Vakuumiergerät Test 2018 – die 10 besten Vakuumiergeräte im Vergleich

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 CASO VC200  VakuumiergerätCASO VC200 Vakuumiergerät

144,90 Euro
Listenpreis: EUR 164,99
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
CASO VC200 Vakuumiergerät
Vorteile
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Folienbox und Cutter
  • Bis zu 8x länger frisch

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Caso

    • Gewicht: 1,9 kg

    • Abmessungen: 24,5 x 38 x 9 cm




    • Stromverbrauch: 120 Watt

    • Material: Metall

    • Rollenbreite: max. 30 cm



2 HomecubeHomecube Lebensmittel Vakuumiergeraet

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Homecube Lebensmittel Vakuumiergeraet
Vorteile
  • inkl. gratis Folienbeutel und rollen
  • Leistungsstark
  • Schnelleres Auftauen

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Hersteller: Homecube

    • Gewicht: 2,56 Kg

    • Abmessungen: 40 x 20 x 8,6 cm




    • Leistung: 100 Watt

    • Material: Plastik

    • Versiegelungsbreite: < 30cm



3 CASO VC100  VakuumiergerätCASO VC100 Vakuumiergerät

99,00 Euro
Listenpreis: EUR 127,99
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
93%
"sehr gut"
CASO VC100 Vakuumiergerät
Vorteile
  • 30cm lange Schweißnaht
  • vollautomatischer Vakuumierer
  • Kompaktes Design

Nachteile
  • Saugt nicht genug

  1. Technische Details



    • Hersteller: Caso

    • Gewicht: 1,8 Kg

    • Abmessungen: 17 x 38,5 x 9 cm




    • Leistung: 120 Watt

    • Maximaler Dampfdruck: 0.8 bar

    • Spannung: 230 V, 50 Hz



4 KYG E5600-MS VakuumiergerätKYG E5600-MS Vakuumiergerät

48,99 Euro
Listenpreis: EUR 119,99
Kundenbewertung: 4.7 von 5

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Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
KYG E5600-MS Vakuumiergerät
Vorteile
  • 8x länger frisch mit Vakuum-Rolle
  • Mit Edelstahl-Panel-Design
  • 2 Geschwindigkeiten

Nachteile
  • Zieht nicht richtig ein
  1. Technische Details



    • Hersteller: KYG

    • Gewicht: 2 Kg

    • Abmessungen: 35 x 16 x 7 cm




    • Nennspannung (V): 220-240V

    • Leistung: 110W

    • Druck / Geschwindigkeit: 0,8 bar, 12 Liter / Minute



5 Bonsenkitchen VakuumiergerätBonsenkitchen Vakuumiergerät

48,99 Euro
Listenpreis: EUR 79,99
Kundenbewertung: 5.0 von 5

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Top10 Bewertung
87%
"gut"
Bonsenkitchen Vakuumiergerät
Vorteile
  • inklusive 1 Rolle Vakuumierfolie
  • Extra breite Dichtleiste
  • Unterstützt 2-in-1-Funktion

Nachteile
  • Das Cuttermesser könnte schärfer sein
  1. Technische Details



    • Hersteller: Bonsenkitchen

    • Gewicht: 2,6 Kg

    • Abmessungen: 43,9 x 20,6 x 13,2 cm




    • Leistungsaufnahme: 140W

    • Vakuumwert: -70Kpa

    • Geräuschpegel: 72 dB



6 Lunalife VakuumiergerätLunalife Vakuumiergerät

33,99 Euro
Listenpreis: EUR 59,99
Kundenbewertung: 5.0 von 5

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Top10 Bewertung
84%
"gut"
Lunalife Vakuumiergerät
Vorteile
  • 5-mal längere Lagerung
  • Passt bis zu 11
  • 42 in Dichtungsbreite
  • 100% Zufriedenheitsgarantie

Nachteile
  • Verschlussklammern sehen sehr labil aus
  1. Technische Details



    • Hersteller: Lunalife

    • Gewicht: 880 g

    • Abmessungen: 37,8 x 11,4 x 9,4 cm




    • akuumdruck: -60kPa

    • Nennleistung: 80W

    • Versiegelungszeit: 6-15 sek



7 Vakuumiergerät ACRATOVakuumiergerät ACRATO

30,99 Euro
Listenpreis: EUR 49,99
Kundenbewertung: 4.4 von 5

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Top10 Bewertung
80%
"gut"
Vakuumiergerät ACRATO
Vorteile
  • nk. 5 BAP freie Folienbeuteln Aufbewahren ohne Konservierungsstoffe
  • 10x länger frisch und natürliche Aufbewahrung

Nachteile
  • Es ließ sich nicht schließen

  1. Technische Details



    • Hersteller: ACRATO

    • Gewicht: 862 g

    • Abmessungen: 38 x 6,8 x 5,4 cm




    • max. Folienbreite : 30cm

    • Unterdruck60 Kpa ( -0,6 Bar)

    • Netzanschluss: 230 V




8 Vakuumiergerät CrenovaVakuumiergerät Crenova

29,99 Euro
Listenpreis: EUR 29,99
Kundenbewertung: 4.5 von 5

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Top10 Bewertung
77%
"gut"
Vakuumiergerät Crenova
Vorteile
  • Leicht & Kompakt
  • Benutzerfreundliche Bedienung
  • Jede Menge Zubehör

Nachteile
  • Schwer zu drücken
  • Anleitung nicht hilfreich
  1. Technische Details



    • Hersteller: Crenova

    • Gewicht: 980 g

    • Abmessungen: 41 x 10,5 x 9 cm




    • 30cm lange Schweißnaht

    • Material: Polycarbonat-Kunststoff

    • Saugkraf: bis zu -0,65 bar




9 Razorri E5200-M VakuumiergerätRazorri E5200-M Vakuumiergerät

24,99 Euro
Listenpreis: EUR 24,99
Kundenbewertung: 4.1 von 5

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Top10 Bewertung
77%
"gut"
Razorri E5200-M Vakuumiergerät
Vorteile
  • Starter Kit 5 Vakuumbeutel
  • Lebensmittel 5-8x länger frisch
  • 30cm Schweißnaht

Nachteile
  • Undichte Schweißnähte
  • Saugleistung unzureichend
  1. Technische Details



    • Hersteller: Razorri

    • Gewicht: 1,72 kg

    • Abmessungen: 15,2 x 7,6 x 35,6 cm




    • Stromverbrauch: 110 Watt

    • Vakuumleistung: -0.8Bar

    • Max. Schweißnaht: 30cm



10 ACTOPP VakuumiergerätACTOPP Vakuumiergerät

29,99 Euro
Listenpreis: EUR 54,99
Kundenbewertung: 4.5 von 5

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Top10 Bewertung
70%
"gut"
ACTOPP Vakuumiergerät
Vorteile
  • Die Siegel ist 30cm lang
  • 8x länger frisch
  • starke Fähigkeit

Nachteile
  • Gerät läßt sich schwer öffnen
  • Die Schweißnähte halten nicht
  1. Technische Details



    • Hersteller: ACTOPP

    • Gewicht: 839 g

    • Abmessungen: 38 x 6,8 x 5,4 cm




    • Betriebsspannung: 220-240V 50Hz

    • Leistung: 85W

    • Vakuumgrad: -0,6bar (-60Kpa)



Was ist ein Vakuumiergerät?

Aus einer bedenklichen Wegwerfgesellschaft ist mittlerweile ein Verbrauchermarkt geworden, der mehr Verantwortung zeigt, nicht nur auf Schadstoffe und Weichmacher verzichtet, umweltbewusst ist und natürliche und frische Produkte verzichtet, sondern auch weniger Lebensmittel in den Müll wirft. Diese Verschwendung war eine Zeitlang sehr bedenklich, so dass auch der Markt selbst reagiert hat. Entworfen wurden entsprechende Geräte, die eine längere Haltbarkeit gestatten. Ebenso wurde die Qualität der Kühlschränke deutlich verbessert, so dass viele Zusatzfunktionen die Aufbewahrung von Lebensmitteln begünstigen.

Was ist ein Vakuumiergerät TestZu diesen modernen Geräten gehört auch der Vakuumierer oder das Vakuumiergerät, ein in der Regel handliches und kleineres Modell, das erlaubt, Lebensmittel direkt zu versiegeln und im Vakuum zu verpacken. Dadurch ist ein bewusster Umgang mit Nahrungsmittel in der Küche möglich, ebenso ein planorientiertes Einkaufen. Die Vakuumtechnik erlaubt das Konservieren und Aufbewahren der Lebensmittel in einer stark erweiterten Dauer, häufig 10 Mal so lange als bei der herkömmlichen Lagerung im Kühlschrank oder Gefrierfach. Das betrifft nicht nur frische Lebensmittel, die natürlich am geeignetsten sind, sondern auch Eingemachtes, Gebratenes und Vorgekochtes.

Ein Vakuumgerät ist ein weiterentwickeltes Folienschweißgerät, das in der Lage ist, Lebensmittel, Speisen und andere Gegenstände luftdicht und hermetisch zu versiegeln. Dabei wird die gesamte Luft aus dem dazugehörigen Vakuumbeutel herausgesaugt und die Speise flach verpackt eingeschweißt. Hochwertige Modelle verfügen dabei über mehrere Funktionen, darunter kann z. B. der Druck reguliert werden, wenn es darum geht, sehr sensible Lebensmittel zu versiegeln. Andere erlauben die Verwendung eines vakuumdichten Behälters, der sehr gut für Suppen, Soßen, Getränke und ähnliche Flüssigkeiten geeignet ist. Auch Fleisch kann mariniert werden und bewahrt so die Aromastoffe und Gewürze. Ähnliches gilt für die anfälligen und empfindlichen Obst- und Gemüsesorten. Sie reagieren im Kontakt mit Sauerstoff, mit Licht und mit Wärme, werden faul oder verlieren sehr schnell ihre wertvollen Nährstoffe. Werden sie dagegen frisch vakuumiert, bleiben alle Inhaltsstoffe bewahrt, selbst wenn der Vakuumbeutel dann eingefroren oder nur im Kühlschrank gelagert wird. Das Vakuumieren lohnt auch für Lebensmittel, die bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

Vakkumiergeräte bieten den Vorteil, dass zusätzliche Behälter und Gefäße nicht notwendig sind, dass alle Lebensmittel platzsparend gelagert werden können, um das 10-fache länger haltbar gemacht werden können und alle Nähr- und Aromastoffe, sogar die Farbe bewahren. Gefrorenes wird vor Gefrierbrand geschützt. Mit der Sous-Vide-Methode können Lebensmittel direkt in der Folie gegart und sehr schonend zubereitet werden.

Wie funktioniert ein Vakuumiergerät?

Wie funktioniert ein Vakuumiergerät TestDie Funktionsweise ist unterschiedlich. Allgemein ist der Vakuumierer so konzipiert, dass er mit einem Vakuumbeutel versehen wird und aus diesem bei eingelegter Speise so viel Luft wie möglich heraussaugt, bis ein Vakuum gewährleistet ist. Das kann mit einer Pumpe oder über eine kompliziertere Vollautomatik geschehen.
Sobald dem Vakuumbeutel die Luft entzogen wurde, wird der Beutel durch das Gerät im Test automatisch versiegelt und verschlossen. Das ist durch eine oder mehrere Schweißnähte der Fall, damit auch später keine Luft entweicht. Je dicker diese Schweißnaht ausfällt, desto besser und leistungsstärker ist das Gerät. Gleiches gilt auch für die Folien und das Beutelmaterial.

Verwendet werden bei Vakuumiergeräten sehr häufig goffrierte Beutel. Dabei handelt es sich um strukturierte Folienbeutel, die viele kleine Waben aufweisen und auf einer Seite leicht aufgeraut sind. Die bestehen aus einer mehrschichtigen Folie, die eine gewisse Wandstärke aufweist, so dass auch scharfkantige oder eckige Lebensmittel, z. B. Fleisch mit Knochen, eingeschweißt werden kann, ohne dass die Folie als Außenschicht reißt. Der Beutel kann als einzelner Beutel oder auch als Schlauch oder Folienrolle eingesetzt werden. Die Beutel sollten keine Weichmacher enthalten und in einheitlicher Größe mit stabilen Schweißnähten gefertigt sein. Einige Vakuumiergeräte bieten auch einen Adapteraufsatz, um Vakuumboxen und entsprechende Behälter zu verwenden, die dann luftdicht versiegelt werden, indem aus der Box der Luftinhalt abgesaugt wird. Verwendet werden elektrische Vakuumierer und Handvakuumierer.

Die Anwendung und Funktionsweise ist entsprechend einfach. Der Beutel wird mit den gewünschten Lebensmitteln gefüllt und dann in die Vorrichtung des Vakuumiergeräts geklemmt und befestigt. Über einen Schalter wird der Vorgang des Vakuumierens gestartet, dem Beutel in kurzer Zeit die komplette Luft entzogen. Nach dem Absaugprozess wird der Beutel mit der Speise verschlossen und verschweißt. Das ist selbst mit Flüssigkeiten möglich, ist das Modell im Test dafür geeignet. Es gibt Modelle mit einer einfachen, zweifachen und sogar dreifachen Verschweißung. Eine Doppelschweißnaht genügt meistens und gestattet genügend Stabilität und Reißfestigkeit. Der Vorgang kann manuell oder vollautomatisch erfolgen.

Vorteile & Anwendungsbereiche eines Vakuumiergeräts

Die Produktion kleinerer und erschwinglicher Vakuumiergeräte ermöglicht fast jedem Haushalt das direkte Versiegeln und Verpacken von frischen Lebensmitteln, so dass auf den Kauf von tiefgefrorenen Tüten verzichtet werden kann, gleichzeitig die Frische der Nahrungsmittel lange bewahrt bleibt. Das direkte Konservieren und Versiegeln gestattet eine sehr lange Haltbarkeit, die mit einem dazugehörigen Gefriervorgang günstig kombiniert werden kann.

Vorteile & Anwendungsbereiche eines Vakuumiergeräts TestDabei kann die Ware sehr schonend eingeschweißt werden, ist nicht anfällig für den Keimbefall, bewahrt gleichzeitig alle wichtigen Nährstoffe. Nicht nur Vitamine und Mineralien bleiben erhalten, auch das Aroma und die Farbe der vakuumierten Speisen. Dazu können Lebensmittel hervorragend portioniert werden und nehmen auch nur wenig Platz weg, wenn sie vakuumverpackt sehr flach im Beutel liegen und so gut gestapelt werden können. Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für andere Gegenstände, die luftdicht versiegelt oder getrocknet werden.

Die moderne Methode des Vakuumierens ist auch beim Kochen von Vorteil. Das Sous Vide Garen ist eine der schonendsten Vorgänge bei der Speisenzubereitung, bewahrt die Nährstoffe und Aromen und macht die Lebensmittel gleichzeitig saftiger, zarter und geschmackvoller. Genauso kann Fleisch mariniert und eingeschweißt werden, wodurch das Aroma komplett einziehen kann, das Fleisch gleichzeitig keinen Keimen oder der Luft ausgesetzt ist.

Die Einsatzbereiche sind entsprechend vielseitig. Gerade für die Aufbewahrung ist fast alles geeignet, das normalerweise im Kühlschrank oder Gefrierfach liegt, während die Haltbarkeit deutlich länger ausfällt. Vakuumiert werden kann Fleisch, darunter Geflügel, Rindfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch oder Wildbret, das dann im Kühlschrank 6 Wochen, im Gefrierfach bis zu 36 Monate gelagert und frischgehalten werden kann. Ebenfalls können viele Obstsorten, Gemüse, Kräuter, Salate knackig und vitaminreich aufbewahrt werden. Das Vakuumiergerät eignet sich sogar für die Wein-Vakuumierung, z. B. bei bereits geöffneten Weinflaschen. Der Geschmack wird durch die Versiegelung bis zu 25 Tage bewahrt.

Nicht nur der Kauf von Lebensmitteln, auch ein heimischer Garten liefert Gemüse, Obst und Kräuter, die dann bei der Ernte frisch gehalten werden können, indem sie vakuumiert werden. Gleiches gilt für Einmachgläser oder gesäuertes und eingekochtes Gemüse.

Alle Lebensmittel können in einer natürlichen Konservierung und ohne chemischen Prozess und ohne Zusatzstoffe haltbar gemacht werden. Viele Hersteller bieten auch Folienrollen und Beutel, die zu 100 Prozent frei von Weichmachern sind, z. B. das bekannte Unternehmen „Lava“. Durch den Einsatz eines Vakuumiergeräts ist daher eine sehr gesunde Ernährung möglich, die sich letztendlich bezahlt macht.

Welche Vakuumiergeräte gibt es im Handel?

Welche Vakuumiergeräte gibt es im Handel TestDie kostengünstigste Variante ist natürlich der Kauf eines einfachen Zip-Beutels, wobei zwar ein relativ dichtes Verschließen möglich ist, jedoch kein komplettes Vakuum entsteht. Das genügt z. B. für das Garen von Gemüse, Fisch und Fleisch, reicht jedoch nicht für die Sous-Vide-Methode, die professioneller ist und vakuumverpackte Lebensmittel benötigt.
Einfacher sind daher Vakkumiergeräte, die es in folgenden Ausführungen im Internet oder Handel gibt:

Handvakuumiergerät

Das Handgerät ist klein, handlich und kann sowohl als manueller Folienschweißer oder als elektrischer Handvakuumierer verwendet werden, je nach Art des Geräts. Diese Modelle gibt es schon sehr günstig, benötigten in der elektrischen Variante natürlich Strom oder Batterien, sind leicht, meistens schmal geformt und verfügen über einen Ein- und Ausschaltknopf, der den Vakuumierprozess startet.

Auch manuell bedienbare Handgeräte gibt es, die über einen Hebel bedient werden. Ein sehr starkes Vakuum bieten solche Modelle jedoch im Test nicht. Sie gestatten dafür eine Verlängerung der Haltbarkeit vieler frischer Lebensmittel und das Sous-Vide-Garen. Die Mechanik erlaubt alleine den Luftentzug, jedoch nicht die Versiegelung und Verschweißung. Für diese Modelle muss ein spezieller Vakuumbeutel mit Ventil verwendet werden.

Außen- oder Balkenvakuumiergerät

Typische Vakuumiergeräte für den privaten Haushalt sind Balkenvakuumierer, wobei sie einem flachen Drucker ähnlich sehen und die Folienausgabe über eine längere Vorrichtung gewährleisten. Die Vakuumierer arbeiten elektrisch, per Knopfdruck oder auch vollautomatisch, sind kompakt gebaut und etwas größer, passen jedoch leicht auf eine Arbeitsfläche in der Küche. Das Aufstellen ist einfach. Genauso kann so ein Gerät fix angeschlossen werden. Preislich sind sie im mittleren Preissegment angeordnet, können ab 50 Euro erworben werden, bieten übersichtliche Funktionen und eine gute Handhabung. Sie entziehen den Vakuumbeuteln Luft und verschließen diese zugleich durch eine einfache oder doppelte Schweißnaht. Das ermöglicht einen flachen, luftdichten und völlig versiegelten Beutel, der einfach im Kühlschrank oder Tiefkühlfach verstaut werden kann.

Kammervakuumiergerät

Kammervakuumiergerät TestDas Kammervakuumiergerät ist ein Profigerät und im Handel auch relativ teuer. Die Modelle sind größer, meistens kastenförmig und verfügen über einen Deckel und ein Display. Verstärkt werden sie im gewerblichen Bereich verwendet, z. B. in Käsereien, Metzgereien, in der Gastronomie oder in Hotelküchen.
Bei diesen Modellen wird der gesamte Vakuumbeutel eingelegt, die Luft innerhalb weniger Sekunden entzogen und der Beutel luftdicht versiegelt. Kammervakuumierer sind über das normale Versiegeln der Vakuumbeutel hinaus auch in der Lage, Flüssigkeiten zu vakuumieren, z. B. Suppen und Soßen. Darüber hinaus benötigten sie keine speziellen Beutel, da das Gerät selbst leistungsstark ist. Das gestattet die Verwendung günstiger und glatter Beutel oder die direkte Versiegelung von Originalverpackungen.
Die Leistung der Pumpe und die Saugkraft selbst sind bei diesen Modellen im Test besonders hoch. Mit dem Kammervakuumierer ist ein Vakuum bis zu 95 Prozent möglich. Auch die Schweißnaht ist einheitlich und komplett abgedichtet, das Konservieren damit sehr lange möglich. Verarbeitet werden können auch Flaschen, Behälter und dickwandige Gläser.
Der Kammervakuumierer verfügt über ein Drei-Funktions-System, das aus Evakuieren, Versiegeln und Belüften besteht. Letzteres ist vor dem Öffnen der Kammer möglich, so dass ein Druckausgleich erfolgt. Die Umgebungsluft strömt zurück in die Kammer.
Der Druckausgleich wird in zwei Stufen reguliert. Die erste legt den Beutel um das Produkt, die zweite gibt den Druck zurück. Das verhindert eine Beschädigung des Beutels oder des Packguts.

Nach diesen Kriterien werden Vakkumiergeräte getestet:

Für den Kauf eines Vakuumiergeräts sind bestimmte Kriterien maßgebend dafür, wie gut und leistungsstark das Gerät ist. Daher lohnt sich ein Test und Vergleich, der einen guten Überblick darüber bietet, wie die Modelle funktionieren und auch im direkten Vergleich miteinander im Ergebnis abschneiden. Daraus lässt sich eine Platzierung der besten Vakuumiergeräte erstellen, die nicht nur eine hohe Leistung und gute Ausstattung bieten, sondern auch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 Nach diesen Kriterien werden Vakkumiergeräte getestet Getestet werden Markengeräte von bekannteren Herstellern, die sowohl in den einzelnen Anwendungen begutachtet als auch mit anderen Modellen verglichen werden. Schnell zeigen sich die Vor- und Nachteile eines Vakuumiergeräts, das bestimmten Anforderungen entsprechen sollte. Dazu gehört eine gute Pumpenleistung und Saufunktion, eine luftdichte Versiegelung, eine einfache stabile oder auch doppelte Schweißnaht und eine einfache Handhabung.

Viele Modelle im Test und Vergleich überzeugen durch spezielle Funktionen, können auch günstig in Vakuumierprozess unterbrochen oder in Geschwindigkeit und Anwendungsdauer reguliert werden. Ist das Vakuumieren eher ruckartig, bilden sich mehr Luftlöcher. Gewünscht für die Bewertung im Test sind vor allen Dingen Modelle, die einheitlich und schnell arbeiten.

Vorteilhaft sind auch Vakuumiergeräte, die einen Adapter für Vakuumbehälter haben oder ein separates Vakuum, z. B. für Dosen und Einmachgläser, besitzen. Für alle Modelle im Test sind spezielle Folien und Beutel notwendig, die eine sinnvolle Wandstärke und Reißfestigkeit bieten, für das Vakuumieren geeignet sind und die luftdichte Versiegelung gestatten. Es gibt sie mit glatter oder strukturierter Fläche. Letztere ermöglichen durch eine Wabenbildung kleinere Zwischenräume, durch die die Luft schneller abgesaugt werden kann. Daneben gibt es auch wiederverwertbare Beutel, die nur gereinigt werden müssen. Allerdings empfiehlt sich die Verwendung solcher weniger, da das Vakuumieren unter sehr hygienischen und reinen Bedingungen erfolgen sollte, damit der Keimgehalt so niedrig wie möglich gehalten wird.

Der Test und Vergleich begutachtet die Geräte ausführlich, kontrolliert die Leistung und die Verwendungsvielfalt, testet das Gerät im Einsatz und in der Effizienz. Berücksichtigt werden auch eine leichte und intuitive Bedienung, eine einfache Reinigung und der Lieferumfang samt Zubehör. Da die Geräte im Internet bestellt werden, werden Lieferbedingungen, Lieferzeit und Verpackungsmaterial ebenfalls überprüft und dem Testergebnis hinzugefügt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Vakuumiergeräts achten?

Deutliche Unterschiede zeigen sich bei Vakuumiergeräten besonders in der Leistung und in der Geschwindigkeit des Luftentzugs. Gerade weiche und feuchte Lebensmittel sind schwierig zu versiegeln, da Saft, Blut oder andere Flüssigkeiten austreten und den Rand benetzen können, so dass der Schweißvorgang nur unzureichend oder gar nicht erfolgen kann.

Das luftdichte Versiegeln ist aber die Voraussetzung, damit frische Nahrungsmittel lange aufbewahrt werden können. Die Intensität der Schweißnaht kann gesteigert werden, die Pumpleistung reduziert werden. Einige Modelle arbeiten mit einer doppelten Schweißnaht, so dass der Beutel stabil verschlossen wird. Ähnliche Schwierigkeiten bereiten auch druckempfindlichere Lebensmittel.

Wird ihnen zu viel Luft entzogen, können sie zusammengequetscht werden oder ganz und gar zusammenfallen. Die Geräte sollten daher ein schonendes Vakuumieren gestatten.

Gerätetyp – vom Handgerät bis zum automatischen Multigerät

Haushalte verwenden immer häufiger Vakuumiergeräte, um Lebensmittel frisch zu halten und gut zu konservieren. Dabei gibt es einfache Handgeräte, Folienschweißer oder aufwendigere Vakuumiergeräte mit Vollautomatik und leistungsstarker Pumpe. Ausgewählt werden kann ein Gerät mit vielen speziellen Funktionen, die auch eine vielseitigere Anwendung gestatten. Wer gerne offene Tüten, Flaschen oder Gläser versiegelt, benötigt ein anderes Gerät als jemand, der nur frische Lebensmittel einschweißen möchte. Auch die Größe des Geräts bestimmt die eigentliche Anwendung, z. B. in der Folienlänge und Schweißnahtausgabe. Wer größere Mengen lagern und vakuumieren möchte, sollte Geräte verwenden, die mit einer Folienrolle bestückt werden.

Ausstattung und Zubehör

Eine gute Ausstattung sollte ein Vakuumiergerät mitbringen, damit die Anwendung zum einen komfortabler ist, die Bedienung auch vielseitiger ausfällt. Dazu gehören wichtige Funktionen, die jedes Gerät aufweisen sollte. Gängig ist die Vakuumierfunktion als der eigentliche Vorrang, der dem Beutel die Luft entzieht und den Prozess durch das luftdichte Versiegeln in Form einer Schweißnaht abschließt. Dabei gibt es Geräte, die eine normale Schweißnaht oder auch eine doppelte und dreifache Versiegelung gestatten.

Ausstattung und Zubehör TestEine weitere Funktion ist das Verschweißen. Das erlaubt auch normale Plastiktüten, Frühstücksbeutel, Chipstüten und Tüten für Tiefkühlprodukte nach dem Öffnen erneut luftdicht zu verschließen und damit dann länger aufzubewahren. Diese Funktion besitzen jedoch nicht alle Geräte.

Wichtig ist auch eine Stopp-Funktion, durch die der Vakuumierprozess jederzeit unterbrochen werden kann. Manchmal müssen eingeschweißte Lebensmittel noch einmal richtig gelagert oder neu ausgerichtet werden, damit keine scharfkantigen Ecken hervorstehen. Die Beutel und Folien sind zwar in der Regel dick genug, dennoch gilt auch für das Vakuumieren eine gewisse vorsichtige Anwendung beizubehalten. Noch besser sind spezielle Funktionen, die jedoch nur bei teureren und sehr hochwertigen Modellen zur Verfügung stehen.

Dazu gehört eine direkte Anpassungsfunktion für feuchte Lebensmittel, weiche Früchte oder Flüssigkeiten. Damit diese nicht in den Versiegelungsbereich gelangen, passen Vakuumierer die Schweißintensität an und erhöhten diese, um eine luftdichte Naht zu gewährleisten.
Ähnlich kann auch die Druckempfindlichkeit reguliert werden, z. B. bei Lebensmittel, die empfindlicher sind oder schnell zerdrücken. Das betrifft u. a. Gebäck, Früchte oder weiches Gemüse, die durch den Druck, der beim Vakuumieren erzeugt wird, leichter zerquetscht werden können. Die Anpassungsfunktion erlaubt dann eine schnellere Beendung des Vakuumierprozesses. Auch der Druck der Pumpe kann reguliert werden.

Sehr gut sind auch verschiedene Geschwindigkeitseinstellungen, so dass das Vakuumieren individuell in der Dauer bestimmt werden kann. Kleinere Beutel mit einer geringeren Füllmenge benötigten nicht die gesamte Leistung des Geräts. Auch können Lebensmittel dann innerhalb von Sekunden verschweißt werden.

Weitere sinnvolle Ausstattungsmerkmale sind eine Rollenhalterung mit oder ohne Folienschneider. Die Halterung gestattet einen zusätzlichen Platz für das Aufbewahren der Vakuumbeutel und macht eine separate Verwendung von Folienrollen unnötig.

Ist sie mit einem Folienschneider oder Cutter versehen, sorgt ein integriertes und scharfes Messer dafür, die Folie oder den Beutel in der passenden und gewünschten Länge präzise abzuschneiden.

Bei häufig feuchteren oder flüssigen Lebensmitteln und Säften lohnt eine dazugehörige Tropfwanne. Diese ist auch günstig, wenn viel Fleisch eingelegt oder mariniert wird. Beim Vakuumierprozess kann immer Flüssigkeit austreten, bei Fleisch z. B. Saft und Blut. Auch diese müssen aus dem Beutel gesaugt werden, wobei die Auffangwanne dann schnell herausgenommen und hygienisch gereinigt werden kann.

Leistung, Funktionalität und Effizienz

Leistung, Funktionalität und Effizienz TestAlle Vakuumiergeräte im Test arbeiten mit Motor und Pumpe, handelt es sich nicht um Handgeräte oder Folienschweißer, die manuell bedient werden. Die Leistung variiert, liegt meistens bei den hochwertigeren Geräten zwischen 100 und 300 Watt. Diese bestimmt die Leistung der Pumpe und die Intensität, mit der Luft aus den Beuteln gesaugt wird. Ebenso richtet sich die Zeit des Saugprozesses nach der Leistung des Geräts. Gute Geräte können dann etwa 10 Liter pro Minute erzielen, während günstigere Modelle nur die doppelte Litermenge pro Minute schaffen.

Die Leistung sorgt für die Kraft der Pumpenwirkung. Ist diese etwas höher, kann der Beutel so versiegelt werden, dass er flach ist und keine Luftblasen eingeschlossen sind. Die Folie sollte im Test immer eng gespannt um das eingeschweißte Lebensmittel liegen und auch nicht zu einfach weggezogen werden können.

Handhabung und Bedienung

Vakuumiergeräte sollten leicht zu bedienen sein und eine übersichtliche Bedienleiste besitzen, die leicht verständlich ist und intuitive Handgriffe gestattet. Auch das Verschließen sollte einfach möglich sein und durch einen Sicherheitsregler genügend Schutz bieten. Einige Modelle arbeiten nur dann, wenn der Deckel korrekt angedrückt oder der Beutel richtig eingelegt ist und starten ansonsten nicht. Andere besitzen einen manuell benutzbaren Hebel und erfordern etwas mehr Kraftaufwand.

Die Folienrolle oder der einzelne Beutel sollten in das Modell einfach eingeklemmt oder eingelegt werden, stabil und sicher sitzen und keine Falten werfen. Das ist wichtig, da das Abrutschen gefüllter Beutel schnell zu ärgerlichen Flecken und Verschmutzungen in der Küche führen. Der Versiegelungsprozess funktioniert auch nur dann gut, wenn die Beutel eine saubere Schweißnahtfläche bieten. Sinnvoll ist auch die Verwendung von Originalbeuteln, die Hersteller zum Gerät anbieten und die alle Voraussetzungen der Passgenauigkeit erfüllen. Sie gestatten das einfache, faltenfreie und stabile Einlegen.

Kurzinformation zu den führenden Herstellern von Vakuumiergeräten

Bereits sehr günstige Vakuumierer gibt es von dem Unternehmen „Severin“. Hierbei handelt es sich um einen Hersteller für Elektro- und Haushaltsgeräte, der seinen Firmensitz in Sundern hat. Anton Severin besaß 1892 eine Schmiede, die dann mit der Gründung 1921 zu einer renommierten Metallfabrik aufstieg. Hergestellt wurde hochwertiges Aluminiumgeschirr, während sich die Produktpalette stetig erweiterte. Elektroartikel gab es ab 1952, wobei das Unternehmen auch von der steigenden Nachfrage solcher Konsumgüter profitierte.
Das heutige Sortiment umfasst neben Vakuumiergeräten viele Küchengeräte, darunter Wasserkocher, Kaffeeautomaten, Eierkocher, Toaster, Mixer und Grillgeräte. Die Produkte stehen in einem guten Preis-Leistungsverhältnis.
Der bekannteste Hersteller hochwertiger und sehr leistungsstarker Vakuumiergeräte ist „Landig + Lava“. Mit der Markenbezeichnung „Lava“ stehen viele Geräte zur Auswahl, die auch mit Vollautomatik und Manometer geliefert werden. „Lava“ bietet eine Kategorie an „Classic“-Modellen und eine speziellere „Premium“-Linie, wobei die Geräte dann eine 2-fache und 3-fache Verschweißung mitbringen. Die Produkte zeichnen sich durch eine hohe Qualität und langfristige Nutzungszeit aus. Das Unternehmen ist über 30 Jahre lang tätig, auf Verpackung und Vakuumieren spezialisiert, hat mehr als 250.000 Kunden und liefert in 45 Länder. Der Firmensitz ist in Bad Saulgau in Baden Württemberg. Angeboten werden praxisgerechte Produkte, wobei die Manufaktur am Bodensee liegt. „Lava“ ist einer der bekanntesten und führenden Hersteller von Vakuumiergeräten innerhalb Europas. Die Geräte werden nach eigener Entwicklung und unter strengen Richtlinien gefertigt.
Der bekannte Konzern „Unold“ wurde 1966 von Friedrich Unold in Offenbach gegründet und bietet bis heute elektrotechnische Produkte an, wobei damals die Vermarktung noch Geräte anderer Firmen umfasste. Die eigene Herstellung und Erweiterung der Firma erfolgte in den 60er Jahren, als das Unternehmen nach Hockenheim zog und Elektrogeräte anbot. Zur Produktpalette gehören Kaffeemaschinen, Brotbackautomaten, Eismaschinen, Grill- und Sandwichmaker, Wasserkocher und Vakuumiergeräte. Bekannt wurde „Unold“ durch den ersten Stabmixer „ESGE Zauberstab“.
Caso“ ist auf Produkte im Bereich der Profikochzubereitung spezialisiert, wobei auch Vakuumiergeräte zum Produktsortiment gehören. Alle Geräte und Produkte sollen dem Kunden ermöglichen, mit Leistung, Kreativität und Leidenschaft zu kochen. Wert wird dabei auf eine sehr hohe Qualität und auf ein innovatives Design gelegt. Das Angebot von Vakuumierer und Sous-Vide-Garer ist sehr groß und umfangreich. Viele Modelle arbeiten vollautomatisch und kommen in schicker Edelstahlausstattung.
Die Herstellung von Folien, Verpackungsmaterialien und die dazu gehörigen Geräte übernimmt das Unternehmen „Allvac“, das es seit der Gründung 1966 gibt. Der Firmensitz ist in Kempten und bietet erstklassige Folienprodukte, daneben auch Rollenschneider, Vakuumierer und Extrusionsanlagen an. Seit 1992 werden spezielle Tiefziehfolien hergestellt. Die Vakuumtechnik stammt von „Allpax“.

Andere bekannte Hersteller
Vakuumiergeräte im unteren, mittleren und teurerem Preissegment gibt es auch von den Unternehmen „Rommelsbacher“, „Ellrona“, „Gastroback“, „Krups“, Steba“, „Bartscher“, „Klarstein“, „Genius“, „Solis“ oder „Food Saver“.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Vakuumiergeräts am meisten?

Wo lohnt sich der Kauf eines Vakuumiergeräts TestVakuumiergeräte werden gerade für private Haushalte immer interessanter, können ganz normal im Handel, aber auch in größerer Auswahl an Geräten im Internet gekauft werden. Eine Beratung ist natürlich nur vor Ort direkt möglich. Für den Kauf im Internet lohnt vorab ein Blick auf verschiedene Vergleiche und Testergebnisse, um die besseren Geräte von den unpraktischen Modellen zu unterscheiden.

Eine gute Auswahl kann bei typischen Balkenvakuumiergeräten im Internet getroffen werden, die es in vielen kompakten Ausführungen gibt. Die Bestellung im Internet ist einfach und jederzeit möglich, erlaubt einen guten Überblick über viele Geräte und auch einen Blick auf die Kundenrezensionen, die darüber berichten, wie sich das Vakuumiergerät in der Praxis bewährt hat. Hersteller bieten im Internet häufig vorteilhafte Preisnachlässe, da hier die Konkurrenz verschiedener Anbieter sehr hoch ist. Dazu sind alle notwendigen Angaben zum Gerät in der Produktbeschreibung zu finden.
Die Lieferung erfolgt zuverlässig und schnell. Meistens sind die Produkte und Geräte bereits nach ein bis zwei Tagen ausgeliefert. Der Kauf im Internet bietet die gleichen Garantieansprüche und das erforderliche Rückgaberecht.

Wissenswertes & Ratgeber

 

Die Geschichte des Konservierens

Schon früh wurden Methoden und Konservierungsverfahren entwickelt, die erlaubten, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Neben der Lagerung unter dicken Eisschichten, wurden Nahrungsmittel eingelegt, gesäuert, gesalzen, gezuckert, getrocknet und geräuchert. Später kamen wichtige Verfahren der Pasteurisierung hinzu, die dann eine weitaus längere Lagerung gestatteten.
Unterschieden werden physikalische, chemische und mikrobiologische Konservierungsmethoden. Daneben gibt es auch die Lebensmittelbestrahlung. Mikrobiologische Verfahren umfassen vor allen Dingen gärende Produkte und Flüssigkeiten, darunter Essig, Milch oder alkoholische Getränke. Bei der Gärung von Milchsäure wird mit erwünschten Mikroorganismen gearbeitet, die Kohlenhydrate zu Säure abbauen. Der pH-Wert der Lebensmittel sinkt dadurch, was ein Wachstum der Mikroorganismen verhindert und hemmt.

Die Geschichte des Konservierens im TestChemische Konservierungsverfahren bestehen aus Zuckern, Salzen und Einlegen der Lebensmittel, die so länger haltbar gemacht werden können, natürlich nicht so lange, wie es durch das luftversiegelte Vakuumieren möglich ist. Salzen dient einer Austrocknung der Lebensmittel, führt auch zu nicht gewünschten Veränderungen des Aromas und Geschmacks.
Das Zuckern von Nahrungsmitteln tötet zwar die Bakterien, jedoch nicht Schimmelpilze oder Hefen. Auch ändert sich nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz. Gezuckert werden vor allen Dingen Obst und zum Teil auch Gemüse.

Physikalische Konservierungsverfahren sind das Pasteurisieren, wobei Mikroorganismen bei einer Temperatur unter 100 Grad Celsius abgetötet werden, so dass z. B. Halbkonserven möglich sind, die dann auch wesentlich weniger den Geschmack verändern. Pasteurisiert werden Milch, Obst- und Gemüsesäfte oder Bier.
Ähnlich abtötend wirkt auch das Sterilisieren bei einer Temperatur über 100 Grad Celsius. Dadurch können Vollkonserven produziert und sehr lange haltbar gemacht werden. Bei dieser physikalischen Methode im Test wird bei den jeweiligen Lebensmitteln der Gehalt an Eiweiß und Kohlenhydraten verändert, so dass es zu starken Geschmacks- und Farbveränderungen kommen kann. Auch gehen bei diesem Erfahren sehr viele Nährstoffe und Vitamine verloren. Sterilisiert werden Fleisch- und Wurstsorten, H-Milch oder Gemüse.

Eine wesentlich schonende Methode ist die eher modere Form des Vakuumierens. Diese dient nicht nur bei der verstärkten Herstellung von Fertiggerichten und Gefriergut, sondern auch beim Catering oder bei der Verpflegung in Flugzeugen. Außenvakuumierer und Kammervakuumierer wurden relativ zeitgleich entworfen. Beide dienen dazu, Lebensmittel vakuumverpackt und luftdicht zu verschließen, um die Haltbarkeit um ein 10-faches zu erhöhen.

 

Das luftdichte Versiegeln ist aber die Voraussetzung, damit frische Nahrungsmittel lange aufbewahrt werden können. Die Intensität der Schweißnaht kann gesteigert werden, die Pumpleistung reduziert werden. Einige Modelle arbeiten mit einer doppelten Schweißnaht, so dass der Beutel stabil verschlossen wird. Ähnliche Schwierigkeiten bereiten auch druckempfindlichere Lebensmittel.

Solche Geräte finden auch vermehrt in private Haushalte, da sie die Lagerung deutlich vereinfachen. Ebenso sind sie im Gewerbe, in der Medizin und in der Gastronomie häufig gebrauchte Modelle, da durch den erzeugten hohen Unterdruck ein sehr hohes Vakuum erreicht werden kann, die Lebensmittel damit vor Keimen und einem zu schnellen Verderben bewahrt bleiben.

Eine andere Form ist das Sous-Vide-Garen. Diese Vakuum-Garmethode wurde in Frankreich entdeckte und etwa 1970 entwickelt, war jedoch zu dieser Zeit noch sehr schwer zu handhaben und äußerst kompliziert, da es keine geeigneten Haushaltsgeräte und Vakuumierer gab. Verwendete Geräte in der Gastronomie stammten aus biologischen und chemischen Laboren, die nicht nur sehr teuer, sondern vor allen Dingen auch unpraktisch. Das Verfahren wurde in den 70ern daher eher für die Herstellung von vorgefertigten Lebensmitteln angewendet, die als „Convenience Food“ bezeichnet werden. Diese sind bei der Verwendung dann bereits komplett zubereitet, verzehrfertig und verpackt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Vakuumiergerät

Praktische Tipps für die Verwendung eines Vakuumierers

Sollen Lebensmittel besser konserviert und länger haltbar gemacht werden, sind einige Tipps und Tricks hilfreich, damit die Nahrung auch wirklich frisch bleibt und die maximale Haltbarkeit gewährleistet ist. Sind bestimmte Voraussetzungen nicht gegeben, kann sie Ware trotz des Einschweißens schneller verderben.

Die Ware, die vakuumiert und verpackt werden soll, muss schon von vorneherein frisch und neuwertig sein, damit die Haltbarkeit gegeben ist. Bereits gelagerte Waren und Lebensmittel haben dagegen einen höheren Keimgehalt und können selbst im Vakuum nicht ausreichend
vor dem Verderben bewahrt bleiben.
Fisch und Fleisch sollte grundsätzlich gut gekühlt sein, bevor sie mit dem Vakuumierer eingeschweißt werden. Das erfordert eine Kühlung zwischen 0 bis 3 Grad Celsius, wobei dann auch die Qualität besser ist. Wird Fleisch oder Fisch gekühlt konserviert, läuft der Reifeprozess besser ab.
Lebensmittel, die für das Vakuumieren vorbereitet werden, sollten auf einer geeigneten Arbeitsplatte bearbeitet oder zurechtgeschnitten werden. Sehr günstig sind Platten aus Edelstahl, Glas oder Stein, da sie einfach zu reinigen sind und keine Rückstände hinterlassen. Nicht so gut eignen sich Holzbretter oder Arbeitsplatten aus Kunststoff. Geraten Fremdpartikel mit in den Einschweißinnenraum, kann die Ware schneller verderben.
Ratsam ist es immer, vor der Verarbeitung und dem Vakuumieren die Hände gründlich zu waschen, damit lein Keimbefall die Folge ist. Da selbst das Händewaschen nicht immer ausreicht, empfiehlt sich bei der Nutzung des Vakuumiergeräts das Tragen von Latexhandschuhen.
Nicht nur die Hände und die Arbeitsplatte sollten sauber sein und gründlich gereinigt werden, auch die verwendeten Messer, Sägen, Beile, Gabeln und Kellen für das Portionieren müssen vorab gesäubert werden. Nur so können die Lebensmittel frei von Fremdkeimen eingeschweißt werden und sind dann auch nicht anfällig für eine schnelle Bakterienentwicklung. Allgemein gilt, dass ein geringer Anfangskeimgehalt die Haltbarkeit verlängert.
Ein sehr wichtiger Punkt ist die richtige Lagerung der vakuumierten Produkte. Nicht zu empfehlen ist das Mischen von Speisen oder Lebensmittel, z. B. das Verpacken von rohen und gegarten, gebratenen und gekochten Nahrungsmitteln. Das Vakuumieren sollte einheitlich auf ein Produkt hin erfolgen. Da der Prozess grundsätzlich eine erhebliche Platzersparnis gewährleistet, ist das Einzelverpacken nicht wesentlich aufwendiger, benötigt natürlich mehr Folie oder neue Beutel.
Bei dem Vakuumieren von Fleisch sind noch andere Dinge zu beachten, damit die Haltbarkeit gewährleistet ist. Das betrifft die Lagerung von Fleisch als eine geschlossene Kühlkette. Auch ist es nicht ratsam, Fleisch zu stark zu portionieren oder in kleine Stücke zu schneiden. Beim Auftauen und Verwenden des vakuumierten Fleisches kann ein Stück dann immer noch ausreichend zerteilt werden.

Richtiges Einschweißen von Lebensmitteln

Wie im Test gezeigt, ist für die Haltbarkeit durch Einschweißen entscheidend, dass die Lebensmittel frisch sind. Je frischer sie sind, desto länger können sie ohne Luft im Behälter aufbewahrt werden. Genauso ist es besser, wenn z. B. an Gemüse oder Obst schadhafte oder bereits befallene Stellen entfernt werden, bevor die Ware in Folie versiegelt wird. Gegeben sein müssen immer die besten und einwandfrei hygienischen Voraussetzungen und Bedingungen.

Richtiges Einschweißen von Lebensmitteln im TestFleisch gehört zu den Lebensmitteln, die sich am besten vakuumieren lassen und so auch länger halten oder aber effektiv mariniert werden können. Fleisch für sich schmeckt ungewürzt relativ fad, wird durch eine Marinade aus Gewürzen erst richtig saftig und schmackhaft. Das Ablegen auf einem Teller ist höchstens für einige Stunden oder einen Tag möglich. Wird Fleisch dagegen direkt vakuumiert, bewahrt es den gesamten Geschmack, kann dann, ähnlich wie Gemüse, auch schonend direkt im Beutel gegart werden.

Nahezu alle Lebensmittel und auch andere Dinge können im Vakuum verpackt werden, bevor sie in den Kühlschrank oder in den Tiefkühler kommen. Dennoch gibt es Ausnahmen, z. B. Obst und Gemüse, das eine gasbildende Wirkung hat. Dazu gehören z. B. Spargel, Kohl oder Zuckerschoten. Diese können daher im Test zwar auch vakuumiert werden, müssen allerdings vorher gekocht oder blanchiert werden. Kartoffeln, Äpfel, Birnen oder Bananen sollten, wenn sie vakuumiert werden, ungeschält in Folie versiegelt werden.

Bei Soßen und Suppen ist es ratsam, diese einen Tag vor dem Einschweißen einzufrieren, so dass ein portionierter Block entsteht, der dann auch einfacher vakuumiert werden kann. Gleiches gilt für alle Flüssigkeiten, die aufbewahrt werden sollen. Alkoholfreie Getränke, darunter Säfte, halten durch das Vakuumieren ebenfalls länger. Das vorherige Einfrieren lohnt auch bei weichen Brötchen, bei weichen Früchten oder gekochtem Gemüse.

Einige hochwertige und größere Vakuumiergeräte erlauben sogar das Einschweißen ganzer Einkoch- oder Einmachgläser. Genauso können Nahrungsmittel für einen schonenden Garprozess direkt in Folie gekocht werden. Das ist natürlich nur bei niedriger Temperatur möglich. Dafür bewahrt der Prozess alle wichtigen Mineralstoffe und Vitamine. Die Ernährung ist entsprechend wesentlich gesünder. Bei Kochen muss dann eine Ecke des Beutels aufgeschnitten werden, damit der Dampf bei dem Garvorgang besser entweichen kann.

Haltbarkeit von vakuumierten Lebensmitteln

Die eingeschweißten Lebensmittel in Folie im Vakuum halten grundsätzlich länger, wobei die Dauer dann von der Aufbewahrung selbst abhängen. Durch die Vakuumverpackung und den hohen Unterdruck, der beim Einschweißen erzeugt wird und damit im Test ein gleichbleibend hohes Vakuum gestattet, kann die Lagerungszeit manchmal sogar auf 1 bis 2 Jahre ausgedehnt werden.

Auch bei Zimmertemperatur oder bei der Aufbewahrung im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit erheblich, z. B. hält Käse normalerweise als Hartkäse bis zu 20 Tage und wird durch den Vakuumierprozess dann 60 Tage haltbar gemacht. Auch frische Kräuter, Obst, Gemüse, Fleischsorten und Fisch werden um mindestens 10 bis 20 Tage aufbewahrt.

Hier kann eine grobe Einteilung im Test und Vergleich gemacht werden, um einen Überblick über die Haltbarkeit bei Raumtemperatur, im Kühlschrank oder im Gefrierfach zu machen. Das Beispiel zeigt einfache Lebensmittel, die in jedem Haushalt zu finden sind:

Raumtemperatur – Beispiel Brot und Tee

Bei Raumtemperatur halten Lebensmittel nicht allzu lange, können aber durch das Vakuumiergerät länger aufbewahrt werden. Brötchen halten z. B. frisch gekauft normalerweise etwa 2 bis 3 Tage. Werden sie dagegen eingeschweißt, ist die Haltbarkeit um 7 bis 8 Tage verlängert.
Auch Tee hält relativ lange, kann über 2 Monate in einer Dose aufbewahrt werden, wobei die Geschmacks- und Inhaltsstoffe jedoch schneller verloren gehen. Vakuumiert dagegen hält Tee bis zu einem Jahr und bewahrt die wertvollen Inhaltsstoffe. Das Gleiche gilt für Kaffee.

Kühlschrank – Beispiel Gemüse und Suppen

OZAVO Vakuumierer im TestDer Kühlschrank verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln natürlich um mehrere Tage und ist besonders für die sehr anfälligen Nahrungsmittel die beste Wahl. Gemüse neigt jedoch auch unter dem Kühlprozess schnell dazu, zu verderben und zu vergammeln, je nach Art und Vorablagerung im Supermarkt. Die Haltbarkeit variiert dann zwischen 5 bis 7 Tagen, ist ein Gemüsefach vorhanden. Wird es dagegen vakuumiert, verlängert sich die Haltbarkeit auf bis zu 20 Tage.
Auch ein großer Topf Suppe wird nicht immer direkt verzehrt und schmeckt auch nach mehreren Tagen noch hervorragend, wenn er wieder aufgewärmt wird. Besonders deftigere oder reichhaltige Suppen ziehen gut durch, wenn sie einige Tage aufbewahrt werden. Normalerweise können sie 2 bis 3 Tage im Kühlschrank stehen bleiben. Werden sie dagegen eingeschweißt, verlängert sich die Dauer auf 8 bis 15 Tage.

Gefrierfach – Beispiel Obst und Fleisch

Obst gammelt relativ schnell, wird es einfach in einer Obstschale aufbewahrt. Zum einen werden Früchte zwar etwas süßer und reifer, zum anderen verläuft der Prozess aber eher unkontrolliert, so dass schon nach einem oder zwei Tagen die Konsistenz verändert oder das Obst sogar schimmlig ist. Die Aufbewahrung im Kühlschrank ist sinnvoller. Noch besser ist das direkte Einfrieren von Obst, das so auch ohne vakuumiert zu werden etwa 6 bis 12 Monate hält. Wird Obst dagegen eingeschweißt und mit einem Vakuumiergerät verpackt, kann es bis zu 36 Monate haltbar gemacht werden. Besonders gut eignen sich Beeren wie Erdbeeren, Johannesbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Preisel- und Blaubeeren, auch Mirabellen, Aprikosen, Kirschen und Pflaumen. Weniger gut sind tropische Früchte wie Bananen, Ananas oder Mangos.

Ähnlich ist auch Fleisch und Fisch sehr anfällig dafür, zu verderben. Auch wenn beim Kauf im Discounter das Haltbarkeitsdatum angegeben ist, halten solche Lebensmittel höchstens 1 bis 2 Tage im Kühlschrank und müssen relativ schnell verarbeitet und gekocht oder gebraten werden. Meistens wird Fleisch daher direkt eingefroren, um die Haltbarkeit zu verlängern. Das ist im einfachen Gefrierfach möglich, auch in Gefriertruhen oder Gefrierablagen. So hält z. B. Hackfleisch bis zu 6 Monaten. Wird es dagegen vakuumiert, hält es ganze 24 Monate.

Die 10 wichtigsten Fragen rund um das Thema „Vakuumiergeräte“

1. Was kann alles mit einem Vakuumiergerät eingeschweißt werden?
Gedacht sind Vakuumiergeräte natürlich in erster Linie dazu, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Aber auch anderes kann leicht verschweißt und so besser aufbewahrt werden. Das betrifft z. B. Schrauben und Kleinteile, die so übersichtlich gelagert werden können, Wolle, Farbdosen oder Silberbesteck. Auch für Reisen können z. B. Schuhe und Kleidungsstücke eingeschweißt werden, die so platzsparender verstaut werden können, auch keiner Verschmutzung ausgesetzt sind. Das Vakuumieren bewahrt Gegenstände vor dem Verstauben. Sogar Tabak kann verschweißt und vakuumiert werden, da er so länger frisch bleibt und nicht austrocknet.

2. Wo werden eingeschweißte Lebensmittel im Kühlschrank am besten gelagert?
Der moderne Kühlschrank bietet sehr häufig verschiedene Kühl- und Klimazonen, aber auch in einem herkömmlichen älteren Kühlschrank unterscheidet sich die Temperatur zwischen den einzelnen Fächern. Am kühlsten ist es direkt über dem Gemüsefach, wo dann z. B. Fleisch und Fisch aufbewahrt werden. Hier herrscht eine Temperatur zwischen 2 bis 3 Grad Celsius, während der obere Bereich 5 bis 8 Grad Celsius erreicht, da die warme Luft immer nach oben steigt. Für vakuumierte Lebensmittel sind die verschiedenen Klimazonen jedoch nicht so wichtig. Auch der obere Bereich eignet sich für die eingeschweißten Waren, ähnlich wie originalverpackter Käse oder geöffnete Konserven.

3. Wie gesund sind haltbar gemachte Lebensmittel?
Das direkte Einschweißen und Versiegeln von frischen Lebensmitteln ermöglicht nicht nur die längere Haltbarkeit, sondern bewahrt auch alle wichtigen Nährstoffe, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Daher sind vakuumierte Lebensmittel immer gesünder und weniger anfällig, zu schnell zu verderben. Sie können teilweise auch mehr Nährstoffe enthalten als im Discounter gekauftes Obst oder tiefgefrorene Lebensmittel.

4. Was bedeutet Sous-vide?
Unter „Sous-vide“ eine französische Bezeichnung für Vakuum wird das Vakuumgaren von Speisen verstanden, eine spezielle und sehr schonende Garmethode, die hauptsächlich bei Fleisch, Gemüse und Fisch angewendet wird. Die Lebensmittel sind vakuumverpackt in einem Kunststoff- und Plastikbeutel und werden in dieser Form auch direkt in den Topf gegeben. Das geschieht bei niedriger Temperatur, die unter 100 Grad liegt, wodurch ein höherer Wärmeaustausch möglich ist als üblicherweise im Wasserbad oder im Backofen.
Für das Verfahren werden die Speisen vakuumverschweißt, die Luft entsprechend im Test komplett herausgesaugt. Die Zubereitung erfolgt bei konstanter Wassertemperatur zwischen 50 und 90 Grad, wobei der Beutel danach angeschnitten wird, damit der Dampf entweicht. Bis dahin aber werden alle Aromen, Gewürze und Geschmacksstoffe bewahrt und können sich durch das Vakuum nicht verflüchtigen. Der Geschmack ist deutlich intensiver. Fleisch z. B. bildet keine Kruste, wird dann nach dem Vakuumgaren direkt scharf angebraten.

5. Welches Zubehör gibt es für Vakuumiergeräte?
Das Zubehör für Vakuumiergeräte kann im Lieferumgang enthalten sein oder nachträglich erworben werden. Meistens ist eine Anzahl benötigter und spezieller Vakuumbeutel vorhanden, wobei der Nachkauf dann in verschiedener Stückzahl erfolgt. Auch Folienrollen können eingelegt werden und sind etwas günstiger im Handel erhältlich. Hier empfiehlt sich die zusätzliche Anschaffung eines Folienschneiders, damit die Handgriffe einfacher sind.
Weiterhin gibt es als Zubehör für einen Vakuumierer entsprechend Vakuumbehälter, die aus Edelstahl oder aus Kunststoff gefertigt sind. Ähnlich funktionieren Frischhalteboxen und Frischhaltedosen. Gekauft werden können Lachsbretter, Etikette für die Beutel, um die Speisen zu beschriften und so besser sortieren und definieren zu können, verschiedene Universaldeckel und Flaschenverschlüsse, Einkochgläser und Permanentmarker zur Beutelbeschriftung. Selbst Kochbücher gibt es, die sich mit dem Vakuumgaren und dem Vakuumieren von Speisen beschäftigen. Rezepthefte sind auch im Handel oder im Lieferumfang bestimmter Hersteller enthalten.

6. Woraus bestehen die Beutel?
Der Beutel oder die Folie für das Vakuumieren besteht meistens aus dünnerem und transparentem Kunststoff, darüber hinaus auch aus mehreren Schichten, z. B. aus Polyethylen und Polyamiden. Dadurch wird eine Extraktion von verschiedenen Weichmachern aus der Folie bei dem Kontakt mit dem eingeschweißten Lebensmittel verhindert.

7. Wie wird ein Vakuumiergerät noch genannt?
Das Vakuumiergerät wird im Handel unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten, da es auch verschiedene Einsatzmöglichkeiten gestattet. Einige sind mit Flüssigkeitsabschneider versehen und andere nur für das Versiegeln trockener Lebensmittel geeignet. Gängig sind auch „Vakuumierer“ oder Folienschweißgerät. Einige Hersteller bezeichnen ihr Gerät auch als Vakuummaschine. Daneben gibt es auch Glas- und Flaschenvakuumierer. Diese sind speziell für das Einlegen und Einmachen von Obst, Säften und Gemüse gedacht.

8. Welche Unterschiede gibt es bei Vakuumiergeräten?
Die Art der Vakuumiergeräte unterscheidet sich genauso wie die Größe und der Preis der Geräte. Hochwertige Modelle sind in der Lage, verschiedene Versiegelungsprozesse zu gestatten. So kann neben einem normalen strukturierten Vakuumbeutel auch eine einfache und glatte Siegelrandverpackung die Lebensmittel vakuumieren. Das ist mit verschiedenen Wandstärken möglich, wobei der Beutel jeweils umgeschlagen und auf die Beutelanschlagleiste gezogen wird.
Bei den Vakuumiergeräten kann der Schweißvorgang manuell oder automatisch erfolgen. Verläuft der Vorgang automatisch, kann noch während des Vorgangs des Versiegelns der nächste Beutel befüllt werden.
Einige Geräte können mit Folienrollen belegt werden, so dass auch das Versiegeln und Verpacken größerer Mengen möglich ist. Das ist im Fischerei- und Jagdbereich von Vorteil. Unterschiede gibt es auch im Verarbeitungs- und Einschweißvorgang selbst. So haben einige Geräte eine beigefügte Absaugvorrichtung, andere eine Pumpe, die auch mit der Hand bedient werden kann.

9. Welche Waren lassen sich optimal mit dem Vakuumiergerät einschweißen?
Sehr günstig sind alle verderblichen Lebensmittel, darunter Fleisch, Gemüse, Obst, Fisch, Suppen und Soßen. Aber auch zur reinen Trockenhaltung sind Vakuumiergeräte gut geeignet, die bei platzsparender Lagerung der versiegelten Waren genügend Schutz vor Korrosion und Oxidation liefern. Ebenso werden Vakuumierbeutel bei sehr empfindlichen Gegenständen und Medikamenten aus dem Gesundheit- und Pharmabereich eingeschweißt, da so die notwendige Hygiene und der höchstmögliche Schutz geboten sind.
Haushalte nutzen Vakuumiereräte meistens für Lebensmittel, die eingefroren werden sollen. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit um mehrere Monate. Besser ist auch die Aufbewahrung von leicht verderblichen Waren, von Obst und Gemüse in einer geeigneten Versiegelung.

10. Was sind ESD-Beutel und ESD-Produkte?
Wie im Test bereits gezeigt, können nicht nur Lebensmittel, sondern auch andere Gegenstände luftdicht verpackt und so besser gelagert oder geschützt werden. ESD ist eine spezielle Folie für Elektronikbautele, die zuverlässigen Schutz vor einer elektrostatischen Aufladung und Korrosion bietet. Die Beutel werden „Moisture Barriere Bags“ genannt und eignen sich für alle Bauteile, die hochempfindlich und mit Vorsicht behandelt werden müssen, z. B. Platinen. ESD-Beutel haben häufig Sondergrößen und bieten auch eine Dampfdurchlässigkeit die geforderten Richtlinien mit spezieller Rollenbreite, die für Industrie und Gewerbe dient.

Alternativen zu einem Vakuumiergerät

Wer die Möglichkeit hat, Lebensmittel täglich frisch einzukaufen, benötigt für die Aufbewahrung meistens keine besondere Konservierung oder Haltbarkeitmachung. Die Lebensmittel werden direkt verzehrt und müssen nicht gelagert werden.
Viele Menschen bevorzugen auch den Kauf von tiefgefrorenen und bereits zubereitungsfertigen Lebensmitteln, die schnell im Gefrierschrank verstaut werden können und nach Bedarf aufgetaut werden.

Wer dennoch ein luftdichtes Verschließen benötigt, kann auf normale Folien- oder Gefrierbeutel zurückgreifen, die es in normaler und etwas besserer Ausführung gibt. Besonders Zip-Beutel erlauben ein relativ dichtes Verschließen, können auch mit dem Mund oder mit einem Strohhalm ausgesaugt werden. Hier ist allerdings die Keimfreiheit nicht geboten, die vakuumierte Beutel bieten.

Nützliche weiterführende Links und Quellen

Haltbarkeit und Hygiene von Lebensmitteln:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hygiene-von-lebensmitteln-die-wahre-haltbarkeit-1.2121921

Konservierung von Lebensmitteln:
http://www.netzwissen.com/ernaehrung/konservierung-von-lebensmitteln-ueberblick-ueber-verschiedene-konservierungsverfahren.php

Vakuumverpackung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vakuumverpackung

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