Erfinder Nikola Tesla, dessen Testanlage jedoch vor Inbetriebnahme durch ein Feuer zerstört wurde. Die erste drahtlose Nachrichtenübertragung, die auf Radiowellen basierte, gelang Guglielmo Marconi im Jahr 1897 über eine Strecke von 5 Kilometern. Schon 1901 konnte er eine Funkverbindung von Europa nach Nordamerika herstellen, was damals als technisches Wunder betrachtet wurde.
Bis zur ersten Radiosendung sollten aber nochmals einige Jahre ins Land gehen. Die erste Radiosendung erfolgte am 06. November 1919 durch den niederländischen Fabrikanten Hanso Schotanus à Steringa Idzerda, der dann bis 1924 an 4 Tagen pro Woche sein Programm sendete. Da es zu dieser Zeit natürlich noch keine Werbeeinnahmen, geschweige denn Rundfunkgebühren gab, setzte der Fabrikant bei der Finanzierung auf freiwillige Beiträge seiner Hörer. Dabei handelte es sich freilich nur um recht wenige Menschen, die zu solchen Zahlungen nicht in ausreichendem Umfang bereit waren. Darum musste die Sendung relativ schnell wieder eingestellt werden.

Bis 1924 hatten sich jedoch bereits andere Sender gegründet und etabliert. In Deutschland erfolgte die erste Radiosendung am 22. Dezember 1920 durch den Sender Königs Wusterhausen der Reichspost. Dabei handelte es sich um ein Weihnachtskonzert, für welches Mitarbeiter der Reichspost eigene Instrumente mitbrachten, darauf spielten und dazu sangen. Außerdem wurden Gedichte vorgetragen. Schnell war das neue Medium nicht mehr wegzudenken, daher führte man in Deutschland bereits 1923 die Rundfunkgebühr ein.

 

Hama Internetradio IR110M im TestDie Etablierung des heute noch üblichen UKW-Empfangs in Deutschland erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg auch aus einer Not heraus: Im Kopenhagener Wellenplan, in dem die Mittelwellenfrequenzen vergeben wurden, waren für Deutschland nur wenige Frequenzen vorgesehen. Dies sollte sich alsbald als Glücksfall herausstellen, denn die bei der Mittelwelle üblichen Störgeräusche waren beim UKW-Empfang nicht mehr vorhanden. Lediglich mit einem Rauschen bei schlechtem Empfang hatte man noch zu kämpfen – eine Begleiterscheinung, die beim UKW-Empfang auch heute noch auftritt.
Ab Mitte der 1980er Jahre wurden in der BRD auch private, werbefinanzierte Radiostationen zugelassen, die alle auf die große Bandbreite von UKW-Frequenzen zugreifen konnten.
Als Mitte der 1990er Jahre die ersten Internetradios auf Sendung gingen, waren jedoch wieder die öffentlich-rechtlichen Programme die Vorreiter. Der erste deutsche Streamingdienst wurde von den Rundfunkanstalten ORB und SFB in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin gestartet und ging ab 1995 auf Sendung. Erst rund um die Jahrtausendwende kamen private Sender hinzu. Häufig verstanden (und verstehen) die Stationen dieses Angebot als Ergänzung zur UKW- oder DAB+-Sendung.
Heute konkurrieren zahlreiche Sender über verschiedenste Wege um die Hörer. Neben dem noch immer häufigsten UKW-Standard kann via Internetradio, DAB+ oder auch den Kabelanschluss des Fernsehens auf das Angebot von Radiosendern zugegriffen werden. In dieser Konkurrenzsituation ist das Angebot jedoch nirgendwo so vielfältig wie beim Internetradio. Denn mittlerweile kann theoretisch jeder Internetnutzer mit einfachsten Mitteln auf Sendung gehen, also sein eigenes Radioprogramm anbieten und online verbreiten. In den Kabelnetzen sowie bei DAB+ hingegen findet man vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender. Dies hängt insbesondere mit den unterschiedlichen technischen Möglichkeiten zusammen. Die weitaus größte Programmvielfalt wird, zusammen mit dem stark vorangetriebenen Ausbau der Internetverbindungen, das Internetradio auch nach Expertenmeinungen den UKW-Empfang in den nächsten Jahren von seiner Spitzenposition verdrängen und sich als üblicher, weil meistgenutzter Standard etablieren.

Zahlen, Daten und Fakten rund um das Internetradio

Wie groß ist der Datenverbrauch beim Internetradio?

Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn man das Internetradio über das Mobilfunknetz betreibt. Standardmäßig liegt die Übertragungsrate bei 128 kbit/s. In klaren Zahlen bedeutet dies einen Datenverbrauch von 56,25 Mbyte pro Stunde oder 675 Mbyte in 12 Stunden. Mittels spezieller Apps kann die Übertragungsrate jedoch reduziert werden, was leider auch zu Lasten der Klangqualität geht.

 

Wie verbreitet ist das Internetradio?

Medion WLAN Internet-Radio im TestAuch wenn der UKW-Empfang nach wie vor ganz klar an der Spitze steht, ist das Internetradio die am schnellsten wachsende Alternative. Im Jahr 2003 nutzten laut einer Studie lediglich 5,3% aller Befragten das Angebot von Internetradios, im Jahr 2010 war der Anteil auf rund 8% gestiegen. Im Jahr 2014 gab es laut Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) monatlich rund 52 Millionen Nutzungssessions bundesweit. Brandaktuelle Zahlen zur Verbreitung von Internetradio sind zwar nicht zu finden, der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) sowie der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) weisen aber auf ein besonders starkes Wachstum hin. Laut diesen Quellen hörten 2017 71% der Nutzer von Internetradio die Programme „echter“ Radiostationen, während sich 28% auf das Hören reiner Onlineradios beschränken.

Wie sieht die rechtliche Situation für Betreiber von Internetradiostationen aus?

Auch wenn rein online verbreitete Radioprogramme nicht unter den § 20b des Rundfunkstaatsvertrags (RStV) fallen, so müssen sie dennoch bei der zuständigen Landesmedienanstalt gemeldet werden. Die Anzeige ist kostenlos. Eine Nichtanmeldung oder falsche Anmeldung kann laut § 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 18 RStV mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 Euro geahndet werden. Allerdings fallen nur Programme unter diese Paragraphen, die mehr als 500 gleichzeitige Hörer haben.

Von der Zahlung einer GEMA-Gebühr sind allerdings auch diese Kleinstsender nicht befreit. Für nicht-kommerzielle Sender liegt die Mindestgebühr bei 500 Euro pro Jahr, kommerzielle Sender müssen mindestens 1.500 Euro im Jahr zahlen.

Diese Kosten können nur umgangen werden, wenn der Sender keine abgabepflichtige Musik abspielt. Abgabefreie Musik kann beispielsweise Folklore aus anderen Erdteilen sein, es kann sich aber auch um deutsche Volkslieder handeln oder um Musik, deren Rechteinhaber bereits länger als 70 Jahre verstorben ist. Im Zweifel ist es ratsam, sich bei der GEMA über mögliche Abgabepflichten zu erkundigen.

Ein Internetradio in 3 Schritten in Betrieb nehmen

Auspacken und Anschließen:

MEDION E85032 MD 87248 WLAN Internet Küchen Steckdosenradio im TestNach dem Auspacken müssen die Batterien in die Fernbedienung eingelegt werden (sofern eine Fernbedienung vorhanden ist). Nun wird das Gerät eingeschaltet. Da es das verfügbare Drahtlosnetzwerk WLAN aber noch nicht „kennt“, kann es noch keine Radiostationen suchen oder gar Musik abspielen. Die Verbindung kann aber ganz leicht hergestellt werden.

Mit dem Internet verbinden:

Mittels spezieller Taste auf der Fernbedienung oder am Gerät kann nach verfügbaren netzwerken gesucht werden. Nun wird das gewünschte Netzwerk ausgewählt. Selbstverständlich gewährt ein verschlüsseltes WLAN auch einem Internetradio keinen Zugang, ohne dass dafür das notwendige Passwort eingegeben werden muss. Dafür nutzt man entweder vorhandene Tasten am Gerät oder (in den meisten Fällen) die Fernbedienung. Ist die Verbindung einmal hergestellt, wird das Radiogerät beim Einschalten stets mit diesem Netzwerk verbunden, sofern man keine anderen Einstellungen vornehmen möchte.

Sendersuchlauf starten:

Mit der erfolgreich hergestellten Verbindung mit dem Internet kann auch die Sendersuche aktiviert werden. Auch hierfür findet man Tasten am Internetradio selbst oder auf der Fernbedienung. Die Sendersuche kann nun eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend wird das Display des Internetradios natürlich keine Senderfrequenzen anzeigen, weil es die bei dieser Technik in der Form nicht gibt. Dafür sieht man dort aber den Namen der ausgewählten Station, oft auch in Verbindung mit weiteren Informationen zum Programm. Über die Fernbedienung oder am Gerät befindliche Tasten kann man nun auch gezielt, also namentlich nach Radiostationen suchen.

Nützliches Zubehör zum Internetradio

Da ein Internetradio vollkommen unterschiedlich aussehen kann (eigenständiges Gerät, Hifi-Komponente, TV-Stick oder App), kann das notwendige Zubehör natürlich höchst unterschiedlich sein. An dieser Stelle soll auf ein eigenständiges Gerät mit USB- und Lautsprecheranschlüssen eingegangen werden, da dies auch die meistgenutzte Form des Internetradios darstellt.

Zwar sind im Internetradio bereits Lautsprecher verbaut. Allerdings sind diese nicht immer besonders leistungsstark und können daher umgangen werden. Für die Party kann das Internetradio via Kabel an einen Verstärker mit entsprechenden Boxen angeschlossen werden. Es ist aber auch möglich, das Internetradio mit einem Dolby-Surround-System zu koppeln und einen geradezu spektakulären Klang zu erleben. Sofern beides nicht vorhanden ist, kann man für das Internetradio dennoch externe Lautsprecher erwerben, die ein besseres Klangerlebnis bieten als die intern verbauten. Bei einigen Geräten können diese Lautsprecher auch via Bluetooth gekoppelt werden, um störende Kabelverbindungen zu vermeiden.
Ein USB-Stick stellt in aller Regel eine alternative Quelle für Musik und andere Audiodateien dar, das Internetradio selbst dient in diesem Fall also als einfaches Abspielgerät. Es ist aber auch möglich, einzelne Musiktitel oder ganze Sendungen auf den Stick aufzuzeichnen, um selbige später am Internetradio oder an einem anderen Gerät hören zu können. Im Prinzip ersetzt der USB-Stick also die früher für Aufzeichnungen genutzte Musikkassette. Allerdings ist die Klangqualität deutlich besser und die Kapazität ist um ein Vielfaches größer. Auch Bandsalat ist beim USB-Stick natürlich kein Thema.
Normalerweise aktualisiert sich die Software des Internetradios, also die sogenannte Firmware, ganz automatisch und auf kabellosem Wege. Unter gewissen Umständen kann es trotzdem notwendig sein, das Gerät mit dem Computer zu verbinden und neu zu konfigurieren. Außerdem kann das Gerät mittels Kabelverbindung mit dem Router verbunden werden, wenn das WLAN ausgefallen ist oder ein anderer Grund für eine alternative Verbindungsmöglichkeit besteht.
Vor allem in großen Gebäuden, aber auch bei der Nutzung eines Internetradios im Garten kann es vorkommen, dass die Abdeckung des Drahtlosnetzwerkes WLAN nicht ausreicht. Mittlerweile gibt es im Handel aber zahlreiche Möglichkeiten, das Netzwerk durch Verstärker zu vergrößern. Im Zweifel helfen kompetente Mitarbeiter dabei, hierfür das richtige System zu finden.
Wenn das Internetradio in verschiedenen Räumen betrieben wird, so braucht man auch überall eine Steckdose für die Stromversorgung. Ein Steckverteiler kann dabei durchaus von großem Nutzen sein.

 

W-Fragen

Was ist ein Internetradio?
Mit Internetradio ist einerseits der Sender gemeint, der sein Programm über das Internet verbreitet. Es kann aber auch das Empfangsgerät oder eine entsprechende App gemeint sein.

Was kann man mit dem Internetradio empfangen?
Weltweit verbreiten unzählige Stationen ihr Programm über das Internet. Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern sind dies zahlreiche private, werbefinanzierte Stationen und privat betriebene, nicht kommerzielle Sender.

Welche technischen Voraussetzungen braucht man für das Internetradio?
Man benötigt ein spezielles Radiogerät, einen TV-Stick oder (für Smartphone, Tablet oder Computer) eine spezielle Software. Letztere gibt es meist gratis oder für wenig Geld zum Download im Internet. Außerdem muss natürlich eine stabile Internetverbindung verfügbar sein.

Wie kompliziert ist der Betrieb eines Internetradios?
Ein Internetradio funktioniert fast intuitiv. Ist es einmal mit dem Internet verbunden, sucht es eigenständig nach dem gewünschten Sender.

Wie kann man im Auto Internetradio hören?
Es gibt mittlerweile Autos, die über einen eigenen Mobilfunk- also auch Internetzugang verfügen. In diesem Fall kann das Autoradio direkt als Internetradio genutzt werden. Andernfalls lässt sich ein bluetoothfähiges Autoradio aber auch mit einem Smartphone koppeln, auf dem sich eine für den Empfang notwendige App befindet.

Was geschieht, wenn der Internetempfang unterbrochen wird?
Bei unterbrochenem Internetempfang bricht der Empfang abrupt ab. Sobald die Verbindung wieder besteht, baut sich auch der Radioempfang aber wieder automatisch auf.

Wie kann man Sendungen aus dem Internetradio aufzeichnen?
Die meisten Internetradios besitzen einen USB-Anschluss. Dieser ermöglicht es nicht nur, Musik vom USB-Stick auf dem Radiogerät abzuspielen, sondern dient auch dem Herunterladen, also aufzeichnen von Sendungen. Das Grundprinzip ist noch einfacher als bei der früher genutzten Musikkassette.

Warum rauscht es nicht beim Empfang?
Ganz einfach: Entweder es besteht eine ausreichende Verbindung für den Empfang oder es ist gar kein empfang möglich. Bei einer eingeschränkten, teilweise gestörten Verbindung kann es unter Umständen zu einem „Stottern“ der Übertragung kommen – diese hat dann also kurzzeitige Aussetzer.

Wie gut ist die Qualität der Sendungen?
Die Qualität der Sendungen hängt natürlich auch von der eigenen Empfangsqualität ab, also der vorhandenen Technik. Noch entscheidender ist jedoch, welches Equipment dem Sender zur Verfügung steht. Bei großen, öffentlich-rechtlichen oder werbefinanzierten Sendern ist die Qualität daher meist gut bis hervorragend, bei privat betriebenen Minisendern kann sie hingegen deutlich schlechter sein. Das Internet als Übertragungsweg hingegen ist für die Qualität nicht verantwortlich.

Wie kann ich selbst Radiosendungen produzieren?
Generell reicht ein Computer mit entsprechender Ausstattung (Abspielmöglichkeit für Tonträger, Lautsprecher, Mikrophon). Außerdem benötigt man eine spezielle Software. Diese findet man im Internet, zusammen mit ausführlichen Tutorials zu diesem Thema.

Alternativen zum Internetradio

Da kein anderes System eine derart große Vielfalt bietet wie das Internetradio, gibt es generell keine vollwertigen Alternativen dazu. Der Vollständigkeit halber sollen an dieser Stelle aber die anderen Möglichkeiten des Radioempfangs aufgelistet werden.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Ultrakurzwelle als üblicher Standard zum Radioempfang herausgebildet. Zwar bietet sie nur auf lokaler oder kleinräumlicher Ebene einen optimalen, rauscharmen Radioempfang. Dafür bietet sie sich aber auch für Lokalradios an, die ohnehin nur die Hörerschaft in einer bestimmten Stadt erreichen wollen. Auffällig ist, dass man nicht überall gleich viele UKW-Stationen empfangen kann. Während die Auswahl beispielsweise in der Mitte Bayerns auf wenige Stationen begrenzt ist, kann man im Kasseler Raum Sender aus 5 Bundesländern (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) empfangen. Trotzdem ist die Senderauswahl auch hier gering, wenn man sie mit dem Internetradio vergleicht.
DAB+ ist nach dem inzwischen eingestellten Standard DAB der zweite Versuch, digitalen Radioempfang deutschlandweit zu etablieren. Der Empfang, der via Antenne funktioniert, ist generell von weit besserer Qualität als bei UKW. Ärgerlich ist jedoch, dass die früher angeschafften DAB-Tuner zumeist nicht für den DAB+-Empfang geeignet sind und daher entsorgt werden müssen. Kritiker bemängeln, dass der DAB+-Empfang in vielen Regionen Deutschlands nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Auch die Anzahl der empfangbaren Sender hält sich sehr in Grenzen. Daher ist DAB+ kaum als Konkurrenz zum Internetradio zu begreifen. Wer aber in einer Großstadt mit gutem DAB+-Empfang lebt und ohnehin keinen Wert auf eine große Senderauswahl legt, könnte in diesem System tatsächlich eine Alternative zum Internetradio finden. Im Auto ist der DAB+-Empfang in solchen Fällen oftmals qualitativ besser als das Webradio.
Dass man via Kabelanschluss oder Satellitenantenne nicht nur Fernsehsender, sondern auch Radiostationen empfangen kann, ist nicht neu: Bereits in den 1990er Jahren wurde das Programm von Radiosendern auf diese Weise quasi als Beiprodukt zum Fernsehempfang angeboten. Qualitativ ist der Empfang dieser Stationen zwar meist als hervorragend zu bewerten. Die Programmauswahl hält sich aber auch hier in sehr engen Grenzen. In vielen Kabelnetzen etwa sind ausschließlich öffentlich-rechtliche Sender zu finden - und von diesen auch nicht jeder einzelne Spartenkanal. Daher handelt es sich bei dieser Art des Radioempfangs um ein Nischenprodukt. Und das wird sich in Zukunft aller Voraussicht nach auch nicht ändern.

Weiterführende Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Internetradio#Geschichte
https://www.pc-magazin.de/ratgeber/wlan-konfiguration-203713.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Radio
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rfunk

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (No Ratings Yet)
Loading...

Copyright © 2015 - Top10Vergleich.org | Datenschutz & Bildnachweis | Impressum