Massagematte Vergleich 2017 – die 9 besten Massagematten im Überblick

Gesundheit lässt sich nicht erzwingen oder erkaufen, sondern hängt einzig und allein mit dem eigenen Lebenswandel zusammen. Wird nicht ausreichend auf Körper und Geist geachtet und ist der Mensch nicht in der Lage, sich einen Ausgleich an Entspannung und Erholung zu verschaffen, wenn er schon mit einem hektischen Alltag zu kämpfen hat, reagiert der Organismus dementsprechend. Schlafprobleme, Unwohlsein, Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Erschöpfung sind einige der Symptome.

Massagematte VergleichSind die Beschwerden erst da, soll möglichst schnell Abhilfe geschaffen werden. Die Schulmedizin verschreibt chemische Mittel, die Alternativmedizin versucht es mit Naturheilverfahren. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sollten die Bedingungen des eigenen Lebens und Handels überprüft und verbessert werden.

Gesund bleibt der Mensch mit der richtigen Ernährung, durch Bewegung und Ausgeglichenheit. Letzteres ist besonders durch Massage, Yoga und Meditation möglich. Bei der Massage wird eine lange bekannte Methode angewendet, den Körper durch Druck, klopfende, streichende und gleitende Bewegung zu entspannen. Dadurch erhält der Körper neue Energie, erholt sich, wird vitalisiert und entgiftet, während der Kopf abschalten kann und zur Ruhe kommt. Gleichermaßen kann die Massage gegen bereits vorhandene Verspannungen helfen oder sogar Schmerz beseitigen.

Wie wichtig eine Massage ist, zeigt unser Vergleich als ein Ratgeber für verschiedene Massageformen, Techniken und Hilfsmittel. Es gibt wunderbare Methoden, um die Massage auch zu Hause durchzuführen, darunter unterstützt durch Massagematten, Faszienrollen, Massagestäbe oder Massagebälle.

Vielseitige Behandlungsformen und Massagegeräte helfen bei der Entspannung, können gezielt auf Körperbereiche einwirken, Schmerzen beseitigen und auch durch Kälte und Wärme weitere Effekte erzielen. Das muss nicht immer nur manuell erfolgen. Es gibt auch Massagematten, die elektrisch arbeiten und die verschiedenen Massagetechniken nachahmen.

Eine Vielzahl an Produkten bietet wichtige Kombinationen aus Therapie, Körperarbeit und Vibrationseffekten. Dabei ist aber nicht jede Massagematte gleich intensiv und vielseitig. Der Kauf eines solchen Modells kann daher optimal auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Das ist besonders bei häufigen Verspannungen und Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich sinnvoll. Wir zeigen, worauf es beim Kauf einer Massagematte ankommt.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1Die Relaxdays Elektrische Massagematte mit Wärmefunktion ist der Vergleichssieger im Massagematte VergleichRelaxdays
Elektrische Massagematte mit Wärmefunktion


Kundenbewertung: 2.9 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
98%
"sehr gut"
Relaxdays
Elektrische Massagematte mit Wärmefunktion
Vorteile
  • 10 Vibrationsmotoren
  • 3 Massageintensitäten: niedrig - mittel - hoch
  • 4 Massagezonen: Nacken - Rücken - Hüfte - Gesäß/Oberschenkel
  • 5 automatisch durchlaufende Massageprogramme
  • Timerfunktion
  • Wärmefunkton

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • Maße H x B x T: ca. 170 x 60 x 3 cm

    • die 4 Segmente für die verschiedenen Körperzonen sind jeweils ca. 45 cm hoch

    • schwarzer, angenehmer Stoff

    • maximale Belastung: ca. 140 kg




    • Kabel Fernbedienung ca. 0,8 m, Kabel Netzteil ca. 1,5 m

    • Spannung: 230V / 12V, Leistung: 14,4W

    • Anleitung in englisch



2Die Aktivshop Luxus Massagematte belegt Platz 2 im Massagematte VergleichAktivshop
Luxus Massagematte


Kundenbewertung: 5.0 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
97%
"sehr gut"
Aktivshop
Luxus Massagematte
Vorteile
  • intensive Entspannung im Liegen und Sitzen genießen
  • 4 individuelle Massagezonen auswählbar
  • 10 hochwertige Massagemotoren
  • 6 Vibrationspunkte
  • zuschaltbare und wohlige Heizfunktion
  • praktisch zusammenlegbar

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Maße: L 168 x B 57 x H 4 cm

    • netzbetrieben 230 V

    • 4 Massagezonen

    • 6 Vibrationspunkte

    • zuschaltbare, wohlige Heizfunktion




    • mit zuschaltbarern Lautsprechern (Klinkenstecker)

    • Farbe: schwarz

    • 5 voreingestellte Massageprogramme

    • inkl. Tragetasche



3Die Medisana MM 825 Massagematte belegt Platz 3 im Massagematte VergleichMedisana
MM 825 Massagematte


51,99 Euro
Listenpreis: EUR 79,90
Kundenbewertung: 3.5 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
91%
"sehr gut"
Medisana
MM 825 Massagematte
Vorteile
  • Selbstmassage von Kopf bis Fuß: vier Massagezonen - fünf Programme - zwei Intensitäten
  • zuschaltbare Wärmefunktion
  • extra flauschiger Fleece-Bezug
  • Kissen im Kopfbereich
  • praktische Fernbedienung
  • Seitentasche

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Größe: ca. 180 x 62 x 10 cm

    • Gewicht: ca. 1,8 kg

    • Leistung: 14,4 Watt

    • Stromversorgung: 100–240 V/50–60Hz, 12V DC 1200mA

    • praktische Fernbedienung, extra weicher und flauschiger Fleece-Bezug




    • 4 Massagezonen wählbar: oberer und unterer Rücken, Ober- und Unterschenkel, 2 Intensitätsstufen für jede Massagezone

    • 5 Massageprogramme wählbar, Zuschaltbare Wärmefunktion

    • automatische Abschaltung nach 15 Minuten



4Die VITALmaxx Massagematte mit Vibration und Wärme belegt Platz 4 im Massagematte VergleichVITALmaxx
Massagematte mit Vibration und Wärme


Kundenbewertung: 2.9 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
89%
"gut"
VITALmaxx
Massagematte mit Vibration und Wärme
Vorteile
  • 5 Massagemotoren sorgen für eine wohltuende Ganzkörpermassage
  • 3 Massagezonen für Nacken und Rücken und Beine
  • zuschaltbare Wärmefunktion
  • 2 individuell einstellbare Intensitätsstufen

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Maße: ca. 145 x 50 x 3,5 cm

    • 30 W

    • 110-240 V, 50 Hz

    • Material: Polyester




    • Farbe: schwarz

    • Fernbedienung

    • Warmefunktion



5Das Bodhi Akupressur-Set VITAL XL (grün): Akupressurmatte & Akupressurkissen belegt Platz 5 im Massagematte VergleichBodhi
Akupressur-Set VITAL XL (grün): Akupressurmatte & Akupressurkissen


Kundenbewertung:
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
88%
"gut"
Bodhi
Akupressur-Set VITAL XL (grün): Akupressurmatte & Akupressurkissen
Vorteile
  • einfache Anwendung
  • auf Basis der Akupressur Therapie
  • nach dem Vorbild der traditionellen chinesischen Medizin
  • abnehmbarer Bezug aus 100% Baumwolle
  • sehr günstiger Paketpreis

Nachteile
  • das Kopfkissen könnte besser sein
  1. Technische Details



    • Maße: 130 x 50 cm

    • abnehmbarer Bezug aus 100% Baumwolle

    • Akupressur-Spitzen bestehen aus Kunststoff




    • die Wirkungsweise der Vital Akupressur-Matte basiert auf der Akupressur

    • bei der Akupressur wird mittels Druck auf die Energiepunkte des Körpers der Energiefluss verbessert



6Das DoYourFitness Akupressur-Set »Jimuta« / Tasche + Matte + Kissen belegt Platz 6 im Massagematte VergleichDoYourFitness
Akupressur-Set »Jimuta« / Tasche + Matte + Kissen


Kundenbewertung:
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
86%
"gut"
DoYourFitness
Akupressur-Set »Jimuta« / Tasche + Matte + Kissen
Vorteile
  • stimulierend und angenehm
  • hautfreundlich und frei von Schadstoffen
  • Bezüge sind abnehmbar und maschinenwaschbar
  • leicht zusammenrollbar
  • pflegeleicht

Nachteile
  • am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig
  1. Technische Details



    • Abmessungen der Matte: L 66 cm x B 40 cm x H 2 cm

    • Kissen: L 38 cm x T 16 cm x H 10 cm

    • 230 Nadel-Pads mit insgesamt 6210 Pyramiden-Dornen

    • waschbar und somit besonders hygienisch




    • einfach die Akupressurmatte auf den Boden legen und mit dem nackten Oberkörper darauf legen, fertig

    • ein wunderbar einfaches und effizientes Produkt für Ihre tägliche Anwendung

    • für Reha und Physio geeignet

    • Farbe: pink



7Die GMMH Akupressurmatte 80 x 51 cm (blau) belegt Platz 8 im Massagematte VergleichGMMH Akupressurmatte 80 x 51 cm (blau)

21,99 Euro
Listenpreis: EUR 24,08
Kundenbewertung: 4.6 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
80%
"befriedigend"
GMMH
Akupressurmatte 80 x 51 cm (blau)
Vorteile
  • sehr gute Verarbeitung
  • sehr spitze Noppen
  • entspannend
  • regt die Durchblutung an
  • einfache Handhabung
  • zusammenrollbar

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Größe: 80 x51 x 2,5 cm

    • eine Behandlung mit der Akurpessurmatte dauert ca. 15 bis 30 Minuten

    • 275 Stimulationskreisel mit je 33 Spitzen




    • Farbe: blau

    • Pflege: mit lauwarmem Wasser und von Hand

    • Aufbewahrung: Sie können die Matte gerne zusammenrollen



8Die banters Akupressurmatte bei Rückenschmerzen belegt Platz 9 im Massagematte Vergleichbanters
Akupressurmatte bei Rückenschmerzen


Kundenbewertung:
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
78%
"befriedigend"
banters
Akupressurmatte bei Rückenschmerzen
Vorteile
  • meditative Entspannung und Schmerztherapie
  • auch können die Fußreflexzonen aktiviert werden
  • sorgt für Entspannung und kann einen meditativen Effekt auslösen
  • der Bezug besteht aus Baumwollmischgewebe und ist waschmaschinengeeignet

Nachteile
  • anfangs sehr ungewohnt
  1. Technische Details



    • Abmessungen Matte: 73 cm × 42,5 cm × 1,5 cm

    • Gewicht Matte: 610 g

    • Abmessungen Tasche: 54,5 cm × 30 cm

    • Gewicht Tasche: 40 g




    • Material: Baumwollmischgewebe

    • Pflege: Schonwaschgang bis 30°C

    • Farbe: lila



9Die Goods & Gadgets Akupressur-Matte Yogi belegt Platz 10 im Massagematte VergleichGoods & Gadgets
Akupressur-Matte Yogi


11,95 Euro
Listenpreis: EUR 29,95
Kundenbewertung: 4.4 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
76%
"befriedigend"
Goods & Gadgets
Akupressur-Matte Yogi
Vorteile
  • hergestellt aus hochwertigen Materialien
  • stimulierend - anregend - kribbelnd - regenerierend - entspannend und wohltuend
  • zahlreiche Einsatzmöglichkeiten
  • einfache Anwendung

Nachteile
  • sehr ungewohnt
  1. Technische Details



    • hergestellt aus hochwertigen Materialien und ausgestattet mit 7.140 Nagel-Spitzen

    • Größe L mit 75 x 44 cm

    • Farbe: blau




    • idealerweise sollte die Matte ca. 3 mal die Woche für 15-30 Minuten (langsam steigernd) zum Einsatz kommen für eine maximale Wirkung

    • einfache Anwendung



Verschiedene Massagetechniken

Die Massage gehört in den Bereich der Naturheilkunde und ist ein uraltes Verfahren, das in vielen Kulturen Anwendung fand und immer noch findet. Die Massage ist eine ganz bestimmte Therapie, die direkt auf den Körper wirkt, aber auch den Geist und die Seele anspricht. Es gibt eine Verbindung aus westlichen und östlichen Methoden, die vordergründig darauf abzielen, den Geist zu harmonisieren, zu entspannen und das Körpergewebe zu lockern. Dazu dienen auch Reflexzonen am Körper, die massiert ganz gezielt Schmerzen und Erkrankungen beseitigen.

In erster Linie sollen verschiedene Massageformen eine ganz bestimmte Wirkung erreichen, wobei bei allen Methoden ähnliche Abläufe vorhanden bleiben, die allen gemeinsam sind. Das Bindegewebe wird durch Druck, Reiz und Dehnung beeinflusst, die Haut und Durchblutung angeregt, die Muskulatur gelockert. Dadurch wird zum einen der Körper entspannt, zum anderen auch der Geist stimuliert oder beruhigt. Im Gewebe wird der Zellstoffwechsel angeregt, während der Blutdruck gesenkt wird. Meistens bleibt die Massage also eine Ganz- und Teilkörpertherapie für die Entspannung und Schmerzlinderung, die auf Organismus und Psyche gleichermaßen wirkt.

Die Techniken und Massagearten unterscheiden sich dabei, während moderne Hilfsmittel wie eine Massagematte sich diese zunutze machen. In erster Linie werden dabei Bereiche der Thai-Massage, der Shiatsu-Massage, der Akkupressurmassage, der Sport- oder klassischen Massage und – durch Wärmezufuhr – auch die der Hot-Stone-Massage abgedeckt. Wird die Massagematte in ihrer rollenden Funktion auch an Füßen oder Händen genutzt, kommt die Reflexzonenmassage hinzu.

VITALmaxx Massagematte mit Vibration und Wärme - Anwendung im LIegen

Überblick einzelner Techniken: Art, Methode, Wirkung

Klassische Massage/Sportmassage:

Die klassische Massage wird meistens bei Schmerzen, Verspannungen, Zerrungen, Verhärtungen und bei chronischen Beschwerden im Rücken-, Nacken-, Hals-, Arm- und Beinbereich angewendet. Ebenso werden Sensibilitätsstörungen durch Massage behandelt.

Massiert wird durch Streichen, Drücken, Reiben, Klopfen, und Kneten der Haut. Vibration dient wiederum dafür, ein Muskelzittern zu erzeugen, wodurch eine krampflösende Wirkung erzielt wird. Häufig werden zu der klassischen Massage auch Massageöle genutzt, um die Reibungsfläche zu sensibilisieren und die Durchblutung anzuregen.

Die Sportmassage wiederum kommt als ergänzende Methode hinzu, die auf der klassischen Massage aufbaut, aber direkt die Probleme von sportlich aktiven Menschen behandelt. Daher findet die Massage etwas kraftvoller statt, soll Stoffwechsel und Durchblutung anregen, daneben Zerrungen, Verspannungen, Krämpfe und Schmerzen beseitigen.

Insbesondere im Profisport sind Sportler hohen Belastungen ausgesetzt, wobei die Sportmassage dann einer schnelleren Regeneration dient, ebenso dazu, ein noch effektiveres und intensives Training möglich zu machen, da der Körper dementsprechend vorbereitet und erwärmt wird.

Thai-Massage:

Bei der Thai-Massage geht es um Druck und Energiepunkte im Körper, die bei einer Massage dann dabei helfen sollen, Blockaden zu lösen und so den Energiefluss im Organismus wieder zu stabilisieren. So wird eine direkte und eine indirekte Wirkung gewährleistet.

Die Methode ist mit den thailändischen Wörtern „sabai“ und „sanuk“ ausgedrückt, die für Wohlempfinden und Freude stehen. Die Thai-Massage ist uralt und baut auf verschiedenen Schrittfolgen der Behandlungsmethode auf. Zunächst werden entspannende Kleidung angelegt und die Füße gewaschen. Ohne Massageöl wird der Körper dann mit Händen, Ellenbögen und Füßen bearbeitet, durch Schläge und klopfende Bewegungen stimuliert, dabei auch gedehnt und gestreckt. Letztendlich nutzt diese Massageform also Elemente aus Yoga, Akupressur und klassischer Massage, wobei aber auch die esoterische Richtung nicht zur kurz kommt.

Der Körper besteht im ayurvedischen System aus etlichen Energielinien, die ein energetisches Netz im Körper bilden und miteinander zusammenhängen. An den Energielinien sind Energiepunkte vorhanden, die durch Akupressur einzeln bearbeitet werden können, so dass der Energiestrom im Körper, der als die Lebensenergie „Prana“ bezeichnet wird, wieder ungehindert fließen kann.

Ist er blockiert, treten Beschwerden auf, die nicht nur physischer, sondern auch psychischer Art sein können. Durch Druckmassage und Atmung wird der Mensch angeregt, sich zu entspannen, so dass wiederum der Körper besser regenerieren kann.

Beseitigt werden können dabei Rücken- und Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verstopfung und Übelkeit. Die Blutzirkulation wird angeregt, die Muskulatur gedehnt und gelockert. Sogar eine Tiefenentspannung ist möglich, wodurch auch die Organe besser durchblutet werden, während der Zellstoffwechsel angeregt wird.

Das punktgenaue Massieren, auf das es bei der Thai-Massage ankommt, erzielt auch eine Massagematte.

Shiatsu-Massage:

Die meisten Massagematten werden durch die Funktion der Shiatsu-Massage beworben. Das liegt an den rotierenden und vibrierenden Bewegungen der Massagerollen oder Blätter.

Shiatsu ist eine sehr sanfte Massage und Akupressur- und Drucktechnik, die auf der traditionellen Tuina-Massage aus China aufbaut. Manuelle Methoden werden mit energetischer Körperarbeit verbunden und sind noch einmal etwas anderes als die verschiedenen Entspannungsmassagen. Ähnlich ist Shiatsu der Akupressur, ist besonders als schmerztherapeutische Behandlung angelegt.

Auch beim Shiatsu spielen die Energiebahnen eine Rolle. Sie werden Meridiane genannt und verlaufen im gesamten Organismus, wo sie u. a. Drüsen mit Organe oder Sehnen mit Muskeln verbinden. Durch sanfte Druckmassage werden vorhandene Blockaden gelöst, wodurch die Lebensenergie wieder zum Fließen gebracht wird. Shaitsu reicht aber auch weit darüber hinaus. Das betrifft die Anregung der Selbstheilungskräfte ebenso wie die Reinigung von Geist und Körper.

Shiatsu wird auf einer Matte oder einem Futon ausgeübt, wobei die Massagematte dem sehr nahe kommt. Auch Massagestühle haben eine ähnliche Funktion und nutzen die Behandlungsmethode. Schmerzlindert wirkt die Massage auf Gelenke, Rücken, Nacken und Hals, hilft bei Verdauungsproblemen, Atemwegserkrankungen, Schlafstörungen und dem Burnout-Syndrom.

Akupressur:

Shiatsu“ ist die japanische Bezeichnung für die Akupressur, die wiederum Bestandteil der Tuina-Massage und der Vorläufer der Akupunktur ist. Dennoch gibt es kleinere Unterschiede bei der Massageform, da die Akupressur auch häufig im chiropraktischen Bereich genutzt wird. Hier wird nicht so sehr sanft massiert, sondern ein stumpfer Druck auf ganz bestimmte Körperstellen und Energiepunkte ausgeübt. Das dient besonders der Schmerzbehandlung und Entspannung.

Durch Akupressur werden Muskelschmerzen, chronische Schmerzen, Krämpfe, Verdauungsstörungen, Kreislaufbeschwerden, Allergien, Missempfindungen und Schlafstörungen behandelt. Sind bereits Schmerzen vorhanden, kann auch die Massage etwas schmerzvoller sein. Hier werden Akupunkte und reflektorische Zonen bearbeitet, wobei etwa 20 Grundgriffe und über 300 Einzelgriffe aus dem Bereich der traditionellen Tuina-Massage genutzt werden und so Impulse, Ströme und Lockerungen ausgelöst werden.

Hot-Stone-Massage:

Die meisten Massagematten und Massageauflagen arbeiten mit einer Wärmezufuhr-Funktion. Die Massage wird also ausreichend durch Wärme stimuliert und ermöglicht einen entspannenden und lösenden Effekt.

Die Massagetechnik dazu ist die Hot-Stone-Massage. Eine andere Form ist die Cold-Stone-Massage. Bei beiden Varianten werden auf dem Körper in verschiedenen Bereichen Steine platziert, die entweder kalt sind, wie bei letzterer Form, oder heiß, wie bei der Hot-Stone-Massage. Die Cold-Stone-Massage arbeitet auch häufig mit Edelsteinen wie Jade, Rosenquarz oder Bergkristall umgesetzt. Im Prinzip kann jeder Edelstein genutzt werden, wenn er nicht im Rohzustand oder scharfkantig ist. Abgerundete Linsen-, Seifen- oder Trommelsteine werden verwendet. Hier wird die energetische Kraft der Heilsteine genutzt, um Energiebahnen anzuregen, Blockaden aufzulösen und Entspannung zu bewirken.

Bei der Hot-Stone-Massage wiederum werden große, runde und aufgewärmte Steine für die Behandlung benutzt, die auf die jeweiligen Körperpartien gelegt werden und die Massage durch Wärmezufuhr ergänzen.

Das macht auch die Massagematte mit Wärmefunktion in ähnlicher Form. Durch die Wärme werden die Muskeln gelöst und entspannt. Sie dringt bis in die tieferen Schichten vor und übt gleichzeitig einen Reiz aus, der den Körper stimuliert.

Die einzelnen Steine werden in ihrer Hitzewirkung auf die jeweiligen Energiezentren gelegt. Diese werden Chakren genannt und bestimmen die Eigenschaften in physischer und psychischer Art. (Mehr dazu in unserem Vergleich unter dem Punkt: „Massage und Chakra – Zusammenhänge beim Energiezentrum zwischen Körper und Geist“.)

Ebenso wird für die tatsächliche Massage häufig auch Massageöl genutzt.

Die Steine sind meistens aus Basalt, da dieses Material die Hitze besonders gut aufnimmt und speichert. Sie werden auf etwa 60 Grad Celsius aufgeheizt und sorgen dann für die Entspannung der Körperregionen und der Muskulatur. Die Massage findet über die Steine statt und soll die Lebensenergie wecken und aktivieren. Das geschieht durch Klopfen, auch durch den Wechsel von warmen und kalten Steinen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt, der einer Vibration ähnelt.

Die Massagematte deckt dementsprechend drei Bereiche dieser Massageform ab. Durch die klopfende Bewegung der Rollen, durch die Wärmezufuhr und die Vibration ist die Anwendung ähnlich.

Reflexzonenmassage:

Die Reflexzonenmassage gehört ebenfalls zu den energetischen Massageformen wie die Akupressur. Sie spielt für die Massagematte weniger eine Rolle, da sie meistens die direkte Massage an Füßen und Händen beinhaltet, über die dann eine indirekte Wirkung auf den Körper ausgeübt wird.

Bestimmte Reflexzonen werden stimuliert, um z. B. durch ihre Verbindung zu den jeweiligen Organen und Muskeln Schmerzen zu beseitigen oder einen Selbstheilungsprozess zu starten. Neben Händen und Füßen können aber auch Gesicht, Nase, Ohren, Stirn und Augen massiert werden.

Was ist eine Massagematte?

Eine Massagematte ist eine Matte oder Auflage für den Stuhl, die durch elektrische oder manuelle Impulse die Massagetechniken nachahmt. Sie verfügt über verschiedene Massagefunktionen und Programme, die wiederum unterschiedliche Massagezonen abdecken.

In die Massagematte sind Bänder, Rollen, Balken oder Noppen eingearbeitet, durch die die Massage manuell stattfinden kann oder durch elektrische Bewegung angeregt wird. Darüber hinaus gibt es einen Vibrationseffekt in unterschiedlichen Intensitätsstufen und eine häufig zusätzlich vorhandene Wärme- oder Rotlichtfunktion.

Die Massagematte kann unterschiedliche Formen haben, ist meistens zum Aufliegen für den Sitz gedacht oder zur liegenden Massage auf dem Boden. Das Material ist robust und angenehm auf der Haut, z. B. sehr weich aus Fleece, Kunstleder oder atmungsaktivem Mesh-Gewebe. Einige Massagematten sind mit einem zusätzlichen Stoffbezug ausgestattet, leicht gepolstert oder weisen ein Kissen für den Nacken- und Kopfbereich auf. Häufig wird bei der Massage über den Rücken- und Gesäßbereich hinaus dann auch der Nacken- und Halsbereich bearbeitet.

Bei elektrischen Modellen kann eine Auswahl aus verschiedenen Programmen getroffen werden, die niedrige, mittlere und hohe Massageintensitäten ermöglichen. Dazu gibt es Vibrationsmotoren und Timer-Funktionen, durch die die Länge der Massage festgelegt wird, z. B. in Intervallen von 15, 30 und 60 Minuten, ebenso der Wechsel zwischen den Massageeinheiten und die Stimulierung bestimmter Körperzonen.

Die Massagematten sind in Größen von 1,50 Meter bis 2 Meter zu haben und weisen häufig eine Breite zwischen 60 und 100 Zentimeter auf. Das macht sie für große und kleine, dünne und dicke Menschen gleichermaßen tauglich. Auch sind die Matten schnell ausgerollt und genauso schnell wieder zusammengelegt, weisen ein eher geringes Gewicht auf. Der Transport und das Verstauen werden so vereinfacht, die Matte kann ebenso gut gereinigt werden. Die Sitz- oder Liegefläche bietet eine weiche Grundlage. Die Massagerotation und Vibration erfolgen durch den Stoff hindurch, lockert die Muskulatur und das Gewebe und haben damit nach wenigen Minuten bereits eine entspannende Wirkung. Durch die Wärmefunktion können zusätzlich Verspannungen und Schmerzen beseitigt werden.

Wie funktioniert eine Massagematte?

Wie funktioniert eine Massagematte?

Die Massagematte ist optimal für die Selbstmassage geeignet und kann den Gang zum Masseur ergänzen oder ersetzen. Die Modelle weisen eine Vielzahl verschiedener Massageprogramme auf, die die Hand- und Fingerbewegung des Masseurs imitieren und so ein ähnlich gutes Ergebnis erreichen.

Die Massagematte wirkt zunächst in ihren Funktionen entspannend und kann überall zum Einsatz kommen, darunter vor dem Fernseher oder im Büro, beim Autofahren oder im Liegen.

Durch gezielte Vibration und Rotation, Druck- und Dehnbewegung wird die Massage ausgeführt und fördert die Lockerung der Muskulatur und die Anregung der Durchblutung.

Das geschieht durch Balken, Rollen, Noppen oder Knöpfen, die im Inneren und unter dem Stoff der Matte liegen. Bei den modernen und elektrischen Modellen werden elektrische Impulse ausgesendet, die die Rollen in Bewegung setzen und die Massage bewirken. Das kann dann auch punktgenau oder als Ganzkörpermassage erfolgen.

Durch die Massagematte wird der Körper stimuliert und der Rücken direkt bearbeitet. Das ist sehr intensiv aber auch auf sanftem Weg möglich. Die Rollen rotieren oder bewegen sich hoch und abwärts. Verschiedene Richtungen, Wechsel und Reizausübungen sind so möglich.

Dazu kommen Feder- und Vibrationsreize, die entweder über die gesamte Fläche erfolgen oder einzeln in bestimmten Bereichen stattfinden. Der gesamte Vorgang ist ohne körperliche Anstrengung möglich und hilft beim Abschalten von einem hektischen Alltag ebenso wie bei der Lösung von Anspannung und Verspannung.

Imitiert werden durch unterschiedliche Massagetechniken, die über die Einstellung der Programme ausgewählt werden können. Genauso kann ein bestimmter Ablauf aus einem Massagetechnikwechsel oder der Punktmassage festgelegt werden. Die Einstellungen sind meistens zwischen 3 und 30 Programmen möglich, genauso kann ein bestimmter Massagebereich ausgewählt werden, z. B. speziell der Rücken oder Nacken. Das ist über einen Handschalter oder eine Fernbedienung möglich.

Welche Modelle gibt es im Handel?

Welche Modelle gibt es im Handel?

Klar unterschieden werden Massagematten und Massagemattenauflagen. Letztere sind nur für die Nutzung auf einem Sessel oder Stuhl möglich. Sie weisen eine ergonomische Form auf und ermöglichen einen hohen Sitzkomfort.

Einige Modelle sind sowohl für das Sitzen und Liegen geeignet. Sie sind meistens rechteckig geformt und lassen sich einfach ausrollen oder über einen Stuhl legen.

Daneben gibt es die Modelle, die nur für das Liegen gedacht sind. Diese sind häufig leicht gepolstert und mit Nacken- und Kopfkissen oder einer dementsprechenden Stütze versehen.

Unterschiede gibt es auch in der elektrischen und nicht elektrischen Ausführung. Letztere können Yantra-, Noppen- oder Akupressurmatten sein. Sie bieten eine strukturierte oder genoppte Oberfläche, bestehen aus leichtem und härterem Material, z. B. aus Schaumstoff oder Kunststoff und erfordern eine Bewegung, um die Massage zu bewerkstelligen.

Dadurch werden die Durchblutung angeregt, der Rücken bearbeitet und Muskulatur, Gewebe und Haut stimuliert. Mit den manuell nutzbaren Modellen ist sowohl eine reflektorisch oder punktgenau wirkende Massage möglich als auch eine Gesamtkörpermassage. Gegenüber den Sitzauflagen ist mit dieser Form auch das Massieren der Gliedmaßen möglich.

Elektrische Modelle sind etwas aufwendiger gearbeitet und höher im Preis. Sie sind Auflagen oder Matten, gewährleisten die Massage durch elektrische Impulse über Elektroden. Rollknöpfe, Rotoren oder Balken und Rollen sorgen für die Massagebewegung, Vibrationsimpulse für die Stimulation bei der Massage, Wärme für die Entspannung und Schmerzlinderung.

Die elektrische Massagematte vereint mehrere Massagemethoden und kann daher effektiver wirken. Auch ist eine Körperbeteiligung nicht notwendig.

Anwendungsmöglichkeiten – was bewirkt eine Massage und worauf kommt es an?

In den meisten Kulturen dient die Massage der Entspannung und Schmerzbeseitigung. Im östlichen Bereich spielen auch energetische Aspekte eine Rolle, die hervorragend mit den Massagetechniken und Handgriffen in Einklang gebracht werden. Schon viele Menschen konnten z. B. durch eine Thai- oder Shiatsu-Massage eine Verbesserung der gesamten Körper- und Emotionsbedingungen feststellen, wobei nicht einmal notwendig war, an eine vorhandene Lebensenergie zu glauben.

Die Massage hat eine sehr alte und effiziente Tradition. Das beginnt mit dem einfachen und reflexartigen Handgriff auf schmerzende Stellen, die automatisch massiert werden, um Linderung zu verschaffen. Schon im alten China wurden Massagetechniken entwickelt, die bis heute wirksam sind.

Viele Menschen denken erst dann über eine Massage nach, wenn sie verspannt sind oder Schmerzen verspüren. Diese treten durch ungünstige Körperhaltungen oder die durch viele sitzende Berufe bedingte Bewegungsarmut auf, aber auch durch Hektik, Stress und emotionale Anspannung. Die Folge sind besonders Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich, die beim Auftreten dann durch eine schonende Haltung noch verschlimmert werden. Werden keine Schritte unternommen, die Schmerzen zu behandeln, können ernsthafte Probleme auftreten, darunter ein Bandscheibenvorfall oder chronische Erkrankungen.

In unserem Massagematten Vergleich und Ratgeber wollen wir einen Überblick über die Wirkungsweise zeigen, die durch eine Massage möglich ist. Schnell zeit sich, dass die Massage nicht nur schmerzlindernd ist und Verspannungen löst, sondern auch auf die Psyche wirkt, z. B. gegen Ängste, Schlaflosigkeit oder Depressionen hilft. Daneben wird das Immunsystem gestärkt, die Muskulatur gekräftigt. Das wiederum sorgt für mehr Leistungsfähigkeit und Wohlempfinden.

Wirkung der Massage - Entspannung und Erholung

Wirkung der Massage

Entspannung und Erholung

Es gibt sehr sanfte Methoden, um bei der Massage zu entspannen. Diese stehen den sehr intensiven und von einigen Menschen als unangenehm empfundenen Techniken gegenüber und kommen vor allen Dingen im Wellnessbereich zum Einsatz. Hier wird dann neben der Massage auch mit Duft, Aroma, Wärme und Kälte gearbeitet.

In erster Linie wird bei der Massage die obere Hautschicht ausgestrichen und auf bestimmte Bereiche ein sanfter Druck ausgeübt, z. B. durch die Rollen in der Massagematte oder die Finger des Masseurs.

Voraussetzung für jede Massage ist ein entspannter und gelockerter Körper, selbst wenn Verspannungen oder Schmerzen vorhanden sind. Das bedeutet, die Massage auf der Massagematte oder Liege des Masseurs ist nicht etwas für Zwischendurch, sondern sollte unter den notwendigen Voraussetzungen und Bedingungen erfolgen. Der Mensch sollte sich emotional auf die Massage einstimmen und sich auf die Erholung freuen. Das macht eine entspannte Atmosphäre ebenso notwendig wie eine geeignete geistige Verfassung.

Wer sich gelockert für die Massage entscheidet, wird die Berührung und den geringen Druck nicht als unangenehm empfinden. Eine hastige und angespannte Nutzung dagegen wird immer eine reduzierte Wirkung erzielen. Körper und Geist müssen dementsprechend auf die Massage eingestimmt sein.

Die Massage wird meistens so vorbereitet, dass sie sanft beginnt und dann auch einzelne Partien bearbeitet. Das ist bei der Massagematte ebenso der Fall wie beim Masseur. Es gibt eine Gewöhnungsphase, eine intensivere Phase, eine Auflockerungsphase und eine Bearbeitungsphase, die wiederum durch einen entspannenden Abschluss beendet wird. Häufig werden auch die Gliedmaßen gelockert und geschüttelt, was bei der Massagematte dann durch abschließende Vibration erfolgt. Der Körper wird also in einem Gesamtablauf eingestimmt, massiert und erholt sich dann.

Weshalb die Massage entspannend auf Körper und Psyche wirkt, liegt auch am Ausstoß der Glückshormone. Durch Endorphine nimmt der Schmerz ab, Stress wird abgebaut, das Immunsystem gestärkt. Das öffnet auch die Bereitschaft des Körpers für den Selbstheilungsprozess.

Schmerzbeseitigung und Lösung von Verspannungen

Durch die direkte Bearbeitung verspannter Körperpartien, die durch Kneten, Klopfen, Rollen und Reiben erfolgt, wird eine Wirkung auf die Rezeptoren gestartet, da jede Berührung, sanfter oder intensiverer Art, gleichzeitig ein Reiz ist. Die Muskeln werden so automatisch entspannt, mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und gelockert. Dadurch können Schmerzen nach und nach gelindert werden.

Wer an Rücken- oder Nackenverspannungen leidet oder auch an schwerwiegenderen Schmerzen, wird durch die Massage feststellen, dass die permanente Schmerzwahrnehmung durchbrochen wird. Auch dadurch entspannt sich der Körper und öffnet sich der nachfolgenden Massage etwas besser.

Selbst Überempfindlichkeit kann durch Massage beseitigt werden. Das ist durch Temperatur und Wärme möglich. Der positive Effekt der Massage betrifft häufig die Veränderung der Schmerzprozesse im Körper, der diese manchmal auch umleitet. Durch die Anregung von Stoffwechsel und Durchblutung können Stauungen im Gewebe gelöst werden, sogar bei Narbengewebe, das dann besser heilen kann.

Die Massage ist immer dann sinnvoll, wenn sie ganz bestimmte Körperregionen erreichen soll, in der Beschwerden vorhanden sind, oder wenn tiefere Gewebeschichten erreicht werden sollen, was durch den Zeitraum der Massage gegeben ist. Das hilft nicht nur bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen und Verspannungen, sondern in bestimmter Abfolge auch bei Erkrankungen der Atemwege.

Eine Massage kann häufig unterstützend wirken, wenn es um Schmerzen und Erkrankungen geht. So ist es nicht verwunderlich, dass die Massage bei Bedarf auch von der Krankenkasse übernommen wird.

Anti-Stress-Mittel

Die Massage hilft nicht nur bei der Erholung, sondern ist auch ein hervorragendes Mittel, um Stress abzubauen. Hier ist die Einstimmung auf die Massage notwendig, während mit dem alltagsbedingten Stress häufig auch Anspannung und Verspannung einhergehen. Die Überbelastung wirkt sich auf Körper und Geist aus, gerade bei Menschen, die viel und hart arbeiten. Aber auch unter anderen Bedingungen kann Stress entstehen, sogar durch die Familie oder in der Freizeit.

Häufig ist der moderne Mensch gar nicht mehr in der Lage, zwischen Wohlempfinden und Bedürfnisbefriedigung zu unterscheiden. Das bringt mit sich, dass er überhaupt nicht mehr fähig ist, tatsächlich abzuschalten. Auswirkungen von Stress zeigen sich nicht nur durch Verspannung, sondern auch durch einen höheren Blutdruck und Herzschlag, durch Verdauungs- oder Schlafstörungen. Dadurch wiederum wird das Immunsystem angegriffen und macht den Körper anfälliger für Krankheiten und Infektionen.

Auch seelisch ist Stress nicht unbedenklich und kann zu ernsthaften psychischen Problemen führen. Durch die Massage wird u. a. das StresshormonCortisol“ im Blut abgebaut. Das wiederum zieht eine Steigerung der Abwehrkräfte und Verbesserung des Lymphozytenhaushalts nach sich. Die Lymphozyten im Körper sind Teil der weißen Blutkörperchen, die als Leukozyten bezeichnet werden und die Abwehrzellen des Körpers darstellen. Durch die Anregung einer Massage wird der Körper demnach entgiftet und gereinigt.

Allgemein betrachtet erweisen sich angespannte Muskeln als störend für die Zirkulation von Sauerstoff und Blut. Der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, wobei auch das aggressive Stresshormon seinen Teil dazu tut. Die entspannende Wirkung dagegen sorgt für eine gute Verteilung von Sauerstoff und Nährstoffen, wodurch der Körper neue Energie und Kraft tankt und weniger anfällig für Stress und Hektik ist.

Massagematte - Schmerzbeseitigung und Lösung von Verspannungen

Verdauungsstörungen

Verdauungsprobleme werden ebenfalls durch Stress und einen ungesunden Lebenswandel, durch eine falsche Ernährung und durch Verstopfung, Durchfall oder einen Reizdarm hervorgerufen. Eine Massage kann hier durch festgelegte Punkte auf den gesamten Dickdarm wirken und die Beschwerden nach und nach beseitigen. Auch die Bauchdecke wird massiert, wozu bei der Massagematte natürlich ein Modell zum Liegen sinnvoll ist.

Müdigkeit und Schlafprobleme

Eine Massage kann belebend oder auch so beruhigend stattfinden, dass Müdigkeit aufkommt. Der Unterschied liegt aber in der entspannten Form der Schläfrigkeit, die durch ein Wohlempfinden ausgelöst wird, oder durch Müdigkeit, die aufgrund von Schlaflosigkeit oder Erschöpfung erfolgt. Die meisten Massagetechniken wirken vitalisierend und aktivierend. Sie sind damit hervorragend dazu geeignet, Erschlaffung und Erschöpfung wieder zu vertreiben. Müdigkeit zeigt sich nicht nur emotional und geistig, sondern auch in körperlichen Auswirkungen. Die Haut wird schlaffer, die Sinne sind reduziert, die Bewegungen eingeschränkt und träge.

Besonders gut ist die Akupressur geeignet, Müdigkeit schnell wieder zu beseitigen. Diese Druckpunktmassage wirkt belebend auf den Körper und kann auch über eine Massagematte bewältigt werden.

Schlafprobleme wiederum haben meistens eine psychische Ursache. Viel Stress, Probleme und Sorgen führen dazu, dass der Kopf nicht abschalten kann, obwohl der Körper zur Ruhe gekommen ist. Hier wirkt die Massage unterstützend.

Hinweis: Bei Säuglingen und Kindern zeigt sich die Massage in zweierlei Hinsicht in der Auswirkung. Das Kind kann müde und schläfrig werden, die Massage aber auch anregend sein. Eine Massage bei einem Kleinkind ist allerdings auf der Massagematte nicht möglich. Sie sollte durch die Hand der Mutter und etwa ab der sechsten Lebenswoche stattfinden. Auch sollte die Babymassage nicht lange dauern. Es genügen 10 Minuten.

Depressionen

Auch in medizinischer Hinsicht hat sich die Massage als hilfreiches und unterstützendes Mittel gegen Depressionen erwiesen. Die Massage dient nicht nur dem Körper, sondern tut immer auch Geist und Seele gut. Eine Ganzkörpermassage, die sanft und entspannend erfolgt, kann durch angenehme Musik begleitet werden und für einen positiven Effekt sorgen.

Bei Depressionen ist es allerdings immer ratsam, einen Therapeuten aufzusuchen. Der Zusammenhang muss geklärt, eine Behandlungsmethode festgelegt werden. Kleinere und harmlose Anfälle depressiver Stimmungen können häufig durch Massage, Sparzierengehen und den Verzicht auf Alkohol eingedämmt werden. Auch Sonne und das Vitamin B12 sind Vertreiber eines kurzzeitigen Stimmungstiefs.

Mittel und Anwendungsmöglichkeiten der Massage und Massagematte:

Massagematten von guter Qualität ersetzen den Masseur oder können eine hervorragende Ergänzung zur Meditation und manuellen Massage sein. Sie kommen besonders häufig zur Schmerzlinderung, zur Beseitigung von Verspannungen und zur Entspannung zum Einsatz. Das ist neben der eigentlichen Druckmassage auch möglich durch:

Akupressur

Durch Akupressur werden bestimmte Körperpunkte direkt angegangen und massiert. Die rollende, klopfende und streichende Bewegung regt die energetische Wirkung ebenso an wie die Durchblutung der Muskulatur.

Wärme

Wärme breitet sich schnell im Körper aus und sorgt für eine zusätzliche Entspannung. Vordergründig wird durch die Wärmezufuhr aber ein altbewährtes Mittel der Thermotherapie angewendet. Diese Behandlung dient vor allen Dingen zur Beseitigung von Schmerzen und zur Heilung von Entzündungen.

Bei der Wärmemassage werden heiße Steine, eine Wärmelampe, eine heiße Rolle oder ein Wärmekissen genutzt. Einen ähnlichen Effekt hat auch die Massagematte mit Heizfunktion oder Infrarotnutzung.

Bei der Zugabe von Wärme wird der Körper nicht nur oberflächlich aufgewärmt, sondern die Wärme dringt auch bis in die tieferen Gewebeschichten. Das wiederum sorgt für eine bessere Regulierung und Verteilung der Wärme im Körper und führt zu einem Wärmefluss, der die Blutkapillaren öffnet und die Durchblutung fördert.

So kann auch weniger durchblutetes Gewebe schneller mit Nähr- und Botenstoffen versorgt werden. Verletzungen können dadurch besser heilen. Gleichzeitig werden durch Wärme auch Abfallprodukte und Schlacken abtransportiert, wodurch Schmerz schneller beseitigt wird.

Letztendlich sorgt die zusätzliche Hitze- und Wärmeverteilung für eine komplette Entspannung der Muskulatur und einer Anregung des Stoffwechsels. Dadurch wird die Immunabwehr gesteigert, so dass auch der Körper weniger anfällig für neue Krankheiten und Beschwerden ist.

Vibration

Durch Vibration, die bei einer Massagematte häufig in verschiedenen Intensitätsstufen vorhanden ist, wird die Haut stimuliert und das Gewebe sanft erschüttert. Dadurch kann eine großflächige Massage stattfinden, die durch elektrische Impulse sowohl anregend als auch beruhigend wirkt.

Die Vibrationseinheiten sind neben den Rollköpfen für die eigentliche Massage vorhanden und lockern die Muskulatur zusätzlich. Sie kann unterstützend und vorbereitend wirksam sein und sollte bei der Massagematte nicht fehlen. Diese Form der Massage kräftigt Haut und Gewebe, kann also auch ein hervorragendes Mittel gegen Cellulite sein.

Reflexzonenmasage - Übersicht

Vorteile und Nachteile der Massagematte auf einen Blick:

Vorteile:

  • Die Massagematte ist so effektiv wie ein Massagestuhl, kann aber wesentlich flexibler zum Einsatz kommen.
  • Die Massage kann bei elektrischen Modellen ohne körperliche Anstrengung stattfinden.
  • Die Massagematte bietet eine Auswahl verschiedener Massagetechniken, die in Programmen auch kombiniert werden.
  • Viele Modelle haben eine Vibrations- und Wärmefunktion, die schmerzlindernd und stimulierend wirkt.
  • Die Massagematte kann den Besuch beim Masseur ersetzen.
  • Die Modelle sind kostengünstiger als ein Masseur oder ein Massagesessel.
  • Die Wirkung ist sowohl schmerzlindernd als auch entspannend.
  • Eine Massagematte kann jederzeit und überall schnell zum Einsatz kommen.
  • Die Matte ist durch ein leichtes Gewicht einfach zu transportieren und zu verstauen.
  • Massagematten bieten einen hohen Sitz- und Liegekomfort.
  • Eine Entspannung von Körper und Geist ist möglich.

Nachteile:

  • Massagen können sanft und intensiv stattfinden. Häufig wird die intensive Wirkung unterschätzt, so dass die Massage dann nicht als angenehm empfunden wird.
  • Eektrische Modelle benötigen Strom.
  • Elektrische Massagematten sind häufig nur im Innenbereich nutzbar.
  • Die ergonomisch geformten Modelle erlauben keine Massage im Liegen und sind speziell für einen Sitz oder Sessel konzipiert. Dadurch ist die Verwendungsvielfalt etwas eingeschränkt.

Der Massagematten Vergleich 2017 – nach diesen Kriterien haben wir die Massagematten getestet:

Für unseren Vergleich konnten wir im Handel eine Vielzahl verschiedener Modelle finden, die von namenhaften Herstellern angeboten wurden und in unsere engere Auswahl kamen. Wir haben sowohl elektrische als auch nicht elektrische Massagematten für unseren Vergleich getestet, wobei wir die gegebenen Unterschiede berücksichtigt haben. Dennoch war auch hier ein Vergleich möglich, wenn es um den Sitz- oder Liegekomfort ging, um die Wirkung der Massage und das Erreichen bestimmter Körperzonen.

Auch andere Faktoren waren für unseren Massagematten Vergleich wichtig. Da wir die Modelle online bestellten, haben wir auch die Lieferzeit, die Verpackung und Garantieansprüche überprüft. Die Lieferzeit wurde ebenso miteinbezogen wie das in der Verpackung vorhandene Zubehör. Die von uns getesteten Modelle waren gut gepolstert, versandsicher und einzeln verschweißt verpackt, was bereits ein klarer Pluspunkt war.

Design und Beschaffenheit

Optisch sollte die Massagematte durchaus ansprechend sein. Wichtig waren auch das Material, die Beschaffenheit, die Anordnung der Rollköpfe, die Form und der Zuschnitt und die gesamte Beschaffenheit der Matte. Viele Modelle erlaubten eine sehr schnelle und unkomplizierte Anwendung. Das Unterbringen der Fernbedienung bei elektrischen Modellen war meistens durch eine kleine Tasche möglich. Bei der Massage konnten wir dann feststellen, wie einfach die Fernbedienung zu erreichen war, um das Programm entweder zu unterbrechen oder zu verändern. Die von uns ausgewählten Matten konnten hier alle punkten.

Der Massagematten Vergleich 2017 – nach diesen Kriterien haben wir die Massagematten getestetKomfort und Anwendung

Darüber hinaus spielte die Bequemlichkeit und der Liege- oder Sitzkomfort eine wesentliche Rolle für die Auswahl der besten Modelle für unseren Vergleich. Die Modelle wurden sowohl im Liegen als auch Sitzen getestet, mit viel und wenig Bewegung. Dabei sollte die Matte nicht verrutschen oder die Massage unterbrechen.

Die meisten Anbieter von Massagematten lieferten eine Anleitung für die Nutzung mit. Diese sollte einfach und übersichtlich sein, leicht zu verstehen und dennoch ausführlich genug, um alle Funktionen zu überschauen. Dennoch war uns auch für den Vergleich wichtig, dass die Matte ohne Anleitung genutzt werden konnte und die Funktionen auch über die Bedienung und das Ausprobieren einfach zu verstehen waren.

Funktionsvielfalt

Natürlich war die Massage selbst ein wichtiges Kriterium für unseren Vergleich. Modelle mit einer Auswahl verschiedener Programme und Intensitätsstufen, mit Vibration und Wärmezufuhr, mit Rollköpfen, die richtungswechselnd waren, konnten uns besonders überzeugen. Einige Modelle boten einen interessanten Ablauf der Massage, der vom Nacken bis hinunter zum Gesäß oder zu den Beinen reichte und so eine Ganzkörpermassage möglich machte.

Massagetechniken, Intensität und Wirkung

Für unseren Vergleich wollten wir herausfinden, ob die Massageprogramme tatsächlich unterschiedliche Techniken möglich machten. Modelle, die alleine rollende oder vibrierende Effekte erzielten, die sich nur durch die Intensität unterschieden, waren nicht so wirkungsvoll wie Massagematten, bei denen ein Unterschied zwischen klassischer Massage und Shiatsu zu spüren war.

Einige Modelle waren tatsächlich imstande, auch eine punktgenaue Massage zu starten oder die Intensität so zu steuern, dass das Gefühl entstand, dass die Massage genügend Druck ausübte, um auch schmerzlindernd zu wirken.

Unabhängig von der Vielfalt der Programmauswahl oder einer manuell nutzbaren Massagematte sollte die Massage stark genug stattfinden, dass sie in den Muskeln spürbar war. Auch die Wirkung war natürlich ausschlaggebend für die Auswahl hervorragender Modelle, die wir zum Kauf empfehlen. Nach der Nutzung der Modelle sollte ein Gefühl der Entspannung möglich sein. Ebenso sollten Verspannungen gelöst werden können.

Wir konnten feststellen, dass einige Modelle diese Wirkung bereits nach sehr kurzer Zeit boten, teilweise auch durch die Abwechslungsvielfalt der Vibration- und Programmauswahl.

Eine vorhandene Wärmezufuhr war zwar kein wesentlicher Kritikpunkt, zeigte sich aber als sehr angenehme Wirkung in unserem Vergleich. Die Verbindung von Wärme und Massage wirkte erholsam und konnte auch einen schmerzhaften Nacken oder Rücken beseitigen.

Sonstige Auswahlkriterien und Merkmale:

Matten und Auflagen, die alleine mit sehr starkem Druck arbeiteten, waren für unseren Vergleich weniger interessant. Manche elektrischen Modelle erlaubten nur eine Veränderung der Vibrationsintensität. Diese musste dann allerdings dennoch eine Wirkung zeigen, um für unsere Auswahl in Frage zu kommen.

Ebenso spielte die ergonomische Form eine Rolle. Wir haben getestet, wie die Massagematte verwendet werden konnte. Sobald das Modell auf einen Stuhl oder Sessel gelegt wurde, sollte sie funktionell und bequem genutzt werden können. Die Standardausgaben der Maße sollten für eine durchschnittliche große Person gut geeignet sein und ein angenehmes Sitzen oder Liegen gewährleisten. Angenehm empfanden wir zusätzliche Kopfstützen und die fühlbare Stabilisierung des Rückens, sobald auf der Massagematte Platz genommen wurde.

Worauf muss ich beim Kauf einer Massagematte achten?

Die Vielfalt an verschiedenen Modellen im Bereich der Massage und Therapie für zu Hause und zur Selbstanwendung ist nicht leicht zu überblicken. Für den Kauf kommt es auf die eigenen individuellen Bedürfnisse, die eigene Körpergröße und die Art der Massage an, die gewünscht wird. Niemand möchte eine Matte, die einfach nur ein brummendes Geräusch macht und lediglich leicht vibriert.

Worauf muss ich beim Kauf einer Massagematte achten?Manuell nutzbare oder elektrische Massage

Die Funktionsvielfalt ist wichtig, auch der Umstand, ob eine manuelle oder elektrische Massagematte gewünscht wird. Die Matten, die ohne elektrischen Strom funktionieren, sind häufig durch Noppen oder Spitzen gekennzeichnet, auf der die Massage dann durch eigene Körperbewegung stattfindet, vergleichbar mit dem Massageball. Sie bestehen aus weichem Material, werden ausgerollt und häufig im Sitzen oder Liegen genutzt, wobei dann die Durchblutung angeregt und der gesamte Rücken massiert wird. Die Matten werden auch als Akupressur- oder Yantramatten bezeichnet, die eine stimulierende Wirkung haben.

Entspannender ist die elektrische Massagematte, die wenig eigene Bewegung erfordert, stattdessen durch die verschiedenen Vibration- und Massageprogramme eine intensive Gesamtmassage möglich macht. Bei der rotierenden Bewegung in unterschiedlichen Intensitätsstufen ist das Abschalten und Entspannen möglich, besonders in Begleitung leiser Musik oder beim Schließen der Augen.

Wer die Massagematte zur Schmerzbehandlung und zum Lösen von Verspannungen nutzt, sollte sich ausführlich informieren, inwieweit die Massage hier Abhilfe schafft. Sowohl die manuell nutzbare als auch elektrische Massagematte haben hier unterstützende Wirkung. Das betrifft besonders die schmerzhaften Rückenbeschwerden, die durch Anspannung, Fehlhaltung, Bewegungsarmut und zu langes Sitzen verursacht werden.

Atmungsaktives Material

Ein wesentlicher Aspekt für eine gute Matte ist das Material. Es sollte weich und robust sein, das bequeme Sitzen oder Liegen ermöglichen und dazu auch atmungsaktiv sein.

Je nachdem, wie lange die Massage dauert, ist es wichtig, dass der Rücken und Körper nicht schwitzt und sich Feuchtigkeit bildet. Bei der Länge von einer Stunde kann das allerdings schon einmal auftreten, so dass das Material dann luftdurchlässig und feuchtigkeitsabweisend sein sollte, damit das Liegen nicht unangenehm wird.

Materialien wie Fleece, Kunststoff oder ein luftdurchlässiges Gewebe wie Mesh sind optimal für diesen Zweck. Sie bieten den besonderen Liegekomfort und verhindern Schwitzflecken oder Körperhitzeentwicklung.

Ein gutes Material sorgt auch für einen pflegeleichten Umgang oder vereinfacht die Reinigung. Sinnvoll sind Modelle, die über einen abnehmbaren Bezug verfügen, der dann einfach in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Eine Massagematte ist häufig eine Anschaffung auf längere Zeit und sollte bei der Nutzung immer sauber und frisch sein.

Hochwertige Verarbeitung

Da die Massagematte häufiger zum Einsatz kommt, sollte sie auch strapazierfähig, gleichzeitig hochwertig verarbeitet sein. Das betrifft die Verwendung geeigneten Materials ebenso wie die Verarbeitung der Nähte.

Häufig weisen Massagematte eine ergonomische Form auf, die das Sitzen vereinfacht und auf die Körperbereiche, die massiert werden, abgestimmt sind. Das ist wichtig, wenn die Matte besonders auf Stühlen oder Sessel zum Einsatz kommt.

Geräuscharmut

Handelt es sich um eine elektrische Massagematte, sollte das Starten der Massageprogramme geräuschlos oder in sehr geringem Ausmaß an Lautstärke sein. Die rotierenden Rollen sind zwar leicht zu hören, jedoch sollte die Entspannung möglich sein, ohne durch ein zu lautes Geräusch gestört zu werden.

Für die Massage ist es wichtig, abschalten zu können. Hier geht es nicht immer nur um das Lösen und Massieren der Muskulatur, sondern auch um das Harmonisieren von Körper und Geist. Selbst Menschen, die diesen Aspekt weniger beachten, werden sich von einer lauten Massagematte gestört fühlen und weniger entspannen können.

Abwechslungsreiche Programmauswahl

Eine gute Massagematte ist immer eine etwas günstigere Alternative zum Massagestuhl oder ersetzt sogar den Gang zum Masseur. Es ist möglich, auf der Matte dem Alltagsstress zu entkommen und Anspannungen zu lösen. Bei der Massage werden neben der Förderung einer besseren Durchblutung Körperareale auch wieder mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Nach und nach erhält der Körper nachweislich und spürbar seine Kraft und Energie zurück.

Abwechslungsreiche Programmauswahl bei Elektrischen MassagemattenDie elektrische Massagematte sollte also über eine Auswahl verschiedener Programme verfügen, so dass die Massage nicht nur abwechslungsreicher gestaltet werden kann, sondern auch verschiedene Körperbereiche erreicht. Viele Modelle verfügen über mindestens 10 Massageprogramme und daneben über unterschiedlich intensive Vibrationsfunktionen. Von Vorteil sind immer Modelle, die über zusätzliche Wärmefunktionen verfügen. Das kann u. a. durch Heizspiralen oder Infrarotlicht erfolgen.

Auch macht es einen Unterschied, ob die Massagematte nur den Rücken- und Gesäßbereich massiert, oder darüber hinaus auch Schultern und Nacken erreicht. Gerade diese Körperbereiche sind häufig angespannt und sollten bei der Massage nicht ausgespart werden. Das ist auch bei tatsächlichen Beschwerden und Schmerzen angenehm, wobei dann die Verlagerung in den Nacken hinauf die Massage besonders effektiv macht.

Sinnvoll ist auch eine Timer-Funktion, die dann die Massage automatisch in einem Zeitrahmen festlegt. So muss nicht auf die Uhr geblickt werden. Die Massage kann häufig zwischen 15 Minuten und 60 Minuten angesetzt werden, wobei schon die kurze Zeit eine ausreichende Wirkung erzielt. Die Timer-Funktion kann ebenfalls festlegen, welche Programme nacheinander gestartet werden sollen, wann Wärmezufuhr hinzukommt oder die Vibration beginnt. Wärme ist gerade bei Schmerzen sehr angenehm und wirkt lindernd.

Die rollende Bewegung auf den schmerzhaften Körperstellen löst dann die Verspannung nach und nach auf. Das betrifft Muskeln wie Faszien. Bei letzteren kann das Verkleben massiv die Bewegung einschränken und Schmerzen verursachen. Sie müssen wieder verflüssigt werden, damit sie flexibel die Muskulatur arbeiten lassen.

Abgestimmt werden kann die Massageeinheit dann durch eine Stopp-Funktion. Die rollenden Massagekugeln unter dem Stoff können bei Schmerzen sofort ausgeschaltet werden oder einen Richtungswechsel starten. Häufig sind die Rollen in der Lage, in auf und ab, zur Seite oder in umgekehrter Richtung zu arbeiten. Das ist durch elektrische Impulse möglich.

Wählbare Intensität und Massagestufen

Neben verschiedenen Programmeinstellungen sind die Intensität der Massageköpfe in ihrer Funktion und die Vibration in verschiedenen Stufen einstellbar. Auch die Wärmezufuhr kann sehr gering oder sehr stark stattfinden. Natürlich sollte das Liegen auf der Matte dennoch bequem und angenehm bleiben.

Die Intensitätsstufen lassen sich meistens zwischen „niedrig“, „mittel“ und „hoch“ auswählen. Je nach Geschmack kann die Massage sehr sanft, aber auch kraftvoller stattfinden. Das ist auch sinnvoll, wenn es um die direkte oder reflektorisch ansprechende Massage geht.

Menschen, die eine Massage nicht so gut vertragen oder die rollende Bewegung auf dem Rücken als unangenehm empfinden, können durch die Auswahl verschiedener Intensitäten dennoch in den Genuss einer entspannten Form der Massage kommen und eine niedrige Stufe wählen, die lediglich als leichte Vibration über den Rücken läuft. So eine Massage ist auch bei einem Bandscheibenvorfall oder schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen ratsam.

Größe und Breite

Um den Sitzkomfort zu gewährleisten, sollte die Massagematte natürlich eine Größe aufweisen, die an den Nutzer angepasst ist. Die meisten haben eine Länge zwischen 1,60 Meter und 1,90 Meter. Auch die Breite sollte mit dem eigenen Körpergewicht und der Körpermaße übereinstimmen. Meistens geben Hersteller in den Angaben an, für welche Körpergröße die Massagematte geeignet ist. Darauf kann beim Kauf dann geachtet werden.

Sitzen oder Liegen

Es gibt Modelle, die sowohl für das Sitzen als auch für das Liegen geeignet sind. Andere sind als Auflage nur für den Sitz geeignet oder können als große Massagematte mit Kopfkissen im Liegen verwendet werden. Es ist zu empfehlen, vor dem Kauf darüber nachzudenken, welche Art der Sitz- oder Liegehaltung bei der Massage als angenehmer empfunden wird und ob genügend Entfaltungsmöglichkeit vorhanden ist, wenn die Matte zum Einsatz kommt. Meistens ist die Form der Nutzung am Zuschnitt der Massagematte zu erkennen. Modelle, die für das Sitzen geeignet sind, haben häufig auch eine Tasche, in der die Fernbedienung untergebracht ist.

Die meisten manuell nutzbaren Matten sind für das Liegen geeignet und können auch zweckentfremdet werden, z. B. für Yogaübungen oder zum entspannten und meditativen Liegen. Elektrische Modelle sind häufig für das Sitzen konzipiert und als Stoffauflage im Handel erhältlich, die dann über einen Sessel oder Stuhl gelegt werden können. Die Anwendungsbereiche unterscheiden sich bei beiden Varianten in der Begrenzung des Einsatzes. Nicht elektrische Massagematten können etwas individueller benutzt werden, während die elektrische Matte auf verschiedene Körperpartien zugeschnitten ist.

Gewählt werden kann die geeignete Matte in Hinblick auf den eigenen Alltag. Im Liegen ist eine Ganzkörpermassage möglich, die vom Nacken und Hals bis hinunter zu den Beinen reicht. Wer also beruflich viel auf den Beinen ist, häufig steht oder sich bewegt, sollte sich das entsprechende Modell auswählen, das dann eine Entspannung möglich macht. Häufig ist hier das Liegen angenehmer, verbindet Erholung und Massage. Bei der Massagematte zum Liegen sollte auch wieder die Größe mit einbezogen werden. Eine zu kurze Matte erreicht nicht alle Körperbereiche. Die richtige Schulter- und Beinhöhe können hier eine Rolle spielen. Aber auch die Matten zum Sitzen haben XXL-Größen, die für sehr große oder breite Körpermaße geeignet sind.

Worauf muss ich beim Kauf einer Massagematte achten?

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Massagematten und Zubehör

Massagematten sind im Handel von namenhaften Herstellern und Unternehmen in verschiedenen Ausführungen zu haben. Vorab sollte das Modell daraufhin ausgewählt werden, wo die Matte verwendet wird, welche Massagearten sie beinhaltet, ob Wärmezufuhr gewünscht wird und wie intensiv die Massage stattfinden soll.

Wichtig ist daneben auch ein geeignetes Markenprodukt, das z. B. ein Prüfsiegel mitbringt. Viele solcher Modelle konnten bereits ausführlich getestet werden und haben sich in der Praxis bewährt. Darunter sind auch Unternehmen in der Auswahl mitinbegriffen, die ein breitgefächertes Sortiment medizinischer und sportlicher Geräte bieten. Wichtige Markennamen sind hier „Medisana“, „Scholl“, „Beurer“, „Homedics“, oder „Sissel“.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf einer Massagematte am meisten?

Massagematten und Massageauflagen gibt es im Fachhandel und im Internet. Der Fachhandel bietet meistens nur eine eher begrenzte Auswahl bestimmter Markenprodukte. Dazu müssen sie auf Lager sein. Hier ist eine persönliche Beratung möglich, die mit einer speziellen Empfehlung des Geschäfts einhergeht.

Im Internet ist die Auswahl wesentlich größer, was die Wahl nicht immer einfacher macht. Jedoch kann anhand von Kundenmeinungen und detaillierten Beschreibungen schnell herausgefunden werden, welche Modelle besser oder schlechter sind.

Dazu bietet die Online-Bestellung wesentlich mehr Bequemlichkeit. Das bestellte Produkt wird günstig geliefert und benötigt keinen Fahr- und Kaufaufwand. Die Bestellung kann jederzeit erfolgen und ist nicht an Öffnungszeiten gebunden.

Auch die Preise unterscheiden sich zwischen Fachhandel und Internet. Onlinehändler haben häufig weniger Miet- und Personalaufwand, wodurch sie mehr Rabatte und Sonderangebote gewährleisten können. Dennoch sind die Rückgabebedingungen und Garantieansprüche dieselben wie im Fachhandel, wodurch der Kauf im Internet vorteilhafter ist.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Naturheilkunde und Massage

Die Massage gehört in den Bereich der Naturheilkunde und der Naturheilverfahren. Viele Massagemethoden kombinieren auch manuelle Körperentspannung mit der Nutzung von Aromen, Steinen und Heilpflanzen.

Naturheilverfahren und Massage gehören als ganzheitlicher Ansatz zur alternativen Medizin und haben daher auch eine sehr weit zurückreichende Geschichte. Die Natur wurde immer als allumfassend angesehen und spendete Heil- und Lebenskraft. Das machten sich die Menschen dann für die Gesundung durch verschiedene Heilmethoden zunutze.

Zum ersten Mal wurde die Naturheilkunde als medizinisches Mittel im 19. Jahrhundert genauer definiert. Das Nutzen von Luft, Wasser, Erde, Kälte und Wärme, das Weglassen chemischer Medikamente und eine Kombination aus Massage, Diät, Sonneneinfluss und Bewegung wurden verbunden, um einen Heilungsprozess zu starten. Bekannt sind Heilverfahren des Pfarrers Sebastian Kneipp, der die Hydrotherapie ins Leben rief, oder Verfahren wie das Fasten und die Schrothkur durch die Entwicklungsmethode von Johann Schroth.

Die alternativen Behandlungsformen setzen sich neben der Schulmedizin immer mehr durch oder stellen eine Ergänzung dar, die auch von der Schulmedizin akzeptiert und miteinbezogen wird. Die Massage ist daher auch dann wirksam, wenn die energetischen Kräfte bei bestimmten Techniken nicht wissenschaftlich nachgewiesen sind.

Auch Berufe auf diesem Gebiet beinhalten die Ausbildung von erweiterten Maßnahmen, darunter eine atmungs- und bewegungstherapeutische, ernährungs- und entspannungstherapeutische Maßnahme. Die Reflexzonenmassage gehört genauso dazu wie die klassische schwedische Anwendung.

Daneben gibt es Klang-, Vibrations- und Magnetmassagen oder die Ultraschall- und Elektroschalltherapie. All diese Varianten fallen in den Bereich der Naturheilkunde und arbeiten mit nachweislichen und nicht immer bewiesenen, aber dennoch sehr wirksamen Methoden, um einen Heilungsprozess zu erzielen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Massagematte

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Massagematte

Massage und Chakra – Zusammenhänge beim Energiezentrum zwischen Körper und Geist

Viele Massageformen nutzen neben der manuellen Bearbeitung der Körperregionen auch die esoterischen Bereiche, die den Körper als ein Energiezentrum ansehen, durch den die Lebensenergie „Qi“ fließt. Der Körper wird in den sichtbaren und subtilen Körper geteilt, der über etliche Energiekanäle, Energielinien und –bahnen alle Bereiche verbindet. „Chakra“ bezeichnet dabei die sieben Energiezentren, die entlang der Wirbelsäule verlaufen, also an der senkrechten Mittelachse.

Tatsächlich reicht dieser Bereich bis in die spirituellen Sphären und ermöglicht neben dem Einklang von Körper und Geist auch Selbstfindung. Immer mehr Menschen begreifen, dass es im Leben nicht nur auf die sichtbaren und materiellen Dinge ankommt, um ein zufriedenes Dasein zu ermöglichen, sondern die Innenschau und Selbstfindung, gar die Erweckung innerer Energiezentren notwendig ist, um Gesundheit und Wohlempfinden zu bewirken.

Die sieben Hauptchakren sind das Wurzelchakra, Sakralchakra, Solarplexuschakra, Herzchakra, Kehlcharka, Kopfchakra und Kronenchakra. Neben der Stimulierung durch Massage, werden diesen Energiezentren auch bestimmte Eigenschaften, Farben und Edelsteine zugewiesen.

  1. Wurzelchakra
    Das Wurzelchakra, das die Farbe Rot ausweist, liegt am Damm und kontrolliert Becken, Beine und Nieren. Dazu werden die Eigenschaften des Lebenswillens, des Selbstvertrauens, der Bodenständigkeit und der Geborgenheit hier festgelegt.

    Wird dieses Zentrum blockiert, können Darmerkrankungen, Durchblutungs- oder Blutdruckstörungen, Ängste oder Depressionen entstehen.

  2. Sakralchakra
    Das Sakralchakra hat die Farbe Orange und sitzt in der Höhe des Kreuzbeins, direkt über dem Energiezentrum des Wurzelchakras Es umfasst die Bereiche der Kreativität und Sexualität, nimmt Einfluss auf Begeisterung, Zufriedenheit, Schöpfungskraft, Erregung und Sinnlichkeit.

    Ist dieses Chakra gestört, entstehen neben Müdigkeit und Antriebslosigkeit auch Blasenbeschwerden, sexuelle Schwierigkeiten bis hin zu Geschlechtskrankheiten.

  3. Solarplexuschakra
    Das Solarplexuschakra hat die Farbe Gelb und liegt an der Rippenbogenöffnung, unter dem Herzchakra. Es ist mit Bauchspeicheldrüse und Magen verbunden und bestimmt so die persönliche Kraft, Stärke und Tatkraft.

    Ist dieses Zentrum gestört, können Verdauungsprobleme, Essstörungen, mangelndes Selbstbewusstsein oder ein zu hoch angelegter Ehrgeiz die Auswirkungen sein.

  4. Herzchakra
    Das Herzchakra wird mit der Farbe Grün bezeichnet und sitzt in der Höhe des Herzmuskels. Es ist das ausschlaggebende Zentrum für Emotionen und Gefühlswelt, daneben auch für Herz, Lunge und Immunsystem verantwortlich. Mitgefühl und Liebesfähigkeit werden hier mehr oder weniger angeregt, ist das Zentrum dagegen gestört, entstehen Kontaktschwierigkeiten, Einsamkeit, Depressionen, auch Asthma und Herzprobleme.

    Das Herzchakra wird häufig auch durch Meditation und Verinnerlichung beeinflusst. Es ist eines der wichtigsten Zentren.

  5. Kopfchakra
    Ebenso wichtig ist das Kopfchakra. Die Farbe ist Lila als Form der Vergeistigung. Das Zentrum befindet sich wie das dritte Auge auf der Stirn und wird bildlich auch häufig so dargestellt. Es ist für die Willenskraft und Intuition zuständig und dem Gehirn und der Gehirnaktivität zugeordnet. Es beeinflusst dementsprechend die Konzentrationsfähigkeit, die Fantasie, das Gedächtnis und die Klarheit der Gedanken.

    Ist das Kopfchakra gestört, entstehen Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrung und Gehirnkrankheiten.

  6. Kronenchakra
    Das letzte Energiezentrum ist das Kronenchakra, das die Farbe Weiß hat und sich am Scheitel des Kopfes befindet. Es ist energetisch nach oben hin geöffnet und spielt eine Rolle für Erkenntnis, Selbstfindung und Spiritualität. Das, was in der Meditation als Erleuchtung angestrebt wird und eine Lebensaufgabe ist, wird durch das Kronenchakra bewirkt. Daneben hat es auch Einfluss auf das Großhirn selbst, bringt innere Ruhe und hilft bei der Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung.

    Ist das Zentrum dagegen blockiert, können geistige Erschöpfung, emotionale Leere, Nervenerkrankungen und sogar Krebs die Folge sein.

Durch Massagetechniken sollen die Energiezentren wieder stimuliert und normalisiert werden, so dass die Lebensenergie alle Bereiche durchströmt. Die negativen Auswirkungen können so beseitigt werden, während die positiven Aspekte hervorgehoben sind.

Vergleichbare Alternativen zur Massagematte in Hinblick auf die Vor- und Nachteile:

  1. Massagematte vs. Massagestab
    Der Massagestab ist für die direkte Behandlung und Bearbeitung bestimmter Körperpartien geeignet. Es gibt dabei ebenfalls manuell nutzbare Stäbe und elektrische Geräte, die über Vibration oder Infrarot wirksam sind.

    Der klassische Massagestab ist aus glattem und hochwertigem Hartholz und dient meistens der Trigger-Punkt-Massage. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, als langen Stab oder als Massageholzkreuz. Dadurch ist auch eine intensive Reflexzonenbehandlung möglich, z. B. an Händen und Füßen, was bei der Massagematte schwieriger ist.

    Der Massagestab dient der Selbstmassage und muss mit der eigenen Hand verwendet werden. Auch durch die Verwendung solcher Modelle ist eine Beseitigung von Schmerzen und Verspannungen möglich. Die Massagematte wiederum gewährleistet eine Ganzkörpermassage, in elektrischer Ausführung dann auch ohne, dass der Nutzer etwas tun muss. Die Entspannung ist durch die Matte besser gewährleistet, wohingegen der Massageball mehr für die direkte Reflexzonen-, Schmerz- und Narbenbehandlung dient.

  2. Massagematte vs. Faszienrolle
    Die Faszienrolle ist speziell für den Bereich der Faszien und Muskelverhärtungen konzipiert. Sie besteht aus einem harten Schaumstoffmaterial mit weicher und angenehmer Oberfläche. Kopf und Nacken werden auf der Rolle platziert oder der gesamte Körper und Rücken über die Rolle gerollt.

    Die Faszienrolle soll dabei helfen, das Bindegewebe zu lockern. Die Faszie ist die Schicht um den Muskel, der die einzelnen Sehnen umschließt, verbindet und trennt. Es gibt oberflächige, tiefsitzende, viszerale und parietale Faszien, die normalerweise sehr flexibel sind und das eigentliche Verbindungselement darstellen. Alle Muskelaktivitäten werden auf die Faszien übertragen, die dazu da sind, die Reibung zu reduzieren.

    Bei Fehlhaltungen oder Bewegungsarmut beginnen Faszien zu verkleben, wodurch die Muskelbewegung eingeschränkt wird und Schmerz entsteht. Die Faszienrolle soll dementsprechend durch die Nutzung dafür sorgen, dass die Faszien wieder besser versorgt werden und sich die Muskulatur auflockert. Es gibt zu diesem Zweck auch ein spezielles Faszientraining.

    Die Massagematte ist teilweise durch die Bewegungskraft der Impulse und Rollköpfe auch in der Lage, Faszien und Gewebeschichten aufzulockern. Optimal können beide Modelle auch kombiniert werden, wenn es sich um ein Modell zum Liegen handelt.

    Die Faszienrolle ist sehr günstig im Handel erhältlich und kann als hervorragende Ergänzung zur Massagematte hinzugenommen werden.

  3. Massagematte vs. Yogamatte
    Eine Yogamatte ist wiederum etwas ganz anderes als eine Massagematte. Selbst manuell nutzbare Massagematten haben eine andere Funktion als die Yogamatte.

    Diese wird für das Yogatraining genutzt, soll eine gleichzeitig weiche und abfedernde Wirkung haben, um die verschiedenen Körperstellungen auszuführen.

Tipps für eine erfolgreiche Massageeinheit:

Auch auf einer Massagematte gelten die gleichen Bedingungen wie auf der Liege beim Masseur. Ob die Massage im Sitzen oder Liegen ausgeführt wird, eine wichtige Voraussetzung ist die Möglichkeit, sich wirklich entspannen zu können. Das kann nur dann umgesetzt werden, wenn die Atmosphäre stimmt, der Kopf abschalten kann, der Körper sich entspannt. Der Ort sollte also ruhig und am besten auch menschenfrei sein. Es muss möglich sein, sich wohlzufühlen und die Seele baumeln zu lassen.

Sinnvoll ist ein Ort, der völlig still ist, aber auch entspannende Musik kann große Wirkung tun.

Die Massagematte kommt meistens als Unterlage zum Einsatz, so dass es nicht notwendig ist, unbekleidet zu liegen. Falls bestimmte Bereiche speziell massiert werden, können diese auf nackter Haut massiert werden, allerdings sollte dafür der Rest des Körpers mit einem Handtuch, einer Decke oder Kleidungsstücke bedeckt sein.

Der Körper wird durch die Massage zwar besser durchblutet und erwärmt, die nicht massierten Stellen sollten darum aber nicht auskühlen. Sinnvoll ist aber auch ein warme Umgebungstemperatur.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema „Massage“ und „Massagematte“:

  1. Was bewirkt eine Massage für Körper und Seele?
    Die Wirkung der massierenden Bewegung auf dem Körper sollte nicht unterschätzt werden. In einer Zeit, in der immer mehr Stress und Hektik vorherrscht, in der von beruflichen Menschen ein besonders hohes Leistungspotential gefordert wird, in der der Mensch auch häufig nicht vollkommen zur Ruhe kommt, ist die Erholung und Entspannung ein wichtiger Ausgleich, der sowohl der Gesundheit als auch der Leistungsfähigkeit dient.

    Wenn der Mensch abschalten kann, erholen sich sein Körper und Geist innerhalb weniger Zeit. Alltagsprobleme werden zunächst ausgegrenzt, der Kopf geleert, der Körper entspannt. Dadurch ergeben sich häufig überraschende Lösungen, die mit neuer Kraft bewältigt werden können.

    Wird dem Körper dagegen die eigene Entspannung versagt, ist er nicht nur geschwächt und ohne Kraft, er reagiert auch dementsprechend. Das kann über Verspannungen und Schmerzen bis hin zu ernstzunehmenden Krankheiten führen.

    Die Massage verschafft dem Körper und Geist dagegen Ruhe. Er erholt sich und ist weniger anfällig für innere und äußere Angriffe. Das Immunsystem wird demensprechend ebenfalls gestärkt.

  2. Wann ist es ratsam, auf die Massage zu verzichten?
    Häufig sollen Massagen auch gegen Verspannungen und Schmerzen helfen. Das Muskelgewebe wird durch rollende Bewegung oder Vibration wieder gelockert und kann neu aufgebaut werden. Gleichzeitig wird es kräftiger. Dennoch ist die Massage nicht immer das geeignete Mittel für eine Behandlung. Das ist besonders dann der Fall, wenn der Körper stark geschwächt ist, Fieber hat oder mit einer akuten Entzündung kämpft.

    Eine Massage würde die Symptome unter diesen Umständen nur verschlimmern, dazu Rötungen, Schwellungen und weitere Entzündungen hervorrufen. Hier muss bedacht werden, dass der Körper bei einer Schwächung dieser Art durch Wiederaufbau und Beseitigung der Erreger bereits stark gefordert ist. Er sollte daher nicht zusätzlich belastet werden.

    Ebenso ist davon abzuraten, eine Massage durchzuführen, wenn Massageöl zur Anwendung kommt und die Person mit Hautkrankheiten zu kämpfen hat. Die Haut wird durch das Öl und die Massage dann zusätzlich gereizt. Einige Ausnahmen gibt es, wenn die Anregung der Haut durch Massage den Heilungsprozess bestimmter Hauterkrankungen unterstützt. Dafür sollte allerdings immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

    Massagen sind auch bei schwerwiegenden Verletzungen, nach Operationen, bei offenen Wunden oder traumatischen Erlebnissen nicht zu empfehlen. Knochenbrüche und Blutergüsse müssen heilen und sollten nicht durch einen bestimmten Druck auf die Gewebeschichten beeinflusst werden, was bei der Massage der Fall ist. Dann besteht die Gefahr, dass es zu neuen und schlimmeren Blutungen kommt oder der Heilungsprozess nicht ausreichend stattfinden kann.

  3. Was sind die Unterschiede zwischen direkt wirkenden und reflektorisch wirkenden Massagen?
    Beide Methoden bezeichnen den unterscheidenden Überbegriff der Massagetechnik. Bei der direkt wirkenden Form wird die betreffende Körperstelle direkt bearbeitet und erzielt auch eine direkte Wirkung. Das ist besonders bei schmerzhaften Verspannungen, zur Gewebe- oder Faszienlösung angebracht.

    Die reflektorisch wirkende Massage erzielt über bestimmte Reflexzonen und Reflexpunkte eine indirekte Wirkung, darunter um Organe zu stärken.

Nützliches Zubehör, verschiedene Hilfsmittel bei der Massage und Alternativen zur Massagematte

Unabhängig davon, ob die Massage selbst durchgeführt wird, durch einen Partner oder durch einen Masseur, dienen Geräte und Massage-Zubehör als unterstützendes und ergänzendes Hilfsmittel.

Dazu gehören Massageöle, ätherische Öle oder Aromastoffe, die zum einen die Reibung und Berührung des Körpers erleichtern und verbessern, zum anderen mit angenehmen Gerüchen das Wohlempfinden steigern.

Massageöle setzen sich aus mehreren Bestandteilen und Basisölen zusammen, die zusätzlich auch ätherische Eigenschaften mitbringen können. Zunächst wird die Haut durch das Öl beruhigt und rötet sich durch die Massage nicht zu stark. Das ist durch Kräuter- und Nussöle möglich, wobei der Geruch als angenehm empfunden werden sollte. Das Öl wirkt dann als Schmierstoff und verhindert schmerzvolle oder ziehende Resultate. Bei der Massagematte sind zusätzliche Massageöle allerdings nicht notwendig.

Neben der Massagematte kommen aber auch Massagebälle oder Massagestäbe, heiße Steine, Handmassagegeräte, Faszienrollen, Yogamatten, Trigger-Pressur-Geräte, Nadel- oder Akupressurmatten, Senso-Bälle, Massagesteine, Kräuterstempel, Faszienbälle, Massagekissen, Klangschalen, Edelsteine, U-Kissen und mobile Massagegeräte zur direkten Anwendung zum Einsatz.

Weiterführende Links und Quellen:

Aktuelle Vergleiche

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Copyright © 2015 - Top10Vergleich.org | Datenschutz & Bildnachweis | Impressum