Gewächshaus Test 2018 – die 10 besten Gewächshäuser im Vergleich

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Palram Glory GewächshausPalram Glory Gewächshaus

1.899,00 Euro
Listenpreis: EUR 1.899,00
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Palram Glory Gewächshaus
Vorteile
  • Stabiles Gewächshaus
  • schneller aufbau
  • Konstruktion aus Polycarbonatplatten

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Palram

    • Gewicht: 70,9 Kg

    • Abmessungen: 364 x 244,5 x 268,5 cm




    • Farbe: Grau

    • Material: Aluminium

    • Produktgewicht inkl. Verpackung: 129 Kg



2 Palram Aluminium Gewächshaus OrangeriePalram Aluminium Gewächshaus Orangerie

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Palram Aluminium Gewächshaus Orangerie
Vorteile
  • Großer und breiter Eingang
  • Viel Platz
  • hohe Windbeständigkeit
  • 2 Dachfenster

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller:Palram

    • Gewicht: 79 kg

    • Abmessungen: 305 x365x269 cm




    • Material Dachplatten: 4mm Doppelstegplatten

    • Material Seitenplatten: 0,75mm Polycarbonatscheiben

    • Material Rahmen: Rostresistentes Aluminium



3 RION Kunststoff GewächshausRION Kunststoff Gewächshaus

759,00 Euro
Listenpreis: EUR 759,00
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
RION Kunststoff Gewächshaus
Vorteile
  • Viel Platzt
  • 10 Jahre Garantie auf das komplette Haus
  • Modulsystem jederzeit erweiterbar
  • Dachfenster

Nachteile
  • Einige Löcher für den Aufbau nicht ganz durchgebohrt

  1. Technische Details



    • Hersteller: RION

    • Gewicht: 50 Kg

    • Abmessungen: 197x197x193 cm




    • Material: Kunststoff

    • Material Dachplatten: 4 mm Doppelstegplatten

    • Material Seitenplatten: 6 mm Doppelstegplatten



4 Gärtner Pötschke GewächshausGärtner Pötschke Gewächshaus

699,00 Euro
Listenpreis: EUR 699,00
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
Gärtner Pötschke Gewächshaus
Vorteile
  • mit frostresistentem Aluminium
  • Schwenktür
  • Dachfenster
  • Regenablaufrinne

Nachteile
  • Scheiben klappern
  1. Technische Details



    • Hersteller: Gärtner Pötschke

    • Gewicht: 48 Kg

    • Abmessungen:306 x185 x208 cm




    • Farbe: Grün

    • Materialart: Aluminium

    • Über 90 % des Sonnenlichts werden direkt an die Pflanzen geleitet



5 Juliana Halls Popular GewächshausJuliana Halls Popular Gewächshaus

549,99 Euro
Listenpreis: EUR 559,22
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
87%
" gut"
Juliana Halls Popular Gewächshaus
Vorteile
  • Verglasung aus Blankglas
  • 3mm starke Verglasung
  • hochwertige Aluminiumprofile

Nachteile
  • Nicht leicht aufzubauen
  1. Technische Details



    • Hersteller: Juliana

    • Gewicht: 100 Kg

    • Abmessungen: 1,93 x 3,19 x1,95 m




    • Farbe: Waldgrün

    • Aluminiumprofil

    • Gute Belüftung



6 Palram Aluminium Gewächshaus HybridPalram Aluminium Gewächshaus Hybrid

599,00 Euro
Listenpreis: EUR 599,00
Kundenbewertung: 2.5 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
84%
" gut"
Palram Aluminium Gewächshaus Hybrid
Vorteile
  • Polycarbonatscheiben an den Seiten
  • Mit Dachfenster
  • Doppelstegplatten am Dach

Nachteile
  • Elemente nicht passgenau
  1. Technische Details



    • Hersteller: Palram

    • Gewicht: 42 kg

    • Abmessungen: 250x185 x209 cm




    • Farbe: Grün

    • Material Dachplatten: 4mm Doppelstegplatten

    • Maße Tür: 171 x 56 cm



7 Zelsius - Aluminium GewächshausZelsius - Aluminium Gewächshaus

369,95 Euro
Listenpreis: EUR 369,95
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
80%
" gut"
Zelsius - Aluminium Gewächshaus
Vorteile
  • Polykarbonat (PC) Holkammerstegplatten
  • Aus Stoß- und ballwurfsicherem Material
  • UV-beständige Verglasung

Nachteile
  • Stegplatten Stabilität
  • Klammern halten nicht fest genug

  1. Technische Details



    • Hersteller: Zelsius

    • UV-beständige Verglasung

    • Abmessungen: 190 x 380 cm - 6 mm




    • Farbe: mit Fundament

    • Material: Aluminiumprofile

    • Temperatubeständig von -25 bis +60 °C



8 TecTake Aluminium GewächshausTecTake Aluminium Gewächshaus

362,99 Euro
Listenpreis: EUR 362,99
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
77%
"gut"
TecTake Aluminium Gewächshaus
Vorteile
  • Viel Platz für die An – und Aufzucht von Obst
  • UV-stabilisierten Hohlkammerplatten
  • Hohe Stabilität

Nachteile
  • Keine Klammern
  • Platten Qualität
  1. Technische Details



    • Hersteller: TecTake Aluminium Gewächshaus

    • Gewicht: 35 Kg

    • Abmessungen: 375 x 185 x 195 cm




    • Materialart:Aluminium

    • Hohlkammerstegscheiben: 4 mm

    • UV beständig durch Polykarbonat (PC) Scheiben (4mm)




9 Deuba Aluminium GewächshausDeuba Aluminium Gewächshaus

259,95 Euro
Listenpreis: EUR 259,95
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
73%
" gut"
Deuba Aluminium Gewächshaus
Vorteile
  • Aus eloxierten Aluminiumprofilen
  • schnell und einfach aufgebaut
  • Gute Stabilität
  • Bodenverankerung

Nachteile
  • Anleitung
  • Zu schmal
  1. Technische Details



    • Hersteller: Deuba

    • Gewicht:

    • Abmessungen: 250x190 x195cm




    • Rauminhalt: 7,6 m³

    • Material: Aluminiumprofile Polykarbonat (

    • Verzinkter Stahlrahmen



10 JOM GewächshausJOM Gewächshaus

87,95 Euro
Listenpreis: EUR 149,95
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
70%
" gut"
JOM Gewächshaus
Vorteile
  • Eingangstüre mit Reisverschluss links und rechts
  • Überlappende Folienseitenränder
  • 3 zusätzliche Dachstabilisatoren

Nachteile
  • Sehr dünne Folie
  • Dünne Rohre
  1. Technische Details



    • Hersteller: JOM Car Parts & Car Hifi GmbH

    • Gewicht: 28 Kg

    • Abmessungen:3 x 2 x 2 m




    • Robuste Gitterschutzfolie 140g/m2

    • 3 zusätzliche Dachstabilisatoren

    • Stabilität und Stahlfundament



Was ist ein Gewächshaus?

Im kühlen Deutschland kann es schwierig sein, verschiedene exotische Pflanzen anzubauen. Hinzu kommen noch Ungeziefer und der kalte Winter, wo Sie gar nichts im Garten machen können. Das muss aber nicht sein, denn Sie können sich für ein Gewächshaus entscheiden, welches auch gerne als Treibhaus oder Pflanzenhaus bezeichnet wird. Die Aufgabe des Gewächshauses geht bereits aus dessen Namen hervor. Es handelt sich um ein kleines Haus, vergleichbar mit einem Gartenschuppen. In diesem können Sie Pflanzen, Blumen, Gemüse und Obst anbauen und sie zugleich vor Wind und Wetter schützen.

Heute gibt es viele unterschiedliche Arten von Gewächshäusern. Zum Beispiel jene, die nicht betreten werden können und somit nur ein Regal mit Bedachung darstellen. Natürlich gibt es auch kleine Pflanzenvillen mit jeder Menge Platz. Außerdem unterscheiden sich die Häuser nach dem Material. Günstige Produkte aus einem Gewächshaus Test setzen auf eine PE-Folie. Diese kann über ein Gerüst gezogen werden, wobei diese Art von Gewächshaus sehr simpel ist. Schöner sind Modelle aus Kunststoff oder Glas. Sie wirken sehr hochwertig und können den perfekten Platz für Ihre Pflanzen darstellen. Zugleich bietet ein Gewächshaus auch Platz für Regale, Schränke und Tische, sodass Sie während des Winters entspannt im Gewächshaus gärtnern können.

Wie funktioniert ein Gewächshaus?

Wie fuktioniert ein Gewächshaus im TestDas Gewächshaus kommt zum Einsatz, wenn die Umgebungsluft für die Pflanzen zu kalt ist. Gerade exotische Pflanzen können deshalb in Deutschland nur schwer angebaut werden, weil die Temperaturen hier einfach zu niedrig sind. Das muss aber nicht mehr sein, denn durch das Gewächshaus nutzen Sie das Prinzip des Wärmestaus. Globalklimatisch hat der Wärmestau im Form des Treibhauseffekts große Bekanntheit erlangt. Das bedeutet, es dringt Sonnenlicht durch die transparenten Flächen des Treibhauses ein. Das Innere des Gewächshauses wird nun erwärmt. Die abgegebene Wärme der Erde, der Inneneinrichtung sowie der Pflanzen, in Form von Infrarotstrahlung, wird umgekehrt durch die Eindeckung im Inneren gehalten.

In geschlossenen Gewächshäusern ist es somit möglich, die Innenluft aufzuheizen, sodass Temperaturen entstehen können, die selbst für wärmehungrige Pflanzen gefährlich sein können. Daher kommt noch die kontrollierbare Lüftung zum Einsatz. Durch die Tür sowie verschiedene Fenster und Belüftungsschlitze ist es möglich, die zu warme Luft abzuführen und frische Luft hineinzulassen. Ebenso ist es möglich, dass Sie eine kontrollierte Beschattung nutzen. Dadurch verhindern Sie, dass zu viel direkte Sonneneinstrahlung ins Pflanzenhaus fällt und dieses zu stark aufheizt.

Selbstverständlich geht es auch andersherum. Gerade im Winter kann sich das Gewächshaus nicht ausreichend aufheizen, was den Pflanzen schaden würde. Deshalb gibt es spezielle Wärmelampen sowie Heizungen, die auf den Gebrauch in einem Treibhaus ausgelegt sind. Der Vorteil für Sie ist, dass Sie das ganze Jahr anpflanzen und gärtnern können. Generell wird in drei Gewächshäuser unterschieden. In Kalthäusern herrschen Temperaturen von unter 12 Grad. Bei temperierten Häusern finden Sie Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad. Die Warmhäuser für tropische Pflanzen liegen bei über 18 Grad. Natürlich kann sich ein Gewächshaus alleine auf die Hobbyausübung der Gärtnerei ausrichten, aber auch im Profibereich genutzt werden.

Vorteile & Anwendungsbereiche

In vielen Bereichen profitieren Sie von einem Gewächshaus Testsieger. Voraussetzungen für ein solches Haus ist, dass Sie genügend Platz haben. Einer der Highlights ist, dass Sie nicht winterharte Pflanzen im Gewächshaus unterstellen können. Diese würden entweder über den Winter kaputtgehen oder Sie müssten jene in Ihrem Haus unterbringen. Das kann nicht nur Ihren Wohnraum einschränken, sondern auch viel Schmutz ins Haus bringen. Daher ist ein Gewächshaus perfekt, denn es eignet sich optimal zum Überwintern von Pflanzen. Der Grund ist, dass die Pflanzen im Inneren vor Wind und Wetter geschützt sind. Regen, Schnee, Stürme und alles Weitere dringen nicht an die Pflanzen. Gerade empfindliche Sorten werden somit geschont und kommen vollkommen gesund wieder aus dem Treibhaus heraus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie nicht mehr vom Wetter abhängig sind. Beispielsweise wollten Sie am Wochenende etwas im Garten machen, doch ein großer Regenguss macht schnell einen Strich durch die Rechnung. Mit einem Angebot aus einem Gewächshaus Test müssen Sie sich darum nicht mehr kümmern. Selbst bei schlechtem Wetter können Sie in Ihr Gartenhaus gehen und hier Ihre Pflanzen umsorgen, gärtnern und Entspannung finden.

Aber auch die Auswahl der Pflanzen ist positiv zu sehen. Im freien Garten können Sie nur Pflanzen unterbringen, die mit dem deutschen Klima zurechtkommen. Exotische und tropische Pflanzen gehen bei Wind, Regen und Kälte schnell ein. In einem Treibhaus ist das nicht der Fall, denn Sie bestimmen das Klima innerhalb der vier Wände. Selbst wärmeliebende Gewächse gedeihen schon bald im Pflanzenhaus heran. Nicht zu vergessen ist, dass Ihnen die Anzucht im Gewächshaus wesentlich besser gelingt. Immerhin benötigen junge Pflanzen viel Wärme und müssen vor den Umwelteinflüssen geschützt werden. Das Gewächshaus bietet den perfekten Schutz. Ebenfalls praktisch ist, dass Sie bereits wesentlich früher mit der Aussaat beginnen können. Sie müssen nicht mehr auf die perfekten Zeitpunkte warten. Dafür erhalten Sie anschließende längere Erntezeiten. Abschließend sollten Sie sich mit Schnecken und Ungeziefer beschäftigen, denn diese gehören zum Großteil der Vergangenheit an. Die meisten Treibhäuser sind vollkommen schnecken- und ungezieferfrei.

Die Anwendungsbereiche eines Gewächshauses sind vielfältig und abhängig davon, was Sie sich wünschen. In erster Linie können Sie alle Arten von Pflanzen, Obst, Gemüse und Blumen in einem Gewächshaus anpflanzen. Ihnen sind keine Grenzen gesetzt. Selbst kleine Obstbäume können einen Platz finden, wenn Sie ein ausreichend großes Gewächshaus gewählt haben.

Dennoch sind Treibhäuser vor allem für Gemüse sehr beliebt, denn Sie können es frühzeitig anpflanzen und deshalb lange ernten. Aber auch exotische und tropische Pflanzen werden sich im Gewächshaus wohlfühlen. Dadurch, dass Sie Hitze, Luftfeuchtigkeit, Luftzirkulation und vieles mehr steuern können, passen Sie das Angebot aus einem Gewächshaus Test genau den Pflanzen an. Sorten, die früher als schwierig oder unmöglich zu anbauen galten, gedeihen und blühen prächtig. Zusätzlich ist das Gewächshaus perfekt, wenn Sie das ganze Jahr über Gärtnern möchten. Wurden Sie früher von den Jahreszeiten bestimmt, können Sie nun selbst im tiefsten Winter an Ihren Pflanzen werken und diese zum Wachsen bringen.

Welche Arten von Gewächshäusern gibt es?

Die meisten Menschen unterscheiden Gewächshäusern nach den Materialien. Immerhin gibt es die Modelle mit PE-Folie sowie Angebote mit Glas- oder Kunststoffscheiben. Sehr viel wichtiger ist aber, dass es unterschiedliche Formen des Treibhauses gibt. Damit Sie beim Kauf genau wissen, wo die Vor- und Nachteile der jeweiligen Art liegen, haben wir die wichtigsten Aspekte zusammengefasst. So finden Sie schnell das Modell aus einem Gewächshaus Test, welches Sie begeistern wird.

Freistehend:

Das freistehende Treibhaus mit Satteldach gilt als Klassiker und vielseitig nutzbar. Sie haben den Vorteil, dass Sie bequem aufrecht arbeiten können. Auch eine entsprechende Eindeckung ist ganzjährig nutzbar. Nicht zu vergessen ist, dass Sie das freistehende Gewächshaus mit Pflanzentischen, Hängeregalen und mehr bestücken können. Ein weiterer Vorteil ist, dass es heute viele Fertigbausätze gibt, sodass Sie das Haus nicht eigenständig planen müssen. Wählen Sie das richtige Modell, erhalten Sie eine lange Lebensdauer. Erwähnenswert ist, dass sich das Klima innerhalb des Gewächshauses wunderbar regulieren lässt. Es gibt aber auch einige Nachteile, denn die freistehenden Gewächshäuser gehören zur teuersten Ausführung. Daher sind diese nicht zum „einfach ausprobieren“ gedacht. Ebenso benötigen Sie ein festes Fundament.

Die Vorteile:

  • Aufrechtes Arbeiten möglich
  • Eindeckung ganzjährig nutzbar
  • Vielseitig bestückbar
  • Verschiedene Fertigbausätze
  • Hohe Langlebigkeit
  • Klima lässt sich gut regulieren

Die Nachteile:

  • Sehr teuer
  • Nicht zum einfach ausprobieren gedacht

Erdhaus:

Bei einem Erdhaus handelt es sich um eine Art begehbares Frühbeet. Der große Unterschied ist, dass das Erdhaus in den Boden eingelassen wird. Das hat den Vorteil, dass das Gewächshaus im Garten kaum auffällt. Immerhin ist es wunderbare abgesenkt. Gerade bei Nachbarn oder engen Gärten ist ein Erdhaus ideal. Die eingelassene Position in der Erde erlaubt, dass Sie für das Erdhaus weniger Energie benötigen, da Sie die Isolationswirkung des Erdbodens nutzen. Optimal ist das Erdhaus für Pflanzen, die ein kaltes Klima bevorzugen. Nachteilig ist, dass der Lichteinfall durch die fehlenden Wände deutlich geringer ist. Bei der Mauerung muss hingegen sichergestellt werden, dass der Druck der Erde nicht zu einem Problem wird. Sollte das Haus nicht ebenerdig sein, kann der Transport von Gerätschaften recht schwierig ausfallen. Außerdem müssen Abflussmöglichkeiten für Wasser direkt im Eingangsbereich verlegt werden.

Die Vorteile:

  • Unauffällige Erscheinung
  • Verbraucht wenig Energie
  • Ideal für kaltliebende Pflanzen

Die Nachteile:

  • Geringer Lichteinfall
  • Mauern müssen dem Druck standhalten
  • Schwieriger Utensilientransport möglich
  • Abflussmöglichkeiten beachten

Anlehngewächshaus:

Anlehngewächshaus „lehnt“ sich gegen eine bereits bestehende Wand. Praktisch ist, dass diese Gewächshäuser recht günstig sind. Außerdem können Sie die Wärmeabstrahl- und Isolationswirkung der Hauswand nutzen, um die Energiekosten zu senken. Nicht zu vergessen ist, dass Wasser und Strom nur einen Katzensprung entfernt liegen. Auch die massive Rückwand des Gewächshauses überzeugt, denn diese kann als Wärmespeicher genutzt werden. Der einzige Nachteil ist, dass die Tiefe vom Anlehngewächshaus aus statischen Gesichtspunkten limitiert ist.

Die Vorteile:

  • Günstige Kosten
  • Nähe zur Versorgungsinfrastruktur
  • Rückwand als Wärmespeicher nutzbar
  • Isolations- und Wärmeabstrahlwirkung verwendbar

Die Nachteile:

  • Tiefe ist limitiert

Worauf muss ich beim Kauf eines Gewächshauses zu achten?

Es gibt einige Punkte beim Erwerb eines Gewächshauses zu bedenken. Wir haben für Sie die wichtigsten Aspekte zusammengefasst, damit Sie keine falsche Investition tätigen.

Fundament eines Gewächshauses im TestFundament:

Wie ein Gebäude benötigen auch die meisten Gewächshäuser ein Fundament. Achten Sie schon vor dem Kauf darauf, welche Art von Fundament notwendig ist. Gerade die großen Glashäuser aus einem Gewächshaus Test benötigen ein Betonfundament, was mit mehr Arbeit und Geld verbunden ist. Dennoch sollten Sie nicht auf ein Fundament verzichten, denn dieses verhindert den direkten Kontakt zwischen den Baumaterialien des Hauses sowie dem teilweise feuchtem Untergrund.

Konstruktion:

Die größten Unterschiede in der Konstruktion beziehen sich auf die gewünschte Formgebung, Anzahl und die Größe. Natürlich gibt es hier viele unterschiedliche Arten. Vor allem das Material spielt eine essenzielle Rolle. Die meisten Hersteller setzen auf Aluminium, denn dieses ist leicht, günstig und stabil. Aber auch Kunststoff, verzinkter Stahl oder Holz sind sehr beliebt. Ansonsten sollten Sie sich hinsichtlich des Aussehens, Gewichts und dessen Statik, dem Arbeitsaufwand beim Aufbau, der Witterungsbeständigkeit und deren Pflegeaufwand sowie dem Preis entscheiden.

Eindeckung:

Neben der tragenden Rahmenkonstruktion ist die Eindeckung essenziell. Sie können sich hier für Folie, Glas oder Kunststoffplatten entscheiden. Folie ist mit Abstand am preiswertesten und dazu noch sehr flexibel. Jedoch nicht so haltbar. Gewächshäuser aus Kunststoff bieten eine hohe UV-Beständigkeit und Belastbarkeit. Zudem sind sie leicht aufzubauen. Glasmodelle aus einem Gewächshaus Test sehen sehr edel aus und stellen den höchsten Luxus dar. Natürlich ist Glas recht schwer, weshalb der Aufbau etwas komplizierter ist. Auch der Preis ist deutlich höher. Dafür können Sie aus vielen unterschiedlichen Glasarten wählen, wie zum Beispiel beschichtetes oder Blank-Glas.

Türkonstruktion:

Die Bauart sowie die Größe der Tür sind keine rein ästhetischen Merkmale, sondern auch wichtig für den eigenen Komfort. Der Grund ist, dass die Tür nicht nur zum Lüften geöffnet wird, sondern auch um ein- und auszugehen. Zudem müssen Sie oftmals schweres und sperriges Gerät ins Gewächshaus fahren. Nun ist es ärgerlich, wenn die Türkonstruktion das nicht zulässt. Achten Sie deshalb auf einen ausreichend großen Durchgang. Sie können zwischen Dreh-, Doppel- und Schiebetüren wählen. Außerdem gibt es Flügeltür-Konstruktionen, die mit einer Stalltür vergleichbar sind. Diese lassen sich einzeln öffnen, um die Lüftung zu dosieren.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Ein Gewächshaus besteht aus vielen kleinen Teilen, die alle eine gute Qualität aufweisen müssen. Hinzu kommen noch viele weitere Aspekte, die Sie beim Kauf beachten müssen. Nur wenige Menschen haben Lust, die Zeit zu investieren, alle Punkte eines Gewächshauses zu überprüfen. Deshalb haben wir für Sie sieben Hersteller zusammengefasst, die in einem Gewächshaus Test bereits begeistern konnten. Außerdem zählen sie zu den führenden Produzenten. Damit Sie wissen, welche Qualität Sie erhalten, haben wir die wichtigsten Elemente notiert.

Zelsius gehört zu einer der großen Hersteller, die viele unterschiedliche Produkte im Angebot haben. Insofern können Sie nicht nur ein ganzes Gewächshaus kaufen, sondern auch nur kleine Bau- oder Ersatzteile. Dennoch begeistert das große Aluminium-Gewächshaus auf ganzer Linie. Es bietet einen Fundamentrahmen und steht somit sicher und fest bei jedem Wetter. Außerdem werden die Gewächshäuser in unterschiedlichen Größen angeboten. Beispielsweise 190 x 250 Zentimeter oder 190 x 430 Zentimeter. Somit gibt es für jeden Bedarf das richtige Treibhaus von Zelsius. Viel wichtiger ist, dass hochwertige und stabile Gewächshäuser angeboten werden. Sie bestehen aus eloxierten Aluminiumprofilen und wärmegedämmten Hohlkammerstegscheiben. Außerdem erhalten Sie bei den meisten Modellen aus einem Gewächshaus Test eine große Schiebetür sowie eine Dachluke für die Lüftung. Zusätzlich sind die Häuser temperaturbeständig von -25 bis +60 Grad. Das Dach sowie die Wände bestehen aus stoß- und ballwurfsicherem Material. Die Hohlkammerstegplatten sind hingegen lichtbrechend und UV-beständig. Somit holen Sie sich die perfekten, wetterfesten Gewächshäuser nach Hause.
Die Gewächshäuser der Marke Deuba bestehen aus eloxierten Aluminiumprofilen sowie wärmedämmenden Hohlkammerstegscheiben. Daher ist Deuba stark mit Zelsius vergleichbar. Dennoch bietet der Hersteller einige eigene Vorteile. Das wetterbeständige Aluminium sorgt für eine hohe Stabilität und bietet zusätzlich eine lange Lebensdauer. Zudem bieten die Gewächshäuser ausreichend Platz für die Aufzucht Ihrer Pflanzen. Auch die hohe Vielseitigkeit überzeugt sofort von Deuba, denn Sie können die Treibhäuser als Garten- oder Tomatenhaus verwenden. Das Dachfenster ist hingegen klappbar. Hinzu kommt eine große Schiebetür, welche für eine hervorragende Luftzirkulation sorgt. Die Regenrinne lenkt hingegen den Regenfluss seitlich am Gewächshaus entlang nach unten. Bei Bedarf können Sie das Regenwasser ganz entspannt auffangen. Interessant sind die zusätzlichen Streben im Wand- und Dachbereich. Diese sorgen für eine hohe Standfestigkeit sowie Sicherheit, selbst bei extremen Wetter. Nicht zu vergessen ist das Fundament aus verzinktem Stahl. Es sorgt für zusätzliche Stabilität. Immerhin steht das Gewächshaus durch das Fundament stabil und rechtwinklig. Das verhindert das Versinken auf weichen Untergründen.
Für jeden Geldbeutel bietet Palram passende Produkte an. Dabei ist es unwichtig, für welchen Gartenbegleiter Sie sich entscheiden, denn mit Palram erhalten Sie immer eine gute Qualität. Besonders interessant sind die hervorragende Wärmeisolation und hohe Lichtdurchlässigkeit. Dadurch ist es möglich, bei sehr niedrigen Temperaturen im Garten zu arbeiten. Selbst empfindliche Pflanzen können mit vollem Erfolg im Treibhaus angebaut werden. Damit dies möglich ist, arbeitet der Hersteller mit doppelwandigen Polycarbonat-Paneele, die jahrelang für Begeisterung sorgen werden. Natürlich liegt auch die Funktionalität im Fokus. Daher wird mit einem Dachfenster sowie einer Schwingtür gearbeitet. Der mitgelieferte Bodenrahmen ist ideal, damit das Gewächshaus einen festen Stand und ein einfaches Handling bietet. Zwar erhalten Sie genügend Platz für Ihre Pflanzen, dennoch nehmen die Modelle von Palram nicht zu viel Platz ein. Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen.
Sie wollen Geld sparen oder ein eher einfaches Gewächshaus? Da sind Sie bei Rotfuchs an der richtigen Adresse. Sie dürfen hier nicht die allerhöchste Qualität erwarten, dafür müssen Sie aber auch wenig Geld bezahlen. Rotfuchs bietet vor allem Foliengewächshäuser an, die viel Platz für Obst, Gemüse, Blumen und Kräuter besitzen. Die Folie schützt Ihre Pflanzen vor unerwünschten Wettereinflüssen. Somit bestehen die Gewächshäuser aus reißfester witterungsbeständiger Gitter-Polyethylen-Folie. Die Folienstärke liegt bei 140 g/m². Natürlich ist die Folie UV-beständig und bietet eine gute Wärmedämmung. Auch die große Tür bietet viele Vorteile, genauso wie die acht seitlichen Belüftungsfenster mit Fliegennetzen. Bei Bedarf können Sie diese hochrollen und für eine exzellente Luftzirkulation sorgen. Damit die Folie auch gehalten wird, kommt ein stabiles und robustes Metallprofil zum Einsatz. Es bietet eine hohe Lebensdauer und zugleich eine passende Standfestigkeit. Außerdem liefert Ihnen Rotfuchs Seile und Heringe mit, damit Sie das Gewächshaus optimal im Erdboden verankern können.
ASS gelingt ein Spagat zwischen einfachen und erstklassigen Modellen. Es gibt sowohl Treibhäuser für den kleinen Geldbeutel als auch wahre Luxushäuser. Bei allen Modellen achtet ASS aber auf eine gute Qualität. Die gesamten Gewächshäuser werden aus extrastarken 1,5 Millimeter starken witterungsbeständigen Aluminiumprofilen hergestellt. Damit diese im Garten nicht zu sehr auffallen, wurden sie in Grün lackiert. Hinzu kommt die sechs Millimeter starke Hohlkammerstegplattenverglasung. Diese sorgt dafür, dass ausreichend Sonnenlicht eindringt, aber dennoch die Pflanzen im Inneren geschützt werden. Die Doppel-Schiebetür ist perfekt, damit Sie leicht ins Gewächshaus gelangen können. Außerdem können Sie die Tür zur Belüftung offenstehen lassen. Nicht zu vergessen sind die Lüftungsfenster, deren Anzahl je nach Angebot variieren. Sie können bei Bedarf geöffnet werden, sodass eine gute Luftzirkulation stattfindet. Damit die Gewächshäuser sicher und fest stehen, werden diese mit einem Stahlfundament geliefert. Dieses muss am Boden fest verankert und befestigt werden, damit das Treibhaus allen Wetterbedingungen standhalten kann.
Viele unterschiedliche Produkte erwarten Sie bei Gärtner Pötschke. Das Unternehmen bietet vor allem Gewächshäuser aus den USA an, die Profi-Qualität aufweisen. Zugleich fallen die Treibhäuser sehr multifunktional aus, sodass Sie hier die unterschiedlichsten Gemüse-, Obst- und Blumensorten anpflanzen können. Das Gestell der Häuser von Gärtner Pötschke ist aus Aluminium gefertigt. Je nach Angebot gibt es diese in Silber oder Grün, damit sie sich dem Garten anpassen. Die Fenster werden hingegen aus Polycarbonat gefertigt. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wird Sie viele Jahre begleiten. Auch UV-Strahlung macht dem Polycarbonat nichts aus. Natürlich gibt es ein verstärktes Dachgestell sowie Dachfenster. Das Dachgestell ist bei den meisten Angeboten ein wenig größer, sodass Sie bequem im Gartenhaus stehen können. Die Dachfenster sorgen hingegen dafür, dass eine gute Belüftung stattfindet. Nicht zu vergessen sind die beidseitigen Regenrinnen, wodurch Sie leicht Regenwasser auffangen können. Auch die Doppelflügeltüren begeistern, denn so können Sie ohne Probleme größeren Geräten einen Zugang verschaffen. Alles wird durch eine hohe Qualität abgerundet, sodass Gärtner Pötschke eine hervorragende Anlaufstelle ist.
Ein Gewächshaus muss nicht immer viel Geld kosten, sondern es gibt auch die günstigen Folienhäuser. Sie fallen zwar simpler aus, bietet aber ebenso viele Vorteile. Die Treibhäuser von Gartenfreude sind aus einem lackierten Metallgestänge gefertigt. Dank der schwarzen Farbe fallen diese im Garten weniger auf. Hinzu kommt eine PE-Folie. Sie ist fadenverstärkt und somit sehr haltbar. Selbst Wind und Wetter zerstören die Folie nicht. Natürlich wird für die nötige Stabilität gesorgt, indem Sie mehrere Erdspieße erhalten. Außerdem liegen an jeder Ecke Kunststoffringe vor, um das Haus dank der beiliegenden Schnüre zu befestigen. Der Eingang ist hingegen nach oben aufrollbar und mit einem Klettverschluss zu befestigen. Für die Belüftung liegen passende Fenster vor. Ein Highlight ist, dass das Gewächshaus bereits eingerichtet ist. Sie erhalten bis zu acht Drahtregalböden, die jeweils mit 20 Kilogramm belastbar sind. Sie sind perfekt für Töpfe und Blumenkästen, die Sie bequem überwintern möchten. Die Entnahme der Regalböden ist nicht möglich.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Gewächshaus am besten?

Gewächshaus Testsieger kaufenDer Kauf eines Gewächshauses dreht sich nicht nur um die Funktionen, Arten und anderen Aspekte, sondern auch den Kaufort. Ihnen steht das Internet oder der Fachhandel zur Auswahl offen. Passende Geschäfte finden Sie in jeder größeren Stadt, zum Beispiel Baumärkte. Es gibt aber auch Anbieter, die sich alleine auf Gewächshäuser spezialisiert haben. Der größte Vorteil beim Fachhandel ist, dass Sie sich das Haus vor dem Kauf anschauen können. Zwar sagen Bilder schon viel über ein Gewächshaus aus, doch es ist eine ganz andere Nummer, wenn Sie vor dem tatsächlichen Modell aus einem Gewächshaus Test 2018 stehen.

Sie können sich die Verarbeitung, Größe, den Aufbau und viele andere Punkte anschauen. Somit wissen Sie bereits vor dem Kauf, ob das Gewächshaus später Platz bei Ihnen finden und seinen Zweck erfüllen wird. Leider gibt es im Fachhandel keine weiteren Vorteile. Einer der Gründe ist, dass die Auswahl im Fachhandel recht klein ist. Meist gibt es nur altbekannte Modelle aus einem Gewächshaus Test, sowie führende Marken. Wünschen Sie sich aber nach einer bestimmten Variante, müssen Sie ein wenig länger suchen. Das kann sehr ärgerlich sein. Ein weiteres großes Problem beim Kauf im Fachhandel ist, wie Sie das Gewächshaus nach dem Erwerb nach Hause bringen. Gerade große Gewächshäuser können Sie nicht einfach in Ihren PKW laden und nach Hause fahren. Besser ist, wenn Sie sich das Gewächshaus liefern lassen. Das kostet hingegen viel Geld. Apropos Geld, denn auch hier kann der Fachhandel nicht begeistern. Die Modelle aus einem Gewächshaus Test kosten meist 20 bis 50 Prozent zu viel. Eine höhere Qualität erhalten Sie nicht.

Eine wesentlich bessere Lösung ist das Internet. Es ist rund um die Uhr für Sie erreichbar und Sie müssen nicht einmal Ihre Wohnung verlassen. Einfach nur das Smartphone oder Tablet gezückt und schon können Sie im Internet surfen. Der größte Vorteil vom Internet ist, dass Sie eine sehr große Auswahl erhalten. Immerhin verkaufen hier nicht nur die großen Marken Ihre Gewächshäuser, sondern auch kleine Anbieter sowie Hersteller aus dem Ausland. Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie genau das Pflanzenhaus finden, welches Sie sich gewünscht haben.

Dabei ist es vollkommen unwichtig, ob Sie ein kleines Haus für Ihre Tomaten suchen oder doch eine wahre Pflanzenvilla. Im Internet werden Sie viele unterschiedliche Varianten antreffen, die Sie bestimmt glücklich stimmen. Außerdem müssen Sie sich nicht mehr mit der umständlichen Lieferung beschäftigen.

Haben Sie das passende Gewächshaus gefunden, jenes in den Warenkorb gelegt und bestellt, müssen Sie nur noch warten. Oftmals kommt das Gewächshaus sogar umsonst bei Ihnen zu Hause an. Nun müssen Sie das Haus nur noch aufbauen. Am Ende sollten Sie sich noch einmal den Preis anschauen. Im Vergleich zum Fachhandel können Sie im Internet wahre Schnäppchen machen.

Die Geschichte des Gewächshauses

Geschichte der Gewächshauser im TestSeit vielen Jahrhunderten ist das Gewächshaus ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Bereits im zwölfteiligen Werk von Lucius Iunius Moderatus Columella „De re rustica“ wird beschrieben, wie der Anbau von Pflanzen in Kübeln stattfindet, wie Sie diese auf Räder in Gebäude transportieren und wie Sie jene vor Witterungsbedingungen schützen. Außerdem empfiehlt er die Lagerung unter Glasscheiben, die Versorgung mit Sonnenlicht sowie den Schutz vor niedrigen Außentemperaturen. Somit wurde der Grundgedanke des Gewächshauses bereits im ersten Jahrhundert nach Christus beschrieben. Am bekanntesten, für ihr Interesse am Gartenbau, sind aber die europäischen Fürstenhäuser des 16. und späteren Jahrhunderts. Bis heute sind zahlreiche Gewächshäuser aus dieser Zeit erhalten und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Vor allem der Anbau von exotischen Pflanzen war beliebt, die aufgrund der klimatischen Bedingungen ansonsten nicht wachsen konnten. So fanden Orangen- und Zitrusbäume einen Platz. Die Vorläufer der heutigen Gewächshäuser sind die sogenannten Orangerien. Ursprünglich wurden Gartenanlagen so benannt, doch später auch die prunkvollen Gebäude, in denen die Pflanzen überwintern konnte. Charakteristisch waren große Flächen mit bodentiefen Fenstern. Die europäische Kolonialisierung war ein weiterer wichtiger Schritt bei der Entwicklung des Gewächshauses. Aus dem Kolonialismus heraus entstand das Interesse, tropische Pflanzen auch zu Hause anzubauen. So erfand der englische Arzt Nathaniel Ward in den 1830er Jahren ein transportables Mini-Gewächshaus, das vor allem dazu diente, die tropischen Pflanzen von ihrem Heimatort sicher nach Europa zu transportieren. Zusätzlich trieb der Ananasanbau im 18. und 19. Jahrhundert die Entwicklung des Gewächshauses voran. Die Frucht wurde schon bald erfolgreich in ersten Treibhäusern gezüchtet.

Als die Industrialisierung aufkam, sollte sich auch das Gewächshaus erneut wandeln. Immerhin waren nun neue technische Grundlagen möglich. Besonders beliebt war der Einsatz von Eisen und Glas als Baustoff.

Dadurch war es möglich, dass die heute bekannten, monumentalen Gewächshäuser, wie zum Beispiel Palmenhäuser und botanische Gärten, entstehen konnten.
Es sollte aber noch einige Jahre dauern, bevor die Gewächshäuser auch im privaten Bereich ankamen. Erst mit der Klein- und Schrebergärtnerbewegung wuchs das Interesse an Gewächshäusern. Ihre Blüte erlebten diese in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Gewächshaus

Fakten aus einem Gewächshaus TestGewächshäuser kommen vor allem für den Anbau von Gemüse zum Einsatz. Immerhin können Sie das ganze Jahr frisches Gemüse pflanzen und dieses ernten. Mit der Zeit haben sich einige sehr beliebte Sorten herauskristallisiert, die zum Großteil unter Glas angebaut werden. Auf dem ersten Platz finden sich Tomaten. Von 2001 bis 2006 wurden etwa 270 Hektar Tomaten in Gewächshäusern angebaut und geerntet. Nach 2006 sollte die Zahl sogar auf 293 Hektar ansteigen. Knapp dahinter ist der Feldsalat zu finden. 2001 bis 2006 wurden jährlich 256 Hektar angebaut. 2007 stieg der Anbau langsam auf 266 Hektar an. Ebenfalls sehr beliebt sind die klassischen Gurken. 241 Hektar waren bis 2006 zu finden.

Bis heute stieg der Anbau auf 259 Hektar an. Nun folgen einige Gemüsesorten, die zwar immer noch sehr beliebt sind, es aber nicht mit Tomaten, Feldsalat und Gurken aufnehmen können. Auf dem vierten Platz ist Kopfsalat zu finden. 51 Hektar werden unter Glas angebaut. Bis zum heutigen Zeitpunkt stieg der Wert auf 63 Hektar. Auch Kohlrabi ist sehr beliebt und wird zu 38 beziehungsweise 39 Hektar pro Jahr angebaut. Paprika belegt den siebten Platz. 32 Hektar waren bis 2006 üblich. Danach wurden jährlich rund 35 Hektar unter Glas angebaut. In einem Gewächshaus wachsen Rettiche ebenso wunderbar. Jedoch ging deren Bedarf in den letzten Jahren zurück. Von 2001 bis 2006 waren 41 Hektar pro Jahr noch üblich. Ab 2007 schrumpfte der Wert auf 34 Hektar.

In wirtschaftlicher Hinsicht hat der Gartenanbau eine genauso große Bedeutung, wie für die Ernährung. Jedes Jahr machen Unternehmen einen Milliardengewinn durch die Gartenanbausparte. Vor allem der Einzelhandel mit Blumen, Pflanzen, Sämereien und Düngermittel liegt ganz weit vorne. Pro Jahr nimmt dieser etwa 5,38 Milliarden Euro Umsatz ein. Aber auch der Garten- und Landschaftsbau zählt zu den Sparten, die gutes Geld einbringen.

Pro Jahr liegt deren Umsatz bei etwa 5,97 Milliarden Euro. Die nächsten Punkte sind deutlich abgeschlagen, dennoch ein wichtiges Rädchen in der Wirtschaft. Rund 0,63 Milliarden Umsatz fließen in den Friedhofsgartenbau. Darunter fallen auch die gärtnerischen Dienstleistungen.

Der Gemüseanbau, auch in einem Gewächshaus, bringt da wesentlich mehr Geld für die Wirtschaft ein. Rund 1,84 Milliarden werden pro Jahr ausgegeben. Obst ist ein wenig unbeliebter und erwirtschaftet „nur“ 0,40 Milliarden Euro. Natürlich können in einem Gewächshaus auch Zierpflanzen gehalten werden. Diese schlagen mit 1,50 Milliarden Euro zu Buche. Abschließend finden Sie noch die Baumschulen, die etwa 1,17 Milliarden Euro einbringen. Insgesamt nimmt die Gartenbausparte somit 16,88 Milliarden Euro pro Jahr ein, wobei die Tendenzen steigen.

Gewächshaus in sechs Schritten richtig aufbauen

Sicherlich gibt es die kleinen Plastikgewächshäuser, die Sie wie eine Art Zelt aufbauen. Wesentlich schöner sind aber feste Gewächshäuser, die über Jahre an ihrem Platz verbleiben. Sie wirken nicht nur edler, sondern sie bieten auch mehr Vorteile für die Pflanzen. Denken Sie nicht, dass der Aufbau eines festen Gewächshauses viel Arbeit ist. Selbst Neulinge auf dem Gebiet können Ihr eigenes Gewächshaus aufbauen, wenn sich diese an unsere sechs Schritte halten.

Ein Gewächshaus kann nicht aufgebaut werden, wenn kein Fundament besteht. Zum Glück haben Sie hier viele Möglichkeiten, wie Ihr Fundament aussehen kann. Zum Beispiel können Sie jenes als Streifenfundament mauern oder mit Schalungsbrettern und Gewebematten in Beton gießen. Wichtig ist, dass Sie entsprechend der Maße des Gewächshauses einen Graben ausheben. Um das Haus vor Frost zu schützen, sollte der Graben mindesten 80 Zentimeter tief sein. Nur dann wird gewährleistet, dass Frost das Fundament nicht anheben kann. Nachdem Sie das Fundament gemauert oder betoniert haben, füllen Sie den Graben mit Erde und befestigen diesen mit einem Fundamentrahmen. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie sich für ein sogenanntes Punktfundament entscheiden. Bei diesem heben Sie Löcher aus dem Boden aus, richten den Fundamentrahmen mit den Fundamentankern aus und füllen am Ende die Löcher mit Beton auf. Wichtig ist, dass Sie das Fundament stets mit der Wasserwaage prüfen.
Um einen schnellen Aufbau zu garantieren, sollten Sie alle Teile des Gewächshauses vor sich auslegen. So wissen Sie genau, was Sie haben und wie das Gewächshaus zusammengebaut wird. Legen Sie nun die Einzelteile der Bodenprofile und Traufenprofile sowie die Eckpfosten und Versteifungselemente des Gewächshauses an die richtige Position auf den Boden. Nun können Sie die jeweiligen Elemente zusammensetzen. In der Regel besteht das Gewächshaus aus Aluminium oder Kunststoff. Es gibt aber auch einige Modelle aus Holz. Für die Verbindung benötigen Sie Schrauben oder Sie stecken diese einfach ineinander. Achten Sie beim Zusammenbau immer auf die Montageanleitung. Zwar sind die Gewächshäuser ähnlich aufgebaut, dennoch kann es leichte Unterschiede geben. Schauen Sie deshalb immer wieder in der Anleitung nach, was von Ihnen verlangt wird. Alle waagerechten und senkrechten Elemente sollten Sie mithilfe der Wasserwaage montieren. Passen Sie bei Gewächshaus-Modellen mit Einschub-Technik auf. Bei diesen werden die Scheiben bereits beim Zusammenbau der Profile eingefügt. Besitzt Ihr Haus hingegen Verglasungsleisten oder Federklammern, kommen die Scheiben erst später hinzu.
Sobald das Grundgerüst steht, können Sie das Dach anbringen. Befestigen Sie das Firstprofil und die Verstrebungen des Daches am Gewächshaus. Auch hier gilt wieder: Haben Sie sich ein Gewächshaus mit Einschubtechnik gekauft, müssen Sie direkt beim Zusammenbauen die Scheiben einarbeiten. Der Bau des Daches ist sehr einfach, denn Sie müssen meist nur die vier Eckpfeiler miteinbeziehen und das Dach befestigen. Messen Sie auch alles mit einer Wasserwaage aus
Das Dach sitzt und die Grundkonstruktion steht? Nun können Sie sich mit den Scheiben beschäftigen. Bauen Sie den Rahmen und die Sprossen Ihres Dachfensters zusammen und fügten Sie diese anschließend ein. In der Regel wird das Dachfenster in eine Leiste am First über den Giebel eingeschoben. Manchmal ist das Einschieben ein wenig schwer. Um Ihnen das zu erleichtern, können Sie den First zugewandte Fensterprofil mit etwas Fett oder Öl bestreichen. Dadurch schieben Sie das Dachfenster sehr viel leichter herein. Sobald es richtig sitzt, schrauben Sie es fest. So fahren Sie rund um das Gewächshaus vor, bis alle Scheiben eingelassen sind. Natürlich gibt es auch Gartenhäuser, die mit einer Plane arbeiten. Diese müssen Sie meist über das gesamte Gewächshaus legen und später befestigen.
Der letzte Schritt beim Aufbau ist die Montage der Tür. Zwar würden Sie auch ohne Tür in Ihr Gewächshaus kommen, doch Ihre Pflanzen wären nicht vor Wind und Wetter geschützt. Schrauben Sie deshalb die Türprofile sowie Sprossen für die Gewächshaustür zusammen und befestigen Sie die Scheiben. Sollten Sie sich für ein Gewächshaus mit Schiebetür entschieden haben, befestigen Sie die Türlaufschiene an der hierfür vorgesehenen Stelle. Die Wasserwaage nicht vergessen, denn die Türlaufschiene muss in einer perfekten waagerechten Position liegen. Bei einem Treibhaus mit Drehtür befestigen Sie hingegen die Türscharniere an der Gewächshaustür und schrauben diese anschließend gemeinsam mit der Türzarge an. Von außen montieren Sie den Türdrücker. Schauen Sie sich das gesamte Gewächshaus noch einmal an, bevor Sie mit der Einrichtung beginnen. Die Wasserwaage hilft Ihnen, zu überprüfen, ob Sie alles richtig gemacht haben.
Nachdem das Gewächshaus aufgebaut wurde, kann die Gartensaison beginnen. Natürlich ist es auch möglich, dass Sie Ihr Gewächshaus weiter ausstatten. Zum Beispiel hilft Ihnen eine Heizung beim Anbau von exotischen Pflanzen weiter, wobei ein Tisch sowie Regale perfekt sind, wenn Sie Ihre Gartenutensilien abstellen möchten. Auch Pflanzenleuchten sind sehr praktisch. Selbst automatische Fensteröffner sind heute im Handel erhältlich. Sie haben die freie Wahl, wie Sie Ihr Gewächshaus gestalten. Sie können sich von Ihren unterschiedlichen Pflanzen inspirieren lassen oder fragen bei einem Profi nach, was Sie alles benötigen. Am wichtigsten ist aber, dass sich Ihre Pflanzen im Treibhaus wohlfühlen und gesund wachsen.

Zehn Tipps zur Pflege

Sicherlich benötigen die Pflanzen in einem Gewächshaus viel Liebe und Pflege. Nur so können sie gesund und prächtig wachsen. Vor allem bei Obst und Gemüse ist das wichtig, da Sie ansonsten nichts ernten könnten. Aber nicht nur die Pflanzen benötigen Ihre Aufmerksamkeit, sondern auch das Gewächshaus. Immerhin ist es Wind und Wetter ausgesetzt und verschmutzt somit. Aber auch von Innen lauern einige Gefahren, sodass Ihr Gewächshaus schon bald sehr unansehnlich aussieht. Deshalb haben wir die wichtigsten Tipps zur Pflege zusammengefasst.

Einer der wichtigsten Fragen ist, wie oft Sie Ihr Gewächshaus reinigen sollten. Das hängt natürlich von unterschiedlichen Faktoren sowie dem Grad der Verschmutzung ab. Am besten ist aber, wenn Sie sich einmal im Monat der Pflege des Gewächshauses zuwenden. Der Grund ist nicht nur Sauberkeit, sondern verschiedene Umstände, wie eine ständige Feuchtigkeit, können zu Beschädigung des Gewächshauses führen. Haben Sie nun viel Geld investiert, wäre das sehr ärgerlich. Schauen Sie sich Ihr Gewächshaus deshalb einmal im Monat gründlich an.
Es gibt eine Tätigkeit, die nicht nur dem Gewächshaus guttut, sondern auch den Pflanzen: Unkraut jäten. Selbst in einem Gewächshaus kann Unkraut aufkommen, das nun Ihre Pflanzen bedroht. Zugleich kann hartnäckiges Unkraut auch das Gewächshaus gefährden oder sogar beschädigen. Pflücken Sie deshalb am besten alle drei bis vier Tage das Unkraut. Achten Sie dabei besonders auf die Ränder des Gewächshauses und den Bereich unter den Pflanzen, wo sich Unkraut gern versteckt. Entfernen Sie alles vorsichtig und achten Sie darauf, dass Sie Pflanzen und Gewächshaus nicht beschädigen.
Die Außenreinigung der Fensterflächen hat zwei Gründe: Zum einen können Sie durch saubere Scheiben leichter ins Gewächshaus blicken. Zum anderen dringt die Sonne besser durch die Glasscheiben, wenn sie nicht schmutzig sind. Am Tag der Reinigung sollte es am besten windstill sein und die Sonne nicht allzu intensiv scheinen. Zunächst sollten Sie alle elektrischen Verbraucher im Gewächshaus trennen, wie zum Beispiel eine Heizung. Nun spritzen Sie die gesamte Außenhülle des Gewächshauses mit einem Wasserschlauch oder einer Gartenbrause ab. Verwenden Sie ausreichend Wasser, damit der Schmutz einweichen kann.
Während Sie gerade Ihr Gewächshaus abspritzen, sollten Sie den Innenraum nach Undichtigkeiten prüfen. Vor allem Lüftungsschlitze, Fensteröffnungen und Türen sind kritische Stellen, wo es im Winter leicht zum Wärmeverlust kommen kann. Zugleich sollten Sie auf Durchbrüche von Versorgungsleitungen schauen. Bemerken Sie, dass hier irgendwo Wasser hindurchtropft, sollten Sie nach der Reinigung reagieren und die jeweiligen Stellen abdichten. So kommt es nicht zum Wärmeverlust und Ihre Pflanzen können stattliche wachsen.
Nicht alle Verschmutzungen können Sie mit dem Wasserstrahl entfernen. Vor allem hartnäckige Verfärbungen sehen Sie auch nach dem Abspritzen noch. Nun sollten Sie mit einem kräftigen Schuss Haushaltsreiniger sowie einer Malerwandbürste zur Tat schreiten. Achten Sie beim Reinigungsmittel darauf, dass dieses ungefährlich für die Umwelt ist. Säubern Sie nun die Fensterscheiben mit der Bürste sowie dem Reinigungsmittel. Schrubben Sie zwar kräftig, aber nicht zu kräftig. Die Scheiben eines Gewächshauses sind nicht auf allzu großen Druck ausgelegt. Kontrollieren Sie dabei ebenfalls die Sauberkeit der Dachentwässerung.
Regenwasser stellt die größte Verschmutzungsquelle dar. Mit der Zeit setzt sich das Regenwasser auf den Scheiben ab und hinterlässt unschöne Flecken. Das können Sie aber verhindern, indem Sie die Scheiben wasserabweisend machen. Dafür müssen Sie nicht viel Geld investieren. Spritzen Sie Ihre Scheiben einfach mit Fensterreiniger ein und polieren Sie diese anschließend mit einem Ledertuch. Diese Kombination sorgt dafür, dass das Wasser von den Scheiben abperlt und Sie weniger Arbeit haben. Natürlich müssen Sie den Vorgang in einigen Wochen wiederholen, damit der Effekt gewahrt bleibt.
Bei der Reinigung sollten Sie die Wandpaneele und Rahmenelemente, besonders jene zum Erdboden hin, ganz genau überprüfen. Durch Werkzeug, Ungeziefer oder einen Tritt kann es passieren, dass es hier zu Beschädigungen gekommen ist. Schauen Sie sich diese Bereiche also ganz genau an. Bemerken Sie eine Beschädigung, sollten Sie nach der Reinigung direkt reagieren. Mit einem Schutzanstrich und Farbe können Sie solche Beschädigungen leicht ausbessern.
Sicherlich müssen Sie das Gewächshaus auch von Innen reinigen, denn gerade hier setzt sich Erde und anderer Schmutz ab. Am einfachsten ist die Reinigung, wenn Sie alle beweglichen Zubehöreinrichtungen aus dem Gewächshaus entfernen. Zum Beispiel Tische, Regale, Heizungen und ähnliches. Auch Kübelpflanzen, Topfstauden und Pflanzenampeln sollten Sie ins Freie bringen oder bei Bedarf abdecken. Vergessen Sie nicht, Pflanzenreste, Abfall und Müll aus dem Innenraum zu entsorgen. Sobald die Innenflächen einigermaßen frei sind, können Sie alle Bereiche und Rahmenteile mit dem Malerquast gründlich von Schmutz befreien. Die Glasflächen reinigen Sie hingegen mit Fensterreiniger und dem Lederlappen. Passen Sie auf, dass kein Fensterreiniger auf die Pflanzen tropft
Natürlich setzt sich Schmutz auch auf den Regalen, Schränken, Pflanzentischen, Heizungs- und Belüftungspaneele ab. Auch Beleuchtungs- und Bewässerungseinrichtungen werden durch die Erde und anderer Gegebenheiten verschmutzt. Bei diesen sollten Sie nicht mit aggressiven Reinigern arbeiten, sondern besser alles feucht abwischen. Prüfen Sie während der Reinigung ebenfalls alle tragendenden Elemente auf Beschädigungen. Immerhin gibt es immer wieder Kleinigkeiten, die Sie von außen nicht sehen. Setzen Sie jene bei Bedarf instand.
Vollkommene Keimfreiheit können Sie im Gewächshaus nur schwer erreichen. Dennoch ist es sinnvoll, wenn Sie nach der Reinigung den gesamten Innenraum mit einem Desinfektionsmittel aussprühen. Der große Vorteil ist, dass Sie dadurch den Pflanzenbestand vor einem Befall schützen. Sehr einfach geht es mit Drucksprüh- und Kärcher-Geräten. Innerhalb weniger Minuten haben Sie den gesamten Innenraum eingesprüht. Bei der Wahl des Desinfektionsmittels ist aber darauf zu achten, dass dieses nicht schädlich für Pflanzen ist. Ansonsten erreichen Sie das genaue Gegenteil.

Nützliches Zubehör

Zubehör der Gewächshäuser im TestEs gibt diverses Zubehör, dass Sie gemeinsam mit dem Gewächshaus nutzen können. Natürlich hängt es immer davon ab, was Sie mit dem Gewächshaus machen möchten. Besonders praktisch sind passende Verdunkelungen und Schattierungen. Einige Pflanzen benötigen kein direktes Sonnenlicht oder zu viel UV-Strahlung kann die Pflanzen verdorren. Deshalb gibt es im Handel passende Maßnahmen zur Verdunkelung. Am besten ist eine Beschattung von außen, denn so wird verhindert, dass das Sonnenlicht überhaupt durch die Scheibe eindringt. Besonders beliebt sind Schilf und Kunststoffrohr. Sie kosten nicht viel Geld, müssen aber meist umständlich befestigt werden.

Ebenso können Sie die Schattierung nur bedingt kontrollieren. Schattiergewebe ist eine weitere Möglichkeit, die ebenfalls nicht viel Geld kostet. Das Kunstfasergewebe kann als Meterware gekauft und passend zugeschnitten werden. Auch hier ist die windfeste Anbringung etwas komplizierter. Schattierfarbe ist perfekt, wenn Sie sich eine dauerhafte Lösung wünschen. Einfach nur einmal die Scheiben anstreichen und schon findet eine gute Schattierung statt. Dafür können Sie die Schattierung nicht regulieren. Eine natürliche Schattierungsmöglichkeit sind Kletterpflanzen. Dies sehen schön aus, kostet nicht viel Geld und verhindern das Eindringen von Sonnenlicht. Dafür müssen Sie aber ein wenig Zeit mitbringen, bis die Pflanzen gewachsen sind.

Ein weiteres Zubehörteil für ein Modell aus einem Gewächshaus Test ist die Heizung. Viele Pflanzen benötigen Wärme, damit diese wachsen können. Gerade exotische Pflanzen können nicht darauf verzichten. Durch eine passende Beheizung geben Sie ausreichend Wärme an das Treibhaus ab. Gerade im Winter sollten Sie eine Heizung nutzen, wenn Sie weiterhin pflanzen wollen.

Die Wärmespeicherung kann hingegen als Unterstützung angesehen werden. Die beliebteste Methode ist die Wärmespeicherung im Wasser. Vergleichbar ist dies mit einer Solardusche. Insofern werden dunkle Wasserspeicher dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt, wodurch sich das Wasser erhitzen. Sobald die Sonnenstrahlung nachlässt, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben.

Durch spezielle Zubehörteile, wie Wasserschläuche, können Sie nun dafür sorgen, dass die gespeicherte Wärme direkt an die Pflanzenerde abgegeben wird. Außerdem gibt es viele Gegenstände, die perfekt mit einem Gewächshaus zusammenarbeiten. Zum Beispiel Regale und Schränke für die Utensilien, die Sie beim Gärtnern benötigen. Auch ein sogenannter Pflanztisch ist sehr praktisch. Auf diesem können Sie Pflanzen umtopfen, umsorgen und vieles mehr. Einige Menschen richten auch eine Sprinkleranlage ein. Diese ist sehr praktisch, wenn Sie Ihre Pflanzen nicht eigenhändig gießen möchten. Gemeinsam mit einer Zeitschaltuhr werden Ihre Pflanzen ganz automatisch gegossen.

W-Fragen:

Wie groß sollte das Gewächshaus sein?

Es gibt keinen Richtwert, wie groß das Gewächshaus sein soll. Es kommt immer darauf an, was Sie im Gewächshaus machen möchten. Wollen Sie nur einige Topfpflanzen unterbringen, reicht auch eine geringe Größe von sieben bis zehn Quadratmetern aus. Wollen Sie hingegen Obst und Gemüse anpflanzen, sollten Sie mit mehr Platzbedarf rechnen. Mindestens zehn bis zwölf Quadratmeter sind zu empfehlen. Nach oben gibt es beinah keine Grenzen.

Was können Sie im Gewächshaus anbauen?

Die heutigen Gewächshäuser können genauso genutzt werden, wie eine offene Fläche. Das bedeutet, Sie können in einem Gewächshaus alles anbauen, was Sie auch im Garten pflanzen würden. Besonders beliebt sind Obst und Gemüse. Vor allem tiefwachsende Gemüsesorten fühlen sich in einem Treibhaus wohl. Hinzu kommen viele exotische Pflanzen, die sich Wärme und Geborgenheit wünschen. Auch diese werden mit einem Gewächshaus glücklich.

Wie viel kostet ein Gewächshaus?

Die Preise könnten kaum unterschiedlicher sein. Am günstigsten sind die Foliengewächshäuser. Diese gibt es sogar in sehr kleiner Ausführung, sodass diese nicht einmal betreten werden können. Solche Gewächshäuser kosten meist weniger als 50 Euro. Begehbare Folienhäuser beginnen meist ab 60 Euro und steigen bis 150 Euro an. Teurer sind die festinstallierten Aluminium- oder Stahlhäuser. Je nach Größe und Konstruktion legen Sie leicht mehr als 300 Euro auf den Tisch.

Welche Versicherung deckt ein Gewächshaus ab?

Hagel und andere Umweltbedingungen können dem Gewächshaus schaden. Das ist sehr ärgerlich, wenn Sie dafür viel Geld bezahlt haben. Deshalb ist es ratsam, dass Sie ein Gewächshaus stets bei Ihrer Hausratversicherung melden. Besonders wichtig ist, dass Sie bei der Hausratversicherung den Glasbruch angegeben haben, da die meisten Versicherungen ansonsten nichts zahlen. Es gibt aber auch einige private Versicherungen, mit denen Sie Ihr Treibhaus abdecken können. Bedenken Sie aber die monatlichen oder jährlichen Kosten.

Was mit dem Gewächshaus im Winter machen?

Eigentlich ist ein Gewächshaus für das ganze Jahr gedacht. Das bedeutet, Sie müssen das Haus im Winter nicht abbauen. Kontrollieren Sie es nun nur häufiger, ob es nicht zu Beschädigungen gekommen ist. Vor allem Frost stellt eine Gefahr dar. Auch Ihre Pflanzen müssen Sie richtig schützen und unterstützen. Für die meisten Pflanzen ist eine Heizung eine wahre Wohltat, sodass die niedrigen Temperaturen den Wuchs nicht beeinflussen.

Wann dürfen Sie ein Gewächshaus bauen?

Bundesweit gibt es kein Gesetz, welches den Bau von Hobby-Gewächshäusern reguliert. Es kann aber sein, dass Ihr Bundesland ein eigenes Gesetz erlassen hat. Genaue Auskünfte erhalten Sie bei der Baubehörde, mit der Sie sich vor dem Aufbau zusammensetzen sollten. Hier erfahren Sie schnell, worauf es zu achten gibt und wie groß das Gewächshaus sein darf.

Wer baut Gewächshäuser auf?

Der Aufbau eines Treibhauses ist eigentlich ganz einfach, doch gerade Senioren oder Menschen mit Einschränkungen kommen nicht weiter. Auch die sehr großen Produkte aus einem Gewächshaus Test sind eine kleine Schwierigkeit. In vielen Fällen baut der Verkäufer des Gewächshauses dieses auch auf. Fragen Sie vorher nach. Es gibt aber auch spezielle Dienstleister, welche einen Gewächshausaufbau anbieten. Es sollte Ihnen aber immer klar sein, dass der Service nicht umsonst ist.

Wo ein Gewächshaus kaufen?

Ein Gewächshaus kann im Fachhandel oder dem Internet erworben werden. Die richtigen Geschäfte sind Baumärkte oder Gartenzentren. Leider ist die Auswahl hier nicht so groß, wie Sie es sich erhofft haben. Besser ist das Internet, denn hier finden Sie viele unterschiedliche Produkte, müssen das Angebot aus einem Gewächshaus Test nicht aufwendig nach Hause transportieren und zugleich sparen Sie bares Geld.

Wo stellen Sie das Gewächshaus auf?

Um den idealen Standort zu finden, müssen einige Punkte beachtet werden. Eine sonnige Lage ist perfekt, damit Sie bei Licht und Heizung einsparen. Beachten Sie dabei den niedrigen Sonnenstand im Frühjahr und Herbst. Schattige und zugige Standorte sind zu vermeiden, wie im Baum- oder Hausschatten. Auch Frostlöcher in Form von Senken und Mulden sind unpassend. Besser ist, wenn alle wichtigen Versorgungsleitungen, wie Wasseranschlüsse, in direkter Nähe liegen.

Wann die Pflanzung im Gewächshaus beginnen?

Wann Sie mit der Bepflanzung des Gewächshauses beginnen, hängt natürlich von den Pflanzen ab. Im Frühling sollten Sie Radieschen, Kopfsalat, Rettich oder Kohlrabi pflanzen. Genauso wie Blumen und Pflanzen. Im Sommer folgen Tomaten, Auberginen, Gurken, Melonen, Paprika und Gurken. Der Herbst ist die perfekte Zeit für Endivien, Spinat, Radieschen und Feldsalat. Im Winter pflanzen Sie hingegen nichts an.

Alternativen zum Gewächshaus

http://gewaechshaus-ratgeber.com/
https://ratgeber-gewaechshaus.com/
https://www.hagebau.de/beratung/gartencenter-ratgeber/gewaechshaus-beratung/
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Erde-im-Gewaechshaus-fruchtbar-machen,gewaechshaus162.html
https://www.gartentraum.de/blog/unter-glas-und-folie-gewaechshaus-ratgeber/
https://biogreen.de/category/gewaechshaus-ratgeber/
https://www.garten-ratgeber.net/gewaechshaus-aufstellen-planung/
https://www.aosom.de/blog/Gewaechshaus-ratgeber/

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (No Ratings Yet)
Loading...

Copyright © 2015 - Top10Vergleich.org | Datenschutz & Bildnachweis | Impressum