Laubsauger Vergleich 2017 • Die 10 besten Laubsauger im Überblick

06-Bosch-DIY-Laubsauger-Jeder kennt das Problem, dass insbesondere im Herbst sich auf Rasenflächen und Wegen Laub breitmacht. In traditioneller Weise mit einem Rechen und einem Beutel bewaffnet kommen Sie hier nicht weit. Zudem ist diese Arbeit sehr mühevoll und wird durch hefigen Windstoß wieder zunichte gemacht.

Eine interessante Lösung stellt ein moderner Laubsauger dar, mit dem Sie nicht nur das Herbstlaub zusammenblasen können, sondern es auch gleichzeitig aufsaugen können.

Nachfolgende haben wir Ihnen in diesem Laubsauger Test 2017 die 10 besten Laubsauger aus unserem Vergleich mit allen wichtigen Daten aufgelistet, sodass Sie hier den für Ihre Bedürfnisse passenden Laubsauger finden können.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1Benzin 3 in1 Laubbläser Laubsauger Laubhäcksler Oberklasse Test bei HeimwerkerPraxis - Note 1,4ECON-Handel Benzin 3 in 1 Laubsauger

97,00 Euro
Listenpreis: EUR 97,00
Kundenbewertung: 3.1 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
98%
"sehr gut"
ECON-Handel Benzin 3 in 1 Laubsauger
Vorteile
  • Benzin Laubsauger / Laubbläser / Laubhäcksler
  • Antivibrationssystem
  • Perfekt geeignet zum Reinigen von sehr großen Flächen
  • Mit Häckselfunktion

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Nettogewicht: 4,5 Kg

    • Abmessungen: 410 X 260 X 350 mm

    • Hubraum: 25,4 ccm

    • Motorleistung: 0,75 kW / 1PS




    • Drehzahl: 2500 U/min

    • Max. Luftgeschwindigkeit: 85 m/s

    • Laubsackvolumen: ca 50 ltr.

    • Geräuschpegel: 95 dB (A)




2GMC GMCP30C Benzin-Laubsauger und -bläser mit HäckselfunktionGMC GMCP30C Benzin-Laubsauger

Kundenbewertung: 4.0 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
GMC GMCP30C Benzin-Laubsauger
Vorteile
  • Laubsauger/-bläser und Häcksler in einem Gerät
  • Zum Aufnehmen und Häckseln von Laub in einem einzigen Arbeitsschritt
  • Ein großer Fangsack
  • Mit Häckselfunktion

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Gewicht: 6,63 kg

    • Hubraum: 30 cm3

    • Motordrehzahl: 8.500 min-1

    • Motortyp: Zweitakt, luftgekühlt




    • Max. Luftgeschwindigkeit: 56 m/s

    • Fangsack mit 55 l Fassungsvermögen

    • Mulchleistung: 40:1

    • Inklusive Schultergurt



3Makita Makita UB0800X Gebläse / Sauger 1.650 W, inkl. Absaugset UB0800XMakita UB0800X Gebläse / Sauger

159,00 Euro
Listenpreis: EUR 159,00
Kundenbewertung: 3.7 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
95%
"sehr gut"
Makita UB0800X Gebläse / Sauger
Vorteile
  • Als Gebläse oder Sauger verwendbar
  • Zwei Drehzahlstufen
  • Werkzeuglose Verriegelung des Gebläserohrs
  • Zusätzlicher Handgriff

Nachteile
  • Hohe Lautstärke
  1. Technische Details



    • Leistungsaufnahme 1.650 W

    • Leerlaufdrehzahl Stufe 1 9.000 min-1

    • Leerlaufdrehzahl Stufe 2 17.000 min-1

    • Luftgeschwindigkeit Stufe 1 42 m/s




    • Luftfördermenge 11 m3/min

    • Kapazität Fangsack 35 l

    • Gewicht 3,2 kg

    • Das Rohr ist max. 15 cm im Durchmesser.



4Black+Decker 3-in-1 Set 3000W Elektro-Laubsauger, Metall-Häckslerrad, inkl. Sauger und Blasrohr, 418km/h Blasgeschwindigkeit, GW3030, schwarz orangeBlack+Decker 3-in-1 Set Elektro-Laubsauger

80,00 Euro
Listenpreis: EUR 119,95
Kundenbewertung: 3.7 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
92%
"sehr gut"
Black+Decker 3-in-1 Set Elektro-Laubsauger
Vorteile
  • Optimale Ergonomie
  • Blasgeschwindigkeit stufenlos variabel
  • Saugleistung stufenlos variabel
  • Zweithandgriff

Nachteile
  • Etwas schwacher Fangsack
  1. Technische Details



    • Gewicht: Blasfunktion: 3,7 kg

    • Saugfunktion: 4,8 kg

    • Leistung: 3.000 Watt

    • Saugleistung max.: 7,5 - 14 m³/min




    • Blasgeschwindigkeit, max.: 206 - 418 km/h

    • Fangsackvolumen: 50 Liter

    • Häckselrad: Metall

    • Komprimierung: 16:1



5Ryobi 3000 W Elektro-Laubsauger, RBV3000CSVRyobi RBV3000CSV Elektro-Laubsauger

72,73 Euro
Listenpreis: EUR 73,00
Kundenbewertung: 2.8 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
88%
"gut"
Ryobi RBV3000CSV Elektro-Laubsauger
Vorteile
  • Leichter
  • schneller Wechsel zwischen Saug- und Gebläsefunktion
  • PowerMulching Metall-Lüfterrad
  • lange Haltbarkeit

Nachteile
  • Bedienungsanleitung mit wenigen Informationen
  1. Technische Details



    • Gewicht: 3,5 kg

    • Leistungsaufnahme: 3000W

    • Gebläseleistung: 375 km/h

    • Luftmenge: 14 m³/min




    • Häckselverhältnis: 16:1

    • angsackvolumen: 45l

    • Maße: 91 x 22 x 44 cm

    • Die Livetool-Indicator LED



6Bosch DIY Laubsauger ALS 25, Fangsack 45 Liter, Schultergurt, Karton (2.500 W, 280-300 km/h Luftstromgeschwindigkeit, Reduzierung Laubmenge 10:1)Bosch DIY Laubsauger ALS 25

69,00 Euro
Listenpreis: EUR 99,99
Kundenbewertung: 3.7 von 5

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Top10 Bewertung
86%
"gut"
Bosch DIY Laubsauger ALS 25
Vorteile
  • Schnell und einfach Laub entfernen
  • Verstellbare Gebläsegeschwindigkeit
  • Häckslerfunktion
  • Praktischer Fangsack

Nachteile
  • Unbequeme Haltung
  1. Technische Details



    • Gewicht Sauger: 4,4 kg

    • Gewicht Bläser: 3,2 kg

    • Leistung: 2500 Watt

    • Luftgeschwindigkeit: 300 km/h




    • Regelbare Häckselrate: 10:1

    • Volumenstrom: 800 m³/h

    • Fangsack: 45 l

    • Mit Schultergurt



7Syntrox Germany 2600 Watt Compact 3 in 1 Laubsauger Laubbläser Häcksler mit FangsackSyntrox Germany 3 in 1 Laubsauger

59,99 Euro
Listenpreis: EUR 84,95
Kundenbewertung: 3.4 von 5

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Top10 Bewertung
83%
"gut"
Syntrox Germany 3 in 1 Laubsauger
Vorteile
  • Hohe Saugleistung
  • inklusive Tragegurt und Auffangsack
  • 3 in 1 Laubsauger Laubbläser Häcksler
  • Rollen am Saugrohr

Nachteile
  • Leistung unzureichend
  1. Technische Details



    • Gewicht: ca. 3 Kg

    • Wechselstrommotor 230 V - 50 Hz

    • Saugleistung mit 780 m³/Stunde

    • 240 km/h Gebläsegeschwindigkeit




    • Volumenreduktion des Laubes 10:1 durch Häckselturbine

    • Aufnahmeleistung: 2600 W

    • Drehzahl: 5000 - 13000 U/min

    • Auffangsack 45 l



8FLORABEST 3 in 1 Laubsauger Gebläse FLB 2500 A1FLORABEST Laubsauger FLB 2500 A1

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.7 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
82%
"gut"
FLORABEST Laubsauger FLB 2500 A1
Vorteile
  • Schneller und einfacher zusammenbau
  • Leichte Handhabung
  • gute Leistung
  • Antivibrationssystem

Nachteile
  • ganz aus Plastik
  1. Technische Details



    • Leistung 2.500 Watt / 3,4 PS

    • max. Drehzahl 13.800 U/min

    • Gebläsegeschwindigkeit 270 km/h

    • Saugleistung 15 m³/min




    • Auffangvolumen 50 Liter

    • Volumenreduzierung 1:10

    • Zweithandgriff

    • Drehzahlregelung



9Einhell Elektro Laubsauger Laubbläser GC-EL 2500 E (2500 W, bis 240 km/h, 40 L Fangsack, Drehzahlregulierung, Tragegurt)Einhell Elektro Laubsauger GC-EL 2500 E

30,26 Euro
Listenpreis: EUR 44,95
Kundenbewertung: 3.5 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
78%
"befriedigend"
Einhell Elektro Laubsauger GC-EL 2500 E
Vorteile
  • Zuverlässiger Helfer bei Reinigungsarbeiten
  • Wahlschalter zwischen Saug- und Blasfunktion
  • Elektronische Drehzahlregulierung
  • Verstellbarer Tragegurt

Nachteile
  • Puster ein wenig schwach
  1. Technische Details



    • Produktmaße 440 x 190 x 335 mm

    • Produktgewicht 3,13 kg

    • Netzanschluss 230-240 V | 50 Hz

    • Leistung 2500 Watt




    • Leerlaufdrehzahl 7000 - 13500 min-1

    • Blas-Luftstrom 240 km/h

    • Max. Saugleistung 650 m³/h

    • Fangsackvolumen 40 Liter



10Elektro Laubsauger Elektrischer 3in1 Laubbläser Laubhäcksler Blasgerät 3000 WCanbolat Vertriebs Elektro Laubsauger

24,90 Euro
Listenpreis: EUR 24,90
Kundenbewertung: 3.8 von 5

ZumAnbieter
Top10 Bewertung
76%
"befriedigend"
TTT
Vorteile
  • Elektrischer 3in1 Laubbläser
  • Geschwindigkeitsregler
  • 3 Funktionen – einsaugen / wegblasen / zerkleinern
  • GS geprüft

Nachteile
  • Für feuchtes Laub weniger geeignet
  1. Technische Details



    • Gewicht (kg): 4,9

    • Gewicht (kg): 4,9

    • Spannung (V): 220

    • Nennleistung (W): 3000




    • Laufrichtung: Vor- und Rücklauf

    • Schutzklasse: II

    • Farbe: Orange

    • GS geprüft bei TÜV SUD



Was ist ein Laubsauger?

Vergleichbar mit einem Staubsauger ist ein Laubsauger ein besonderes Gartengerät, mit dem Blätter und andere Pflanzenrückstände zuverlässig aufgesaugt werden können.

Dabei können Laubsauger elektrisch oder mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden. Zudem gibt es auch Laubsauger, die akkubetrieben sind und mittlerweile eine hohe Leistung erreichen.

01-Benzin-3-in1-Laubblaeser-Im Beispiel eines elektrisch betriebenen Laubsaugers besteht dieser aus nachfolgenden Komponenten:

  • Saug- bzw. Blasrohr aus robustem Kunststoff
  • Motorgehäuse mit Handgriff
  • Anschluss für einen Laubfangsack
  • Laubfangsack
  • Stromzufuhr

Sämtliche Laubsauger verfügen über ein langes Kunststoffrohr, welches vor der ersten Inbetriebnahme erst auf das Motorgehäuse gesteckt werden muss. Hierbei handelt es sich um das eigentliche Saugrohr, mit dem Blätter und andere Pflanzenteile aufgesaugt werden können.

Die vordere Öffnung ist ausreichend groß, um damit große Mengen an Laub aufnehmen zu können. Je nach Hersteller und Modell können sich vorne am Saugrohr noch kleine Räder befinden, die bei längerem Betrieb die Arbeit erleichtern. Dann wird das Saugrohr einfach wie ein Staubsauger über den Boden gefahren.

Die meisten Modelle können aber nicht nur Laub aufsaugen, sondern mit einem Windstoß das Laub zusammenkehren.

Hinter dem Saugrohr befindet sich das Motorgehäuse mit einem Lüfterrad. Dadurch kann ein Unterdruck oder ein Luftstoß erzeugt werden. Unterhalb des Motorgehäuses lässt sich der Laubfangsack montieren. Dieser besteht in aller Regel aus einem dichten Texilstoff und kann zwischen 35 und 45 Liter Laub aufnehmen.

Oberhalb des Motorgehäuses befindet sich der Handgriff. Zwecks einfacherer Handhabung ist oberhalb des Saugrohres meist noch ein zweiter Bügelgriff angebracht, sodass die Handhabung bzw. die Gewichtsverteilung erleichtert wird.

Bei einem elektrisch angetriebenen Laubsauger finden Sie hinten schließlich noch einen kurzen Netzstromstecker. Beachten Sie, dass die Stromzufuhr relativ kurz gehalten ist. Sie benötigen also auf jeden Fall noch eine Stromverlängerung in Form einer Kabeltrommel.

 


 

Wie funktioniert ein Laubsauger?

Nach dem Kauf eines Laubsaugers müssen Sie diesen zunächst zusammenbauen. Die meisten Geräte werden in einer soliden Kartonverpackung geliefert. Die einzelnen Komponenten sind häufig noch in Folienbeuteln verpackt. Mithilfe der beigefügten Bedienungsanleitung können auch Hobbyhandwerker mit wenigen Handgriffen ihren Laubsauger zusammenbauen.

Hierzu wird zunächst das mehrteilige Saugrohr ineinandergesteckt. Dieses wird nun an dem Motorgehäuse befestigt. Abschließend müssen Sie nur noch den Zusatzhandgriff anschrauben und den Laubfangsack anstecken.

Ein ElektroLaubsauger benötigt verständlicherweise noch eine Netzstromzufuhr. Beachten Sie, dass der Aktionsradius durch das Netzstromkabel begrenzt ist.

Eine Alternative stellt der AkkuLaubsauger dar, der seine Antriebsenergie über leistungsstarke Akkus bezieht. Eine allzu hohe Saugkraft wird hier aber nicht erreicht.

Für umfangreiche Arbeiten lohnt sich ein BenzinLaubsauger mit einem Verbrennungsmotor. Diese Geräte sind zwar etwas schwer, erreichen aber eine sehr hohe Saugleistung. Gestartet werden diese in aller Regel über eine Seilzug-Startvorrichtung.

Nachdem Sie die Energiezufuhr hergestellt haben, schauen Sie sich das Motorgehäuse etwas näher an.

Auf einer Seite befindet sich ein Drehregler, mit dem Sie die Funktionen Laub aufblasen oder wegblasen einstellen können. Hier haben Sie also die Wahl, ob Sie das Laub sofort aufsaugen möchten oder es zu einem Haufen zusammenblasen möchten.

09-Einhell-Elektro-Laubsauger-Direkt am Handgriff befindet sich der EinAusschalter, mit dem Sie den Laubsauger in Betrieb nehmen können. Unabhängig von der Betriebsart Aufsaugen oder Blasen, wird ein Laubsauger effizient in schwenkender Bewegung über die Laubreste bewegt.

Soll lediglich ein Laubhaufen zusammengetragen werden, können Sie auch auf die Montage des Laubfangsackes verzichten. Dadurch können Sie sich wenige Gramm Gewicht sparen.

Verständlicherweise sind Sie mit einem akku- oder benzinbetriebenen Laubsauger wesentlich flexibler unterwegs. Hier behindert Sie nicht ein in der Länge begrenztes Stromkabel. Andererseits lohnen sich benzinangetriebene Modelle eher für sehr große Grundstücke und für die gewerbliche Gartenpflege. Für normale Hausgärten reicht ein Elektro– oder AkkuLaubsauger in aller Regel vollkommen aus.

Bei der Betriebsart Laub aufsaugen werden die Blätter direkt über das Saugrohr aufgenommen. Im Motorgehäuse sorgt ein Lüfter für den nötigen Unterdruck und erzeugt dementsprechend die benötigte Ansaugleistung. Das eingesaugte Laub wird anschließend in den Laubfangsack geleitet. Dieser muss regelmäßig entleert werden, um die Betriebsfunktion zu erhalten.

Wesentlich effektiver sind Laubsauger mit Häckselfunktion.

Bei diesen Modellen ist das Lüfterrad gleichzeitig auch als Mulchrad ausgeführt. Das aufgesaugte Laub wird dort zerkleinert und wandert anschließend platzsparend in den Laubfangsack.

Interessant ist, dass moderne Laubsauger mit einer solchen Häckselfunktion bis zu 10 Mal mehr Laub in einen Laubfangsack komprimieren können als ohne. Dadurch können Sie sich also umständliche Wege zum Komposter ersparen.

Das zerkleinerte Laub ist ideal als Dünger oder Mulch zu verwenden.

Neben der Aufsaugfunktion haben wir auch die Ausblasfunktion erwähnt. Diese wird immer dann benötigt, wenn loses Laub vor dem Aufsaugen erst zu einem Haufen zusammengetragen werden soll. Durch diese Arbeitsweise lässt sich die Gartenarbeit noch schneller erledigen.

Die aktuellen Laubsauger sind so konzipiert, dass Sie sogar die Saugleistung individuell den entsprechenden Bedürfnissen anpassen können.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Moderne Laubsauger sind perfekte Gartenhelfer, die universell für jede Gartengröße eingesetzt werden können. Hiermit können Sie sich das mühevolle Auflesen von Laubresten mit einem Rechen ersparen. Sie müssen sich nicht nach dem Laub bücken, um noch das eine oder andere Blatt aufzulesen. Mit einem Laubsauger gelingt diese Arbeit vollkommen rückenschonend.

02-GMC-GMCP30C-hbDie meisten Laubsauger werden von Gartenbesitzern kleinerer bis mittelgroßer Grundstücke eingesetzt. Dabei müssen Sie einen Laubsauger aber nicht nur alleine auf Rasenflächen einsetzen.

Natürlich kommen Sie mit dem Saugrohr auch sehr gut zwischen die Blumenbeete. Darüber hinaus eignen sich Laubsauger ideal, um das Laub von Wegen und Plätzen zu beseitigen. So können Sie zum Beispiel den Bürgersteig vor Ihrem Haus freiräumen.

Die wichtigsten Vorteile sollen nachfolgend noch einmal aufgelistet werden:

  • Zeitersparnis
  • hohe Saugleistung
  • rückenschonendes Arbeiten
  • universell und flexibel einsetzbar
  • einfache Handhabung

Welche Arten von Laubsauger gibt es?

Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, möchten wir Ihnen in diesem Laubsauger Test erläutern, welche verschiedenen Arten es hiervon gibt. Gleichzeitig sollen deren Vor– und Nachteile aufgelistet werden.

 
 

 
 

Der Benzin-Laubsauger

Für all diejenigen, die große Grundstücke oder Flächen sauber halten müssen, empfiehlt sich ein zuverlässiger BenzinLaubsauger. Vielfach sind diese Geräte aber auch für den professionellen Einsatz konzipiert. Insbesondere städtische Betriebe nutzen diese Laubsauger, um damit die Straßen und Wege in den Innenstädten freizubekommen.

Benzin-Laubsauger sind mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet, der sich am hinteren Ende in einem Motorgehäuse befindet. Herausragend ist die hohe Saugund Blasleistung, die sich deutlich von den übrigen Testkandidaten abhebt. Wir können mit einem Benziner sogar feuchtes Laub zuverlässig aufsaugen.

Interessant ist, dass einige Spitzenmodelle sogar mit einer vergleichbar geringeren Motorleistung von nur 700 Watt auskommen, als die nachfolgend erwähnten ElektroLaubsauger.

Schön ist, dass Sie mit einen BenzinLaubsauger vollkommen flexibel und ohne störendes Netzstromkabel saugen können. Sie sind überaus mobil und erreichen an jedem Einsatzort die höchste Leistung. Die professionellen Benzin-Laubsauger sind größtenteils mit einer Häckselfunktion ausgestattet, sodass die Blätter vollkommen zu Mulch geschreddert werden.

06-Bosch-DIY-Laubsauger-Zum Teil werden Benzinmotoren mit einem Hubraum von 26 ccm oder höher eingesetzt. Der eingebaute Vergaser mit Pumpe benötigt ein spezielles Benzingemisch im Verhältnis von 1:40. Hier sind jedoch von Modell zu Modell Unterschiede zu finden. In den jeweiligen Anleitungen steht genau, welches Gemisch zum Betrieb benötigt wird.

Nicht unerwähnt bleiben soll aber auch, dass Benziner zu den lautstarken Gartengeräten gehören und somit nur zu bestimmten Zeiten eingesetzt werden können. Hierfür wird mitunter auch ein großes Verständnis der Nachbarn erwartet. Ebenso sind die Anschaffungskosten wesentlich höher, als bei den übrigen Laubsaugern.

Leider sind BenzinLaubsauger relativ schwer und nicht besonders gut ausbalanciert. Die Handhabung wird zudem dadurch noch erschwert, dass Sie regelmäßig Betriebsmittel, wie zum Beispiel ein gutes 2-Takt-Öl, verwenden müssen. Über einen Seilzug-Startvorrichtung lassen sich Benzin-Laubsauger anwerfen. Verständlicherweise müssen Sie durch den Verbrennungsmotor auch die schädlichen Abgase hinnehmen, die während der Arbeit doch erheblich stören können.

Vorteile eines Benzin-Laubsaugers

  • hohe Saug- und Blasleistung
  • robust und langlebig
  • flexibel und netzstromunabhängig einsetzbar
  • ideal für sehr große Grundstücke oder für den gewerblichen Einsatz
  • bieten fast immer eine Häckselfunktion

Nachteile eines Benzin-Laubsaugers

  • sind relativ laut
  • benötigen Betriebsmittel
  • etwas schwer in der Handhabung
  • Abgase
  • häufig sehr teuer

03-Makita-UB0800X-Betrieb

Der Elektro-Laubsauger

Der Klassiker für heimische Gärten und nicht allzu großen Hausgrundstücken stellt der Elektro-Laubsauger dar. Umgangssprachlich werden diese auch nur als Laubbläser bezeichnet, wobei jedoch darauf geachtet werden muss, über welche Funktionen dieses Gartengerät wirklich verfügt. Tatsächlich konnten die ersten Modelle lediglich das Laub zusammenblasen und wurden vereinfacht als großer Kehrbesen verwendet.

Mittlerweile können fast alle Elektro-Laubsauger sowohl als Sauger oder als Bläser eingesetzt werden.

Vorteilhaft ist, dass diese Gartengeräte ein leichtes Eigengewicht aufweisen. Sie sind überaus handlich und haben eine selbsterklärende Bedienungsweise. Über ein großes Drehrad wird die jeweilige Funktion zum Aufsaugen oder zum Blasen eingestellt.

Wenn wir uns diese Laubsauger genauer ansehen, werden wir feststellen, dass die neuen, innovativen Geräte sich in Bezug auf die Leistung nicht hinter den Benzinern verstecken müssen. Größtenteils liegt die Motorleistung in Watt weit über den Benzinern. So ist es auch nicht verwunderlich, dass auf dem Markt solide Elektro-Laubsauger mit 3.000 Watt Leistung erhältlich sind.

Solange diese ElektroGartengeräte am Stromnetz hängen, wird eine kontinuierliche Leistung geboten.

Leider ist der Aktionsradius durch das Netzstromkabel begrenzt. Sie können also nur soweit saugen oder blasen, wie die Stromverlängerung ausgelegt ist.

Für heimische Gärten stellt dies aber letztlich kein Problem dar, da die meisten Gartenbesitzer über ausreichend Kabeltrommeln und Stromverlängerungen verfügen. Immerhin haben diese meistens ja auch noch einen Elektro-Rasenmäher oder eine ElektroHeckenschere.

Elektro-Laubsauger sind vollständig ausgestattet. Sie müssen hier auch nicht auf eine Häckselfunktion verzichten. Tatsächlich gab es in der Anfangszeit aber Geräte, die entweder nur Saugen oder nur Blasen konnten. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei.

Ein besonderer Pluspunkt ist natürlich, dass Sie mit einem Elektro-Laubsauger absolut umweltfreundlich unterwegs sind. Sie benötigen keine Betriebsmittel und erzeugen auch keine schädlichen Abgase, wie zum Beispiel bei den Benzinern. Dies kommt Ihnen und dem Ökosystem Ihres Gartens sowie der Nachbarschaft zugute.

03-Makita-UB0800X-BetriebLediglich das etwas laute Arbeitsgeräusch kann stören. Jeder Laubsauger erzeugt ein relativ hohes Arbeitsgeräusch.

Vorteile eines Elektro-Laubsaugers

  • gute Saug- und Blasleistung
  • leichtes Eigengewicht
  • einfache Handhabung
  • umweltfreundlich
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile eines Elektro-Laubsaugers

  • netzstromkabelgebunden
  • beschränkter Aktionsradius
  • günstige Angebote mit Materialschwächen

Der Akku-Laubsauger

Die Vorteile des flexiblen, netzstromkabelunabhängigen Einsatzes sowie einer hohen Umweltfreundlichkeit bieten die AkkuLaubsauger. Optisch erinnern diese Modelle stark an die leichten ElektroLaubsauger.

Insgesamt bringen diese jedoch ein etwas höheres Eigengewicht auf die Waage. Dies wird mit dem zusätzlich benötigten Akku begründet.

Akku-Laubsauger sind ideal geeignet für kleinere Hausgärten. Sie können überall flexibel eingesetzt werden. Ein Stromkabel wird nicht benötigt.

Jedoch erreichen diese Modelle eine nicht allzu hohe Arbeitsleistung. Nach wie vor ist die Akkuleistung begrenzt. Wenn Sie sich nicht gleich einen zweiten Ersatzakku beschaffen, könnte sich die Arbeitszeit dadurch deutlich verlängern.

Die eingebauten Elektromotoren benötigen in der Regel eine Spannung von 36 Volt. Die 2 Ah große LithiumIonenAkkus können diese Leistung über einen bestimmten Zeitraum bringen. Bei nachlassender Leistung bieten viele Geräte eine optische bzw. akustische Warnung, sodass Sie den Akku rechtzeitig wieder aufladen können.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Akku-Laubsauger nicht nur umweltfreundlich arbeiten, sondern auch ein geringeres Arbeitsgeräusch produzieren.

Obwohl wir hier von einem flexiblen Einsatz sprechen, ist der Aktionsradius letztlich doch durch die Leistung des Akkus begrenzt.

Vorteile eines Akku-Laubsaugers

  • ausreichende Saug- und Blasleistung
  • einfache Handhabung
  • umweltfreundlich
  • Akkus können jederzeit nachgeladen werden

Nachteile eines Akku-Laubsaugers

  • Aktionsradius an Akku-Leistung gebunden
  • etwas schwerer als Elektro-Laubsauger
  • teilweise noch verhältnismäßig teuer

 


 

So haben wir die Laubsauger getestet

Um unsere Laubsauger Testsieger bestimmen zu können, haben wir uns die Mühe gemacht, die verschiedenen Modelle näher unter die Lupe zu nehmen.

Natürlich haben wir hierbei auch die Testergebnisse anderer Institutionen sowie etliche Kundenmeinungen zurate gezogen.

  1. Die Motorleistung

    Zunächst möchten wir hier festhalten, dass jede Betriebsart eine andere Motorleistung aufweist. Die Watt-Angaben sind daher nicht für alle Modelle gleichermaßen für ihre Bestleistungen ausschlaggebend. Wichtig ist, dass wir mit den getesteten Laubsaugern nicht nur trockenes Laub, sondern auch feuchtes Laub fortgeblasen und aufgesaugt haben.

    Die Benziner bieten hier zwar eine geringere Motorleistung in Watt, was jedoch durch ein besseres Drehmoment ausgeglichen wird. Wie bereits zuvor erwähnt, erreichen die elektrisch betriebenen Laubsauger durchweg gute Leistungen bis 3.000 Watt.

    Etwas schwächer fallen die Akku-Laubsauger aus. Wer eine solide Motorleistung über einen langen Zeitraum haben und sich nicht über ein Netzstromkabel ärgern möchte, der sollte sich einen Benzin-Laubsauger etwas näher ansehen. Für kleinere Hausgärten können wir dagegen die beiden übrigen Betriebsarten mit Netzstrom und Akku-Betrieb empfehlen.

    Interessant ist, dass wir auch mit einem 2.500 Watt Elektro-Laubsauger relativ feuchtes Laub aufsaugen konnten.

  2. Der Laubfangsack

    Zugegebenermaßen möchten auch wir nicht ständig zum Komposter laufen, um den Laubfangsack eines Laubsaugers zu entleeren. Im Gegensatz zu einem Rasenmäher, bei dem ein großer Grasfangkorb im laufenden Betrieb recht schwer werden kann, können die Laubfangsäcke nicht groß genug sein.

    Das Standardvolumen liegt bei den meisten Anbietern zwischen 35 und 45 Litern. Es gibt aber auch Laubsauger, an denen ein Laubfangsack mit einem Volumen bis 60 Liter montiert werden kann. Glücklicherweise weist auch feuchtes Laub nur ein geringes Gewicht auf. Zudem lässt sich das Volumen mithilfe einer Häckselfunktion um bis zum 10fachen komprimieren.

    In unserem Laubsauger Test 2017 haben wir uns auch die Qualität dieser Laubfangsäcke angesehen. Leider sind hier enorme Qualitätsunterschiede zu finden. Viele Hersteller produzieren zwar hervorragende Laubsauger, sparen aber bei der Qualität dieser Auffangsäcke. Hergestellt sind diese aus einem Nylonmaterial, welches teilweise auch netzartig ausgeführt ist.

    Problematisch ist, dass Blätter einen härteren Stiel besitzen. Dieser neigt gerne dazu, sich im Lauffangsack festzuhaken. Beim Entleeren fallen daher nicht alle Blätter zuverlässig heraus. Mitunter muss der Laubfangsack dann auf links gedreht werden. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern verzögert auch den Arbeitsablauf.

    Nahezu alle Laufauffangsäcke sind auf der unteren Seite mit einem Reisverschluss ausgestattet. In unserem Laubsauger Test haben wir auch hier diverse Qualitätsunterschiede feststellen können. Bei sehr günstigen Angeboten hakten die Reisverschlüsse und waren schon nach weniger Nutzungszeit unbrauchbar. Leider sind die Reisverschlüsse bei vielen Herstellern ein Schwachpunkt. Immerhin müssen diese bei jeder Entleerung auch wieder zuverlässig geschlossen werden.

  3. Der ergonomische Aufbau eines Laubsaugers

    In heutiger Zeit spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle. Auch nach langen Arbeitseinsätzen sollen Gartengeräte nicht ermüden. In diesem Fall spielen ergonomische Griffe eine wichtige Rolle. Hinten am Motorgehäuse, meist hinter dem kreisförmigen Lüfter- bzw. Mulchrad, befindet sich der Hauptgriff, mit dem wir den Laubbläser einschalten können.

    Vorne vor dem Saugrohr ist meist noch ein zweiter Bügelgriff montiert, der in der Richtung individuell eingestellt werden kann. Dieser wird in aller Regel mit der linken Hand bedient. Leider sind Laubsauger aufgrund der Motorposition nicht gerade ausbalanciert, sodass der hintere Teil immer etwas schwerer ist.

    Unabhängig davon konnten wir uns in unserem Laubsauger Test überzeugen, während der Arbeit keine Druckstellen an den Händen zu bekommen. Viele Geräte besitzen zu diesem Zweck an den Griffen gummierte Auflagen.

  4. Ein zusätzlicher Tragegurt

    Vorteilhaft ist es, wenn ein Laubsauger auch gleich mit einem praktischen Tragegurt ausgestattet ist. Dies führt wiederum zu einer Gewichtsentlastung. Gerade bei längeren Arbeiten können wir unseren Laubsauger wesentlich leichter führen.

  5. Das Gewicht eines Laubsaugers

    Ein längeres Hantieren mit einem schweren Gartengerät kann unweigerlich zu Ermüdungserscheinungen führen. Dann macht die Gartenarbeit nur wenig Spaß. Wenn Sie langfristig Freude an Ihrem Laubsauger haben möchten, dann sollten Sie auf ein niedriges Eigengewicht achten.

    Nur mit einem Laubsauger, der nicht allzu schwer ist, können längere Arbeitsintervalle eingehalten werden. So können Sie Ihre Saug-Arbeiten wesentlich schneller erledigen. Gerade die Benzin-Laubsauger gehören zu den schwersten Vertretern. Ideal eignen sich hier natürlich die Elektro-Laubsauger. Im Mittelfeld liegen die Akku-Modelle.

    Als Anhaltspunkt kann festgehalten werden, dass die meisten Elektro-Laubsauger etwas mehr als 3 kg wiegen. Die Benziner fangen dagegen bei weit über 5 kg an.

  6. Die Lautstärke eines Laubsaugers

    Leider sind Laubsauger unabhängig von der Betriebsart sehr laut. Kein Gerät kann hier einen flüsterleisen Betrieb garantieren. Die auf den Verpackungen angegebenen Dezibel-Werte werden in der Praxis eher selten erreicht.

    Im Sinne einer harmonischen Nachbarschaft, sollten Sie einen Laubsauger wählen, der nicht unwesentlich lauter als 94 dB(A) ist. Auch hierbei können sich Nachbarn noch gestört fühlen. Immerhin entspricht diese Lautstärke voll aufgedrehten Lautsprecherboxen in einer Diskothek.

    Um selbst einen Gehörschaden zu vermeiden, sollten Sie während des Betriebes einen Gehörschutz tragen.

06-Bosch-DIY-Laubsauger-

Worauf muss ich beim Kauf eines Laubsaugers achten?

Ergänzend zu unseren Testkriterien, möchten wir Ihnen hier noch die wichtigsten Kaufkriterien für einen Laubsauger aufzeigen. Wir hoffen, dass Sie damit alle wesentlichen Anhaltspunkte an die Hand bekommen, um Ihren ganz persönlichen Laubsauger zu finden.

  1. Die richtige Betriebsart

    Zunächst sollten Sie überlegen, welcher Laubsauger für Ihr Grundstück am besten geeignet ist. Stellen Sie sich die Frage, ob es wirklich ein Benzin-Laubsauger sein muss. Reicht nicht auch ein guter Elektro-Laubsauger? Wenn Sie kabellos arbeiten möchten, können Sie als Alternative auch auf einen Akku-Laubsauger zurückgreifen.

    Beachten Sie, dass die Benziner in aller Regel am teuersten sind. Diese werden preislich von den Akku-Laubsaugern gefolgt. Die Elektro-Laubsauger bekommen Sie dagegen schon recht preisgünstig.

  2. Die wichtigsten Funktionen

    Natürlich soll ein Laubsauger in der Lage sein, Herbstlaub und andere Pflanzenreste restlos aufzusaugen. Wünschenswert wäre aber auch eine Ausblasfunktion, mit der Sie loses Laub auf dem Rasen oder auf Wegen zunächst zusammentragen können. Diese Funktionen bieten die meisten im Handel erhältlichen Laubsauger.

    Nützlich ist aber auch eine sogenannte Häckslerturbine, mit der Sie das Laub um das 10fache komprimieren können. Dadurch passt natürlich viel mehr in den Laubauffangsack. Neben weniger Wegen zum Komposter wird auch gleichzeitig die Menge an Abfall sozusagen verringert.

    Um eine bestmögliche Handhabung zu gewährleisten, können wir Geräte mit einer Anti-Vibrations-Vorrichtung empfehlen. Dadurch werden die Maschinen- bzw. Turbinenbewegungen zuverlässig entkoppelt und sorgen für ein ermüdungsfreies Arbeiten.

    Beim Motorgehäuse sollten etliche Lüftungsschlitze vorhanden sein. Diese sorgen dafür, dass sich der Motor nicht überhitzt. Renommierte Hersteller haben in ihren Geräten einen Überhitzungsschutz eingebaut.

    Schließlich möchten wir noch darauf hinweisen, dass besonders gute Laubsauger die Leistung des Lüfterrades individuell verändern können. Wenn zum Beispiel einmal nicht die volle Saugleistung oder Ausblasleistung benötigt wird, kann diese abgemildert werden.

  3. Die Leistung

    Wir sind bereits mehrfach auf die Maschinenleistung eingegangen. Beachten Sie, dass Modelle mit einer höheren Leistung auch weniger Probleme mit feuchtem Laub haben. Nasse Blätter lassen sich dann wesentlich einfacher aufsaugen oder wegblasen.

    Benzin-Laubsauger werden mit durchschnittlich 700 Watt angeboten, bei Elektro-Laubsaugern finden Sie Modelle bis 3.000 Watt. Bedenken Sie, dass Sie bei nur gelegentlichen Einsätzen nicht unbedingt einen Laubsauger mit sehr hoher Motorleistung benötigen.

  4. Die Saugleistung und Ausblasgeschwindigkeit

    Wie Sie bereits in unserem Laubsauger Test 2017 erfahren haben, können Laubsauger Laub aufsaugen und wegblasen. Die Saugleistung wird in Kubikmeter pro Minute angegeben. Zum Aufsaugen empfehlen wir Geräte mit einer Saugleistung zwischen 10 und 15 m² pro Minute.

    Anders sieht dies bei der Ausblasgeschwindigkeit aus. Dieser Wert wird in Kilometer pro Stunde angegeben und besagt, wie schnell die Luft durch das Rohr eines Laubbläsers nach draußen befördert werden kann. In aller Regel sollte ein Laubsauger hier wenigstens 250 km/h erreichen. Viele Testkandidaten erreichen hier aber deutlich bessere Werte, wie zum Beispiel zwischen 300 und über 400 km/h.

    Wenn Sie sich für einen Laubsauger mit Geschwindigkeitsregelung entscheiden, können Sie diese herunterdrosseln. Dadurch wird der Laubsauger automatisch leiser.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Vielleicht haben Ihnen die vorgenannten Ausführungen unseres Ratgebers gefallen und Sie möchten sich nun für einen Laubsauger entscheiden. In diesem Fall ist es ratsam, sich noch über die wichtigsten Hersteller von Laubsaugern zu informieren. Auf diese Weise können Sie noch einfacher die Spreu vom Weizen trennen.

Weltweit führend im Werkzeugmaschinenbau ist die japanische Makita Corporation mit Stammsitz in Anjo / Aichi. Das 1915 gegründete Unternehmen stellt aber nicht nur Werkzeugmaschinen her, sondern ist auch für seine innovativen Gartengeräte weithin bekannt. Zum breiten Produktsortiment gehören beispielsweise auch die Makita Laubbläser.

Bekanntermaßen präsentieren sich die Makita-Produkte in einer typisch blauen Farbgebung. Interessant ist, dass neben leistungsstarken Benzin-Laubbläsern auch elektrisch- und akkubetriebene Modelle erhältlich sind. Insgesamt überzeugen diese Geräte mit einer hohen Verarbeitungsqualität und einer langen Lebensdauer.

Nicht umsonst werden Makita Laubbläser auch von vielen Portalen als Testsieger gekürt. Im direkten Vergleich mit anderen Herstellern erreichen die Laubbläser jedoch eher mittelmäßige Ergebnisse. Dennoch können wir das Label uneingeschränkt weiterempfehlen.

Eine Besonderheit stellen die akkubetriebenen Laubbläser dar. Diese werden im Lieferumfang nicht immer mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgeliefert. Viele akkubetriebene Werkzeugmaschinen von Makita benötigen ein und denselben Akku. So können diese untereinander ausgetauscht werden. Der Hersteller geht daher davon aus, dass Sie bereits ein Makita-Werkzeug mit Akku besitzen. Sollten Sie dennoch einen Akku benötigen, müssen Sie diesen separat erwerben.

Makita Laubbläser decken, je nach Betriebsart, das untere bis gehobene Preissegment ab.

Der deutsche Werkzeugmaschinenhersteller Einhell Germany AG mit Sitz in Landau an der Isar wurde im Jahr 1964 gegründet. Einhell produziert die verschiedensten Werkzeugmaschinen und Gartengeräte. Selbst im Freizeitbereich ist das Unternehmen mit innovativen Produkten vertreten. Zum Produktsortiment gehören Rasenmäher, Rasenkantenschneider, Heckenscheren und natürlich auch Laubsauger.

Einhell ist absolut kein Billiganbieter oder Noname-Produzent. Dennoch werden zwei verschiedene Produktlinien unterschieden. Auf der einen Seite stehen die Geräte in blauer Farbgebung, die wir häufig auch beim örtlichen Discounter finden, auf der andern Seite gibt es die rote Serie.

Mittlerweile kann anhand der Farbgebung bei Einhell nicht mehr unterschieden werden, welche Serie die günstigsten Laubsauger produziert. So sind zum Beispiel die Benzin-Laubsauger in der gehobenen Preisklasse in der blauen Serie zu finden.

Vorteilhaft ist, dass Einhell-Laubsauger immer mit reichlich Zubehör ausgeliefert werden. Dabei können Sie zum Beispiel auf akkubetriebene und elektrisch-betriebene Laubsauger zurückgreifen. Interessant sind die Laubsauger, bei denen das Saugrohr vorne mit zwei Führungsrollen ausgestattet ist. Dadurch müssen Sie den Laubsauger nicht die ganze Zeit über halten, sondern können das Saugrohr über den Boden fahren lassen.

Einhell selbst bietet eine sehr große Auswahl an Laubsaugern, die jeden Einsatzbereich abdecken. Wir können diese Geräte uneingeschränkt weiterempfehlen. Auch diese Geräte decken das untere bis gehobene Preissegment ab.

Hinter dem Label Fuxtec verbirgt sich die deutsche Fuxtec GmbH mit Stammsitz in Herrenberg. Das Unternehmen ist für seine professionellen Gartengeräte europaweit bekannt. Fuxtec stellt erstklassige Heckenscheren, Motorsensen, Schneefräsen, Erdbohrer, Kettensägen, Rasenmäher, Motorhacken und Laubbläser her.

Optisch präsentieren sich die Fuxtec Produkte in orange-schwarzer Farbgebung. Auffällig ist, dass die Fuxtec-Laubbläser in erster Linie im Profi-Segment zugeordnet sind. Hier finden Sie meistens benzinangetriebene Modelle sowie spezielle Akku-Laubsauger. Auf sämtliche Produkte gibt Fuxtec eine 10jährige Garantie.

Die in erster Linie für den Profi-Einsatz konzipierten Laubsauger sind im mittleren bis gehobenen Preissegment zu finden.

Die 1886 gegründete deutsche Robert Bosch GmbH mit Sitz in Gerlingen ist nicht nur einer der größten Automobilzulieferer, sondern weltweit führend in der Verpackungsindustrie. Dennoch wird Bosch hierzulande immer mit innovativem Elektrowerkzeug und Gartengeräten in Verbindung gesetzt.

Während bei den Werkzeugartikeln die grüne DIY Heimwerker-Serie und die blaue Profi-Serie unterschieden werden, gibt es im Bereich der Gartengeräte nur die grüne Serie. Hier können Sie verschiedene Rasenmäher, Heckenscheren und Rasentrimmer ebenso finden, wie zuverlässige Laubsauger.

Interessant ist, dass Bosch keine benzinangetriebenen Laubsauger im Programm hat. Stattdessen bietet das Unternehmen nur elektrisch- und akkubetriebene Laubsauger an. Qualität wird bei Bosch großgeschrieben. Die Laubsauger zeichnen sich durch eine erstklassige Verarbeitung aus und bieten ein hervorragendes Handling. Die ergonomischen Modelle sind genau auf die Bedürfnisse des heimischen Gartenbesitzers ausgerichtet.

Für diese Qualität müssen Sie jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Bosch Laubsauger finden Sie im mittleren bis höheren Preissegment.

1843 wurde die amerikanische Stanley Black & Decker Corporation mit Stammsitz in New Britain gegründet. Das Unternehmen gehört zu den international bekannten Herstellern von Elektrowerkzeugen. Aber auch Gartengeräte gehören zum Produktsortiment von Black + Decker. Sie finden hier besonders innovative Laubsauger.

Die Black + Decker Laubsauger präsentieren sich in der typischen roten Farbgebung. Das Unternehmen produziert in erster Linie Elektro- und Akku-Laubsauger. Insbesondere die leistungsstarken Elektro-Laubsauger erreichen eine Leistung bis 3.000 Watt. Besonders interessant bei diesen Elektro-Laubsaugern ist, dass es praktische Kit-Angebote gibt, die bereits ein Verlängerungskabel beinhalten.

Die meisten Geräte sind auch mit einer Häckselfunktion ausgestattet. Dabei setzt Black + Decker auf hochwertige Metall-Lüfterräder, die eine längere Lebensdauer erreichen. Die Akku-Laubbläser werden über entsprechende Lithium-Ionen-Akkus angetrieben. Hier finden Sie Angebote mit und ohne Akku und Ladegerät. Insgesamt liegen die Black + Decker Laubsauger im mittleren Preissegment und können durchaus zum Kauf empfohlen werden.

Hinter dem Label Gardena verbirgt sich die Gardena GmbH mit Stammsitz in Ulm. Seit dem Jahr 2006 gehört das Unternehmen zur schwedischen Husqvarna-Gruppe, die für ihre hochwertigen Gartengeräte bekannt ist.

Den Durchbruch erlangte Gardena mit dem 1968 entwickelten Wasserschlauch-Stecksystem, welches bis heute unangefochtener Marktführer ist. Später wurde noch das Gardena combisystem entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Wechselstiel-System, mit dem die verschiedensten Gartengeräte individuell ausgestattet werden können.

Zum Produktsortiment von Gardena gehören aber auch Gartengeräte, wie zum Beispiel Rasenmäher, Rasentrimmer, Heckenscheren und Laubsauger. Dabei werden von Gardena Benzin-, Elektro- und Akku-Laubsauger gleichermaßen angeboten.

Diese Geräte zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus. Hervorzuheben ist insbesondere die ergonomische Griffführung und das stylische Design. Gardena Laubsauger decken das mittlere bis gehobene Preissegment ab.

Hinter dem Label Atika verbirgt sich die deutsche Atika GmbH mit Sitz in Burgau. Das Unternehmen gehört zu den bedeutendsten Herstellern von Baumaschinen, Elektrowerkzeugen und Gartengeräten. Die Produkte sind vornehmlich für den professionellen Einsatz konzipiert, erfreuen sich aber auch bei Hobbyhandwerkern große Beliebtheit.

Atika Laubbläser werden in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Hierbei handelt es sich um Elektro-Laubsauger. Die Modelle in orangener Farbgebung zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus. Interessant ist lediglich, dass hier keine Benziner oder Akku-Geräte angeboten werden.

Ein besonderes Highlight bei den Laubsaugern ist der fahrbare Laubsauger. Das Gartengerät wird ähnlich wie ein Rasenmäher geschoben. Über die breite Ansaugöffnung können große Mengen an Laub effizient eingesaugt werden. Dementsprechend groß ist auch der Auffangsack ausgeführt. Erstaunlich sind auch die Preise für diese Geräte.

Atika Laubsauger werden im unteren bis mittleren Preissegment angeboten.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Laubsauger am besten?

Haben Sie sich vielleicht schon einmal Gedanken gemacht, wo Sie Ihren Laubsauger am besten kaufen können. Hierzu haben Sie mehrere Möglichkeiten. Selbstverständlich können Sie einen Laubsauger im örtlichen Bau- und Gartenfachmarkt kaufen. Selbst beim Discounter um die Ecke werden in regelmäßigen Abständen solche Geräte angeboten. Natürlich gibt es auch Gartenfachgeschäfte, die sich ausschließlich auf hochwertige Gartengeräte spezialisiert haben.

01-Benzin-3-in1-Laubblaeser-Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Internet, welches Ihnen ebenfalls eine große Auswahl an Laubsaugern bietet. Nachfolgend sollen die jeweiligen Einkaufsmöglichkeiten etwas näher unter die Lupe genommen werden. Wir sind gespannt, wo Sie am besten einkaufen können.

Der Einkauf im örtlichen Gartenfachmarkt


Wenn es um Gartengeräte geht, zieht es die meisten Kunden zu den örtlichen Gartenfachmärkten. Diese bieten einen großen Parkplatz und sollen gleichzeitig für ein tolles Einkaufserlebnis sorgen. Leider liegen die meisten Gartenfachmärkte auf der grünen Wiese außerhalb der Stadt. Sie müssen daher umständliche Anfahrtswege zum Markt in Kauf nehmen.

Problematisch ist es immer an den Wochenenden. Ausgerechnet zu dieser Zeit entschließen sich wohl die meisten, einen Bau- oder Gartenmarkt zu besuchen. Jeder möchte am Wochenende noch schnell das eine oder andere Bau- bzw. Renovierungsprojekt abschließen. Die Folge sind überfüllte Märkte, volle Parkplätze und gereizte Besucher.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Sie vor Ort nur eine geringe Auswahl an Laubsaugern vorfinden.
 

Wenn schon die Kunden genervt sind, so geht es wohl den Verkäufern nicht besser. Rückfragen führen nur selten zum Erfolg. Einige Verkäufer werden nicht die gewünschte Zeit aufbringen, um Ihnen die Vor- und Nachteile bestimmter Laubsauger zu erklären.

Vorsichtig sollten Sie auch vor angeblichen Schnäppchen sein. Viele Geschäfte verkaufen hier lediglich ihre Ladenhüter oder sogar Auslaufmodelle. Zudem werden die Verkäufer von ihren Vorgesetzten dazu angehalten, zuerst die Lagerware zu verkaufen. Dadurch soll Platz für Neuware geschaffen werden.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass Sie sich einen solchen Laubsauger auswählen. Leider werden die meisten Käufer daheim enttäuscht. Die Geräte können die gewünschten Versprechen nicht erfüllen oder es fehlen wichtige Funktionen. Ärgerlich ist es, wenn Sie den Preis im Internet verglichen und dabei festgestellt haben, dass Sie viel zu teuer eingekauft haben.

Schwierig wird es in diesem Fall, einen Laubsauger wieder an den Händler zurückzugeben und den Kaufpreis erstattet zu bekommen. Mittlerweile gehen zwar viele Märkte aus Kulanzgründen hierauf ein, jedoch sind diese dazu nicht verpflichtet. Nachfolgend haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile aufgelistet.

Vorteile beim Kauf eines Laubsaugers im Gartenfachmarkt04-Black-Decker-3-in-1-betrieb

  • Sie können den Laubsauger direkt in Augenschein nehmen
  • Ausstellungsstücke können Sie mit etwas Glück günstiger bekommen
  • teilweise können Sie sich an einen hilfsbereiten Verkäufer wenden
  • den Laubsauger können Sie sofort mit nach Hause nehmen

Nachteile beim Kauf eines Laubsaugers im Gartenfachmarkt

  • umständliche Anfahrt
  • an Wochenenden überfüllt
  • genervte oder unfreundliche Bedienung
  • geringe Auswahl
  • Ladenhüter oder Auslaufmodelle
  • nicht immer günstige Preise
  • problematisch bei der Rückgabe bei Nichtgefallen

Der Einkauf über das Internet

Vermeiden Sie lange Anfahrtswege und überfüllte Geschäfte. Verabschieden Sie sich von Ladenöffnungszeiten. Einen Laubsauger können Sie ganz bequem über das Internet bestellen. Dabei müssen Sie noch nicht einmal das Haus verlassen. Eine Online-Bestellung gelingt ganz einfach vom heimischen Sofa aus.

Kümmern Sie sich nicht um lausiges Wetter. Im Internet können Sie zu jeder Zeit bestellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie an einem Sonn- oder Feiertag Ihre Bestellung für einen Laubsauger aufgeben. Genießen Sie die größtmögliche Flexibilität.

Im Internet finden Sie die meisten Laubsauger und die besten Preise.

Mit nur wenigen Mausklicks legen Sie Ihren gewünschten Laubsauger in den Warenkorb. Das Bestell- und Bezahlverfahren ist überaus sicher und schnell. Wichtig ist nur, dass Sie von renommierten Anbietern bestellen. Diese können Ihnen während des gesamten Einkaufs die größtmögliche Sicherheit zukommen lassen.

Vorteilhaft ist, dass Sie mittlerweile nicht mehr lange auf Ihre Bestellung warten müssen. Größtenteils erhalten Sie Ihren Laubsauger innerhalb von 24 Stunden zugesandt. Je nach Anbieter werden hierfür noch nicht einmal Versandgebühren fällig. Einige Anbieter haben entsprechende Programme ins Leben gerufen, mit denen Sie bei häufigem Bestellen keine Versandkosten mehr bezahlen müssen.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wo noch ein Haken zu finden ist. Wie sieht es denn aus, wenn der Laubsauger nicht gefällt? Glücklicherweise greift für Internet-Käufe das Widerrufsrecht. Sie haben 14 Tage Zeit, den Laubsauger auf Herz und Nieren zu testen. Sollte das Gerät Ihren Erwartungen nicht entsprechen, können Sie es einfach wieder an den Händler zurücksenden.

05-Ryobi-3000-W-hbSie erhalten nach der Rücksendung nicht nur Ihren Kaufpreis erstattet, sondern auch mögliche Versandkosten. Einfacher geht es nicht. Aus diesem Grund möchten auch wir unter Abwägung aller Vor- und Nachteile den Online-Einkauf befürworten.

Vorteile beim Kauf eines Laubsaugers über das Internet

  • keine Anfahrtswege
  • Sie können rund um die Uhr bestellen
  • Einkaufen auch an Sonn- und Feiertagen
  • riesige Auswahl
  • günstige Preise
  • einfaches Bestellverfahren
  • kurzfristige Lieferung
  • größtenteils ohne Versandkosten
  • Widerrufsrecht

Nachteile beim Kauf eines Laubsaugers über das Internet

  • in seltenen Fällen längere Lieferzeit
  • kein persönlicher Verkäufer
  • Sie können Ihren Laubsauger nicht sofort mitnehmen

Wissenswertes & Ratgeber

Bisher haben wir Ihnen schon einige wichtige Informationen zum Thema Laubsauger liefern können. Damit Sie sich auch noch eingehender mit dieser Materie beschäftigen können, sollen Ihnen die nachfolgenden Informationen behilflich sein. Vielleicht haben Sie dadurch die Möglichkeit, sich noch einfacher einen passenden Laubsauger zuzulegen.

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Die Geschichte der Laubsauger

Herbstlaub ist schon immer das Problem von Kleingärtnern gewesen. Aber auch städtische Betriebe mussten früher mühsam mit Rechen und Besen das Laub von den Gehwegen und Freiflächen beseitigen. Problematisch war immer, dass durch Wind die zusammengefegten Blätter schnell wieder auseinandergeweht wurden. Die Arbeit wurde dadurch erschwert und unnötig verzögert.

Im gewerblichen oder städtischen Bereich wurden zum Reinigen der Straßen riesige Kehrmaschinen eingesetzt. Die ersten Modelle beförderten Blätter und Abfälle über Bürsten in den großen Abfallbehälter eines Kehrfahrzeuges. Jedoch war bereits in den 70er Jahren auch die Saugtechnik bekannt.

08-FLORABEST-3-in-1-Laubsauger-hbAuf den Straßen wurden diesbezüglich Kehrmaschinen eingesetzt, die mit einem Sauggebläse ausgestattet waren. Bis heute wird diese Technik im Straßenverkehr angewandt. Zudem wurden auch Kehrfahrzeuge entwickelt, die am Heck über einen separaten Saugschlauch verfügten. Damit konnten die Stadtwerker stark verschmutzte Bereiche außerhalb des Aktionsradius des Kehrfahrzeuges zuverlässig reinigen. Insbesondere für das Laub, welches die Anwohner von den Gehwegen in den Straßenrinnstein gefegt haben, konnten diese Fahrzeuge überzeugen.

Im gewerblichen Bereich wurden später kompaktere Kehrmaschinen entwickelt, die für Gehwege ausgelegt waren. Heute sind diese Kehrmaschinen für Gehwege batteriebetrieben unterwegs und zeichnen sich damit als besonders umweltfreundlich aus.

Die Vorläufer der Laubsauger waren die Laubbläser, die insbesondere in den 80er Jahren hierzulande anzutreffen waren. Die ersten Modelle wurden aber bereits in den 70er Jahren in den USA vorgestellt. Dabei handelte es sich zunächst noch um reine Benzin-Laubbläser. Schon seinerzeit waren die Geräte überaus laut und erreichten eine Lautstärke von weit mehr als 110 db(A). Einige Jahre später wurde diesen Geräten auch eine Saugfunktion spendiert.

Da das Interesse an diesen Laubsaugern zunahm und jeder Gartenbesitzer sich damit schmücken wollte, kamen in den 90er Jahren schließlich die Elektro-Laubsauger hinzu.

Der Funktionsumfang und die Aufbauweise haben sich bis heute nicht groß verändert. Nach wie vor bestehend die Geräte aus einem langen Saugrohr, einem Motorgehäuse mit Lüfter und einem Auffangsack.

Erst in den letzten Jahren haben die Hersteller von Laubsaugern auch akkubetriebene Geräte in ihr Produktsortiment aufgenommen. Anfangs scheiterten diese Geräte noch an der mangelhaften Akku-Technologie. Erst durch die leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkus konnten längere Betriebszeiten erreicht werden.

Heute finden Sie Benzin-, Elektro- und Akku-Laubsauger in vielen verschiedenen Ausstattungen, die eine Laubbeseitigung besonders einfach machen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Laubsauger

Wenn Sie sich für einen neuen Laubsauger entscheiden und vielleicht sogar den Laubsauger Testsieger in die engere Wahl ziehen, dann sollten Sie zuvor noch die nachfolgenden Daten und Fakten berücksichtigen.

 

 

Statista-Umfrage zu den unbeliebtesten Geräuschen

Wie wir bereits angedeutet haben, sind Laubsauger bzw. Laubbläser nicht gerade leise. Das bekannte Statistikportal Statista hat nach einer Umfrage die unbeliebtesten Geräusche zusammengestellt. Dabei stehen auf Platz 1 mit 54,1 % schrille Frauenstimmen. Mit 30,2 % liegt der Laubbläser im Mittelfeld. Der Staubsauger und auch der Rasenmäher werden interessanterweise weniger störend empfunden.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit einem Laubsauger

Laubsauger sind normalerweise nicht allzu gefährliche Gartengeräte, wie zum Beispiel eine Heckenschere oder eine Kettensäge. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, sollten Sie dennoch auf die nachfolgenden Hinweise achten.

  1. Die Reinigung des Laubsaugers

    Bevor Sie Ihren Laubsauger reinigen, müssen Sie unbedingt die Stromzufuhr trennen oder den Akku aus dem Gerät nehmen. Somit wird verhindert, dass Sie versehentlich das Gerät bei der Reinigung einschalten. Bei einem Benzin-Laubsauger können Sie diesen nicht so einfach einschalten, da Sie hierzu bewusst die Seilzug-Startvorrichtung kräftig ziehen müssten.

  2. Einen ausreichenden Abstand einhalten

    Unabhängig davon, ob Sie die Saug- oder Blasfunktion wählen, müssen Sie immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen, Tieren und anderen Gegenständen einhalten. Auch parkende Fahrzeuge können schnell durch Unachtsamkeit beschädigt werden.

  3. Vorsicht bei kleinen Steinen

    Sehr schnell können Sie mit einem Laubsauger oder Laubbläser auch Kies, Spitt und Schotter aufsaugen oder fortblasen. Durch den Luftstrom fliegen die kleinen Steine wie Geschosse durch die Luft und können zu Verletzungen und Beschädigungen führen. Andererseits können aufgesaugte Steine das Häckselwerk eines Laubsaugers beschädigen.

  4. Tragen Sie eine Schutzausrüstung

    Sie müssen beim Betrieb eines Laubsaugers zwar keine Sicherheitsschuhe oder eine lange Hose bzw. Schutzjacke tragen, jedoch sind ein Gehörschutz und eine Schutzbrille ratsam. Laubsauger oder Laubbläser erzeugen ein sehr hohes Betriebsgeräusch, welches auf längere Zeit zu Gehörschäden führen kann. Daher sollten Sie unbedingt einen guten Gehörschutz tragen.

    Eine Schutzbrille ist immer dann wichtig, wenn kleine Pflanzenreste oder gar Steine hochgewirbelt werden. Sehr schnell können Sie diese Teilchen in die Augen bekommen.

Was sagt das Bundes-Immissionsschutzgesetz zum Betrieb eines Laubbläsers?

Wenn Sie bereits einmal einen Laubsauger benutzt haben oder an einem Gerät im laufenden Betrieb vorbeigegangen sind, dann wissen Sie auch, wie laut diese Geräte wirklich sind. Eine Unterhaltung ist in diesem Fall nicht mehr möglich. Tatsächlich erreichen viele Geräte eine Lautstärke von mehr als 110 dB(A).

Selbst die leisesten Geräte erzeugen immer noch einen störenden und lauten Geräuschpegel. Schnell kann ein Laubsauger den Frieden der Nachbarschaft stören. So stellt sich unweigerlich die Frage, wenn ein solcher Laubsauger eingesetzt werden kann.

Rechtsgrundlagen sind das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die Verordnung zur Einführung der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung.

Grundsätzlich dürfen Laubsauger und Laubbläser nicht an Sonn- und Feiertagen betrieben werden. Hier spielt es auch keine Rolle, um welches Gerät es sich handelt und ob diese als ausgesprochen leise anzusehen ist. Selbst Akku-Laubsauger sind hiervon betroffen.

An den Werktagen dürfen Sie Ihren Laubsauger oder Laubbläser nur zwischen 9.00 und 13.00 Uhr und am Nachmittag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr benutzen.

Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass Sie rund fünf Stunden Zeit am Tag haben, um mit einem Laubsauger Ihre Gartenarbeit zu erledigen. Dies reicht vollkommen aus, um den eigentlichen Garten, die Zufahrtswege und den Gehweg zu säubern.

09-Einhell-Elektro-Laubsauger-Ursache für diese strengen Richtlinien ist der Schutz der Nachbarschaft durch überlaute Gartengeräte. Nachbarn sollen vor dem Lärm geschützt werden. Diese Regelungen betreffen jedoch nicht nur alleine die Laubsauger, sondern auch die Betreiber von Rasenmähern, Kettensägen und anderen lauten Gartengeräten.

In andern Ländern wurden ähnliche Regelungen aufgestellt. Interessant ist, dass in einigen Ortschaften in den Vereinigten Staaten seit den 70er Jahren sogar der Betrieb von Laubsaugern komplett verboten ist.

Mittlerweile sind auch die Hersteller von Gartengeräten durch die Europäische Union angehalten, die Lautstärke der Geräte zu beschränken. Im ersten Schritt sind die Hersteller dazu angehalten, auf den Verkaufsverpackungen die Lautstärke in dB(A) anzugeben. Weitere Verschärfungen sollen zukünftig noch folgen.

Laub entfernen in 5 Schritten

In unserem Ratgeber über Laubsauger möchten wir Ihnen nun kurz erläutern, wie Sie in wenigen Schritten zuverlässig das Laub von Rasenflächen oder Gehwegen entfernen können. In diesem Beispiel gehen wir von einem Elektro-Laubsauger aus.

  1. Schritt 1
    Verbinden Sie Ihren Elektro-Laubsauger mit der Stromverlängerung. Achten Sie dabei auf einen ausreichend großen Aktionsradius.
  2. Schritt 2
    Stellen Sie den Drehregler zunächst auf die Blasfunktion und schalten danach den Laubsauger ein.
  3. Schritt 3
    In schwenkender Bewegung führen Sie das Blasrohr über das verstreut liegende Laub. Dieses sollten Sie zu einem Haufen zusammentragen.
  4. Schritt 4
    Stellen Sie nun den Drehregler auf die Saugfunktion und saugen das zusammengetragene Laub auf.
  5. Schritt 5
    Schalten Sie nach dem Arbeitsgang den Laubsauger aus und entfernen den Laubfangsack vom Gerät. Diesen können Sie nun über dem Komposter entleeren.

Laubsauger vs. Laubbläser

Viele stellen sich wahrscheinlich die Frage, was der Unterschied zwischen einem Laubsauger und einem Laubbläser ist. Normalerweise werden heute vornehmlich Kombigeräte angeboten, die beide Funktionen vereinen.

05-Ryobi-3000-W-hbAuf die Vorteile eines Laubsaugers sind wir bereits eingegangen. Damit können wir relativ einfach Blätter und andere Pflanzenreste aufsaugen, nötigenfalls zerkleinern und in einem Laubfangsack sammeln. Leider werden beim Aufsaugen aber auch viele Nützlinge vernichtet, wie die bekannten Umweltverbände bzw. der Naturschutzbund Deutschland mitteilte.

Laubsauger erreichen häufig eine Sogwirkung zwischen 150 und 160 Stundenkilometern. Die sich auf dem Herbstlaub niedergelassenen Kleinstlebewesen, die eigentlich für eine natürliche Verrottung des Laubs zuständig sind, werden aufgesogen und spätestens im Häckselrad getötet. Spinnen, Käfer, Larven und kleine Frösche haben gegen einen Laubsauger keine Chance.

Insoweit sollten die Geräte nur mit Bedacht eingesetzt werden. Das Herbstlaub muss auch nicht aus jedem Winkel des Gartens entfernt werden, zumal einige Tiere darin noch einen wichtigen Winterunterschlupf finden. Für die Beseitigung des Laubes auf Gehwegen und Freiflächen spricht dagegen nichts.

Wie sieht es nun mit dem Laubbläser aus? Reine Laubbläser ohne Saugfunktion sind mittlerweile selten geworden. Jedoch ist ihr Einsatz gerade auf Wegen und Plätzen nicht ungefährlich. Mit dem starken Luftstrom, den diese Geräte erzeugen, wird der auf der Straße liegende Feinstaub emporgewirbelt. Hierunter befinden sich nicht nur Rußrückstände der Dieselmotoren, sondern auch der Abrieb der Fahrzeugbremsen. Diese Substanzen sind krebserregend.

Nach Möglichkeit sollte daher ein Laubbläser vornehmlich auf Rasenflächen zum Zusammentragen von Laub eingesetzt werden und nicht auf asphaltierten Gehwegen und Flächen.

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FAQ

Auch wenn wir Ihnen schon viele Fragen über Laubsauger und Laubbläser beantwortet haben, gibt es immer noch interessante Themen, die noch nicht behandelt worden sind. Aus diesem Grund haben wir für Sie noch einmal die wichtigsten FAQs zusammengestellt.

  1. ❓ Wofür können Sie einen Laubbläser noch sinnvoll einsetzen?

    Viele denken nun wahrscheinlich, dass mit einem Laubbläser in erster Linie nur Laub zusammengetragen werden kann. Weit gefehlt. Diese Laubbläser sind wesentlich flexibler einsetzbar, als viele denken. Im Winter können Sie damit zum Beispiel den losen und lockeren Schnee besonders einfach wegblasen. Damit ersparen Sie sich viel Zeit und müssen nicht extra mit einem Besen den Gehweg freifegen.

    In großen Werkstätten können Sie mit einem Laubbläser auf einfache Weise Fertigungsabfälle zusammenkehren und bequem an einer Stelle aufnehmen und entsorgen. In Schreinereien können mit einem Laubsauger auch Holzspäne aufgesaugt werden. Für diese Arbeiten werden jedoch vornehmlich Aschesauger oder Industriesauger eingesetzt.

  2. ❓ Was spricht für den Einsatz eines Laubsaugers / Laubbläsers auf Rasenflächen?

    Obwohl auch die ökologischen Bedingungen der Kleinstlebewesen berücksichtigt werden sollten, die sich unterhalb einer Laubschicht ansammelt, führt altes Laub unweigerlich auch dazu, das Ihr Rasen erstickt. Wenn Sie den ganzen Herbst und Winter über altes Laub auf dem Rasen liegenlassen, kann dieser nicht mehr richtig atmen. Teilweise verfaulen die Rasenhalme. Mit einem Laubsauger oder Laubbläser schaffen Sie hier Abhilfe.

  3. ❓ Wie wird ein Benzin-Laubsauger gestartet?

    Zunächst müssen Sie den Benzin-Laubsauger einschalten und den Choke-Hebel öffnen. Danach wird eine kleine Kraftstoffpumpe drei bis viermal betätigt. So wird das Treibstoffgemisch zuverlässig angesaugt.

    Ziehen Sie die Seilzug-Startvorrichtung solange, bis der Benzinmotor anspringt. Damit der Motor vollständig rund läuft, sollten Sie den Choke erst nach ungefähr 20 Sekunden einschieben. Geben Sie zwischendurch ruhig etwas Gas, damit der Motor schneller seine Betriebstemperatur erreicht.

  4. ❓ Warum geht der Benzin-Laubsauger immer wieder aus?

    Soll ein Benzin-Laubsauger nach längerer Ruhepause in Betrieb genommen werden, kann dieser nicht immer sofort einwandfrei anspringen. Zunächst müssen Sie die Betriebsstoffe überprüfen und ggf. nachfüllen. Ziehen Sie auf jeden Fall beim Starten den Choke. Sollte der Motor trotzdem nicht anspringen, kann der Fehler bei den Vergaserschrauben liegen.

    Bei den meisten Benzin-Laubsaugern sind drei Schrauben für den Leerlauf, für Volllast und niedrige Umdrehungen vorgesehen. Damit der Motor auch im unteren Drehzahlbereich schneller anspringt, müssen Sie die Stellschraube bis zu einer dreiviertel Umdrehung aufdrehen. So bekommt der Motor mehr Sprit und sollte danach nicht so schnell wieder ausgehen.

  5. ❓ Welches Benzin benötigen Laubsauger?

    Wenn Sie sich einen Benzin-Laubsauger zulegen, sollten Sie zunächst in der Bedienungsanleitung nachsehen, welche Betriebsstoffe Sie verwenden müssen. Hier finden Sie auch die genaue Typenbezeichnung. Ansonsten gibt es als Alternative noch die beiden Gemischvarianten im Verhältnis 1:50 und 1:25. Das Benzin-Gemisch 1:50 gibt es zum Beispiel in Flaschen vom bekannten Kettensägenhersteller Stihl. Das Gemisch 1:25 finden Sie an jeder Tankstelle.

  6. ❓ Was dürfen Laubsauger kosten?

    Auf dem Markt werden die verschiedensten Laubsauger angeboten. Hier präsentiert sich jedes Modell in seinen eigenen Farben und möchte mit seinen Funktionen überzeugen. Viele Geräte sind in den Funktionen nahezu gleich, liegen preislich aber weit auseinander.

    Wenn Sie sich für einen Benzin-Laubsauger interessieren, dann müssen Sie schon in der Preisklasse über 100 Euro nachsehen. Gute Geräte kosten hier aber mindestens 200 Euro. Die Akku-Laubsauger fangen mit Akku auch erst über 100 Euro an. Teilweise können diese aber auch weit über 300 bis 400 Euro kosten.

    Schnäppchen können Sie jedoch bei den Elektro-Laubsaugern machen. Ab zirka 35 Euro erhalten Sie hier schon solide Einsteigergeräte. Gute Elektro-Laubsauger kosten aber nie viel mehr als 100 Euro. Interessant ist die Preisspanne zwischen 50 und 80 Euro. Hier finden Sie relativ gut bewertete Laubsauger.

Nützliches Zubehör

Wenn Sie sich für einen neuen Laubsauger entschieden haben, sollten Sie auch überlegen, ob es hierfür noch das eine oder andere Zubehör gibt. Normalerweise werden moderne Laubsauger oder Laubbläser vollständig und sofort einsatzfähig angeboten. Dennoch gibt es kleine Hilfsmittel, die die Arbeit erleichtern oder sicherer machen können.

  1. Ein optionaler Tragegurt

    Sollten am Laubsauger kleine Ösen vorhanden sein, sind diese für einen Tragegurt vorgesehen. Einige Modelle werden bereits mit einer solchen Tragehilfe ausgeliefert. Natürlich können Sie hier auch jeden anderen Trageriemen montieren. Dadurch erfolgen eine bessere Gewichtsverlagerung und eine leichtere Handhabung des Laubsaugers.

  2. Ein Gehörschutz

    Auf die Vorteile eines Gehörschutzes sind wir bereits eingegangen. Dieser wird meistens nicht im Lieferumfang angeboten und muss separat erworben werden. Meistens handelt es sich hierbei um geschlossene Kopfhörer, die als Gehörschutz fungieren. Zumindest wird das laute Betriebsgeräusch eines Laubsaugers wirksam abgemildert.

  3. Eine Schutzbrille

    Wie bei vielen anderen Gartengeräten und Elektrowerkzeugen auch, spielt eine Schutzbrille eine wichtige Rolle. Nur damit können Sie Ihre Augen vor emporgeschleuderten Pflanzenresten schützen. Hierbei haben Sie die Wahl zwischen kompakten Schutzbrillen, die nur die Augen schützen und ganzen Helmen mit heruntergezogenem Visier. Letztere werden übrigens auch bei der Arbeit mit Kettensägen verwendet.

 


 

Alternativen zur Laubsauger

Die Vorteile eines zuverlässigen Laubsaugers haben wir Ihnen ja bereits eingehend vorgestellt. Gibt es denn auch Alternativen zu diesem Gartengerät?

  1. Der Rechen mit Drahtkorb

    Natürlich können Sie auch in altbewährter Weise Ihr Herbstlaub mit einem Rechen zusammenkehren und danach in einen Drahtkorb oder anderen Behälter füllen. Bei kleinen Gärten macht dies vielleicht noch Sinn. Ebenso müssen Sie nicht unbedingt einen Laubsauger verwenden, wenn Sie nur mit sehr wenig Laub kämpfen müssen.

    Die Arbeit ist jedoch immer etwas mühselig, zumal stärkere Winde das zusammengekehrte Laub wieder auseinanderblasen kann. Am besten ist es, wenn Sie das Laub in einen von oben zu verschließenden Behälter einfüllen. Dann kann von dort nichts mehr wegwehen.

  2. Der gute alte Rasenmäher

    Eine gute Alternative gegenüber einem Laubsauger stellt der Rasenmäher mit Grasfangkorb dar. Fahren Sie daher mit höchster Schnittstufe im Herbst über das Laub. Sie werden sehen, dass der Rasen dabei nicht gemäht und beschädigt wird. Lediglich die Blätter werden durch das Messer zerkleinert und wandern danach in den Grasfangkorb.

    Diese Maßnahme ist recht effizient. Leider haben die meisten Gartenbesitzer im Herbst ihren Rasenmäher schon eingemottet oder für den nächsten Frühjahrseinsatz konserviert. Aber vielleicht sollten Sie sich diese Alternative einmal überlegen. Lediglich an schwer zugänglichen Stellen kommen Sie mit der Mähbreite eines Rasenmähers nicht so gut hin, wie ein Laubsauger.

Weiterführende Links und Quellen

Die nachfolgenden Quellen und Links beschäftigen sich mit dem Thema Laubsauger. Hier erfahren Sie noch weitere Hintergrundinformationen, die das komplette Spektrum abdecken. Gleichfalls sollen diese Links Ihnen bei der Auswahl nach dem richtigen Laubsauger behilflich sein.

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