Handtrainer Test 2017 – 10 besten Handtrainer im Test

Unsere Hände sind eines unser wichtigsten Werkzeuge. Die gesamte Feinmotorik und die damit verbundenen alltäglichen Griffe sind über die Finger und Hände möglich. Zahlreiche kleinere Muskeln sorgen für die Steuerung feinster Bewegungen. Durch sie kann die Hand gestreckt, gebeugt, können die Finger gespreizt werden oder zupacken.

Auch die Hand sollte, ähnlich wie andere Körperpartien, regelmäßig trainiert werden, um beweglich und kräftig zu bleiben. Das ist durch so genannte Handtrainer, Fingertrainer und Handgelenktrainer möglich.

Sie kommen nicht nur in der Physiotherapie zum Einsatz, sondern werden auch von Musikern, Sportlern oder von Personen genutzt, die ihre Hände viel nutzen. Allgemein ist es wichtig, für kräftige und stärkere Hände zu sorgen. Das ist nicht nur ein Vorteil beim Kraftsport selbst, um die Gewichte und Hanteln besser greifen zu können, sondern auch für die einfachen Hangriffe im Alltag.

Die Hände können effektiv und gezielt in allen Bereichen trainiert werden. Das führt von einfachen Fingerübungen bis hin zu der täglichen Nutzung bestimmter Handtrainer, die sehr effektiv sind. Das Training kann dabei auch jederzeit und überall erfolgen. Schon am Morgen können Handübungen die Muskulatur stärken, ohne allzu anstrengend zu sein.

In unserem Handtrainer Test und Vergleich 2017 stellen wir einige der beliebtesten und besten Handtrainer vor, zeigen, was sie können, wo sie zum Einsatz kommen und was beim Kauf eines guten Handtrainers beachtet werden sollte.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

TOP-PRODUKT: Premium Handmuskeltrainer „Strong Grip“ von SportastischTOP-PRODUKT: Premium Handmuskeltrainer „Strong Grip“ von Sportastisch

Kundenbewertung:

Zum Anbieter

Vorteile
  • 3 hochwertige Stressbälle im Set
  • BONUS E-book „Handtraining“
  • inklusive 3 Jahre Sportastisch Produktgarantie

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Das Premium Set „Strong Grip“ enthält:

    • Ball in Schwarz (Härtegrad: Weich)

    • Ball in Blau (Härtegrad: Mittel)

    • Ball in Orange (Härtegrad: Hart)

    • Federgriffhantel

    • E-book

    • Digitales Übungsposter (gerade in Arbeit)




    • MEHR ALS 100.000 KUNDEN + DEUTSCHE PRODUKTENTWICKLUNG UND SERVICE + 3 JAHRE GARANTIE

    • ANGENEHME OBERFLÄCHE

    • KOSTENLOSES E-BOOK + DIGITALES ÜBUNGSPOSTER

    • Verschiedene Härtegrade der Schaumstoffbälle bis 20 kg

    • Durchmesser 5cm, auch für Kinder geeignet

    • Ideal für Kletterer, Bodybuilder, bei Stress, Rheuma oder nach Schlaganfall,




1 Der Die BESTE Fingerhantel - Handtrainer, Unterarmtrainer, Hand-Grip zur maximalen Steigerung der Griffkraft ist der Testsieger. Die BESTE Fingerhantel - Handtrainer, Unterarmtrainer, Hand-Grip zur maximalen Steigerung der Griffkraft

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
98%
"sehr gut"
Die BESTE Fingerhantel - Handtrainer, Unterarmtrainer, Hand-Grip zur maximalen Steigerung der Griffkraft
Vorteile
  • maximalen Steigerung der Griffkraft
  • Finger- Hand- und Unterarm-Training

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • zwei hochwertige Griffpolster

    • praktischen Transportbeutel

    • hochwertigen Verarbeitung




    • aus Aluminium hergestellt

    • unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade

    • lebenslange Garantie




2 Der Handmaster Plus Handtrainer hat den 2. Platz. Handmaster Plus Handtrainer

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Handmaster Plus Handtrainer
Vorteile
  • 3 Varianten erhältlich (leicht
  • mittel
  • stark)

Nachteile
  • kleine Fingerschlaufen

  1. Technische Details



    • stärkt sowohl die Beugemuskeln und die Streckmuskeln

    • Trainiert Hand und Unterarm




    • Verletzungsrisiko wird verringert

    • Sinnvolles Zubehör




3 Der VIZAP 3er-Set (60-80 lb) ergonomische Premium Handtrainer hat Platz 3. VIZAP 3er-Set (60-80 lb) ergonomische Premium Handtrainer

Kundenbewertung: 3.6 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
92%
"sehr gut"
VIZAP 3er-Set (60-80 lb) ergonomische Premium Handtrainer
Vorteile
  • Fortgeschrittenen Set
  • verbessert die Griffstärke und Unterarmmuskulatur
  • ergonomisches Design

Nachteile
  • kleine Fingerschlaufen

  1. Technische Details



    • eingearbeitete Fingermulden

    • optimale Druckverteilung

    • drei aufsteigende Stärkestufen 60-80lb




    • inkl. Tragebeutel

    • geräuschlos

    • leichtes Gewicht




4 Der SPECIAL DES TAGES - Handgreif-Trainer - der beste Griff-Verstärker für die Entwicklung der Hand- und Unterarmmuskulatur belegt den 4. Platz. SPECIAL DES TAGES - Handgreif-Trainer - der beste Griff-Verstärker für die Entwicklung der Hand- und Unterarmmuskulatur

Kundenbewertung: 3.9 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
90%
"sehr gut"
SPECIAL DES TAGES - Handgreif-Trainer - der beste Griff-Verstärker für die Entwicklung der Hand- und Unterarmmuskulatur
Vorteile
  • hervorragendes Design
  • vertiefte und verbesserte Handgriffstärke
  • 4-fach verstellbar

Nachteile
  • quietsscht

  1. Technische Details



    • Kraft und Ausdauertraining für Hände, Finger und Handgelenk

    • leicht einstellbar

    • kostenloses eBook




    • Widerstandsstufen (5 kg - 40 kg)

    • 100%ige Geld-zurück-Garantie

    • hochwertigen Edelstahlspannfedern




5 Der Grip Master Handmuskeltrainer belegt Platz 5. Grip Master Handmuskeltrainer

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
88%
"gut"
Grip Master Handmuskeltrainer
Vorteile
  • Stärkung der Finger- und Unterarmmuskulatur

Nachteile
  • leicht zu drücken

  1. Technische Details



    • drei unterschiedlichen Härtegraden




    • Gr. 1: soft, Gr. 2: medium, Gr. 3: heavy




6 Der Thunderdog Diverse Handtrainer ist auf dem 6. Platz. Thunderdog Diverse Handtrainer

13,95 Euro
Listenpreis: EUR 13,95
Kundenbewertung: 0 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
86%
"gut"
Thunderdog Diverse Handtrainer
Vorteile
  • 3 eiförmige Griffbälle
  • verschiedener Widerstände
  • Aufbewahrungsbeutel

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Beschreibung einiger Basisübungen

    • strukturierte Oberfläche

    • Thermoplast-Kautschuk




    • gelb = Weich , rot = Mittel/medium , blau = fest

    • Hervorragendes Design

    • Finger, Hände und Unterarme trainieren




7 Der GyroTwister Classic ist auf Platz 7. GyroTwister Classic

--- Euro
Listenpreis: EUR 16,76
Kundenbewertung: 4.2 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
85%
"gut"
GyroTwister Classic
Vorteile
  • GyroTwister - das Original
  • für jede Altersgruppe geeignet
  • positiver Trainingseffekt

Nachteile
  • nicht ganz einfache Handhabung

  1. Technische Details



    • inkl. Software-Drehzahlmesser

    • Anleitungsvideo auf CD-ROM

    • mit zwei Startschnüren




    • 5 Jahren Garantie

    • präzise gefertigter Rotor - nicht nachträglich ausgewuchtet

    • GyroGrip-Band zur besseren Grip-Haftung




8 Der 66fit anpassbare Federgriffhantel 10-40 kg - Handgelenk, Unterarm Krafttraining, BP-S-260A wurde auf den 8. Platz gewählt. 66fit anpassbare Federgriffhantel 10-40 kg - Handgelenk, Unterarm Krafttraining, BP-S-260A

Kundenbewertung: 4.2 von 5

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
84%
"gut"
66fit anpassbare Federgriffhantel 10-40 kg - Handgelenk, Unterarm Krafttraining, BP-S-260A
Vorteile
  • Verstellbare Fingerhantel
  • Spannungsbereich von 10 bis 40 kg

Nachteile
  • Feder lässt schnell nach

  1. Technische Details



    • Stärkung der Unterarme, Hände und Finger

    • zum allgemeinen Krafttraining

    • verstellbaren Widerstandsbereich




    • Drehknopf zum verstellen des Widerstandslevel

    • Taschenformat

    • idealer Reisebegleiter




9 Der UVISTAR Handtrainer Ring Silikon, Hand Grip Trainer Strengthener, 3er-Fingertrainer Set, Fingertrainer Klettern, Unterarmtrainer wurde auf Platz 9 gewählt. UVISTAR Handtrainer Ring Silikon, Hand Grip Trainer Strengthener, 3er-Fingertrainer Set, Fingertrainer Klettern, Unterarmtrainer

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Top10 Bewertung
82%
"gut"
UVISTAR Handtrainer Ring Silikon, Hand Grip Trainer Strengthener, 3er-Fingertrainer Set, Fingertrainer Klettern, Unterarmtrainer
Vorteile
  • Einfach in die Hand nehmen und zusammendrücken
  • unterschiedliche Widerstände
  • Vernünftige Größe für Erwachsenen

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • 3 Widerstandsstufen

    • 30lb (grün), 40lb (Schwarz) und 50lb (Rot)

    • Kräfte positive Impulse




    • hohe Qualität

    • aus Premium Silikon

    • Kraft des Unterarms einfach und effektiv trainieren




Muskelaufbau der Hand

Was zeichnet einen Handtrainer aus?Die menschliche Hand besteht aus 27 Knochen und macht damit ein Viertel aller Knochen im Körper aus. Die Bezeichnungen dieser Knochen ist bunt, reicht vom Mond- und Kopfbein zum Kahn- und Erbsenbein. Beweglich sind die Knochen im Bereich der Finger, wobei die Hand fünf Glieder und 14 Fingerknochen aufweist. So komplex der Knochenaufbau also ist, so komplex ist auch die Handmuskulatur.

Diese besteht aus 33 Muskeln, während die eigentlichen Fingerbewegungen durch die Sehnen und Muskeln des Unterarms gesteuert werden. Bei der Beobachtung eine einfachen Fingerspiels ist schon andeutungsweise sichtbar, wie aufwendig die Muskeln in Gang gesetzt werden, die von sehr kräftigen zu sehr feinen und kleinen Muskelfasern reichen.

Dazu ist die Hand mit Nerven überzogen, die sich in der Handwurzel durch den Karpaltunnel ziehen. Ist dieser verengt, entsteht ein schmerzender Druck auf die Mittelarmnerven, was in der Medizin als Karpaltunnelsyndrom bezeichnet wird.

Ausstrahlender Schmerz und Muskelschwund im Bereich des Daumenballens, Schwächen bei der Bewegung und beim Greifen und ein sich verlierendes Tastgefühl sind nur einige der Symptome und Folgen. Entgegengewirkt muss dem Karpaltunnelsyndrom durch eine Therapie und durch Finger- und Handtraining.

Die gesamte Handfläche ist durch eine Sehnenplatte geschützt, was wiederum das kraftvolle Zugreifen ermöglicht. Nervenendigungen und Rezeptoren sorgen für den Tastsinn und die haptische Sensibilität. Vibrationsreize, Druck und Bewegung erfolgen über 17.000 Fühlkörper auf der Handinnenseite.

All diese vom Organismus so ausgeklügelten Strukturen und Bedingungen ermöglichen eine fast gedankenlose Nutzung der Hand und der Finger. Dadurch ist sowohl ein kräftiger als auch sehr präziser Griff möglich, so dass Gegenstände gehalten, bewegt oder geführt werden können. Genauso ist die Hand durch die vielseitige Nutzung einem höheren Risiko durch Verletzungen und Erkrankungen ausgesetzt. Das liegt mitunter auch an der Vielzahl feiner Strukturen, die den korrekten Ablauf aller alltäglichen Bewegungen und Handlungen bewirken. Die Hand kann also vorbeugend trainiert werden, um in Muskel, Nerven und Sehnen gestärkt zu werden.

Training der Handmuskulatur

Ein Profisportler hat es so formuliert:

„Du bist immer nur so stark wie deine Hände.“

Damit trifft er den Nagel auf den Kopf.

In vielen Lebensbereichen zeigt sich bereits, was das Training an Fingern und Hand bewirken kann. Das kann schon beim einfachen Händedruck beginnen, über den häufig im Alltags- und Geschäftsleben der Charakter definiert wird.

Ist er schwach und verschwitzt, ist die Verbindung zu einem schwachen und nervösen Selbstbewusstsein nicht weit. Erfolgt er dagegen stark und fest, ist er Hinweis auf Vertrauen, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit, kurz: auf einen charakterstarken Menschen.

Eine starke Handmuskulatur bewirkt aber auch mehr Ausdauer. Gerade im Krafttraining müssen viele Wiederholungen geschafft und die Gewichte über einen längeren Zeitraum gehalten werden.

So sehr der Wunsch auch besteht, hier erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen und den Körper und die Muskulatur aufzubauen, geschwächte Handgelenke oder Finger beeinträchtigen das Training und reduzieren die Möglichkeit, viele Wiederholungen machen zu können.

Auch im Alltag ist eine starke Hand hilfreich, wenn es z. B. um das einfache Tragen von Einkaufstüten oder von Getränkekästen, von Möbeln oder Koffern geht.

Eine gute Griffkraft bringt mehr Lebensqualität, gerade im fortgeschrittenen Alter. Wenn ein Mensch auch mit fünfzig und sechzig Jahren noch kraftvoll zupacken kann, ist er auf Hilfe nicht angewiesen und kann sein Leben leicht selbst meistern. Das wiederum fördert auch die Selbstständigkeit im hohen Alter. Mit der Griffkraft, die durch einen Handtrainer gestärkt wird, ist zusätzlich auch immer das Gehirn gefordert. Es muss die Bewegung steuern, die zahlreichen Muskeln und Knochen präzise kontrollieren.

Kräftige Hände, Finger und Unterarme sind immer der beste Schutz vor Verletzungen und Erkrankungen. Die Gelenke, Muskeln und Sehnen werden durch ein gezieltes Handtraining widerstandsfähig und robuster. Selbst bei einer Verletzung kann sich ein trainiertes Bindegewebe wesentlich schneller regenerieren und so auch schneller heilen.

Für die Griff- und Handkraft sind alle Muskeln zuständig, die vom Ellenbogen über den Unterarm zu den Fingern reichen. Die wichtigsten Bewegungsmuster sind das Quetschen, durch das ein Gegenstand, z. B. der Gummiball, gegriffen und zusammengedrückt wird, das Öffnen und Greifen mit der Hand, z. B. ein Ball, das Kneifen, wobei auch der Daumen genutzt wird, das Strecken der Finger, z. B. durch die Löcher eines Gummiseesterns, eine andere Art des Finger- und Handtrainers, und die Kraft aus dem Handgelenk selbst, die stabilisierend auf alle Bewegungen wirkt.

Beim Handtraining müssen also neben Fingern, Handfläche, Handballen und Daumen auch die Handgelenke und der Unterarm mittrainiert werden. Wie beim normalen Muskel- und Krafttraining sollte auch die Hand ausreichend aufgewärmt und nicht überstrapaziert werden.

Warum sollte ich die Handmuskulatur trainieren?

Was ist Handtrainer?

Der Handtrainer soll unterstützend wirken und die Muskulatur an Fingern, Hand und Arm aufbauen und kräftigen. Dafür wurden spezielle Geräte entwickelt, die das Training vereinfachen und effizienter machen. Sie fordern die Finger- und Handkraft, während auch der gesamte Unterarm gestärkt wird.

Ein Handtrainer kann aus weichem Material sein und eine runde Form aufweisen oder wie eine Zange als Griff gedacht sein. Je nachdem, um welches Modell es sich handelt, wird Druck oder Widerstand erzeugt, durch den die Handmuskulatur gefordert ist.

Handtrainer dienen aber nicht nur der Griffkraft, sondern haben bei der Nutzung auch einen sehr entspannenden Effekt. Das Kneten eines Gummi- oder Massageballs ist beruhigend und fördert die Durchblutung der Hand.

Das kraftvolle Zupacken oder Bewegen der Zange, z. B. bei einem Handgreifer, trainiert die kleinsten Muskelpartien im Hand- und Armbereich. Ein tägliches Training verbessert die Motorik und kann auch vorbeugend gegen diverse Beschwerden im Handbereich wirken.

Wie funktioniert ein Handtrainer?

Handtrainer funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien. Die einen bieten den Widerstand einer Feder, andere werden gegriffen, gehalten, geknetet oder zusammengedrückt, um die Muskulatur zu stärken.

Die Materialien sind einerseits Kunststoff und Gummi, zum anderen Metall. Handgreifer haben Griffe aus gehärtetem Kunststoff und funktionieren durch Federn, die den Widerstand erhöhen, sobald die Griffe mit der Hand zusammengedrückt werden.

Dabei werden nicht nur Muskeln, sondern auch Nerven und Sehnen trainiert.

Handübungen bewirken zusätzlich, dass auch das Gehirn in Anspruch genommen wird und so in der Funktion verbessert werden kann. Die Bewegungen werden regelmäßig wiederholt und können so sehr effektiv auf die Muskulatur wirken.

Eine weitere Methode ist ein Powerball, der durch Rotation eine hohe Drehkraft erzeugt, die auf die Handmuskulatur wirkt und die Anwendung dadurch anspruchsvoller macht. Hier muss der Ball nicht gedrückt werden, sondern die Hand auf die Bewegung des Balls reagieren. Eine Kordel oder Schnur wird gezogen, so dass sich die Kugel im Inneren um die eigene Achse dreht. Dadurch entsteht die benötigte Kreiselbewegung, die durch die Handbewegung des Nutzers dann erhöht oder abgebremst wird. Die Kraft der Drehbewegung erreicht Finger, Hand und Handgelenk mit fast 16.000 Umdrehungen pro Minute. Das ist vergleichbar mit dem Kraftaufwand, den ein Mensch benötigt, um etwa 15 bis 20 Kilogramm anzuheben.

Alle Methoden haben ihre Vorteile und können den Muskelaufbau und die Stärkung der Hand bewirken. Begleitet werden kann das Handtraining durch eine Kalt- und Warmtherapie oder durch Massage.

Vergleichssieger im Video

Vorteile & Anwendungsbereiche eines Handtrainers

Die Nutzung von Handtrainern ist sehr vielseitig und findet in vielen Bereichen Anwendung. In erster Linie wird die körperliche Fitness verbessert, was gerade beim Ausdauer-, Kraft-, Ruder- und Klettersport notwendig ist. Durch Handtraining kann dann ein ganzheitliches Training stattfinden und die Konzentration gefördert werden.

Liegestütze, Klimmzüge oder das Training auf der Hantelbank benötigen sehr kräftige Hände und Unterarme. Das Handtraining wird unterstützend genutzt, damit die Gewichte oder die Klimmzugstange besser und fester gegriffen werden können. Da die Muskelpartien an Hand und Fingern sehr fein und vielseitig ist, kann das Handgelenk für das Bodybuilding eine Schwachstelle bedeuten und muss zusätzlich aufgebaut werden. Besonders intensiv ist das Training dann mit einer Fingerhantel oder einem Handgreifer.

Das macht sich auch bei der Büroarbeit und anderen sitzenden Tätigkeiten bezahlt. Die Möglichkeit, mit einem Handtrainer kurz zu entspannen oder abzuschalten, während gleichzeitig die Muskulatur an der Hand gelockert und gekräftigt wird, ist bereichernd und kann einigen Beschwerden vorbeugen. Dagegen kann das lange Sitzen vor dem Computer zu dem berüchtigten Mausarm führen oder andere Beschwerden nach sich ziehen.

Ein einfacher Gummiball kann hier Abhilfe schaffen. Wird er geknetet, steigert sich die Konzentration, während die Anspannung reduziert wird. Der Handtrainer sollte dann auch abwechselnd in beiden Händen zur Anwendung kommen, da eine zu einseitige Nutzung zu Zerrungen oder Muskelschmerzen führen kann. Auch sollte das Training nicht zu lange dauern, da die Gelenke immer nur einen gewissen Kraftaufwand vertragen.

Besonders die Hand- und Fingergelenke sind durch die starke Beanspruchung schnell überbelastet und können verschleißen. Arthritis, Gicht oder Arthrose schränken die Bewegung nicht nur ein, sondern sind auch häufig mit Schmerzen verbunden. Daher muss die Handmuskulatur weiter trainiert und neu gestärkt werden.

Hier geht es um ein moderates Training, dass die Hand nicht überbeansprucht. Meistens sind Gummi- und Greifbälle die geeigneten Handtrainer, um den Muskelaufbau schonend umzusetzen. Anders als beim Kraftsport und der Verwendung spezieller Handgreifer, soll hier nicht die maximale Kraft erzeugt, sondern die Finger in Bewegung gehalten werden.

Welche Arten von Handtrainern gibt es im Handel?

Für ein intensives oder spaßiges Handtraining steht eine Vielzahl verschiedener Modelle zur Verfügung. Diese können speziell für Finger- und Handmuskeltraining gedacht sein, aber auch für die Kräftigung von Unter- und Oberarm. Alle sind dazu gedacht, die Beweglichkeit der Hand zu erhalten und zu verbessern. Profitieren tun davon u. a. Sportler, Musiker, Kletterer, Computerfreaks und alle, die sich um die Beweglichkeit ihrer Hand kümmern möchten.

Der Gummiball ist das einfachste Modell im Bereich der Handtrainer. Hier gibt es sehr farbige und flexible Modelle, die in ihrer Struktur und Oberfläche nachgeben. Meistens ist der Gummiball glatt, kann aber auch mit Noppen versehen sein, um eine zusätzliche Massage zu gewährleisten. Der Gummiball wird langsam und wiederholt zusammengedrückt und wieder losgelassen. Die Übungen sind sehr leicht und benötigen einen eher geringen Kraftaufwand. Die Muskulatur von Unterarm, Hand und Finger wird allerdings hervorragend trainiert und gestärkt. Gummibälle sind auch sehr effizient, wenn es um den Wiederaufbau der Muskeln geht, z. B. nach einer Verletzung oder Operation. In der Rehabilitation und in der Physiotherapie wird so eine Kräftigung und gleichzeitige Entspannung erzielt. Der Gummiball kann überall genutzt werden, auch im Büro oder in der Straßenbahn. Er sorgt für eine Entspannung der Fingermuskulatur, wenn z. B. die Maus am Computer viel bewegt oder mit der Tastatur geschrieben wird. Auch der Gummiball fördert, wie andere Handtrainer, die gesamte Motorik der Hand und beugt Lähmungserscheinungen, Muskel- und Gelenkschmerzen vor.
Powerball – die moderne Art des Handtrainings mit Spaßfaktor Der Powerball ist ein speziell für das Handtraining konzipiertes kleines Wundergerät. Hierbei handelt es sich nicht um einen einfachen, im Material nachgebenden Ball, sondern um ein rundes Sportgerät für die Hand, in dem sich eine Kugel bewegt, die wiederum durch die Hand in Rotation versetzt wird. Das Prinzip ist mit der Wirkungsweise vergleichbar, die z. B. durch Bewegung Eiswürfel in einem Glas drehen lässt. Im Powerball wird der Rotor dann durch Eigengewicht und Handbewegung auf Touren gebracht und erzeugt einen Drehimpuls um die eigene Achse. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Kugel erhöht sich und baut Stabilität auf. Sie findet mit hohen Fliehkräften statt, so da die Hand und die Finger ordentlich zupacken müssen. Dazu muss der Powerball in Schwung gebracht und gehalten werden. Trainiert werden dann auch nicht nur die Finger und die Hand, sondern auch das Handgelenk, der Unter- und Oberarm. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit und Koordination. Powerbälle gibt es in bunten Farben und im peppigen Design. Einige Modelle haben auch Licht- und Soundeffekte, die das Training sehr unterhaltsam gestalten. Den Powerball gibt es auch mit digitalem Drehzahlmesser und dazugehörigem Display, über den dann der eigene Erfolg verfolgt und die Umdrehungen abgelesen werden können. Das wiederum wirkt sehr motivierend.
Der Griffball sieht wie ein buntes Ei aus und ähnelt in Aufbau und Verwendung dem einfachen Gummiball. Das Material ist etwas fester und stabiler, der Griffball liegt durch seine ovale Form auch anders in der Hand als die runde Variante. Den Griffball gibt es in verschiedenen Farben und Härtegraden. Er fördert die Stärkung der Hand- und Fingermuskulatur, reicht auch bis in den Unterarm hinauf. Dazu wird er als Anti-Stress-Ball genutzt, um von einem hektischen Alltag abzuschalten. Die Fingertätigkeit mit dem Griffball ermöglicht innere Ruhe und Konzentration. Die Oberfläche ist leicht strukturiert, während auch verschiedene Größen des Griffballs zur Verfügung stehen. Es gibt sie in S, M, L und XL. Das Material ist thermoplastisches Gummi, damit sehr strapazierfähig und für den häufigen Gebrauch gedacht. Die Oberfläche des Balls massiert daneben auch leicht die Handflächen.
Diese effizienten Handtrainer sind für den gesamten Muskelaufbau an Hand und Armen gedacht. Sie sehen wie eine Zange aus, bestehen aus zwei einander leicht schräg gegenüberliegenden Griffen, die über eine Feder zusammengehalten werden. Die Feder ist der wichtige Bestandteil, der den benötigten Widerstand bewirkt. Für den Handgreifer wird ein gewisser Kraftaufwand benötigt, der wiederum dann auch eine Kräftigung und Stärkung der Handmuskulatur bewirkt. Einige Modelle ermöglichen die Veränderung der Federspannung, was eine gute Lösung ist, um den Handtrainer über einen längeren Zeitraum zu nutzen. Ansonsten können die Übungen nach einer Weile sehr anstrengend werden und die Hand auch überbelasten. Die Fingerhanteln dienen dem Muskelaufbau und werden häufig in Verbindung mit sportlichen Aktivitäten genutzt, darunter Klettern, Krafttraining, Rudern oder Tennis. Auch diese Modelle werden in der Rehabilitation genutzt, können bei dem Karpaltunnelsyndrom oder Arthritis große Wirkung erzielen. Der Handgreifer besteht meistens aus Metall, z. B. Edelstahl. Die Griffe sind ergonomisch geformt und mit einer Anti-Rutsch-Struktur versehen. Dadurch ist die Verwendung sehr sicher, ohne dass die Fingerhantel aus der Hand springt.

 

Der Handtrainer Test 2017 – nach diesen Kriterien haben wir die besten Modelle getestet und ausgewählt:

SISSEL_Handtrainer_Press-Ball-frau_trainingFür unseren Test und Vergleich haben wir ganz verschiedene Modelle von namenhaften Herstellern getestet, verglichen und bewertet. Vom Lieferumfang, der Lieferzeit bis zur Nutzung und Überprüfung von Material, Funktionsweise, Anwendungsmöglichkeiten und Pflege haben wir die Handtrainer einzeln und im Vergleich zu den anderen überprüft und aus allen Modellen eine Auswahl der besten und effizienten Handtrainer getroffen.

Hier stimmten dann das gesamte Preis-Leistungs-Verhältnis, das Material samt Schadstofffreiheit, die Anwendung und das dazugehörige Equipment. Zu allen von uns ausgewählten Modellen haben wir einen ausführlichen Testbericht verfasst.

Unsere Testpersonen sollten den Handtrainer unter alltäglichen und anspruchsvollen Bedingungen testen. Dabei ging es um die Nutzungsvielseitigkeit, aber auch um die Effizienz der Handtrainer. Feststellen konnten wir gerade bei Gummi- und Greifbällen, wie positiv sie auch auf die Psyche wirkten. Ein ausgeglichenes und entspanntes Gefühl stellte sich bei unseren Testpersonen ein und wurde von uns natürlich auch in die Bewertung mit einbezogen.

Getestet haben wir verschiedene Härtegrade, was besonders bei Griffbällen der Fall war. Hier gab es Stärken von „Soft“ bis „Hard“. Der Unterschied war beim Training mit dem Handtrainer schnell zu spüren. Auch Fortgeschrittene hatten mit den starken Härtegraden so ihre Probleme.

Beim Handgreifer wiederum haben wir den Widerstand der Feder untersucht. Gut bewertet wurden von uns die Modelle, die eine Variation des Widerstands erlaubten, dazu auch rutschfeste Griffe aufwiesen. War der Wiederstand veränderbar, konnte die Anwendung vielseitiger und länger erfolgen. Modelle, die nur über eine einseitige Feder verfügten, wurden von uns aussortiert.

Der Aufbau der Handkraft war bei allen Modellen gegeben. Nach einer Woche waren eine deutliche Kräftigung der Handgelenke und eine flexiblere Beweglichkeit der Finger zu spüren. Hier zeigten unsere Testpersonen eine Vorliebe für ein bestimmtes Modell, wenn es besser in der Hand lag. Gerade die einfachen Handtrainer erwiesen sich als besonders effektiv und brachten dazu auch Spaß mit.

Wichtig war nur, dass die Verarbeitung hochwertig und das Material schadstofffrei war. Gerade bei Gummi und Kunststoff war es wichtig, dass keine Weichmacher bei der Herstellung verwendet wurden. Auch haben wir das Material auf eventuelle allergische Reaktionen getestet.

Die Verarbeitung war auch bei den Fingerhanteln von Bedeutung. Die Feder sollte widerstandsfähig genug sein, auch höhere Strapazen zu ertragen. Die Griffe mussten eine ergonomische Form aufweisen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Handtrainers achten?

Auf den ersten Blick erscheint das Angebot an Handtrainern und verschiedenen Handtrainingsmethoden sehr groß. Dennoch ist die Wahl dann eigentlich relativ einfach, sobald auf Qualität und Markenprodukt Wert gelegt wird.

Hier kann dann die Wahl leicht nach Geschmack und Modell getroffen werden. Die einen bevorzugen den Knet-, Greif- und Gummiball, einige möchten auf unterschiedliche Härtegrade zurückgreifen und andere schwören auf den Handgreifer oder die Fingerhantel.

Die Kaufentscheidung fällt einfacher, wenn sich bewusst gemacht wird, wo der Handtrainer zum Einsatz kommt. Im Büro, zu Hause oder unterwegs ist ein Knetball häufig die bessere Alternative, zumal dieser eine besonders stärkende Wirkung hat. Das moderne Modell es Powerballs hat auch seine Vorzüge, ist aber in der Anwendung leicht eingeschränkt, da die Nutzung nur eine begrenzte Zeit und Dauer erlaubt, weil die Kraftauswirkung und der Druck sehr stark sind und dem eines Gewichtstrainings gleichen. Ähnlich sieht es mit Fingerhanteln aus, die mit dem Widerstand der Feder arbeiten. Die Nutzung dient dem Kraftaufbau, darf aber nie einseitig oder zu lange erfolgen, damit die Gelenke und Muskeln nicht überbeansprucht werden. Dennoch sind Powerball und Handgreifer etwas aufwendiger gefertigt und auch anspruchsvoller in der Verwendung.
Handtrainer gibt es auch mit Digitalanzeige, die dann darüber informiert, wie viele Griffe gemacht wurden. Das kann beim Handtraining sehr motivierend wirken, vergleichbar mit dem Zählen und Messen der Schritte. Der Trainingserfolg, der verfolgt werden kann, ist immer etwas süßer. Auch gibt es Modelle, die Wärme entwickeln oder durch eine Noppenstruktur zusätzlich die Durchblutung anregen. Sie werden gegriffen, geknetet, verformt wie der Gummi- oder Greifball, haben aber den zusätzlichen Effekt der Massage.
Der Handtrainer sollte nicht nur kräftigend wirken, sondern auch entspannt genutzt werden können. Das Modell sollte also gut in der Hand liegen, den geeigneten Härtegrad aufweisen, die richtige Größe haben und auch farblich und im Design ansprechend wirken. Handtrainer und Gummibälle gibt es in unterschiedlichen Farben und treffen dann den Geschmack vieler Menschen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Handtrainer gibt es in verschiedenen Ausführungen von führenden Herstellern wie Kettler“, „Schildkröt“, „Powerball“, „Sissel“, „Thera-Band“, „Carpe Diem“ oder Sport-Tec.

Gerade „Powerball“ ist der Markenname für den ersten gyroskopischen Handtrainer, der durch den Erfolg des ersten Modells eine Vielzahl an Nachahmern hervorbrachte, die Nachbildungen auf dem Markt präsentierten oder weiterentwickelte Modelle im Handel anboten. Eingebaute Generatoren, Displays oder LED-Leuchten, akustische Signale oder andere Soundeffekte kamen hinzu. Die Modelle können aus Stahl oder Aluminium sein.

Allen Handtrainern gemeinsam ist die besonders einfache Nutzung, mit unkompliziertem oder computer-berechnetem System. Die Nutzung bedarf also keiner langen Bedienungsanleitung und kann durch die Größe der Modelle überall erfolgen.

Bestimmte Handtrainer haben natürlich durch Anspruch, Funktionalität, Vielseitigkeit und Markennamen ihren Preis. Allzu tief muss aber für den Handtrainer nicht in die Tasche gegriffen werden.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Handtrainers am meisten?

Handtrainer gibt es im Fachhandel, in Sportläden und im Internet. Der Fachhandel bietet eine eher geringe Auswahl bestimmter Markenprodukte, ist damit an Produkt und Preis gebunden. Das Internet dagegen zeigt ein weitaus breites Angebot vieler Produkte und Marken und erleichtert die Kaufentscheidung deutlich.

Dazu trägt zum einen die bequeme Bestellung bei, zum anderen sind die Preise im Internet häufig etwas günstiger als im Fachhandel. Miet- und Personalaufwand fallen für Händler häufig weg, dadurch können sie Rabatte und Sonderangebote gewähren.

Im Fachhandel ist natürlich die persönliche Beratung günstig, wobei hier auch bedacht werden sollte, dass der Verkäufer sein Produkt natürlich in seinen Qualitäten hervorhebt, um es zu verkaufen. Ähnlich ist das im Internet, allerdings sind die Beschreibungen der einzelnen Produkte sehr detailliert und werden durch zusätzliche Kundenmeinungen bereichert, die wiederum den Handtrainer in der Praxis testen und bewerten konnten. So hat der Interessierte einen guten Überblick über die besseren Produkte und die, die in der Anwendung Nachteile aufwiesen.

Die Garantieansprüche und Rückgabebedingungen sind im Internet die gleichen wie im Fachhandel. Die Lieferkosten sind meistens an das Gewicht der Ware gebunden, wobei der Handtrainer dann leicht genug ist, um kostenlos ausgeliefert zu werden.

Um Großen und Ganzen ist die Onlinebestellung also nicht nur bequemer, sondern auch günstiger und vorteilhafter.

Wissenswertes & Ratgeber

Zusammenspiel von Hand und Hirn

Durch das Training mit dem Handtrainer, trainieren Sie auch das Gehirn.Wird die Hand trainiert oder lernen die Finger eine neue Übung, ist das Denken und damit das Gehirn immer gefordert, da die Bewegung neu einstudiert wird. Diese Aktion reduziert sich erst dann, wenn die Übung automatisch abläuft, so dass sich das Gehirn nicht mehr anstrengen muss, um den Ablauf zu gestalten.

Neue Reize fördern also dementsprechend die Aktivität des Gehirns und stimulieren es. Das kann schon durch einfache Bewegungen stattfinden, wenn z. B. die linke Hand auf die rechte Seite des Körpers hinübergreift. Das Hirn muss dafür neue Synapsen bilden, um die Schaltstellen zwischen rechter und linker Gehirnhälfte zu optimieren. Auch das Trommeln der Finger auf einer Tischoberfläche erneuert zahlreiche Zellen, kann dann mit Denkaufgaben erhöht werden.

Neben Handtrainern können dann auch ganz spezielle Fingertrainer den Anspruch verstärken. Es gibt Tasten- oder Lochtrainer, die auf die Bewegung der Finger zielen, und zwar als eine einzelne Fingerbewegung.

Vorbereitet kann das Handtraining durch kleinere Testversuche. Daumen und Zeigefinger bilden z. B. einen Kreis, während die anderen Finger durchgestreckt werden. Dabei wird gleichzeitig die linke und rechte Hand genutzt, um das Gehirn doppelt zu aktivieren. Die rechte Hand wird durch die linke Gehirnhälfte, die linke durch die rechte gesteuert. So findet ein intensives Finger- und Gehirntraining statt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Handtrainer

Mit einem Handtrainer kann die Muskulatur von Fingern, Hand und Arm nicht nur gestärkt werden, die verschiedenen Sportgeräte dienen auch dazu, Beschwerden zu reduzieren und Krankheiten vorzubeugen.

Neben Gicht und Arthrose können so auch Golf- und Tennisarme, das Karpal-Tunnel-Syndrom, Muskelschmerzen, RSI oder Verspannungen in Arm, Rücken und Schultern beseitigt werden. Mit einem Powerball z B. ist eine Behandlung möglich, die gegen viele Probleme angeht, die im Bereich der Arme und Schultern auftreten können.

Top 5 Übungen für ein effektives Handtraining

Die Übungen mit dem Handtrainer sind sehr einfach und können von Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen umgesetzt werden. Wichtig ist, dass das Training auf gesunde oder verletzte Hände abgestimmt wird. Bei Verletzungen oder Einschränkungen sollte vorab eine Beratung durch den Arzt oder Physiotherapeuten stattfinden. Sobald Schmerzen auftreten, sollte das Handtraining erst einmal unterbrochen werden.

Bevor die Übungen beginnen, sollten die Hände aufgewärmt werden. Das ist durch Handpressen, Handschütteln und Fingerbewegung möglich, die zunächst auch ohne Handtrainer erfolgen können. Sind die Hände aufgewärmt und die Muskeln auf das Training vorbereitet, kann es losgehen:

  1. Erste Übung: Kneten mit dem Gummiball oder Knetring
    Diese Übung wird besonders von Kletterern geschätzt, da die Hand besonders gekräftigt wird. Das Kneten bewirkt eine besonders intensive Grundlagenmuskulatur und stärkt die Ausdauer. Die Übung sollte aus mehreren regelmäßigen und langsamen Wiederholungen bestehen, wobei der Ball oder Ring geknetet wird. Der Handtrainer muss dafür gut in der Hand liegen, während Finger, Handfläche und Unterarm trainiert werden. Mit dem Kneten werden die Finger gebeugt und wieder durchgestreckt. Dadurch wird die gegenspielende Muskulatur angeregt.
  2. Zweite Übung – Fingerzange oder Handgreifer
    Das Training mit dem Handgreifer ist etwas intensiver, da die metallische Feder einen höheren Druck aufbaut und die beiden Griffe schwerer und durch Widerstand zusammengedrückt werden müssen. Die Hand sollte für diese Übung schon kräftig sein und die Wiederholungen eine Zahl von 20 pro Hand nicht übersteigen. Der Kraftaufwand wird schnell im Unterarm zu spüren sein. Die Bewegung beim Zusammendrücken der Griffe sollte langsam und konzentriert erfolgen. Auch die Atmung ist dabei wichtig, ebenso das Abwechseln beider Hände. Die Sehnen auf der Hand treten durch den Kraftaufwand hervor.
  3. Dritte Übung – Handtrainer und Hantel
    Beide Sportgeräte werden hier abwechselnd genutzt. Die Hantel dient dem Unterarm- und Oberarmaufbau, der Handtrainer der Kräftigung des Handgelenks und der Hand selbst. 20 Wiederholungen erfolgen mit dem Handtrainer, die dann auf die andere Hand ebenfalls 20 Mal ausgedehnt werden. Danach kommt die Hantel mit 10 Wiederholungen pro Arm dran. Atmung und Konzentration sind wichtig, um den Muskelaufbau gezielt zu bewirken. Danach sollte die Muskulatur regenerieren können, damit die Muskeln wachsen können.
  4. Vierte Übung – Finger strecken
    Für dieses Handtraining ist der Handtrainer als Seestern oder Seerose sinnvoll. Dabei handelt es sich um einen Gummiring, der fünf Löcher aufweist, durch die die Finger gesteckt werden. Hier geht es um eine Zwischenübung, um die Finger zu fordern und gleichzeitig zu entspannen. Die Hände werden dafür ausgestreckt und die Finger gespreizt. Die Spreizung wird einige Sekunden gehalten und dann wieder aufgelockert. Danach werden die Finger zur Faust geballt, wobei der Wiederstand durch den Handtrainer erzeugt wird. Wiederholt wird der Vorgang 20 Mal. Genutzt werden beide Hände immer gleichzeitig.
  5. Fünfte Übung – Gummiball rollen
    Der Handtrainer sollte einen gewissen Härtegrad aufweisen und wird zwischen den ausgestreckten Fingern und dem Daumen gehalten. Langsam wird der Gummiball dann in Richtung Handfläche durch die Bewegung der Finger zurückgerollt, bis er die Handinnenseite erreicht. Die Übung wird 10 Mal pro Hand wiederholt und sollte langsam und konzentriert erfolgen. Der Gummi- oder Greifball kann dabei zunächst aus der Hand fallen. Etwas Übung macht das Training dann aber sehr effektiv.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  1. Warum muss die Hand trainiert werden?
    Wie alle Muskeln können auch Handmuskeln mit der Zeit und mit zunehmendem Alter verschleißen und einrosten. Nach bestimmten Handgriffen werden die Finger auf einmal steif oder lassen sich nur noch eingeschränkt bewegen. Das kann ernsthafte Folgen nach sich ziehen. Die Beweglichkeit kann also nur durch ein effektives Training bewahrt bleiben. Handtraining führt aber darüber hinaus zu einer Verbesserung anderer Sinnes- und Körperbereiche. Mit dem Handtraining wird z. B. das Gehirn in Bewegung gehalten und trainiert. Daneben ist Handtraining auch eine vorbeugende Maßnahme, um Krankheiten wie Gicht und Arthrose oder einfaches Händezittern zu vermeiden.
  2. Welche Trainingsarten kann ich mit dem Handtraining kombinieren?
    Das Handtraining kann mit anderen Trainingsmethoden hervorragend kombiniert werden. Im Kraftsport ist es grundsätzlich wichtig, die Handmuskulatur zu stärken, um Stangen, Gewichte, Hanteln und ähnliche Trainingsgeräte fest zu packen. Das ist wichtig, damit die Kraft der Hände und Finger ausreicht, um die Gewichte halten zu können oder z. B. von einer Klimmzugstange nicht abzurutschen. Um die Hände in der Muskulatur zu stärken, ist auch die Kräftigung der Armmuskulatur hervorragend. Armbeugen oder Liegestütze sind daher gut geeignet, das Training zu ergänzen. Auch Ausdauersport wie einfaches Joggen kann mit dem Handtraining verbunden werden.
  3. Worauf muss ich beim Handtraining achten?
    Auch beim Handtraining sind gewisse Regeln zu beachten, um die Muskulatur effektiv zu trainieren. Eine korrekte Körperhaltung gehört genauso dazu wie die richtige Atmung. Beim Kneten eines Power- oder Gummiballs ist es wichtig, die Bewegung langsam und kontrolliert auszuführen, nicht hastig und schnell. Nur so können alle Muskeln erreicht und nach und nach gestärkt werden. Mit der Hand- oder Fingerhantel wiederum kann die gesamte Unterarmmuskulatur aufgebaut werden. Wichtig ist ein regelmäßiges Training, etwas Geduld und Durchhaltevermögen. Dazu sollte die Hand nie überbelastet werden. Etwa 5 bis 10 Minuten am Tag reichen vollkommen aus.

Ein Handtrainer bietet viele Vorteile und zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Nützliches Zubehör zum Handtrainer

In Verbindung mit einem kombinierten Training können Fitnesshandschuhe genutzt werden, die dazu gedacht sind, die Schweißbildung zu reduzieren und einen besseren Griff zu erlauben, z. B. bei Langhanteln oder anderen Gewichten.

Das Handtraining kann sehr effektiv mit verschiedenen Übungen verbunden werden. Finden diese im Sitzen oder Liegen statt, ist eine Gymnastikmatte oder eine Akupressurmatte eine gute Ergänzung.

Viele Anbieter und Hersteller liefern den Handtrainer mit einem dazugehörigen Beutel oder einer dementsprechenden Box für die bessere Aufbewahrung. Ein Handtrainer benötigt kaum Pflege, kann höchstens in den Scharnieren geölt werden. Die Aufbewahrungsbox verhindert dann Verschmutzung und Staubablagerung.

Alternativen zum Handtrainer

Handtraining ist auch ohne bestimmte Handtrainer möglich, wenn auch nicht ganz so effizient. Eine Alternative kann ein Massageball sein, der in seiner Oberfläche etwas nachgibt.

Massagebälle haben eine genoppte Struktur oder sind mit kleinen Spitzen übersehen. Beim Kneten wird einerseits dann die Hand trainiert, zum anderen auch massiert, so dass die Durchblutung angeregt wird. Andere Bezeichnungen für den Massageball sind „Igelball“, „Noppenball“ oder „Trigger Point Ball“.

Natürlich sind auch Hanteln sinnvoll, wenn es um das Arm- und Handtraining geht. Hier sollte nicht vergessen werden, dass die Muskulatur der Finger sich bis in den Arm hochzieht und die eigentlichen Bewegungen und Griffe der Hand vom Handgelenk her gesteuert werden.

Sehnen, Muskelstränge und Fingermuskeln können so auch durch die Hantel gestärkt werden. Mit der Hand sollte immer auch der Unterarm trainiert werden.

Auch das Eigengewicht kann dazu dienen, die Hand- und Fingermuskulatur zu stärken. Das ist z. B. durch Klimmzüge möglich. Hier wird eine Klimmzugstange mit den Fingern umfasst, um dann den Körper hinaufzuziehen. Die Hände müssen dafür sehr stark sein und sollten zusätzlich trainiert werden. Eine Kombination aus diesen Trainingsmethoden erzielt ein hervorragendes Ergebnis.

Einfache Handgriffe im Alltag sind auch zwischendurch ganz sinnvoll. Dazu gehört z. B. das Zerknüllen von Papier, das Spielen mit einem Tennisball, das Schreiben mit einer Computertastatur oder das Kneten eines leckeren Hefeteigs.

Weiterführende Links und Quellen

Handmuskulatur im Überblick:

Handtraining zu Hause im Video:

Handtraining für den festen Griff:

Handgymnastik – einige Übungen, die neben dem Handtraining umgesetzt werden können:

Fingertraining:

Handtraining gegen Arthrose:

Aktuelle Vergleiche

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (655 votes, average: 4,89 out of 5)
Loading...

Copyright © 2015 - Top10Vergleich.org | Datenschutz & Bildnachweis | Impressum