SSD/ externe Festplatte Test 2017 – die 10 besten SSD/ externe Festplatten im Vergleich

Auf der Suche nach einer externen Festplatte oder einer SSD werden Interessenten heute mit Angeboten schon fast erschlagen.

Es gibt unzählige Modelle von verschiedenen Herstellern, die mit für Laien unverständlichen Merkmalen daherkommen. In der folgenden Tabelle haben wir für Sie deshalb die aktuell 10 besten Modelle aufgelistet.

So erhalten Sie schnell einen Überblick über empfehlenswerte Geräte und können Detailinformationen direkt miteinander vergleichen.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1Die Samsung Portable SSD T3 500GB MU-PT500B/EU ist der Vergleichssieger im SSD/ externe Festplatte TestSamsung Portable SSD T3 500GB MU-PT500B/EU

Kundenbewertung:
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Samsung
Portable SSD T3 500GB MU-PT500B/EU
Vorteile
  • klein - kompakt und leicht
  • robustes Gehäuse aus Metall
  • innerer Rahmen für besondere Stoßfestigkeit
  • hohe Datentransferraten bis 450 MB/s
  • USB 3.0
  • V-NAND Speichertechnologie

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • USB 3.1

    • Größe: 500 GB

    • Gewicht: 51 g

    • Datentransferraten bis 450 MB/s beim Lesen oder Schreiben




    • Produktabmessung: 7,4 x 5,8 x 1 cm

    • Farbe: schwarz/silber

    • Modellnummer: MU-PT500B_EU



2Die Intenso 3822450 tragbare externe SSD Festplatte belegt Platz 2 im SSD/ externe Festplatte TestIntenso 3822450 tragbare externe SSD Festplatte

117,99 Euro
Listenpreis: EUR 117,99
Kundenbewertung: 4.1 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
97%
"sehr gut"
Intenso
3822450 tragbare externe SSD Festplatte
Vorteile
  • kompaktes und modernes Design
  • Geschwindigkeiten von bis zu 320 MB/s
  • geräuschlos
  • geringer Stromverbrauch
  • schock-resistent
  • USB 3.0

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Kapazität: 512 GB

    • Formfaktor: 1,8 Zoll

    • Farbe: anthrazit

    • Material: Kunststoff

    • Schnittstelle: Super Speed USB 3.0




    • maximale Datenransferrate: Lesen: bis zu 320 MB/s | Schreiben: bis zu 100 MB/s

    • Dateisystem: FAT 32

    • Abmessungen: 54 x 92 x 9 mm

    • Gewicht: 34 g



3Die Verbatim externe SSD-Festplatte 256GB belegt Platz 3 im SSD/ externe Festplatte TestVerbatim externe SSD-Festplatte 256GB

95,00 Euro
Listenpreis: EUR 151,42
Kundenbewertung: 3.7 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Verbatim
externe SSD-Festplatte 256GB
Vorteile
  • kompakt - leicht und stoßfest
  • leistungsstark
  • USB 3.0
  • niedriger Stromverbrauch verlängert die Laufzeit des Laptop-Akkus
  • geräuscharmer und stromsparender Betrieb

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Kapazität: 256 GB

    • Lesegeschwindigkeit: bis zu 150 MB/s

    • Schreibgeschwindigkeit: bis zu 90 MB/s

    • Stromversorgung: Bus-gespeist via USB 3.0-Kabel

    • Schnittstelle: USB 3.0- oder USB 2.0-Anschluss




    • Abmessungen: 90 x 43 x 9 mm (L x B x H)

    • Gewicht: 41 g

    • schlankes, schwarzes Gehäuse in Kreditkartengröße

    • Modellnummer: 47623



4Die Transcend ESD400 externe SSD-Festplatte 256GB belegt Platz 4 im SSD/ externe Festplatte TestTranscend ESD400 externe SSD-Festplatte 256GB

86,99 Euro
Listenpreis: EUR 169,90
Kundenbewertung: 2.9 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
Transcend
ESD400 externe SSD-Festplatte 256GB
Vorteile
  • Datenübertragungsraten von bis zu 410 MB pro Sekunde
  • robust - schnell und leistungsstark
  • klein und handlich
  • USB 3.0
  • Datensicherung per Knopfdruck
  • zuverlässiger NAND-Flashspeicher

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Maße: 9,2 cm x 6,2 cm x 1,1cm

    • Gewicht: 56 g

    • Speicherkapazität: 256 GB

    • Schnittstelle: USB 3.0




    • Datenübertragungsraten von bis zu 410 MB pro Sekunde

    • mehrfarbige LED-Anzeige

    • Datensicherung in nur 22 Sekunden



5Die SanDisk Extreme 500 240 GB portable SSD belegt Platz 5 im SSD/ externe Festplatte TestSanDisk Extreme 500 240 GB portable SSD

106,27 Euro
Listenpreis: EUR 129,99
Kundenbewertung: 3.2 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
91%
"sehr gut"
SanDisk
Extreme 500 240 GB portable SSD
Vorteile
  • robustes Design
  • stoßbeständiger Solid-State-Core
  • kühler und leiser Betrieb
  • Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 430 MB/Sek.
  • USB 3.0

Nachteile
  • anfälliger Stecker
  1. Technische Details



    • Kapazität: 240 GB

    • Sequentielle Lesegeschwindigkeiten: bis zu 415 MB/Sek.

    • Sequentielle Schreibgeschwindigkeiten: bis zu 340 MB/Sek.

    • USB 3.0




    • Maße: (H x B x L): 10,67 x 75,69 x 75,69 mm

    • Betriebstemperatur: 0 Grad Celcius bis +45 Grad Celcius

    • Gewicht: 77 g



6Die LaCie Porsche Design 120 GB Slim Drive SSD belegt Platz 6 im SSD/ externe Festplatte TestLaCie Porsche Design 120 GB Slim Drive SSD

555,23 Euro
Listenpreis: EUR 555,23
Kundenbewertung: 5.0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
90%
"gut"
LaCie
Porsche Design 120 GB Slim Drive SSD
Vorteile
  • sehr schönes - mit dem MacBook Pro harmonisierendes Design
  • USB 3.0
  • gut verarbeitet
  • geräuchlos
  • extrem stabil

Nachteile
  • sehr kurzes USB-Kabel
  1. Technische Details



    • 120 GB

    • 2.5"

    • Gewicht: 181 g




    • Aluminium

    • Modell: LAC9000342

    • USB 3.0



7Die Western Digital 1TB Elements tragbare externe Festplatte belegt Platz 7 im SSD/ externe Festplatte TestWestern Digital 1TB Elements tragbare externe Festplatte

60,62 Euro
Listenpreis: EUR 60,93
Kundenbewertung: 4.3 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
82%
"gut"
Western Digital
1TB Elements tragbare externe Festplatte
Vorteile
  • ultraschnelle Datentransfers mit USB 3.0
  • enorme Speicherkapazität
  • schlankes Design
  • sehr leise

Nachteile
  • störendes LED-Licht am Rücken der Festplatte
  1. Technische Details



    • Größe: 1 TB

    • Modell: 2016

    • USB 3.0




    • kostenlose Testversion der Software WD SmartWare Pro für automatische und Cloud Datensicherung

    • Gewicht: 136 g



8Die Seagate Expansion Portable, 1TB, externe tragbare Festplatte belegt Platz 8 im SSD/ externe Festplatte TestSeagate Expansion Portable, 1TB, externe tragbare Festplatte

49,00 Euro
Listenpreis: EUR 59,99
Kundenbewertung: 3.9 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
80%
"befriedigend"
Seagate
Expansion Portable, 1TB, externe tragbare Festplatte
Vorteile
  • minimalistisches Design
  • Plug-und-Play - keine Software-Installation notwendig
  • kompakt
  • leicht
  • USB 3.0
  • ab Werk mit NTFS formatiert

Nachteile
  • Gehäuse nicht sehr hochwertig
  1. Technische Details



    • Abmessungen: 11,7 cm x 8 cm x 1,5 cm

    • Gewicht: 170 g

    • USB-3.0 Schnittstelle




    • Größe: 1 TB

    • Modell: 2016

    • Plug-und-Play



9Die Toshiba Canvio Basics 1 TB externe Festplatte belegt Platz 9 im SSD/ externe Festplatte TestToshiba Canvio Basics 1 TB externe Festplatte

54,00 Euro
Listenpreis: EUR 79,99
Kundenbewertung: 4.2 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
78%
"befriedigend"
Toshiba
Canvio Basics 1 TB externe Festplatte
Vorteile
  • schnelle Datenübertragung Dank USB 3.0
  • einfacher Anschluss per Plug-and-Play
  • praktisches kompaktes Format
  • zeitloses geschmackvolles Design

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • externe 2,5 Zoll Festplatte

    • 1 TB Kapazität

    • USB 3.0-Highspeed-Port




    • Gewicht: 231 g

    • Abmessungen: 11,9 x 7,9 x 1,5 cm

    • mattschwarzes Gehäuse



10Die CnMemory Airy externe Festplatte 1TB belegt Platz 10 im SSD/ externe Festplatte TestCnMemory Airy externe Festplatte 1TB

Kundenbewertung: 3.5 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
76%
"befriedigend"
CnMemory
Airy externe Festplatte 1TB
Vorteile
  • schlank und stylisch
  • vorinstalliert und vorformatiert
  • USB3.0 SuperSpeed
  • ultraschnelle Datenraten von bis zu 5 GBit/s
  • Steckdosen-frei

Nachteile
  • USB-Anschluss wird nicht immer gleich erkannt
  1. Technische Details



    • schlanke und stylische externe 2,5"-Festplatte mit USB3.0-SuperSpeed

    • vorinstallierte und vorformatierte 1000 GB SATA II-Festplatte

    • ultraschnelle Datenraten von bis zu 5 GBit/s (bei USB3.0-kompatiblen Geräten)




    • Steckdosen-frei: Stromversorgung durch USB3.0-Anschluss

    • Schnittstelle: USB 3.0 Super-Speed, abwärts kompatibel zu USB 2.0

    • Gewicht: 177 g



Was sind SSD und externe Festplatten?

Eine externe Festplatte ist ein Datenträger, der sich schnell und problemlos mit zahlreichen Geräten verbinden lässt. Das Laufwerk im Inneren unterscheidet sich nicht von einer gewöhnlichen Festplatte in einem PC oder Notebook. Es ist jedoch im Gehäuse bereits mit einem Controller verbunden, der die Festplatte letztlich mit einem alternativen Anschluss verbindet. In der Praxis findet sich vor allem USB häufig, es gibt jedoch auch Modelle mit Anschluss für eSATA oder LAN. Einige Festplatten lassen sich sogar kabellos per Bluetooth oder WLAN verbinden.

Die SSD ist an sich keine neue Entwicklung. Datenträger mit dem gleichen Funktionsprinzip gibt es bereits seit den 1950er Jahren. In den letzten Jahren erreichen sie jedoch Datenmengen, die annähernd an klassische Festplatten herankommen, während gleichzeitig die Preise stark sinken und auch für den Massenmarkt interessant sind.

Im Gegensatz zu normalen Festplatten gibt es in einer SSD keine beweglichen Teile. Das sorgt für eine höhere Stabilität und wirkt sich auch auf die Geschwindigkeit positiv aus. Erhältlich sind SSDs in ähnlicher Form wie Festplatten. Sie lassen sich also auf die gleiche Weise intern in einem Gerät verbauen und auch externe Varianten sind bereits erhältlich.

Eine SSD muss jedoch nicht wie eine Festplatte aufgebaut sein. Eine Verbindung mit einem Computer ist auch per PCI-Express oder auf anderem Wege möglich. Die Hersteller entscheiden sich bei vielen ihrer SSDs nur aus dem Grund für USB und Co., weil dies für den Endnutzer einfacher ist.

Wie funktionieren SSD und externe Festplatten?

Wie funktionieren SSD und externe Festplatten?

Bei einer externen Festplatte kommen ganz klassische Magnetscheiben zum Einsatz, die sowohl beschrieben als auch ausgelesen werden können. In modernen Festplatten finden sich gleich mehrere jener Magnetplatten, die jeweils übereinander liegen und damit enorm hohe Kapazitäten von mehreren Terabyte ermöglichen. Bei jedem Datenzugriff muss der mechanische Lesekopf der Festplatte die entsprechende Stelle auf der Festplatte suchen und auslesen. Derartige Vorgänge geschehen in einer atemberaubenden Geschwindigkeit von wenigen Millisekunden. Durch den Nutzer ließe sich das nicht einmal beobachten, wenn die Festplatte während des Betriebs geöffnet wäre. Ihre mechanische Natur verraten Festplatten lediglich durch das typische Betriebsgeräusch.

Bei einer SSD suchen wir mechanische Teile vergebens. Hier geschieht die Speicherung von Daten durch elektrische Ladungen auf Transistoren. Das gleiche Prinzip kommt übrigens auch bei Speicherkarten und Flash-Speicher zum Einsatz. Ein Lese- und Schreibkopf ist nicht mehr nötig, stattdessen erfolgt der Betrieb komplett ohne bewegliche Teile, was unter anderem die Zugriffszeit deutlich erhöht.

Externe Festplatten und externe SSDs verwenden die gleichen Arten von Massenspeichern wie interne Laufwerke. Jene befinden sich lediglich in einem Gehäuse, das vor allem zwei unterschiedliche Aufgaben erledigt. Zum einen bietet es eine direkte Kommunikationsstelle für die Laufwerke, den sogenannten Controller. Vereinfacht ausgedrückt interpretiert diese Zwischenstelle die Informationen der Festplatte und gibt sie in einer für Maschinen verständlichen Form an andere Geräte weiter.

Aus diesem Grund lässt sich eine externe Festplatte mit fast jedem Gerät verbinden, auch mit Smartphones oder Tablets und das ganz ohne die Installation zusätzlicher Treiber. Das Gehäuse der externen Festplatte bietet darüber hinaus auch gleich einen bekannten Anschluss zur einfachen Verbindung, zum Beispiel USB. Nicht zuletzt bietet das Gehäuse auch Schutz vor Staub, Schmutz und anderen Gefahren.

SSD/ externe Festplatten -Vorteile und Anwendungbereiche

Vorteile & Anwendungsbereiche

Externe Festplatten haben den großen Vorteil, dass sie portabel sind. Gespeicherte Daten lassen sich so ohne Weiteres von einem PC zu einem anderen übertragen. Die heutigen Geräte sind teilweise derart klein und leicht, dass sie problemlos in einer Jackentasche Platz finden. Praktisch ist das zum Beispiel, um Daten zwischen dem heimischen Rechner und dem Computer am Arbeitsplatz unkompliziert auszutauschen.

Auch für das Austauschen von Daten unter Freunden bieten die Datenträger sich an. Selbst riesige Datenmengen, wie sie etwa bei Filmen oder Spielen vorkommen, lassen sich mit externen Festplatten spielend leicht kopieren. Die größten Vorteile einer externen Festplatte im Vergleich zu einer SSD sind die enormen Datenmengen bei einem gleichzeitig niedrigen Preis.

Externe SSDs bieten vor allem den Vorteil einer schnelleren Übertragung. Kopiervorgänge geschehen zum Teil um ein Vielfaches schneller als bei einer normalen Festplatte. Wer nur ab und an einige Daten kopiert, merkt davon noch keine echten Vorteile. Richtig zur Geltung kommen derartige Massenspeicher erst, wenn es um zeitkritische Aufgaben geht.

Auf einer externen SSD lässt sich zum Beispiel auch ein komplettes Betriebssystem wie Linux speichern. Dieses können Sie dann auf einem beliebigen anderen PC verwenden, wobei das System nicht langsamer läuft, als wenn es direkt auf der Maschine installiert werden.

Von einer solchen Anwendung machen auch zahlreiche Experten Gebrauch. Sie können damit einen defekten Rechner auch dann noch starten, wenn die interne Festplatte defekt ist. Auf diese Weise ist eine schnelle und präzise Fehleranalyse möglich. Je nach Art des Schadens ist zum Teil sogar eine direkte Behebung der jeweiligen Fehler möglich.

Externe SSDs haben bisher noch den Nachteil, dass sie weniger Speicher bieten als Festplatten und gleichzeitig deutlich teurer sind. Diese Investition kann sich bei einigen Anwendungsarten jedoch lohnen.

Welche Arten von SSD und externen Festplatten gibt es?

Das Angebot an externen Festplatten ist heute so reichhaltig wie nie. Die offensichtlichsten Unterschiede gibt es bei der Baugröße. Am verbreitetsten sind Modelle in 2,5 Zoll. Solche Festplatten bieten recht hohe Speichermengen bei einer noch geringen Größe und einem ebenso geringen Gewicht. Sie benötigen in den meisten Fällen auch keine externe Stromversorgung und bieten sich damit für den Einsatz unterwegs an. Der einzige Nachteil besteht darin, dass die kleinen Platten in der Regel etwas langsamer sind als externe Festplatten mit 3,5 Zoll. Dies bestätigt sich auch im externe Festplatten Test 2017 immer wieder.

3,5 Zoll Festplatten benötigen in jedem Fall eine externe Stromversorgung über ein eigenes Netzteil, weshalb sie vor allem als stationäre Lösung zum Einsatz kommen. Sie können außerordentlich hohe Datenraten erreichen und sind darüber hinaus bei gleicher Kapazität auch günstiger als kleinere Ausführungen. Wer eine Festplatte nur für ein bestimmtes Gerät benötigt, beispielsweise um die Speicherkapazität eines Computers zu erhöhen, trifft hiermit die richtige Wahl.

Externe SSD-Festplatten überzeugen mit unübertroffenen Übertragungsgeschwindigkeiten und bieten mittlerweile auch hohe Kapazitäten an. Allerdings sind diese Datenträger im Vergleich mit klassischen Festplatten noch immer recht teuer. Die Anschaffung lohnt sich deshalb nur, wenn es auch einen sinnvollen Einsatzzweck für die hohen Geschwindigkeiten gibt. Als reines Datengrab können wir SSDs nicht empfehlen.

So haben wir SSD und externe Festplatten getestet

Im SSD und externe Festplatten Test haben wir jedes einzelne Modell genau unter die Lupe genommen. Dabei verraten wir sowohl, worin die Geräte besonders gut überzeugen können und wo die Schwächen liegen. Auf diese Weise kann jeder das bestmögliche Modell für seine eigenen Zwecke finden. Welche Kategorien in unseren Tests von Bedeutung sind, erfahren Sie in im folgenden.

Geschwindigkeit

Bei diesem Punkt analysieren wir mit speziellen Tools, wie schnell eine Festplatte oder eine SSD Daten auslesen und schreiben kann. Hier sind hohe Werte natürlich immer wünschenswert.

Zugriffszeit

Neben der Übertragungsgeschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor bei SSDs und Festplatten die Zugriffszeit. Dabei handelt es sich um die Verzögerung, bis ein Datenträger tatsächlich auf gespeicherte Informationen zugreifen kann. Je niedriger die Werte ausfallen, desto besser. SSDs sind hierbei aufgrund ihrer Technik klar im Vorteil, doch es gibt durchaus auch einige flotte Festplatten.

So haben wir SSD und externe Festplatten getestetKompatibilität

Wir überprüfen bei jedem Datenträger genau, wie reibungslos der Betrieb mit unterschiedlichen Geräten und Betriebssystemen funktioniert. Im besten Fall benötigen wir keinerlei Treiber und können die Festplatte sowohl mit Windows als auch Linux und Mac OS verwenden. Darüber hinaus ist es auch wünschenswert, dass externe Festplatten mit Tablets und ähnlichen Geräten einwandfrei zusammenarbeiten.

Nicht zuletzt werfen wir auch einen Blick auf die vorhandenen Anschlüsse. Diese sollten gängigen Standards entsprechen und nicht auf Hersteller-eigene Lösungen setzen, die im Alltag kaum verbreitet sind.

Stabilität

Diese Kategorie ist besonders für externe Festplatten von Interesse. Wir testen, mit welchen Belastungen die Festplatten umgehen können, ohne dass es zu Schäden oder Datenverlust kommt. Außerdem verraten wir auch, wie langlebig die Festplatten sind und ob sie sich auch für einen Betrieb im 24-Stunden-Modus eignen.

Lautstärke

Festplatten können mitunter hohe Betriebslautstärken entwicklen, was für den Nutzer natürlich immer etwas ärgerlich ist. Im externe Festplatten Test hören wir genauer hin und verraten Ihnen, welche Geräte leise arbeiten und welche echte Krachmacher sind.

SSDs können übrigens in der Theorie komplett lautlos arbeiten, doch tatsächlich erreichen dies längst nicht alle Modelle. Dieser Punkt ist daher auch für die flash-basierten Datenträger von Interesse.

Qualität und Verarbeitung

Bei dieser Kategorie kommt es uns allein auf die äußeren Werte an. Wir überprüfen, wie hochwertig die verwendeten Materialien sind und ob es am Gehäuse Spaltmaße oder ähnliche Indizien für eine minderwertige Verarbeitung gibt. Gute Ergebnisse in dieser Hinsicht haben nicht nur kosmetische Auswirkungen. Ein gutes Gehäuse verhilft einer Festplatte zu mehr Langlebigkeit und kann außerdem Vibrationen mildern und so das Betriebsgeräusch verringern.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Auch der Preis spielt beim SSD und externe Festplatten Test eine wichtige Rolle. Gute Qualität darf gerne etwas mehr kosten, allerdings sollte jedes Laufwerk im Vergleich zu gleich ausgestatteten Geräten nicht zu teuer ausfallen. Wir verraten Ihnen, welche Festplatten ihr Geld wert sind und bei welchen Modellen ohne Zweifel von Wucher gesprochen werden darf. Wir berücksichtigen dabei nicht nur die UVP des Herstellers, sondern sofern vorhanden auch tatsächliche Straßenpreise.

Worauf muss ich beim Kauf einer SSD oder externen Festplatten achten?

Worauf muss ich beim Kauf einer SSD oder externen Festplatten achten?

Beim Kauf einer externen Festplatte oder SSD ist zunächst natürlich die Kapazität wichtig. Der Datenträger sollte über genügend Speicherplatz verfügen, um alle gewünschten Daten problemlos unterzubringen. Meist empfiehlt es sich, lieber zu einem etwas größeren Modell zu greifen, damit der Platz auch in Zukunft nicht zu schnell knapp wird.

Interessant sind sonst vor allem die inneren Werte einer Festplatte. Die Übertragungsgeschwindigkeit sollte möglichst hoch ausfallen, außerdem ist ein moderner Anschluss wünschenswert.

Selbst die schnellste Festplatte nützt Ihnen nicht viel, wenn sie sich nur mit dem langsamen USB 2.0 verbinden lässt. Achten Sie also darauf, dass es entweder eine Verbindung mit USB 3.0, eSATA oder Gigabit-LAN gibt. Ältere Standards können wir bei einem Neukauf nicht mehr empfehlen.

Wer die Geschwindigkeit einer SSD benötigt, sollte beim Kauf ein besonderes Augenmerk darauf legen. Es stimmt zwar, dass SSDs schneller sind als die meisten Festplatten, das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass auch jede SSD automatisch blitzschnell sind. Einige Modelle entpuppen sich in der Praxis als sehr langsam, vor allem beim Schreiben von Daten können regelrechte Flaschenhälse entstehen.

Kaufen Sie eine SSD deshalb nicht unüberlegt und ohne vorher über die technischen Daten Bescheid zu wissen. Die schnellsten Modelle setzen übrigens auf PCI-Express als Verbindung, da hier deutlich höhere Übertragungen als mit SATA-Anschluss möglich sind. Externe SSDs sollten wie Festplatten wenigstens über USB 3.0 oder eSATA verfügen, damit die Geräte nicht unnötig ausgebremst werden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Eine Vielzahl von Herstellern buhlt heute um die Gunst des Kunden. Vertreten sind dabei viele bekannte Namen, die viel Erfahrung auf dem Gebiet mitbringen. Die derzeit führenden Unternehmen möchten wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

Seagate ist ein irisches Unternehmen und im Bereich der IT ein echtes Urgestein. Schon seit 1979 stellt Seagate Festplatten in verschiedenen Formaten her. Das allererste Produkt kam auf sage und schreibe 5 Megabyte Speicherkapazität, was heute kaum vorstellbar ist. Schon auf eine einfache DVD würde der komplette Speicherplatz dieser Festplatte fast 1.000 mal passen.

Seagate investierte viel in die Forschung und Entwicklung, weshalb sie seit jeher zu den führenden Unternehmen bei Massenspeichern zählen. Einige ehemalige Konkurrenten wie Maxtor konnten die Verantwortlichen sogar komplett übernehmen. Heute ist Seagate auf dem Bereich der Festplatten Marktführer und bietet einige der besten Geräte an. Die Festplatten des irischen Unternehmens finden sich aber nicht nur in den eigenen Produkten, sondern auch im Inneren von externen Festplatten zahlreicher anderer Hersteller. Bis auf wenige Ausnahmen können die Produkte überzeugen.

Der koreanische Hersteller Samsung ist eines der größten Technikunternehmen weltweit und heute für Produkte aus allen nur erdenklichen Kategorien bekannt. Sowohl Waschmaschinen als auch Taschenrechner, Fernseher und Smartphones gibt es im Produktkatalog. Festplatten gehören dabei schon fast zum alten Eisen. Samsung stellte diese schon her, als der Konzern an Smartphones noch nicht mal zu denken wagte.

Überzeugen konnten die Koreaner vor allem durch günstige Preise bei einer dennoch hohen Qualität. Das gilt auch heute noch für die externen Festplatten, allerdings ist die Produktvielfalt enorm gestiegen. Bei SSDs ist Samsung ebenfalls eines der führenden Unternehmen und bietet einige der besten Modelle auf dem Markt an. Samsung gilt in diesem Bereich auch als Innovator, der viel Geld in die Forschung und Entwicklung steckt.

Western Digital ist ein amerikanisches Unternehmen und gilt als ewiger Konkurrent von Seagate. Die Firmengeschichte weist viele Parallelen auf und heute ist WD neben Seagate der einzige noch relevante Hersteller, der sich auf die Produktion von klassischen Festplatten spezialisiert hat.

Bekannt ist Western Digital nicht nur für schnelle und hochwertige Laufwerke, sondern auch für seine Initiativen hinsichtlich des Energieverbrauchs. Schon seit über 10 Jahren gibt es im Sortiment spezielle Festplatten, die etwas langsamer ausfallen, dafür aber viel Strom sparen. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch der Akkulaufzeit in Notebooks. Heute finden Interessenten im Produktkatalog eine reichhaltige Auswahl an internen und externen Festplatten.

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und eigentlich mehr für seine Prozessoren als für seine Datenträger bekannt. Tatsächlich hat Flashspeicher aber eine lange Tradition bei Intel. Schon Ende der 60er Jahre stellten die Amerikaner Chips her, die auf einem ähnlichen Prinzip, wie moderne SSDs beruhen.

Auch heute kann Intel noch mit seinen Eigenentwicklungen überzeugen und bietet einige der schnellsten Laufwerke auf dem gesamten Markt an. Diese haben zwar ihren Preis, sind aber dennoch eine hervorragende Wahl für High-End-Systeme. Klassische Festplatten stellt Intel allerdings nicht her.

SanDisk ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das vor allem für seine Speicherkarten bekannt ist. In allen nur erdenklichen Formaten sind diese erhältlich und sie können sowohl preislich als auch qualitativ überzeugen. In den 2000er Jahren entdeckte SanDisk auch die Produktion von SSDs für sich, da diese auf einem ganz ähnlichen Prinzip wie Speicherkarten beruhen.

Seither gibt es im Sortiment immer wieder neue Geräte zu entdecken, die der Firmenphilosophie in gleicher Weise wie die eigenen Speicherkarten folgen. Die SSDs sind also schnell und zuverlässig, aber dennoch vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern produziert SanDisk seine Datenträger allerdings nicht selbst. Seit 2009 agiert das Unternehmen weitgehend fabless. Das bedeutet, dass es nur noch wenige eigene Fabriken gibt und die Produkte stattdessen von Auftragsunternehmen im Namen von SanDisk gefertigt werden. Auf die Qualität hat dies bisher allerdings keinen negativen Effekt.

OCZ wurde 2002 in Kalifornien gegründet und konzentrierte sich vor allem auf die Herstellung von PC-Komponenten für Enthusiasten. Alle Produkte mussten höchste Ansprüche hinsichtlich Geschwindigkeit und Qualität erfüllen. Bekannt wurde OCZ schon recht früh durch ihren Arbeitsspeicher, der schnell arbeitete und sich sehr gut übertakten ließ. Später kam auch weitere Produkte ins Sortiment, darunter SSDs, Grafikkarten, Netzteile und vieles mehr.

Ende 2013 mussten die Amerikaner dann aber Konkurs anmelden, worauf sie einige Monate später von Toshiba übernommen wurden. Toshiba verwendet den Markennamen weiter und so gibt es auch heute noch SSDs von OCZ. Diese richten sich weiterhin an Nutzer mit höchsten Ansprüchen. Günstige Geräte sind im Sortiment nicht zu finden.

Crucial ist der Markenname, unter dem das amerikanische Unternehmen Micron Endkunden gegenüber auftritt. Der Hersteller existiert bereits seit über 30 Jahren und konzentriert sich vor allem auf die Produktion von Speicherelementen und Bildsensoren. Im heutigen Produktkatalog findet sich eine Vielzahl von SSDs, wobei für nahezu jeden Geschmack etwas Passendes zu finden ist. Sowohl sehr schnelle Modelle als auch etwas langsamere zu günstigen Preisen sind zu finden. In der Regel kann die Qualität dabei auch überzeugen.
Plextor ist ein japanisches Unternehmen, das sich in den 90er Jahren mit CD- und DVD-Laufwerken von außerordentlicher Qualität einen Namen machen konnte. Immer wieder ließ Plextor die Konkurrenz in Sachen Qualität und Geschwindigkeit alt aussehen und bot darüber hinaus einen exzellenten Service.

Mit der Zeit verloren optische Laufwerke jedoch mehr und mehr an Bedeutung, sodass Plextor sich nach neuen Märkten umsehen musste. Einen davon fanden die Japaner auch bei SSDs, allerdings konnten sie die Erfolge der Vergangenheit damit nicht wiederholen. Im Jahr 2010 trennte sich Plextor deshalb von der gleichnamigen Marke und verkaufte sie an den IT-Konzern Lite-On. Dieser stellt mit dem Plextor-Label heute einige interessante und qualitativ hochwertige SSD-Datenträger her.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich SSDs und externe Festplatten am Besten?

Externe Festplatten und SSD-Laufwerke sind sowohl im Fachhandel als auch im Internet in einer riesigen Auswahl verfügbar. Doch für welche Option sollten sich Käufer hierbei entscheiden? Genau das verraten wir Ihnen an dieser Stelle.

Der klassische Fachhandel hat gerade beim Kauf von Festplatten kaum Vorteile anzubieten. Zwar lassen sich die Geräte theoretisch vor Ort ausprobieren, allerdings können Nutzer dabei kaum aussagekräftige Diagnoseprogramme ausführen oder überhaupt praxisrelevante Nutzungsszenarios nachstellen. Auch die persönliche Beratung durch Verkäufer ist ein zweischneidiges Schwert. Gerade bei großen Elektronikketten ist das Personal oft nicht gut genug informiert, um eine gute Entscheidungshilfe liefern zu können.

Darüber hinaus hat so mancher Händler auch mehr den eigenen Gewinn als die Wünsche des Kunden im Hinterkopf. So kommt es immer wieder vor, dass Kunden Festplatten und SSDs verkauft bekommen, die für die eigenen Zwecke kaum geeignet sind, dem Händler aber große Margen einbringen. Fairerweise sei gesagt, dass längst nicht jeder Händler so agiert. Das Problem ist aber, dass es nicht möglich ist, die schwarzen Schafe von guten Händlern zu unterscheiden. Vor allem Laien sind in dieser Beziehung den Verkäufern hilflos ausgeliefert.

Im Internet ist es möglich, sich auf unabhängigen Portalen über die Qualitäten von externen Festplatten und SSDs zu informieren. Die zahlreichen Plattformen haben kein Interesse daran, Ihnen ein bestimmtes Modell zu verkaufen, da sie ihre Gewinne auf andere Weise als durch den Verkauf erzielen. Doch die Vorteile des Internets fangen hier erst an.

Wer sich etwas umsieht, wird feststellen, dass auch die Preise deutlich geringer ausfallen. Das lässt sich auf mehrere Gründe zurückführen. Zum einen haben Internetshops geringere Kosten für Personal und Lagerung, was sie in vielen Fällen direkt an ihre Kunden weitergeben. Darüber hinaus unterliegen sie aber auch einem starken Konkurrenzkampf und müssen die Preise deshalb fast täglich anpassen. Dank praktischer Preissuchmaschinen wissen die meisten Kunden auch stets über den günstigsten Preis Bescheid, was Wucher effektiv verhindert.

Neben dem Preis spricht auch die Auswahl für einen Kauf im Internet. Klassische Einzelhändler können nur einige wenige Festplatten und SSDs anbieten, wobei es sich nicht immer um die aktuell besten Geräte handelt. Im Internet gibt es hingegen jedes relevante Modell und das in den meisten Fällen mit einer geringen Lieferzeit. Um Ladenöffnungszeiten müssen Sie sich ebenfalls keinerlei Gedanken machen, da Online Shops rund um die Uhr geöffnet haben. Sie können Ihre externe Festplatte oder SSD also genau dann kaufen, wenn es Ihnen gerade passt. Auch am Wochenende oder an Feiertagen ist das kein Problem. Die bestellte Ware findet dann ihren Weg bis vor die Haustür, sodass Sie nicht einmal das Haus verlassen müssen.

Umfragen zeigen immer wieder, dass viele das Internet zum Einkaufen meiden, da sie sich Gedanken um den Umtausch von defekter Ware machen. Das ist jedoch gar nicht nötig. Im Gegenteil, das Internet bietet hier im Vergleich zum Einzelhandel sogar einen entscheidenden Vorteil.

Per Gesetz dürfen Käufer beim Versandhandel wenigstens 14 Tage lang bestellte Ware ohne Angaben von Gründen zurückgeben. Liegt keine Wertminderung durch Schäden oder Ähnliches vor, so muss der Händler dem Kunden den vollen Kaufpreis erstatten. Lediglich die Versandkosten darf er berechnen. Auch die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren ist in jedem Fall gegeben und darüber hinaus bieten zahlreiche Händler noch eine freiwillige Garantie an.

Es lässt sich unter dem Strich nicht leugnen, dass das Internet für den Kauf von SSDs und externen Festplatten mit großem Abstand die bessere Quelle ist. Der Fachhandel hat durchaus noch seine Daseinsberechtigung, bietet sich in diesem Fall aber einfach nicht an.

Wissenswertes & Ratgeber zum Thema SSD/ externe Festplatte

Wissenswertes & Ratgeber

Festplatten und SSDs sind eine Wissenschaft für sich. Es gibt zahllose Dinge darüber zu erfahren und die Entwicklung schreitet ständig voran. Einige der interessantesten Fakten sowie nützliche Tipps für die alltägliche Bedienung haben wir für Sie zusammengefasst.

Die Geschichte der Festplatten und Solid State Drives

Die erste magnetische Festplatte stellte IBM im Jahr 1956 vor. Das IBM 350 getaufte Gerät brachte es auf 5 MB Speicher bei einer Größe von 24 Zoll und 600 ms Zugriffszeit. Was heute schon beinahe lächerlich klingt, war damals der aktuellste Stand der Technik. Das Laufwerk konnte bei Erscheinen noch nicht einmal gekauft, sondern lediglich für 650 US-Dollar im Monat gemietet werden. Die Festplatte kam daher auch ausschließlich im professionellen Bereich bei Großrechnern zum Einsatz. In privaten Haushalten waren Computer damals noch weitgehend bedeutungslos, davon abgesehen hätte sich die IBM 350 auch alleine aufgrund ihrer Größe nicht geeignet. Mit 24 Zoll war sie fast zehn Mal so groß wie eine heutige Notebook-Festplatte.

Die Geschichte der Festplatten und Solid State DrivesIn den 80er Jahren näherten sich Festplatten mehr und mehr dem Massenmarkt, da sie mit 5,25 Zoll nun auch akzeptable Größen für Endanwender erreichten. Die Speicherkapazität lag dabei noch immer im einstelligen Megabyte Bereich, es ließen sich darauf also nicht mehr als einige dutzend Textdokumente speichern. Spätestens mit Erscheinen des IBM-PC wuchs die Nachfrage nach Festplatten rasant an.

In den 90er Jahren entwickelte sich die Technik sprunghaft weiter. Die Industrie setzte endlich einheitliche Standards wie IDE und SCSI durch, an denen sich fortan alle Festplatten orientierten. Darüber hinaus wurden die Festplatten immer kleiner, erhielten mehr Speicherplatz und wurden auch noch günstiger. Im Jahr 1991 gab es bereits 2,5-Zoll-Festplatten mit 100 MB Speicherkapazität zu bezahlbaren Preisen. Gegen Ende der 90er schafften es Festplatten dann schon auf zweistellige Gigabyte-Größen.

In den 2000er Jahren gewannen schließlich auch externe Festplatten immer mehr an Bedeutung. Die Technik war nun weit genug fortgeschritten, um sie ohne Abstriche auch in mobilen Endgeräten verwenden zu können. Innerhalb von wenigen Jahren wuchs der Absatz rasant an und es findet sich heute in fast jedem Haushalt eine oder gleich mehrere externe Festplatten. Die erste Terabyte-Festplatte erschien 2007 und wurde von Hitachi gefertigt. Im weiteren Verlauf konnten die Hersteller die Kapazität immer weiter steigern, heute sind bereits einzelne Laufwerke mit 10 TB erhältlich.

Mehr und mehr wurde aber auch klar, dass Festplatten bei der Geschwindigkeit an die Grenze des Machbaren stießen. Deshalb sahen sich viele Entwickler nach Alternativen um, die sie schließlich in SSDs fanden. Zu Anfang schlossen sie dafür noch gewöhnliche Speicherchips zusammen, wie sie auch in Handys und anderen Geräten schon längst zum Einsatz kamen. Schon nach kurzer Zeit entwickelten sie aber auch ganz neue Systeme, um sowohl die Speicherkapazität als auch die Geschwindigkeit zu steigern. Das Ergebnis sind Laufwerke, die leistungstechnisch ihresgleichen suchen. Anwender freuten sich über deutlich schnellere Computersysteme, bei denen das Betriebssystem nicht selten schon nach wenigen Sekunden hochgefahren war.

Anfangs waren SSDs noch sehr teuer und kamen deshalb bei Privatanwendern kaum zum Einsatz. Das änderte sich jedoch im Laufe der Zeit und heute sind die Flashspeicher durchaus bezahlbar, wenn auch noch immer teurer als klassische Festplatten. Durch die immer geringeren Preise wurden SSD-Laufwerke schließlich aber auch für externe Medien interessant. In der Zukunft ist davon auszugehen, dass SSDs im Privatbereich Festplatten irgendwann komplett ersetzen werden. Aktuell lässt sich aber noch nicht vorhersagen, wann dies der Fall sein wird.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Festplatten

Immer günstigere und schnellere SSDs sorgen dafür, dass der Absatz von Festplatten in den letzten Jahren immer weiter gesunken ist. Laut Statista verkauften sich im zweiten Quartal 2008 noch 131,9 Millionen Festplatten weltweit. Im gleichen Quartal des Jahres 2015 ist dieser Wert auf nur noch 111 Millionen gesunken. Festplatten sind also zwar noch längst nicht tot, doch es lässt sich ein deutlicher Trend erkennen.

Der Markt für SSDs konnte sich hingegen von 2012 bis 2013 verdoppeln und bleibt seither auf Wachstumskurs. Dazu trägt auch bei, dass große Hersteller von Notebooks und PCs vermehrt auf SSDs in der Standardausstattung setzen. So finden sich heute etwa bei den beliebten MacBooks von Apple nur noch SSD-Laufwerke, Festplatten kommen lediglich noch bei stationären Modellen zum Einsatz.

Im SSD und Festplatten Test 2017 zeigt sich immer wieder, dass Festplatten in Sachen Geschwindigkeit einfach nicht mehr mithalten können. Selbst billige SSD-Laufwerke hängen hochwertige Festplatten zum Teil um ein Vielfaches ab. Der genaue Geschwindigkeitsvorteil hängt vom Anwendungsszenario ab. Geht es um die reine Zugriffszeit, können SSDs bis zu 100x schneller sein als Festplatten. Bei der Schreibgeschwindigkeit kommen einige Festplatten hingegen sogar an günstige SSDs heran.

Im Alltag ist der Vorteil der SSDs jedoch mehr als deutlich spürbar. Das Betriebssystem reagiert schneller und Programme öffnen sich nahezu instantan. Der Computer genehmigt sich auch allgemein deutlich weniger Denkpausen.

Dennoch kann eine externe Festplatte noch immer nützlich sein. Vor allem als Datengrab leistet sie gute Dienste, also als Laufwerk, auf dem sich viele große Dateien befinden. Denkbar wäre zum Beispiel die Speicherung von Filmen oder Spielen. Um diese abzuspielen, sind überhaupt keine hohen Datenraten notwendig. Selbst für das Abspielen von Filmen in 4K-Qualität reicht eine externe Festplatte völlig aus und ist damit auch für die Zukunft noch gut gerüstet.

Ein echtes Argument für die externe Festplatte ist der günstige Preis. Zum Teil fällt der Preis pro Gigabyte um das Vierfache günstiger als bei einer SSD aus. Wer also viele Daten verwahren will, trifft mit einer klassischen Festplatte noch immer eine gute Wahl.

Heute lassen sich auch nahezu alle Datenträger ohne Weiteres verschlüsseln, was zusätzliche Sicherheit im Alltag gewährleistet. Wer sich damit nicht auskennt, muss auch nichts befürchten. Es gibt zahllose Programme, die dem Anwender dabei fast die gesamte Arbeit abnehmen. Einige externe Festplatten liefern ein solches Programm sogar gleich mit.

Trends im Bereich Festplatte und SSD

Trends im Bereich Festplatte und SSD

Der Trend bei externen Festplatten geht ganz klar zu kleinen und kompakten Geräten, die keine externe Stromversorgung benötigen. Neue Modelle im 3,5-Zoll-Format finden sich nur noch sehr spärlich, da die meisten Anwender auf das Mehr an Speicherplatz nicht angewiesen sind. Vielen reichen 1 oder 2 Terabyte völlig aus, um alle eigenen Daten zu verwahren. Außerdem schätzen viele Anwender die Mobilität von kleinen und leichten Festplatten und auch das Design spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Technik noch groß und schwer war. Stattdessen entwickelt sich die gesamte Branche spätestens seit dem iPhone zu kleinen, flachen und leichten Geräten mit einer geschmackvollen Optik.

Ein großes Thema bei externen Festplatten ist in jedem Fall USB 3.0. Der neue Standard ermöglicht deutlich höhere Datenraten und macht das Kopieren von großen Dateien damit nicht mehr zur Geduldsprobe. Mittlerweile hängt USB sogar eSATA in Sachen Geschwindigkeit ab und ist damit der derzeit empfehlenswerteste Standard für eine Verbindung von externen Laufwerken.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Entwicklung hin zu externen Festplatten mit kabellosen Verbindungen. Diese bieten den Vorteil, dass sie sich mit mehreren Geräten verbinden lassen, ohne die Festplatte selbst zu bewegen. Mittlerweile setzen zahlreiche Privatnutzer auf gleich mehrere Festplatten in einem einzigen Gehäuse, was auch als ein NAS bekannt ist. Dieses lässt sich im heimischen Netzwerk wie ein Homeserver verwenden und alle Mitbewohner haben Zugriff auf die gespeicherten Daten.

Auf die gleiche Weise lassen sich aber auch in einem Unternehmen einfach und unkompliziert Dateien austauschen. Der größte Nachteil ist bisher noch, dass kabellose Festplatten in jedem Fall eine Stromversorgung benötigen. Für den Einsatz unterwegs eignen sie sich daher nur bedingt. Es gibt jedoch einige exotische Modelle, die sogar einen eigenen Akku mitbringen und vornehmlich für die Verwendung an Tablets und anderen mobilen Geräten gedacht sind. Wer sich etwas umsieht, findet also mit Leichtigkeit genau
die richtige externe Festplatte für die eigenen Zwecke.

SSD richtig nutzenExterne SSDs sind noch eine relativ neue Entwicklung, die aufgrund der recht hohen Preise vor allem für Enthusiasten interessant ist. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis externe Flashlaufwerke auch den Massenmarkt erreichen. Die SSD an sich macht hingegen gute Fortschritte und kommt heute bei PC-Systemen auch schon in der Mittelklasse zum Einsatz. Der Trend geht dabei klar in Richtung mehr Speicherplatz.

Haben sich Anwender vor einigen Jahren noch mit 64 GB begnügt und lediglich das Betriebssystem auf der Festplatte abgelegt, so sind heute schon 512 GB annähernd Standard. Selbst Laufwerke mit 1 TB sind nicht mehr nur den Reichen vorbehalten. Immer mehr Nutzer gehen deshalb auch dazu über, mehr Programme auf der SSD abzuspeichern, um zusätzliche Geschwindigkeitsvorteile zu erhalten. Selbst in Spielekonsolen wie der PlayStation 4 oder der Xbox One ist eine Verwendung einer SSD grundsätzlich möglich. In einigen Fällen lassen sich auf diese Weise die Ladezeiten von Spielen halbieren.

SSD richtig nutzen

Eine SSD funktioniert optimal als Systemlaufwerk. Es ist sehr wichtig, dass das Betriebssystem selbst auf der SSD abgelegt ist, damit sich die Vorteile bei der Geschwindigkeit vollends auszahlen. Wer hingegen seinen PC einfach nur mit einer SSD ausstattet und Windows weiterhin von einer Festplatte laufen lässt, merkt im Alltag nur wenige Vorteile. Es ist daher ratsam, das Betriebssystem bei einem solchen Upgrade neu aufzusetzen, was mit neuen Versionen von Windows 10 auch erfreulich einfach und unkompliziert möglich ist.

Bei der täglichen Verwendung ist darauf zu achten, eine SSD nur für solche Daten zu nutzen, die schnell zur Verfügung stehen müssen. Dazu zählen unter anderen Programme wie Photoshop, die viele Daten vom Laufwerk in den Speicher laden müssen. Es lohnt sich aber längst nicht, ausnahmslos jedes Programm auf eine SSD zu installieren. Spiele profitieren davon zum Beispiel nur bedingt. Viele Daten von aktuellen Spielen sind nichts weiter als Audiodateien oder Videos, die auch eine Festplatte schnell genug lesen kann.

Überhaupt nicht geeignet sind SSDs für das Ablegen von Videos, Fotos oder Musik. Das kommt fast schon einer Verschwendung gleich, da sich bei der täglichen Benutzung keinerlei Vorteile daraus ergeben.

Eine SSD zusammen mit einer großen Festplatte ist aktuell der bestmögliche Kompromiss aus Geschwindigkeit und Speicherkapazität. Nutzer haben damit ein sehr fixes System, müssen aber dennoch nicht auf genügend Speicherplatz für alle ihre Daten verzichten. Für eine Systemplatte reicht übrigens eine SSD mit 128 GB bereits mehr als aus, sodass ein Upgrade auch schon recht kostengünstig möglich ist. Wer komplett auf eine SSD umsteigen und seine alte Festplatte ausmustern möchte, sollte hingegen wenigstens 512 GB verbauen, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Übrigens bedarf es für die Bedienung einer SSD an sich keine besonderen Kenntnisse. Die Flashspeicher verhalten sich in einem Computer genau so, wie auch jede handelsübliche Festplatte.

Externe Festplatte in 3 Schritten einbauen

Externe Festplatte in 3 Schritten einbauenExterne Festplatten gibt es nicht nur als Fertigprodukt, sie lässt sich mit einigen Handgriffen auch leicht selbst herstellen. Es gibt dazu im Handel entsprechende Gehäuse, in denen Nutzer eine interne Festplatte verbauen und diese anschließend als externe Festplatte verwenden können. Der Einbau selbst gelingt in drei einfachen Schritten.

  1. Öffnen Sie das externe Gehäuse und legen Sie Ihre Festplatte hinein. Achten Sie dabei darauf, dass Gehäuse und Festplatte über denselben Formfaktor, also 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll, verfügen. Die Festplatte schieben Sie einfach in die entsprechenden Anschlüsse. Dabei kann auch nichts schiefgehen, da die Stecker nur in einer Position passen. Sitzt die Festplatte im Sockel, müssen Sie sie nur noch mit den mitgelieferten Schrauben des Gehäuses fixieren.
  2. Schließen Sie nun das Gehäuse an und schrauben Sie es ebenfalls fest. Ziehen Sie die Schrauben fest an, jedoch ohne sie zu überdrehen. Wenn alles fest und sicher sitzt, hat dies den Vorteil, dass die Festplatte deutlich weniger Vibrationen von sich gibt und damit im Betrieb leiser agiert.
  3. Verbinden Sie jetzt die Festplatte mit Ihrem PC oder Notebook und schließen Sie wenn nötig das mitgelieferte Netzteil des Gehäuses an. Eventuell wird das Betriebssystem Sie darauf hinweisen, dass die Festplatte formatiert werden muss. Die dazu nötigen Schritte erklärt das System in einfach verständlichen Schritten. Bevor Sie das tun, sollten Sie aber noch alle eventuell vorhandenen Daten sichern, da diese bei der Formatierung verloren gehen. Das beste Dateiformat für eine externe Festplatte ist übrigens ExFAT. Es arbeitet wie FAT mit nahezu allen gängigen Systemen zusammen, unterstützt dabei aber auch Dateien mit mehr als 4 GB.

Auf die gleiche Weise ist es übrigens auch möglich, eine SSD in ein externes Gehäuse einzubauen. Wichtig ist nur, dass das gewünschte Laufwerk in das Gehäuse passt und über einen SATA-Anschluss verfügt.

Defragmentierung erklärt

Fragmentierung ist ein Phänomen, das bei jeder Art von Speichermedium auftritt. Der Speicher in Festplatten und SSDs ist kein festes Gebilde, sondern sehr dynamisch und er verändert sich während der Benutzung fortlaufend. Ständig finden Schreib- und Löschoperationen statt, die das Dateisystem verändern. Dabei kommt es auch vor, dass zusammenhängende Daten nicht im gleichen Bereich gespeichert werden. Stattdessen verteilen sich unterschiedliche Blöcke auf verschiedene Ebenen. Auswirkungen hat das vor allem bei Festplatten.

Diese erreichen ihre maximale Geschwindigkeit, wenn sie Daten sequentiell auslesen, also wenn diese direkt zusammenhängen. Der Lesekopf muss dann nicht ständig zwischen verschiedenen Bereichen hin und herspringen. Bei einer stark fragmentierten Platte muss der Lese- oder Schreibkopf ständig zwischen den einzelnen Speicherbereichen hin und herhüpfen, was die Geschwindigkeit merklich beeinträchtigen kann. Bei einer SSD gibt es ebenfalls Fragmentierung, aufgrund der extrem geringen Zugriffszeiten fällt die aber im Alltag kaum auf.

Die Defragmentierung ist ein Prozess, bei dem sich verteilte Daten wieder zusammensetzen lassen. Auf den Inhalt an sich hat dies keinerlei Auswirkungen. Ein spezielles Programm prüft lediglich, in welchen Speicherbereichen sich Dateien sowie freie Blöcke befinden und ordnet diese dann neu an. In der Folge kann die Festplatte Daten wieder zusammenhängend auslesen und funktioniert deutlich schneller.

Bei einem SSD-Laufwerk ist die Fragmentierung in der Regel zu vernachlässigen, bei Festplatten ist hingegen eine regelmäßige Defragmentierung empfehlenswert. Dies gilt für externe und interne Medien gleichermaßen. Wie stark eine Festplatte fragmentiert, hängt zu einem großen Teil vom verwendeten Dateisystem ab. FAT und NTFS, wie sie von Windows bekannt sind, fragmentieren zum Beispiel meist deutlich schneller als das von Linux verwendete EXT.

In der Regel empfiehlt es sich, wenigstens alle drei Monate eine Defragmentierung durchzuführen. Da dies bei großen Laufwerken einige Stunden dauern kann und die Festplatte währenddessen nicht genutzt werden sollte, bietet es sich an, den Vorgang über Nacht durchzuführen. Die dafür nötige Software hat Windows übrigens schon an Bord.

SSD Anwendungsbeispiele

Eine hervorragende Anwendung von SSDs besteht in der mobilen Nutzung. Bei Notebooks und Tablets profitieren Anwender nicht nur von der erhöhten Geschwindigkeit, sondern auch von der Tatsache, dass es im Inneren keine mechanischen Teile gibt. Dadurch sind SSDs nahezu unempfindlich gegenüber Stößen oder Stürzen. Eine Festplatte kann hingegen durch derartige Einwirkungen Schäden nehmen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Headcrash, bei den die Festplatte unbrauchbar wird. Diese Tatsache sollten Sie unbedingt auch bei der Verwendung von externen Festplatten im Hinterkopf behalten. Soll diese in einer Umgebung mit viel Bewegung zum Einsatz kommen, etwa im eigenen Auto, so ist unter Umständen der Griff zu einer SSD-Platte sinnvoller.

Ebenfalls einen guten Eindruck hinterlässt eine SSD als Systemplatte. Sie ersetzt dabei eine bestehende Festplatte nicht vollständig, sondern dient lediglich als Datenträger für das Betriebssystem. Da jene Daten im Alltag am häufigsten vom Computer abgefragt werden, ergeben sich mit einer SSD ganz enormen Geschwindigkeitsvorteile. Das gilt übrigens für jede Art von Betriebssystem, ganz gleich ob Windows, Mac OS, Linux oder sogar Android.

Letztendlich sind SSDs immer dann sinnvoll, wenn viele zufällige Zugriffe geschehen sollen. Das ist zum Beispiel bei einem Webserver der Fall, wo der Betreiber nie wissen kann, auf welche Daten die Benutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt zugreifen. Geht es hingegen darum, größere Dateien in einem Homeserver bereitzustellen, reicht auch eine Festplatte völlig aus. Grundsätzlich lässt sich eine SSD übrigens überall einsetzen, wo sonst auch eine Festplatte zum Einsatz kommt.

Die Hersteller fertigen SSDs ganz bewusst mit ähnlichem Formfaktor und den gleichen Anschlüssen. Der Betrieb ist deshalb sowohl in Desktop Rechnern als auch in Notebooks und einigen Tablets möglich. Außerdem ist es auch möglich, eine handelsübliche SSD in ein externes Gehäuse zu verfrachten.

Leider ist es jedoch nicht immer möglich, die Platte einer externen Festplatte auszuwechseln. Einige Hersteller verlöten die Festplatten im Gehäuse fest mit den Anschlüssen, sodass sich diese nicht ohne Weiteres austauschen lässt. Wer sichergehen möchte, entscheidet sich deshalb gleich für ein dezidiertes Gehäuse.

SSD Anwendungsbeispiele

Externe Festplatte sicher partitionieren

Mit unterschiedlichen Partitionen ergeben sich auf einer externen Festplatte ganz neue Möglichkeiten. Eine Partition bezeichnet einen Speicherbereich, denn andere Geräte als eigene Festplatte erkennen. Dadurch lassen sich auf dem gleichen Datenträger zum Beispiel unterschiedliche Dateisysteme verwenden. Das Prinzip ist bereits weit verbreitet und kommt bei PCs zum Einsatz, um das Betriebssystem von den restlichen Daten zu trennen. Ist einmal eine Neuinstallation notwendig, gehen dann keine wichtigen Daten verloren.

Das Partitionieren einer Festplatte ist bei der Einhaltung einiger Punkte nur mit einem sehr geringen Risiko verbunden. Zunächst sollten Sie die entsprechende Festplatte defragmentieren, damit sämtliche Daten richtig geordnet auf dem Datenträger liegen. Anschließend benötigen Sie ein Programm, dass Partitionen verändern, erstellen und löschen kann. Ein Beispiel dafür ist das kostenpflichtige Paragon Partition Manager. Wer kein Geld ausgeben möchte, findet aber auch Freeware wie GParted, welches von einer Live CD bootet und deshalb kein bestimmtes Betriebssystem voraussetzt. Alle Mac-Nutzer können hingegen den Festplattenmanager verwenden. Drücken Sie dafür einfach Command-Leertaste und geben Sie in das Suchfeld »Festplattendienstprogramm« ein. Daraufhin startet eben jenes Programm und bietet Möglichkeiten zur Partitionierung an.

Sobald Sie sich in Ihrem Partitionierungsprogramm befinden, müssen Sie zunächst die bestehende Partition verkleinern. Dazu geben Sie an, wie groß die neue Partition sein soll. Haben Sie beispielsweise eine 1-Terabyte-Festplatte mit nur einer Partition und 200 GB belegtem Speicher, können Sie zwei Partitionen zu je 500 GB erstellen. Dazu verkleinern Sie zunächst die bestehende Partition auf 500 GB. Im Anschluss präsentiert das Programm Ihnen eine neue Partition mit 500 GB, die mit dem Vermerk »ungenutzter Speicher« oder einer ähnlichen Bemerkung versehen ist. Diesen Bereich müssen Sie jetzt noch partitionieren, was das Programm von ganz alleine erledigt.

Nach der Partitionierung muss der neue Speicherplatz noch formatiert werden, was die meisten Programme von selbst erledigen. Sie müssen lediglich darauf achten, das richtige Dateisystem, also zum Beispiel FAT oder NTFS zu wählen. Wer eine externe Festplatte neu kauft oder die darauf gespeicherten Daten nicht mehr benötigt, muss sich übrigens noch weniger Gedanken machen. In einem solchen Fall können Sie einfach sämtliche vorhandenen Partitionen löschen und dann nach Belieben neue erstellen. Bei bereits vorhandenen Daten sei gesagt, dass bei einer Partitionierung immer ein gewisses Risiko besteht. Zwar sind die Programme heute sehr ausgereift und in den meisten Fällen funktioniert der Vorgang problemlos, zu 100 % ausschließen lassen sich Probleme jedoch nicht. Sehr wichtige Daten und Dokumente sollten Sie deshalb vorher noch auf einem weiteren Datenträger wie etwa einem USB-Stick sichern.

Nützliches Zubehör

Da externe Festplatten und SSDs an sich schon recht komplette Geräte sind, gibt es nur eine kleine, aber dennoch beachtenswerte Auswahl an Zubehör. Sehr nützlich sind Kabel und Netzteile, die als Ersatzteile bei Verlust oder Beschädigung der mitgelieferten Komponenten dienen können. Entsprechende Teile gibt es für nahezu alle Arten und Modelle von Festplatten.

Wer sich seine externe Festplatte selbst bauen möchte, sieht sich nach Leergehäusen um. In diese können Sie einfach eine interne Festplatte oder SSD einbauen und diese dann als externes Speichermedium nutzen. Eine solche Lösung ist in vielen Fällen zwar teurer als ein fertiges Komplettpaket, dafür genießen Nutzer die volle Freiheit bei der Wahl ihrer Komponenten.

Kommt ein externer Datenträger unterwegs zum Einsatz, empfiehlt sich der passende Schutz für die Festplatte oder SSD. Bumper aus Gummi können etwa Stürze und Stöße hervorragend abfedern und auf diese Weise Schäden an der Hardware vermeiden. Alternativ bietet auch eine Tasche Schutz und bietet zudem in einigen Fällen gleich Platz für mehrere Festplatten.

Wer seine externe Festplatte auch mit dem Handy verbinden möchte, kann dies mit dem entsprechenden Kabel tun. Dafür benötigen Sie ein USB-zu-Micro-USB Kabel und schon ist die Nutzung mit Android und Windows Phone möglich. Bei den iPhones von Apple ist der gesamte Prozess etwas komplizierter, aber mit einem Micro-USB-zu-Lightning Adapter prinzipiell möglich. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass ein Smartphone über die Funktion »USB-Host« verfügt. Ob dies der Fall ist, erfahren Sie entweder im Handbuch Ihres Geräts oder im Internet.

Alternativen zu Festplatte und SSD

Nicht immer muss es gleich eine externe Festplatte sein, um Daten abzuspeichern und mitzunehmen. Ein gute Alternative sind auch Speicherkarten wie zum Beispiel SD-Karten. Diese bieten heute ebenfalls recht hohe Speichermengen zu günstigen Preisen und sie lassen sich in vielen Geräten verwenden. Sie benötigen auch keine externe Stromversorgung und sind enorm leicht und kompakt. Der größte Nachteil ist die Geschwindigkeit. Vor allem günstige Speicherkarten sind zum Teil deutlich langsamer als jede SSD und nicht selten auch langsamer als gute Festplatten. Um ab und an kleinere Datenmengen zu übertragen, reicht es aber aus. Speicherkarten lassen sich ebenfalls nicht ohne Weiteres mit jedem Computer verbinden, da sie natürlich über keinen USB-Anschluss verfügen. Sie benötigen deshalb zur Verwendung immer einen Kartenleser.

Über letztgenannten Nachteil verfügen USB-Sticks nicht, die im Prinzip die gleiche Technik wie Speicherkarten verwenden. Auch diese Geräte sind mit mehreren Gigabyte Speicher für nur wenig Geld erhältlich. Auch hier gilt, dass es bei der Übertragung von kleinen Dateien an absolut empfehlenswerter Ersatz zu einer externen Festplatte ist.

Wer über ein Smartphone mit viel Speicherplatz verfügt, kann übrigens auch dieses als Ersatz für eine externe Festplatte verwenden. Android Smartphones werden von Windows wie ein ganz normaler externer Datenträger verwendet, wenn in den Einstellungen die Option »Massenspeicher« aktiviert ist. Der Nachteil bei dieser Methode ist allerdings, dass Sie immer das Ladekabel Ihres Handys dabei haben müssen. Für einige kleinere Anwendungen reicht es aber mehr als aus.

Weiterführende Links

Wer sich noch weiter über das Thema SSD und externe Festplatten informieren möchte, findet im Folgenden noch einige interessante Links rund um das Thema. Wikipedia ist eine gute erste Anlaufstelle für Detailinformationen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen auch einen Artikel der PC Welt vor, der den Vorgang der Partitionierung nochmal genaustens Schritt für Schritt beschreibt. Schließlich möchten wir Ihnen auch noch einige empfehlenswerte YouTube Videos präsentieren, die visuell einige wertvolle Tipps geben.

Quellen:

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