Boxsack Test 2017 – die 9 besten Boxsäcke im Vergleich

Es gibt ganz unterschiedliche Formen, sich körperlich fit zu halten. Die einen bevorzugen ein Ausdauertraining durch Laufen, Fahrradfahren oder Schwimmen, andere legen mehr Wert auf den Muskelaufbau und das Krafttraining.

Bei dem Wort „Boxen“ wird häufig zunächst an den Profisport gedacht, der natürlich eine Form des Trainings ist und durch Technik und Bewegung zum Sieg oder zu einer Niederlage führt. Trainiert wird auch im professionellen Bereich am Boxsack, wobei dieser über den eigentlichen Sport hinaus das perfekte Trainingsgerät für ein ausgiebiges Fitness-Workout ist, das mit einem eigenen Boxsack auch zu Hause stattfinden kann. Kondition und Krafttraining ergänzen dabei ein Ausdauertraining, verbessern die Reaktion, Schlagkraft und fördern die Gesundheit.

Sowohl Profis, Fortgeschrittene als auch Anfänger können hier ein effektives Aufbautraining und Trainingsprogramm absolvieren. Daneben gibt es das Fitnessboxen, durch das wiederum eine hervorragende Gewichtsreduzierung durch Kalorienverbrauch möglich wird. Boxsäcke können das Training einfach und intensiv gestalten. Es gibt stehende Modelle und hängende Boxsäcke, die jeweils ihre ganz speziellen Vorteile mit sich bringen.

Dieser Boxsack Test soll zeigen, was mit dem Boxsack umgesetzt werden kann, welche Modelle es gibt, wo sie zum Einsatz kommen und was beim Kauf eines Boxsacks beachtet werden sollte.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1Der Kwon Boxsack 180 cm Sandsack ist der Vergleichssieger im Boxsack TestKwon Boxsack 180 cm Sandsack

Kundenbewertung: 4.3 von 5
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Top10 Bewertung
100%
"sehr gut"
Kwon
Boxsack 180 cm Sandsack
Vorteile
  • sehr robuste Konstruktion
  • Füllung aus Original Fightrubber Gummigranulat
  • körperähnlichere Eigenschaften
  • schlagkraftabsorbierende Eigenschaften
  • hohes Eigengewicht
  • sehr gute Qualität

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Größe: 180 cm

    • Ø 35cm

    • Gewicht gefüllt: 90 kg

    • Farbe: schwarz




    • Füllung: Original Fightrubber Gummigranulat

    • Außenmaterial: Kunstleder

    • inkl. Deckenhalterung + Kette + Drehwirbel



2Der Lonsdale L-Core schwerer Leder Boxsack 402331 belegt Platz 2 im Boxsack TestLonsdale L-Core schwerer Leder Boxsack 402331

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
Lonsdale
L-Core schwerer Leder Boxsack 402331
Vorteile
  • Außenmaterial: 100% Leder
  • L-Core Technologie
  • Schläge und Tritte werden optimal abgefangen und verteilt
  • D-Ring an der Unterseite
  • Reißverschluss

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Standardboxsack zum allgemeinen Kombinationstraining

    • Außenmaterial besteht aus 100% Leder

    • hergestellt unter Verwendung der L Core Technologie

    • Schläge und Tritte werden optimal abgefangen und verteilt




    • Füllung: zerkleinertes Baumwollgewebe und synthetisches Leder

    • D-Ring an der Unterseite

    • Abmessungen: 36cm x 36cm x 100cm

    • Gewicht: 28 kg



3Der Hammer Boxsack Black Kick belegt Platz 3 im Boxsack TestHammer Boxsack Black Kick

Kundenbewertung: 4.3 von 5
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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Hammer
Boxsack Black Kick
Vorteile
  • Qualitäts-Kunstleder für harte und professionelle Trainingssequenzen
  • doppelt verstärkte Nähte
  • robuste Verarbeitung
  • festes Füllmaterial
  • stabile Aufhängung
  • Premium-Reißverschluss

Nachteile
  • Füllung nicht perfekt verteilt
  1. Technische Details



    • Größe: 180 cm

    • strapazierfähiger Boxsack aus reißfestem Kunstleder

    • doppelt verstärkte Nähte

    • festes Füllmaterial

    • vier verchromte Stahlketten und stabile Aufhängung in Qualitätsstahl




    • Drehwirbel für realistische Ausweichmanöver

    • Premium-Reißverschluss

    • Farbe: schwarz



4Der Bad Company Profi Retro Leder Boxsack braun belegt Platz 4 im Boxsack TestBad Company Profi Retro Leder Boxsack braun

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Bad Company
Profi Retro Leder Boxsack braun
Vorteile
  • sehr glatte und besonders feinporige Oberflächenstruktur
  • sehr gut verarbeitete Nähte
  • Heavy Duty Vierpunkt-Stahlkette inkl.
  • sehr gutes Preis-Leitungs-Verhältnis

Nachteile
  • die braune Farbe färbt ab
  1. Technische Details



    • Größe: 100 x 35 cm

    • aus Split-Leder gefertigt

    • Füllgewicht: ca. 28 Kg

    • Eigengewicht Leder Boxsack gefüllt inkl. Vierpunkt-Stahlkette: ca. 29 Kg

    • Gesamthöhe inkl. Stahlkette: ca. 135 cm




    • inkl. Heavy Duty Vierpunkt-Stahlkette

    • 4 D-Stahl Aufhängeringen

    • Farbe: braun



5Der adidas Boxsack Training Bag belegt Platz 5 im Boxsack Testadidas Boxsack Training Bag

119,95 Euro
Listenpreis: EUR 119,95
Kundenbewertung: 5.0 von 5
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90%
"gut"
adidas
Boxsack Training Bag
Vorteile
  • sehr gute Verarbeitung
  • glattes Leder
  • stabile Edelstahlketten
  • sehr gut vernäht
  • klasse Knautschverhalten

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Größe: 90 x 30 cm

    • Farbe: black

    • Boxsack aus robustem und strapazierfähigem Kunstleder

    • eingewebte Unterstützung





    • 4-Punkt Kettenaufhängung mit Drehwirbel (verzinkt)

    • gefüllt mit Textilien

    • Gewicht: 38 kg



6Der Ultrasport Boxsack belegt Platz 6 im Boxsack TestUltrasport Boxsack

Kundenbewertung: 4.1 von 5
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86%
"gut"
Ultrasport
Boxsack
Vorteile
  • extrem strapazierbares und reißfestes Außenmaterial
  • beste Verarbeitung
  • optimale Schlagdämpfung
  • solide Aufhängung
  • Vierfach-Kette - Drehwirbel und Karabiner inkl.

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Länge: 100 cm

    • Durchmesser: 33 cm

    • Kettendicke: 4.1 mm

    • Gewicht: ca. 30 kg

    • Farbe: schwarz




    • inkl. 4-Punkt Aufhängung

    • fertig gefüllt

    • Verbindung zur Kettenaufhängung erfolgt über 4 D-Ösen aus Metall

    • am oberen Ende befindet sich der solide Drehwirbel und ein weiterer Karabiner zum Einhängen



7Der PUNCHLINE Boxsack 120 cm belegt Platz 7 im Boxsack TestPUNCHLINE Boxsack 120 cm

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
85%
"gut"
PUNCHLINE
Boxsack 120 cm
Vorteile
  • handgefertigt
  • extrem belastbares Obermaterial aus hochwertigem Kunstleder
  • zuverlässige Nähte
  • gute Befestigungsmöglichkeiten

Nachteile
  • starker Kunststoff- und Chemiegeruch am Anfang
  1. Technische Details



    • Höhe Boxsack: ca. 120 cm

    • Durchmesser Boxsack: ca. 35 cm

    • Gesamthöhe: ca. 140 cm (inkl. Kettenaufhängung)

    • Gesamtgewicht inklusive Füllung: ca. 30 kg




    • Obermaterial aus hochwertigem Kunstleder

    • verchromte Kettenaufhängung mit Drehwirbel

    • 4, am Boxsack mit 3 massiven Nieten und einer Doppelnaht direkt angebrachte Aufhängungen



8Der EXCALIBUR handgefertigter Boxsack CLASSIC PRO 120 cm belegt Platz 8 im Boxsack TestEXCALIBUR handgefertigter Boxsack CLASSIC PRO 120 cm

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
84%
"gut"
EXCALIBUR
handgefertigter Boxsack CLASSIC PRO 120 cm
Vorteile
  • extrem strapazierfähig und stabil
  • extrem belastbar
  • Doppelnähte mit Spezialfaden
  • sehr gute Verarbeitung
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Länge: ca. 120 cm

    • Durchmesser: ca. 35 cm

    • Füllgewicht: ca. 34 kg

    • Füllmaterial: Textilfüllung




    • Nähte: Doppelnähte mit Spezialfaden

    • Aufhängung: verchromte 4-armige Kette aus massivem Stahl mit Drehwirbel

    • Einsatzgebiet: Box- & Fitnessboxtraining im Heimbereich



9Der TrainHard Profi Boxsack belegt Platz 9 im Boxsack TestTrainHard Profi Boxsack

Kundenbewertung: 4.0 von 5
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Top10 Bewertung
80%
"befriedigend"
TrainHard
Profi Boxsack
Vorteile
  • extrem strapazierfähig
  • reißfest
  • schwitzwasserabweisend
  • top verarbeitete und verstärkte Nähte
  • günstiger Preis

Nachteile
  • unten ist er etwas härter als oben
  1. Technische Details



    • Größe: ca. 120 x 35 cm

    • Gewicht ca. 34 kg

    • glatte Oberfläche aus hochwertigem Vinyl-Kunstleder

    • Farbe: braun




    • Heavy Duty Vierpunkt-Stahlkette und integriertem Drehwirbel und Karabinerhaken

    • Gesamthöhe inkl. Stahlkette: ca. 155 cm

    • Höhe durch die mitgelieferten Metallringe mit Karabinerhaken verstellbar



Boxen – nicht nur ein Sport für Profis

Der Boxsport teilt sich in verschiedene Kategorien, die alle unter den Begriff „Boxen“ fallen. In erster Linie wird darunter natürlich der bekannte Kampfsport verstanden, wobei sich zwei Sportler unter Voraussetzung bestimmter Regeln mit der Faust bekämpfen und möglichst viele Treffer erzielen möchten, bis der andere außer Gefecht gesetzt wird.

Dabei sind nur Schläge gestattet, die mit der geschlossenen Faust erfolgen, alle anderen Bewegungen, z. B. mit dem Fuß oder Bein, gelten als Foul. Die Schläge erfolgen auf Kopf, Hals und oberhalb der Gürtellinie.

Neben dem Profisport gibt es andere Formen, darunter den Amateurboxsport, das Kickboxen oder das Boxen als Kampfsport in Verbindung mit anderen Techniken. Hier wiederum dürfen neben den Händen auch Beine und Füße hinzugenommen werden. Beim Kickboxen beispielsweise wird das Boxen mit verschiedenen Kampfsportarten wie Taekwondo oder Karate kombiniert. Um sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten, findet ein Training im Ring und am Boxsack statt. Dabei werden nicht nur Techniken verbessert, sondern es findet allgemein ein Kraft- und Muskeltraining statt.

Boxen und Fitness

Während der reine Sport und der Muskelaufbau am Boxsack eine Möglichkeit sind, den eigenen Körper zu trainieren, dient ein Boxsack auch anderen Bedingungen, so im Fitnessbereich oder beim Abnehmen. Diäten sind eine Sache, Sport, Bewegung und Gewichtsreduzierung die andere, wobei aufwendige Geräte oder der Gang ins Fitnessstudio nicht immer notwendig sind. Ein Boxsack ist vollkommen ausreichend, der nicht nur das eigene Training fördert, sondern auch als Motivation wirkt. Daneben ist der Boxsack auch ein hervorragendes Mittel, um Dampf abzulassen, was wiederum den Stressfaktor im Alltag senkt.

Um Gewicht zu reduzieren, werden am Boxsack durch die richtige Körperhaltung und Schlagtechnik alle Übungen konzentriert umgesetzt, dabei zwei- bis dreimal die Woche etwa 15 Minuten lang der gesamte Körper trainiert. Muskeln an Armen, Beinen und im Oberkörperbereich werden dabei besonders beansprucht. Ein Vortraining oder Aufwärmen kann durch Schattenboxen stattfinden. Wer auf diese Weise am Boxsack trainiert, verliert bis zu 500 Kalorien am Tag.

Damit das Training nicht langweilig wird, kann ein Trainingsplan für Abwechslung sorgen. Dieses Workout wird Intervalltraining genannt, ist gerade für die Gewichtsabnahme sehr effektiv und bewirkt mehr als reines Ausdauertraining. Am Boxsack lassen sich Schlagkombinationen und Pausen umsetzen, dabei wird sich permanent bewegt.

Wer geübter am Boxsack ist, kann dann auch die Beine dazu nehmen, z. B. einfache Frontkicks starten, um die Beinmuskulatur zu stärken. Das Training wird so intensiver, kann durch Low- und Sidekicks noch gesteigert werden. Wichtig ist, die Lockerung und Ruhephase danach zu beachten, damit die Muskeln sich regenerieren können.

Für das Fitness- und Ausdauertraining ist der Boxsack hervorragend, er kann aber auch im medizinischen Bereich, z. B. bei der Physiotherapie oder Heilgymnastik zum Einsatz kommen. Ebenso kann die Selbstverteidigung mit einem Boxsack trainiert werden.

Was ist ein Boxsack?

Der Boxsack dient, wie gezeigt, in vielerlei Anwendung, ist dabei ein Trainingsgerät, das besonders für Schlag- und Tritttechnik geeignet ist. Die Vielzahl an verschiedenen Modellen zeigt das wachsende Interesse, gerade auch für den Heimgebrauch. Boxsäcke gibt es als stehendes Objekt mit Standfuß oder sie können durch ein Seil oder eine Kette an einer Decke oder Wand aufgehängt werden.

Ebenso unterscheidet sich das Füllmaterial der verschiedenen Boxsäcke. Während Stoffreste, Schaumstoff oder Styropor ein Fitnesstraining und die Technik verbessern, ist die Füllung aus Sand dazu da, besonders harte Schläge zu vertragen, ohne allzu stark im Material oder an der Auftrefffläche nachzugeben. Dabei ist die Füllung häufig auch nicht tatsächlich aus Sand, sondern kann auch aus Getreide, Sägespänen oder Mais sein. Die Form eines Boxsacks ist meistens zylindrisch oder als Ball konzipiert. Der Außenmantel besteht aus Nylon, Leder oder Kunstleder.

Wie wird ein Boxsack benutzt?

Das Training am Boxsack kann mit verschiedenen Techniken umgesetzt werden. Der Boxsack zu Hause kann einfach an der Decke aufgehängt werden oder ein Fitnessgerät sein, das fest auf dem Boden steht, wobei nur der Boxsack selbst flexibel ist.

Gegenüber anderen Trainingsgeräten, z. B. dem Punching Ball, eignet sich der Boxsack sowohl für untrainierte als auch für trainierte Menschen, die die Schlagtechnik beherrschen. Aufgrund seines Füllmaterials reagiert der Boxsack eingeschränkt, schnellt oder federt nicht zurück, so dass die Schlagkraft hervorragend trainiert werden kann, ohne ausweichen zu müssen. Dennoch kann ein freischwingender Boxsack die Bewegung erhöhen.

Der Punching Ball dient vordergründig dem Trainieren des eigenen Schlagrhythmus, der Boxsack verbessert Ausdauer, Technik und stärkt die Muskeln.

Bei der Nutzung eines Boxsacks müssen einige Dinge beachtet werden, um ein effektives Training zu starten. Der Platz für den Boxsack sollte ausreichend sein, also auch genügend Raum für die eigene Bewegung und die des Boxsacks bieten.

Bei verschiedenen Schlagtechniken muss ein Schwingen und Kreisen des Boxsacks möglich sein. Möbel, Türrahmen oder Wände sollten sich dementsprechend nicht in der Nähe befinden.

Vorteile & Anwendungsbereiche in Sport und Fitness

Durch das Training am Boxsack findet immer ein Gesamtkörpertraining statt, wodurch Kondition, Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit, Reaktion und Technik verbessert werden.

Wer Sport treibt, kennt dabei auch den Effekt, dass neben dem Körpertraining der Geist befreit wird. Probleme, Stress, Sorgen oder Müdigkeit verfliegen mit einem ausgiebigen Training.

Am Boxsack sind Grundschläge und bestimmte Übungen effektiv, um auf die einzelnen Muskelpartien einzuwirken. Einfach auf den Boxsack zu schlagen, ist nicht nur umsonst, sondern kann auch das Verletzungsrisiko erhöhen.

Der Boxsack reagiert im Grunde auf die ausgeführten Schläge durch Faust und Beine. Er kann zurückfedern oder ungünstig zur Seite schwingen. Sinnvoll ist auch ein Training zu zweit, wobei einer den Boxsack halten kann.

Der klare Vorteil in der Nutzung eines Boxsacks liegt daran, dass ein effektives Training stattfinden kann, das es möglich ist, mit dem Training Gewicht zu reduzieren und Muskeln aufzubauen, und dass es nicht notwendig ist, ein Profi zu sein, um den Boxsack zu verwenden.

Einige Techniken können schnell erlernt werden, wobei diese aus Grundübungen für jeden Boxsack bestehen. Mehr Informationen zu den Grundlagen und der richtigen Schlagtechnik finden Sie unter dem Punkt: Schlagtraining – darauf kommt es an.

Welche Arten von Boxsäcken gibt es?

Welche Arten von Boxsäcken gibt es?

Die grobe Einteilung kann bei den verschiedenen Modellen nach der Art gemacht werden, wie der Boxsack aufgestellt bzw. aufgehängt wird. Daneben gibt es spezielle Boxsäcke für Kinder, Kampfsportarten und als Boxsack Set mit benötigter Ausrüstung und Schutzbekleidung

Standboxsack

Dieses Modell weist einen Standfuß auf oder ist als stehender Boxsack konzipiert, der im Raum aufgestellt, auch wieder abgebaut werden kann. Vorteilhaft ist die Platzersparnis, da für diesen Boxsack nicht extra eine Halterung angebracht werden muss.

Die meisten Modelle dieser Art weisen ein höheres Eigengewicht auf, damit die Standfestigkeit gegeben ist. Die Füllung dementsprechend schwer, kann aber auch aus Wasser, Sand oder Luft bestehen.

Manche Hersteller bieten den Standboxsack mit speziellem Ständer an. Hier sollte der Halt und die Stabilität Voraussetzung sein, damit ein effektives Training möglich ist.

Schwierig ist z. B. ein Laminatboden, wobei ein Verrutschen des Ständers zu ärgerlichen Kratzern führen kann. Eine Matte oder ein Teppich sind wesentlich besser geeignet, was wiederum auch mehr Stabilität für den Standfuß oder Ständer erlaubt.

Freischwingender Boxsack

Der hängende Boxsack ist das klassische Modell und in Form und Aussehen bekannt. Die Materialien sind sehr vielseitig, der Boxsack wird an der Decke oder an einer Wandhalterung durch ein Seil oder eine Kette aufgehängt und kann dann in frei schwingender Bewegung benutzt werden.

Das Training mit diesem Modell ist sehr intensiv, sollte aber auch mit etwas Erfahrung stattfinden, da ein fehlgeleiteter Schlag oder Nichttreffen des Boxsacks Verletzungen, Zerrungen und Überdehnungen nach sich ziehen kann.

Der freischwingende Boxsack benötigt mehr Platz, auch ist das Aufhängen des Boxsacks in dafür vorgesehenen Räumen oder im Garten sinnvoll. Nicht geeignet ist der Boxsack für sehr begrenzte Bewegungsfreiheit, z. B. durch Wände oder Türrahmen. Das Training muss Bewegung zulassen, auch die Bewegung des Boxsacks mit berücksichtigen.

Der Boxsack Test 2017 – so haben wir die verschiedenen Modelle ausführlich getestet:

Die für unseren Boxsack Test geprüften Modelle haben wir auf verschiedene Bedingungen hin getestet, um die besten Modelle auszuwählen. Ausschlaggebend waren dabei nicht nur die Verarbeitung und das Material, auch die Art, Anwendungsmöglichkeit und Flexibilität in der Nutzung.

Der Boxsack von adidasGröße, Material und Verarbeitung

Wichtig für unseren Test und die getesteten Boxsäcke waren weniger einheitliche Größen, als eine Größe des Boxsacks für das jeweilige Training unserer Tester. Hier hatten die Boxsäcke eine durchschnittliche Länge zwischen 100 und 150 Zentimeter. Der Durchmesser lag zwischen 30 und 50 Zentimeter.

Geachtet wurde auf ein Material, das bei der Schlagkraft nicht zu sehr nachgab, dennoch flexibel war. Einige von uns getestete Modelle waren dem klassischen Sandsack nachempfunden, wobei dann die Fläche wieder unnachgiebig sein musste.

Der Boxsack im Allgemeinen sollte sehr gut verarbeitet sein, einheitliche Nähte aufweisen, ein hervorragendes Außenmaterial besitzen. Sowohl Leder, Vinyl, Kunstfaser als auch Kunstleder waren für unseren Test geeignet.

Gewicht

Natürlich müssen Boxsäcke ein gewisses Eigengewicht mitbringen, allerdings sollte dieses im annehmbaren Bereich liegen, so dass zusätzliche Halterungen für Wand oder Decke nicht notwendig waren. Das Gewicht der Boxsäcke entsprach dabei den Anforderungen, lag zwischen 20 und 50 Kilogramm. Materialeigenschaften und Füllung haben wir dabei berücksichtigt.

Füllstoff

Da verschiedene Ansprüche und Einsatzmöglichkeiten mit der Füllung des Boxsacks zusammenhängen, haben wir für unseren Test sowohl Boxsäcke mit Stoff, mit Schaumstoff, Getreide und Sägespänen getestet, wobei hier die Anwendung auf das Material abgestimmt umsetzbar sein sollte. Klassische Boxsäcke waren durch die Füllung besonders unnachgiebig, erlaubten sehr harte Schläge, die für unseren Test auch von Profis durchgeführt wurden.

Die Fitnessboxsäcke in leichterem Material boten eine flexible Füllung, waren besonders für Anfänger gut geeignet.

Robustheit und Flächenreaktion

Ein Boxsack muss natürlich einiges an Schlägen vertragen können, das Material dabei nicht nachgiebig sein, wobei nicht die Füllung gemeint ist, sondern die Außenfläche, auf die die Faust trifft. Boxsäcke, die nach einigen Schlägen direkt Kuhlen aufwiesen oder bei denen sich der Füllstoff verschob, waren für unseren Boxsack Test 2017 nicht geeignet. Dagegen konnten die robusten Modelle, die das Auftreffen der Schläge abfedern konnten, besonders punkten.

Stabilität und Standsicherheit

Diese Kriterien waren natürlich für Boxsäcke mit Standfuß ausschlaggebend. Das Training sollte dabei stattfinden können, ohne dass der Boxsack verschoben wurde oder in seiner Stabilität nachließ. Der Auf- und Abbau des Boxsacks sollte dennoch einfach stattfinden können und kaum Zeit in Anspruch nehmen. Die von uns getesteten Modelle erfüllten diese Anforderungen.

Anschaffungspreis

Der Boxsack als qualitativ hochwertiges Modell hat seinen Preis, wobei aber die Anforderungen den Anschaffungskosten gerecht werden mussten, dabei auch Langlebigkeit gegeben war. Modelle gab es in der Preisklasse zwischen 30 Euro und 250 Euro. Auch einige günstigere Boxsäcke konnten in unserem Test durchaus punkten und boten in Verarbeitung, Füllung und Material dennoch alle notwendigen Voraussetzungen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Boxsacks achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Boxsacks achten?

Die Wahl des geeigneten Boxsacks hängt davon ab, für welche sportliche Betätigung er zum Einsatz kommt. Je nachdem, ob als Anfänger oder Fortgeschrittener sollte das Material des Boxsacks den Anforderungen entsprechen. Amateure ziehen den weichen Boxsack vor, dessen Innenmaterial Schaumstoff oder Gewebe ist, der Profi nutzt die harte Variante, da er weiß, welche Schläge wie umgesetzt werden können. Das Training findet effektiv bei beiden Varianten statt, Techniken können nach und nach verbessert werden.

Materialeigenschaften

Das Material und der Außenbezug eines Boxsacks sind entscheidende Merkmale für die gute Qualität des gewählten Modells. Die Verarbeitung sollte ebenso hochwertig, die Nähte sauber sein. Neben originalen Varianten aus Leder gibt es auch günstigere Modelle aus Leinen oder Kunststoff.

Wer den schnellen Auf- und Abbau eines Boxsacks bevorzugt, kann auch auf Modelle zurückgreifen, die statt mit Material mit Luft oder mit Wasser gefüllt sind, wobei es sich bei letzteren Varianten mehr um die Nachahmung eines Boxsacks handelt.

Bestimmte Modelle sind in ihrem Innenmaterial austauschbar. Das ist hilfreich, wenn sich das Training ändert oder der Amateur sich in seinem Krafttraining verbessert.

Abstimmung auf das Training

Es macht natürlich einen Unterschied, ob der Boxsack alleine für das eigene Workout und Fitnesstraining gedacht ist, z. B. um etwas Gewicht zu verlieren, oder ob hier gezielt Schlagtraining oder Kampfsport geübt wird. Boxsäcke sind vielseitig einsetzbar, ein intensiveres Training bedingt einen Boxsack, der diesen Anforderungen standhält.

Gerade beim Schlagtraining, Boxen, Kickboxen, Thaiboxen und ähnlichen Sportkombinationen ist die hängende Variante sinnvoller als der Standboxsack.

Wer verschiedene Trainingsprogramme absolviert oder auch das eigene Training zu steigern gedenkt, kann auf Boxsäcke zurückgreifen, die einen Tausch der Füllung erlauben.

Größe und Ausführung

Auch für die Größe spielen Platzmöglichkeit und die Art des Trainings eine Rolle. Ein durchschnittlicher Boxsack ist etwa 120 Zentimeter lang und erlaubt alle Formen des Kraft- und Ausdauertrainings für den Muskelaufbau und die Fitnessprogramme.

Kleinere Varianten sind für ein tägliches und einfaches Workout gedacht, wobei hier dann auch der Platz eine geringere Rolle spielt. Da Schläge meistens in Bauch- und Augenhöhe ausgeführt werden, sollte der Boxsack groß genug sein, um das Training effektiv umsetzen zu können. Die Höhe eines freischwingenden Boxsacks kann zudem über das Seil oder die Kette verändert werden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Fitnessgeräten und Boxsäcken

Boxsäcke gibt es von verschiedenen Herstellern, die ein Sortiment aus Sport- und Freizeitartikel bieten, aber auch eigene Markenprodukte vertreiben. Führend in diesem Bereich, gerade wenn es um Boxsäcke geht, sind Hammer, Venum, Everlast, Adidas, Bremshey oder Bad Company.

Von allen Unternehmen und Marken sind die Modelle hochwertig verarbeitet und auf das optimale Training abgestimmt.

Hammer bietet sehr schwere und harte Boxsäcke im Profibereich, wobei die Schlagkraft hier wenig abgefedert wird, was nur mit den richtigen Vorkenntnissen zu einem intensiven Training führt.
Adidas wiederum zeigt sich gerade im Sportbereich einfallsreich, während die Boxsäcke dann vielseitig und mit verschiedenen Füllungen versehen sind.
Bad Company hat hier einige hervorragende Modelle im Programm, wobei das Angebot sowohl Anfänger als auch Profis gleichermaßen ansprechen kann.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt ich der Kauf eines Boxsack am meisten?

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt ich der Kauf eines Boxsack am meisten?Sportgeschäfte bieten eine große Auswahl an Fitnessgeräten und Boxsäcken. Noch vielseitiger ist diese natürlich im Internet, wo die Händler übersichtlich das Sortiment präsentieren und der Kunde in aller Ruhe den für sich geeigneten Boxsack auswählen kann. Der Vorteil des Internetkaufs liegt klar in den häufig günstigeren Angeboten, da Hersteller und Händler weniger Miet- und Personalaufwand haben, was sich wiederum in den Preisen bemerkbar macht.

Ein Boxsack wiegt meistens einiges an Gewicht, so ist die Lieferung bei der Bestellung im Internet auch vorteilhaft. Die Garantieansprüche sind dieselben wie im Fachhandel, ein Umtausch ist ebenfalls möglich. Schön sind im Internet auch die vielen Kundenbewertungen, die das Modell bereits in der Praxis testen konnten.

Ein Boxsack muss nicht erst ausprobiert werden, sondern erfüllt durch Material, Verarbeitung und Markennamen alle geforderten Ansprüche, die im Internet klar hervorgehoben werden. Der Kauf lohnt also gerade online und erleichtert die Suche erheblich.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Boxens

Der Boxsack ist eine Erfindung für das Schlagtraining. Die Geschichte des Boxens und des Boxsacks sind sehr alt und haben sich durch die Zeit hindurch immer weiter bewährt und erhalten.

Das Boxen begann mit dem einfachen Faustkampf im alten Ägypten und breitete sich von dort aus im gesamten ägäischen Raum aus. Auch in Griechenland gab es Box- und Faustkämpfe, die sogar bei den Olympischen Spielen der Antike erfolgreich ausgetragen wurden. Ebenso waren die Römer im Faustkampf bewandert, gerade in der Arena der Gladiatorenkämpfe.

Die Regeln wurden mit der Zeit immer besser auf das Training abgestimmt und ermöglichten auch weniger Verletzungen, wobei die heutigen Maßnahmen natürlich noch keinerlei Anwendung fanden. Mit dem Boxen als professionellen Sport trat dann auch der Boxsack seinen Siegeszug an, ein einfacher Sandsack, der im 17 Jahrhundert Anwendung fand, wobei das Boxen immer noch ohne Boxhandschuhe oder Grundregeln ausgeführt wurde.

Besonders in England wurden Boxwettkämpfe durch den Herzog von Albermarle organisiert, die dann regelmäßige Veranstaltungen nach sich zogen.

Der „Meister von England“, der Fechtmeister James Figg schuf dann die erste Umsetzung spezieller Regeln, z. B. dass Kämpfe in einem bestimmten Boxring ausgetragen wurden und die Hände dabei bandagiert werden mussten. Daneben gab es immer noch schwerwiegende und gefährliche Straßenkämpfe und illegale Boxkämpfe, bei denen es mehr um Geld als um Fairness ging.

Der Boxhandschuh als Pflicht beim Boxen kam dann etwa im 19. Jahrhundert zum Einsatz.

Heutige Regeln, dass bei einem Niederschlag eine kurze Zeit in der Ecke des Boxrings verbracht werden muss, galten damals noch nicht. Ein Boxer, der nicht sofort wieder aufstand, sich aber bewegte, konnte von seinem Gegner direkt wieder zu Boden geschlagen werden.

Olympische Disziplin wurde das Boxen 1904 und speziell nach dem Ersten Weltkrieg zeigte sich die Begeisterung für diesen Sport auch in anderen Ländern, z. B. in Deutschland, wo das Boxen vorher per Gesetz verboten war. Bis heute gibt es Länder, die das Boxen gesetzlich nicht erlauben, darunter Kuba, Island, Nordkorea oder der Iran. Das betrifft allerdings den Profisport, während das Amateurboxen gestattet ist.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Boxsack

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Boxsack

Boxen als Selbstverteidigung

Der Boxsport gehört natürlich zu den härtesten Sportarten, erfordert sowohl hohe mentale als auch physische Anforderungen. Strenge Regeln und vorgeschriebene Techniken machen daraus mehr als nur ein einfaches Schlagtraining. Gelernt wird dabei nicht nur, Schläge auszuteilen, Treffer zu erzielen und einzustecken, beim Üben am Boxsack und im Boxring wird auch das Selbstbewusstsein gestärkt. Ängste können so überwunden werden, da Sieg und Niederlage Hand in Hand gehen, der Sport dennoch fair bleibt.

DSchlagtraining – darauf kommt es anazu werden die Reflexe, die eigene Koordination und Ausdauer trainiert, gleichzeitig die Bewegung und das Ausweichen geübt. Auf die Schnelligkeit kommt es ebenso an wie auf den gut ausgeführten Schlag. Nicht nur das Einstecken von Schlägen wird hier geübt und als Angst überwunden, auch das Ausführen von Schlägen als ein Überwinden der Schlaghemmung.

Kraft- und Konditionstraining fördert die eigene Selbstdisziplin und das Selbstbewusstsein. Wer weiß, Schläge gezielt und richtig anzuwenden, kann Boxen als Selbstverteidigung üben, da zudem die Grundlagen relativ einfach und für jeden schnell zu erlernen sind. Wichtig sind dabei Motivation, Ausdauer und Regelmäßigkeit mit abwechslungsreichen Trainingsprogrammen.

Schlagtraining – darauf kommt es an:

Beim Boxtraining haben beide Fäuste eine Bedeutung. Der Boxer nutzt eine Führ- und eine Schlaghand. Die schwächere Hand ist die Führhand, die ausführende Hand die Schlaghand.

Je nachdem, ob der Trainierende Links- oder Rechtshänder ist, wird automatisch für den Schlag die stärkere Hand genommen. Das geschieht automatisch.

Beim Training am Boxsack zeigen sich die Kraftverhältnisse deutlich. Nicht nur wird die stärkere Hand genommen, auch die stützende Position durch die Beine stimmt überein. Führhand und das dazugehörige Bein sind näher am Boxsack, während das Standbein und die Schlaghand etwa um 45 Grad gedreht sind und sich weiter weg befinden. Diese Stellung ist die Ausgangsposition für das Training am Boxsack. Die Schlagtechniken sind unterschiedlich.

Die Gerade:

Einer der wichtigsten Ausführungen am Boxsack ist das Schlagen einer Gerade. Hier werden Brust- und Armmuskulatur trainiert, gleichzeitig der Rumpf gestärkt. Die Rückenmuskulatur spielt bei allen Bewegungsabläufen eine wichtige Rolle und dient der abfangenden und ausgleichenden Bewegung. Ähnlich wie beim Bauchtraining sind vordere und hintere Muskelpartien die Waagschalen füreinander, also die aufeinander reagierende Ausgleichspartner.

Die Gerade erfolgt aus der Ausgangsposition auf den Boxsack in Augenhöhe. Hier wird der Versuch unternommen, den Boxsack so hart wie möglich mit der Schlaghand zu treffen. Genauso kann die Gerade aber auch mit der Führhand ausgeführt werden. Da sich die Schlaghand weiter hinten befindet, ist der Weg zum Boxsack länger und findet seitlich statt. Mit der Führhand wird der Boxsack direkt erreicht, auch wenn der ausgeführte Schlag weniger kraftvoll erfolgt.

Die Gerade wird mit leicht angewinkeltem Arm umgesetzt. Beim Auftreffen sollte der Arm also nicht ganz durchgestreckt sein, da ansonsten schnell eine Überstreckung des Ellenbogens stattfinden kann. Diesen Fehler machen Amateure häufig, daher ist es auch sinnvoll, vor dem Boxsack die Stelle am Boden zu markieren, z. B. durch Klebeband. Dadurch wird der richtige Abstand, der zum Boxsack benötigt wird, verinnerlicht.

Der Haken:

Wer die Gerade schlagen kann, sowohl in Augen- als auch in Brusthöhe, kann das Training nun abwechslungsreicher gestalten. Anspruchsvoll ist das Schlagen eines Hakens. Der Schlag wird aus einem Winkel von etwa 90 Grad getätigt mit gebeugtem Arm aus der Mitteldistanz. Die beiden Handinnenflächen zeigen in Richtung des Trainierenden.

Es gibt den klassischen Haken und den Aufwärtshaken. Die erste Variante zielt leicht seitlich auf den Boxsack, wobei besonders die Schultern und der obere Rückenbereich trainiert werden. Der Aufwärtshaken wiederum wird von unten getätigt, wobei sich die Belastung verlagert, daher mehr die Oberarm- und Brustmuskulatur trainiert werden.

Beim Training ist es sehr wichtig, verschiedene Muskelreize zu setzen. Gewöhnt sich der Körper an die Übungen, hält er es für unnötig, weitere Muskeln aufzubauen, der die vorhandenen Muskelfasern zu genügen scheinen. Erst durch den ausgeübten Reiz und die Abwechslung kann das Training in den Wiederholungen effektiv stattfinden.

Ebenso wichtig ist die Ruhephase dazwischen, da die Muskeln nicht beim Training, sondern danach und im Schlaf wachsen. Wer seinen Muskeln keine Pause gönnt, wird keine Verbesserung feststellen können.

Die richtige Atmung beim Training am Boxsack:

Bei jeder Ausführung eines Schlags oder Tritts ist Konzentration wichtig, allerdings sollte dabei auch die Atmung nicht vergessen werden, die alle Bewegungen unterstützt und begünstigt. Anfänger sieht man häufig mit aufeinandergepressten Lippen. Statt aus- und einzuatmen halten sie die Luft an, um den Schlag auszuführen und zu platzieren.

Das Training am Boxsack verlangt aber eine ausreichende und sinnvolle Atmung, da der Puls auf Hochtouren gebracht und das gesamte Herz-Kreislauf-System in Anspruch genommen wird.

Bei jedem Schlag wird daher ausgeamtet, beim Zurücknehmen der Hand eingeatmet. Das wiederum regt den Stoffwechsel an und verlängert die Ausdauer.

Muskelaufbau/Krafttraining am Boxsack

Für alle Formen des Muskeltrainings ist eine gewisse Fitness die Voraussetzung. Auch eine noch sehr schwach ausgebildete Muskulatur kann trainiert werden, allerdings sind die Bedingungen unterschiedlich. Bevor das Training effektiv am Boxsack oder an einer Hantelbank stattfinden kann, sollte eine Grundfitness umgesetzt sein, z. B. durch Workouts, Fitnessübungen oder Joggen.

Muskelaufbau/Krafttraining am BoxsackDas Training am Boxsack bleibt ein Sport, selbst wenn der Boxsack zur Aggressionsbewältigung benutzt wird. Das bedeutet, bevor das Schlagtraining stattfindet, sollte eine vorangegangene Aufwärmphase stattfinden, um die Muskulatur vorzubereiten und den Stoffwechsel anzukurbeln. Durch ein intensives Aufwärmen wird der Körper auf die gesteigerte Körperbetätigung vorbereitet. Somit ist die Vorphase wichtig, um die Reserven in Muskeln und Organen freizusetzen.

Das Boxtraining selbst kann dann mit zwei Trainingsmethoden stattfinden. Einmal können Schlagkombinationen ausgeführt werden, zum anderen wird Kraft, Koordination und Ausdauer trainiert.

Der Anfänger beginnt meist mit der zweiten Methode und erlernt dann nach und nach die erste. Boxtraining ist immer anspruchsvoll und die Schläge werden hart ausgeführt. Dabei sollte eine Überanstrengung oder Überstreckung der Muskeln vermieden werden.

Übungen für Einsteiger am Boxsack

Übung 1 am Boxsack:

Die Position vor dem Boxsack besteht aus einem Abstand von etwa einer Armlänge. Abwechselnd wird nun mit beiden Fäusten 100 Mal auf den Sack in Augenhöhe geschlagen. Dabei wird zunächst der Körper nicht mit bewegt, sondern das Schlagen findet ausschließlich über die Arme statt.

Es ist wichtig, die Übung in Augenhöhe auszuführen, also auch eine bestimmte Stelle am Boxsack wiederkehrend zu treffen. Der Anfänger kann sich die Stelle hier markieren.

Während der Ausführung der Schläge wird die Körperkraft stark in Anspruch genommen. Das bedeutet, die Treffer rutschen durch den Kraftverlust tiefer, da die Arme immer schwerer werden.

Beim Schlagen wird eingeatmet, beim Zurücknehmen der Faust ausgeatmet. Das Luftanhalten ist am Anfang eine bekannte Reaktion, wird aber die Ausführung von 100 Schlägen kaum möglich machen, belastet zudem Puls und Herz-Kreislauf-System. Muskeln benötigen für den Kraftaufwand Sauerstoff. Die Atmung sollte genauso konzentriert stattfinden wie der Schlag.

Nach der Übung wird eine Pause gemacht. Sinnvoll sind am Anfang etwa drei Minuten, alleine schon, um wieder ausreichend Luft zu bekommen.

Übung 2 am Boxsack:

Diese Übung findet direkt am Boxsack statt. Die Schläge werden etwa in Bauchhöhe ausgeführt, dort, wo sich der Magen eines Menschen befindet. Mit jeder Faust werden abwechselnd 150 Schläge ausgeführt, dabei geatmet. Nach der Umsetzung erfolgt wiederum eine kurze Pause zum Durchatmen.

Weitere Hinweise:

Das gesamte Training aus beiden Übungen kräftigt den Oberkörper und Rücken. Arme, Brust und Bauchmuskulatur kommen zum Einsatz, auch tiefliegender Muskelpartien werden mit beansprucht.

Wer das Training zweimal die Woche intensiv und regelmäßig umsetzt, dabei die Schlagtechnik wechselt, z. B. eine Gerade und einen Haken macht, wird hier bald den Muskelaufbau begünstigen. Gegenüber anderen Fitness- und Sportgeräten bleibt der Boxsack nicht umsonst eines der effektivsten Trainingsmittel, um die eigene Schlagkraft zu verbessern und die Kraft zu erhöhen.

Boxsäcke für Kinder

Nicht nur für erwachsene Sportler, auch für Kinder ist ein Boxsack eine hervorragende Möglichkeit, Disziplin zu üben, aber auch Spaß zu haben. Boxsäcke für Kinder sind in der Größe kleiner, vom Gewicht leichter und meistens in lustigen und knalligen Farben zu haben.

Die Füllung der Kinderboxsäcke ist meistens sehr leicht, kann auch aus Luft bestehen. Wichtiger aber ist, dass das Material des Boxsacks weich ist, damit nicht die Gefahr besteht, dass sich das Kind verletzt, da weder die Schlagkraft noch das Eigengewicht besonders hoch sind.

Der Boxsack im Kinderzimmer kann natürlich allgemein zum Sport motivieren oder auch bei der Entscheidung helfen, eine Sportart für das Kind auszuwählen, dennoch sollte auf genügend Schutz geachtet werden, der Boxsack sicher befestigt, ebenso ein Kopfschutz und Boxhandschuhe vorhanden sein. Mit einem ausgeführten Schlag kann es zu Stürzen kommen. Eine weiche Matte ist daher ebenfalls ratsam.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema „Boxen“ und „Boxsack“

  1. Wie kann ich beim Training mit dem Boxsack Muskeln aufbauen?
    Das Training am Boxsack ist ein Teil des Kraft- und Ausdauertrainings und fördert als nicht isoliertes Training den Aufbau der Muskelmasse. Her kommt es alleine auf ein abwechslungsreiches Training aus Boxen, Ausdauer und Kraftübungen an.

    Das Ziel ist ein Gesamtkörpertraining, das auf die tiefliegenden Muskeln wirkt, das heißt, nicht nur Arme und Schultern werden trainiert, sondern der gesamte Ober- und Unterkörper, ebenso die Beine.

    Das Boxen am Boxsack in der richtigen Umsetzung stärkt den Muskelapparat, gleichzeitig werden die Reaktion und Kondition verbessert. Während die Ausdauer zunimmt, werden durch Wiederholungen Muskeln aufgebaut. Diese wachsen in der Regenerationsphase.

  2. Wie reinige und pflege ich den Boxsack am besten?
    Je nachdem, um welches Material es sich handelt, ist die Reinigung eines Boxsacks sehr einfach. Meistens sind Schweißreste, Abdrücke oder Staub das eigentliche Problem, wobei ein Lappen, etwas Spülmittel oder auch nur warmes Wasser schon ausreichend sind, um die Reinigung umzusetzen.

    Bei manchen Kunstoffsorten kann es sein, dass der Boxsack leicht abfärbt oder in seiner Farbe verblasst. Kein Boxsack ist wasserfest. Das Material ist zwar auf die Nutzung des Boxsacks abgestimmt, wird aber nicht dauerhaft in gleicher Füllmenge und Form bleiben.

    Eine Verwendung im Außenbereich ist daher zwar möglich, allerdings sollte ein Boxsack nicht die ganze Zeit bei Wind und Wetter draußen hängen oder stehen.

    Für die Füllung gibt es entsprechende Maßnahmen, um diese wieder zu ersetzen. Dabei muss es sich allerdings um einen Boxsack handeln, der das Wechseln der Füllung ermöglicht, z. B. durch einen Reißverschluss.

  3. Wie und wo hänge ich den Boxsack richtig auf?
    Zwei Möglichkeiten gibt es, den freischwingenden Boxsack aufzuhängen. Einmal ist natürlich die Decke optimal, wobei der Boxsack an einem Seil oder einer Kette hängt. Dafür sollte eine Stelle gewählt werden, die ausreicht, das Gewicht des Boxsacks statisch zu tragen.

    Ebenso ist das Aufhängen an einer Wand per Wandhalterung möglich, wobei der Boxsack ausreichend Platz haben sollte, um frei zu schwingen.

    Durch das Seil oder die Kette lässt sich der Boxsack beliebig in der Höhe verändern und in der Wunschhöhe anbringen.

    Je nach Trainingsart ist die Höhe unterschiedlich. Für das Faust- und Schlagtraining sollte der Boxsack etwa so hängen, dass auf Augenhöhe die Mitte getroffen wird. Das Aufhängen an einer Decke erlaubt große Schwingungen, wobei der Boxsack dann auch die Anwesenheit eines Gegners simulieren kann und so sowohl Schlagtechnik, Ausweichmanöver, Beinarbeit und Reflexe trainiert werden können.

Nützliches Zubehör beim Boxsacktraining

Um die Verletzungsgefahr am Boxsack so gering wie möglich zu halten, gehört auch das richtige Zubehör zum Training. Neben den geeigneten Schuhen, die Bewegungsfreiheit ermöglichen, sind Bandagen und Boxhandschuhe natürlich wichtig.

Boxhandschuhe gibt es in verschiedenen Größen, sowohl für Kinder, Männer und Frauen. Beim Kauf der Boxhandschuhe sollte darauf geachtet werden, dass diese durch ihr Eigengewicht nicht allzu schwer sind. Ist das Gewicht zu hoch, treten beim Training schnell Ermüdungserscheinungen auf, hauptsächlich in den Armen und im Rückenbereich. Das kann dazu führen, dass die Übungen unkonzentriert und nicht mehr korrekt ausgeführt werden, ohne mehr einen Effekt zu erzielen.

Wandhalterungen sind ebenfalls sinnvoll, handelt es sich um einen aufhängbaren Boxsack. Hier ist mehr Sicherheit, Halt und Schutz geboten, gerade wenn das Material schwer und das Gewicht des Boxsacks sehr hoch ist. Wandhalterungen lassen sich dabei vielseitig verwenden, können auch andere Fitnessgeräte halten oder Auflage für eine Klimmzugstange sein.

Für leichtere Boxsäcke ist eine Kette oder ein Seil ausreichend. Diese sind meistens im Lieferumfang des aufhängbaren Boxsacks enthalten.

Alternativen zum Boxsack

Alternativ zu einem Boxsack sind natürlich entsprechende vergleichbare Fitnessgeräte, Hometrainer oder für das Schlagrhythmustraining ein Punching Ball geeignet. Tatsächlich erlaubt der Boxsack den Wegfall einiger hochgelobter Sportgeräte, da ein gezieltes Training hervorragend umgesetzt werden kann.

Es geht nicht alleine um Schlagkraft und Boxtraining, sondern um die Abwechslung von Ausdauer- und Krafttraining. Entsprechend gibt es andere Geräte, die entweder Muskelaufbau und Koordination trainieren oder aber ergänzend zum Boxsack gekauft werden können.

Auch die Hantelbank ist eine Alternative, da auf ihr das Krafttraining ähnliche Muskelpartien beansprucht.

Weiterführende Links und Quellen zum Thema „Boxen“ und „Boxsack“:

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