Messerblock Test 2018 – die besten Messerblöcke im Vergleich

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Zwilling Pro Messerblock BambusZwilling Pro Messerblock Bambus

334,94 Euro
Listenpreis: EUR 334,94
Kundenbewertung: 0 von 5

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Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Zwilling Pro Messerblock Bambus
Vorteile
  • Höchste Schneidleistung dank polierter Wate
  • Klassisches Drei-Nieten-Design
  • Praktisch für Brotzeiten und kalte Mahlzeiten

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Hersteller: Zwilling

    • Gewicht: 4,8 Kg

    • Abmessungen: 27,5 x12,5 x 38 cm




    • Klingenmaterial: Stahl

    • Farbe: Holz / Stahl

    • Stückzahl: 5



2 Zwilling Professional S MesserblockZwilling Professional S Messerblock

298,61 Euro
Listenpreis: EUR 399,00
Kundenbewertung: 3.7 von 5

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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Zwilling Professional S Messerblock
Vorteile
  • Friodur Klinge
  • Rostfreier Spezialstahl
  • Fugenloser Übergang von Kropf zu Griff

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Zwilling

    • Gewicht: 2,66 Kg

    • Abmessungen: 36,5 x 16,5 x 15,5 cm




    • Zertifizierung: certified frustration-free

    • Stückzahl: 8

    • Griffmaterial: Kunststoff, Drei-Nieten-Design



3 Zwilling Twin Four Star II MesserblockZwilling Twin Four Star II Messerblock

200,00 Euro
Listenpreis: EUR 329,00
Kundenbewertung: 4.6 von 5

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Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
Zwilling Twin Four Star II Messerblock
Vorteile
  • Friodur Klinge
  • Rostfreier Spezialstahl
  • Fugenloser Übergang von Kropf zu Griff

Nachteile
  • Qualitätsmangel

  1. Technische Details



    • Hersteller: Zwilling

    • Gewicht: 2,1 Kg

    • Abmessungen: 25 x 16 x 32 cm




    • Anzahl von Stücken: 7

    • Material: Stahl

    • Farbe: Natur, Schwarz, Silber



4 WMF MesserblockWMF Messerblock

144,96 Euro
Listenpreis: EUR 249,00
Kundenbewertung: 4.7 von 5

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Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
WMF Messerblock
Vorteile
  • Messer geschmiedet Performance Cut
  • Geschmiedete Klinge aus rostfreiem und säurebeständigem Spezialklingenstahl
  • Ergonomisch geformter Griff

Nachteile
  • Beim Kochmesser hat ca. ein Milimeter der Spitze gefehlt

  1. Technische Details



    • Hersteller: WMF

    • Gewicht: 2,59 Kg

    • Abmessungen: 38 x 29 x 14,5 cm





    • Anzahl von Stücken: 8

    • Material: Kunststoff

    • Farbe: Mehrfarbig



5 WMF Messerblock  Grand ClassWMF Messerblock Grand Class


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Top10 Bewertung
87%
" gut"
WMF Messerblock Grand Class
Vorteile
  • Geschmiedete Klinge aus rostfreiem Spezialklingenstahl
  • Ergonomisch geformter Griff
  • Schneidet völlig gerade

Nachteile
  • Ohne Gewalteinwirkung durch Haarrissbildung an der Klinge
  1. Technische Details



    • Hersteller: WMF

    • Gewicht: 3,5 Kg

    • Abmessungen: 13 x 18,9 x 8,3 cm




    • Stückzahl: 6

    • Material: Geschmiedete Klinge aus Spezialklingenstahl

    • Material: Bambus



6 Wüsthof  Messerblock Grand PrixWüsthof Messerblock Grand Prix

167,48 Euro
Listenpreis: EUR 174,95
Kundenbewertung: 3.8 von 5

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Top10 Bewertung
84%
" gut"
Wüsthof Messerblock Grand Prix
Vorteile
  • Funktionell und modern gestaltete Messerserie
  • Aus einem Stück Edelstahl
  • Absolute Schärfe

Nachteile
  • Das Brotmesser ist spitze
  1. Technische Details



    • Hersteller: Wüsthof

    • Gewicht: 3,2 Kg

    • Abmessungen: 41,9 x 11,9 x 25,9 cm




    • Material: Buche; Plastik; Edelstahl

    • Farbe: Natur

    • Anzahl von Stücken: 7



7 Zwilling Twin Gourmet MesserblockZwilling Twin Gourmet Messerblock

99,95 Euro
Listenpreis: EUR 99,95
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
80%
" gut"
Zwilling Twin Gourmet Messerblock
Vorteile
  • Friodur eisgehärtete Klinge
  • lassisches Drei-Nieten-Design
  • Fugenloser Übergang zwischen Griff und Klinge

Nachteile
  • Kein Spur von Ausbalancierung

  1. Technische Details



    • Hersteller: Zwilling

    • Gewicht: 2,83 Kg

    • Abmessungen: 36,5 x 16,5 x 15,5 cm




    • Farbe: Natur, Schwarz, Silber

    • Material: Stahl

    • Anzahl von Stücken: 9




8 emojoy Messerblockemojoy Messerblock

59,98 Euro
Listenpreis: EUR 149,98
Kundenbewertung: 4.5 von 5

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Top10 Bewertung
75%
" gut"
emojoy Messerblock
Vorteile
  • Doppelwellenschliff Klingenstahl
  • Ikonisches und bequemes Design
  • Gewicht für ermüdungsfreies Arbeit

Nachteile
  • Halterung aus Holz
  • Die Messer sind nicht spülmaschinengeeignet
  1. Technische Details



    • Hersteller: emojoy

    • Gewicht: 3,86 Kg

    • Abmessungen: 37,2 x 25,4 x 13,4 cm




    • Farbe: Braun

    • Material: Edelstahl

    • Anzahl der Produkte im Set 15



9 Deik MesserblockDeik Messerblock

49,98 Euro
Listenpreis: EUR 129,98
Kundenbewertung: 4.6 von 5

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Top10 Bewertung
73%
" gut"
Deik Messerblock
Vorteile
  • Die Klingen bestehen aus rostfreiem Stahl
  • Der Holzblock wird aus umweltfreundlichen Naturholz hergestellt
  • Aus Pinienholz

Nachteile
  • Der Messerstahl wird schnell stumpf
  • Mangelnde Standfestigkeit
  1. Technische Details



    • Hersteller: Deik

    • Gewicht: 2,9 Kg

    • Klingen: Aus rostfreiem Stahl




    • Farbe: Holz

    • Material: Edelstahl

    • Anzahl von Stücken: 6




10 WMF Classic line MesserblockWMF Classic line Messerblock

58,47 Euro
Listenpreis: EUR 99,00
Kundenbewertung: 3.9 von 5

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Top10 Bewertung
70%
"gut"
WMF Classic line Messerblock
Vorteile
  • Klinge aus rostfreiem und säurebeständigem Spezialklingenstahl
  • Sichere und übersichtliche Aufbewahrung
  • Klassisches und zeitloses Design

Nachteile
  • Die Klingen sind dünn
  • Am Griff kein durchgängiges Stahl
  1. Technische Details



    • Hersteller: WMF

    • Gewicht: 2 Kg

    • Abmessungen: 36 x 20,5 x 9 cm




    • Farbe: Natur, Schwarz, Silber

    • Material: Kunststoff

    • Anzahl von Stücken: 6



Was ist ein Messerblock?

Bei einem Messerblock ist der Name Programm: Es handelt sich um ein Aufbewahrungssystem für alle in der Küche gebräuchlichen Messer. Dennoch ist der Name „Block“ insofern irreführend, dass er in ganz unterschiedlichen Größen, Formen, Farben und aus einer Vielzahl verschiedener Materialien gefertigt sein kann. Die Gemeinsamkeit aller Produkte dieser Kategorie ist aber, dass Messer hier ordentlich, aber zugleich schonend untergebracht werden können. Im Handel findet man Messerblocks sowohl bestückt als auch unbestückt. Man kann also entweder bereits vorhandene Messer hier unterbringen, sich die Messerauswahl selber durch einen separaten Kauf zusammenstellen oder sich für einen Messerblock entscheiden, der bereits mit einem Messersortiment ausgeliefert wird.

Wie funktioniert ein Messerblock?

Arten von Messerblocks im TestAn dieser Stelle lässt sich eine Eigenschaft benennen, die alle Messerblocks erfüllen müssen: Messer sollen schonend und gut sortiert untergebracht werden können. Schonend heißt in diesem Fall, dass die Messer durch die Aufbewahrung im Messerblock nicht stumpf oder sonstwie in Mitleidenschaft gezogen werden dürfen. Auch gilt es zu vermeiden, dass die Klingen der unterschiedlichen Messer aneinanderreiben und sich dabei gegenseitig beschädigen können. Ein klarer Vorteil ist auch: Da die Messer nicht in der für Kinder zugänglichen Schublade aufbewahrt werden, wird in dieser Hinsicht für eine gewisse Sicherheit gesorgt. Denn der Messerblock wird in aller Regel im hinteren Bereich der Arbeitsplatte oder in einem Küchenregal aufgestellt. Dort bietet er ganz nebenbei auch einen dekorativen Mehrwert.

Welche Arten von Messerblocks gibt es?

Wie bereits angedeutet, gibt es bei Messerblocks ganz unterschiedliche Varianten, die alle eigene Vorteile (und manchmal auch Nachteile) mit sich bringen. Ob ein Messerblock bestückt oder unbestückt gekauft wird, spielt bei diesen Unterscheidungen meist nur eine untergeordnete Rolle.

Klasischer Messerblock aus Holz:

Wenn von einem Messerblock die Rede ist, haben die meisten Menschen exakt diese Bauform vor Augen. Dabei handelt es sich um einen Block, der zumeist aus Bambus- oder Gummibaumholz gefertigt wurde. In aller Regel ist der Block an seiner Oberseite so angeschrägt, dass die Einschübe für die verschiedenen Messer zu sehen und bequem zu erreichen sind. Bei einem solchen Messerblock sind die Einschübe für spezielle Messerformen und -Größen vorgefertigt. Es passt also meistens nur ein ganz bestimmtes Messer in den jeweiligen Einschub, was zu einer guten Ordnung beiträgt. Der Haken ist jedoch, dass man auf die Messer des Messerblockherstellers angewiesen ist. Ist ein Messer beschädigt oder geht gar verloren, muss man exakt das gleiche Messer nachkaufen können. Bei Messerblocks der bekannten Markenhersteller ist das in der Regel auch kein Problem. Schwieriger wird es jedoch dann, wenn man einen günstigen Messerblock eines unbekannten Produzenten erworben hat. Oft lässt sich dann überhaupt nicht nachvollziehen, wer die Messer hergestellt hat. Und selbst wenn: Viele dieser Hersteller haben ihren Sitz in fernöstlichen Ländern und bieten für europäische Verbraucher keine einzelnen Messer zum Nachkauf an.

Hölzerner Messerblock mit speziellem Kunststoffeinsatz:

Der hier benannte Kunststoffeinsatz besteht aus einer Vielzahl an Stäben, die sich dicht an dicht über den gesamten Innenraum des Messerblocks verteilen. Da man von vorne oder, je nach Bauform, von oben auf die Spitze dieser dünnen Stäbchen schaut, hat man auch Zugriff auf die dazwischen befindlichen Abstände. In diese lassen sich die Messer einfach ganz frei einschieben, ohne dass man dafür auf irgendwelche Fächer Rücksicht nehmen müsste. Dennoch finden die Messer hier einen sehr guten Halt. Da sich der gesamte Kunststoffeinsatz herausnehmen lässt (Die Stäbchen sind an ihrem unteren Ende miteinander verbunden), lässt er sich auch sehr gut reinigen.

Dass es hier keine vorgeformten Fächer gibt, kann sich aber auch als Problem erweisen. Denn wenn man mehrere Messer hier unterbringt, können sich die Klingen unter Umständen berühren und einander beschädigen.

Daher ist hier besondere Vorsicht geboten. Ein großer Nachteil bei allen universellen Messerblocks ist die fehlende Übersichtlichkeit. Denn die Möglichkeit, Messer völlig frei unterbringen zu können, lässt einen zumeist auf eine klare Struktur und Reihenfolge im Messerblock verzichten.

Edelstahl-Messerblock mit Kunststoffeinsatz:

Im Prinzip unterscheidet sich diese Bauform des Messerblocks kaum von der zuvor genannten. Das hier genutzte Material des Messerblocks ermöglicht aber vollkommen andere Bauformen und Designs. Oft erkennt man diese Messerblocks an ihrer runden, geschwungenen Form. Zumeist werden die Messer hier senkrecht von oben in den Messerblock geschoben. Auch hier gilt: Vorsicht, dass die Messer beim Einschieben nicht miteinander in Berührung kommen!

Messerblock aus Acryl:

Glasklares Acrylat macht diese Messerblocks zu einem echten Hingucker. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn die Messer in speziell dafür vorgesehenen Einschüben stecken und man die Klingen von außen gut erkennen kann. Doch auch die Variante als Universalmesserblock mit dem beschrieben Stäbcheneinsatz ist im Handel erhältlich. Generell gilt für Messerblocks aus Acryl natürlich, dass diese recht leicht verkratzen können.Messerblock aus Acryl im Test Daher müssen sie auch aus diesem Grunde mit äußerster Vorsicht behandelt werden. Im Vergleich zu hölzernen Messerblocks werden Messerblocks aus Acryl auch durch Staub, Fett und anderen Schmutz schnell unansehnlich und müssen daher regelmäßig gesäubert werden.

Messerbrett:

Das Messerbrett ist strenggenommen kein Messerblock, da es eine vollkommen andere Bauform besitzt. Für die Aufbewahrung von Küchenmessern macht es sich deren magnetische Eigenschaften zunutze: An der Seite besitzt das Messerbrett, das meist aus Holz, Acryl oder Metall gefertigt wurde, einen magnetischen Streifen, der in horizontaler Richtung verläuft. Die Messer können einfach aufrecht stehend angeheftet werden. Auch wenn ein Messerbrett ein schöner Hingucker ist, so hat es dennoch einige Nachteile. Beispielsweise befinden sich die Klingen hier nicht, wie bei einem Messerblock üblich, gut geschützt im Inneren, sondern liegen außen an. Damit sind sie Staub, Fett und Feuchtigkeit deutlich mehr ausgesetzt. Zudem kommt es bei unachtsamem Gebrauch vor, dass man beim Anheften eines Messers ein weiteres ablöst. Dabei können beide Messer beschädigt werden, zudem kann ein herabstürzendes Küchenmesser natürlich gefährlich sein.

Sonderformen:

Bei den meisten Sonderformen eines Messerblocks handelt es sich um spektakulär aussehende Skulpturen, die der Aufbewahrung von Küchenmessern dienen. Hier lassen sich Vor- und Nachteile daher nicht verallgemeinern. Ein Hingucker sind sie allemal, wirklich empfehlenswert und praktisch sind aber längst nicht alle dieser Sonderformen. So werden die Messer nicht immer im Inneren der Halterung verstaut, sondern durchbohren diese zumeist. Was zweifelsohne ein optisches Highlight für die Küche darstellt, kann unter Umständen also sogar gefährlich sein, da die Spitzen der Klingen frei in die Luft ragen. Für Familien mit Kindern sind solche Messerblocks daher keinesfalls zu empfehlen. Außerdem nicht für weniger geschickte Menschen. Und wenn in einer Küche oft hektisch gearbeitet wird, ist das Verletzungsrisiko ebenfalls zu groß. Klar, dass man derlei Messerblocks aufgrund von Fett und Feuchtigkeit auch regelmäßig reinigen muss.Weitere Sonderformen stellen Messerblocks aus Glas oder Beton dar. Diese sind allerdings nur von sehr wenigen Herstellern zu finden und kosten zumeist ein kleines Vermögen.

Wie werden Messerblocks getestet?

Schon aufgrund der vielen verschiedenen Typen und Bauformen ist es im Produkttest nicht einfach, Messerblocks objektiv zu testen und zu bewerten. Für die Tester war dies aber allenfalls eine Herausforderung, die es zu bewältigen galt. Das Ergebnis intensiver Arbeit war am Ende eine klare Liste von Testkriterien, die hier benannt werden sollen.

Material und Verarbeitung:

Material und Verarbeitung von Messern im TestWie bereits beschrieben, können unterschiedliche Materialien für Messerblocks verwendet werden. Doch nicht alle Materialien erweisen sich als stabil und messerschonend. Im Test wurde also geprüft, ob die Messer auch bei häufigem Einstecken und Herausziehen ihre Schärfe behalten oder irgendwelche Abnutzungserscheinungen aufweisen. Auch wurden die Messerblocks einem wahren Härtetest unterzogen: Beim Herabstürzen aus Höhe der Arbeitsplatte mussten sich die Messerblocks als stabil erweisen. Abplatzungen des Materials wurden entsprechend negativ bewertet, komplett zerbrochene Messerblocks flogen an dieser Stelle komplett aus der Wertung.

Sicherheit:

Neben der bereits beschriebenen Stabilität und Bruchsicherheit des Materials müssen sich Messerblocks auch in anderen Hinsichten als sicher erweisen. Im Produkttest hieß das: Jedes Messer braucht einen sicheren Platz im Messerblock, an dem es nicht wackeln oder verrutschen kann. Spezielle Messerblocks, bei denen die Spitzen der Messer aus dem hinteren Teil des Blocks herausragen, durften hier natürlich keine guten Bewertungen erwarten. Denn kaum etwas ist gefährlicher als der Griff in eine frei im Raum stehende Messerklinge, was natürlich in einem weniger hellen Raum (etwa bei abendlicher oder nächtlicher Beleuchtung) schnell passieren kann.

Messeraufnahme:

Wenngleich die Tester auch Nachteile darin erkennen, wenn Messerblocks mit vordefinierten Fächern für unterschiedliche Messerarten und -Größen hergestellt werden, so halten sie diese Variante dennoch für das Optimum. Dafür muss der Messerblock jedoch aus einem geeigneten, also nicht zu harten Material bestehen – andernfalls müssen die einzelnen Messerscheiden von innen mit einem schützenden Material verkleidet sein. Dann sind die Messer nicht nur so untergebracht, dass ein Verletzungsrisiko weitgehend ausgeschlossen werden kann. Auch die Klingen der Messer sind so geschützt, dass sie bei der Lagerung nicht stumpf werden oder auf anderem Wege beschädigt werden können. Aus diesem Grunde betrachten die Tester Universalmesserblocks, in die man Messer kreuz und quer und ganz nach Belieben stecken kann, auch äußerst skeptisch. Denn hier muss man schon sehr gut aufpassen, dass die Klingen einander nicht berühren. Zudem muss man sich bei diesen Messerblocks erst ein brauchbares Ordnungssystem überlegen: Messerblocks mit vordefinierten Fächern sind so berechnet, dass sich auch die Griffe der Messer nicht gegenseitig ins Gehege kommen. Das kann ansonsten recht schnell passieren, denn nicht nur die Klingen der verschiedenen Messer haben unterschiedliche Formen und Größen. Auch die „Bedienung“ eines universell einsetzbaren Messerblocks ist im Halbdunkel deutlich schwieriger.

Reinigung:

Jeder Hobbykoch weiß, dass hochwertige Küchenmesser nicht in der Spülmaschine gereinigt werden dürfen. Über die Reinigung des Messerblocks indes macht man sich zumeist keine Gedanken. Es sei denn, man will einen Messerblock einem ausführlichen Test unterziehen. Denn selbstverständlich kann man im alltäglichen Gebrauch schon einmal vergessen, dass sich natürlich auch im Messerblock Staub und Schmutz ansammelt, wenn auch in recht geringem Maße. In den meisten Fällen genügt es, den Messerblock ein- bis zweimal im Jahr zu reinigen.

Allerdings muss dies eben auch gut möglich sein, was die Tester genauer wissen wollten. Bei einigen Messerblocks lässt sich das Innenleben zum Reinigen herausnehmen, andere lassen sich aufklappen oder zerlegen. Bei den meisten hölzernen Messerblocks ist zwar all dies nicht möglich.

Dafür sollten sie dann aber aus einem einzigen Stück Holz gefertigt sein, damit sie einfach in der Spüle gereinigt werden können. Ist der Messerblock aber aus mehreren Komponenten zusammengeleimt, könnten sich die Leimstellen durch die Reinigung im Wasserbad lösen. Im letztgenannten Fall hatten die Tester also kein Lob zu vergeben, ansonsten kam es auf die Details des jeweiligen Messerblocks an.

Größe und Design:

Messerblocks gibt es in vielen verschiedenen Designs und Ausfertigungen. Allerdings haben sich Köche und andere Experten mittlerweile hinsichtlich der Messerauswahl auf einen Standard festgelegt, der in dieser oder ähnlicher Form von jedem Messerblock aufgenommen werden sollte. Diese Standardmesser sind Gemüsemesser, Allzweckmesser, Fleischmesser, Kochmesser und Brotmesser. Darüber hinaus können einige Messerblocks auch eine Schere und einen Messerschleifer enthalten. Generell gilt aber, dass sich die Größe des Messerblocks ungefähr an dem hier genannten Standardsortiment orientieren sollte. Denn bei zu großen Messerblocks kann man rasch die Übersicht verlieren. Bei zu kleinen Messerblocks hingegen kommt man kaum umhin, doch wieder Kochmesser in der Schublade aufbewahren zu müssen. Damit wäre der Messerblock freilich obsolet.

Qualität der Messer:

Dieser Punkt betrifft freilich nur die Messerblocks, die bereits mit einem Messersortiment ausgeliefert werden. Doch gerade bei diesen schauten die Produkttester sehr deutlich hin, immerhin sind die Fächer in diesen Fällen speziell für diese Messer Messerblock Qualität im Testvordefiniert. Die Messer müssen also dauerhaft scharf und insgesamt langlebig sein, wenn nicht irgendwann einzelne Fächer im Messerblock leer bleiben sollen.Bei der Messerqualität kommt es natürlich vor allem auf das Material an, aus dem die Klinge gefertigt wurde. Dabei handelt es sich entweder um Klingen aus Edelstahl, aus Damaszener Stahl oder aus Keramik. Die Stahlklingen lassen sich mit einfachsten Mitteln auch durch den versierten Hobbykoch schärfen, Keramikklingen bleiben hingegen dauerhaft scharf. Ein Haken bei Keramikklingen ist allerdings ihre Zerbrechlichkeit. Daher bieten viele etablierte Messer- und Messerblockhersteller auch keine Messerblocks mit Keramikmessern an. Generell konnten die Tester wenig Überraschendes feststellen: Messerblocks mit Messern von bekannten Markenherstellern konnten in dieser Hinsicht am meisten überzeugen.

Zubehör und Nachkaufmöglichkeiten:

Als Zubehör zum Messerblock kann man vor allem einen Messerschleifer, eventuell auch eine Schere benennen. Wenn beides in einem ansprechenden, zum Messerblock passenden Design erhältlich ist, bewerteten die Tester dies natürlich positiv. Sie wollten aber auch wissen, wie es mit der Möglichkeit des Nachkaufs verlorener oder beschädigter Messer aussieht. Denn bei Messerblocks mit vordefinierten Messerfächern würden sonst irgendwann möglicherweise einige Fächer leer bleiben. Auch hier war das Ergebnis wenig überraschend: Messer der bekannten Markenhersteller sind über viele Jahre in gleichbleibender Qualität im Handel erhältlich und können auch separat nachgekauft werden. Anders sieht es bei Messerblocks unbekannter Hersteller aus. Hier gestaltet es sich schwierig bis unmöglich, Messer einzeln nachzukaufen. Klar, dass der Produkttest an dieser Stelle nicht positiv ausfallen konnte.

Worauf muss ich beim Kauf eines Messerblocks achten?

An dieser Stelle könnte man schlicht anmerken, dass hier das Urteil der Produkttester relevant wäre. Doch so einfach ist es nicht, denn immerhin hat jeder Käufer eines Messerblocks ganz unterschiedliche Anforderungen an das Produkt. Idealerweise arbeitet man also auch hir mit einer Checkliste, die alle wesentlichen Fragen beinhaltet.

Brauche ich einen bestückten oder unbestückten Messerblock?

Die Frage könnte auch lauten: Besitze ich bereits gute Messer, für die ich noch einen Messerblock benötige? Oder gibt es einen anderen Grund, weshalb ich die Messer lieber separat erwerben möchte? Falls nicht, gibt es im Handel zahlreiche bestückte Messerblocks in jeder Preisklasse. Übrigens bieten viele bekannte Messerhersteller auch unbestückte Messerblocks mit vordefinierten Fächern für Messer aus ihrem Sortiment an. Das kann zum Beispiel dann interessant sein, wenn man sich nach und nach mit Küchenmessern eines bestimmten Herstellers ausgestattet hat, die aber bisher nur in der Schublade lagerten.

Soll es ein universeller Messerblock sein oder einer mit vordefinierten Fächern?

Optik eines Messerblocks im TestDie Vor- und Nachteile beider Varianten wurden bereits ausführlich beschrieben. Wer hauptsächlich Messer eines bestimmten Herstellers besitzt, der sollte aber optimalerweise auch einen speziell dafür passenden Messerblock erwerben. Wenn es jedoch um unterschiedliche Messer verschiedener Fabrikate geht, könnte ein universeller Messerblock die richtige Wahl sein. Letzteres gilt auch, wenn man zwar keine so große Auswahl verschiedener Messer benötigt, wohl aber mehrere Messer einer bestimmten Größe beziehungsweise eines bestimmten Formates.

Aus welchem Material soll der Messerblock sein?

Die Materialfrage ist natürlich auch unmittelbar abhängig von der Frage, ob eher ein universeller Messerblock oder einer mit vordefinierten Messerfächern benötigt wird. Denn während es Messerblocks der ersten Kategorie in recht vielen verschiedenen Materialien gibt, kommen Messerblocks mit vordefinierten Fächrn fast immer aus Bambus- oder Gummibaumholz oder aus Acryl in den Handel. Es gilt aber auch, die individuellen Produkteigenschaften sowie die Optik zu berücksichtigen.

Gibt es weitere Ansprüche hinsichtlich der Optik?

Die Materialfrage ist natürlich ein zentraler Faktor, wenn es um die Optik eines Messerblocks geht. In eine Landhausküche passt ein hölzerner Messerblock wahrscheinlich am besten, bei einer hochmodernen Designküche hingegen sollte es vielleicht ein Messerblock aus Acryl sein. Allerdings sollte man dabei die individuellen Produkteigenschaften hinsichtlich Handhabung, Reinigung und Pflege nicht außer Acht lassen. Auch die Sicherheit spielt eine wichtige Rolle und kann zum Beispiel das entscheidende Argument sein, sich gegen einen spektakulären Design-Messerblock zu entscheiden. Denn bei solchen Messerblocks ragen die Spitzen der Klingen oftmals an der Rückseite wieder heraus.

Sind besondere Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen?

Die Sicherheit betrifft natürlich die eigene sowie die der übrigen Familienangehörigen. Aber auch die Sicherheit für die Messer selbst sollte gewährleistet sein. In allen genannten Fällen kommt es also auf die richtige Lagerung der Küchenmesser an. Messerblocks mit angeschrägter Oberseite bieten einen bequemen, einfachen Zugriff auf die Messer. So könnten die Messer aber möglicherweise zu leicht für kleinere Kinder erreichbar sein – zumal dann, wenn der Messerblock recht dicht an der vorderen Kante der Arbeitsplatte steht. In solchen Fällen könnte es sich anbieten, einen würfelförmigen Messerblock mit komplett horizontal verlaufender Oberseite zu kaufen. Zudem ist zu überlegen, zu welchen Tageszeiten und bei welchen Beleuchtungssituationen der Messerblock am häufigsten benutzt wird. Viele Menschen kochen gerne abends und schalten dabei lediglich kleine Lichtquellen über der Arbeitsplatte ein. In diesem Halbdunkel sollte der Messerblock so beschaffen sein, dass man die Messer trotzdem gefahrlos erreichen kann.Die Sicherheit für die Messer selbst wird an dieser Stelle nachrangig behandelt, ist aber ebenfalls nicht unwichtig. Messer sollten also so im Messerblock unterzubringen sein, dass sie sich nicht gegenseitig beschädigen können und auch durch das Material des Messerblocks nicht abstumpfen oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wie groß soll der Messerblock sein?

Die Größe betrifft natürlich einerseits den verfügbaren Platz beziehungsweise die Anzahl der Fächer für die Küchenmesser. Hier gibt es einen generellen Standard, wie ein Messerblock für die privat genutzte Küche bestückt sein sollte. Doch im Einzelfall kann der eigene Bedarf komplett von diesem Standard abweichen: Vegetarier benötigen in aller Regel kein Fleischmesser, während Gemüsefans vielleicht mehr als ein Schälmesser in ihrem Messerblock vorfinden wollen. Wie groß soll ein Messerblock im Test seinFischfans benötigen wieder eine andere Messerauswahl, wollen aber vielleicht auf die sonst übliche Standardauswahl nicht verzichten. Die Größenfrage stellt sich aber auch aufgrund der Gegebenheiten in der Küche: Wie groß ist der verfügbare Platz? Und ist es wesentlich, dass der Messerblock ein bestimmtes Format hat, um dort optimal untergebracht zu werden?

Wie oft werden die Messer genutzt?

Dieser Aspekt zielt natürlich vordergründig auf die Qualität der Messer ab. Wer seine Messer als Hobbykoch oft und gerne benutzt, der sollte beim Kauf des gesamten Messerblocks auf Qualität achten. Handelt es sich jedoch um einen selten genutzten Messerblock für die Zweitwohnung, so darf es unter Umständen auch ein günstigeres Fabrikat sein. Möglicherweise werden diese Messer durch den Gebrauch schneller stumpf, was im benannten Fall aber kein Problem sein dürfte. Dennoch sollte man hinsichtlich der Sicherheit keine Kompromisse machen und genau auf die Testergebnisse achten. Beispielsweise sollten auch die seltener genutzten Messer gut in der Hand liegen, um die Verletzungsrisiken zu minimieren.

Kurzinformationen zu 7 führenden Herstellern

Während Produkte aus Übersee oder aus fernöstlichen Ländern in vielen Bereichen längst wettbewerbsfähig sind und häufig alternativ zur heimischen Alternative gewählt werden, sieht es in Küche und Esszimmer noch etwas anders aus. Insbesondere bei Küchengeräten und -Werkzeugen setzen die meisten Menschen hierzulande auf bekannte, seit vielen Jahren etablierte Hersteller. Küchenmesser und die dafür benötigten Messerblocks bilden dabei keine Ausnahme.

Für den Fliesen- und Badspezialisten Villeroy und Boch sind Küchenmesser zwar nur ein Nebenprodukt. Trotzdem ist das bereits 1748 im saarländischen Mettlach gegründete Unternehmen auch in dieser Sparte bemüht, seinem guten Namen alle Ehre zu machen. Ein Ruf, den sich Villeroy und Boch sprichwörtlich über Jahrhunderte erarbeitet hat. Begonnen hatte alles damit, dass François Boch im Jahre 1748 gemeinsam mit seinen Söhnen damit begann, Keramikwaren herzustellen. Dabei handelte es sich vor allem um Geschirr, das bereits in der Anfangszeit in großen Mengen nachgefragt wurde. Man kann also sagen, dass François Boch genau den richtigen Riecher hatte.
Die Firma Villeroy entstand 1791 in Vaudrevange, anfangs als Konkurrent der Firma Boch. Dem Gründer Nicolas Villeroy gelang es als erstem, Kupferstiche auf sein Porzellan zu drucken und sich so von den Wettbewerbern abzuheben.Bereits nach wenigen Jahrzehnten erkannten die beiden Unternehmen jedoch die großen Vorteile, die in einem Zusammenschluss zu finden waren. Daher fusionierte man bereits 1836 zu Villeroy & Boch und konnte als neues Gemeinschaftsunternehmen ganz neue Entwicklungsmöglichkeiten ausloten. Zum bisher bereits erfolgreich hergestellten und vermarkteten Essgeschirr kamen bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts erste Bodenfliesen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts gründete Villeroy & Boch mehrere neue Werke, was für eine erfolgreiche Expansion spricht. Die folgende Jahrhundertwende bedeutete auch eine Wende im sanitären Bereich. Wo man in den Privatwohnungen früher vor allem Produkte aus Blech nutzte, setzten die Kunden nun verstärkt auf Keramik. Auch hier erkannte Villeroy & Boch die Zeichen der Zeit und konnte schon früh mit einer Großserienproduktion dieser Produkte beginnen.In den folgenden Jahrzehnten konnte sich Villeroy & Bosch als Inbegriff bester Produkte für Küche und Bad bundesweit und international einen Namen machen. Die Produktpalette reicht von nach wie vor hergestellten Geschirr über Toiletten, Waschbecken, Duschbecken und Badewannen bis hin zu Spülbecken und Küchenmessern. Qualitativ können auch die Küchenmesser von Villeroy & Boch überzeugen, ebenso wie die dazu passenden Messerblocks. In beiden Fällen beweist das Mettlacher Unternehmen, dass man auch bei Nebenprodukten keine Kompromisse machen will. Die Produkttester können dies immer wieder bestätigen. Fachleute weisen aber auf die immer bestehende "Randprodukt-Problematik" hin: Es kommt durchaus vor, dass sich Unternehmen, etwa bedingt durch eine wirtschaftliche Schieflage, irgendwann wieder komplett auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und übrige Produkte aus dem Portfolio nehmen. Es besteht also ein gewisses Risiko, dass man die hochwertigen Messer irgendwann nicht mehr nachkaufen kann.
Nicht erst in der heutigen Zeit ist es modern, sich für die Namensgebung der eigenen Firma von anderer Stelle inspirieren zu lassen. Denn schon Peter Henckels, der Gründervater des heutigen Unternehmens, erwies sich als durchaus kreativ. Da er das Unternehmen am 13. Juni 1731 gründete, also im Sternchen Zwillinge geboren, erkannte er darin einen passenden Namen für sein Unternehmen. Sein Nachkomme Johann Abraham Henckels war verantwortlich für den heute noch bestehenden, vollständigen Firmennamen. Die Ursprünge der Firma reichen nachweislich bis ins 15. Jahrhundert zurück. Anfangs war man freilich noch äußerst bescheiden und nur regional tätig. Nach der besagten Gründung unter heutigem Namen ´zeigte die Erfolgskurve aber steil nach oben. Schon 1818 eröffnete die Firma ein Verkaufsgeschäft in Berlin, später auch in Wien, Kopenhagen, Rotterdam und New York. Das erstaunt deshalb, weil im 19. Jahrhundert noch keine große Rede von Globalisierung war, wie man sie das heutige Leben aller Menschen bestimmt. Doch beste Qualität setzte sich eben auch damals schon durch, daher machte sich Zwilling bereits zu dieser recht frühen Zeit international einen Namen. Freilich gab es im 19. Jahrhundert noch keine Messer mit rostfreien Klingen. Doch als Zwilling diese im Jahr 1923 eingeführt hatte, konnte Zwilling seine Position am Markt stabilisieren und nochmals vergrößern. Ein ähnliches Phänomen zeigte sich 1951, als Zwilling bei seinen Messern die eisgehärteten Friodurklingen vorstellte.Heute ist Zwilling bundesweit der bekannteste Hersteller von hochwertigen Kochmessern. Aber auch international erfreut sich Zwilling größter Beliebtheit und kann auch im Produkttest immer wieder bestehen. Dabei muss beste Qualität nicht immer auf brandneuen entwicklungen basieren, wie Zwilling mit der Serie "4 Sterne" beweist. Diese wurde bereits 1976 eingeführt, ist bis heute unverändert geblieben und ist die weltweit meistverkaufte Messerserie der Marke.
Das Schweizer Unternehmen Victorinox wurde bereits 1884 gegründet und erfreut sich heute weltweiter Bekanntheit. Ursprünglich war angedacht, in der damals noch etwas rückständigen Schweiz ein gegengewicht zu den bereits bekannten Messerherstellern aus dem deutschen Solingen zu schaffen. Zwar war Victorinox nicht das einzige Unternehmen seiner Art, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts ins Leben gerufen wurde. Allerdings hatten die Schweizer größte Mühe, der deutschen Konkurrenz etwas entgegenzusetzen. Für Victorinox war es vielleicht ein rettender Glücksfall, dass das Unternehmer das Schweizer Militär mit Soldatenmessern beliefern durfte. Mit dem Offiziers- und Sportmesser, dass Victorinox 1897 gesetzlich schützen ließ, stellte das Unternehmen das erste Produkt einer Art vor, die man heute als "Schweizer Taschenmesser" kennt. Der erfolg konnte freilich nochmals deutlich gesteigert werden, als zu Beginn des 20. Jahrhunderts der rostfreie Stahl erfunden wurde. Dessen internationales Zeichen lautet INOX und findet sich auch im Namen des Unternehmens wieder. Der erste Teil des Namens hingegen ist eine Hommage an die Mutter des Eigners, die mit Vornamen Victoria hieß.Auch wenn der große Erfolg des Unternehmens weiterhin auf dem Schweizer Taschenmesser basiert, so hat das Unternehmen längst weitere Produkte im Portfolio. Dabei handelt es sich natürlich vordergründig um Schneidwerkzeuge wie Outdoormesser, Küchenmesser, Keramikmesser, außerdem produziert man Multitools, Bajonette für Sturmgewehre und Armbanduhren. Außerdem gehören Reisegepäck, Bekleidung und Parfüm zum Portfolio. Bei all diesen Artikeln schwebt natürlich stets der Ruf des Schweizer Tasachenmessers mit, auch wenn das Produkt selbst eigentlich nichts mit einem solchen zu tun hat. Da Victorinox sich seines hervorragenden Rufes aber durchaus bewusst ist, achtet das Unternehmen auch bei anderen Produktlinien stets auf beste Qualität. Wenn diese für einen höheren Kaufpreis verantwortlich ist, so gilt dies aber als zweitrangig. Hauptsache, man kann Kunden wie Produkttester immer wieder aufs Neue überzeugen, dass Victorinox für beste Schweizer Qualität steht.Übrigens stellt Victorinox das Schweizer Taschenmesser bis heute her. Neben allerlei Messern und anderem Werkzeug findet man darin aber häufig einen USB-Stick, einen Laserpointer oder gar einen Fingerabdruckscanner.
Wenngleich die in Esslingen am Neckar beheimatete Firma Dick nicht zu den meistgenannten Herstellern von Messern und Schneidwerkzeugen zählt, so ist sie dennoch eine der meistgenutzten. Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis 1778 zurück, als Johann Friedrich Dick in Esslingen eine Feilenhauerwerkstatt gründete. In den darauf folgenden 100 Jahren blieben die Ambitionen des Unternehmens eher bescheiden, bis Paul Friedrich Dick das Unternehmen im Jahr 1873 übernahm. Dieser trieb die Produktion der neu ins Portfolio aufgenommenen Wetzstähle derart voran, dass bereits vor 1880 20 Mitarbeiter beschäftigt werden konnten. Neun Jahre später hatte sich deren Anzahl nochmals verfünffacht. Aufgrund der hohen Nachfrage an den qualitativ hochwertigen Produkten aus dem Hause Dick entschied man sich auch bereits 1893 und 1904, an den amerikanischen Weltausstellungen teilzunehmen.Im Laufe der folgenden Jahrzehnte konnte die Firma ihr Portfolio nach und nach erweitern, stets mit klarem Blick für den Slogan im eigenen Logo: "Die Traditionsmarke der Profis". Die aktuelle Produktpalette umfasst zahlreiche Messer für die Gastronomie, den Privatgebrauch und das Metzgerhandwerk. Außerdem produziert Dick Feilen, Raspeln und Schleifwerkzeuge. Alle Produkte von Dick gelten als besonders hochwertig und können im Produkttest immer wieder hervorragend abschneiden - im wahrsten Sinne des Wortes.Übrigens ist Dick noch heute im Familienbesitz: Der aktuelle Geschäftsführer Wilhelm Leuze ist der Großneffe von Friedrich Paul Dick.
Wenn sich zwei holländische Kaufleute aufmachen, um in einer finnischen Kleinstadt einen Metallverarbeitungsbetrieb zu gründen, klingt das erst einmal nach einem schlechten Witz. Wer aber die Produkte des bereits 1649 gegründeten Unternehmens kennt, dem ist nicht nach Lachen zumute - vielmehr nach echter Bewunderung. Zwar war auch das vor Ort zu findende, qualitativ hochwertige Eisenerz dafür verantwortlich, dass man hier beste Stahlprodukte fertigen konnte. Es war aber auch die Cleverness der Eigentümer, gepaart mit großem handwerklichen Geschick, die den Unternehmenserfolg von Beginn an unter einen guten Stern stellte. Anfangs produzierte man hier vor allem Stahlnägel, Hacken und Räder aus Metall. Später kamen auch Dampfmaschinen, Haushaltsgegenstände, Essbesteck, Scheren und Kerzenständer mit in die Produktpalette. Aufgrund der guten Stahlqualität, aber auch der hervorragenden Verarbeitung wurde der Name Fiskars zu einem Synonym für das "Solingen Finnlands".Heute schwören zahlreiche Handwerker aus verschiedenen Bereichen, aber insbesondere Köche auf die Produkte von Fiskars. Diese sind zwar nicht ganz billig, dafür aber langlebig, robust und lange Zeit scharf. Nicht ohne Grund ist Fiskars einer der wenigen ausländischen Hersteller, die den etablierten deutschen Unternehmen in ihrer Sparte echte Konkurrenz machen können. Im Produkttest kommt es jedenfalls nur äußerst selten vor, dass ein Produkt von Fiskars schlechter bewertet wird als ein deutsches Vergleichsprodukt. Selbstverständlich trifft dies auch auf Küchenmesser und die zugehörigen Messerblocks zu.
Die Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) ist heute sprichwörtlich in aller Munde. Doch tatsächlich ist dies schon seit vielen Jahrzehnten so, denn das Unternehmen konnte sich bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1853 als feste Größe am Markt etablieren. Damals hieß die Firma allerdings noch "Straub & Schweizer", später dann "Straub & Sohn". Der heute noch gebräuchliche Name entstand im Jahr 1880 nach der Fusion mit der Metallwarenfabrik "Ritter & Co.".Die neu gegründete Firma erwies sich nicht nur im Hinblick auf ihre Produkte, sondern auch in Bezug auf die Geschäftspolitik als äußerst fortschrittlich. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine eigene Betriebskrankenkasse gegründet. Als nach 1912 die Fleischpreise dramatisch anstiegen, errichtete WMF eine eigene Fischhalle. Hier konnten Mitarbeiter des Unternehmens Fisch zu verbilligten Preisen als Ersatz zum teuren Fleisch erwerben. Ach dies trug zum großartigen Ruf von WMF bei.Das heutige Angebot von WMF hat sich in den letzten Jahrzehnten in vieleerlei Hinsicht nur unwesentlich verändert. Neben Essbesteck und Kochutensilien bietet WMF über die in den 1920er Jahren gegründete Tochterfirma Silit auch Kochtöpfe aller Art, inklusive Schnellkochtöpfen an. Für das heute noch typische, schnörkellose WMF-Design ist ursprünglich der Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld verantwortlich, der in den 1960er Jahren allerlei Entwürfe für WMF erstellen durfte.Seit den 1960er Jahren gehören auch Kaffeemaschinen mit zum Angebot von WMF, die mittlerweile durch diverse andere Elektrokleingeräte für die Küche ergänzt werden. Beispiele dafür sind Toaster, Eier- oder Wasserkocher.Heute vertreibt WMF seine Produkte über den niedergelassenen Handel, aber auch über ein eigenes Filialnetz sowie diversen Shop-in-Shop-Konzepten. Selbstverständlich kann man WMMF-Produkte auch über zahlreiche Online-Shops beziehen.Preislich liegen WMF-Produkte, also auch Messer und Messerblocks, im Mittelfeld. Im Test wird ihnen immer wieder ein gutes bis sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis attestiert.
Die Marke Rösle ist eine Tochter der Metallwarenfabrik Marktoberdorf, also eine echte Allgäuerin. Die Ursprünge des Unternehmens, zu dem außerdem die Marke Grömo gehört, reichen bis ins Jahr 1888 zurück, als der Spenglermeister Karl Theodor Rösle seine Spenglerei gründete. Aus dieser entwickelte sich die heutige Marke Grömo, die Produkte zur Dachentwässerung herstellt. Die Marke Rösle als Hersteller hochwertiger Schneidwerkzeuge und Küchenhelfer wurde 1903 gegründet. Bereits bald nach der Jahrhundertwende konnte man verchromte Bestecke und Kochwerkzeuge anbieten, ab den 1930er Jahren kamen dann Produkte aus rostfreiem Stahl hinzu.Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Metallwarenfabrik Marktoberdorf schon bald wieder ihre ursprüngliche Größe erreichen. Bald konnte sogar noch weiter expandiert werden, denn die Nachfrage war zu Zeiten des Wirtschaftswunders besonders hoch.Heute ist Rösle im höheren Preis- und Qualitätssegment ein anerkannter Hersteller, dessen Produkte bei Verbrauchern wie Produkttestern als besonders hochwertig gelten. Viele der insgesamt über 500 verschiedenen Produkte haben bereits Designpreise erlangt. Optisch fallen die Produkte also zumeist auf. Qualitativ können Messer und Messerblocks von Rösle mit den Produkten anderer Hersteller meist recht gut mithalten. Die Preise liegen jedoch meistens unterhalb des Mittelfelds, weshalb sich Rösle-Messer recht großer Beliebtheit erfreuen.Seit 2012 ist die Marke Rösle nun auch im Bereich Grillen / BBQ aktiv, bietet also Grills und das dafür notendige Zubehör an. Auch diese Produkte kommen bei den Kunden gut an - insbesondere natürlich bei jenen, denen Rösle bereits von anderen Produkten bekannt ist.

 

Internet oder Fachhandel: Wo kaufe ich einen Messerblock am besten ein?

Messerblock im Testsieger kaufenZur Beantwortung dieser Frage muss man auch berücksichtigen, ob man einen bereits mit Messern bestückten oder einen unbestückten Messerblock benötigt. Im erstgenannten Fall kann man auch im niedergelassenen Fachhandel diverse Angebote finden, wenngleich die Händler nur selten eine breite Auswahl vorhalten. Meist arbeiten die Fachhändler mit einigen wenigen Herstellern zusammen, deren Produkte sie dann natürlich als die besten auf dem Markt anzupreisen wissen. Ob dem aber tatsächlich so ist, kann der Kunde im Prinzip nie herausfinden, wenn er nicht während des Beratungsgesprächs zum Smartphone greift, um sich online über das Produkt zu informieren. Dann ist es doch besser, den Messerblock gleich online zu kaufen: Hier ist die Auswahl größer, hier lassen sich die Preise viel einfacher vergleichen, außerdem hat man Zugriff auf die Urteile früherer Käufer und der Produkttester. Unbestückte Messerblocks sind im niedergelassenen Fachhandel ohnehin nur selten zu finden. Hier sind es eher die Discounter, bei denen man mit etwas Glück einen unbestückten Messerblock finden kann. Doch Auswahl ist man bei solchen Anbietern natürlich nicht gewohnt – und bei Messerblocks verhält es sich auch nicht anders. Da die meisten Kunden klare Vorstellungen haben, welchen Bedarf sie haben und welcher Messerblock daher der richtige ist, bietet sich der Einkauf im Onlineshop am meisten an. Ein weiterer Vorteil: Man bestellt vom Sofa aus und das Paket kommt direkt nach Hause, man spart sich also den Weg zum Fachhändler und die Schlepperei.

Die Geschichte des Messerblocks

Die Geschichte des Messerblocks liegt weitgehend im Dunkeln. Zwar ist bekannt, dass Menschen bereits in der Steinzeit scharfe Steine als eine Art Vorläufer des heutigen Küchenmessers nutzten, um damit zu arbeiten oder eben auch Speisen zuzubereiten. Im Laufe der Jahrtausende wurden die Messer mehr und mehr perfektioniert. Einen ersten Höhepunkt erreichte die Kunst des Messerschmiedens zur Zeit der antiken Hochkulturen in Ägypten, Italien und Griechenland. Neben allerlei Werkzeugen, die zum Bau der Pyramiden und anderer Bauten dienten, war die Küchenkultur bereits recht fortschrittlich. Ob die hier gebräuchlichen Messer bereits in einer Art Messerblock untergebracht wurden, ist nicht überliefert.

Nochmals einige Jahrhunderte später entwickelten sich vor allem in Deutschland und in Japan Zentren der Metallverarbeitung, insbesondere der Messerschmiedekunst. In Deutschland geschah dies vor allem rund um die Stadt Solingen, die noch heute ein Synonym für hochwertige Messer ist.

Da die Messer in den hier entstehenden Betrieben in größeren Serien produziert werden konnten und sich Köche wie Hersteller erstmalig Gedanken darüber machten, welche Messer eigentlich zur Grundausstattung gehören, entwickelte man vermutlich damals die ersten Messerblocks, wie man sie heute noch kennt.

Heute sind es vor allem die bekannten Hersteller hochwertiger Messer, bei denen ein Messerblock selbstverständlich mit zum Angebot gehört. Denn gerade diese Unternehmen sind besonders stolz auf die Qualität ihrer Produkte, daher sollen diese in der Küche unbedingt bestens verwahrt werden. Meist sind übrigens bestückte Messerblocks dieser Hersteller günstiger, als wenn man alle Messer einzeln kaufen würde.

Zahlen, Daten und Fakten rund um den Messerblock

Um eine Messerblock herzustellen, muss man sich zuvor Gedanken machen, welche Messer hier eigentlich untergebracht werden müssen. Vielleicht liegt hier auch eine Begründung dafür, dass sich in Deutschland kaum ausländische Hersteller durchsetzen konnten, die ebenfalls Messerblocks im Angebot haben. Denn in Japan etwa, wo ebenfalls hochwertigste Messer produziert werden, ist die Koch- und Esskultur eine vollkommen andere als in Mitteleuropa. Dementsprechend würde ein Japaner die Frage nach einem optimal bestückten Messerblock vollkommen anders beantworten als ein Deutscher. Die deutschen Hersteller bieten in aller Regel Messerblocks an, in denen 5 bis 7 Teile untergebracht sind. Zur Grundausstattung gehören dabei die folgenden Messervarianten:

  • Spick- und Garniermesser
  • Kochmesser
  • Universalmesser
  • Fleischmesser
  • und Brotmesser.

Darüber hinaus finden im Messerblock zumeist auch eine Schere sowie ein Wetzstahl Platz, der zum Schärfen der Messer genutzt werden kann. Wenn man etwas länger sucht, kann man übrigens auch Messerblocks für spezielle Messerserien finden, etwa für Käse, zum Basteln oder für die Haar- und Nagelpflege. Häufig werden die dafür notendigen Messer, Scheren und andere Werkzeuge aber auch in Taschen oder anderen Aufbewahrungsgefäßen angeboten, die die Funktion eines Messerblocks ersetzen.

Welche Klingenarten sind üblich?

Im Prinzip kann man heute noch drei verschiedene Klingenmaterialien finden. Die vor allem in Japan verbreitete Klinge aus Damaszener Stahl sieht toll aus und ist auch super in der Handhabung. Allerdings handelt es sich bis heute nicht um rostfreien Stahl. In Deutschland sind Klingen aus Edelstahl am meisten verbreitet, wobei einige Hersteller auch auf eigene, geheime Legierungen setzen.

Je nach Messertyp und Hersteller sind Edelstahlklingen besonders vielseitig einsetzbar und bleiben sehr lange scharf. Da sie problemlos und ohne großes Fachwissen nachgeschärft werden können, haben sich Messer mit diesen Klingen fast überall durchgesetzt..

Köche wie auch Hersteller weisen aber darauf hin, dass hochwertige Küchenmesser im Geschirrspüler in Mitleidenschaft gezogen werden können. Daher wird generell davon abgeraten, sie in der Maschine zu reinigen. Falls dies doch einmal sein muss: es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Messerklinge nicht mit Geschirr oder anderem besteck in Kontakt kommt. Andernfalls könnte sie beim Spülen beschädigt werden. Messer mit Keramikklinge sind seit einigen Jahren vermehrt zu finden und etablieren sich als Alternative zu den bereits beschriebenen Edelstahlklingen. Der große Vorteil dieser Messer liegt darin, dass ihre Klingen dauerhaft scharf bleiben, die Messer also nie nachgeschärft werden müssen. Außerdem dürfen diese Messer bedenkenlos in die Spülmaschine. Einen Haken hat die Sache dennoch: Keramikklingen sind extrem empfindlich. Sie können also sehr leicht abbrechen oder beim Kontakt mit anderen Messern beziehungsweise Geschirr oder Besteck beschädigt werden. Und es handelt sich um Beschädigungen, die sich nicht reparieren lassen – anders, als es teilweise bei Messern mit Edelstahlklingen der Fall wäre.

8 Tipps zur Pflege

Messerblock nicht zu dicht an der Kochstelle platzieren

Ein zu dicht an der Kochstelle aufgestellter Messerblock bekommt viele heiße Dämpfe und möglicherweise auch Fettspritzer ab. Beides tut natürlich weder dem Messerblock noch en Küchenmessern gut. Also: Ein Messerblock gehört in erreichbare Nähe, nicht aber unmittelbar neben das Kochfeld.

Messerblock regelmäßig reinigen

Auch ein Messerblock kann Schmutz in sich aufnehmen, wenngleich sich dies in Grenzen hält. Schließlich nimmt er immer nur die frisch gereinigten Messer auf. Trotzdem sind Staub, Wasserdampf und Fett in der Küchenluft, die sich selbstverständlich auch auf und im Messerblock niederschlagen. Ein- bis zweimal jährlich sollte dieser also auch gereinigt werden, wobei die genaue Methode von den Angaben des jeweiligen Herstellers abhängig ist.

Messer nach dem Gebrauch sofort reinigen

Fette, Speisesäuren und andere Inhaltsstoffe von Lebensmitteln können die Klinge eines Messers angreifen. Daher sollten Messer gleich nach Benutzung gründlich gereinigt werden. Außerdem gilt natürlich, dass hartnäckige Verkrustungen einen besonders großen Kraftaufwand erfordern. Auch das trägt nicht unbedingt dazu bei, die Messer zu schonen.

Messer bitte nicht im Geschirrspüler reinigen

Nicht nur die Art der Reinigung im Geschirrspüler kann die Klingen der Messer angreifen. Oft kommen die Klingen auch mit anderen Bestecken oder mit Geschirr in Kontakt, wodurch sie langfristig beschädigt werden können. Am besten sollten Küchenmesser also immer von Hand gespült werden.

Messer bitte nicht im Geschirrspüler reinigen

Nicht nur die Art der Reinigung im Geschirrspüler kann die Klingen der Messer angreifen. Oft kommen die Klingen auch mit anderen Bestecken oder mit Geschirr in Kontakt, wodurch sie langfristig beschädigt werden können. Am besten sollten Küchenmesser also immer von Hand gespült werden.

Defekte Messer nicht mehr verwenden

Wenn ein Messer echte Defekte aufweist, darf es nicht mehr verwendet werden. Dabei kann es sich zum Beispiel über eine schiefe Klinge handeln, die sich nicht mehr richtig führen lässt. Aber auch ein wackelnder Griff macht den Umgang mit dem Küchenmesser unmöglich. Und eine beschädigte, vielleicht gar brüchige Klinge kann natürlich dazu führen, dass Metallstückchen in die Speisen gelangen. Das kann unter Umständen äußerst gefährlich sein.

Messer stets ins richtige Fach zurückstecken

Am besten gewöhnt man sich gleich an, nach dem Gebrauch das frisch gespülte Messer direkt wieder an die richtige Stelle in den Messerblock zu stellen. So wird gewährleistet, dass mit dem Messer nichts passieren kann. Wichtig ist nur, auf das richtige Fach zu achten: Ein zu kleines Fach schadet der Klinge und kann ggf. dafür sorgen, dass man das Messer nicht mehr herausbekommt.

Stets auf die geeignete Arbeitsfläche achten

Die Arbeit mit Küchenmessern erfordert immer eine geeignete Unterlage. Der Untergrund soll fest und stabil sein, dabei aber weicher als die Klinge selbst. Wenn die Klinge minimal in den Untergrund eindringen kann, lässt sie sich sicher führen und wird nicht beschädigt. Bei einem zu harten Untergrund, etwa aus Glas oder Stein, kann die Klinge stumpf werden oder, je nach Art und Weise der Messerführung, sogar abbrechen.

Nützliches Zubehör

Welches Zubehör benötigt wird, ist vor allem davon abhängig, ob es sich um einen bestückten oder unbestückten Messerblock handelt. Bei einem bestückten Messerblock sind vor allem zwei Dinge als Zubehör zu empfehlen.

Wetzstahl

Ein Wetzstahl oder ein anderes Schleifgerät bietet die Möglichkeit, die Küchenmesser selbst nachzuschärfen. Unerlässlich für das tägliche Arbeiten mit den Messern.

Schneidebrett

Ein Messerblock bietet die optimale Lagermöglichkeit für Küchenmesser, ein Schneidebrett die geeignete Arbeitsfläche. So wird die Arbeitsplatte der Küche geschont und man ist auch nicht gezwungen, auf zu harten Untergründen wie etwa einem Teller zu schneiden.

W-Frage

1. Was ist ein Messerblock?
Ein Messerblock ist ein Aufbewahrungssystem für die verschiedenen Küchenmesser.

2. Welches Material wird für die Herstellung eines Messerblocks verwendet?
Messerblocks sind in der Regel aus Holz, Acryl oder Kunststoff. Bei Sonderformen kommen auch andere Materialien wie Edelstahl zum Einsatz.

3. Welche Bauform ist am besten?
Wer nur Messer eines bestimmten Markenherstellers verwendet, sollte sich für einen speziell dazu passenden Messerblock entscheiden. Für ein buntes Sortiment unterschiedlichster Größen und Fabrikate indes ist ein unbestückter Universalmesserblock empfehlenswert.

4. Welche Messer werden benötigt?
Hier kommt es ganz darauf an, wie und was man gerne kocht. Im bereits bestückten Messerblock hat man aber ohnehin keine Auswahl. Ansonsten gilt es, das eigene Kochverhalten zu hinterfragen oder bei den Lieblingsrezepten zu schauen, welche Messer empfohlen werden.

5. Welches Klingenmaterial ist empfehlenswert?
Dieser Aspekt ist eine typische Glaubensfrage. Allerdings stellen die bekannten Marken kaum Messer mit Keramikklinge her, sondern empfehlen nach wie vor die Edelstahlklinge als Nonplusultra. Aufgrund ihrer Robustheit entscheiden sich die meisten Menschen auch weiterhin für Edelstahl.

6. Was kostet ein Messerblock?
Die billigsten Messerblocks findet man bereits für weniger als 20 Euro – oft sogar schon mit Messern bestückt. Produkte der bekannten Markenhersteller liegen aber eher im dreistelligen Bereich, wobei nach oben keine Grenze gezogen wird.

7. Wo kann man einen Messerblock kaufen?
Einen Messerblock findet man beim niedergelassenen Fachhändler. Oder, in größerer Auswahl und meist zu besseren Preisen, in diversen Onlineshops.

8. Welche Komponenten kann man nachkaufen?
Das kommt ganz darauf an, wer der Hersteller ist. Bekannte Marken verkaufen alle Messer auch einzeln und liefern auch den Messerblock auf Wunsch unbestückt nach. Billighersteller hingegen haben meist keine derartige Nachkaufmöglichkeit vorgesehen.

9. Welche Messerblocks lassen sich am besten reinigen?
Am besten zu reinigen sind teilweise zerlegbare Universalmesserblocks. Aber auch aus einem Stück Holz hergestellte Messerblocks lassen sich recht gut in der Spüle reinigen.

10. Wozu braucht man eigentlich einen Messerblock?
Ein Messerblock sorgt nicht nur dafür, dass die Messer ordentlich verstaut werden. Er schont auch die Messer, die ansonsten einfach in der Schublade lägen. Dabei könnten die Klingen miteinander in Kontakt kommen und sich abnutzen, was im Messerblock kaum oder gar nicht geschehen kann.

Alternativen zum Messerblock

Die Alternativen zum Messerblock wie beispielsweise das magnetische Messerbrett wurden vorangehend bereits beschrieben. Die einzige darüber hinausgehende Alternative ist die Küchenschublade, in der die Messer neben dem sonstigen Koch- und Essbesteck Platz finden. Dort ist eine schonende und sichere Aufbewahrung aber nur sehr eingeschränkt möglich.

Weiterführende Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneidstoff#Schneidkeramik
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCchenmesser

 
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