Pfefferspray Test 2017 – die 10 besten Pfeffersprays im Vergleich

Die Zahl der Gewaltverbrechen und Sexualdelikte in Deutschland hat besorgniserregende Ausmaße angenommen. Als Folge ist die Nachfrage nach Mitteln zur Selbstverteidigung sprunghaft angestiegen.

Unter den gekauften Artikeln befindet sich Pfefferspray ganz vorne. Stellt es doch eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr von Angreifen dar. Wir haben für Sie den Markt sondiert und die 10 besten Produkte gefunden. Anbei unsere Favoriten:

 

Aktuelle Vergleichstabelle

1 Der KH-Security - RSG Zivil Punktstrahl inkl. Metallclip ist Vergleichssieger.
Produktbericht
KH-Security - RSG Zivil Punktstrahl inkl. Metallclip

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
Note 1,1
"sehr gut"
KH-Security - RSG Zivil Punktstrahl inkl. Metallclip
Vorteile
  • 63 milliliters
  • Reizstoffsprühgerät
  • ergonomische Form
  • Tierabwehr

Nachteile
  • In Deutschland nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • Pfefferspray in Reizstoffsprühgerät 63 ml

    • Abwehrspray in hervorragender Qualität

    • inkl. Metallclip (Links und Rechtshänder)

    • gummiertes Griffstück für sicheren Halt




    • selbstschließenden Sicherungsklappe

    • Reichweite beträgt bis zu fünf Metern

    • robustes und leichtes Gehäuse

    • blitzschnellen Reizung aller Atmungsorgane




2 Der Fox Labs - MEAN GREEN hat den 2. Platz.
Produktbericht
Fox Labs - MEAN GREEN

--- Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.1 von 5

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Top10 Bewertung
Note 1,2
"sehr gut"
Fox Labs - MEAN GREEN
Vorteile
  • Enthält zusätzlich grünen Farbstoff
  • Reichweite von ca. 5
  • 8 Metern
  • 90ml Strahl

Nachteile
  • nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • Sprühstrahl mit einer Reichweite: ca. 5,8 m

    • Inhalt: 90ml

    • Grüner Farbzusatz, der eine einfache Identifikation des Angreifers durch die Polizei oder Sicherheitskräfte ermöglicht.

    • Nicht entzündlich




    • 3 Jahre haltbar

    • Mit Flip-Top Federdeckel gegen versehentliches Auslösen

    • 6% OC (Oleoresin Capsicum), 20.4% Capsaicinoids

    • 3 Millionen SHU (Scoville Heat Units)




3 Der Moj-Mio - RSG-3 63 hat Platz 3.
Produktbericht
Moj-Mio - RSG-3 63

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
Note 1,3
"sehr gut"
Moj-Mio - RSG-3 63
Vorteile
  • Füllmenge 63 ml
  • Reichweite beträgt 4-5 m
  • konisch ausbreitender Strahl
  • Höhe ca. 9cm
  • Handtaschen tauglich.

Nachteile
  • nur zur Tierabwehr zugelassen
  • hochentzündlich

  1. Technische Details



    • Spitzenklasse vom deutschen Behördenlieferanten

    • Handliches Format

    • Ergonomisches Griffstück

    • exklusive Anti-Rutsch-Spezialbeschichtung




    • hochwertige ergonomische ABS-Gehäuse

    • stabilen Federstahlbügel

    • für Links- oder Rechtshänder umstecken

    • Ausdauernden Sprühleistung von 20 Sprühstößen bei 0,5 Sekunden Dauer




4 Der Columbia - Werwolf Columbia Pfefferspray belegt den 4. Platz.
Produktbericht
Columbia - Werwolf Columbia Pfefferspray

8,99 Euro
Listenpreis: EUR 8,99
Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Top10 Bewertung
Note 1,6
"gut"
Columbia - Werwolf Columbia Pfefferspray
Vorteile
  • Stärkste Wirkstoffkonzentration auf dem europäischen Markt
  • Sprühentfernung: 1-1.5 Meter
  • Made in Germany
  • KO Werwolf wirkt sofort

Nachteile
  • nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • Pfefferspray extrem klein und leicht

    • Reichweite bis zu 1.5 m

    • Breiter Sprühstrahl (Sie müssen nicht so genau zielen wie bei Strahlen Sprays)

    • Zuverlässige Qualität Made in Germany




    • Höchster Wirkstoffgehalt auf dem europäischen Markt, 2 Mio Scoville

    • Praktischer Clip für den Gürtel, ideal für Jogger

    • Extra an Sicherheit + genügend Reserven für zahlreiche Sprühstöße

    • Immer frisch und min. 3 Jahre haltbar




5 Der TW1000 - Pfeffer-Gel 50ml belegt Platz 5.
Produktbericht
TW1000 - Pfeffer-Gel 50ml

18,00 Euro
Listenpreis: EUR 19,95
Kundenbewertung: 3.9 von 5

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Top10 Bewertung
Note 1,7
"gut"
TW1000 - Pfeffer-Gel 50ml
Vorteile
  • 50 milliliters
  • Reichweite 4 - 5 Meter
  • Inkl. Flip Top (Behördenkappe)
  • Made in Germany

Nachteile
  • In Deutschland nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • schmalen, zielgenauen Sprühstrahl

    • Ziele auch bei Wind leichter getroffen

    • Flip Top gegen unbeabsichtigtes Sprayen geschützt

    • Maße: 110 mm x 35 mm x 35 mm, Gewicht.: 86 g




    • Inhalt 50 ml

    • Größe ca. 11 cm

    • Reichweite 4 - 5 Meter

    • Abdeckung mit Federverschluss




6 Der KKS GmbH - Spray 007 CS-GAS PARALISANT ist auf dem 6. Platz.
Produktbericht
KKS GmbH - Spray 007 CS-GAS PARALISANT

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
Note 1,9
"gut"
HHS GmbH - Spray 007 CS-GAS PARALISANT
Vorteile
  • 40ml Sprühnebel
  • Mit BKA Zulassung
  • Made in Germany
  • Eingetragene Marke beim deutschen Patentamt

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • CS Gas Tränengasspray 40ml Sprühnebel

    • Die Augen schließen sich krampfartig, die Haut brennt wie Feuer und der Angreifer ringt nach Luft.

    • Sicherheit für unterwegs und die Handtasche

    • Inhalt 40ml




    • Höhe ca. 9 cm

    • Durchmesser ca. 3,5 cm

    • Grundpreis: 100 ml ab 4,98

    • hochwirksame Abwehr- und Verteidigungsspray




7 Der Ballistol - KO-FOG 40ML ist auf Platz 7.
Produktbericht
Ballistol - KO-FOG 40ML

1,90 Euro
Listenpreis: EUR 6,16
Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Top10 Bewertung
Note 2,0
"gut"
Ballistol - KO-FOG 40ML
Vorteile
  • 40 milliliters
  • Body-Guard im Taschenformat
  • mit offizieller BKA-Zulassung
  • Inhalt reicht für mehrere Verteidigungssituationen

Nachteile
  • In Deutschland nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • 9 x 4 x 4 cm

    • 399 g

    • Sprühnebel

    • In Deutschland nur zur Verteidigung gegen Tiere erlaubt




    • Inhalt 40 ml

    • mit offizieller BKA-Zulassung

    • Inhalt reicht für mehrere Verteidigungssituationen

    • Body-Guard im Taschenformat




8 Der Oramics - KO PFEFFER Pfefferspray FOG wurde auf den 8. Platz gewählt.
Produktbericht
Oramics - KO PFEFFER Pfefferspray FOG

Kundenbewertung: 4.3 von 5

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Top10 Bewertung
Note 2,1
"gut"
Oramics - KO PFEFFER Pfefferspray FOG
Vorteile
  • Pfeffer-KO mit Sprühhebel
  • Erhält 11% Wirkstoff IC
  • Reichweite ca. 4m
  • Sprühdauer ca. 5 s

Nachteile
  • In Deutschland nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • knallharte Pfeffer-KO ist zum Schutz gegen Angriffe geignet

    • Gegen alle Art von Tieren

    • Im Notfall auf Augen und Schleimhäute sprühen

    • Inkl. Oramics® Security Gürteltasche für Pfeffer oder Ko Spray 50ml




    • starke Reizstoff Konzentration mit dem Wirkstoff OC (Oleoresin Capsicum)

    • Reichweite: ca. 3 m

    • Maße: ca. 13 x 4 x 1 cm

    • Füllmenge: 50 ml




9 Der Umarex - Gas Spray CS Gas wurde auf Platz 9 gewählt.
Produktbericht
Umarex - Gas Spray CS Gas

1,49 Euro
Listenpreis: ---
Kundenbewertung: 4.0 von 5

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Top10 Bewertung
Note 2,2
"gut"
Umarex - Gas Spray CS Gas
Vorteile
  • KO Gas Spray
  • CS Gas
  • 40 ml
  • Verteidigungsspray
  • Selbstverteidigung

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • CS-Gas

    • Umarex

    • hochwertige Abwehrspray

    • zuverlässig und effektiv




    • Wirkstoff: CS

    • Inhalt: 40ml

    • Reichweite: 3 m

    • Strahl: Wolke




10 Der Normani - Pfefferspray Sprühflasche ist unser Platz 10.
Produktbericht
Normani - Pfefferspray Sprühflasche

Kundenbewertung:

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Top10 Bewertung
Note 2,4
"gut"
Normani - Pfefferspray Sprühflasche
Vorteile
  • Pfefferspray
  • Sprühflasche
  • 40 ml

Nachteile
  • In Deutschland nur zur Tierabwehr zugelassen

  1. Technische Details



    • Maße: 9 x 7 x 5 cm

    • Gewicht: 68 g

    • Inhalt: 40ml

    • Reichweite: 2-3 m




    • Klein und Handlich

    • direktstrahl

    • einfach in der Handhabeung

    • Sicherheitsgefühl




Was ist Pfefferspray?

Fantastischer Pfefferspray von KH Security.Die Bezeichnung Pfefferspray steht für eine gasförmige Substanz. Als Wirkstoff fungiert das sogenannte „Oleoresin Capsicum„, das auch als OC abgekürzt wird. Die Bezeichnung Oleoresin bezeichnet Extrakte, die mittels eines Lösungsverfahrens aus Pflanzen gewonnen werden. Capsicum steht für Paprikapflanzen. Hierunter fallen beispielsweise auch Chilischoten, woraus sich der stark brennende Effekt erklären lässt. In Russland, Kanada und den USA gilt Pfefferspray als probates Mittel zur Abwehr von Bären.

In der Regel wird Pfefferspray in Form von Sprühdosen angeboten. Der Behälter besteht gewöhnlich aus Aluminium oder Weißblech. Die Unterseite des Behälters ist nach innen gewölbt. Dies dient der Sicherheit des Besitzers. Gerade Sprühdosen können sich bei starker Hitze nach außen dehnen. Durch die Wölbung nach innen entsteht also eine Art Pufferzone.

Die im Handel angebotenen Pfeffersprays unterscheiden sich oft in ihrem Schärfegrad. Als Maßstab gilt die sogenannte Scoville-Skala. Diese gibt den Schärfegrad von Paprikafrüchten an. Herkömmlicher Gemüsepaprika bewegt sich in einem Bereich von 0 bis 10 Scoville. Tabascosaucen oder Jalapeno-Chillis weisen einen Schärfegrad von 2500 Scoville und mehr auf. Dies ist auch der Bereich, indem sich handelsübliches Pfefferspray bewegt.

Wie funktioniert Pfefferspray?

In einer Verteidigungssituation wird das Pfefferspray auf das Gesicht des Angreifers gesprüht. Dabei entfaltet es eine mitunter verheerende Wirkung. Beim Kontakt mit den Augen der angreifenden Person wird ein starkes Brennen ausgelöst. Ebenso führt das Spray zu einer Schwellung der Schleimhäute. Als Folge schließt die so attackierte Person instinktiv die Augen.

Auch die Bindehaut wird angegriffen, was zu einem Tränen der Augen führt. Im Extremfall kann die Augenhornhaut beschädigt werden. Ebenso wurde von Fällen berichtet, in denen es zu einer vorübergehenden Erblindung kam. Trägt der Angreifer Kontaktlinsen, kann es vorkommen, dass sich der Wirkstoff zwischen den Linsen und Hornhaut festsetzt, was den schmerzhaften Effekt noch steigert.

Gelangt das Spray in die Atemwege, löst es einen starken Husten aus. Wie stark der Effekt wirkt, hängt davon ab, welche Menge eingeatmet wurde. Für Asthmatiker oder Menschen, die unter dem Einfluss von Drogen stehen, kann der Kontakt mit Pfefferspray zum Tod führen. Leidet die betreffende Person an einer Blutdruckerkrankung, kann das Pfefferspray zudem extreme Kreislaufbeschwerden auslösen.

In vielen Fällen wird dadurch eine starke Panik ausgelöst. Es wurde aber auch schon von Angreifern berichtet, die durch die starken Schmerzen noch aggressiver wurden. Allerdings ist dies nicht die Regel. Wesentlich harmloser sind die Auswirkungen bei Hautkontakt. Hier wurde von Schwellungen und Rötungen berichtet, die jedoch vergleichsweise harmlos sind.

Der Fox Labs Pfefferspray im Einsatz.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Pfefferspray ist handlich und lässt sich in Handtaschen oder Jackentaschen transportieren, von wo es schnell zur Hand genommen werden kann. Im Gegensatz zu Schusswaffen muss kein Mechanismus betätigt werden, um es einsatzbereit zu machen. Auch die Notwendigkeit, einen Waffenschein zu besitzen, entfällt hier. Da die Wirkung des Sprays mitunter drastisch ist, stellt es eine hocheffektive Methode dar, sich gegen Angreifer zu verteidigen.

Dabei spielt es keine Rolle, wie sich deren Körperstärke zur eigenen verhält. Von daher ist es gerade für Frauen eine mehr als empfehlenswerte Lösung. Aber auch Männer profitieren von dem handlichen Sprühmittel. So kann man sich aus brenzligen Situationen befreien, ohne nachher eventuell wegen übertriebener Gewaltanwendung in Schwierigkeiten zu kommen.

Pfefferspray kann gegen Vergewaltiger, Räuber aber auch Kneipenschläger eingesetzt werden. Prinzipiell lässt sich jeder Form von Gewaltanwendung begegnen. Neben dem Schutz vor Menschen ist Pfefferspray auch ein probates Mittel, um angreifenden Tieren zu begegnen. Der bereits erwähnte Einsatz gegen Bären zeigt dies deutlich. So stellt Pfefferspray ein wichtiges Hilfsmittel für Jogger oder Radfahrer dar, die sich gegen angreifende Hunde verteidigen möchten. Polizeibeamte setzen Pfefferspray gezielt gegen Angreifer oder wildgewordene Demonstranten ein.

Welche Arten von Pfefferspray gibt es?

Bei den unterschiedlichen Arten von Pfefferspray unterscheidet man zwischen der Darreichungsform des Wirkstoffes wie der Art, in der es „abgefeuert“ wird.

  1. Das klassische Pfefferspray
    Hier haben wir es mit der bereits erwähnten Sprühdose zu tun. Das Spray tritt entweder in Form eines gezielten Strahles oder als Sprühnebel aus. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Der Punkstrahl ermöglicht eine hohe Zielgenauigkeit, was gerade beim Einsatz gegen angreifende Hunde ein Vorteil sein kann. Allerdings erfordert der eher dünne Strahl eben auch ein genaues Zielen und hier kann es zu Problemen kommen: Wird man von einer fremden Person angegriffen, hat diese den Vorteil, mental auf den Angriff eingestellt zu sein. Der Mann oder die Frau, die attackiert werden, müssen sich hingegen in kürzester Zeit auf die Situation einstellen. Bei den meisten Menschen kommt es als Folge zu Panik, was ein präzises Zielen erschwert. Hier bieten Pfefferspraydosen, die einen Sprühnebel absondern, einen deutlichen Vorteil: Der Nebel tritt großflächig aus, sodass ein genaues Zielen zweitrangig wird. Die Chance, den Angreifer auch unter starkem Stress zuverlässig zu treffen, ist somit höher. Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch diese Variante Nachteile haben kann. Im Gegensatz zum „Pfefferstrahl“ ist man beim Sprühnebel vom Wind abhängig. Weht dieser in eine ungünstige Richtung, kann dies einen Vorteil für den Angreifer darstellen. Im schlimmsten Fall bekommt man die Ladung selbst ab. Auch unbeteiligte Personen können in Mitleidenschaft gezogen werden.
  2. Sprühdosen mit Pfefferschaum
    Bei dieser Variante ist der Wirkstoff in einer Schaummasse enthalten. Der Vorteil: Schaum besitzt ein höheres Eigengewicht, wodurch die Anfälligkeit gegenüber dem Wind deutlich niedriger ist. Als Folge ist die Zielsicherheit deutlich höher. Somit kann die schaumbasierte Lösung gerade im Freien Pluspunkte sammeln. Aber auch innerhalb geschlossener Räume profitieren Sie von der erhöhten Zielgenauigkeit. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zum Sprühnebel keine Gefahr besteht, selbst getroffen zu werden oder andere in Mitleidenschaft zu ziehen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Natur des Schaums begründet: Im Gegensatz zum Gas verflüchtigt sich Schaum nicht in der Luft. Er bleibt also am Körper. Auch das Abwaschen mit Wasser funktioniert nur unzulänglich. Dadurch hat der Getroffene deutlich länger mit den schmerzhaften Auswirkungen zu kämpfen. Der Nachteil: Im Gegensatz zum Sprühnebel müssen Sie den Angreifer sauber treffen. Sicherlich sind die Auswirkungen bei Hautkontakt ebenfalls sehr unangenehm. Um einen durchschlagenden Effekt zu erzielen, muss allerdings das Gesicht getroffen werden. In dem Zusammenhang wird gelegentlich davon gesprochen, dass Pfefferschaum sich vor allem für erfahrene Benutzter anbietet. Dabei stellt sich die Frage, wie diese Person denn beschaffen sein soll. Definiert man erfahren als „den Umgang mit Angreifern gewohnt“, wird dies bei Privatpersonen wohl kaum der Fall sein. Bei genauerem Blick ist es jedoch nur halb so wild: Man kann den Umgang mit Pfefferspray üben. Hierzu bieten sich beispielsweise Attrapen aus Pappkarton an, mit denen man dann das Zielen übt. Dies ist grundsätzlich zu empfehlen, da es im Ernstfall auch eine gesteigerte Sicherheit gibt.
  3. Pfeffergel als Alternative zur schaumbasierten Lösung
    Beim Pfeffergel ist der Wirkstoff in einem Gel gebündelt. Somit ist diese Variante im Bezug auf ihre Eigenschaften stark mit dem Pfefferschaum verwandt. Ihre Vorteile: Pfeffergel weist eine höhere Stabilität auf. Die Anfälligkeit gegenüber dem Wind ist somit nochmals herabgesetzt. Ebenso lässt sich das Gel noch schwerer vom Körper entfernen. Der Angreifer hat also deutlich länger mit den schmerzhaften Auswirkungen zu kämpfen. Zu dem konkreten Vorteil in der Auseinandersetzung kommt dann noch eine gewisse Genugtuung hinzu: Sie wissen, dass die Person, die Sie verletzten wollte, auch dann noch mit üblen Schmerzen zu kämpfen haben wird, wenn Sie schon längst zu Hause sind.
  4. Pfefferspraygeschosse
    Hier ist der Reizstoff in Kapseln enthalten, die mit einer speziellen Pistole abgefeuert werden. Schlägt das Geschoss auf den Körper auf, platzt es und setzt seinen Inhalt frei. Als Folge wird die getroffene Person mit der schmerzhaften Substanz bedeckt. Pfefferspraypistolen sind relativ neu auf dem Markt. In der Bunderepublik kamen sie erstmals im Jahr 2010 in Sachsen zum Einsatz. Die USA setzen Pfefferspraygeschosse schon länger ein. Allerdings kam es 2004 zu einem tragischen Zwischenfall in Boston. Dort wurde eine Frau von einem Pfefferspraygeschoss ins Auge getroffen, was zum ihrem Tod führte. Als Konsequenz wurde der Einsatz dieser Waffen zumindest in den USA stark eingeschränkt. Pfefferspraypistolen werden in Deutschland als Hilfsmittel zum Schutz vor Tieren gehandelt. Als Folge dürfen sie ohne Waffenschein erworben werden. Dennoch sollte das Einsatzgebiet auf die Abwehr von Tierangriffen beschränkt werden. In allen anderen Fällen kann es sonst zu Problemen mit dem Gesetzgeber kommen. Pfefferspraypistolen bieten den Vorteil einer nahezu kompletten Unabhängigkeit von Windeverhältnissen. Hochwertige Geräte feuern ihre Geschosse mit Geschwindigkeiten von über 500 km/h ab. Hinzu kommt, dass der freigesetzte Sprühstoff sich großflächig über das Ziel verteilt. Der Schmerzfaktor ist somit nochmals höher.

So haben wir getestet

Bei unserem Test kamen verschiedene Kriterien zum Einsatz. So spielte es für uns eine Rolle, mit welchem Sprühtyp das jeweilige Produkt arbeitet. Auch der jeweilige Schärfegrad spielte eine wichtige Rolle. Ein weiteres wichtiges Kriterium war die Reichweite. Sicherlich wird man nicht immer den Luxus haben, sich aus mehreren Metern Entfernung wehren zu können.

Dennoch spielt es eine Rolle und wurde deshalb auch in unsere Testkriterien mit aufgenommen. Die Sprühmenge ist insofern wichtig, weil es auch mal vorkommen kann, dass man mehrere Attacken auf den Angreifer durchführt. Auch kann es zu Situationen kommen, in denen man es mit mehreren Gegnern zu tun bekommt.

Hier sollte es nicht daran scheitern, dass die Sprühdose vorzeitig leer wird. Eine „gesunde“ Inhaltsmenge sollte durchaus vorhanden sein. Die Frage, ob ein Gürtelclip vorhanden ist, dürfte nicht für alle Nutzer von Wichtigkeit sein. Dennoch haben wir auch dieses Thema in unsere Test berücksichtigt. Zuletzt war es für uns wichtig, wie zielgenau das jeweilige Spray arbeitet.

Unser Pfefferspray-Test zeigt sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten auf. Letztlich sollte der persönliche Geschmack bei der Entscheidung nicht übergangen werden. Obwowl wir einen Pfefferspray-Vergleichssieger ermitteln konnten, sollten Sie also auch die „zweiten Sieger“ einer Betrachtung unterziehen. Die Infos, die wir Ihnen hier bieten, helfen dabei, Ihren persönlichen Favoriten zu wählen.

Richtiger Einsatz Pfefferspray

Worauf muss ich beim Kauf eines Pfeffersprays achten?

Die Kriterien, nach denen wir getestet haben, stellen sinnvolle Hilfen beim Kauf dar. Im Einzelnen:

  • Welcher Sprühtyp kommt zum Einsatz?
  • Wie hoch ist der Schärfegrad?
  • Die Reichweite
  • Die Füllmenge

Bezüglich des Sprühtyps ist es schwierig, eine definitive Empfehlung abzugeben. In den meisten Fällen dürfte der gezielte Strahl die beste Lösung darstellen. Er verringert das Risiko, selbst getroffen zu werden und stellt keine so hohen Anforderungen an die Zielgenauigkeit, wie es beim Schaum oder Gel der Fall ist. Beim Schärfegrad gilt natürlich: Je höher, desto besser. Beachten Sie aber dabei, dass jedes Pfefferspray zu schmerzhaften Reaktionen führt.

Wenn Ihr persönlicher Favorit nun nicht den höchsten Schmerzeffekt auslöst, dafür aber in allen anderen Punkten Ihre Zustimmung findet, sollten Sie auch dazu greifen.

Bei den Füllmengen stellen 50 – 90 ml eine sehr gute Empfehlung dar. Sie schleudern dem Angreifer genügend Wirkstoff entgegen, um ihn effektiv auszuschalten. Niedrigere Inhaltsmengen sind nicht zu empfehlen, da sie im besten Fall für eine kurze Attacke ausreichen. Im schlimmsten Fall macht man den Angreifer damit nur wütender, was nicht Sinn der Sache sein kann.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

Zu den wichtigsten Produzenten von Pfefferspray zählen Umarex, Piexon und Ballistol. Umarex wurde 1972 gegründet und hält unter anderem Marken und/oder Lizenzrechte an etablierten Namen wie Hämmerli, Colt oder Beretta. Piexon ist seit 2000 auf dem Markt vertreten und ist auf „Pfefferschusswaffen“ spezialisiert.

Zu den berühmtesten Produkten des Herstellers zählt die JPX-Pistole. Das dort verwendete Wirkmittel besitzt einen Schärfegrad von 400.000 Scoville und ist damit 100x so scharf wie Tabascosauce. Ballistol ist seit 1874 auf dem Markt vertreten. Die Firma machte sich einen hervorragenden Namen als Produzent des gleichnamigen Waffenöls.

Heute gilt Ballistol als Experte für Ölprodukte, Körperpflegeartikel sowie Abwehrsprays. Zu den Produkten des Unternehmens zählen das „Anti-Hund“ und „Pfeffer KO“. Letzeres besitzt einen Schärfegrad von über 2,5 Millionen Scoville und dürfte sich seinen Namen somit redlich verdienen.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Pfefferspray am Besten?

Bei der Frage nach der besten Bezugsquelle stellt das Internet definitiv die bessere Wahl dar. Sicherlich kann damit argumentiert werden, dass hier die persönliche Beratung nicht stattfindet. Dem muss entgegengehalten werden, dass beim Onlinekauf ebenfalls alle wichtigen Produktinformationen verfügbar sind.

Im Gegensatz zum Ladengeschäft sind diese übersichtlich nebeneinander auf dem Bildschirm zu finden. Ein zielgerichtetes Vergleichen fällt somit deutlich leichter. Ein weiterer Vorteil ist die größere Produktauswahl. Letztlich kann jeder Laden nur eine begrenzte Auswahl an Produkten und Herstellern führen. Beim Onlinekauf hat man hingegen die Wahl aus allen Produkten des Marktes. Eine Einschränkung nach Regalfläche ist somit nicht gegeben.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Pfeffersprays

Dieser Pfefferspray von Columbia ist klein und handlich.Die Ursprünge des Pfeffersprays reichen weit in die Vergangenheit zurück. Eine genaue Angabe darüber, wann Menschen zum ersten Mal auf die Idee kamen, die brennenden Eigenschaften von Pfeffer als Waffe zu verwenden, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Fest steht, dass es bereits im alten China und auch Indien eingesetzt wurde. Gerade die chinesischen Krieger waren für ihren Einsatz des berüchtigten „Brennmittels“ berühmt und wohl auch berüchtigt.

Da es damals noch keine Sprühdosen gab, griffen sie zu einer anderen Methode: Cayenne-Pfeffer wurde gemahlen und dann in Reispapier gewickelt. Kam es zu einem Kampf, schleuderten sie dem Feind ihre Geheimwaffe ins Gesicht. Auch wenn die Wirkung nicht mit der vergleichbar war, die heutige Spraydosen zum Teil erzielen, dürfte es doch ausgereicht haben, um den Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Diese wurden dann ausgenutzt, um einen tödlichen Schwerthieb zu platzieren.

Es überrascht nicht, dass der Einsatz des gemahlenen Pfeffers in China als äußerst innovative Kampftechnik galt. Von China aus gelangte das Wissen über den militärischen Einsatz von Pfeffer dann nach Japan. Hier war es die Kriegerkaste der Ninjas, die bald Gebrauch machten. Man sagt den Ninjas nach, dass sie äußerst geschickt darin waren, außergewöhnliche Mittel zu wählen, um ihre Gegner zu besiegen.

Dabei machten sie auch ausgiebigen Gebrauch von Techniken, die man heutzutage als psychologische Kriegsführung bezeichnen würde. Der Einsatz von gemahlenem Pfeffer, um den Gegner zu blenden, passt sehr gut dazu. Während der Zeit des Tukagawa-Shogunats (1603 – 1868) verwendete die japanische Polizei eine Waffe, die als Metsubishi Berühmtheit erlangte.

Dabei handelte es sich um Schachteln, die mit gemahlenem Chilli-Pfeffer gefüllt waren. Verurteilten Verbrechern wurde dann der Pfeffer in die Augen geblasen. Metsubishi war somit weniger eine Waffe als viel mehr ein Instrument zur Folter und Bestrafung. In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts machte Pfefferspray dann als Abwehrmittel gegen Tiere Furore. Die Nutzer waren vor allem Postboten, die es gegen angreifende Hunde einsetzten.

Auch Park-Ranger griffen zur Sprühdose, um Grizzlybären in Schach zu halten. Es war das amerikanische FBI, das schließlich das bis dato bekannte Pfefferspray in „waffenfähiges Material“ verwandelte. Während der Neunziger Jahre fand es dann seinen Weg zu Polizeikräften rund um den Globus. Heute gilt Pfefferspray als eine der effektivsten Mittel, um Angreifer jeglicher Art abzuwehren.

Kurzbeschreibung Pfefferspray

Unter Pfefferspray versteht man eine Form von Reizgas in einer Sprühdose. Diese wird bei einer Gefahr betätigt, um damit Angreifer abzuwehren. Im Pfefferspray Test wurden unterschiedliche Modelle getestet, die alle unter dem Begriff „Pfefferspray“ geführt werden. Pfefferspray ist jedoch nicht mit Produkten mit CS-Gas oder anderen Reizgasen gleichzustellen. Pfefferspray gehört zu den stärksten Abwehrmitteln gegenüber Menschen oder Tieren und sollte entsprechend vorsichtig eingesetzt werden.

Was ist im Pfefferspray enthalten?

Im Pfefferspray ist nicht Pfeffer enthalten, wie oft falsch vermutet wird, dafür jedoch ein anderer Pflanzenwirkstoff. Konkret handelt es sich um Capsaicin, dass aus den Samen von Chilis bzw. Paprika gewonnen wird. Der Wirkstoff wird auch unter der Bezeichnung „Oleoresin Capsicum“ geführt und Pfeffersprays gelegentlich auch als OC-Spray bezeichnet.

Eigentlicher Pfeffer, wie er in der Küche verwendet wird, ist in diesen Sprays jedoch nicht enthalten. Obwohl der Pfeffer selbst auch eine reizende Wirkung auf die Schleimhäute hat, wäre er allerdings viel zu schwach, um im Notfall einen Angreifer abzuwehren. Der Name „Pfefferspray“ resultiert aus einem Übersetzungsfehler. Im Englischen wird Paprika – auch scharfer Paprika – als „pepper“ bezeichnet. Diese Bezeichnung wurde unübersetzt ins Deutsche übernommen, wodurch das Abwehrmittel als Pfefferspray bezeichnet wird.

Das Capsaicin wird dann in flüssiger Form in die kleinen Spraydosen abgefüllt. Unter Druck wird das Mittel dann in Richtung Angreifer freigesetzt, wodurch es auf unterschiedliche Organe wirkt. Die Reichweite des Sprays war in der Regel im Pfefferspray Test [year] auf zwei Meter beschränkt. Es gibt im Handel allerdings auch Pfefferspray, das zur Abwehr von Tieren gedacht ist, mit einer deutlich größeren Reichweite.

Wie wirkt Pfefferspray auf Angreifer?

Wer schon einmal Chilis probiert hat, der weiß, dass diese extreme körperliche Reaktionen hervorrufen können. Dies ist auch beim Pfefferspray der Fall und durch die Reaktionen soll der Angreifer abgewehrt werden könnten, damit das Opfer die Flucht ergreifen kann.

Grundsätzlich wirkt das Capsaicin auf die Neurotransmitter und peripheren Nerven. Die Haut bzw. die Schleimhäute reagieren ähnlich wie bei einer Entzündung. Wird der Körper jedoch länger dem Stoff ausgesetzt, lässt die Wirkung nach, da die Ausschüttung von Neurotransmittern nachlässt. Damit sinkt auch das Schmerzempfinden – der Spray war auch im Pfefferspray Test nur ein kurzfristiges Abwehrmittel, das dem Opfer die Chance zur Flucht gibt.

Konkret wirkt das Abwehrmittel in erster Linie auf die Augen, wodurch es auch wichtig ist, sich selbst zu schützen und möglichst gezielt in die Augen des Angreifers zu sprühen. Beim Angreifer löst das Mittel einen heftigen und brennenden Schmerz aus, da die Schleimhäute sofort reagieren. Es kommt zu einer Schwellung und der Angreifer muss sofort die Augen schließen, da der Schmerz sehr stark ist. Es kommt zu einer Rötung des Augenbereiches und der Tränenfluss setzt ein. Es kann durchaus zu Schädigungen der Hornhaut kommen, diese verheilen in der Regel aber wieder ohne Probleme. Das Capsaicin wirkt auch bei Trägern von Kontaktlinsen. Hier kann die Reizung sogar deutlich stärker ausfallen, weil sich hinter den Linsen eine Art Depot bildet, dass eine länger anhaltende Wirkung hat.

Wird das Mittel eingeatmet, dann kommt es ebenfalls zu einer extremen Reaktion der Schleimhäute im Mund bzw. Rachenraum. In erster Linie kommt es zu einem starken Husten und zu Atemnot. In selten Fällen kommt es zu Erstickungsanfällen. Grundsätzlich haben Menschen mit einer durchschnittlich guten gesundheitlichen Konstitution beim Einatmen des Pfeffersprays keine schwerwiegenden Gefahren zu befürchten.

Wer jedoch an Asthma leidet, bei dem könnte es beim Einatmen des Mittels zu einem ernsthaften Notfall kommen. Indirekt wirkt sich eingeatmeter Pfefferspray auch auf den Blutdruck aus, da die Reizung der Schleimhäute extreme körperliche Reaktionen hervorruft, die auch zu Kreislaufbeschwerden führen können.

Im Pfefferspray Test wirkten die Produkte auch auf die Haut. Die besprühten Stellen brennen stark und es tritt sofort Juckreiz auf. Dies hält zwischen 15 und 40 Minuten an. Bei stärkeren Dosierungen kann der Juckreiz auch mehrere Tage andauern, bis sich ohne eine geeignete Behandlung eine Linderung einstellt. In dieser Zeit kann die Haut auch mit der Bildung von Quaddeln reagieren und es kann vor allem an jenen Stellen zu Schwellungen kommen, wo das Mittel direkt auf die Haut getroffen ist.

In der Regel reagiert der Körper innerhalb weniger Sekunden auf das Reizgas.

Was hilft gegen Pfefferspray?

Wer in Kontakt mit dem Spray kommt, der sollte sich als Erste Hilfe die betroffenen Stellen sofort mit kaltem Wasser abwaschen. Je kälter das Wasser ist, umso besser ist es. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass die Poren sich zusammenziehen und eine weitere Aufnahmefähigkeit des Körpers des reizenden Stoffes vermindert wird. Betroffene Stellen sollten generell sofort abgewaschen werden. Alternativ können auch geeignete Cremes oder Salben auf Hautstellen aufgetragen werden, wodurch ebenfalls eine Aufnahme des Capsaicins vermindert wird.

Trifft das Mittel auf die Augen, müssen auch diese, selbst wenn es schwer fällt, sie zu öffnen, mit Wasser ausgespült werden. Fremdkörper wie Kontaktlinsen sollten nach Möglichkeit herausgenommen werden, damit sich dahinter kein Depot bildet. Mindestens zehn Minuten sollten die Augen unter fließendem Wasser gespült werden. Tritt danach noch immer ein starker Tränenfluss auf oder schmerzt das Auge noch sehr stark, muss die Prozedur fortgesetzt werden.

Gelangt das Mittel auf die Mundschleimhaut, was möglich ist, wenn der Pfefferspray in das Gesicht gesprüht wird, muss der Mundraum mit Wasser ausgespült werden. Das Wasser darf aber keinesfalls geschluckt werden.

Im Normalfall lassen die Symptome nach rund 20 Minuten deutlich nach, ist das nicht der Fall, muss ein Arzt aufgesucht werden. Dies sollte aber nach Kontakt mit dem Mittel immer gemacht werden. Tritt ein Notfall ein, wie etwa das Zuschwellen der Atemwege ist unverzüglich der Rettungsdienst zu verständigen.

Hat Pfefferspray ein Haltbarkeitsdatum?

Bei Capsaicin handelt es sich um einen Naturstoff, der nicht ewig haltbar ist. Auf den Sprays ist daher häufig ein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt. Dies sollte durchaus beachtet werden, denn ist die Haltbarkeit überschritten, kann die Wirkung gegenüber Angreifern deutlich gemindert sein oder sogar gänzlich ausbleiben. In der Regel hält die Wirkung zwischen zwei bis vier Jahren. Spätestens nach vier Jahren sollte auch der Pfefferspray Testsieger getauscht werden. Dies empfiehlt sich aber bei allen Produkten mit Capsaicin, selbst wenn eine längere Haltbarkeit angegeben ist.

Nach Ende der Haltbarkeit kann auch die Reichweite des Sprays deutlich geringer sein, weil das enthaltene Treibgas in der Dose nicht mehr die volle Wirkung hat. Die Folge wäre dann, dass das Mittel nicht aus der Spraydose kommt.

Ist Pfefferspray in Deutschland erlaubt?

Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen steigt stetig an und viele wollen sich in einem Notfall auch verteidigen können. Nicht jeder will für diesen Fall aber eine Waffe bei sich tragen, vor allem Frauen suchen gerne Alternativen. Ihre Wahl fällt häufig auf den sogenannten Pfefferspray, der als Abwehrmittel gegenüber Menschen in Deutschland eigentlich nicht verkauft werden dürfte. Dennoch gibt es Pfefferspray im Handel, er wird jedoch anders gekennzeichnet und ist grundsätzlich nicht für die Anwendung am Menschen gedacht.

Pfefferspray unterliegt dem Waffengesetz

Rechtlich gesehen fällt Pfefferspray unter das Waffengesetz, da es sich um ein Reizstoffsprühgerät handelt. Sprays, die eindeutig für die Anwendung am Menschen gedacht sind, müssen bestimmten rechtlichen Anforderungen entsprechen. Dazu gehört die Reichweite, die auf zwei Meter begrenzt ist. Die Sprühdauer ist ebenfalls limitiert und der Stoff muss als für die Gesundheit unbedenklich zugelassen sein.

Natürlich muss der Spray entsprechend getestet sein und über ein Prüfzeichen verfügen. Erst wenn er den Anforderungen entspricht, darf er auch gegenüber Menschen verwendet werden und fällt dann unter das Waffengesetz. In diesem Fall darf Pfefferspray auch erst an Jugendlich ab 14 Jahren abgegeben werden. Allerdings gibt es im Handel selten Pfefferspray mit dem Wirkstoff Capsaicin, da dieser in der Regel keine Zulassung erhält. Häufig ist Pfefferspray mit alternativen Mitteln befüllt, die eine ähnliche Wirkung haben.

Zulassung von Pfefferspray in Deutschland schwierig

Die Zulassung von Pfefferspray mit dem Wirkstoff Oleoresin Capsicum ist in Deutschland durch das Tierschutzgesetz praktisch ausgeschlossen. Sprays, die eine Zulassung nach dem Waffengesetz erhalten wollen, müssten erst in Tierversuchen getestet werden. Dies verhindert mittlerweile jedoch eine Verschärfung des Tierschutzgesetzes, weshalb dieser Reizstoff keine Zulassung mehr erhält.

Verfügt ein Pfefferspray, das für den Einsatz am Menschen gedacht ist, nicht über das Prüfzeichen, handelt es sich um eine illegale Waffe und sowohl der Besitz als auch die Verwendung ist strafbar.

Tierabwehrspray nur im Notfall verwendbar

Im Handel erhältliche Pfeffersprays sind hauptsächlich als Tierabwehrsprays gekennzeichnet. Diese Mittel sind häufig mit dem Reizstoff Capsaicin ausgestattet, jedoch nur für den Einsatz gegenüber Tieren gedacht. Der Träger soll sich damit beispielsweise vor aggressiven Hunden verteidigen können. Da solche Angriffe jedoch nur selten vorkommen und die Träger meist beabsichtigen sich vor menschlichen Angreifern zu schützen, können auch für das Opfer rechtliche Konsequenzen drohen.

Rechtlicher Graubereich

Da es für das Oleoresin Capsicum keine Zulassung mehr gibt, deklarieren viele Hersteller die Sprays als Abwehrmittel gegenüber aggressiven Tieren. Damit unterliegen sie nicht mehr dem Waffengesetz und es gibt auch keine Altersbeschränkungen mehr. Tierabwehrsprays dürfen von allen Personen getragen und verwendet werden – selbst wenn ein Waffenverbot über sie verhängt wurde. Allerdings gibt es auch rechtliche Beschränkungen und diese Tierabwehrsprays dürfen nicht zu Versammlungen mitgenommen werden. In diesem Fall würde ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorliegen.

Gegen Menschen darf ein Tierabwehrspray nur im äußersten Notfall angewandt werden. Wird ein Tierabwehrspray auf einen Menschen gerichtet, dann fällt dies unter den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung. Ein Gericht entscheidet dann von Fall zu Fall, ob der Einsatz etwa als Notwehr gerechtfertigt war oder, ob sich auch der Anwender strafbar gemacht hat. Häufig erhält jedoch das Opfer auch eine Mitschuld. Wer deshalb einen Pfefferspray Testsieger mitführen möchte, sollte vorzugsweise auch ein Modell verwenden, der für den Einsatz gegen Menschen gedacht ist. Solche Sprays werden ebenfalls unter der gleichen Bezeichnung verkauft, enthalten jedoch in der Regel Wirkstoffe, die keine Risiken bei der Verwendung haben.

Pfefferspray bei der Polizei

Pfefferspray wird viele Jahre bei der Polizei verwendet und gegen Angreifer als nicht tödliche Waffe verwendet. Sie trugen das Mittel wie ihre Waffe am Gürtel, damit es sofort griffbereit war. Bei Großeinsätzen wurden die Polizisten mit speziellen Sprühgeräten ausgestattet, mit denen es Möglich war eine größere Menge an Menschen damit außer Gefecht zu setzen.

Vor dem Pfefferspray wurden die Polizisten mit CS-Gas ausgestattet – im Vergleich um Pfefferspray ist dies jedoch in der Wirkung deutlich unzuverlässiger, weshalb die Polizei flächendeckend mit dem wirksameren Mittel ausgestattet wurde. Seit etwa dem Jahre 2000 wurden Polizisten flächendeckend mit dem Reizstoff ausgestattet und es wird auch immer wieder bei Großeinsätzen wie Demonstrationen verwendet.

Für Polizisten stellt der Pfefferspray eine mildes Zwangsmittel dar und ist eine Alternative zu Schlagstock oder dem Gebrauch der Schusswaffe. Das Mittel zeigt sofort Wirkung und setzt das Gegenüber außer Gefecht, wodurch Polizisten gefahrenloser zugreifen können. Sie sind jedoch dazu verpflichtet nach dem Einsatz sofort Hilfe zu leisten. Für die Polizei gibt es jedoch eigens hergestellte Reizstoffsprühgeräte, die vor allem eine sehr hohe Zuverlässigkeit aufweisen.

Ähnliche Gesetzgebung in anderen Ländern

Nicht nur in Deutschland gibt es rechtliche Graubereiche, was das Tragen und verwenden von Pfeffersprays anbelangt. In anderen Ländern gelten ähnliche Regulierungen und Pfefferspray, der als Abwehr von Menschen dient, unterliegt dem Waffengesetz. Jedoch handhaben dies die meisten Länder völlig unterschiedlich. In einigen Ländern sind sogar die Tierabwehrsprays verboten bzw. handelt es sich um einer unerlaubte Waffe. In diesem Fall ist nicht nur die Anwendung, sondern auch der Besitz verboten.

Wer mit einem Tierabwehrspray die Grenz zu einem anderen Land passiert, muss sich daher vorab erkundigen, ob der Pfefferspray im jeweiligen Land legal ist. Im schlimmsten Fall können dann im anderen Land schwerwiegende Strafen drohen, obwohl Tierabwehrsprays in Deutschland legal sind.

Wer mit dem Pfefferspray in ein Flugzeug steigen möchte, der sollte das Abwehrmittel zumindest im Koffer verstauen. Im Handgepäck ist das Mittel in jedem Fall untersagt. Es kann auch vorkommen, wenn Pfefferspray im Koffer gefunden wird, selbst wenn es zur Tierabwehr gekennzeichnet ist, die Einreise in das Land verweigert wird.

Schwierigkeiten kann es auch geben, wenn etwa aus dem Urlaub ein entsprechendes Mittel eingeführt wird. In anderen Ländern sind Pfeffersprays mit Capsaicin durchaus legal und werden auch für den Einsatz gegenüber Menschen gekennzeichnet. Eingeführt dürfen diese Mittel aber erst werden, wenn sie ein entsprechendes Prüfzeichen vorweisen können, was jedoch nicht der Fall ist. Daher ist es sinnvoller auf Mittel zurückzugreifen, die in Deutschland verkauft werden und diese auch nur im Land zu tragen bzw. gegebenenfalls anzuwenden.

Wissenswertes zum Thema Pfefferspray

Richtiger Umgang mit Pfefferspray üben

Im Pfefferspray Test hat sich gezeigt, dass die Mittel, eine wirklich starke Reaktion hervorrufen. Dies gilt natürlich auch, wenn versehentlich das Opfer das Mittel abbekommt. Obwohl Pfefferspray Testsieger sehr sicher in der Verwendung sind, schützt dies auch das Opfer nicht. Wer einen Pfefferspray mit sich führt, der sollte in jedem Fall den Umfang mit dem Spray üben.

Dies beginnt bereits bei der Verwahrung des Sprays, die oft tief in einer Tasche verstaut sind. Bis ein Opfer nach dem Spray greifen kann, ist es oft schon zu spät. Die Sprays sind so gestaltet, dass sie klein sind und in die Hand oder in die Jacken- bzw. Hosentasche passen, wo sie sofort griffbereit sind. Genau da gehören sie auch hin und wer weiß, dass er gleich durch eine dunkle Gasse geht oder sich alleine Nachts auf den Heimweg macht, sollte die Spraydose immer griffbereit haben.

In einer Notsituation setzt aber oft der Verstand aus und es wird instinktiv gehandelt. Damit jedoch gezielt ein Angriff abgewehrt werden kann, müssen Sie sich mit dem Gerät vertraut machen. Wie funktioniert der Auslösemechanismus, wie muss es in der Hand gehalten werden, damit Sie sich nicht versehentlich selbst treffen oder am Angreifer vorbei geht. All dies kann in Notsituationen sogar über Leben und Tod entscheiden.

Wer sichergehen möchte, der kann auch Kurse besuchen, wo im Rahmen der Selbstverteidigung der sichere Umgang mit diesen Abwehrsprays vermittelt wird und auch wie nach der Anwendung reagiert werden muss.

Woran kann ein Wirksames mittel erkannt werden?

Wer selbst schon Chilis probiert hat, der weiß, dass nur die Menge das Brennen im Mund ausmacht. Kleinere Dosen haben nur eine geringe Wirkung und genau darauf sollten Sie auch beim Pfefferspray achten. Bei der Verwendung von Capsaicin wird auch die Stärke in Scoville angegeben. Dies beschreibt den Schärfegrad bzw. wie stark ein Mittel verdünnt ist. Im Pfefferspray Test [year] haben bereits Mittel mit mittlerem Schärfegrad eine gute Wirkung gezeigt und sind ausreichend, um in einer Notsituation die Flucht ergreifen zu können.

Wer zu einem höheren Schärfegrad greift, der löst zwar häufig kurzfristig eine stärkere Reaktion aus, diese muss jedoch nicht zwingend länger anhaltend sein. Handelt es sich bei dem Mittel eigentlich um ein Tierabwehrspray, dann ist grundsätzlich Vorsicht in der Anwendung gegenüber dem Menschen geboten, da dieser nur in Notsituationen verwendet werden darf. Gerne werden in diesem Fall stärkere Mittel angeboten, jedoch resultieren daraus auch Risiken für den Angreifer, die dem Opfer angelastet werden können. Mittel aus dem Pfefferspray Test mit mittlerer Intensität sind daher für den durchschnittlichen Gebrauch ausreichend und mindern auch das Risiko von Selbstverletzungen bei Opfern.

Welche Gasarten gibt es?

Im Pfefferspray Test [year] wurden verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Gasarten getestet. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten, wie das Capsaicin aus der Spraydose befördert wird. Die bekannteste Variante ist der Flüssigkeitsstrahl. Dabei wird ein einzelner flüssiger Strahl beim Auslösen der Spraydose in Richtung Angreifer befördert. Der Flüssigkeitsstrahl hatte im Pfefferspraytest eine sehr große Reichweite und kann auch gegen weit entferntere Angreifer eingesetzt werden. Der Vorteil ist, dass das Mittel eher am Ziel festklebt und das Risiko einer Selbstverletzung eher gering ist.

Neben dem Flüssigkeitsstrahl gibt es auch Modelle mit Sprühnebel, wie sie üblicherweise von Spraydosen abgegeben werden. Die Gaswolke hat den Vorteil, dass sie eine größere Fläche trifft. Der Nachteil ist jedoch, dass nur ein leichter Wind die Flüssigkeitswolke in Richtung Opfer treiben kann. Im schlimmsten Falls wird dann nur das Opfer getroffen oder es trifft sowohl Opfer als auch Angreifer.

Die letzte Variante ist der Pfefferspray mit Schaum. Der Schaum wird aus der Dose gedrückt und vergrößert sein Volumen, sobald er Kontakt zu einem Ziel hat. Diese Variante ist vielen bekannt von Schuhreinigungsmittel, dessen Schaum nach dem gleichen Prinzip funktioniert. Der Vorteil ist, dass der Schaum ebenfalls eine geringe Gefahr der Selbstverletzung birgt, jedoch für die Anwendung muss der Angreifer schon sehr nahe sein, da der Schaum oft eine kurze Reichweite hat.

Kann Pfefferspray tödlich sein?

Es gibt bestimmte Gründe, warum Pfefferspray unter das Waffengesetz fällt und auch Tierabwehrsprays nur im äußersten Notfall gegenüber Menschen angewandt werden darf. Das Reizgas selbst ist zwar nicht tödlich, kann aber beim Gegenüber so schwere körperliche Reaktionen hervorrufen, dass es zu einem ernsthaften medizinischen Notfall kommen kann.

Vor allem Asthmatiker können bei einem Kontakt mit den Reizgas einen Anfall erleiden und es kann zu Atemnot kommen. Wer selbst an Asthma leidet, sollte deshalb nach Alternativen zu Produkten mit Capsaicin greifen bzw. auf die Stärke des Abwehrmittels achten. Im Pfefferspray Test wurden auch alternative Produkte getestet, diese sind oft ähnlich wirksam wie Capsaicin, haben jedoch weitaus geringere gesundheitliche Risiken.

Wer Pfefferspray eingesetzt hat, der muss nicht nur sich aus der Notsituation befreien, der muss auch dafür sorgen, dass es Hilfe für den Angreifer gibt, da er vom Opfer verletzt wurde. Selbstschutz geht natürlich immer vor!

Wann darf Pfefferspray angewandt werden?

Die Produkte aus dem Pfefferspray Test dürfen gegenüber Menschen angewandt werden, wenn sie dafür gekennzeichnet wurden. Die Anwendung muss aber in jedem Fall verhältnismäßig sein.

Handelt es sich bei dem Spray um einen Produkt, das zur Tierabwehr gedacht ist, darf es nur in absoluten Notfällen auch gegen den Menschen gerichtet werden. Dies ist dann der Fall, wenn es sich dabei um schwerwiegende Delikte handelt, wie einen Angriff der gegen den eigenen Körper gerichtet ist. Ein Einsatz ist auch dann möglich, um einer Vergewaltigung zu entgehen.

Bei einem schweren Raubüberfall darf ein Tierabwehrspray ebenfalls gegen einen Menschen gerichtet werden. Vor allem wen Gefahr für Leib und Leben droht, kann Pfefferspray eingesetzt werden. Wer jedoch Pfefferspray mitführt mit der Absicht jemanden bewusst zu verletzen, der macht auch sich selbst strafbar. In der Rechtsprechung werden vor allem Frauen eher als Berechtigte angesehen ein derartiges Mittel mitzuführen, um sich in Notsituationen effizient verteidigen zu können, ohne sich selbst zusätzlich in Gefahr zu bringen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Pfefferspray

  • Der Einsatz von Pfefferspray in Kriegseinsätzen verstößt gegen das Genfer Biowaffenabkommen und ist somit verboten. Für deutsche Polizisten gilt, dass es ein „Hilfsmittel zur körperlichen Gewalt“ und somit erlaubt ist. Wie das von der Polizei verwendete Pfefferspray genau zusammengesetzt ist, gilt als Geheimnis.
  • In Kalifornien starben zwischen 1993 und 1995 26 Menschen durch den Einsatz von Pfefferspray.
  • In den Niederlanden wurden zwei Studien veröffentlicht, die einen Zusammenhang zwischen Zunahme von Gewalt im Polizeieinsatz und Pfefferspray nachweisen. Belegt wird dies auch durch eine Beobachtung aus dem US-Bundesstaat North Carolina: Nachdem es der dort tätigen Polizeibeamten verboten wurde, Pfefferspray einzusetzen, gingen die Fälle von Polizeigewalt um mehr als 50 Prozent zurück.
  • In den Fällen, in denen Pfefferspray zur Bärenabwehr eingesetzt wird, kommen Sprühgeräte mit 340 ml Füllmenge zum Einsatz. Ein Vergleich: Sprühdosen mit mehr als 40 ml Inhalt dürfen in den USA nur an Polizei und Militär verkauft werden.
  • Handelsübliche Sprühgeräte haben eine Reichweite von 1,5 bis 5 Metern.
  • Im norwegischen Spitzbergen ist der Einsatz von Pfefferspray verboten
  • Bei manchen Militäreinheiten ist es üblich, die Infanteristen mit Pfefferspray zu besprühen, um sie „abzuhärten„.
  • Falls Sie unfreiwilligen Hautkontakt mit dem Spray hatten, sollten Sie die betroffenen Stellen mit kaltem Wasser waschen. Dieses verschließt die Poren und verhindert so ein weiteres Eindringen der Substanz. Umgekehrt führt Kratzen oder Reiben dazu, dass noch mehr Wirkstoff in die Haut gelangt.
  • Für gewöhnliche verschwinden die Symptome nach 45 Minuten. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie spätestens dann einen Arzt aufsuchen oder sich in ein Krankenhaus begeben.
  • Mehrere Länder (darunter Belgien und Luxemburg) verbieten sowohl die Nutzung als auch den Besitz von Pfefferspray. Sollten Sie vorhaben, Ihren Sprüher mit in den Urlaub zu nehmen, empfiehlt es sich also, im Vorfeld zu klären, ob Sie damit gegen geltende Landesgesetze verstoßen.
  • Eine kalifornische Hochschule ging mittels Polizei gegen Studenten vor, die einen Sitzstreik durchführten. Dabei kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Als Folge wurden zwei Polizisten vom Dienst suspendiert. Die Universität wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung über eine Million Dollar an die betroffenen Studenten verurteilt.

Rechtliche Rahmendaten

Pfefferspray mit praktischen GürtelclipPfefferspray gilt als biologische Waffe. In Deutschland fällt es unter das Waffengesetz. Prinzipiell dürfen Reizgasgeräte an Jugendliche ab 14 Jahren verkauft werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Wirkstoff als gesundheitlich unbedenklich eingestuft ist. Dies wird durch ein Prüfsiegel der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt belegt.

Ist dieses Siegel nicht vorhanden, sollte man von einem Kauf Abstand nehmen. Gerade ältere Geräte sind oft nicht mit diesem Siegel versehen. In Einzelfällen ist es schon vorgekommen, dass diese Reizgasgeräte von der Polizei beschlagnahmt wurden. Hier kann es schnell zu Problemen wegen Besitz einer verbotenen Waffe kommen. Vom Kauf solcher Geräte (beispielsweise auf dem Gebrauchtmarkt) ist also dringend abzuraten.

Abwehr von Tieren oder Menschen?

Der im Pfefferspray enthaltene Wirkstoff Oleoresin Capsicum ist bis heute in Deutschland nicht zugelassen. Grund ist, dass dafür Tierversuche notwendig wären, die jedoch per Gesetz verboten sind. Die Hersteller von Pfefferspray-Geräten umgehen dieses Problem zum Teil, in dem sie ihre Produkte als Tierabwehr-Sprays kennzeichnen. Somit treten die Regelungen des Waffengesetzes nicht in Kraft.

Vorsicht: Nimmt man eine solche Dose mit zu einer Versammlung, die unter das Versammlungsgesetz fällt, verstößt man jedoch gegen rechtliche Vorschriften. Letztendlich ist der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen in rechtlicher Hinsicht stets bedenklich. Prinzipiell gilt hier der Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung.

Liegt jedoch ein ausreichender Rechtfertigungsgrund vor, ist die Strafbarkeit nicht mehr gegeben. Ein solcher Grund wäre Notwehr gegen eine versuchte Vergewaltigung. Auch eine Bedrohung von Leib und Leben erfüllt die Voraussetzungen, um zur Notwehr greifen zu dürfen. Für „normale“ Streitigkeiten gilt dies nicht, sodass man Pfefferspray wirklich nur als Mittel für bedrohliche Ernstfälle betrachten sollte.

FAQ

  1. Ist Pfefferspray besser als Tränengas?
    Die Wirkung auf den Angreifer ist beim Pfefferspray deutlich höher. Auch gibt es Menschen, die nahezu unempfindlich auf Tränengas (CS-Gas) reagieren. Von daher ist man mit Pfefferspray eindeutig auf der sichereren Seite. Hinzu kommt, dass CS-Gas, trotz seiner schwächeren Wirkung, in manchen Fällen dauerhafte Schäden hinterlassen kann. Für den Fall, dass eine Auseinandersetzung vor dem Richter endet, kann dies ein Nachteil für Sie sein.
  2. Welche Art von Pfefferspray empfiehlt sich für Anfänger?
    Es ist schwierig, hier verbindliche Empfehlungen zu geben. Oft wird jedoch empfohlen, zu Pfefferschaum oder Pfeffergel zu greifen. Der Grund ist, dass diese Varianten eher windunempfindlich sind. Die Gefahr, selbst etwas abzubekommen, fällt somit weg. Ein weiterer Vorteil: Greift sich die getroffene Person ins Gesicht (was meist instinktiv erfolgt), wird der Wirkstoff zusätzlich verrieben, was den Schmerzeffekt nochmals erhöht.
  3. Spielt die Konzentration des Sprays eine Rolle beim Kauf?
    Grundsätzlich ja. Allerdings kommt es auch darauf an, für welche Variante Sie sich entscheiden. Ein Gerät, dass einen konzentrierten Strahl abfeuert, kann auch mit niedrigerer Konzentration starke Beschwerden hervorrufen. Beim Sprühnebel hingegen verflüchtigt sich ein Teil der Ladung, wodurch nur ein Teil des Sprays sein Ziel erreicht. Hier sollte eine möglichst hohe Konzentration gewählt werden, damit der Teil des Sprays, der den Angreifer erreicht, auch seine maximale Wirkung entfalten kann.
  4. Kann ich auch Tierabwehrspray zur Verteidigung gegen Menschen einsetzen?
    Auf jeden Fall. Im Prinzip handelt es sich hier nur um eine Etikettierung. Die Wirkung des Sprays ist nicht davon abhängig, welche Bezeichung der Hersteller für sein Produkt wählt.
  5. Komme ich in rechtliche Schwierigkeiten, wenn ich Pfefferspray einsetze?
    Es kommt auf die Situation an. Pfefferspray gilt als Waffe. Der Einsatz gegen Menschen ist grundsätzlich strafbar. Sollten Sie jedoch in eine Situation gelangen, in der Sie Leben und Gesundheit verteidigen müssen, gilt das Prinzip der Notwehr. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vergewaltiger Sie anschließend wegen Körperverletzung anzeigt, dürfte gering sein. Passiert es dennoch, greift der Gedanke der Notwehr. Hier wird auch die Verhältnismäßigkeit eine Rolle spielen. Setzen Sie das Pfefferspray ein, um sich zu schützen und ergreifen anschließend die Flucht, stehen die Chancen gut, auch vor einem strengen Richter Verständnis zu finden. Anders würde es aussehen, wenn Sie das Pfefferspray nutzen, um einen Angreifer nicht nur kampfunfähig zu machen, sondern anschließend auch zu bestrafen, indem Sie ihm im wehrlosen Zustand weiterhin das schmerzhafte Spray in Gesicht und Augen sprühen. Wird Pfefferspray im Rahmen von Streitigkeiten oder Prügeleien eingesetzt, ist mit einer Verurteilung zu rechnen, die dann nicht nur das Thema Körperverletzung aufgreift, sondern auch den unerlaubten Waffeneinsatz thematisiert.

Nützliches Zubehör

Es gibt eine Menge praktisches Zubehör, das man beim Kauf von Pfefferspray ins Auge fassen sollte. Ganz voran stehen Artikel, die es erleichtern, das Spray am Körper zu tragen und jederzeit griffbereit zu haben. Ein Beispiel ist das Beinholster. Verstaut man das Spray in ein solches Holster, muss man im Ernstfall nicht lange in der Tasche danach wühlen.

Da Ernstfallsituationen auch immer mit Stress verbunden sind, ist dies eine nützliche Hilfe. Aber auch die damit verbundene Zeitersparnis ist nicht zu unterschätzen. Angriffe erfolgen oft abrupt und ohne vorherige Ankündigung. Hier kann die Zeit, die man benötigt, um seine Handtasche zu öffnen und zu durchwühlen, zum Problem werden.

Möchte man sein Sprühgerät weniger auffällig deponieren, ist ein Gürtelholster ideal. Auch hier ist der Zugriff schnell zu bewerkstelligen. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass eine nicht stattfindende Ernstfallsituation immer noch besser ist, als ein gewonnener Kampf.

Ein Holster raubt zwar den Überraschungseffekt, kann aber Probleme von Anfang an verhindern. Zeigt man doch auf diesem Weg, dass man bewaffnet ist. Ein potenzieller Angreifer wird dies im besten Fall rechtzeitig bemerken und sich eine leichtere Beute suchen.

Weniger auf den Ernstfall ausgelegt, aber dennoch sehr nützlich sind Nachfüllgeräte. Wird das Spray benötigt, kann man es anschließend wieder auffüllen, ohne warten zu müssen, bis ein neues Sprühgerät geliefert wird. In die gleiche Rubrik fallen Ersatzpatronen für Schussgeräte. Da es von Vorteil ist, nach dem Kauf mit dem Reizgasgerät zu üben, stellt es bestimmt keinen Fehler dar, beim Kauf die Bestellung um ein Nachfüllgerät zu erweitern.

So können Sie in Ruhe trainieren, mit dem Gerät zu zielen und zu treffen. Anschließend füllen Sie Ihre Dose nach und sind für den Ernstfall gerüstet. Sowohl Holster als auch Nachfüllgeräte sind für eine Vielzahl von Reizgasprodukten erhältlich. Auch die Produkte in unserem Pfefferspray-Test zählen dazu. Beim Kauf sollte beachtet werden, dass die Größe des Holsters auf die jeweilige Pfefferspraydose abgestimmt ist. Bei einem zu großen Holster würde ansonsten die Gefahr bestehen, die Dose zu verlieren.

Alternativen zum Pfefferspray

Der Schrill-AlarmEs gibt Alternativen zum Pfefferspray.

Die sogenannten Schrill-Alarmgeräte erzeugen bei Bedarf ein äußerst lautes, schrillendes Geräusch. Mit einer Lautstärke von rund 130 Dezibel sind sie lauter als startende Flugzeuge. Dabei sind sie äußerst handlich und lassen sich problemlos in einer Mantel- oder Handtasche unterbringen.

Vorteile:

  • Durch den Sireneneffekt wird in der Umgebung Aufmerksamkeit erzeugt. Man kann also davon ausgehen, mehrere Personen anzulocken, die dann Hilfe leisten können. Zumindest sollte es reichen, den Täter zu verjagen.
  • Im Gegensatz zu vielen Selbstverteidungslösungen besteht keine Gefahr, dass der Angreifer seinem Opfer das Gerät entwendet und es dann als Angriffswaffe einsetzt.
  • Ein Schrill-Alarm lässt sich auch zur Sicherung von Türen einsetzen: Dazu befestigt man ihn so, dass er durch das (unbefugte) Öffnen der Türe aktiviert wird.

Nachteile:

  • Das laute Sirenengeräusch ist nicht nur für den Angreifer schwer zu ertragen. Letztlich werden auch die Ohren des Opfers in Mitleidenschaft gezogen.
  • Im ungünstigsten Fall flüchtet der Angreifer nicht (sofort), sondern verletzt sein Opfer noch, bevor er das Weite sucht. Eine sofortige „Ausschaltung“ des Gegners findet nicht statt.

Elektroschocker

Elektroschocker geben einen kontrollierten elektrischen Schlag ab. Dieser bewegt sich normalerweise im nicht-tödlichen Bereich. In der Regel besteht das Gehäuse aus Kunststoff. So wird vermieden, selbst einen elektrischen Schlag zu erhalten. Elektroschocker werden meist als Handgerät angeboten. Stabgeräte bieten den Vorteil, den Angreifer aus einer vergleichsweise höheren Distanz „treffen“ zu können.

Möchte man auf Nummer sicher gehen, kann man Elektroschockpistolen verwenden. Diese feuern Projektile ab, die dann den Angreifer treffen und die elektrische Ladung freisetzen. In manchen Fällen sind diese Projektile über einen Draht mit der Pistole verbunden. Die Projektile enthalten Widerhaken, über die dann der Strom in den Körper gelangt. Elektroschocker führen zu quälenden Schmerzen. In manchen Fällen lösen Sie auch (vorübergehende) Lähmungen aus.

Vorteile:

  • Je nach Variante kann ein Elektroschocker aus sicherer Distanz betätigt werden. Es ist also nicht notwendig, sich auf näheren Kontakt zum Angreifer einzulassen.
  • Die so angegriffene Person erleidet Wirkungen, die im Einzelfall mehrere Minuten anhalten können. Dadurch wird das notwendige Zeitfenster geschaffen, um flüchten zu können.
  • Es besteht keine Waffenscheinpflicht.

Nachteile:

  • Handgeräten lassen sich nur auf kurze Distanzen anwenden. Ein Sicherheitsabstand ist somit nicht möglich.
  • Die Wirkung kann situationsabhängig variieren. Beim direkten Hautkontakt ist die Schockwirkung größer als bei einem „Funkenflug“.
  • Personen mit einer Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems können schwere Schäden davontragen.
  • In allen Fällen besteht die Gefahr, dass der Angreifer seinem Opfer die Waffe entwindet, und sie dann selbst einzusetzen.

Schreckschusswaffen

Auch Schreckschusswaffen sind eine beeindruckende Alternative zum Pfefferspray.Hierbei handelt es sich oft um Nachbildungen „scharfer Waffen“, die ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen. Wird der Abzug betätigt, lösen sie einen lauten Knall aus. Manche Geräte verschießen zusätzlich Gasladungen. Dabei kann es sich um Tränengas, aber auch Pfefferspray handeln.

Vorteile:

  • Durch die täuschend echte Imitation von Schusswaffen wirken Schreckschusswaffen gefährlicher, als sie es wirklich sind. Es entsteht also ein psychologischer Vorteil.
  • Durch das Abfeuern einer Gasladung kann der Angreifer effektiv gestoppt werden.

Nachteile:

  • Glaubt der Gegner, mit einer echten Schusswaffe bedroht zu werden, kann dies die Auseinandersetzung auf eine ganz andere Ebene bringen. Sprich: Es kann zu einem Kampf auf Leben und Tod kommen.
  • Schreckschusspistolen, deren einzige Wirkung darin besteht, ein lautes Knallgeräusch zu erzeugen, verlieren ihre Bedrohlichkeit, sobald sie abgefeuert werden. Der Bluff ist dann durchschaut. Im schlimmsten Fall macht dies den Gegner noch wütender.
  • Trotz der vermeintlichen Harmlosigkeit kann diese Art von Waffen schwere Schäden anrichten. Ein Schuss ins Gesicht kann aus nächster Nähe tödlich sein.

Kampfsportarten / Kampfkünste

Kampfsportarten basieren auf Techniken für den unbewaffneten Nahkampf. Darunter fallen Sportarten wie Boxen, Judo oder Karate. Hier erwirbt man ein umfangreiches Wissen oder das Abwehren von Angriffen sowie die Fähigkeit, einen passenden Gegenangriff zu starten. Es gibt ein sportliches Regelwerk, dass Verletzungen weitgehend verhindern und dafür sorgen soll, dass alles fair abläuft.

Bei den Kampfkünsten sieht es anders aus. Diese stammen in den meisten Fällen aus Epochen, in denen Krieger diese Künste nutzten, um auf dem Schlachtfeld zu überleben. Eine „Entschärfung“ für ein sportliches Miteinander hat nicht stattgefunden. Kampfkünste gelten im Allgemeinen als brutaler, aber auch effektiver.

Vorteile:

  • Es findet eine Unabhängigkeit von äußeren Hilfsmitteln statt. Wenn Sie Ihr Pfefferspray einmal zu Hause lassen, sind sie trotzdem äußerst schlagkräftig aufgestellt.
  • Sie werden regelmäßig darauf trainiert, Angriffen zu begegnen. Im besten Fall kommen Sie so weit, im Ernstfall das Richtige zu tun, ohne lange überlegen zu müssen.

Nachteile:

  • In den Kampfsportarten ist das Training oft auf sportliche Wettkämpfe ausgelegt. Im Ernstfall kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass Ihr Angreifer genau die Techniken anwendet, die im Turnier erlaubt sind.
  • Kampfkünste haben sich zwar oft über Jahrhunderte hinweg auf dem Schlachtfeld bewährt. Allerdings gab es zu jener Zeit auch nicht die Gefahr, anschließend vor den Richter geführt zu werden, weil man einen Angreifer schwer verletzt oder getötet hat.
  • So edel es sein mag, sportlich und fair zu kämpfen: Im Ernstfall sollten Sie nicht davon ausgehen, dass ein Angreifer die Rücksichtnahme dann auch erwidert.
  • Das Training erfordert sehr viel Geduld. Im ungünstigsten Fall dauert es Jahre, bis Sie die Grundlagen gemeistert haben, um die tatsächliche Ausbildung für den Nahkampf zu beginnen.
  • Durch die teilweise sportliche Prägung kann es wichtig sein, sich vor Ausübung der Techniken gründlich aufzuwärmen. Dies wird im Ernstfall jedoch nicht möglich sein. Dadurch steigt das Risiko, sich selbst zu verletzen.

Der KH Security RSG Zivil Punktstrahl im Einsatz.

Selbstverteidigungskurse

Hier geht es ausschließlich um konkrete Angriffe auf Leben und Gesundheit. Sie werden auf Situationen vorbereitet, wie sie sich im echten Leben tagtäglich abspielen und lernen, sich zu befreien, um fliehen zu können.

Vorteile:

  • Realitätsbezogenes Training.
  • Im Zentrum stehen Techniken, die sofort einsetzbar sind.
  • Sie lernen innerhalb weniger Wochen oder Monate eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich effektiv zu schützen.
  • Alle Verteidigungstechniken sind so ausgelegt, dass Sie auch ohne Aufwärmen eingesetzt werden können.

Nachteile:

  • Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind auch in der Ausübung der Techniken eingeschränkt.
  • Je nach Konstitution des Angreifers kann die Wirkung der Verteidigungstechniken variieren.

Weiterführende Links und Quellen

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