Heimtrainer Vergleich 2017 – die 10 besten Heimtrainer im Überblick

Ein Heimtrainer eröffnet jedem die Möglichkeit, sich in den eignen vier Wänden in Form zu bringen.

Doch nicht jedes Modell ist rundum empfehlenswert. In der folgenden Tabelle zeigen wir die besten Heimtrainer, und erläutern, warum sie so gut sind.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1Das skandika Ergometer Morpheus, Fitnessbike, Heimtrainer mit Bluetooth ist der Vergleichssieger im Heimtrainer Vergleichskandika Ergometer Morpheus, Fitnessbike, Heimtrainer mit Bluetooth

277,44 Euro
Listenpreis: EUR 549,00
Kundenbewertung: 4.1 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
99%
"sehr gut"
skandika
Ergometer Morpheus
Vorteile
  • LCD Display
  • Bluetooth
  • 24 einstellbare Programme
  • 32 Widerstandslevel
  • maximale Gewichtsbelastung bis zu 130 kg
  • 12 kg Schwungmasse
  • Pulsgurt inklusive

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Aufstellmaße: 103 x 56 x 144 cm (L x B x H)

    • Eigengewicht ca. 36 kg

    • 24 einstellbare Programme

    • 32 Widerstandslevel

    • 12 kg Schwungmasse




    • Multifunktionscomputer mit Anzeige von Zeit, Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit uvm.

    • ergonomisch geformte Pedalen mit rutschfester Trittfläche und Sicherheitsriemen

    • Rollensystem für schnellen Transport



2Das SPORTSTECH Ergometer EX500 mit Smartphone App Steuerung belegt Platz 2 im Heimtrainer VergleichSPORTSTECH
Ergometer EX500 mit Smartphone App Steuerung


329,00 Euro
Listenpreis: EUR 329,00
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
97%
"sehr gut"
SPORTSTECH
Ergometer EX500
Vorteile
  • Fitness App kompatibel mit Google Maps + Street View + Tablethalterung + USB Ladeanschluss
  • 3-teiliges Tretlager mit hochwertigem geschlossenem Kugellager
  • Herzfrequenztraining mit Pulsgurt möglich

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Aufbaumaße: (LxBxH) - 964x522x1321mm

    • Abstand Sattel - Lenker: 400 mm

    • Abstand Sattel - durchgetretenes Pedal: MIN: 685 mm / MAX: 905 mm

    • Abstand Boden - durchgetretenes Pedal: 115 mm




    • 5.5“ All Info Display + vorprogrammierte Trainingsprogramme

    • Fitness App kompatibel mit Google Maps + Street View+ Trainingsverlauf: e-Health kompatibel (benötigt Tablet/Smartphone. Nicht im Lieferumfang!)

    • max. Gewicht bis 120 KG



3Der Hammer Heimtrainer Cardio T2, weiß/schwarz, 4850 belegt Platz 3 im Heimtrainer VergleichHammer
Heimtrainer Cardio T2, weiß/schwarz, 4850


184,90 Euro
Listenpreis: EUR 187,13
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
94%
"sehr gut"
Hammer
Heimtrainer Cardio T2
Vorteile
  • einfachste Bedienung mit geringstem Platzbedarf
  • horizontale und vertikale Sattelverstellung
  • neigungsverstellbarer Lenker
  • Transportrollen

Nachteile
  • keine Programmierfunktion vorhanden
  1. Technische Details



    • Schwungmasse: 6 kg

    • Gewicht: 23 kg

    • Aufstellmaß: 92 x 55 x 116 cm

    • max. Benutzergewicht: 100 kg




    • Computeranzeige: Distanz / Zeit / Geschwindigkeit / Kalorienverbrauch / Umdrehungen pro Minute / Puls

    • manuelle Widerstandseinstellung über Drehknopf

    • Belastungsbandbreite: 8 Stufen



4Der Christopeit Heimtrainer AL 1 belegt Platz 4 im Heimtrainer VergleichChristopeit
Heimtrainer AL 1


169,99 Euro
Listenpreis: EUR 449,00
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
91%
"sehr gut"
Christopeit
Heimtrainer AL 1
Vorteile
  • Touch Screen Computer
  • 8-stufige manuelle Widerstandseinstellung
  • Eingabe von persönlichen Grenzwerten
  • Überschreitung der Grenzwerte wird angezeigt
  • geeignet bis zu einem Körpergewicht von max. 150 kg

Nachteile
  • Widerstandsstufen im hohen Bereich fühlen sich unrund an
  1. Technische Details



    • Stellmaß (L x B x H, cm) : 96 x 59 x 134

    • max. Körpergewicht: 150 kg

    • Belastungsstufen: 8

    • Schwungmasse, kg: ca. 9 kg




    • Bremssystem: Magnet

    • Display: LCD

    • Touch Button Computer mit gleichzeitiger Anzeige von: Zeit, Geschwindigkeit, Entfernung, Entfernung total, ca. Kalorienverbrauch und Pulsfrequenz



5Der CAPITAL SPORTS Azura 2 X-Bike Ergometer Heimtrainer belegt Platz 5 im Heimtrainer VergleichCAPITAL SPORTS
Azura 2 X-Bike Ergometer Heimtrainer


129,99 Euro
Listenpreis: EUR 129,99
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
88%
"gut"
CAPITAL SPORTS
Azura 2 X-Bike Ergometer
Vorteile
  • extrabreiter Sattel für komfortablen Sitz
  • Sattel in 7 Stufen á 2 cm höhenverstellbar
  • Rückenlehne in zwei Positionen montierbar
  • zusammenklappbar

Nachteile
  • hoher Einstieg
  • magere Anleitung
  1. Technische Details



    • Maße max. aufgeklappt: ca. 51 x 134 x 45 cm (BxHxT)

    • Maße geklappt: ca. 51 x 102 x 108 cm (BxHxT)

    • Gewicht: ca. 20 kg




    • max. Belastung: 120 kg

    • Schwungmasse 4 kg mit 8-stufig einstellbarem Widerstand

    • Trainingscomputer zur Anzeige von Geschwindigkeit, Distanz, Zeit und
      Kalorienverbrauch



6Der Hop-Sport Heimtrainer SPARK belegt Platz 6 im Heimtrainer VergleichHop-Sport
Heimtrainer SPARK


151,49 Euro
Listenpreis: EUR 159,99
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
87%
"gut"
Hop-Sport
Heimtrainer SPARK
Vorteile
  • Pulssensoren
  • Trainingscomputer mit LCD-Anzeige und 6 Funktionen
  • maximales Nutzergewicht: 120 kg
  • Transportrollen
  • Tablet/Smartphone Halterung
  • Flaschenhalterung

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Gerätegewicht: 23 kg

    • maximales Nutzergewicht: 120 kg

    • Gewicht des Schwungrades: 7 kg

    • 8-fach verstellbare Widerstandsregelung

    • Aufstellmaße: 84 x 48 x 123 cm (L/B/H)




    • Trainingscomputer mit LCD-Anzeige und 6 Funktionen: Trainingszeit, zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien, Geschwindigkeit, Puls, Scan-Funktion (ein automatischer Anzeigewechsel)

    • verstellbare Sitzhöhe

    • verstellbare Lenkerneigung

    • Farbe: gold



7Der Ultrasport Heimtrainer Racer 600 mit Handpuls-Sensoren belegt Platz 7 im Heimtrainer VergleichUltrasport
Heimtrainer Racer 600 mit Handpuls-Sensoren


--- Euro
Listenpreis: EUR 209,99
Kundenbewertung: 3.6 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
85%
"gut"
Ultrasport
Heimtrainer Racer 600
Vorteile
  • großes Multifunktions- LCD-Display
  • 16 Widerstandsstufen (per Computer einstellbar)
  • max. Benutzergewicht bis zu 150 kg
  • hochklassiger und komfortabler Sattel

Nachteile
  • Satteleinstellungen könnten besser sein
  1. Technische Details



    • Ergometer zugelassen nach der Gerätenorm Din EN 957 - 1/5, Klasse HA

    • leises Magnetbremssystem garantiert gleichmäßige Rundlaufeigenschaft )

    • 7 kg Schwungrad




    • Aufstellmaße ca. 95 x 54 x 145 cm

    • max. Benutzergewicht: 150 kg

    • stufenlos verstellbarer Triathlon-Lenker

    • inklusive Trinkflasche und Trinkflaschenhalterung



8Der Klarfit Azura Ergometer Heimtrainer für Ausdauertraining belegt Platz 8 im Heimtrainer VergleichKlarfit
Azura Ergometer Heimtrainer für Ausdauertraining


--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
82%
"gut"
Klarfit
Azura Ergometer Heimtrainer
Vorteile
  • Trainingscomputer mit gut ablesbarem LCD-Display und großer MODE-Taste
  • 8-stufig verstellbarer Trainings-Widerstand
  • 4-stufig verstellbarer Sattelhöhe
  • zusammenklappbar

Nachteile
  • geringer max. Widerstand
  1. Technische Details



    • Maße: 45 x 114 x 85 cm (BxHxT)

    • gefaltet nur 40 cm tief

    • 3 kg Schwungmasse

    • 4-stufig verstellbare Sattelhöhe




    • maximale Belastbarkeit bis 100 kg

    • inklusive Trainingscomputer zur Überwachung ihrer persönlichen Trainingseinheiten zum Verbrennen des Körperfettes und steigern des positiven BMIs

    • mit Rückenlehne und Sattelgriffen



9Der AsVIVA H14 Ergometer Heimtrainer belegt Platz 9 im Heimtrainer VergleichAsVIVA H14 Ergometer Heimtrainer

119,00 Euro
Listenpreis: EUR 249,00
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
81%
"gut"
AsVIVA
H14 Ergometer Heimtrainer
Vorteile
  • umfangreicher Fitnesscomputer
  • sehr leichte X-Bike Konstruktion
  • Griffe und Sattel verstellbar
  • extrem leise durch Permanentmagnet
  • einfaches Klappsystem

Nachteile
  • die Sitzposition ist gewöhnungsbedürftig
  1. Technische Details



    • Gewicht: 15 kg

    • max. Gewichtsbelastung: 100 kg

    • Schwungmasse: ca. 5 kg

    • Aufstellmaße ( L x B x H ): 88 x 46 x 113 cm




    • Leistung einstellbar in 8 Stufen

    • Anzeige: Distanz, Zeit, Kalorienverbrauch, Handpulsmessung, Geschwindigkeit

    • Farbe: weiß/blau



10Der Ultrasport Racer F-Bike Fahrradtrainer Heimtrainer belegt Platz 10 im Heimtrainer VergleichUltrasport Racer F-Bike Fahrradtrainer Heimtrainer

100,99 Euro
Listenpreis: EUR 148,99
Kundenbewertung: 0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
78%
"befriedigend"
Ultrasport
Racer F-Bike Fahrradtrainer
Vorteile
  • LCD Display mit Computerfunktion
  • 8 Widerstandslevel
  • Handpuls-Sensoren
  • 8 Zwei-Wege-Kugellager
  • Klappmechanismus

Nachteile
  • zu wenig Gänge
  1. Technische Details



    • Maße aufgestellt: ca. 112 x 43,5 x 80,5 cm

    • Maße zusammengeklappt: ca. 131 x 43,5 x 45 cm

    • max. Benutzergewicht: F-Bike 100 kg




    • 8 Zwei-Wege-Kugellager

    • acht Widerstandslevel

    • Klappmechanismus



Was ist ein Heimtrainer?

Was ist ein Heimtrainer?

Für Freizeitsportler gibt es unzählige Ausreden nicht aktiv zu werden. An einem Tag ist das Wetter zu schlecht um im Park joggen zu gehen oder eine Runde mit dem Rad zu fahren. An einem anderen Tag schafft man es einfach aus zeitlichen Gründen nicht ins Fitnessstudio. Diese und andere Ausreden verlieren ihre Gültigkeit, wenn man einen Heimtrainer besitzt. Doch was ist das eigentlich?

Definition Heimtrainer

Per Definition handelt es sich bei einem Heimtrainer um ein Fitnessgerät, welches vor allem zuhause verwendet wird. Dabei wird nicht genau definiert, um welches Fitnessgerät es sich im Speziellen handelt. Es könnte sich also theoretisch um jedes Fitnessgerät handeln, welches zuhause aufgebaut und genutzt werden kann. Landläufig hat sich die Bezeichnung Heimtrainer jedoch als Synonym für ein stationäres Fahrrad etabliert.

Inzwischen gibt es jedoch diverse Varianten des Fahrradtrainers. Dabei handelt es sich beispielsweise um das Ergometer. Auch diese Geräte können als Heimtrainer bezeichnet werden.

Im Unterschied zu einem Ergometer muss bei einem Heimtrainer keine Leistungsangabe in Watt abzulesen sein. Der Nutzer bekommt hier also nicht die Möglichkeit, seine Leistung genau zu verfolgen.

Daher handelt es sich bei einem Heimtrainer eigentlich um ein sehr einfaches, mechanisches Trainingsgerät. Da allerdings auch Ergometer häufig als Heimtrainer bezeichnet werden, ist eine klare Definition nicht möglich.

Wie funktioniert ein Heimtrainer?

Heimtrainer gibt es in vielfältigen Varianten und Ausstattungen. Je mehr Funktionen der Trainer besitzt, desto teurer ist das Gerät. Ein größerer Funktionsumfang ermöglicht folgerichtig ein abwechslungsreicheres Training. Und das trägt dazu bei, dass die Motivation zum Trainieren erhalten bleibt. Doch so groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen auch sein können, das Funktionsprinzip ist bei allen Modellen gleich.

Jeder Heimtrainer verfügt über ein Schwungrad. Das Gewicht dieses Schwungrades kann unterschiedlich hoch sein. Dabei ist es so, dass die Laufruhe bei einem höheren Gewicht immer besser ist als bei einem geringen Gewicht. Durch das Treten der Pedale wird das Schwungrad bewegt. Das Gewicht des Schwungrades bietet dabei einen Widerstand, der das Treten erschwert. Um diesen Widerstand weiter zu erhöhen verfügt der Heimtrainer über ein Bremssystem. Dieses bremst das Schwungrad ab, sodass der Kraftaufwand zum Treten der Pedale erhöht werden muss. Das strengt mehr an, verbraucht mehr Kalorien und fördert den Muskelaufbau.

Der Widerstand kann bei jedem Heimtrainer individuell eingestellt werden. Bei einfachen Modellen kann der Widerstand mittels eines Drehrades manuell eingestellt werden. Bei moderneren und hochwertigeren Geräten erfolgt die Einstellung per Tastendruck über den integrierten Trainingscomputer.

In diesen Trainingscomputern sind in der Regel auch etliche voreingestellte Trainingsprofile hinterlegt, die angewählt werden können. Wird eines dieser voreingestellten Trainingsprofile verwendet, dann verändern sich die Widerstände während einer zeitlich begrenzten Trainingseinheit automatisch. Dabei werden Streckenprofile simuliert, bei denen es im Wechsel bergauf und geradeaus geht.

Auch eine permanente Erhöhung des Widerstandes bis zum Ende des Trainingsprogrammes ist möglich. Da die Beanspruchung sehr individuell und abwechslungsreich eingestellt, beziehungsweise angewählt werden kann, können Anfänger und Profisportler gleichermaßen gut und effektiv mit dem Heimtrainer trainieren.

Wie funktioniert ein Heimtrainer?

Vorteile und Anwendungsbereiche

Vorteile

Ein Heimtrainer hat verschiedene Vorteile. Zunächst einmal ermöglicht er es komplett unabhängig zu trainieren. Es spielt also keine Rolle wie das Wetter ist, denn das Training findet ja in den eigenen vier Wänden statt. Da das Gerät zuhause steht und es jederzeit verfügbar ist, kann es darüber hinaus auch zu jeder Tages- und Nachtzeit genutzt werden.

Der Heimtrainer ist das ideale Gerät für Fitnessmuffel, die sich in Form bringen wollen. Durch die Möglichkeit, den Widerstand an das eigene Fitnesslevel anzupassen, können auch Untrainierte etwas für die Verbesserung ihrer Fitness tun. Hat sich die Leistungsfähigkeit im Laufe der Zeit verbessert, so kann auch der Widerstand während des Trainings erhöht werden.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Privatsphäre, die man während des Trainings hat. Anders als in einem Fitnessstudio ist man hier nicht den Blicken der anderen Sportler ausgesetzt. Genau dieses ständige unter Beobachtung stehen im Fitnessclub ist gerade für Anfänger oder Personen mit ein wenig mehr Gewicht oft ein Grund, kein Sport zu machen. Zuhause, im gewohnten Umfeld ist das hingegen kein Problem. Hier muss man sich nicht ständig über seine Wirkung auf andere Gedanken machen. Zudem muss man im Wohnzimmer oder im eigens eingerichteten Fitnesskeller nicht die neueste Sportmode tragen. Zuhause kann man auch ungeschminkt, mit zerzausten Haaren und in der alten Jogginghose trainieren.

Vorteile im Überblick:

  • Training unabhängig vom Wetter möglich
  • Training jederzeit möglich
  • ideales Fitnessgerät um mit dem Sport anzufangen
  • Privatsphäre während des Trainings

Anwendungsbereiche

Die Anwendungsbereiche des Heimtrainers sind sehr umfangreich. Zunächst einmal eignen sich die Trainer hervorragend dafür, das Gewicht zu reduzieren. Das gelingt vor allem durch die Erhöhung der Herzfrequenz. Je länger man sich in seiner individuellen der Fettverbrennungszone bewegt, desto schneller purzeln die Pfunde.

Des Weiteren dient das Training auf dem Heimtrainer auch der Stärkung des Herz-Kreislaufsystems. Durch das regelmäßige Training mit unterschiedlicher Belastung wird die Kondition kontinuierlich verbessert, die Leistungsfähigkeit des Herzens erhöht und die Lungenkapazität verbessert. Diese Verbesserungen können bei regelmäßigem Training unabhängig vom Alter des Sportlers eintreten.

Auch für den Muskelaufbau ist der Heimtrainer sehr gut geeignet. Vor allem die Beinmuskulatur profitiert vom Training auf dem Fitnessgerät. Bei intensivem Training mit einem hohen Widerstand wird die Beinmuskulatur extrem gefordert.

Die Belastung kann in Abhängigkeit vom Trainingsziel gewählt werden. Wer vor allem seine Kondition verbessern und Kalorien verbrennen möchte, dem empfehlen wir für sein Training einen geringen Widerstand mit einer hohen Trittfrequenz zu fahren. Wer jedoch vor allem Muskeln aufbauen möchte, der sollte einen hohen Widerstand wählen und dafür in einer langsameren Frequenz treten.

Abgesehen davon, dass sich mit einem Heimtrainer die Fitness insgesamt verbessern lässt, kann er auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Gerade bei älteren Personen, nach einer Operation oder nach einem Unfall kann das Training auf dem Gerät die Muskulatur und die Beweglichkeit wieder verbessern. Der Vorteil des Trainers ist nämlich, dass hier keine Stoßbelastung auf die Gelenke ausgeübt wird. Das Training ist also vergleichsweise schonend.

Anwendungsbereiche im Überblick:

  • zur Gewichtsreduktion
  • zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems
  • zur Kräftigung der Muskulatur
  • für therapeutische Zwecke

Welche Arten von Heimtrainern gibt es?

Welche Arten von Heimtrainern gibt es?

Bei den Heimtrainern kann zwischen drei Varianten unterschieden werden. Die erste Variante bildet dabei das klassische stationäre Fahrrad. Die zweite Variante stellt das Ergometer dar und bei der dritten Variante handelt es sich um ein Spinning-Bike.

Der klassische Heimtrainer

Der klassische Heimtrainer ist relativ schlicht gebaut und seit Jahrzehnten bekannt. Bei dem fahrradähnlichen Fitnessgerät wird mit den Pedalen ein Schwungrad in Bewegung gesetzt. Damit das Treten schwieriger gemacht werden kann, und der Trainingseffekt vergrößert werden kann, wird das Bremssystem genutzt. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Magnetbremssystem, welches das Schwungrad berührungslos bremst. Der Sportler muss nun also mehr Kraft aufwenden, um das Schwungrad weiter in Bewegung zu halten.

Bei einem klassischen Heimtrainer wird der Widerstand in der Regel mittels eines Drehrades mechanisch eingestellt. Abhängig vom Modell kann der Widerstand so stufenlos oder in verschiedenen Stufen erhöht oder reduziert werden.

Vorteile des klassischen Heimtrainers:

  • vergleichsweise günstiger Anschaffungspreis
  • benötigt keinen Strom

Nachteile des klassischen Heimtrainers:

  • geringe Schwungmasse
  • keine Möglichkeit trainingsrelevante Daten anzuzeigen oder zu speichern

Das Ergometer

Das Ergometer funktioniert im Prinzip genau wie der klassische Heimtrainer. Allerdings gibt es diverse Unterschiede. Da wäre zunächst das Bremssystem.

Beim Bremssystem handelt es sich normalerweise um ein elektronisch gesteuertes Magnetbremssystem oder um eine Wirbelstrombremse. Bei der Wirbelstrombremse wird der Widerstand durch eine elektrische Spule erzeugt. Durch das Treten erzeugt die Spule bei dem Magneten ein Magnetfeld. Wird mehr Strom durch die Spule in den Magneten geleitet, so wird das Magnetfeld stärker und der Tretwiderstand nimmt zu. Dadurch kann die Wirbelstrombremse einen größeren Widerstand erzeugen als eine herkömmliche Magnetbremse.

Ein weiterer Unterschied zu dem klassischen Heimtrainer ist, dass es hier elektronisch einstellbare Trainingsprogramme gibt. Der Nutzer hat dabei die Wahl zwischen wattgesteuerten Trainingsprogrammen und pulsgesteuerten Trainingsprogrammen.

Bei den Programmen stellt der Nutzer vorher eine Wattzahl ein, mit der er trainieren möchte. Die Wattzahl bleibt dann immer konstant, auch wenn der Nutzer schneller in die Pedale tritt. Dann nämlich wird der Widerstand niedriger, um die gleiche Wattzahl zu erzeugen. Tritt der Nutzer langsam in die Pedale, dann ist der Widerstand höher um die eingestellte Wattzahl zu erreichen.

Bei den pulgesteuerten Trainingsprogrammen hat der Nutzer die Möglichkeit, im Trainingscomputer einen Maximalpuls oder einen Zielpuls einzustellen, mit dem er trainieren möchte. Anhand der vorreingestellten Pulswerte reguliert das Gerät automatisch den Widerstand. Damit das Ganze überhaupt funktionieren kann, gibt es an jedem Ergometer in der Regel Handpulssensoren, die die Herzfrequenz des Nutzers messen. Alternativ kann die Herzfrequenz auch mit Hilfe eines Brustgurtes gemessen werden. Die Messungen mit einem Brustgurt sind wesentlich genauer als die Messungen der Handpulssenoren. Im Trainingscomputer ist ein Empfänger für die Messungen des Brustgurtes vorhanden.

Ergometer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Neben den herkömmlichen Ergometern gibt es auch Sitzergometer und Liegeergometer.

Der Unterschied zwischen Sitz- oder Liegeergometern zu herkömmlichen Ergometern ist in der Sitzposition zu finden. Während der Nutzer bei einem herkömmlichen Ergometer wie auf einem Fahrrad sitzt, gibt es bei Sitz- oder Liegeergometern einen Sitz, der an einen Stuhl erinnert. Die Sitzfläche ist also wesentlich breiter. Zudem gibt es eine Rückenlehne, deren Neigung verstellt werden kann. Außerdem ist die Einstiegshöhe wesentlich niedriger. Sitz- oder Liegeergometer sind so vor allem für den therapeutischen Einsatz sehr gut geeignet. Sie werden beispielsweise in Reha-Einrichtungen verwendet. Auch für ältere Personen ist das Trainieren in dieser Position wesentlich komfortabler als auf einem herkömmlichen Ergometer.

Vorteile des Ergometers:

  • höherer Tretwiderstand als bei herkömmlichen Heimtrainern
  • mehr Trainingsoptionen durch voreingestellte Trainingsprogramme
  • auch als Sitz-oder Liegeergometer erhältlich

Nachteile des Ergometers:

  • vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
  • Stromversorgung für den Betrieb notwendig

Das Spinning-Bike

Wir alle kennen die Bilder aus den Fitnessclubs, bei denen eine Gruppe von Personen auf Anweisungen des Trainers in die Pedale tritt und dabei mächtig ins Schwitzen gerät. Diese Spinning-Kurse finden allerdings nicht auf herkömmlichen Ergometern oder Heimtrainern statt, sondern auf speziellen Speedbikes oder auch Indoor Cycles. Diese Bikes gibt es auch für das Training zuhause.

Die Speedbikes unterscheiden sich schon optisch sehr von den herkömmlichen Heimtrainern. Hier ist alles auf das Wesentliche reduziert. Eine Verkleidung, so wie wir es normalerweise von den Heimtrainern kennen, gibt es bei den Indoor Cycles meistens nicht. Das spartanische Erscheinungsbild des Speedbikes lässt vermuten, dass es hier ordentlich zur Sache geht. Und der Eindruck täuscht nicht. Denn das Schwungrad ist bei den Spinning-Bikes deutlich größer und schwerer als bei herkömmlichen Heimtrainern.

Indoor-Cycles sind grundsätzlich nicht für leichtes Aufbautraining oder schonendes Herz-Kreislauf geeignet. Hier geht es darum, sich vollständig auszupowern und an die Leistungsgrenzen zu gehen. Spinning-Bikes sind daher vor allem für Fortgeschrittene geeignet.

Um das vergleichsweise schwere Schwungrad eines Speedbikes zu bremsen sind die herkömmlichen Bremssysteme eher ungeeignet. Bei einem Spinning-Bike wird das Schwungrad in der Regel von zwei robusten Metallplatten gebremst. Diese Platten sind mit Filz bezogen. Durch die filzbezogenen Metallplatten wird das Schwungrad mechanisch gebremst.

Vorteile eines Spinning-Bikes:

  • für Fortgeschrittene und Profis gut geeignet
  • funktioniert ohne Stromversorgung

Nachteile eines Spinning-Bikes:

  • keine Einstellungsmöglichkeiten

Worauf muss ich beim Kauf eines Heimtrainers achten?

So haben wir die Heimtrainer getestet

Heimtrainer ist nicht gleich Heimtrainer. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Preisklassen und Ausstattungsvarianten. Wir haben in unserem Vergleich die wichtigsten Merkmale herausgegriffen und so eine Liste der besten Modelle erstellen können. Dabei haben wir uns auf die folgenden Testkriterien konzentriert.

Schwungmasse

Die Schwungmasse ist eines der wichtigsten Kriterien eines Heimtrainers. Denn die Schwungmasse bestimmt darüber, wie anstrengend das Training ist. Je größer die Schwungmasse ist, desto effektiver kann mit dem Heimtrainer trainiert werden. Bei einem geringeren Gewicht des Schwungrades ist das Training leichter. Diese Modelle sind dann vor allem für Anfänger, für ältere oder schwache Personen oder für diejenigen geeignet, die sich nur ein leichtes Training wünschen. Wer effektiv Kraft und Ausdauer aufbauen möchte, für den sind Modelle mit einem schweren Schwungrad besser geeignet.

Die Schwungmasse, die zusammen mit dem Bremssystem für den Tretwiderstand sorgt, entscheidet aber auch über die Laufruhe des Heimtrainers. Hier ist ein schwereres Schwungrad von Vorteil. Denn je schwerer das Schwungrad ist, desto ruhiger und gleichmäßiger läuft es. Modelle mit leichtem Schwungrad haben häufig den Nachteil, dass sie unrund laufen. Dadurch ist das Gerät insgesamt ein wenig instabiler. Auch die Geräuschentwicklung ist hier höher als bei einem Modell mit einem schweren Schwungrad.

Trainingsprogramme

Ein einfacher Heimtrainer verfügt naturgemäß nicht über einen Trainingscomputer, in dem diverse Trainingsprogramme hinterlegt sind. Bei einem Ergometer ist das anders. Und hier entscheidet die Programmvielfalt darüber, wie abwechslungsreich und effektiv das Training gestaltet werden kann.

Als Grundfunktion sind Heimtrainer und Ergometer immer mit einer Widerstandseinstellung ausgerüstet. Hier kann der Nutzer, entweder manuell oder elektronisch, stufenweise oder stufenlos den Tretwiderstand einstellen. Darüber hinaus sind bei Ergometern Trainingsprogramme hinterlegt. Mit Hilfe der Trainingsprogramme werden Streckenprofile simuliert.

Dabei wird mittels des Bremssystems der Widerstand so erhöht oder reduziert, dass der Nutzer das Gefühl hat, dass er beispielsweise bergauf fährt oder im Laufe des Trainingsprogramms immer steiler bergauf fährt. Bei einfacheren Programmen ist die maximale Belastung geringer. Auch wechseln sich hier Intervalle mit höherem Widerstand mit Intervallen mit geringer Belastung ab. Auf diese Weise kann sich der Nutzer zwischendurch immer wieder etwas erholen. Bei unseren Tests haben wir die Programmvielfalt unter die Lupe genommen. Sind die Trainingsprogramme besonders zahlreich und abwechslungsreich ist das natürlich ein Vorteil für den Nutzer.

Neben den voreingestellten Trainingsprogrammen, bei denen Streckenprofile simuliert werden, gibt es bei vielen Modellen auch wattgesteuerte oder pulsgesteuerte Trainingsprogramme. Bei diesen Programmen wird der Widerstand in Abhängigkeit zu den vorher eingestellten Parametern (Watt, maximaler Puls oder Zielherzfrequenz) vom Gerät automatisch erzeugt.

Bei einigen Modellen gibt es darüber hinaus noch die Möglichkeit, eigene benutzerdefinierte Programme zu erstellen und abzuspeichern. Das ermöglicht ein besonders individuelles Training.

Computerfunktionen

Auch einfache Heimtrainer, bei denen der Widerstand manuell über ein Drehrad eingestellt wird, verfügen über einen kleinen Trainingscomputer. Hier kann man zum Beispiel die Umdrehungen pro Minute, die Trainingsdauer und die zurückgelegte Strecke ablesen.

Bei Ergometern mit einer elektronischen Steuerung kann der Computer noch weitere Daten wiedergeben. Wir haben in unserem Vergleich geprüft, wie groß der Umfang der angezeigten Funktionen bei den jeweiligen Modellen ist. Üblicherweise werden die Trainingszeit, die zurückgelegte Strecke, das eingestellte Trainingsprogramm und die Geschwindigkeit angezeigt. Darüber hinaus werden bei vielen Modellen auch die verbrauchten Kalorien und die Herzfrequenz angezeigt.

Bei Daten wie dem Kalorienverbrauch und der Herzfrequenz handelt es sich nicht um exakte Daten. Vor allem bei der Pulsmessung mittels Handpulssensoren sind die Daten häufig ungenau. Der Kalorienverbrauch wird vom Computer aufgrund der Herzfrequenz und der eingestellten Belastung errechnet. Auch diese Daten sind daher nicht exakt. Genauer sind die Messungen mit einem Brustgurt.

Wir haben bei unserem Vergleich nicht nur begutachtet, was der Trainingscomputer alles anzeigen kann, sondern auch wie gut die Daten abzulesen sind. Ist die Anzeige groß genug? Wie ist der Kontrast zum Hintergrund? Gibt es eine Hintergrundbeleuchtung? Und kann die Anzeige auch bei hellem Tageslicht gut abgelesen werden?

So haben wir die Heimtrainer getestetMaximales Benutzergewicht

Das maximale Benutzergewicht eines Trainingsgerätes zeigt an, wie stabil das Gerät gebaut ist. Je belastungsfähiger ein Heimtrainer ist, desto robuster ist er vermutlich auch gebaut. Neben der Belastungsfähigkeit hat die robuste Bauweise auch einen Einfluss auf die Stabilität und damit auf die Sicherheit des Nutzers. Wackelige Konstruktionen mit fragilen Bauteilen können beim Training eine Gefahr für den Nutzer darstellen. Daher ist das maximale Benutzergewicht ein wichtiges Bewertungskriterium.

Abgesehen davon schränkt ein zu geringes maximales Benutzergewicht den Nutzerkreis ein. Und das ist ein echter Nachteil, denn gerade Personen mit einem höheren Gewicht können mit einem Heimtrainer gelenkschonend trainieren und auf diese Weise ihr Gewicht reduzieren.

Besonderheiten

Zu den Besonderheiten eines Heimtrainers zählen all die Dinge, die nicht oder nicht in dieser speziellen Form an allen Modellen zu finden sind. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein spezielles Bremssystem handeln, das so nicht bei allen Modellen zu finden ist. Das spezielle Bremssystem kann zum Beispiel dafür sorgen, dass ein deutlich höherer Widerstand erzeugt werden kann oder dass das Gerät damit besonders leise läuft. Das wäre zum Beispiel für alle Nutzer ein Kaufkriterium, die ihren Heimtrainer in einer Mietwohnung nutzen möchten.

Weitere Besonderheiten können beim Trainingscomputer zu finden sein. Während die Bedienung des Trainingscomputers zum Beispiel üblicherweise über Tasten erfolgt, gibt es auch Modelle, die über einen Touch-Screen verfügen. Auch das Einspeichern von individuellen Trainingsprogrammen und das Anlegen von mehreren Nutzerprofilen sind Besonderheiten, die so nicht bei allen Modellen zu finden sind.

Zu den Besonderheiten kann auch die Herzfrequenzmessung zählen. Normalerweise erfolgt die Messung der Herzfrequenz bei den Ergometern über Sensoren, die sich an den Handgriffen befinden. Es gibt allerdings auch Modelle, deren Computer verfügt über einen Empfänger, der die Daten von Pulsgurten (Brustgurten) empfangen kann. In einigen Fällen ist der Pulsgurt auch schon im Lieferumfang enthalten. In der Regel verfügen solche Geräte dennoch über Handpulssensoren.

Bei speziellen Modellen wie dem Spinning-Bike oder dem Liegeergometer können auch der Sitz und der Handgriff Besonderheiten aufweisen. So können Spinning- Bikes oder Speedbikes auch über verschiedene Handgriffe verfügen. Neben dem herkömmlichen Griff sind bei bestimmten Modellen auch Rennlenker angebracht, mit deren Hilfe der Nutzer eine besonders sportliche Haltung einnehmen kann. Bei einem Liegeergometer stellt die große stuhlähnliche Sitzfläche mit Rückenlehne die Besonderheit dar.

Worauf muss ich beim Kauf eines Heimtrainers achten?

Die Anschaffung eines Heimtrainers geschieht oft im Zuge eines guten Vorsatzes. Pünktlich zum Jahreswechsel, kurz vor der Bikini-Saison oder um dem „Winterspeck“ vorzubeugen werden oft überstürzt Kaufentscheidungen getroffen. Dabei gibt es ein paar wichtige Details, auf die beim Kauf eines Heimtrainers geachtet werden sollte.

Schwungmasse

Die Schwungmasse ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Denn sie entscheidet über den Trainingseffekt. Je höher das Gewicht des Schwungrades ist, desto größer ist natürlich auch der Tretwiderstand. Allerdings kann auch eine gute Übersetzung für einen ähnlichen Tretwiderstand sorgen, auch wenn das Schwungrad ein niedrigeres Gewicht hat.

Abgesehen vom Tretwiderstand hat die Schwungmasse auch einen Einfluss auf den Rundlauf. Hat das Schwungrad viel Masse, dann läuft es in der Regel gleichmäßiger. Der Nutzer kann also gleichmäßig in die Pedale treten. Bei leichten Schwungrädern ist es oftmals so, dass der Bewegungsablauf abgekackt oder ungleichmäßig ist. Das Gerät ist dadurch instabil und wackelig. Auch auf die Gelenke des Nutzers hat der ungleichmäßige Lauf des Schwungrades auf Dauer einen negativen Einfluss. Das eigentlich gelenkschonende Training auf dem Ergometer ist so nicht mehr möglich.

Wir empfehlen zu Modellen mit einer Schwungmasse von etwa neun Kilogramm zu greifen. Diese Modelle laufen in der Regel rund und sie stehen stabil. Die Schwungmasse sollte nach Möglichkeit nicht geringer als fünf Kilogramm sein.

Bremssystem

Wie effektiv man mit einem Heimtrainer oder Ergometer trainieren kann, darüber entscheidet neben dem Schwungrad auch das Bremssystem. Denn das arbeitet gegen die Pedalbewegung des Nutzers. Während also der Nutzer all seine Kraft dafür aufwendet das Schwungrad mit Hilfe der Pedale in Bewegung zu halten, bremst das Bremssystem das Schwungrad permanent ab wodurch der Tretwiderstand entsteht. Heimtrainer und Ergometer können aber mit unterschiedlichen Bremssystemen ausgestattet sein.

Bei besonders preiswerten Modellen werden Riemenbremsen verbaut. Diese Variante ist allerdings nur noch selten anzutreffen. Deutlich häufiger trifft man auf Magnetbremssysteme.

Magnetbremsen werden in den meisten Heimtrainern und Ergometern verbaut. Denn die Magnetbremssysteme haben gleich mehrere Vorteile. Das Schwungrad wird durch das elektromagnetische Feld des Dauermagnetes automatisch abgebremst. Wird der Widerstand über den Trainingscomputer erhöht, dann wird auch das Schwungrad durch den Magneten stärker abgebremst. Das bedeutet, dass der Nutzer sich dann deutlich mehr anstrengen muss, der Trainingseffekt ist größer.

Der Vorteil des Magnetbremssystems ist, dass der Bremsvorgang berührungslos vonstatten geht. Dadurch läuft das Schwungrad unabhängig davon, ob ein geringer oder starker Widerstand eingestellt ist, rund und ruhig. Von dem ausgeglichenen Lauf profitieren vor allem die Gelenke des Nutzers.

Ein weiteres Bremssystem ist die Wirbelstrombremse. Diese arbeitet, genau wie das Magnetbremssystem, völlig verschleißfrei. Dadurch ist sie ebenfalls extrem langlebig. Auch bei der Wirbelstrombremse wird der Widerstand durch ein Magnetfeld erzeugt. Anders als beim herkömmlichen Magnetbremssystem ist hierfür aber kein Dauermagnet verantwortlich, sondern eine elektrische Spule. Sie erzeugt durch den Stromfluss ein Magnetfeld, dass das Schwungrad abbremst.

Der Vorteil der Wirbelstrombremse gegenüber dem herkömmlichen Magnetbremssystem ist, dass das Gerät extrem leise läuft. Außerdem kann die Belastung, beziehungsweise der Widerstand, viel exakter eingestellt werden. Auch können im Vergleich zu Geräten mit einem Magnetbremssystem viel höhere Widerstandswerte eingestellt werden. Das Training auf einem Heimtrainer mit Wirbelstrombremse ist daher besonders effektiv.

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Geräuschentwicklung

Die meisten schauen während ihres Trainings zuhause entweder die Lieblingsserie im TV oder sie hören ihre Lieblingsmusik. Das kann natürlich darüber hinwegtäuschen, dass ein Heimtrainer auch gewisse Geräusche erzeugt. Die modernen Bremssysteme sorgen dafür, dass es durch den Bremsvorgang selber nicht zu lauten Geräuschen kommt. Immerhin klemmen sich hier keine Bremsbacken an die Metallscheibe, um den gewünschten Widerstand zu erzeugen.

Aber auch wenn modernen Bremssysteme für eine hohe Laufruhe sorgen, so können gewisse Details dazu beitragen, dass es während des Trainings zu einer störenden Geräuschentwicklung kommen kann. Und das ist häufig ein zu geringes Gewicht des Schwungrades. Durch das geringe Gewicht läuft das Rad im Vergleich zu schwereren Varianten oft unrund. Diese Unwucht im Radlauf kann sich in störenden Geräuschen äußern.

Die Geräuschentwicklung wird aber auch durch das Gerät insgesamt beeinflusst. Gerade sehr leichte Geräte stehen oft instabil auf dem Boden. Durch die Bewegung des Nutzers und dessen Kraftverlagerung von einer Seite auf die andere, kann das Gerät wackeln und dadurch laute Geräusche erzeugen. Beim Kauf sollte also darauf geachtet werden, dass das Gerät ein möglichst hohes Eigengewicht hat.

Von einem hohen Eigengewicht sollte man sich beim Kauf nicht abschrecken lassen. Denn für den Transport sind in der Regel Transportrollen am Gerät angebracht. Damit kann der Heimtrainer problemlos verschoben werden.

Für einen stabilen Stand, der nicht nur für ein geräuscharmes Training sorgt, sondern auch der Sicherheit des Nutzers dient, sorgt auch die Höhenverstellung des Heimtrainers. Hier kann mit kleinen Stellschrauben an den Standfüßen das Höhenniveau ausgeglichen werden. Dadurch steht der Fahrradtrainer auch auf unebenem Untergrund immer gerade und stabil.

Widerstandseinstellung und Trainingsprogramme

Das Training auf dem Heimtrainer würde sehr schnell langweilig werden, wenn man das Gefühl hätte, man würde die ganze Zeit auf einer ebenen Strecke unterwegs sein. Genau deshalb lassen sich an den Heimtrainern und Ergometern die Tretwiderstände erhöhen. Doch nicht jedes Gerät ist hier gleich gut ausgestattet.

Bei den günstigeren Modellen gibt es oft nur acht oder sogar noch weniger Widerstandstufen, die vom Nutzer eingestellt werden können. Das hat den Nachteil, dass das Training auf der einen Seite nicht besonders vielseitig gestaltet werden kann und auf der anderen Seite sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Widerstandstufen dadurch vergleichsweise groß.

Bei Geräten mit nur wenigen Widerstandstufen kann das Training weniger gut an das individuelle Leistungsniveau angepasst werden. Wir empfehlen beim Kauf zu Geräten zu greifen, bei denen wenigstens 12 oder sogar 16 Widerstandsstufen eingestellt werden können.

Neben der Widerstandseinstellung empfehlen wir beim Kauf auch auf die Einstellmöglichkeiten der Wattleistung zu achten. Bei Ergometern gibt es die Möglichkeit die Wattzahl einzustellen, mit der man trainieren möchte. Dabei kommt es nicht nur darauf an, wie viele Einstellmöglichkeiten es gibt. Natürlich ist es immer ein Vorteil, wenn man eine sehr geringe Wattzahl einstellen kann und diese stufenweise bis zu einer sehr hohen Wattzahl erhöhen kann. Schließlich ermöglicht das Anfängern einen leichten Einstieg und bietet auch Profis noch eine echte Herausforderung.

Die Wattzahl sollte bei einem guten Gerät in möglichst kleinen Schritten regulierbar sein. Einstellungen in 5-Watt-Schritten sind dabei ideal.

Bei den Trainingsprogrammen kommt es ebenfalls darauf an, dass sie viel Abwechslung bieten. Das bedeutet, dass es bei einem guten Gerät möglichst viele voreingestellte Trainingsprogramme geben sollte, damit für Anfänger und Fortgeschrittene gute Trainingsmöglichkeiten vorhanden sind.

Auf jeden Fall sollte es Programme geben, die ein moderates Training erlauben, die Berg- und Talfahrten simulieren, die steile Anstiege simulieren und die treppenförmig angelegte Belastungsprofile bieten. Auf diese Weise ist für jeden Leistungsstand und für jedes Trainingsziel etwas Passendes dabei.

Neben den voreingestellten Streckenprofilen sollte es auch die Möglichkeit geben, wattgesteuert oder herzfrequenzgesteuert zu trainieren.

Gerade die pulsgesteuerten Programme sind sehr gut für Personen geeignet, die mit ihrem Training hauptsächlich Gewicht verlieren möchten. Denn hier besteht die Möglichkeit eine Zielherzfrequenz einzugeben. Die Zielherzfrequenz bei der die Fettverbrennung einsetzt, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Stellt man diese Zielherzfrequenz ein, dann wird der Widerstand in Abhängigkeit vom Puls automatisch eingestellt.

Um die pulsgesteuerten Programme effektiv nutzen zu können, empfehlen wir die Verwendung eines Brustgurtes, da der Puls damit wesentlich exakter gemessen wird als mit den Handpulssensoren.

Wer die bevorzugt die pulsgesteuerten Programme für sein Training nutzen möchte, der sollte beim Kauf darauf achten, dass der Trainingscomputer über einen Empfänger für Pulsgurte verfügt. Idealerweise ist dem Lieferumfang des Heimtrainers bereits ein solcher Brustgurt beigefügt.

Die Pulsmessung

Die Messung der Herzfrequenz ist nicht nur bei Verwendung der entsprechenden Trainingsprogramme sinnvoll und nützlich. Auch Patienten, die nach einer Erkrankung langsam wieder Kondition aufbauen möchten, sollten bei ihrem Training ständig den Puls überwachen. Auch für sie ist die Herzfrequenzmessung mittels Brustgurt empfehlenswert, um möglichst genaue Messwerte zu erzielen. Auch für ältere oder gänzlich untrainierte Personen ist es wichtig, während des Trainings ihren Puls im Auge zu behalten, um zu vermeiden, dass sie ihr Herz-Kreislaufsystem überlasten.

Trainingscomputer/ Display - Sportstech Ergometer

Trainingscomputer/ Display

Der Trainingscomputer spielt für viele Käufer von Heimtrainern eine besonders wichtige Rolle, vor allem in Bezug auf die Optik. Moderne Konsolen, die aussehen wie ein Cockpit machen natürlich ordentlich was her. Allerdings sollte man sich beim Kauf nicht nur auf die optischen Aspekte konzentrieren. Denn was nützt ein ansprechend gestalteter Trainingscomputer, wenn man das Display bei schlechtem Licht nicht mehr ablesen kann. Auch zu kleine Tasten für die Einstellungen sind gerade während des Trainings ein echter Nachteil. Gleiches gilt für eine zu kleine Anzeige.

Ein echtes Hindernis auf dem Weg zu einem entspannten Training kann auch eine zu komplizierte Menüführung sein. Es gibt also einige Details, die aus einem optisch ansprechenden Trainingscomputer einen wirklich schlechten Trainingscomputer werden lassen.

Folgende Dinge sollte ein guter Trainingscomputer vorweisen können:

  • das Display sollte möglichst groß sein
  • das Display sollte über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen
  • das Bedienfeld sollte übersichtlich gestaltet sein
  • die Bedienelemente sollten nicht zu klein sein
  • die Bedienung sollte möglichst intuitiv sein

Der Trainingscomputer sollte also benutzerfreundlich gestaltet sein. Er muss aber auch alle trainingsrelevanten Daten anzeigen können.

Dazu zählen die Anzeige von:

  • Trainingsdauer
  • Watt
  • Herzfrequenz
  • Entfernung
  • Geschwindigkeit
  • Kalorienverbrauch

Idealerweise werden alle Daten gleichzeitig auf dem Display angezeigt. Ist das nicht der Fall, dann sollten die Werte auf der Anzeige automatisch durchwechseln, sodass der Nutzer ständig alle Werte im Auge behalten kann.

Komfort

Training ist immer anstrengend und für die meisten Menschen bedeutet der Gang zum Heimtrainer auch einen Schritt heraus aus ihrer Komfortzone. Und wer ordentlich trainiert, der kommt auch ordentlich aus der Puste, der Schweiß fließt in Strömen und die Muskeln fangen an zu brennen. Diese Sachen sind zwar nicht angenehm, gehören zu einem guten Training aber einfach dazu. Dennoch muss das Training auf dem Ergometer oder auf dem Heimtrainer nicht gänzlich unkomfortabel sein. Es gibt durchaus Möglichkeiten, sich das Training auf dem Fahrradtrainer etwas angenehmer zu gestalten.

Der Sitz ist das größte Komfortmerkmal bei einem Heimtrainer. Es sollte hier auf jeden Fall möglich sein, die Sitzposition individuell anpassen zu können. Das schließt neben der Höhenverstellbarkeit auch die horizontale Verstellbarkeit ein. Der Sitz sollte also auch nach vorne oder nach hinten verstellt werden können, um so den optimalen Beinwinkel und den perfekten Abstand zum Lenker einstellen zu können.

Wem der Sitz selber zu unbequem ist, der kann den bei vielen Modellen auch ganz einfach gegen einen gewöhnlichen Fahrradsattel austauschen. Man kann den ursprünglichen Sitz also durch einen Sattel in der bevorzugten Form und mit der gewünschten Polsterung ersetzen. Beim Kauf sollte also darauf geachtet werden, dass der Sattel austauschbar ist.

Für ein komfortables Training ist auch die richtige Sitzposition wichtig. In diesem Zusammenhang ist nicht nur die Position des Sitzes wichtig, sondern auch der Lenker. Auch dieser sollte für eine optimale Sitzhaltung in der Höhe verstellbar sein. Darüber hinaus muss auch die Neigung des Lenkers verstellbar sein. Dadurch kann der Abstand zwischen Sitz und Lenker auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. Abgesehen davon kann sich jeder Nutzer so auch die bevorzugte Sitzposition für sein Training einstellen. Während einige lieber aufrecht sitzen, bevorzugen andere eine sportliche, nach vorne geneigte Haltung auf ihrem Heimtrainer.

Grundsätzlich ist es besonders schonend für den Rücken, wenn man beim Training auf dem Ergometer oder auf dem Heimtrainer möglichst aufrecht sitzt.

Gewicht und maximales Benutzergewicht

Das Eigengewicht des Heimtrainers hat eine große Aussagekraft bezüglich der Stabilität und der Robustheit. Bei leichten Geräten kann man davon ausgehen, dass die Bauteile nicht sonderlich robust sind. Das Gerät ist damit nicht sehr belastungsfähig. Das zeigt sich dann meist auch in einem geringeren maximalen Benutzergewicht. Wir raten von Modellen ab, deren maximales Benutzergewicht mit 100 kg oder gar noch weniger angegeben ist.

Neben der geringen Belastungsfähigkeit sind leichte Geräte auch oft sehr instabil. Dadurch steigt das Verletzungsrisiko für den Nutzer und auch die Geräuschentwicklung während des Trainings ist durch den wackeligen Stand deutlich höher.

Ein geringes Eigengewicht und eine niedrige Belastungsgrenze sprechen für schlechte Qualität.

Sicherheit

Die Sicherheit ist ebenfalls ein wesentliches Kriterium, welches über den Kauf entscheiden sollte. Wir empfehlen beim Kauf eines Heimtrainers unbedingt darauf zu achten, dass das Gerät über ein TÜV-Siegel verfügt. Das TÜV-Siegel garantiert, dass das Gerät den höchsten Sicherheitsanforderungen genügt.

Auch sollte das Gerät über ein CE-Siegel verfügen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Es gibt einige Unternehmen, die haben sich mit der Herstellung von Fitnessgeräten einen guten Namen gemacht. Dazu gehören vor allen Dingen die Hersteller Kettler und Christopeit.

Das 1949 gegründete deutsche Unternehmen Kettler hat sich nicht nur auf eine spezielle Produktsparte spezialisiert, sondern bietet neben Heimtrainern auch Freizeitmöbel, Spielgeräte und Spielfahrzeuge (Kettcar) an. Die Heimtrainer von Kettler gelten als besonders hochwertig. Auch in Tests schneiden die Heimtrainer aufgrund ihrer guten Qualität und ihrer Ausstattung immer wieder hervorragend ab.
Hervorragende Testergebnisse können auch immer wieder die Heimtrainer von Christopeit erzielen. Das 1976 von Horst Christopeit (ehemaliger Torhüter in der Bundesliga) gegründete Unternehmen hat sich von Beginn an auf die Herstellung von Fitnessgeräten für den Heimgebrauch spezialisiert. Christopeit hat auch die ersten Ergometer auf den deutschen Markt gebracht.

Weitere wichtige Hersteller von Heimtrainern sind unter anderem Klarfit, Royal Beach oder Hammer.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Heimtrainer am besten?Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Heimtrainer am besten?

Um einen Heimtrainer muss man heutzutage noch nicht einmal in ein Sportfachgeschäft gehen. Nein, Heimtrainer werden in regelmäßigen Abständen auch in Discountern oder Supermärkten zu durchaus annehmbaren Preisen angeboten. Der günstige Preis verleitet natürlich zum Kauf. Allerdings sollte man beim Kauf eines Heimtrainers immer die wichtigsten Kaufkriterien im Auge behalten und nicht nur auf einen günstigen Preis schauen. Zu günstige Preise bedeuten in der Regel auch eine weniger gute Qualität, eine geringere Stabilität und eine kurze Lebensdauer.

Im Fachhandel hingegen sucht man günstige Preise oft vergeblich. Natürlich bekommt man hier auch meist nur exklusive Ware in bester Qualität. Und für gute Qualität darf man ruhig ein wenig mehr Geld ausgeben. Auch die Beratung ist ein einem Fachgeschäft natürlich oftmals sehr gut. Zudem hat man in Sportgeschäften gegebenenfalls noch die Möglichkeit, das eine oder andere Gerät zu testen. Allerdings ist das Angebot in den Fachgeschäften häufig begrenzt. Entweder sorgt der Platz dafür, dass nur wenige Modelle angeboten werden können, oder das Geschäft bietet nur bestimmte Marken an. Letzteres sorgt dann auch dafür, dass die Beratung des Verkäufers nicht unbedingt objektiv ist.

Beim Kauf im Internet kann man auf den ersten Blick den Eindruck gewinnen, dass man die „Katze im Sack“ kauft. Immerhin kann man sich das Gerät hier nicht genauer ansehen und eine Beratung gibt es auch nicht. Allerdings ist das nur eine recht oberflächliche Bertachtungsweise. Denn auch beim Kauf im Supermarkt kann man sich außer von der Verpackung kein Bild vom eigentlichen Gerät machen. Die fehlende Beratung wird im Internet (oftmals sehr gut) durch eine ausführliche Produktbeschreibung ersetzt.

Zudem kann man sich hier Kundenbewertungen zu den einzelnen Geräten durchlesen. Die Beschreibung und Bewertung des jeweiligen Gerätes ist so viel umfangreicher als es ein Verkaufsgespräch je sein könnte. Wenn man sich also ein wenig Zeit für die Auswahl seines Heimtrainers nimmt, kann man im Internet genau das finden, wonach man sucht. Vor allem, weil die Vielfalt im Netz viel größer ist. Hier ist das Angebot nicht auf bestimmte Marken oder Fabrikate beschränkt. Zudem können Vergleichsportale dazu genutzt werden, das jeweils günstigste Angebot zu finden.

Fazit

Der Kauf im Handel (Fachhandel, Supermarkt, Discounter) hat natürlich den Vorteil, dass das Gerät sofort verfügbar ist, dass man eventuell eine fundierte Beratung erhalten kann und dass man auch im Falle eines Defektes einen direkten Ansprechpartner hat.

Dennoch ist der Kauf im Internet oft die bessere Wahl. Hier bekommt man das größte Angebot, Preise können kinderleicht miteinander verglichen und günstige Angebote so besonders schnell gefunden werden. Zudem bekommt man bei den Online-Shops meist sehr ausführliche Beschreibungen zu den Heimtrainern, die eine Beratung durch einen Verkäufer sehr gut ersetzen können.

Wissenswertes und Ratgeber

Über den Heimtrainer gibt es weit mehr zu erzählen, als es in den Produktbeschreibungen zu lesen gibt.

Die Geschichte der Heimtrainer

Die Geschichte des Heimtrainers begann eigentlich schon im Jahr 1850. Zu jener Zeit erfand ein schwedischer Arzt ein Sportgerät, mit denen seinen Patienten ihre körperlichen Leiden lindern konnten. Auch in den darauf folgenden Jahrzehnten wurden immer neue Aparturen erfunden, die der körperlichen Ertüchtigung dienten. Allerdings ging es dabei nicht vorrangig darum, den eigenen Körper zu stählen, sondern vielmehr ging es darum, etwas für seinen Gesundheit zu tun. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts kommen Gerätschaften auf den Markt, die neben einem „gesunden Teint“ und einer „guten Figur“ für die Dame auch den Muskelaufbau für den Herrn versprechen. Nach dem Ersten Weltkrieg werden Trainingsgräte für zuhause dann immer beliebter. Der Vibrationsgurt gehört in jener Zeit zu den beliebtesten Trainingsgeräten, obwohl die Bewegung hier während des „Trainings“ vollständig fehlt.

Ende der 20er Jahre kommt dann auch das erste Rudergerät auf den Markt. Damit ist es das erste Fitnessgerät, welches wir auch heute noch für das Training zuhause nutzen. 1930 kommt dann auch das erste stationäre Fahrrad auf den Markt. In den darauf folgenden Jahrzehnten wurden immer neue Fitnessgeräte für das Studio und den Heimgebrauch entwickelt. Auch das Laufband wurde bereits in den 30er Jahren entwickelt. Allerdings war es zu jener Zeit bis in den 60er Jahre hinein auch noch üblich, sich die überschüssigen Pfunde durch „Trainingsgeräte“ wegmassieren zu lassen. Erst ab den 70er Jahren etwa sind beim Training tatsächlich die körperliche Ertüchtigung, der aktive Fettabbau und der Muskelaufbau in den Vordergrund gerückt.

In den letzten Jahrzehnten wurde die Funktionalität der gängigen Fitnessgeräte für den Heimgebrauch und auch die der Fahrradtrainer deutlich umfangreicher. Dadurch ist es auch mit einem Training in den eigenen vier Wänden möglich geworden, ganz unterschiedliche Trainingsziele (Fettabbau, Gewichtsverlust, Verbesserung der Herz-Kreislauffunktion und Muskelaufbau) zu erreichen.

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Zahlen, Daten, Fakten rund um Heimtrainer

Heimtrainer können ganz unterschiedlich gebaut sein. Deshalb ist es unmöglich, hierzu allgemeingültige Zahlen und Fakten zu nennen. Schließlich hat jeder Heimtrainer eigene Maße, ein unterschiedlich hohes Gewicht, eine unterschiedlich schwere Schwungmasse und auch der Funktionsumfang des Trainingscomputers ist keineswegs bei allen Modellen gleich. Fakt ist aber, dass das Training mit einem Heimtrainer auf jeden Menschen eine bestimmte Auswirkung hat.

Fakt ist zum Beispiel:

Muskeln helfen bei der Fettverbrennung. Der Aufbau von neuer Muskulatur kann also bei der Fettverbrennung helfen. Jedes Kilogramm Muskeln verbraucht pro Stunde zwischen 25 und 50 Kalorien- sogar im Schlaf. Und da beim Training auf dem Heimtrainer mit den Beinen und dem Po besonders große Muskelgruppen trainiert werden, kann man mit dem regelmäßigen Training seinen Grundumsatz an Kalorien auch besonders deutlich beeinflussen.

Muskeln verhindern Verletzungen und Osteoporose. Eine gut trainierte Muskulatur hilft gerade bei zunehmendem Alter die schwächer werdenden Sehnen und Bänder zu unterstützen. Dadurch werden die Gelenke geschont. Regelmäßiges Training sorgt außerdem dafür, dass (nicht nur) die Knochen mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Mit regelmäßigem Training kann man daher auch Erkrankungen wie Osteoporose (Knochenschwund) vorbeugen.

Regelmäßiges Training ist gesund und macht glücklich. Es ist kein Mythos, dass regelmäßiger Sport der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden zuträglich sind. In der Tat ist es so, dass sich das Blutbild durch regelmäßige Bewegung verbessern kann, weil durch den Sport der Stoffwechsel aktiviert wird. Auf diese Weise wird der Körper nicht nur besser mit Sauerstoff und anderen wichtigen Nährstoffen versorgt, auch der Abbau von schädlichen Stoffen wird dadurch beschleunigt. Darüber hinaus werden durch die Bewegung Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Das verbessert die Stimmung nicht nur direkt nach dem Sport, auch der Schlaf ist dadurch besser.

Regelmäßiges Training kann die Gehirnaktivität verbessern. Wer wenigstens zwei oder drei mal pro Woche für mindestens 30 Minuten seine Ausdauer auf dem Heimtrainer trainiert, der kräftigt nicht nur seine Muskeln, sondern kann auch seine Gedächtnisleistung verbessern.

Heimtrainer vs. Laufband

Bei der Entscheidung zwischen einem Heimtrainer und einem Laufband ist nicht einfach. Immerhin ermöglichen beide Geräte ein gutes Ausdauertraining, das Gewicht kann mit beiden Geräten bei regelmäßiger Nutzung reduziert werden und die Muskulatur wird gekräftigt. Allerdings haben beiden Geräte Vor- und Nachteile.

Der Heimtrainer hat zum Beispiel den Vorteil, dass man mit ihm besonders gelenkschonend trainieren kann. Bei einem Laufband hingegen werden die Gelenke (vor allem Knie und Hüfte) auch bei einer gut gedämpften Lauffläche immer belastet. Und genau diese Stoßbelastung ist nicht für jeden (zum Beispiel Personen mit Gelenkerkrankungen, Fehlstellungen der Füße oder höherem Körpergewicht) empfehlenswert. Für Personen mit empfindlichen Gelenken ist daher der Heimtrainer die bessere Wahl.

Ein Vorteil des Laufbandes ist es, dass man während des Trainings auch die Arme und den Oberkörper trainiert, während die muskuläre Belastung beim Training auf dem Heimtrainer vor allem auf den Beinen liegt. Das freie Schwingen der Arme während des Laufens auf dem Band mobilisiert die Schultern, die Arme werden trainiert und es werden während des Trainings mehr Kalorien verbraucht. Allerdings birgt das freie Laufen auch gewisse Gefahren. Denn ein unkonzentrierter Moment und ein falscher Schritt können so zum Sturz führen. Die meisten Laufbänder verfügen für diesen Fall zwar über eine Sicherheitsabschaltung, jedoch kann das Hinfallen auf dem Laufband dennoch recht schmerzhaft sein. Daher ist es sicherer, wenn man die Hände während des Laufens an den Handgriffen lässt. Andernfalls ist die Nutzung des Heimtrainers ist in Punkto Sicherheit die bessere Wahl.

Bei der Geräuschentwicklung ist der Heimtrainer im Vergleich mit dem Laufband der klare Sieger. Denn der Heimtrainer erzeugt nur einen geringen Geräuschpegel. Beim Training auf dem Laufband entstehen durch den Aufprall der Füße immer Stoßgeräusche, die sich auf Boden übertragen.

Wir empfehlen unter jedes Fitnessgerät eine dämmende Matte zu legen. Die absorbiert nicht nur Geräusche, die schont auch den Boden und verhindert, dass das Gerät während des Trainings über den Boden „wandert“.

Der Platz spielt im Übrigen auch eine Rolle, wenn es darum geht, sich für ein Fitnessgerät zu entscheiden. In der Regel nimmt ein Laufband immer mehr Platz ein als ein Heimtrainer. Zwar können viele Laufbänder eingeklappt werden, sodass sie bei der Lagerung weniger Platz einnehmen, dennoch sind Heimtrainer normalerweise besser für kleine Räume geeignet.

Grundsätzlich sind beide Geräte sehr gut für ein Training zuhause geeignet. Wer jedoch in einem Mehrfamilienhaus wohnt, der sollte aus Rücksicht auf seine Nachbarn auf das Laufband verzichten und lieber zum Heimtrainer greifen.

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Pflege und Reinigung

Die richtige Pflege des Heimtrainers kann dazu beitragen, dass das Gerät länger einwandfrei funktioniert. Dazu gehört in erster Linie die regelmäßige Reinigung. Natürlich muss der Heimtrainer nicht nach jeder Benutzung gründlich gereinigt werden, allerdings sollte man eventuelle Feuchtigkeit (Schweiß) sofort nach dem Gebrauch abwischen. Das ist nicht nur aus hygienischer Sicht sinnvoll, es verhindert auch, dass sich Schweißflecken bilden. Zudem kann der Schweiß auf Dauer Schäden an den Griffen verursachen. Gerade die komfortable Polsterung oder Gummierung an den Handgriffen kann durch den Schweiß in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bei allen beweglichen Teilen (zum Beispiel bei den Pedalen) kann sich Staub absetzen. Dieser kann im Zusammenspiel mit den Schmiermitteln, die einen reibungslosen Bewegungslablauf garantieren, auf Dauer verklumpen. Das kann zur Folge haben, dass bestimmte Elemente schwergängig werden. Auch eine unangenehme Geräuschentwicklung ist dann nicht ausgeschlossen. Daher empfehlen wir das gesamte Gerät regelmäßig von Staub zu befreien.

Im Handel (online oder im Ladengeschäft) gibt es auch spezielle Reinigungssets für Fitnessgeräte. Diese beinhalten beispielsweise Reinigungsmittel, die die statische Aufladung des Gerätes verhindern. Das ist vor allem für den Trainingscomputer ein echter Vorteil. Darüber hinaus wird dadurch aber auch die „Anziehungskraft“ für feinen Staub verringert. Des Weiteren beinhalten diese Sets auch Reinigungsmittel, die unter anderem Schweiß und Fett schonend und rückstandslos vom Gerät entfernen. Das schützt das Gerät und erleichtert die hygienische Reinigung. Von der Reinigung mit scharfen Reinigungsmitteln ist abzusehen, da dies die Materialien auf Dauer schädigen kann.

Bei regelmäßigem Gebrauch sollte das Gerät nicht nur stets gut gereinigt werden, es sollte auch ab und an auf seine Sicherheit hin überprüft werden.

Bei der Überprüfung des Gerätes sollten beispielsweise alle Schraubverbindungen drauf geprüft werden, ob sie noch fest sind. Auch sollte nach Zeichen von Materialermüdung (zum Beispiel kleinen Haarrissen) gesucht werden. Gerade innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist kann die gründliche Überprüfung dazu beitragen, dass man eventuelle Mängel noch beim Hersteller reklamieren kann. Abgesehen davon ist sicheres Training nur auf einem einwandfrei funktionierenden Trainingsgerät möglich.

FAQ

  1. Für wen ist das Training auf einem Heimtrainer geeignet?
    Grundsätzlich kann der Heimtrainer von Personen jeder Altersklasse genutzt werden. Auch das persönliche Fitnesslevel ist für ein Training auf dem Heimtrainer nicht von Bedeutung, da die Belastung auf die individuelle Konstitution des Nutzers eingestellt werden kann.

    Gänzlich untrainierte Personen oder gesundheitlich vorbelastete Personen sollten vor der Nutzung des Heimtrainers Rücksprache mit einem Arzt halten.

  2. Wie viele Kalorien kann ich auf dem Heimtrainer verbrennen?
    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn jeder hat einen natürlichen Grundumsatz. Dieser errechnet sich aus der Körpergröße, dem Körpergewicht und dem Alter. Zudem ist der Grundumsatz auch bei Männern und Frauen unterschiedlich.

    Der zusätzliche Kalorienverbrauch durch das Training auf dem Ergometer hängt von der Intensität und der Dauer des Trainings ab. Bei leichterem Training ist der Kalorienverbrauch geringer als bei intensivem Training.

  3. Welche Rolle spielt der Preis beim Kauf eines Heimtrainers?
    Beim Kauf eines Heimtrainers ist es grundsätzlich sinnvoller, zu einem etwas höherpreisigen Gerät zu greifen. Günstige Geräte erleichtern zwar den Einstieg, sind aber oft von minderer Qualität. Neben der schlechteren Materialbeschaffenheit und Verarbeitung ist auch der Funktionsumfang bei sehr günstigen Geräten meist auf ein Minimum begrenzt.

    Man muss allerdings auch nicht gleich eine vierstellige Summe auf den Tisch blättern um ein gutes Gerät zu bekommen. Auch mittelpreisige Geräte bieten eine hervorragende Qualität und einen guten Leistungsumfang.

  4. Sind die Geräusche meines Heimtrainers normal?
    Viele Hersteller werben mit einer besonderen Laufruhe ihres Produktes. Einige Nutzer sind deshalb während der ersten Verwendung irritiert, weil das Gerät diverse Geräusche von sich gibt. Diese Geräusche sind vollkommen normal. Immerhin findet eine mechanische Bewegung mit großer Kraft statt.

    Diese Bewegungen und Vibrationen können sich auf andere Bauteile des Gerätes übertragen wodurch ein bestimmtes Geräuschmuster entsteht. Zudem werden die Vibrationen auch auf den Untergrund übertragen. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes kann es dabei zu einer unterschiedlich intensiven Geräuschentwicklung kommen. Abhilfe kann man hier mit einer speziellen Unterlegmatte schaffen.

    Erzeugt das Gerät während des Betriebs ungewöhnliche Geräusche (knarren, quietschen oder Reibungsgeräusche), dann ist der Hersteller zu kontaktieren.

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Nützliches Zubehör

Heimtrainer werden in aller Regel komplett geliefert. Das bedeutet, dass sie, sobald man sie fertig montiert hat, sofort benutzen kann. Dennoch gibt es Zubehör, das durchaus sinnvoll sein kann.

Nützlich ist zum Beispiel eine Trinkflasche, da die Flüssigkeitsaufnahme auch während des Trainings wichtig ist. Die meisten Heimtrainer oder Ergometer verfügen am vorderen Holm über eine Halterung für Trinkflaschen. Ist diese nicht im Lieferumfang enthalten, so kann sie ganz einfach nachgekauft werden. Alternativ dazu kann man natürlich auch eine normale Getränkeflasche in die Halterung stellen.

Besonders nützlich ist der Brustgurt, denn bei der Messung über die Handpulssensoren werden immer nur ungefähre Werte auf das Display übertragen. Ist der Trainingscomputer des Ergometers mit einem entsprechenden Empfänger ausgerüstet, so kann auch ein Brustgurt verwendet werden. Der misst die Herzfrequenz extrem genau, wodurch sich gerade pulsgesteuerte Trainingsprogramme noch genauer und individueller nutzen lassen. Auch für Personen, die ihre Herzfrequenz während des Trainings genau im Auge behalten möchten, ist der Brustgurt wesentlich besser geeignet als die Pulsmessung über die Handsensoren.

Die Unterlegmatte gehört ebenfalls zum dem Zubehör, welches wir empfehlen können. Von der Unterlegmatte wird zunächst einmal ein großer Teil der Vibrationen absorbiert, die während des Trainings entstehen. Das bedeutet, dass die Nachbarn durch das Training wesentlich weniger gestört werden. Zudem sorgt die Matte dafür, dass sich das Gerät auf glatten Böden nicht bewegt. Zu guter Letzt trägt so eine Matte auch dazu bei, den Boden zu schonen. Empfindliches Parkett, Fliesen oder Teppiche werden durch das Gerät nicht beschädigt.

Reinigungssets für Fitnessgeräte können sich ebenfalls als nützlich erweisen, sind aber kein Muss. Normalerweise reicht für die Reinigung des Gerätes Wasser und ein mildes Reinigungsmittel (zum Beispiel Spülmittel). Die Reinigungsmittel in den Sets haben jedoch den Vorteil, dass sie speziell für die Reinigung bestimmter Materialien (beispielsweise Kunststoffe oder Gummi) geeignet sind. Sie reinigen gründlich ohne dabei das Material zu schädigen.

Alternativen zum Heimtrainer

Der Fahrradheimtrainer oder das Ergometer sind nicht die einzigen Fitnessgeräte, die man sich ins Wohnzimmer oder in den Hobbykeller stellen kann. Kraft und Ausdauer kann man auch mit dem Crosstrainer oder mit dem Rudergerät aufbauen.

Der Crosstrainer ist ein sehr gutes Trainingsgerät für den ganzen Körper. Der Bewegungsablauf auf einem Crosstrainer ähnelt sehr dem beim Langlauf (klassisch) oder beim Nordic Walking. Hierauf werden die Arme, die Schultern, der Rücken, der Rumpf und die Beine trainiert. Der Einsatz des ganzen Körpers sorgt dann auch dafür, dass beim Training noch mehr Kalorien verbraucht werden als beim Heimtrainer. Der Crosstrainer lässt die Pfunde also noch schneller purzeln. Der Vorteil eines Crosstrainers ist der enorm gelenkschonende Bewegungsablauf. Hier gibt es keinerlei Stoßbelastungen und die Bewegungen laufen sehr natürlich ab.

Das Rudergerät beansprucht ebenfalls die Muskeln im ganzen Körper. Wobei die Beanspruchung noch einmal deutlich höher ist als beim Crosstrainer. Bei diesem Gerät liegt der Fokus im Muskelaufbau. Allerdings ermöglicht das Rudergerät auch ein hervorragendes Herz-Kreislauftraining. Die Belastung ist hier jedoch nicht nur für die Muskulatur besonders hoch, auch die Gelenke müssen hier einiges aushalten können. Vor allem die Knie werden beim Training auf dem Rudergerät durch das permanente Wiederholung von beugen und strecken stark belastet. Für Personen mit Beschwerden im Knie ist das Rudergerät als Trainingsgerät somit weniger gut geeignet.

Für Fitness in den eigenen vier Wänden kann man sich natürlich auch weitere Kraftgeräte, wie zum Beispiel die Hantelbank anschaffen. Hier liegt der Fokus natürlich vollständig auf dem Muskelaufbau. Für die Kondition tut man hier im Vergleich mit dem Heimtrainer, dem Crosstrainer oder mit dem Rudergerät viel weniger. Auch ist das Verletzungsrisiko beim Training mit den Gewichten deutlich höher als beim Training mit den Heimtrainern. Daher ist das Training mit den Gewichten nur für gut trainierte und gut instruierte Sportler geeignet, die genau wissen, wie sie ihren Körper richtig belasten um Verletzungen auszuschließen.

Die beste und günstigste Alternative zum Heimtrainer ist allerdings immer das Training im Freien. Vor allem bei schönem Wetter sollte man es sich nicht nehmen lassen, das Training nach draußen zu verlagern. Egal ob Jogging im Park, Radfahren oder Nordic Walking, mit der Bewegung an der frischen Luft kann es kein Fitnessgerät der Welt aufnehmen.

Weiterführende Quellen und Links

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