Überwachungskamera Vergleich 2017 • Die 9 besten Überwachungskameras im Überblick

Eine Überwachungskamera bietet eine einfache und dennoch effektive Möglichkeit, um die Sicherheit an den verschiedensten Orten zu erhöhen.

01-Netgear-Arlo-VMS3230-Nicht nur lassen sich Vorkommnisse im Nachhinein genau nachverfolgen, in vielen Fällen reicht alleine die Präsenz einer Kamera aus, um Straftaten oder anderen unerwünschten Dingen vorzubeugen.

Damit eine Überwachungskamera ihren Zweck erfüllt, muss sie vor allem zuverlässig sein. Hier ist es schwierig, aus der riesigen Auswahl an Modellen die richtige Wahl zu treffen.

In der folgenden Tabelle finden sich die aktuell besten Geräte, die sich qualitativ von der Masse deutlich absetzen können.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1Netgear Arlo VMS3230-100EUS Smart Home 2 HD-Überwachung Kamera-Sicherheitssystem (100% kabellos, Indoor/Outdoor, Bewegungssensor, Nachtsicht) weißNetgear Arlo VMS3230-100EUS Smart Home

259,00 Euro
Listenpreis: EUR 369,99
Kundenbewertung: 0 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
98%
"sehr gut"
TTT
Vorteile
  • 100 % kabellos
  • HD-Qualität
  • Bewegungsalarm
  • Nachtsicht
  • Wetterfest

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Einfache Installation in wenigen Minuten für Jedermann

    • Benötigt keinen Computer

    • Jederzeit unkompliziert erweiterbar

    • Patentiertes Design - für 100% Kabelfreiheit

    • 1GB Cloudspeicher kostenfrei enthalten




    • HD-Qualität - Erleben Sie erstaunlich scharfe 720p-Livevideos

    • Nachtsicht - Sehen Sie auch nachts, was vor sich geht

    • Bewegungsalarm - Sie erhalten Push-Nachrichten und E-Mails, wenn sich etwas bewegt

    • Wasserfest (IP65) - Arlo funktioniert überall - drinnen und draußen




2Dericam Wlan IP Kamera, Überwachungskamera Außenbereich, PTZ Kamera, 4-fach optischer Zoom, Autofokus, mit 32GB Speicherkarte (vorinstalliert), S1-32G, Farbe weißDericam Wlan IP Kamera S1-32G

129,99 Euro
Listenpreis: EUR 199,99
Kundenbewertung: 4.2 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Dericam Wlan IP Kamera S1-32G
Vorteile
  • Einfache Einrichtung
  • Sehr hohe Bildqualität
  • Bemerkenswertes Blickfeld
  • Autofokus

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • 1.3-Megapixel

    • Video Auflösung 1280x960 bei 25fps

    • Vorinstallierte 32GB micro-SD Speicherkarte

    • Pan 355 Grad, Tilt 90 Grad




    • 4-fach optischer Zoom

    • mit einer hochwertigen vari-focus Linse (f=2.8~12mm) und autofokus

    • Nachtsicht bis zu 20 Meter mit 22 Kraftvoll IR-LEDs

    • IP65-Wetterfest



3HiKam A7 Wireless IP Kamera HD für Außenbereich IP66 mit deutscher App/Anleitung/Support (Überwachungskamera, Kamera mit WiFi, WLAN Kamera, Outdoor)HiKam A7 Wireless IP Kamera

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
HiKam A7 Wireless IP Kamera
Vorteile
  • Tag- und Nachtmodus
  • HiKam AirLink
  • einfachste Installtion
  • Top Bilderfassung

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • 1 Megapixel (720p)

    • WLAN (2,4GHz, b/g/N)

    • Hintergrund-Rausch-Unterdrückung

    • Alarm-Push-Notifikation, E-Mail mit Bildern, Aufzeichnung auf SD-Karte




    • Ethernet-Anschluss

    • Zugriff auf die Kamera von überall aus (vom Smartphone aus oder per PC)

    • Mikrofon für Geräusch-Aufnahmen

    • Außenbereich (IP66)



4Wansview 1080P IP Kamera Aussen / Sicherheitskamera für Außen / HD Überwachungskamera / HD IP cam mit LAN & Wlan / Wifi für Outdoor W2 (1080P)Wansview 1080P IP Kamera

59,99 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.0 von 5

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Top10 Bewertung
86%
"sehr gut"
Wansview 1080P IP Kamera
Vorteile
  • Wifi Verbindung
  • Wansview App
  • Robuste Aluminium Gehäuse
  • Ausgezeichnete Kompatibilität

Nachteile
  • Für erfahrende Nutzer
  1. Technische Details



    • 1080P WiFi drahtlos IP Sicherheit Kugel Kamera

    • Full HD: 1920x1080p, H.264-Komprimierung

    • Brennweite / Betrachtungswinkel: 1/2,7 Zoll CMOS

    • Brennweite / Betrachtungswinkel:
      f=6mm, F=2.0/ 65°




    • Wlan Geschwindigkeit: IEEE802.11b/g/n 150Mpbs

    • Aufbewahrung: FTP, NVR

    • Nachtsicht: 12m

    • Mit 36 Infrarot LED



5Wireless Security Camera, VSTARCAM WiFi IP Surveillance Camera Home Monitor Motion Detection Two-Way Audio Night VisionVSTARCAM Wireless Security Camera

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 3.4 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
85%
"sehr gut"
VSTARCAM Wireless Security Camera
Vorteile
  • Nachtsichtmodus
  • Bild- und Tonwiedergabe
  • Einfache Wischtechnik
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile
  • Schlechte Bedienungsanleitung
  1. Technische Details



    • 1080P HD Video In Real Time

    • Remotely Control Pan und Tilt

    • Infrarot Nachtsicht

    • Motion Detection Alarm per APP oder Email




    • Zwei-Wege-Audio

    • Streaming Real-Time Hd 720p

    • 12 IR LEDs

    • Eye4 App



6720P HD Wireless Wlan/Wifi IP Kamera von EC Technology Schwenkbare Indoor Baby Monitor Heim Home Security Überwachungskamera mit Bewegungserkennung, Stereo 2 Wege Audio zum Gegensprechen, PIR Nachtsichtmodus, Alarm Informationen für MacBook und Windows PC, iOS/Android - in weißEC Technology Wireless IP Kamera

33,09 Euro
Listenpreis: EUR 79,99
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
1,0
"sehr gut"
EC Technology Wireless IP Kamera
Vorteile
  • 720P HD Aufzeichnung
  • Zwei-Wege-Audio
  • Smart Wi-Fi-Verbindung
  • Breite Kompatibilität

Nachteile
  • Schlechte WLAN Verbindung
  1. Technische Details



    • 720P Live Stream & Live Übertragung

    • Scharfe und kontrastreiche Infrarot-Nachtsicht

    • Wiedergabe über MicroSD Karte

    • Unterstützt Android, IOS-Geräte Remote-Echtzeit-Überwachung




    • Unterstützt mehrere Netzwerke: 3G, WiFi, ADSL optische Faser

    • Mit der flüssigen 350° Schwenk und 90° Neigungs

    • Moderne Nachtsicht mit 8 eingebauten 940nm Infrarot-LED

    • Unterstützt Bewegungserkennung / Alarm / Schnappschuss



7AUVI Überwachungskamera Infrarot Nachtsicht Wireless IP Kamera Überwachung mit Bewegungserkennung Baby Monitor 720p HD Audio & Nightvision IP Camera für IOS AndroidAUVI IP Überwachungskamera

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
82%
"sehr gut"
AUVI IP Überwachungskamera
Vorteile
  • Hochwertiges Video
  • Warnungen und Schnappschüsse
  • Infrarot Nachtsicht
  • Reden und hören

Nachteile
  • Komplizierte Handhabung
  1. Technische Details



    • Mit einem 720P High Definition Video

    • H264 Bild Kompression

    • 1/4 "CMOS-Sensor

    • Einfach scannen, verbinden und sehen




    • Aufgenommen: TF-Karte (maximale Unterstützung 32 GB)

    • Zertifizierung: FCC, UL, ROHS, CE

    • Unterstützung: iOS7.0, Android3.0 Version oben

    • Material: ABS-Kunststoff



8Tangmi 1080P HD Mini-Kamera, 12 Millionen Pixel kleine Kamera DVR mit Bewegungserkennung und Nachtsicht, Mini-Überwachungskamera für den Innen- und AußenbereichTangmi 1080P HD Mini-Kamera

24,90 Euro
Listenpreis: EUR 25,99
Kundenbewertung: 0 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
80%
"sehr gut"
Tangmi 1080P HD Mini-Kamera
Vorteile
  • Mini Überwachungskamera
  • HD-Definition
  • Multifunktions-Kamera
  • Bewegungserkennung

Nachteile
  • Schlechte Qualität
  1. Technische Details



    • HD 1080P / 720P Full Video Auflösung bei Video Frame Rate 30fps

    • Multifunktions-Mini-DV-Kamera

    • Pixel: 12 Millionen Pixel (4032 × 3024)

    • Videoformat: AVI




    • Eingebaute Batterie, Arbeitszeit: 100 Minuten

    • Bewegungsabfragungs-Modus: 720P und 1080P

    • Aufladungs-Spannung: DC-5V

    • Stützsystem: Windows, Mac OS, Linux



9PECHAM Indoor überwachungskamera , CCTV überwachung, 1/3PECHAM Indoor Überwachungskamera

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
76%
"sehr gut"
PECHAM Indoor Überwachungskamera
Vorteile
  • CCTV Überwachung
  • HD 1200 Zeilen
  • Optimale Bildqualität
  • IR-Filter

Nachteile
  • BNC Kupplung fehlt
  1. Technische Details



    • Bildsensor : 1/3 '' CMOS Farbe IR-Cut

    • Horizontale Auflösung: 1200TV-Linien

    • Objektiv: 3.6mm

    • IR-LED-Anzahl: 24 Stück




    • IR-Abstand bis zu 120 Fuß (36 m)

    • Betriebstemperatur: -20 ℃ ~ 50 ℃ / -5F ~ 120F

    • Material: Aluminium-Legierung Shel

    • Automatische Verstärkungsregelung (AGC) und der Gegenlichtkompensation (BLC)



Was ist eine Überwachungskamera?

Eine Überwachungskamera ist ein technisches Gerät, welches einen bestimmten Bereich oder ein Objekt dauerhaft im Auge behält. Die Bilder können in Echtzeit auf einen angeschlossenen Monitor oder einen Computer übertragen und bei Bedarf dauerhaft gespeichert werden.

Die Kamera selbst unterscheidet sich nicht von herkömmlichen Modellen. Heute kommt fast immer ein digitales Modell zum Einsatz, welches aus Sensor, Linse und weiteren Komponenten besteht.

Zusätzlich verfügen viele Modelle aber noch über weitere Merkmale. Häufig ist noch eine Kühlung integriert, die den dauerhaften und unterbrechungsfreien Einsatz erlaubt. Im Außeneinsatz ist es mit einer Heizung wiederum möglich, Kameras auch bei Minusgraden zu betreiben.

Wie funktioniert eine Überwachungskamera?

Grundsätzlich funktioniert eine Überwachungskamera wie jede andere Kamera auch. Sie zeichnet Bilder auf, verarbeitet diese und schickt sie an einen angeschlossenen Computer weiter.

Das Geschehen lässt sich auf einem Monitor in Echtzeit verfolgen. Damit ist es möglich, bestimmte Orte im Blick zu behalten, ohne dort selbst anwesend zu sein. Es ist auch ohne weiteres möglich, mehrere Kameras gleichzeitig zu überwachen und so auch große Flächen zentral zu überwachen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

05-Wansview-1080P-IP-betrieb1Überwachungskameras sind aus dem Alltag heute nicht mehr wegzudenken. Im öffentlichen Bereich kommen sie schon seit vielen Jahren zum Einsatz und sollen dabei helfen, die Sicherheit zu verbessern. Kriminelle Energien sollen damit zum Beispiel an Bahnhöfen oder Flughäfen davon abgehalten werden, Straftaten gleich welcher Art zu begehen.

Häufig reicht schon die Präsenz einer Überwachungskamera aus, um die Sicherheit an einem beliebigen Ort spürbar zu erhöhen. Die Kameras sind aber auch dann hilfreich, wenn es doch mal zu unerwünschten Taten kommt.

Dann helfen die gespeicherten Bilder dabei, ein Verbrechen oder sonstige Vorkommnisse aufzuklären. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Fälle, in denen Täter durch die Bilder von Überwachungskameras überführt werden konnten.

Auch bei Unternehmen spielen Überwachungskameras eine wichtige Rolle. Die Sicherheit in großen Gebäuden kann ohne sie kaum noch sichergestellt werden.

Die Kameras bieten den Vorteil, Orte und Objekte rund um die Uhr überwachen zu können, ohne dass dafür Personal vor Ort sein muss.

Nur so ist es gerade für viele mittelständische Unternehmen überhaupt möglich, die eigenen Standorte im Auge zu behalten. Ein Sicherheitsdienst mit ständiger Präsenz wäre im Vergleich viel zu teuer. Sehr oft kommen Kameras überall dort zum Einsatz, wo die Öffentlichkeit Zugang hat, also beispielsweise im Einzelhandel. Überwachungskameras sind dort ein effektives Mittel gegen Diebstähle oder Übergriffe auf die dortigen Mitarbeiter.

 

Mehr als nur Sicherheit!

Nicht immer ist es Ziel von Überwachungskameras, zur Sicherheit beizutragen. Zum Teil kommen sie auch zum Einsatz, um bestimmte Vorgänge zu dokumentieren. In einigen Firmen werden damit etwa die Abläufe in einer automatisierten Produktion unter die Lupe genommen. Die Aufnahmen helfen den Ingenieuren dabei, die Abläufe zu optimieren und damit die Effizienz der Maschinen zu verbessern.

Ein sehr bekanntes Beispiel für den produktiven Einsatz von Überwachungskameras sind ferner die sogenannten Wildkameras. Förster nutzen sie in Wäldern, um die dortigen Tiere zu überwachen. Auf diese Weise lassen sich viele wichtige Informationen in Erfahrung bringen. Selbst der beste Förster könnte einen Wald im Alleingang nie so gut im Auge behalten wie mit der Hilfe von mehreren Kameras.

Die Geräte haben dabei auch den Vorteil, dass die Tiere sich von ihnen nicht gestört fühlen und damit auch keine verfälschten Ergebnisse bei Beobachtungen entstehen.

03-Dericam-Wlan-IP-Kamera-Im Heimbereich sind Überwachungskameras ebenfalls seit einiger Zeit klar im Trend. Spätestens seit die Einbruchrate in den letzten Jahren am Steigen ist, machen sich immer mehr Menschen über die Sicherheit in den eigenen vier Wänden Gedanken.

Mit einer Kamera lässt sich ein Haus oder eine Wohnung auch dann überwachen, wenn gerade niemand zu Hause ist. Fehlt dann einmal etwas, lässt sich schnell in Erfahrung bringen, was mit dem jeweiligen Gegenstand geschehen ist.

Nach einem Überfall oder einem Einbruch muss dann auch nicht mehr eine aussichtslose Anzeige gegen unbekannt gestellt werden. Mit den Bildern einer Überwachungskamera haben die Bewohner handfeste Beweise, die für die Ermittlungen der Polizei enorm hilfreich sein können.

Das Babyphone neu erfunden

Überwachungskameras kommen auch schon seit langer Zeit zum Einsatz, um die eigenen Kinder zu überwachen. Gerade bei Neugeborenen ist es eine gute Idee, sie ständig im Auge zu behalten.

Durch die Erfindung des Babyphones ist genau das möglich geworden. Noch bis vor wenigen Jahren wurden damit lediglich Geräusche aus dem Kinderzimmer übertragen, viele moderne Vertreter dieser Gattung übertragen aber mittlerweile auch Bilder.

Das hat für Eltern den Vorteil, dass sie auch dann einschreiten können, wenn ein Kind geräuschlos mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen hat. Zum Beispiel könnte damit so mancher Fall von Ersticken verhindert werden.

01-Netgear-Arlo-VMS3230-Viele der genannten Beispiele klingen sehr dramatisch. Es soll sich aber niemand dadurch verunsichert fühlen. Die meisten derartigen Dinge kommen nur äußerst selten in einem normalen Haushalt vor und es ist nicht sinnvoll, sich davor permanent zu fürchten.

Eine Überwachungskamera ist aber gewissermaßen eine zusätzliche Versicherung. Wird sie nicht benötigt, so richtet sie auch keinerlei Schaden an. Im Ernstfall aber kann sie sich als enorm nützlich erweisen.

Welche Arten von Überwachungskameras gibt es?

Überwachungskameras gibt es in unzähligen unterschiedlichen Varianten, was bei Einsteigern gerne mal für Verwirrung sorgt.

In der Praxis können sich Anwender über die große Auswahl aber freuen, da sich für jeden Einsatzzweck genau das passende Modell findet. Im folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Kategorien kurz zusammengefasst.

  1. Videokameras

    Wer auf der Suche nach einer Überwachungskamera ist, verlangt in den meisten Fällen ein Modell, welches bewegte Bilder aufnimmt. Videos können mit modernen Vertretern dieser Gattung auch in HD-Auflösung eingefangen werden, zum Teil gibt es auch Sonderfunktionen wie zum Beispiel einen integrierten Zoom.

    Die Videos können dauerhaft eingefangen werden oder nur über einen vordefinierten Zeitraum. Wichtig bei Videokameras in der Überwachung ist es, für ausreichend Speicherplatz zu sorgen. Kleine Festplatten laufen durch die hohen Datenmengen schnell voll, es kommt dann schnell zu Lücken im Archiv.

    Die meisten Videokameras können ein erfasstes Bild auf Wunsch auf einen oder mehrere Monitore übertragen und ermöglichen dadurch eine Überwachung in Echtzeit. Möglich ist das entweder klassisch per Kabel oder auch über WLAN. Für weit entfernte Kameras lässt sich außerdem in einigen Fällen auch eine Verbindung über das Mobilfunknetz herstellen.

    Videokameras haben den großen Vorteil, dass sie genaue Abläufe verfolgen können und diese dadurch im Nachhinein klar erkennbar sind. Nachteile sind hingegen ein hoher Stromverbrauch sowie das hohe Datenaufkommen, was zusätzliche Kosten verursachen kann.

  2. Standbildkameras

    Nicht jede Überwachungskamera ist ständig am Filmen. Einige werden erst dann aktiv, wenn eine Veränderung eintritt. Sehr häufig kommt diese Variante bei Wildkameras zum Einsatz. Es wäre unsinnig, hier ständig die gleiche Szenerie als Video festhalten, wenn ohnehin nichts geschieht. Stattdessen wird die Kamera erst dann ausgelöst, wenn es zu einer signifikanten Änderung im Bild kommt. Das kann zum Beispiel ein Tier sein, welches den Sichtbereich durchquert.

    Derartige Kameras bieten eine enorme Effizienz und benötigen kaum Strom für den Betrieb. Sie lassen sich deshalb im Zweifel auch nur mit einem Akku betreiben. Das Datenaufkommen ist überschaubar, die Bilder lassen sich auch auf einer Speicherkarte zwischenspeichern. Sinnvoll ist der Einsatz in ruhigen Gegenden, wo in der meisten Zeit nur wenige Änderungen festzustellen sind.

    Der größte Nachteil besteht darin, dass meist keine bewegten Bilder geliefert werden. Nur wenige Modelle haben eine Funktion für das automatische Aufnehmen eines Videos.

  3. IP-Kameras

    IP-Kameras sind in der Lage, ein Bildsignal an ein Netzwerk weiterzugeben. Die Weiterverarbeitung ist dann möglich, ohne dass ein Rechner direkt mit der Kamera verbunden ist. Der Begriff erfreut sich noch immer großer Beliebtheit, ist aber etwas irreführend. Grundsätzlich handelt es sich bei fast allen modernen Überwachungskameras über IP-Kameras.

    Die Unterstützung für ein Netzwerk ist weniger ein Alleinstellungsmerkmal als viel mehr eine von vielen verschiedenen Funktionen. Der Begriff der IP-Kamera oder Netzwerkkamera soll hier deshalb nur vorkommen, um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Überwachungskameras gibt es unabhängig vom verwendeten Format in den folgenden Variationen:

  1. Sichtbare Überwachungskameras

    Sichtbare Überwachungskameras kommen sowohl in der Öffentlichkeit als auch beim Heimgebrauch am häufigsten vor. Wie der Name bereits verrät, zeichnen sie sich durch ihre leichte Erkennbarkeit aus. Die Kameras sind meist auch von Weitem leicht zu sehen und es wird gar nicht erst versucht, die Geräte zu verstecken.

    Das hat einen ganz bestimmten Hintergrund. An den meisten öffentlichen Plätzen wäre eine Überwachung mit versteckter Kamera überhaupt nicht erlaubt. Darauf müssen auch Hausbesitzer achten, wenn eine Kamera beispielsweise ein Stück eines öffentlichen Gehwegs vor die Linse bekommt. Darüber hinaus setzen Betreiber aber auch bewusst auf die Wirkung einer sichtbaren Kamera. Alleine die Präsenz eines solchen Gerätes hält so manchen Zeitgenossen davon ab, sich zu Schabernack hinreißen zu lassen.

    Sichtbare Überwachungskameras gibt es in zahllosen Variationen. Sehr bekannt sind etwa die Dome-Varianten. Die eigentliche Kamera wird hier hinter einer getönten Glaskuppel versteckt. Für einen Außenstehenden ist dadurch nicht erkennbar, in welche Richtung eine Kamera gerade ausgerichtet ist. Er muss dann davon ausgehen, dass ein Bereich großflächig überwacht wird, und kann sich nie darauf verlassen, im toten Winkel zu stehen. Ein Einsatz solcher Kameras ist mit wenigen Ausnahmen jedoch nur in Innenbereichen sinnvoll.

    Klassische sichtbare Überwachungskameras fallen durch ihre Größe auf, was einige Vorteile mit sich bringt. In den vergleichsweise voluminösen Gehäusen findet problemlos viel Technik Platz sowie eine überzeugende Optik. In vielen Fällen bieten derartige Kameras deshalb ein weitaus besseres Bild als kleine verstecke Modelle. Die Größe erlaubt den Einsatz größerer Linsen und Sensoren, das Gerät kann schlicht mehr Licht einfangen. Nicht zu unterschätzen ist dies im Besonderen bei Kameras, die nachts zum Einsatz kommen sollen.

  2. Versteckte Überwachungskameras

    Nicht sichtbare Überwachungskameras lassen sich heute an nahezu jedem beliebigen Ort verstecken. Die Geräte sind heutzutage schon derart klein, dass im Extremfall sogar das Verstecken in einem Kugelschreiber möglich ist. Über den Einsatz solcher Kameras lässt sich trefflich streiten.

    Rechtlich gibt es häufig Probleme beim Einsatz an öffentlichen Plätzen. In den eigenen vier Wänden muss sich aber prinzipiell niemand rechtfertigen. Hier ist eine Videoüberwachung sichtbar sowie unsichtbar jederzeit erlaubt. Lediglich wenn dadurch weitere Mitbewohner betroffen sind, kann es zu Problemen kommen.

    Ein großer Vorteil von versteckten Kameras besteht darin, dass Personen sich unbeobachtet fühlen. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Verhaltensweisen gezielt nachweisen. Das ist vor allem mit Blick auf das Strafrecht relevant, es ergeben sich aber noch zahlreiche weitere mögliche Einsatzgebiete. Anwender müssen aber in jedem Fall darauf achten, zu keinem Zeitpunkt die Persönlichkeitsrechte eines anderen zu verletzen.

  3. Wildkameras

    Schon seit einigen Jahren kommen Kameras auch in der Wildnis zum Einsatz. Dort müssen die Geräte mit besonders hohen Belastungen zurechtkommen. Sie sind ständig dem Wetter ausgeliefert und auch ansässige Tiere machen sich gerne mal an den Geräten zu schaffen. Ein stabiles Gehäuse ist deshalb Pflicht. Darüber hinaus braucht es auch genügend Speicherplatz, denn die Verbindung mit einem Computer ist mitten im Wald nur selten problemlos möglich.

    Die Stromversorgung muss gegebenenfalls mit einem ausreichend großen Akku oder einem Solargenerator sichergestellt werden. Wildkameras sind eine große Hilfe für Förster, die damit gezielt das Verhalten der Tiere beobachten können und dadurch wichtige Informationen über den Bestand erhalten. Privatpersonen können prinzipiell auch Wildkameras betreiben, allerdings nicht an jedem beliebigen Ort.

  4. Dash-Kameras

    Bei den sogenannten Dash-Kameras handelt es sich um Überwachungsgeräte, die speziell für den Einsatz im Auto gedacht sind. Meist werden sie im vorderen Teil des Wagens platziert und nehmen alles auf, was sich vor der Windschutzscheibe abspielt. Diese Art der Kameras erfreut sich vor allem in Russland hoher Beliebtheit, wo Versicherungsbetrug in den letzten Jahren ein großes Problem war. Die Fahrer sichern sich mit den Aufnahmen rechtlich vor den Ansprüchen Dritter ab.

    Im Zweifel lässt sich immer sehr einfach nachweisen, ob und in wie fern der Fahrer an irgendeinem Geschehen beteiligt war. In hiesigen Gefilden sind Dash-Kameras auch auf dem Vormarsch, rechtliche Fragen sind aber noch nicht endgültig geklärt. Entgegen anders lautender Gerüchte ist die Verwendung im eigenen Auto nicht illegal, die Aufnahmen werden aber längst nicht immer an deutschen Gerichten als Beweismittel zugelassen.

  5. Weitere Arten von Überwachungskameras

    Die hier genannten Überwachungskameras bilden nur einen kleinen Teil der auf dem Markt verfügbaren Geräte und fassen grob die wichtigsten Bereiche zusammen.

    Es sind jedoch noch viele weitere Arten erhältlich, die zum Teil nur für ganz bestimmte Einsätze geeignet sind. Vor dem Kauf ist es zu empfehlen, sich genau mit dem Thema zu beschäftigen, um genau die richtige Kamera für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

So haben wir die Überwachungskameras getestet

04-HiKam-A7-Wireless-IP-hbUm eine Überwachungskamera angemessen bewerten zu können, müssen viele verschiedene Dinge beachtet werden.

In unserem Test nehmen wir die einzelnen Geräte deshalb genau unter die Lupe und vergleichen sie mit der Konkurrenz.

Wichtig ist dabei vor allem, dass eine Kamera in der Disziplin überzeugen kann, für die sie gedacht ist.

Wenn eine SchwarzweißKamera also keine schönen Farbfotos einfängt, ist das kein Nachteil.

  1. Bildqualität

    Wirklich nützlich ist eine Überwachungskamera nur dann, wenn sie auch verwertbare Aufnahmen zustande bringt. Deshalb sehen wir uns unter diesem Punkt genau an, wie gut eine Kamera unter verschiedenen Bedingungen funktioniert.

    Im besten Fall lassen sich auf den Bildern auch kleine Details erkennen und ein Gerät kommt auch mit suboptimalen Voraussetzungen wie starkem Gegenlicht zurecht.

  2. Zuverlässigkeit

    Eine Überwachungskamera muss oft 24 Stunden täglich laufen und das über lange Zeiträume. Für einen optimalen Betrieb ist es deshalb wichtig, dass alles möglichst lange reibungslos läuft.

    Ein stabiles Gehäuse oder spezielle Schutzmaßnahmen sind dafür ohne Frage gute Voraussetzungen. Im Test sehen wir uns aber an, wie gut die Kameras in der Praxis funktionieren. Daraus lässt sich für den Leser dann auch der ungefähre Wartungsaufwand herausfinden.

  3. Installation

    Bevor eine Überwachungskamera ihren Dienst verrichten kann, muss sie zunächst installiert werden. Ein solcher Vorgang kann erstaunlich einfach sein, in so manchem Fall stellt ein Hersteller seine Nutzer aber auch vor unnötige Hürden.

    Im Test verraten wir, welche Kameras auch von Laien problemlos installiert werden können und bei welchen Modellen selbst Profis sich die Haare raufen.

  4. Bedienung und Wartung

    Viele Überwachungskameras lassen vom Nutzer Feineinstellungen zu wie etwa das Einstellen von Neigung und Winkel. In dieser Kategorie sehen wir uns an, wie gut dies funktioniert.

    Die besten Überwachungskameras lassen sich auch problemlos aus der Ferne bedienen und warten, zum Teil sogar mit speziellen Apps für Smartphones, sodass nicht einmal zwingend ein Computer benötigt wird.

  5. Betriebsgeräusch

    Die Geräuschkulisse von Überwachungskameras wird so manches Mal vernachlässigt. Das liegt auch daran, dass gute Kameras heute oft lautlos arbeiten. Manche Modelle verursachen aber weiterhin Geräusche, welche etwa durch eine Lüftung oder eine Heizung entstehen können.

    Außerdem kann auch ein integrierter Elektromotor zum Schwenken der Kamera erstaunlich hohe Betriebslautstärken verursachen. Im Test achten wir genau darauf, ob die Lautstärke sich im Rahmen hält.

  6. Verarbeitungsqualität

    Selbst die besten Materialien sind nur wenig hilfreich, wenn eine Überwachungskamera schlecht verarbeitet ist. Die einzelnen Teile müssen bestmöglich miteinander verbunden sein, um sowohl die Wertigkeit als auch die Langlebigkeit einer Kamera zu garantieren. In unserem Überwachungskamera Test 2017 können vor allem Geräte überzeugen, die wie aus einem Guss wirken und möglichst geringe Spaltmaße aufweisen.

  7. Features und Funktionen<

    Viele Überwachungskameras im Test bieten heute weit mehr als nur grundlegende Funktionen. Einige Modelle bieten dem Nutzer zusätzliche Funktionen an, wie etwa eine Bedienung über das Internet oder geplante Aktivitätszeiten.

    Was auch immer die Hersteller genau versprechen, im Überwachungskamera Test sehen wir nach, ob alle Features sich auch in der Praxis nutzen lassen und ob die Verwendung überhaupt sinnvoll ist.

Worauf muss ich beim Kauf einer Überwachungskamera achten?

Beim Kauf einer Überwachungskamera ist in erster Linie wichtig, dass das Gerät genau zum jeweiligen Einsatzgebiet passt. Nicht immer ist der Überwachungskamera Testsieger automatisch die beste Wahl.

Gute Eigenschaften bei Tageslicht nützen nur wenig, wenn eine Kamera hauptsächlich nachts zum Einsatz kommen soll, etwa um ein Betriebsgelände außerhalb der Geschäftszeiten im Auge zu behalten. In einem solchen Fall eignet sich eine SchwarzweißKamera eher, da sie weit mehr Licht einfangen kann und auch mitten in der Nacht noch viele Details einzufangen vermag.

Technik und Preis

06-Security-Camera-VSTARCAM-betriebDie technischen Eigenschaften spielen beim Kauf ebenfalls eine große Rolle. Jeder möchte schließlich für sein Geld eine möglichst hochwertige Überwachungskamera erhalten. Auf den ersten Blick lässt sich leider kaum erkennen, welche Kamera in dieser Hinsicht zu überzeugen vermag. Auf der Verpackung an sich sowie in den offiziellen Kanälen der Hersteller wird stets das Blaue vom Himmel versprochen.

Wer sich ein differenzierteres Bild machen will, wirft einen genauen Blick auf unseren Überwachungskamera Test 2017. Dort erfahren Leser frei von Marketingversprechen, wie gut sich die einzelnen Modelle in der Praxis wirklich schlagen. Die Entscheidung fällt mit diesem Wissen sehr viel leichter.

Auch der Preis spielt naturgemäß immer eine Rolle beim Kauf einer Überwachungskamera. Höhere Sicherheit ist schön und gut, sie muss aber auch bezahlbar sein. Gerade für den Hausgebrauch werden die Features der teuersten Kameras so gut wie nie benötigt.

Die bessere Wahl ist häufig ein Kompromiss aus Preis und Leistung. Zuweilen ist es sinnvoller, zum gleichen Preis zwei günstige statt einer teuren Kamera anzuschaffen, um mehr Bereiche überwachen zu können. Auch hier hängt die optimale Wahl aber vom Einsatzzweck ab. Eine pauschale Empfehlung ist leider nicht möglich.

Überwachungskameras vom Markenhersteller?

Ein bekannter Markenname ist ein gutes Indiz für Qualität, allerdings noch lange kein Garant. Beim Kauf können die Logos von großen Herstellern deshalb lediglich als eine erste Orientierung gelten, nicht aber als handfestes Verkaufsargument. Auch die besten Firmen leisten sich schon mal einen Ausrutscher.

Umgekehrt gibt es so manche Überwachungskamera von wenig bekannten Marken, die über erstaunlich gute Eigenschaften verfügt.

Wieder einmal kann hier nur ein Blick in unseren Überwachungskamera Test 2017 empfohlen werden, um die genauen Vor– und Nachteile einer bestimmten Kamera in Erfahrung zu bringen.

Unter dem Strich gelingt der Kauf einer Überwachungskamera umso besser, je mehr sich der Käufer im Voraus über das Thema informiert. Dafür muss niemand gleich zum Experten avancieren. Doch es lohnt sich, nicht den Herstellern zu vertrauen, sondern unabhängigen Berichterstattungen, ganz gleich aus welcher Quelle.

 

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Durch das erhöhte Sicherheitsbedürfnis von Unternehmen und Einzelpersonen hat sich das Geschäft mit Überwachungskameras rasant entwickelt.

Es ist daher kaum überraschend, dass etliche Hersteller auf den Zug aufgesprungen. Die wichtigsten und bekanntesten stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor.

Das 1996 gegründete Unternehmen Netgear ist eigentlich eher für Produkte im Bereich Netzwerk bekannt. Große Erfolge konnten schon früh mit Telefonanlagen für ISDN sowie Ethernet-Lösungen gefeiert werden. Heute dreht sich das Kerngeschäft vor allem um Router, die für eine Verbindung mit dem Internet benötigt werden.

Da Überwachungskameras eng mit dem Bereich Netzwerk verknüpft sind, verwundert es nur wenig, dass Netgear in diesem Bereich tätig geworden ist. Das Sortiment umfasst nur vergleichsweise wenige Kameras, die technisch aber fast alle überzeugen können. Die Produkte richten sich in erster Linie an Privatanwender.

Der Elektronikriese Samsung aus Südkorea hat so ziemlich alles im Programm, was auch nur im Entferntesten mit Technik zusammenhängt. Erfolgreich ist der Konzern nicht nur mit den bekannten Galaxy-Smartphones und Fernsehern, sondern auch mit Haushaltsgeräten, Audio-Geräten und Speicherkarten. Zum riesigen Sortiment zählen auch einige Überwachungskameras, welche unübersehbar der Firmenphilosophie von Samsung folgen.

Die Geräte fallen in der Regel recht leicht und klein aus und bieten zum Teil beeindruckende technische Daten. Neben den Angeboten für Privatanwender stattet Samsung auch einige Firmenkunden im großen Stil mit Überwachungskameras aus, allerdings gibt es nur sehr wenige Details über derartige Abkommen. Qualitativ muss sich Samsung vor der Konkurrenz nicht verstecken. Die langjährige Erfahrung im Bereich Kameras zahlt sich definitiv aus.

In den 90er Jahren wurde das Unternehmen D-Link in Taiwan gegründet und konzentrierte sich in der Anfangszeit vor allem auf die Herstellung von Netzwerkkarten. Hohe Qualität bei günstigen Preisen führten dazu, dass weltweit ein erfolgreicher Kurs eingeschlagen werden konnte. Nach der Jahrtausendwende war das Unternehmen bemüht darum, seine Fühler in immer mehr Bereiche auszustrecken.

Heute erwirtschaftet D-Link einen Großteil seines Einkommens mit Routern, Netzwerklösungen und Funktechnik. Überwachungskameras gehören ebenfalls mit zum Angebot. D-Link hat dabei den Vorteil, dass sich Systeme zur Überwachung vollständig aus einer Hand realisieren lassen.

Das erst im Jahre 2010 gegründete Unternehmen Instar stammt aus Deutschland und hat sich der Überwachungstechnik mit Hilfe von Kameras fast vollständig verschrieben. Im Fokus stehen dabei günstige, aber dennoch hochwertige Kameras, die sich auch für den Einsatz zu Hause oder in kleinen Unternehmen eignen sollen.

Im Überwachungskamera Test zeigen die Geräte auch sehr deutlich viele ihrer Vorzüge. Instar ist aber nicht nur auf die eigenen Produkte stolz, sondern brüstet sich auch mit einem besonders guten Kundenservice. Vor allem für Laien lohnt sich ein Blick in das Angebot von Instar in jedem Fall.

Floureon ist ein amerikanisches Unternehmen, welches seinen Erfolg in erster Linie dem Geschäft mit Batterien und Akkus zu verdanken hat. 2005 gegründet war es einer der ersten Hersteller, der Austauschakkus für das damals noch neue iPhone anbot. Eigentlich war vom Hersteller hier gar kein Austausch vorgesehen. Mit der Zeit versorgte Floureon auch viele weitere Smartphones mit passenden Batterien. Getrieben durch den Smartphone-Boom kam das Wachstum ganz automatisch.

Heute finden sich im Sortiment auch einige hochwertige Überwachungskameras, die sich ganz explizit an Endverbraucher richten. Auf der eigenen Webseite bietet Floureon auch Hilfestellungen für die Installation der eigenen Kameras sowie weitergehende Informationen. Die Verantwortlichen sind um eine gewisse Transparenz bemüht, was bei einem Hersteller von Sicherheitsprodukten immer ein Vorteil ist.

Mit einer über 40-jährigen Firmengeschichte zählt DNT zu den ältesten Anbietern von Überwachungskameras. Wie bei so manchem Mitbewerber erschloss DNT jenes Geschäftsfeld aber erst im Laufe der Zeit. Ursprünglich lag der Fokus ganz auf Lösungen für die drahtlose Kommunikation. Das lässt sich bis heute im Unternehmensnamen erkennen, steht DNT doch als Abkürzung für „Drahtlose Netzwerktechnik“.

Heute hat sich DNT auf die Fahne geschrieben, innovative Produkte für Privat- und Geschäftskunden anbieten zu wollen. Dabei werden unter anderem die Bereiche Telekommunikation und Multimedia abgedeckt. Die Überwachungskameras von DNT überzeugen oft durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und haben ohne Frage ihre Daseinsberechtigung auf dem umkämpften Markt.

Elro ist eine Marke des niederländischen Unternehmens Smartwares Safety & Lighting. Dabei handelt es sich um keinen klassischen Hersteller, sondern um einen Importeur von verschiedenen Artikeln. Auch die Überwachungskameras erhalten also lediglich ein neues Logo, werden aber von anderen Unternehmen hergestellt.

Zumeist findet das in Fernost statt und sorgt für große Ersparnisse, was sich auch beim Kunden bemerkbar macht. Einige Überwachungskameras von Elro sind schon sehr günstig erhältlich. Das bedeutet auch nicht automatisch, dass darunter die Qualität zu leiden hätte. Welche Überwachungskamera von Elro einen besonders guten Eindruck hinterlässt, erfahren Sie in unserem Überwachungskamera Test 2017.

Der Hersteller Zmodo stammt aus China und hat seit seiner Gründung im Jahr 2009 voll und ganz dem Bereich Smart Home verschrieben. Auf diesem Wachstumsmarkt sehen die Verantwortlichen großes Potenzial und wollen sich schon jetzt mit einem breiten Produktangebot wichtige Marktanteile sichern.

Mit zur Auswahl stehen auch Überwachungskameras, die sich häufig bequem per Smartphone steuern lassen und noch über viele weitere Features verfügen. Zu empfehlen sind die Produkte in erster Linie für den Heimgebrauch.

HooToo hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Kleingeräten spezialisiert. Das Unternehmen versucht, die Kunden durch Innovation von den eigenen Produkten zu überzeugen. Im Produktkatalog finden sich deshalb so einige Zukunftstechnologien wie etwa Virtual Reality.

Aber auch Überwachungskameras sind schon seit Längerem fester Bestandteil des Angebots. Diese kommen nicht selten mit zahlreichen modernen Funktionen und in einem ansprechenden Design. HooToo greift damit ganz klar auf dem Markt für den Heimbedarf an.

HiKam ist die Marke, unter der das Unternehmen High Infinity Technologies seine Überwachungskameras vertreibt. Das Programm konzentriert sich auf einige wenige Modelle, die dafür mit einer besonderen Vielseitigkeit auftrumpfen können. Mit zahlreichen Funktionen wie etwa der Bedienung per Smartphone richten sich die Kameras an den Bereich Smart Home.

Viele integrierte Funktionen sollen dafür sorgen, dass die Geräte in jeder Situation überzeugen können. Ob das wirklich gelingt, klären wir natürlich in unserem Überwachungskamera Test 2017.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Überwachungskamera am besten?

03-Dericam-Wlan-IP-Kamera-Ist der Kauf einer Überwachungskamera erstmal beschlossene Sache, stellt sich die Frage, wo ein solches Gerät am besten erworben werden sollte. Dabei hat jeder die freie Auswahl zwischen Fachhändlern vor Ort und zahllosen Online-Shops.

Beide Varianten bieten ihre ganz eigenen Vor– und Nachteile. Was im Fall von Überwachungskamera unter dem Strich lohnenswerter ist, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Bequem und gut informiert einkaufen!

Beim Kauf im Internet liegt ein Vorteil klar auf der Hand: die Bequemlichkeit. Wer im Internet eine Überwachungskamera kaufen möchte, kann das tun, wann und wo immer er möchte. Es müssen keinerlei Ladenöffnungszeiten beachtet werden, stattdessen kann auch am Wochenende oder an einem Feiertag nach Lust und Laune eingekauft werden.

Die lästige Parkplatzsuche entfällt ebenso wie langes Anstehen an einer Kasse. Das nimmt beim Einkaufen auch viel Stress. Wer entspannt an den Kauf einer Überwachungskamera herangeht, kann sich viel besser informieren und eine fundierte Entscheidung treffen, die nicht bereut wird.

Wenn es um die Beschaffung von Informationen geht, spielt das Internet seine Vorteile erneut voll aus.

Im Einzelhandel können Kunden sich nur auf das Urteil eines Verkäufers verlassen. Es ist jedoch unmöglich, die fachliche Kompetenz des Gegenübers abschließend einzuschätzen.

01-Netgear-Arlo-VMS3230-Gerade bei großen Elektronikketten wissen die Verkäufer manches Mal kaum mehr über die Geräte als der Kunde, den sie beraten sollen. Weitaus verheerender ist es aber, wenn ein Händler nicht das Wohlergehen des Kunden im Hinterkopf hat, sondern viel mehr den eigenen Umsatz. Dann wird schon mal ein hochpreisiges Produkt empfohlen, das für den vorgesehenen Einsatzzweck überhaupt nicht geeignet ist.

Im Internet gibt es derartige Probleme nicht. Hier kann jeder unabhängige Quellen zu Überwachungskameras aufsuchen, die frei von allen Zwängen über die Geräte berichten. Auch wir sind weder von einem bestimmten Hersteller, noch von irgendeinem Händler abhängig.

Das gibt uns die Möglichkeit, ehrlich über die Geräte zu berichten und eine gute Hilfestellung beim Kauf zu liefern. Es muss sich aber natürlich niemand nur auf unser Urteil verlassen. Wer im kauft kann nach Belieben noch weitere Quellen, wie zum Beispiel individuelle Kundenrezensionen, zu Rate ziehen.

Schnelle und unkomplizierte Lieferung!

Einmal gekauft, finden im Internet bestellte Überwachungskameras ihren Weg bis zur Haustür, der Käufer muss sich um nichts weiter kümmern. Bequemer geht es kaum. Übrigens bieten die meisten Shops auch die Möglichkeit, Pakete an eine Wunschadresse zu liefern. Wer gerade einmal nicht zu Hause ist, kann also seine neue Überwachungskamera auch am Arbeitsplatz entgegen nehmen oder die Lieferung an einen Nachbarn veranlassen. Online Shops bieten damit eine enorme Flexibilität.

Lange Zeit war der Zeitfaktor ein großer Vorteil des stationären Handels. Das ist heute aber nur noch bedingt so. Natürlich ist es immer noch am schnellsten, eine Überwachungskamera beim Elektronikhändler um die Ecke zu kaufen. Nur hat eben nicht jeder einen solchen Laden in der Nachbarschaft. Darüber hinaus haben die Online Shops in dieser Hinsicht aufgeholt.

Wer es besonders eilig hat, kann sich Artikel zum Teil noch am selben Tag zustellen lassen. Das ist zwar noch nicht in allen Städten und nur bei bestimmten Händlern möglich, doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis ein solcher Service flächendeckend verfügbar ist.

Selbst mit einer Standardlieferung halten Käufer ihre neue Kamera von einem Online Shop aber oft nach 24 Stunden in Händen.

 

Große Auswahl, kleiner Preis!

Beim Stöbern in Online Shops wird jedem sehr schnell auffallen, dass die Auswahl hier keine Wünsche offen lässt. Ist die gewünschte Kamera bei einem bestimmten Shop mal nicht verfügbar, gibt es keinen Grund, jene Überwachungskamera einfach bei einem anderen Anbieter zu suchen. Letzten Endes lässt sich so nahezu jede Überwachungskamera im Internet ständig bestellen.

Im Einzelhandel sieht das ganz anders aus. Hier sind Käufer auf das angewiesen, was gerade auf Lager ist. Je nach Händler kann es sich dabei um nur einige wenige Modelle handeln. Zwar können Fachhändler auf Wunsch auch andere Überwachungskameras bestellen, große Ketten sind dabei aber auf den Produktkatalog beschränkt, den die Zentrale vorgibt. Importe aus anderen Ländern, die sich ab und an durchaus lohnen können, sind so nicht möglich. Im Internet kann hingegen jeder einkaufen, wo immer er möchte.

Eines der wohl wichtigsten Argumente für den Kauf einer Überwachungskamera im Internet ist der Preis.

Es ist kein Geheimnis, dass Internethändler in der Regel deutlich niedrigere Preise anbieten können als Fachhändler vor Ort.

05-Wansview-1080P-IP-betrieb1Dafür gibt es auch gute Gründe. Online Shops sparen enorm bei den laufenden Kosten. Es muss keine teure Verkaufsfläche bewirtschaftet werden. Stattdessen reicht eine angemessene Lagerfläche für den laufenden Betrieb aus. Ferner benötigt es auch keine Verkäufer, was Personalkosten spart.

Im Internet dreht sich alles um die Logistik und den Vertrieb. Die Einsparungen dadurch geben die meisten Händler direkt an den Kunden weiter. Anders wäre es auch kaum möglich, mit dem Wettbewerb mitzuhalten. Schließlich ist es ein Leichtes, im Netz die Preise unterschiedlicher Anbieter miteinander zu vergleichen. Auf diese Weise lässt sich immer der aktuell günstigste Preis für jede Überwachungskamera in Erfahrung bringen.

Einkauf ohne Risiko!

Wer sich um die Sicherheit beim Kauf einer Überwachungskamera Gedanken macht, ist im Internet bestens aufgehoben. Der Gesetzgeber sorgt dafür, dass eine Rückgabe bei einer Online-Bestellung ohne Weiteres möglich ist.

Innerhalb von 14 Tagen steht einem Kunden das Recht zu, einen im Internet bestellten Artikel ohne Wenn und Aber zurückzugeben.

Dafür müssen nicht einmal Gründe angegeben werden. Auf diese Weise ist es möglich, eine Überwachungskamera intensiv zu Hause zu testen. Sollte das Gerät die eigenen Erwartungen nicht erfüllen, kann es einfach zurückgeschickt werden und der volle Kaufpreis wird erstattet, solange keine Wertminderung vorliegt.

Eine solche Möglichkeit gibt es im Einzelhandel nicht immer. Einige Händler nehmen Artikel ebenfalls über einen bestimmten Zeitraum zurück. Sie sind dazu aber nicht verpflichtet, im Zweifel kann sich niemand auf das Gesetz berufen. Das führt dazu, dass es auch nicht immer Bargeld bei einer Rückgabe gibt. So mancher Händler gibt lediglich Gutscheine aus, was die Flexibilität des Kunden natürlich empfindlich einschränkt.

Fazit

Alles in allem ist das Internet definitiv die bessere Option, um eine Überwachungskamera zu kaufen. Damit wollen wir den Einzelhandel keinesfalls schlechtreden. Fachhändler haben ohne Frage noch ihre Daseinsberechtigung und sind bei vielen Produkten die bestmögliche Anlaufstelle.

Im Falle von Überwachungskameras ist das aber nicht der Fall und Kunden verlassen sich voll und ganz auf die zahlreichen Vorteile, die Internethändler in dieser Hinsicht zu bieten haben.

Wissenswertes & Ratgeber

Im Heimgebrauch sind Überwachungskameras noch eine recht neue Erscheinung, in anderen Bereichen werden sie aber bereits seit Jahrzehnten eingesetzt. Wer sich für die Hintergründe und die Entwicklung der Kameras interessiert, erhält im Folgenden passenden Lesestoff.

 

Die Geschichte der Überwachungskamera

Überwachungskameras gibt es schon seit Jahrzehnten. Die ersten vergleichbaren Anlagen kamen schon in den 40er Jahren zum Einsatz. Damals entwickelte Siemens eine spezielle Fernsehüberwachungsanlage. Diese sollte dabei helfen, Raketenstarts besser beobachten zu können.

Bevor Überwachungskameras im klassischen Sinne zu einem nennenswerten Thema wurden, vergingen dann noch rund zwei Jahrzehnte. Als Vorreiter gilt in dieser Hinsicht London. Hier waren schon Anfang der 70er Jahre mehr als 100 Kameras im Stadtgebiet aktiv. Diesem Beispiel folgten im Laufe der Zeit immer mehr große Städte.

Bescheidene Anfänge

07-720P-HD-Wireless-720pZu dieser Zeit setzten Überwachungskameras noch ausschließlich auf analoge Technik, was einige Nachteile mit sich brachte. Die Speicherung von Filmmaterial war nur auf Bändern möglich. Bei einer durchgehenden Überwachung fiel sehr schnell sehr viel Material an. Diese Masse an Daten zu bewältigen war damals noch eine große Herausforderung. Nicht selten gingen die Betreiber dazu über, nur vereinzelte Bilder aufzunehmen, um der Lage ansatzweise Herr zu werden.

In der Anfangszeit war es auch nicht problemlos möglich, mehrere Kameras mit einem Netzwerk zu verbinden. Stattdessen benötigte jede Kamera ihren eigenen Monitor nebst passendem Kabel. Von der heutigen Flexibilität waren derartige Gerätschaften weit entfernt. Mit der Erfindung der Kreuzschiene war es aber immerhin möglich, mehrere Kameras mit nur einem Monitor zu verbinden. Dadurch war dann ein Aufbau möglich, bei dem mehrere Bildausschnitte zentral überwacht werden konnten.

Die digitale Revolution

In den 80er Jahren folgte endlich die digitale Technologie, welche Überwachungskameras gehörig aufwertete. Tatsächlich funktionierten die Geräte so gut, dass es über ein Jahrzehnt lang zum Stillstand in der Forschung kam. Die größten Probleme von analogen Kameras wurden beseitigt, digitale Kameras erfüllten ihren Zweck hervorragend. Doch wie sich in den 90er Jahren zeigte, gab es sehr wohl noch Verbesserungspotenzial.

08-AUVI-uberwachungskamera-betriebEnde der 90er Jahre eroberten die Netzwerkkameras oder IP-Kameras den Markt. Erstmals war es möglich, nahezu beliebig viele Kameras mit einem zentralen Netzwerk zu verbinden. In der Folge konnten selbst riesige Anlagen wie etwa ein Sportstadion mit geringem Personalaufwand überwacht werden und das rund um die Uhr. Die digitale Netzwerktechnik machte Überwachungskameras aber erstmals auch für den Heimgebrauch interessant. Der Aufwand für Installation und Betrieb derartiger Kameras war nie zuvor geringer.

Nach der Jahrtausendwende entwickelten sich Überwachungskameras mit dem allgemeinen Trend der Technik. Die Geräte wurden hinsichtlich Bildqualität und Leistung verbessert, während gleichzeitig die Gehäusegröße immer weiter schrumpfte. Mittlerweile gibt es für jeden nur denkbaren Anlass passende Digitalkameras. Zum Teil werden sogar schon einzelne Bankschließfächer durch Überwachungskameras gesichert.

Der Einsatz von Überwachungskameras beschränkt sich aber längst nicht nur auf die Sicherheit. Die Technik kommt heute auch in der Wissenschaft vor und erlaubt Beobachtungen, wie sie von Menschen überhaupt nicht möglich sind. Auch hier betrifft dies sowohl Dinge im Kleinen als auch im Großen. Überwachungskameras können etwa das Verhalten in der Tierwelt genau dokumentieren, ohne dass die Tiere sich gestört fühlen. Im Weltraum kommt die Technik hingegen zum Einsatz, um ganze Planeten zu studieren.

Der Blick in die Zukunft

Auch in Zukunft werden Überwachungskameras ohne jeden Zweifel eine wichtige Rolle im Alltag spielen. Nicht zuletzt durch die gestiegene Terrorgefahr planen aktuell mehrere Städte auf der ganzen Welt den verstärkten Einsatz von Überwachungskameras. Die Technik entwickelt sich dabei ständig weiter und bietet unter anderem ständig bessere Bildsensoren sowie feinere Auflösungen.

Schon jetzt sind Modelle mit 4K-Auflösung erhältlich, für die Zukunft zeichnen sich schon die ersten Geräte mit 8K-Auflösung ab.

Die höhere Pixeldichte erlaubt es, immer feinere Details auf ein Bild zu bekommen, selbst aus weiter Entfernung.

Ob Überwachungskameras immer ihren Zweck erfüllen und wie mit den Geräten mit Blick auf die Privatsphäre umzugehen ist, darüber scheiden sich weiterhin die Geister. Die endgültige Antwort darauf ist noch nicht gefunden. Doch ganz gleich, in welche Richtung sich die Politik hier bewegen wird, so haben Überwachungskamera schon längst einen festen Platz in der Gesellschaft eingenommen.

 

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Überwachungskamera

Bei einem Blick auf Studienergebnisse fällt schnell auf, dass Überwachungskameras im öffentlichen Bereich die Sicherheit kaum erhöhen. Viele Kriminelle lassen sich durch die Anwesenheit von Kameras einfach nicht stören, unabhängig davon, ob die Geräte sichtbar sind oder nicht. Diesen Schluss lassen Studien aus London und Berlin zu.

Trotz verstärktem Einsatz von Überwachungskameras sank die Verbrechensrate an diesen und anderen Orten überhaupt nicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Überwachung völlig nutzlos wäre. Auch wenn weniger Verbrechen als gewünscht verhindert werden, so helfen die Aufnahmen maßgeblich bei der späteren Ermittlung der Täter.

Das Zuhause ist kein öffentlicher Raum!

Die Strafermittlung ist ein sehr wichtiger Punkt für den Einsatz von Überwachungskameras im eigenen Zuhause. Denn während die Einruchsrate fast überall steigt, bewegt sich die Aufklärungsquote auf einem alarmierend niedrigen Niveau.

Laut der polizeilichen Kriminalstatistik wurden im Jahr 2015 gerade einmal 15,2 Prozent aller Einbrüche aufgeklärt.

Wer in den eigenen vier Wänden Überwachungskameras verwendet, erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Strafverfolgung deutlich und hat dann auch eher Aussicht darauf, geliebte Dinge wieder zurückzubekommen.

07-720P-HD-Wireless-720pIm privaten Bereich zeigen Überwachungskameras auch eine deutlich höhere Wirkung als bei öffentlichen Plätzen. Warum genau das so ist, darüber lässt sich streiten. Doch nicht wenige Einbrecher lassen sich von der bloßen Anwesenheit von Sicherheitsmaßnahmen schon von ihren Plänen abbringen. Auf öffentlichen Plätzen sinkt die Hemmschwelle hingegen, die Kameras werden oft zur Nebensache. Das mag auch daran liegen, dass die Überwachung dort zum Teil schon automatisiert ist.

Die Bilder der Tausenden Kameras in einer Stadt werden nicht ständig von Polizisten in Augenschein genommen. Die Hauptaufgabe besteht in der Archivierung, es gibt lediglich einige Experimente, bei denen Computer automatisch Auffälligkeiten ermitteln und Alarm schlagen sollen. Das funktioniert aber noch längst nicht perfekt. Wenn sich Kriminelle also auf videoüberwachten öffentlichen Plätzen unbeobachtet fühlen, haben sie oft gar nicht so sehr unrecht damit.

Hinzu kommt, dass im öffentlichen Raum auch Verbrechen geschehen, bei denen Überwachungskameras von vornherein keinerlei Bedeutung haben. Ein Selbstmordattentäter wird sich aus offensichtlichen Gründen kaum darum scheren, ob seine Tat aufgezeichnet wird oder nicht. Sprayer gehen in einigen Fällen dazu über, das Sichtfeld einer Kamera ungesehen zu übermalen. Solche und andere Fälle sorgen dafür, dass sich Überwachungskameras im öffentlichen Raum und in privaten Gebäuden nicht miteinander vergleichen lassen. Dass die Überwachung bei der Polizei nicht wie gewünscht funktioniert, ist also kein Grund, auch in den eigenen vier Wänden auf eine Überwachung zu verzichten.

Trends im Bereich Überwachungskameras

Nachdem Überwachungskameras ihren ursprünglichen Einsatzzweck bis heute perfektioniert haben, dreht sich jetzt alles um die Optimierung und Verfeinerung der Geräte. Im Kern sollen Computer die Überwachung im besten Fall vollständig automatisieren.

In Zukunft wäre dann gar kein Überwachungsraum mit etlichen Monitoren mehr möglich, sondern erfasste Daten werden einfach auf einer Serverfarm ausgewertet. Die Rechenleistung dafür ist bereits vielfach vorhanden. Das Problem ist die Software.

Großes Thema bei Überwachungskameras ist etwa die automatische Gesichtserkennung. Japanische Hersteller wollen laut eigenen Aussagen schon Kameras entwickelt haben, die bis zu 36 Millionen Gesichter pro Sekunde mit Einträgen in einer Datenbank abgleichen können. Damit wäre es dann mit der Anonymität selbst in den größten Metropolregionen vorbei.

Was sich im ersten Moment so schön anhört, ist aber noch einigen Beschränkungen unterworfen. Trotz aller Rechenleistung und ausgeklügelter Programme, lassen sich Überwachungskameras allzu leicht in die Irre führen.

09-Tangmi-1080P-HD-betriebSchon kleine Änderungen am Gesicht können dazu führen, dass die automatische Identifikation fehlschlägt. Es gibt sogar schon spezielle Brillen, die nur für diesen Zweck entwickelt wurden. Es sieht derzeit danach aus, als würden die Entwickler der Software sich in ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Gegenseite begeben. Auf immer ausgeklügeltere Überwachungssysteme folgen verfeinerte Gegenmaßnahmen und immer so weiter.

Im Heimbereich freuen sich Überwachungskameras über eine immer größere Beliebtheit. Dabei geht es auch nicht mehr nur um das Thema Sicherheit. Auch im derzeit boomenden Smart Home Geschäft haben die Kameras ihren Platz gefunden. Das eigene Zuhause kann per Smartphone bequem auch aus der Ferne beobachtet werden, etwa im Urlaub.

Wer also bestimmte Dinge regelmäßig überprüfen möchte, sei es das Wachstum der Lieblingspflanze oder nur der Stromzähler, kann genau das mit einer passenden Überwachungskamera tun. Es lassen sich damit auch kleinere Sorgen aus dem Weg räumen. Wer unterwegs mal wieder Angst bekommt, den Herd angelassen zu haben, kann das per Kamera einfach direkt überprüfen. Das ständige Nagen an den Nerven hat damit ein Ende – es sei denn natürlich, der Herd wurde wirklich angelassen.

 

Sicher zu Hause

Um die Sicherheit im eigenen Zuhause machen sich immer mehr Menschen Gedanken. Überwachungskameras sind dafür ein adäquates Mittel, jedoch nicht das einzige. Um sich effektiv vor Einbrechern und anderen Gefahren zu schützen, bedarf es stets mehreren Maßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel auch gesicherte Ein- und Ausgänge.

10-PECHAM-Indoor-ueberwachungskamera-betriebÜberwachungskameras alleine sind noch kein Garant dafür, dass kriminelle Energien sich vom eigenen Wohnort fernhalten. Während unerfahrene Einbrecher sich von einer Kamera schnell abschrecken lassen, sieht das bei organisierten Banden schon ganz anders aus. Jene können mit Überwachungskameras hervorragend umgehen und sind zum Teil auch in der Lage, sie unbemerkt auszuschalten. In einem solchen Fall können die Geräte dann nicht einmal Aufnahmen sichern, um ein Verbrechen später aufzuklären.

Aus diesem Grund sind nicht sichtbare Kameras in den eigenen vier Wänden oft eine gute Lösung. Kommt es tatsächlich zu einem Einbruch, der sich ohnehin nicht verhindern lassen hätte, ist dann wenigstens noch für handfeste Beweise gesorgt. Um den Datenschutz muss sich dabei auch niemand Gedanken machen. Im eigenen Zuhause darf jeder nach Lust und Laune filmen, ob offensichtlich oder nicht. Lediglich wenn eine Kamera zum Teil auch öffentliche Orte aufnimmt, etwa einen Gehweg vor dem Haus, so muss das Gerät klar erkennbar sein.

Probleme kann es auch geben, wenn der Wohnort in einer WG liegt. Hier ist es natürlich nicht ohne Weiteres erlaubt, in der ganzen Wohnung Kameras zu verteilen.

Die Persönlichkeitsrechte der anderen Mitbewohner müssen in jedem Fall gewahrt werden.

In diesem Fall wäre eine unbemerkte Überwachung nur im eigenen Zimmer erlaubt. Allerdings können die Bewohner sich natürlich zusammensetzen, und eine Überwachung gleich welcher Art zusammen beschließen. Es ist aber zu empfehlen, eine solche Vereinbarung schriftlich festzuhalten, um späteren Problemen vorzubeugen.

03-Dericam-Wlan-IP-Kamera-Für die eigene Sicherheit ist es auch wichtig, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Eine Überwachungskamera kann eine Gefahr zwar erkennen, jedoch bisher noch keine Gegenmaßnahmen einleiten. Ein Bewohner muss also selbst handeln, dafür aber erstmal über eine mögliche Gefahr in Kenntnis gesetzt werden. Möglich ist das zum Beispiel mit Kameras, welche nur die Eingänge überwacht.

Sobald eine Person sich unmittelbar an eine Tür nähert, kann dann ein Signalton ausgegeben werden, je nach Modell ist auch eine Meldung auf das Smartphone möglich. So wissen die Bewohner sofort Bescheid, wenn sich jemand an einer Tür zu schaffen macht. Gleichzeitig hat es auch den Vorteil, über Besucher informiert zu sein, noch bevor diese an der Haustür klingeln.

Besteht eine nicht sichtbare Videoüberwachung in einer Wohnung oder einem Haus, müssen Besucher übrigens darauf aufmerksam gemacht werden. Es besteht aber keine Pflicht, eine Anlage bei Besuch abzuschalten, schließlich hat jeder die freie Wahl, an dem jeweiligen Ort zu bleiben oder wieder zu gehen, wenn er sich von der Überwachung gestört fühlt.

Letzten Endes kann aber auch das ausgeklügeltste System nie für vollständige Sicherheit garantieren. Aus diesem Grund ist es nie richtig, sich mit etlichen Überwachungskameras und anderen Vorrichtungen zu bewaffnen und sich dann keine Gedanken mehr um das Thema zu machen. Die Kameras sind stets nur eine Hilfe. Jeder muss aber weiterhin aufmerksam bleiben, um Straftaten jeder Art im besten Fall schon zu verhindern, bevor sie überhaupt passieren.

Ebenfalls müssen die Geräte regelmäßig gewartet werden. Wer sich darum nicht kümmert, riskiert einen Ausfall der Kameras. Die Sicherheit im eigenen Zuhause bleibt also auch in Zukunft keine einfache Angelegenheit.

FAQ

  1. ❓ Was tun bei ruckelnden Bildern?

    Zeigt eine Überwachungskamera kein flüssiges Bild an, liegt das meist an der Netzwerkübertragung. Zuerst ist daher die WLAN-Verbindung zu überprüfen. Ist der Router vielleicht zu weit von der Kamera entfernt? Erlaubt der Router überhaupt eine entsprechend hohe Datenrate?

    Bei einer drahtlosen Übertragung sollte WLAN wenigstens nach dem n-Standard unterstützt werden. Hilft auch eine neue Ausrichtung nicht, könnten eventuell störende Signale dafür verantwortlich sein. Womöglich hilft der Wechsel auf einen anderen Kanal, um die Übertragung zu verbessern. In Mehrparteienhäusern funken nicht selten viele Netzwerke gleichzeitig, manche Kanäle sind dadurch überbelegt. Mit einem Tool für PC oder Smartphone können sie schnell und unkompliziert ermitteln, welche Kanäle an Ihrem Wohnort noch unterbelegt sind.

  2. ❓ Brauche ich mehr Megapixel?

    Megapixel sind kein Garant für gute Aufnahmen. Jene Angabe zeigt lediglich, wie viele Bildpunkte eine Kamera aufnimmt. Sie verrät aber nichts über die weiteren Qualitäten. Oft können mehr Megapixel sogar hinderlich sein. Immer dann, wenn wenig Licht vorhanden ist, stehen übermäßig viele Pixel der Qualität eher im Weg. Das ist zum Beispiel bei Nachtaufnahmen der Fall, wenn kaum Licht vorhanden ist.

    Bei gleicher Sensorgröße steht bei einer Kamera mit weniger Megapixeln mehr Licht für die einzelnen Bildpunkte zur Verfügung, in der Folge entsteht ein schärferes und besseres Bild. Um die Megapixel sollte sich also niemand allzu viele Gedanken machen. Schon mit 2 Megapixeln können hervorragende Aufnahmen entstehen, diese Auflösung entspricht der vollen Full-HD-Auflösung. Es werden wohl die wenigsten planen, Aufnahmen von Überwachungskameras auf Postergröße ausdrucken zu lassen. Aus diesem Grund sind mehr Megapixel in diesem Bereich nur bedingt zu empfehlen.

    Wie gute die Bildqualität einer Überwachungskamera ausfällt, erfahren Sie in unserem Überwachungskamera Test 2017. Hier fühlen wir zahlreichen Modellen genau auf den Zahn und unsere Experten achten auch auf Kleinigkeiten. Daraus ergibt sich ein sehr viel genaueres Bild, als es die bloße Angabe einer Pixelanzahl jemals liefern könnte.

  3. ❓ Wie kann ich meine Überwachungskamera scharfstellen?

    Die meisten modernen Überwachungskameras sollten über einen Autofokus verfügen und die Einstellung der Schärfe automatisch vornehmen. Sind dennoch einmal manuelle Justierungen nötig, so lässt sich dies bei einer IP-Kamera aus der Ferne an einem Computer regeln.

    Bei alten Analogkameras ist hingegen eine Einstellung nur direkt am Objektiv möglich. Zu beachten ist, dass die benötigte Schärfeeinstellung sich bei Tag und Nacht unterscheidet. Ohne Autofokus muss ein Anwender also hier täglich Veränderungen vornehmen, um ein scharfes Bild zu erhalten.

  4. ❓ Kann eine Überwachungskamera auch mit Akku betrieben werden?

    Moderne Kameras sind sehr genügsam beim Stromverbrauch, sodass einem Betrieb mit Akku prinzipiell nichts im Wege steht. Manches Modell wird sogar explizit mit einer solchen Möglichkeit beworben oder gleich mit passendem Akku ausgeliefert.

    An so manchem Ort ist eine andere Lösung auch nicht möglich, weil gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Es ist lediglich auf die richtige Eingangsspannung zu achten und natürlich darauf, den Akku stets zu wechseln, um eine lückenfreie Überwachung zu ermöglichen.

  5. ❓ Kann ich meine Überwachungskamera direkt mit meinem PC verbinden?

    Bei nahezu allen aktuellen digitalen Überwachungskameras ist das überhaupt kein Problem. Jene kommen auch ohne ein Netzwerk spielend damit zurecht, Aufnahmen an einen Computer in Echtzeit zu übertragen.

    Auch mit alten Analogkameras ist ein Anschluss an einen Rechner möglich, dafür braucht es aber einen Wandler, der die analogen Signale in digitale umwandelt.

  6. ❓ Wie kann ich eine Überwachungskamera ohne Netzteil betreiben?

    Neben der angesprochenen Möglichkeit des Akkubetriebs können viele Überwachungskameras sich auch per Power-over-Ethernet oder USB mit Strom versorgen lassen.

    Die Energie fließt in diesem Fall über das Netzwerkkabel, ein zusätzliches Kabel ist nicht erforderlich. Möglich ist das aber natürlich nur, wenn eine Kamera auch tatsächlich kabelgebunden mit einem Netzwerk verbunden ist. Für kabellose Varianten ist es also keine Option.

  7. ❓ Können Aufnahmen auf der Kamera gespeichert werden?

    Das hängt immer vom jeweiligen Modell ab. Viele Überwachungskameras verfügen über einen Steckplatz für Speicherkarten, auf denen Aufnahmen automatisch abgelegt werden können. Beim Betrieb ist dann lediglich darauf zu achten, dass der Speicher nicht vollläuft. Wie viel Speicherplatz dafür benötigt wird, hängt von der Qualität der Aufnahmen und der Aufnahmedauer ab.

    In VGA-Auflösung (640x480) benötigt eine Daueraufzeichnung etwa 14 GB pro Tag, in Full HD sind es hingegen schon 80 GB. Derartige Datenmengen lassen sich auch realisieren, solange eine Überwachungskamera den SDXC-Standard unterstützt. Dann lassen sich theoretisch Speicherkarten mit bis zu 2 TB Kapazität verwenden.

    Sind Sie sich unsicher darüber, ob eine bestimmte Überwachungskamera den Einsatz von Speicherkarten unterstützt, so lohnt sich ein Blick in unseren Überwachungskamera Test. Hier verraten wir neben weiteren technischen Spezifikationen auch, mit welchen Arten von Speicherkarten die Geräte zusammenarbeiten und ob dabei weitere Details wie die genaue Größe oder die Datenrate zu beachten sind.

  8. ❓ Wo stelle ich eine Überwachungskamera am besten auf?

    Auf diese Frage gibt es leider keine pauschale Antwort. Die bestmögliche Platzierung einer Überwachungskamera hängt immer vom Einzelfall ab. Es gibt jedoch einige grundsätzliche Tipps, an die sich Anwender halten können. So sollte eine Kamera immer einen möglichst großen Bildausschnitt im Auge behalten. Wer eine Kamera in einer oberen Ecke eines Raumes positioniert, hat oft den gesamten Raum im Auge. Mitten im Raum lässt sich hingegen nur ein Teil überwachen.

    An welchem Ort eine Kamera die größtmögliche Wirkung erzielt, hat auch mit der Kamera selbst sowie der verbauten Technik zu tun. Vor allem die Lichtverhältnisse spielen hier eine wichtige Rolle. Im Überwachungskamera Test 2017 geben wir genaue Tipps darüber, wo die einzelnen Modelle die beste Figur hinterlassen. Nicht immer ist es der Überwachungskamera Testsieger, der in jeder Situation die besten Aufnahmen liefert. Achten Sie deshalb vor dem Kauf darauf, genau die richtige Kamera für Ihre persönlichen Anforderungen zu wählen.

    Es ist auch nicht zwingend an jedem Ort einer Wohnung eine Überwachungskamera notwendig. Eine Überwachung ist nur dann wirklich effizient, wenn sie sich auf das Nötigste beschränkt. Es ist etwa wenig sinnvoll, eine Abstellkammer permanent zu filmen, in der sich ohnehin nichts von Wert befindet und auch sonst keine nennenswerten Vorkommnisse zu erwarten sind. Überflüssige Kameras verursachen nur unnötige Kosten und Mühen.

  9. ❓ Können meine Überwachungskameras gehackt werden?

    Grundsätzlich auszuschließen ist eine solche Möglichkeit nicht. Hacker haben verschiedene Methoden, um die Kontrolle über Kameras zu übernehmen, die Daten auszulesen oder die Geräte sogar zu manipulieren. Es gibt aber Möglichkeiten, um sich gegen derartige Angriffe zu schützen. Das wichtigste Mittel dazu ist eine wirksame Verschlüsselung. Im kabellosen Betrieb sollte das WLAN-Netzwerk so gut wie möglich geschützt sein. Verfügt ein Netzwerk über gar keine Verschlüsselung, ist das nicht nur gefährlich für den Betreiber, sondern auch grob fahrlässig.

    Eine Verschlüsselung per WPA2 macht es Angreifern fast unmöglich, Zutritt zu einem Netzwerk zu erhalten. Achten Sie dabei aber darauf, ein eventuell voreingestelltes Passwort vom Hersteller vor der Inbetriebnahme zu ändern. Die generischen Passwörter der Geräte haben meist schon ihren Weg in einschlägige Internetforen gefunden und sind deshalb eine Gefahr für die Sicherheit. Derartige Tipps sollten übrigens auch dann beherzigt werden, wenn keine Überwachungskamera verwendet wird.

    Wer auf kabellose Technik verzichtet, ist noch nicht gänzlich vor Angriffen geschützt. Angreifer können auch das Internet nutzen, um sich Zugang zu verschaffen. Ein Computer, der mit Überwachungskameras verbunden ist, ist deshalb stets so sicher wie möglich zu halten. Dazu gehört, das Betriebssystem regelmäßig zu aktualisieren und sich vor Schadsoftware zu schützen.

    Eine Anti-Viren-Software ist dafür eine gute Voraussetzung. Es bedarf aber auch etwas gesundem Menschenverstand. Halten Sie sich von dubiosen Webseiten fern, öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern und halten Sie auch bei Downloads ein Auge nach möglicherweise schädigender Software offen. Wer derartige Ratschläge beherzigt, ist bereits gut vor möglichen Angriffen geschützt. Auch hier ist aber darauf hinzuweisen, dass es hundertprozentige Sicherheit nie geben kann.

    Wenn alle Stricke reißen, ist das letzte Mittel die komplette Neuinstallation eines Systems. Für diesen Zweck sind Backups unabdingbar. Wer seine Daten regelmäßig absichert, am besten an einem Ort ohne Internetzugang, kann sein System samt Kameranetzwerk ohne Datenverlust jederzeit wiederherstellen. Es gibt für diesen Zweck automatisierte Lösungen, die nur einen geringen Mehraufwand mit sich bringen, die Sicherheit insgesamt aber enorm erhöhen.

Nützliches Zubehör

Zubehör für Überwachungskamera gibt es in Hülle und Fülle und es kann den Nutzen der Geräte zum Teil enorm aufwerten. Mit einem Infrarotstrahler lässt sich zum Beispiel die Bildqualität bei Nachtaufnahmen ganz erheblich verbessern.

Im Schwarz-weiß-Betrieb erhalten die Kameras viel mehr Licht, ohne dass dadurch Menschen gestört werden.

Zusätzliche Objektive sind ebenfalls eine Möglichkeit, um eine Überwachungskamera ganz nach den eigenen Anforderungen zu individualisieren. Mit einem Zoom-Objektiv lassen sich auch Dinge in weiter Entfernung dauerhaft überwachen. Damit wäre etwa die Überwachung einer Gartenhütte aus dem Haus heraus möglich.

Weitwinkel-Objektive, auch als Fisheye bekannt, können hingegen besonders große Bildausschnitte einfangen. Zu achten ist lediglich darauf, dass die eigene Kamera für den Einsatz von Objektiven geeignet ist. Dafür bedarf es einer entsprechenden Vorrichtung, die bei billigen Modellen längst nicht immer vorhanden ist.

Im Überwachungskamera Test weisen wir natürlich darauf hin, ob und mit welchem Zubehör die einzelnen Modelle kompatibel sind. So können Sie auch vor dem Kauf schon in Erfahrung bringen, ob sich eine bestimmte Kamera für die Kombination mit einem zusätzlichen Objektiv eignet.

Halterungen sind oft ein unersetzliches Zubehör, welches den sinnvollen Einsatz von Überwachungskameras überhaupt erst ermöglicht. Es gibt Vorrichtungen, mit denen sich Kameras an nahezu jedem beliebigen Ort verwenden lassen. Sei es an einer Wand, an der Decke, an verschiedenen Möbeln oder sogar versteckt hinter Objekten.

Mit einem Gehäuse kann fast jede Überwachungskamera fit für den Außeneinsatz gemacht werden. Schnell ist damit für den notwendigen Schutz vor Wind und Wetter gesorgt und einem dauerhaften Betrieb steht nichts im Wege. Allerdings sind hier auch die Temperaturen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Nicht jede Kamera funktioniert dauerhaft bei Minusgraden, andere Modelle bekommen Probleme, wenn es zu heiß wird.

Welche Betriebstemperatur vorgesehen ist, entnehmen Sie dem Handbuch Ihrer Überwachungskamera. Möglicherweise ist für den Außeneinsatz noch eine Heizung oder eine Kühlung erforderlich. Beachten Sie dabei, dass die Temperatur in einem Gehäuse die Außentemperatur deutlich überschreiten kann. Darf eine Kamera nur bis 50 °C betrieben werden, ist eine Kühlung schon dann notwendig, wenn die Außentemperaturen 30 °C überschreiten.

Zusätzliche Kabel helfen bei Anschluss und Vernetzung von Kameras. Es gibt sie in allen nur erdenklichen Variationen, womit sich auch sehr komplizierte Aufbauten realisieren lassen.

Mehreren Kameras können damit mit nur einem Netzwerk verbunden werden und alle ein Bild in Echtzeit abliefern.

Mit Akkus oder Batterien lässt sich fast jede Kamera auch fernab jeder Steckdose betreiben. Bei sehr sparsamen Modellen kann schon eine kleine Powerbank ausreichen, um die Stromversorgung für mehrere Tage sicherzustellen.

Doch je größer der Akku, desto länger hält eine Kamera natürlich durch. Achten Sie aber unbedingt auf die richtige Spannung, um mögliche Schäden an der Hardware zu vermeiden.

Neben solchen klassischen Zubehörteilen ist beim Thema Überwachungskameras auch die Software nicht zu vernachlässigen. Gute Programme können eine Überwachungskamera deutlich aufwerten, indem sie neue Funktionen hinzufügen oder die Überwachung einfacher gestalten.

Alleine durch die passende Software ist es etwa möglich, eine Überwachungskamera mit einem Bewegungsmelder auszustatten, obwohl ein solcher gar nicht verbaut ist. Statt der Kamera selbst analysiert dann der Computer die Bilddaten und gibt bei Veränderungen ein entsprechendes Signal aus.

Alternativen zur Überwachungskamera

  1. Attrappen

    Alternativen zu Überwachungskameras gibt es in einer erstaunlich großen Vielfalt. Sehr bekannt sind vor allem Attrappen, die täuschend echt nach einer echten Kamera aussehen, allerdings keinerlei tatsächliche Funktion bieten. Der Hintergedanke ist, möglichen Einbrechern oder anderen ungebetenen Gästen alleine durch die Präsenz einer Kamera Respekt einzuflößen. Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut.

    Der offensichtliche Vorteil liegt in den Anschaffungskosten. Kameraattrappen sind extrem günstig erhältlich und reißen selbst bei knappem Budget kein Loch in die Haushaltskasse. Es kann sich also jeder mit einer solchen Vorrichtung ausstatten. Auch Installation und Wartung sind kein Thema. Eine Attrappe wird einfach einmalig an einem beliebigen Ort angebracht, danach muss sich um nichts mehr gekümmert werden. Natürlich ist das aber auch mit großen Nachteilen verbunden. Im Ernstfall ist die Kamera keine Hilfe, nach einem Verbrechen liefert sie keine Informationen, die bei einer Strafverfolgung hilfreich sein könnten.

    Wer sich dennoch für eine Attrappe entscheidet, sollte dabei einige Dinge beachten. Die vermeintliche Kamera sollte so sichtbar wie möglich sein, damit sie auch wirklich auffällt und den gewünschten Effekt erzielt. Der Teufel liegt aber wie so oft im Detail. Präsentieren Sie die Attrappe nicht in einer Art und Weise, die auf die Natur der Vorrichtung schließen lässt. Weit ab von jeder Steckdose und ohne einen verbundenen Akku ist es ein Leichtes, eine Attrappe als eben solche zu identifizieren. Verlegen Sie also im Zweifel ein Kabel, um die Zweifel bei möglichen Angreifern zu erhöhen.

  2. Normale Kameras zur Überwachung?

    Vielleicht hat auch schon manch einer darüber nachgedacht, einfach eine bereits vorhandene Kamera zur Überwachung zu verwenden. Warum Geld ausgeben für eine neue Kamera, wenn noch irgendwo auf dem Dachboden eine alte Digitalkamera ungenutzt herumliegt? Leider gibt es aber gleich mehrere Gründe, die gegen eine solche Lösung sprechen. Normale Kameras sind für den dauerhaften Betrieb nicht vorgesehen, was zu zahllosen Problemen führen kann. Nicht selten folgt schon nach wenigen Tagen Dauerbetrieb ein irreparabler Defekt. Moderne Kameras schützen sich davor, indem sie sich automatisch nach einer gewissen Zeit ohne Nutzung abschalten. Damit sind sie aber als Überwachungskamera auch unbrauchbar, da eine dauerhafte Überwachung unmöglich wird.

    Auch die Objektive und Sensoren von durchschnittlichen Kameras sind in keiner Weise auf die Überwachung zugeschnitten. Die Geräte fokussieren sich auf ganz andere Dinge als eine spezielle Überwachungskamera. Je nach Modell werden oft Dinge im Vordergrund besonders hervorgehoben, während der Hintergrund nur unscharf dargestellt wird. Bei einem Porträt ist ein solches Verhalten auch sehr zu begrüßen, doch beim Überwachen fehlen dann wichtige Details, die Aufnahmen werden für diesen Zweck unbrauchbar.

    Schließlich ist auch die Verbindung mit einem Netzwerk in den meisten Fällen ein großes Problem. Digitalkameras und Camcorder sind nicht als IP-Kameras konzipiert. Viele Geräte bieten zwar heute kabellose Verbindungen per WLAN oder Bluetooth an, auf diesem Wege wird jedoch kein Bild in Echtzeit übertragen. Stattdessen sind diese Schnittstellen nur dafür vorgesehen, bereits aufgenommene Bilder oder Videos zu übertragen. Alles in allem sorgen diese Probleme dafür, dass eine normale Kamera als Überwachungskamera buchstäblich kein gutes Bild hinterlässt.

  3. Spionagekameras
    Sogenannte Spionagekameras oder Spy Cams werden oft mit der Möglichkeit der Überwachung beworben. Die Geräte sind oft sehr klein und werden etwa in Gehäusen untergebracht, die wie ein Feuerzeug oder ein Kugelschreiber aussehen. Damit lassen sich natürlich an nahezu jedem beliebigen Ort unbemerkt Aufnahmen erstellen. Für eine dauerhafte Überwachung im eigenen Zuhause sind derartige Kameras aber nicht geeignet.

    Die Stromversorgung reicht meist nur für wenige Stunden aus, darüber hinaus können die sehr kleinen Objektive und Sensoren in der Regel nur bei hervorragenden Lichtverhältnissen überzeugende Aufnahmen abliefern.

  4. Wanze statt Kamera
    Jeder, der schon mal einen James Bond-Film gesehen hat, kennt die Wanzen, die dort zur Überwachung zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um sehr kleine Geräte, die einen Raum per Mikrofon überwachen können. Solche Geräte gibt es tatsächlich und sie haben durchaus ihre Vorteile. Sie sind derart klein und leicht, dass sie sich fast überall unbemerkt verstecken lassen.

    Außerdem benötigen sie weit weniger Strom als eine Videokamera. Oft reicht eine einzelne Akkuladung für mehrere Wochen ununterbrochenen Betrieb. Die Datenflut hält sich in Grenzen, für die dauerhafte Archivierung reicht eine normale Festplatte auf. Dank günstiger Anschaffungspreise ist es auch kein Problem, eine Wohnung oder ein Haus mit einer Vielzahl von Wanzen auszustatten. Allerdings bieten reine Tonaufnahmen im Ernstfall natürlich weniger Anhaltspunkte als ein Video.

    Auch können die Wanzen sehr leicht umgangen werden. Gerade bei billigen Modellen reicht es meist schon, einen Wasserhahn laufen zu lassen. Die Geräte können dann die wirklich interessanten Geräusche nicht mehr herausfiltern. Durch die mangelnde Qualität bei der Überwachung sind solche Geräte für eine wirksame Überwachung deshalb nicht zu empfehlen.

  5. Sicherheit auch ohne Kameras?

    Für die Sicherheit zu Hause oder in einem Betrieb kann natürlich nicht nur mit Kameras gesorgt werden. Oft sind es viel einfachere Maßnahmen, die für bessere Bedingungen sorgen. Wertsachen lassen sich etwa in einem Safe verschließen, den selbst geübte Einbrecher nicht einfach aufbrechen können. Verstärkte Türen und Fenster erschweren den unbefugten Zutritt. Solche Maßnahmen verhindern Straftaten oft, bevor sie überhaupt passieren können.

    Sie können jedoch nicht weiterhelfen, wenn es schon zu spät ist. Hat ein Einbrecher alle noch so guten Sicherheitsmaßnahmen ausgehebelt, so kann er sich in einer Wohnung frei zu schaffen machen. Im Nachhinein besteht ohne Kamera keine Möglichkeit, die Identität des Täters oder andere wichtige Hinweise in Erfahrung zu bringen. Auch können Bewohner der Versicherung dann nicht zweifelsfrei nachweisen, welche Gegenstände gestohlen oder zerstört wurden.

    Die beste Möglichkeit zur Absicherung der eigenen vier Wände ist deshalb eine Kombination aus Überwachungskameras und weiteren Maßnahmen. Wer auf eine besonders hohe Sicherheit bedacht ist, lässt sich im Voraus von einem Experten beraten. Dieser kann dann im Einzelfall die besten Methoden aufzeigen, um sich vor möglichen Gefahren zu schützen.

Fazit

Trotz vieler Alternativen kann letzten Endes nichts eine echte Überwachungskamera ersetzen. Wer sein eigenes Zuhause oder einen anderen Ort überwachen möchte, ganz gleich aus welchen Gründen, kommt deshalb an einer Neuanschaffung kaum vorbei. Die hier genannten Alternativen kommen in Diskussionen zwar immer wieder vor.

Oft handelt es sich aber um kaum mehr als Spielereien. Davon unberührt ist natürlich die Frage, ob Überwachungskameras an sich überhaupt sinnvoll ist und welchen Stellenwert in diesem Zusammenhang dem Datenschutz zuzuschreiben ist. Auf diese große Frage haben auch wir keine endgültige Antwort. Jeder muss für sich selbst wissen, ob eine Überwachungskamera im Einzelfall auch moralisch vertretbar sind. Rein gesetzlich ist aber zumindest im eigenen Zuhause alles erlaubt, womit die Bewohner einverstanden sind.

Weiterführende Links

Im Internet finden sich noch zahllose weitere Webseiten rund um das Thema Überwachungskameras. Einige interessante Einträge stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Darunter finden sich sowohl nützliche Informationen rund um Installation und Betrieb der Kameras als auch Hintergrundinformationen über Geschichte und Entwicklung.

 

Überwachungskameras bei Wikipedia:

Quellen:01-Netgear-Arlo-VMS3230-

  • http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/videoueberwachung-panopticon/seite-2
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/324064/umfrage/arten-eingesetzter-ueberwachungskameras-im-einzelhandel-in-deutschland/
  • http://www.sicherheit.info/artikel/1101121
  • http://wlankamera24.net/blog/infografik-zum-thema-einbrueche-statistik-fakten/
  • http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/einbruchsdiebstahl/fakten.html
  • http://www.trendsderzukunft.de/tag/uberwachungskamera/
  • http://www.avisec.ch/wissen/ueberwachungskamera-faq/#toggle-id-6
  • http://www.video-sicherheit.net/videoueberwachung/faq/
  • http://www.chip.de/artikel/ueberwachungskameras-im-Test-Die-besten-Kamera-Konzepte_81036456.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungskamera
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Video%C3%BCberwachung
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Video%C3%BCberwachungsanlage
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkkamera
  • http://www.sicherheit.info/artikel/1100917

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