Schwimmbrille Test 2017 – die 10 besten Schwimmbrillen im Vergleich

Gerötete Augen nach dem Besuch im Schwimmbad oder brennende Augen statt Badespaß? Das muss nicht sein! Schwimmbrillen schirmen die empfindlichen Sehorgane ab und halten Chlor-, Salz- oder Teichwasser von ihnen fern. Auf diese Weise schützen Schwimm- und Tauchbrillen die Augen nicht nur vor Chlor und anderen Chemikalien, sondern auch vor Bakterien, die sich im Wasser befinden können.

Beim Schwimmen und Tauchen in seichtem Wasser verhindert die Schwimmbrille darüber hinaus, dass der stetige Strom des Wassers das Auge mechanisch reizt. Durch die schützende Hülle ist es deutlich angenehmer, die Augen auch unter Wasser aufzuhalten – und zum richtigen Schwimmen gehört auch, den Kopf unter Wasser zu tauchen. Wer beim Schwimmen versucht, den Kopf dauerhaft über Wasser zu halten, riskiert Probleme mit Rücken und Nacken.

Schwimmbrillen existieren in so großer Vielfalt, dass es leicht ist den Überblick zu verlieren. Sportliche Schwimmbrillen, Tauchbrillen und Schwimmbrillen für Kinder haben alle ihre Besonderheiten und können je nach Anwendungsbereich Vor- und Nachteile mit sich bringen. In unserem Schwimmbrillen-Vergleich 2017 haben wir deshalb unsere Top-10 Schwimmbrillen für Sie übersichtlich zusammengefasst und verraten Ihnen außerdem spannende Fakten rund um die Schwimmbrille.

 

Aktuelle Vergleichstabelle

TIPP (Werbung)

Innovative Premium Schwimmbrille
Innovative Premium Schwimmbrille "ProSwim" von Sportastisch

Kundenbewertung:

Zum Anbieter
Vorteile
  • Anti-Beschlag und UV-Schutz
  • Innovativer O-Click-Verschluss
  • 4-fach verstellbaren Kopfbändern
  • Bruchsichere Gläser
  • Zahlreiches Zubehör
  • Individuelle Anpassung dank Nasenbrücken
  • 3 Jahre PREMIUM Garantie

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • In dem Set erhalten Sie:

    • 1 PREMIUM "ProSwim" Schwimmbrille

    • 3 austauschbare Nasenbrücken in unterschiedlichen Größen (S,M,L)

    • 1 hochwertige Schutzhülle

    • 1 Paar Ohrstöpsel

    • 1 Nasenklammer

    • E-book mit wertvollen Informationen & Tipps

    • Exklusiver Trainingsplan




    • AUSGEZEICHNETE QUALITÄT

    • MEHR ALS 100.000 KUNDEN + DEUTSCHE PRODUKTENTWICKLUNG UND SERVICE + 3 JAHRE GARANTIE

    • TRAGEKOMFORT DANK INDIVIDUELLER ANPASSUNG

    • KOSTENLOSES E-BOOK + TRAININGSPLAN



TIPP (Werbung)

Profi Schwimmbrille
Profi Schwimmbrille "Aquatically" von Sportastisch

Kundenbewertung:

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Vorteile
  • Exklusives Design
  • Anti-Beschlag und UV-Schutz
  • Innovativer Einhandverschluss
  • Wasserdichte Doppeldichtung
  • 3 Jahre PREMIUM Garantie

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • In dem Set erhalten Sie:

    • 1 PREMIUM "Aquatically" Schwimmbrille

    • 1 hochwertige Schutzhülle

    • 1 Paar Ohrstöpsel

    • 1 Nasenklammer

    • Gratis E-book zum Schwimmtraining

    • Premium Garantie




    • ZAHLREICHE FEATURES + O-CLICK-VERSCHLUSS

    • MEHR ALS 100.000 KUNDEN + DEUTSCHE PRODUKTENTWICKLUNG UND SERVICE + 3 JAHRE GARANTIE

    • PERFEKTE PASSFORM

    • BONUS GRATIS E-BOOK + TRAININGSPLAN



TIPP (Werbung)

Innovative Premium Schwimmbrille
Innovative Premium Schwimmbrille "SwimStar" von Sportastisch

Kundenbewertung: 3.5 von 5

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Vorteile
  • Ergonomisch geformte (extra weiche) Nasenbrücke
  • Undurchlässige Doppeldichtung
  • Innovativer O-Click-Verschluss
  • Bruchsichere Gläser
  • 3 Jahre PREMIUM Garantie

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • In dem Set erhalten Sie:

    • 1 PREMIUM "SwimStar" Schwimmbrille

    • 1 hochwertige Schutzhülle

    • 1 Paar Ohrstöpsel

    • 1 Nasenklammer

    • 3 Jahre Garantie




    • PREMIUM QUALITÄT

    • MEHR ALS 100.000 KUNDEN + DEUTSCHE PRODUKTENTWICKLUNG UND SERVICE + 3 JAHRE GARANTIE

    • HOCHWERTIGE GLÄSER

    • BONUS GRATIS E-BOOK + TRAININGSPLAN



1Die arena Schwimmbrille Nimesis X-Fit ist der Vergleichssieger im Schwimmbrille Testarena Schwimmbrille Nimesis X-Fit

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
98%
"sehr gut"
arena
Schwimmbrille Nimesis X-Fit
Vorteile
  • extrem komfortabel
  • einfaches Verstellsystem - das während dem Tragen justiert werden kann
  • Panorama Sichtfeld
  • antiallergen dank Silikon
  • UV Schutz
  • Antifog-Beschichtung
  • PVC frei
  • ohne zusätzliche Weichmacher

Nachteile
  • keine

  1. Technische Details



    • extrem komfortable Schwimmbrille für den Fitness- oder Freizeitschwimmer

    • einfaches Verstellsystem, das während dem Tragen justiert werden kann

    • Panorama Sichtfeld für einen optimalen Überblick

    • antiallergen dank Silikon




    • UV Schutz

    • Antifog-Beschichtung

    • PVC frei

    • ohne zusätzliche Weichmacher

    • Farbe: Turquoise- Smoke- Black



2Die Profischwimmbrille von Bezzee Pro belegt Platz 2 im Schwimmbrille TestProfischwimmbrille von Bezzee Pro

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
96%
"sehr gut"
Bezzee Pro
Profischwimmbrille
Vorteile
  • UV Schutz
  • splitterfreie Gläser
  • Antifog
  • 180 Grad Weitwinkel-Sicht mit klaren Gläsern
  • wasserdichter Rahmen
  • bruchsicher
  • schnellregulierbares Maskenband

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • unverzerrt, ausgedehnt, 180 Grad Weitwinkel Sicht mit klaren Gläsern

    • wasserdichter Rahmen

    • bruchsicher

    • dichtigkeitsgeprüft




    • UV geschützte Gläser

    • Antibeschlagbeschichtung

    • schnellregulierbares Maskenband

    • Farbe: schwarz



4Die Speedo Unisex Schwimmbrille Aquapulse belegt Platz 4 im Schwimmbrille TestSpeedo Unisex Schwimmbrille Aquapulse

Kundenbewertung:
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Top10 Bewertung
92%
"sehr gut"
Speedo
Unisex Schwimmbrille Aquapulse
Vorteile
  • klein und leichtgewichtig
  • Speed-Fit Clip für schnelles Anpassen
  • große Auflagefläche
  • Dichtung aus angenehm weichem thermoplastisches Gummi
  • weites Sichtfeld

Nachteile
  • es dauert bis die Brille richtig sitzt
  1. Technische Details



    • Speed-Fit Clip für schnelles Anpassen

    • klein und leichtgewichtig

    • große Auflagefläche

    • Dichtung aus angenehm, weichem thermoplastisches Gummi




    • Größe: One Size

    • Farbe: grau/weiß



5Die Cressi FLASH Schwimmbrille belegt Platz 5 im Schwimmbrille TestCressi FLASH Schwimmbrille

17,17 Euro
Listenpreis: EUR 21,77
Kundenbewertung: 3.7 von 5
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Top10 Bewertung
90%
"gut"
Cressi
FLASH Schwimmbrille
Vorteile
  • bruch- und kratzfeste Linse
  • UV- und ultraresistentem Antibeschlagschutz
  • Außenprofil leicht gewölbt
  • hoher Tragekomfort
  • robuste verstellbare Schnallen
  • weiche Dichtlippen 100% hochwertiges TPR (Thermoplastic Rubber)

Nachteile
  • keine
  1. Technische Details



    • Farbe: Schwarz/Rot - Klaren Linse

    • weiche Dichtlippen 100% hochwertiges TPR (Thermoplastic Rubber)

    • 100% UV- und Antibeschlagschutz

    • bruch- und kratzfeste Linsen





    • leicht wechselbares Brillenbandschnallensystem

    • Schnallen mit mikrometrischer Einstellung

    • mitgelieferte langlebige Hartschalenbox



6Die Aqua Sphere Kaiman Schwimmbrille belegt Platz 6 im Schwimmbrille TestAqua Sphere Kaiman Schwimmbrille

Kundenbewertung: 3.7 von 5
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Top10 Bewertung
87%
"gut"
Aqua Sphere
Kaiman Schwimmbrille
Vorteile
  • einfache und schnelle Maskenbandverstellung
  • 180° Panoramasicht
  • 100% UVA/ UVB Schutz
  • Antifog-Eigenschaft
  • an beiden Seiten verstelbares Siliconband

Nachteile
  • es wirkt alles leicht verschwommen
  1. Technische Details



    • Größe: S

    • Farbe: Schwarz Dunkel

    • einfache, schnelle Maskenbandverstellung

    • 180° Panoramasicht




    • komfortabler, strapazierfähiger Maskenkörper

    • 100% UVA/ UVB Schutz

    • an beiden Seiten verstelbares Siliconband



7Die #DoYourSwimming »Orca« Schwimmbrille belegt Platz 7 im Schwimmbrille Test#DoYourSwimming »Orca« Schwimmbrille

Kundenbewertung: 3.8 von 5
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Top10 Bewertung
82%
"gut"
#DoYourSwimming
»Orca« Schwimmbrille
Vorteile
  • hervorragend verarbeitet
  • großes Sichtfeld
  • UV-Schutz
  • stoßfeste Brillengläser
  • weiche Silikonbänder
  • Schnellverschluss-System (Quick-Release-System)
  • inkl. Hart-Kunststoff-Designerbox

Nachteile
  • nicht verstellbar
  1. Technische Details



    • Farbe: Silber-Grau

    • sicherer Sitz und hydrodynamische Technologie

    • großes Sichtfeld für mehr Sicherheit

    • 100 % UV-Schutz




    • stoßfeste Brillengläser aus High-Tech-Kunststoff

    • sehr robuste und dennoch weiche Silikonbänder

    • Schnellverschluss-System (Quick-Release-System)

    • inkl. hochwertiger Hart-Kunststoff-Designerbox



8Die Schwimmbrille von Turata belegt Platz 8 im Schwimmbrille TestSchwimmbrille von Turata

Kundenbewertung: 3.2 von 5
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Top10 Bewertung
79%
"befriedigend"
Turata Schwimmbrille
Vorteile
  • 100% UV-Schutz
  • Antibeschlag-Schutz
  • Weich-Silikon-Dichtring
  • Schnellspanner-Haken
  • inkl. Brillenetui - Nasenklammer und Ohr-Standardstecker

Nachteile
  • beschlägt nach sehr kurzer Zeit
  1. Technische Details



    • erstklassige PC-Gläser

    • 100% weiches und elastisches Silikonzopfband

    • Doppeldichtungsring - 100% wasserdicht

    • Design-Ausführung mit 3 auswechselbaren Nasenpads




    • 100% UV-Schutz

    • Antibeschlag-Schutz

    • Weich-Silikon-Dichtring

    • inkl. Brillenetui, Nasenklammer und Ohr-Standardstecker



9Die EVEREST FITNESS Schwimmbrille belegt Platz 9 im Schwimmbrille TestEVEREST FITNESS Schwimmbrille

Kundenbewertung:
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
76%
"befriedigend"
EVEREST FITNESS
Schwimmbrille
Vorteile
  • zuverlässiger Schutz vor eindringendem Wasser
  • Antibeschlag-Schutz
  • praktische Tönung
  • 100 %iger UV-Schutz
  • einstellbares Kopfband
  • drei kostenlose austauschbare Nasenbrücken
  • 2 jährige Zufriedenheitsgarantie

Nachteile
  • für Kinder ungeeignet
  1. Technische Details



    • zuverlässiger Schutz vor eindringendem Wasser

    • Antibeschlag-Schutz

    • 100 %iger UV-Schutz

    • einstellbares Kopfband




    • drei austauschbare Nasenbrücken

    • breites und nachgiebiges Kopfband

    • inkl. praktischer Aufbewahrungsbox



10Die Limuwa Schwimmbrille DELUXE belegt Platz 10 im Schwimmbrille TestLimuwa Schwimmbrille DELUXE

8,99 Euro
Listenpreis: EUR 22,99
Kundenbewertung: 3.8 von 5
Zum Anbieter
Top10 Bewertung
75%
"befriedigend"
Limuwa
Schwimmbrille DELUXE
Vorteile
  • 100% UV-Schutz
  • Antibeschlag-Schutz
  • breites und elastisches Kopfband
  • getönte Gläser
  • leicht verstellbarer Nasensteg

Nachteile
  • nur für kleine Köpfe geeignet
  • Nasensteg sehr hart
  1. Technische Details



    • mit Antibeschlag- und 100%-UV-Schutz

    • breites und auch elastisches Kopfband

    • leicht verstellbarer Nasensteg




    • getönte Gläser

    • getestet nach aktuellen Vorschriften

    • inkl. hochwertiger Tragetasche



Was ist eine Schwimmbrille?

Eine Schwimmbrille ist eine geschlossene Brille, welche die Augen beim Schwimmen und Tauchen (bis max. 2 m Tiefe) vor direktem Kontakt mit dem Wasser schützt. Schwimmbrillen bestehen in der Regel aus hartem Kunststoff mit einer elastischen Dichtung um die Brillengläser. Einige Arten von Schwimmbrillen sind jedoch so an die menschliche Kopfform angepasst, dass sie keine Dichtung benötigen. Dies ist zum Beispiel bei der Schwedenbrille der Fall.

Gelegentlich finden Sie unter der Bezeichnung auch andere wassertaugliche Brillen wie Tauchbrillen bzw. Tauchmasken. Diese erfüllen einen ähnlichen Zweck, weisen jedoch ein anderes funktionelles Design auf als Schwimmbrillen. Tauchbrillen bestehen oft aus einem durchgehenden Sichtfenster, das beide Augen bedeckt, während die Schwimmbrille zwei separate Gläser besitzt, die durch einen Steg miteinander verbunden sind.

Dank dieser Form ist die Schwimmbrille flexibler als eine Tauchbrille: Sie passt sich optimal an die Kopfform an und verrutscht bei schnellen Bewegungen des Kopfes und Gesichts nicht so leicht. Vor allem für Wettkampf-Schwimmer hat dieser Aspekt beim Atmen große Bedeutung. Wettkampf-Schwimmbrillen sind darüber hinaus stromlinienförmig designt und verursachen auf diese Art und Weise keinen unnötigen Widerstand im Wasser. Die Schwedenbrille, die besonders gut an die Gesichtswölbung angepasst ist, erfüllt diesen Zweck besonders gut.

Die Schwedenbrille hat wie andere kleine Schwimmbrillen jedoch einen großen Nachteil: Sie muss sehr dicht am Gesicht anliegen und liegt in der Regel nicht um die Augenhöhlen auf, sondern gewissermaßen in der Augenhöhle, mit geringem Abstand zum Augapfel. Dadurch ist das Auge hohem Druck ausgesetzt, den viele Schwimmer als unangenehm empfinden.

Nicht nur das subjektive Empfinden ist ein Problem: Messungen zeigen, dass kleine Schwimmbrillen wie die Schwedenbrille zum Gefäßstau im Auge führen können.

Tauchmasken bedecken nicht nur die Augenpartie, sondern auch die Nase. Einige Modelle sind darüber hinaus mit einem Schnorchel ausgestattet, durch den Sie atmen können, während Sie das Gesicht dicht unter der Wasseroberfläche ins Wasser halten. Zum Schwimmen eignen sich Tauchmasken allerdings weniger, da sie das Atmen durch die Nase verhindern. Das richtige Atmen mit einer Tauchmaske sollten Sie deshalb unbedingt üben, bevor Sie diese praktisch nutzen.

Welchen Zweck erfüllt eine Schwimmbrille?

Welchen Zweck erfüllt eine Schwimmbrille?

Die Schwimmbrille schützt Ihre Augen vor Wasser, wenn Sie schwimmen oder tauchen. Schwimmbäder mischen Chlor ins Wasser, um die Ausbreitung von Bakterien und anderen Krankheitserregern einzudämmen. Diese hygienische Maßnahme kann sich jedoch negativ auf die Augen auswirken: Obwohl die Konzentration der Substanz im Wasser so gehalten ist, dass sie in der Regel keinen unmittelbaren Schaden hervorruft, kann der Kontakt mit Chlorwasser die Augen reizen.

Auch außerhalb von Schwimmbädern empfehlen wir, eine Schwimmbrille zu tragen: Im Meer kann der Salzgehalt des Wassers den direkten Kontakt mit den Augen nicht nur unangenehm gestalten, sondern auch zu Reizungen und Entzündungen führen. Darüber hinaus schützt eine Schwimmbrille in freien Gewässern vor Schwebstoffen wie Algen, Sand oder kleinen Tieren im Wasser. Letzteres gilt auch für Süßwasserteiche, Baggerseen, Flüsse mit ausgewiesener Badebucht und andere Gewässer.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Schwimmbrille von ArenaGanz allgemein gesprochen dienen Schwimmbrillen dem Schutz des Auges. Das Sehorgan ist sehr empfindlich und reagiert auf Reizungen schnell mit Rötungen. Entzündungen am Auge sind oft besonders kritisch – vor allem, wenn diese nicht schnell abheilen. Mechanische Verletzungen durch Stoffe, die im Wasser schweben, stellen ebenfalls eine Gefahr für das Auge dar. Im schlimmsten Fall kann das Organ dauerhaft Schaden nehmen – im „besten“ Fall sind die Konsequenzen sehr unangenehm.

Vor allem, wenn Sie regelmäßig schwimmen gehen, ist eine Schwimmbrille mehr als nur sinnvoll. Das gilt auch dann, wenn Sie grundsätzlich nicht empfindlich auf Chlor oder Salzwasser reagieren. Die fortgesetzte Reizung des Auges ist ein Übel, das Sie leicht beseitigen können. Da Sie eine einfache Schwimmbrille schon für wenig Geld erstehen können und das gegenwärtige Angebot eine große Bandbreite abdeckt, spricht aus unserer Sicht kein vernünftiger Grund gegen die Anschaffung.

Sie fürchten, dass die Schwimmbrille die Augen verletzen könnte? Das Risiko dafür ist sehr gering – vor allem bei richtiger Anwendung. Sie sollten die Schwimmbrille immer mit beide Händen auf- und absetzen, wobei Sie zuerst die Gläser vor den Augen platzieren und erst dann das Gummi über den Hinterkopf ziehen. Des Weiteren sollten Sie die Brille nicht seitlich vom Kopf ziehen oder das gespannte Gummiband loslassen, sodass es unkontrolliert zurückprallt.

Ein möglicher Nachteil, der sich beim Tragen einer Schwimmbrille ergeben kann, ist die Eingewöhnungszeit. Wenn Sie Brillenträger sind, erinnern sich vielleicht noch an das Gefühl, als Sie Ihre erste Brille aufsetzten. Im ersten Augenblick spüren Sie die Brille sehr bewusst und haben vielleicht sogar den Drang, die den Fremdkörper sofort wieder vom Gesicht zu entfernen. Schon nach kurzer Zeit gewöhnen Sie sich jedoch an das Objekt vor Ihrem Gesicht, bis Sie es schließlich nicht einmal mehr wahrnehmen. Genauso verhält es sich auch mit Schwimmbrillen: Im ersten Moment ist das Gefühl ungewohnt und unangenehm, doch wenn Sie die Schwimmbrille weiterhin auflassen verschwindet diese Wahrnehmung.

Moderne Schwimmbrillen sind übrigens oft beschichtet, um zu verhindern, dass die Innenseite beschlägt und sich Ihre Sicht trübt.

Welche Arten von Schwimmbrillen gibt es?

Schwimmbrillen unterscheiden sich eher im Detail voneinander, als dass sie sich in verschiedene Typen einteilen lassen. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle darauf beschränken, Merkmale aufzuführen, anstatt zu versuchen, künstlich Typen daraus abzuleiten.

Unterscheidung nach Art der Dichtung

Die Dichtung der Schwimmbrille umgibt deren Gläser und sorgt dafür, dass kein Wasser zwischen Augenhöhle und Schwimmbrille gelangen kann. Als Materialien kommen vorwiegend (Schaum-)Kunststoffe und Silikon in Frage. Manche Kunststoff-Dichtungen sind sehr nachgiebig und mit dem Schaumstoff einer weichen Matratze vergleichbar; Dichtungen aus Silikon weisen oft eine kompakte Textur auf, die an breite Gummiringe oder Silikon-Backformen erinnert.

Eine Ausnahme bilden Schwedenbrillen, die keine Dichtung besitzen. Da diese Brillen innerhalb der Augenhöhle aufsetzen, können Sie zu erhöhtem Druck auf das Auge führen.

Größe der Gläser

Die Größe der Brillengläser variiert. Größere Schwimmbrillengläser bieten Ihnen einen besseren Rundum-Blick und machen peripheres Sehen möglich. Mit größeren Gläsern können Sie darüber hinaus zur Seite sehen, ohne den Kopf drehen zu müssen. Kinderschwimmbrillen und Freizeitbrillen gehören oft zu dieser Gruppe von Sehhilfen, aber auch Triathlonbrillen: Eine gute Orientierung steht hierbei im Vordergrund, während zeitliche Unterschiede im Sekundenbereich kaum eine Rolle spielen.

Kleine und schmale Schwimmbrillengläser bieten dem Wasser geringeren Widerstand, schränken aber das Sichtfeld ein. Wenn Sie Ihre Schwimmbrille zum Training und für Wettkämpfe tragen, ist eine solche Brille vollkommen ausreichend.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfiehlt mittlerweile Schwimmbrillen, die nicht zu klein sind und mindestens auf den Knochenwölbungen um die Augen herum aufsitzen, statt in den Augenhöhlen dich am Auge zu liegen. Der Grund dafür sind potenzielle Schäden, die sich als Folge des erhöhten Drucks manifestieren.

Kritisch scheinen vor allem sehr fest angezogene Schwimmbrillen zu sein. Wenn Sie dennoch zu einer kleinen Schwimmbrille greifen möchten, sollten Sie damit auf keinen Fall tauchen. Eine DLRG-Empfehlung von 2006 geht davon aus, dass eine Tiefe von 60 cm als sicher gelten darf. Andere Quellen geben 2 m als Maximum an. Im Zweifelsfall sollten Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit jedoch an die konservativere Empfehlung halten.

So haben wir die Schwimmbrillen getestet

So haben wir die Schwimmbrillen getestet

Welche Eigenschaften muss eine Schwimmbrille unbedingt aufweisen? Letztlich entscheidet darüber der Träger. Wir haben deshalb einige Kriterien ausgewählt, die wir für nennenswert halten und die Ihnen dabei helfen können, die richtige Schwimmbrille für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Art der Schwimmbrille

Schwimmbrille ist nicht gleich Schwimmbrille. Unterschiedlich große Sichtfenster und andere Merkmale wirken sich sowohl auf den Komfort als auch auf die Funktionalität der Unterwasser-Sehhilfe aus. Gibt es eine Schwimmbrille, die besser ist als alle anderen? Grundsätzlich nicht. Schwedenbrillen sind bei (Semi-)Profis sehr beliebt, aber bei Weitem nicht alle Wettkampf-Schwimmer greifen auf sie zurück.

Schwimmbrille von DoYourSwimmingEntscheidend ist vor allem die richtige Schwimmbrille für Ihre Bedürfnisse zu finden. Menschen unterscheiden sich in ihrer Kopfform und der Wölbung des Gesichts. Eine Schwedenbrille muss einerseits besonders gut zur Knochenwölbung passen und darf sich nicht in die Haut eingraben – sie darf andererseits jedoch nicht zu locker sitzen.

Anfänger und Hobby-Schwimmer empfinden die Schwedenbrille oft als zu hart und scheuen vor der ungeschützten Kante der Schwimmbrille zurück. Viele Hersteller machen Ihnen die Orientierung leicht und geben entweder im Produktnamen oder in der Beschreibung des Artikels einen Hinweis darauf, zu welcher Zielgruppe eine bestimmte Schwimmbrille am besten passt. Wettkampf-, Trainings- und Freizeitschwimmbrillen stellen dabei grobe Kategorien dar, die Sie in dieser oder leicht abgewandelter Form oft antreffen.

Silikon und (Schaum-)Kunststoffe, aus denen oft die Dichtung von Schwimmbrillen besteht, fühlen sich auf der Haut unterschiedlich an. Die Zusammensetzung und Verarbeitung des Materials beeinflussen seine Textur; durch Chlor, Sonne und mechanische Beanspruchung kann die Elastizität der verwendeten Stoffe im Laufe der Zeit nachlassen. Sprödes Material ist nicht nur härter und unangenehmer auf der Haut zu tragen, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für Risse und damit undichte Stellen.

Anti-Beschlag-Beschichtung

Viele Schwimmbrillen verfügen über eine Beschichtung auf der Innenseite der Gläser; sie sorgt dafür, dass die Brille nicht von innen beschlägt (Anti-Fog- oder Anti-Beschlag-Beschichtung).

Die Beschichtung trägt zu einer besseren Sicht bei und erlauben es Ihnen, ungestört Ihre Bahnen zu ziehen und dabei Markierungen am Boden und eventuelle Hindernisse optimal wahrzunehmen.

Anti-Reflex-Beschichtung/Entspiegelung

Entspiegelte Gläser sind bei Schwimmbrillen nicht sehr verbreitet – bei normalen Brillen, die der Korrektur einer Sehschwäche dienen, gehören sie jedoch mittlerweile schon zum Standard. Die Brillengläser erhalten zu diesem Zweck eine zusätzliche Beschichtung, welche die reflektiven Eigenschaften der Oberfläche verändert. Statt das Licht abgeschwächt zurückzuwerfen (und dadurch Spiegelungen auf den Gläsern hervorzurufen), schwächt die mikrotechnologische Schicht die Reflexion ab.

Schwimmbrille von LimuwaDie Anti-Reflex-Beschichtung ist wie die Anti-Beschlag-Beschichtung sehr empfindlich gegenüber Berührungen: Sie sollten beschichtete Schwimmbrillen deshalb nicht mit einem groben Handtuch abtrocknen. Selbst feine Mikrofasertücher können die Beschichtung abreiben und dadurch den Effekt zunichte machen. Die Schwimmbrille wird dadurch zwar nicht vollkommen unbrauchbar – sofern keine anderen Schäden vorliegen –, aber die Entspiegelung ist dann dahin.

UV-Schutz

Schwimmbrillen mit UV-Schutz filtern das UV-Licht und schwächen dadurch die Strahlenmenge ab, die das menschliche Auge erreicht. In geschlossenen Hallenbädern benötigen Sie in der Regel keinen UV-Schutz, da Ihre Augen dort in der Regel nicht übermäßig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind; doch in Freibädern ermöglicht der zusätzliche UV-Filter Ihnen sowohl eine bessere Sicht als auch einen augenfreundlichen Blendschutz. Hersteller geben die Stärke des UV-Schutzes in Prozent an.

Tönung

Bunte Gläser sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern wirken sich auch auf die Farb- und Kontrastwahrnehmung aus. Die meisten Schwimmbrillen verfügen über klare Gläser ohne Tönung, die das Licht nicht filtert, sondern wie gewohnt an die Netzhaut weitergibt. Getönte Schwimmbrillen können je nach Farbe die Sicht unter blendenden oder schummrigen Lichtverhältnissen verbessern. Beim ersten Tragen wirken getönte Gläser oft befremdlich, erweisen sich nach Eingewöhnung jedoch oft als sehr nützlich.

Zwingend erforderlich ist eine Tönung allerdings nicht; sie macht aus der Schwimmbrille keine Sonnenbrille und filtert nicht zwingend UV-Licht. Dazu benötigt die Schwimmbrille einen speziellen UV-Schutz.

Worauf muss ich beim Kauf einer Schwimmbrille achten?

Worauf muss ich beim Kauf einer Schwimmbrille achten?

Beim Kauf einer Schwimmbrille gilt es verschiedene Überlegungen zu berücksichtigen. Ihre individuellen Vorlieben spielen dabei ebenso eine Rolle wie technische und materielle Aspekte. Nachdem Sie unsere Anregungen gelesen haben, können Sie sich eine eigene Liste erstellen und selbst zusammenfassen, was für Sie persönlich wichtig ist und welche Punkte Sie noch ergänzen möchten.

Schwimmbrille oder Tauchmaske? Und: Welche Art von Schwimmbrille?

Bevor Sie eine Schwimmbrille kaufen, sollten Sie sich den gewünschten Einsatzbereich vergegenwärtigen. Suchen Sie eine Brille, mit der Sie im Schwimmbad Bahnen ziehen können oder die Ihrem Kind beim Schwimmenlernen die Scheu vor dem Eintauchen des Kopfes nehmen soll? Dann suchen Sie vermutlich eine klassische Schwimmbrille.

Schwimmbrille von Everest FitnessSchwimmbrillen für Kinder weisen eine große Bandbreite von Modellen, Farben und Formen auf. Achten Sie bei der Auswahl einer Kinder-Schwimmbrille deshalb vor allem auf die angegebene Größe. Oft sind die Gläser bei dieser Art von Brillen etwas größer und nicht ganz so stromlinienförmig – dafür sind sie für Kinder in der Regel leichter zu handhaben. Bei der Entscheidung für ein Design empfehlen wir Ihnen, die Vorlieben Ihres Kindes zu berücksichtigen: Lieblingsfarbe und aufgedruckte Figuren, die Ihr Kind mag, erhöhen in der Regel die Akzeptanz für die Schwimmbrille.

Wettkampf-Schwimmbrillen sind im Gegensatz dazu besonders gut an die Kopfform angepasst. Hersteller bemühen sich beim Design dieser Schwimmbrillen vor allem um einen geringen Widerstand im Wasser: Je größer der Widerstand, desto stärker bremst eine Form die Bewegung im Wasser – und desto langsamer bewegt der Schwimmer bzw. die Schwimmerin sich vorwärts.

Tauchmasken eignen sich nicht zum Schwimmen, sondern nur zum Tauchen. Beim Schwimmen führen sie zu entscheidenden Nachteilen, zum Beispiel dadurch, dass die Nase nicht zum Atmen frei ist. Darüber hinaus sind Tauchmasken starrer und erlauben nicht ganz so dynamische Bewegungen wie Schwimmbrillen.

Wenn Sie sowohl eine Brille zum Tauchen als auch eine Brille zum Schwimmen suchen, sollten Sie deshalb zwei verschiedene Brillen auswählen; andernfalls sparen Sie eindeutig an der falschen Stelle und gefährden im schlimmsten Fall Ihre Sicherheit. Schwimmbrillen eignen sich lediglich für eine Tiefe von maximal 2 m, da sich sonst ein Unterdruck bildet, der möglicherweise die Blutgefäße im Auge platzen lässt und sogar zur Netzhautablösung führen kann.

Schwimmbrillen mit Stärke für BrillenträgerInnen

Wer im Alltag auf eine Brille mit Sehstärke angewiesen ist, hat im Schwimmbad schon manches Mal geflucht und bedauert, beim Schwimmen keine Brille tragen zu können. Einige BrillenträgerInnen behelfen sich eher schlecht als Recht damit, die Brille aufzulassen und beim Brustschwimmen den Kopf über Wasser zu halten – wovon wir Ihnen allerdings eindeutig abraten müssen.

Eine solche Körperhaltung ist nicht nur äußerst suboptimal für die Vorwärtsbewegung, sondern kann sogar zu Verletzungen am Rücken führen, vor allem an der Halswirbelsäule. Wenn Sie den Kopf beim Brustschwimmen über Wasser halten, zwingen Sie Ihren Körper in eine ungünstige Position und setzen unter anderem Ihre Bandscheiben unnötiger Belastung aus.

Da Schwimmen für sich genommen eigentlich einen sehr gelenkschonenden Sport darstellt, ist dieser Umstand doppelt ärgerlich.

Zum Glück gibt es spezielle Schwimmbrillen mit Stärke, die an die jeweilige Sehschwäche des Trägers angepasst ist. Die richtige Berechnung können zum Beispiel AugenärztInnen und OptikerInnen durchführen. Wenn Ihre letzte Messung der Sehstärke noch nicht zu lange zurückliegt, können Sie die Angaben auch Ihrem aktuellen Brillenpass entnehmen, der die verschiedenen Aspekte der Sehschwäche festhält.

Wenn Sie zwar im Alltag auf eine Brille zur Korrektur Ihrer Sehschwäche angewiesen sind, die praktische Einschränkung jedoch relativ gering ist, können Sie auch ausprobieren, ob Sie ohne eine solche spezielle Schwimmbrille zurechtkommen. Die Notwendigkeit einer Schwimmbrille mit Stärke hängt jedoch nicht nur von der Dioptrie-zahl ab. Manche Personen reagieren mit besonders starker Unsicherheit, wenn sie auf ihre Brille verzichten müssen – obwohl sie eigentlich keine besonders stark ausgeprägte Sehschwäche haben.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Welcher Hersteller von Schwimmbrillen ist besonders beliebt? Wer liefert die beste Qualität? Und welche Marke bietet das optimale Preis-Leistung-Verhältnis? Je nach Fokus, den Sie setzen, kann die Frage nach den führenden Herstellern unterschiedliche Antworten liefern.

Im Folgenden stellen wir Ihnen deshalb nur eine Auswahl von Herstellern vor, über die wir in unserem Schwimmbrillen-Vergleich immer wieder stolperten. Beachten Sie bei den Kurz-Porträts jedoch, dass diese Auswahl nicht die einzigen guten Marken abbildet, sondern auch darüber hinaus viele qualitativ anspruchsvolle und preisgünstige Produzenten existieren.

Die Firma Aqua Sphere stellt seit 1997 Schwimmartikel für Erwachsene und Kinder her. Zur Produktpalette des Unternehmens gehören Artikel für Triathleten, Wettkampf- und Freizeit-Schwimmer. Die Marke Aqua Lung gehört ebenfalls zur ursprünglich italienischen Firma.
Arena gehört zu den führenden Herstellern von Sport- und Fitnessartikeln. Trotz des Unternehmensnamens, der an ernsthafte Wettkämpfe und hartes Training erinnert, produziert die Firma auch Bade- und Spaßartikel für Jung und Alt.

Neben Schwimmbrillen widmet sich Arena seit 1973 der Entwicklung und Herstellung von Schwimmhilfen, Bademode (einschließlich High-Performance-Schwimmanzüge mit eigens entwickelter Technologie), Badekappen und -schuhe sowie zahlreiche andere Wassersportartikel.

Beco produziert verschiedene Sportartikel mit Bezug zum Wassersport. Zum Angebot des Unternehmens gehören sowohl Artikel für anspruchsvolle Sportler und Sportlerinnen als auch Produkte für Freizeitschimmer. Mit Schwimmhilfen wie Schwimmflügeln für Kinder bleiben auch die Jüngsten nicht außen vor.
Seit 1914 stellt Speedo Schwimmartikel her und deckt ein breites Spektrum an Wassersport-Equipment ab. Hobby-Schwimmer und Anfänger finden im Katalog des internationalen Unternehmens ebenso ihre Sportausstattung wie (Semi-)Profis und andere Schwimmer mit hohem Anspruch. Von Schwimmflügeln für Kinder bis zu Schwedenbrillen lässt Speedo kaum eine Lücke offen, wenn es um die Ausstattung zum Schwimmen geht.
Im Bereich Schwimmbrillen liefern Tyr verschiedene Modelle, zum Teil auch mit speziellen Merkmalen wie polarisierten Gläsern. Darüber hinaus stellt das Unternehmen Bademode her; neben einfacheren Artikel gehören dabei auch Wetsuits zum Angebot von Tyr, die preislich zum Teil im dreistelligen Bereich liegen.

Weitere Hersteller und Marken:

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Schwimmbrille am besten?

Schwimmbrillen finden Sie sowohl im stationären Fachhandel als auch im Online-Handel. Beide Möglichkeiten bieten jeweils Vor- und Nachteile, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten.

Beim Kauf im Geschäft vor Ort können Sie die Schwimmbrille im Idealfall anprobieren, bevor Sie sie kaufen. Allerdings sehen nicht alle Verkäufer es gerne, wenn Sie eine Brille aus der Verpackung nehmen. Sie sollten deshalb in jedem Fall vorher Fragen, ob der Händler mit einer Anprobe einverstanden ist. Gut sortierte Fachgeschäfte – besonders solche, die sich ganz auf den Wassersport spezialisiert haben – haben gelegentlich eine Ausstellung verschiedener Modelle, sodass Sie die Schwimmbrillen nicht nur anhand von Produktbeschreibung und durch die Verpackung hindurch begutachten müssen, sondern den Artikel auch anfassen und von allen Seiten ansehen können.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Schwimmbrille am besten?Diese Option gibt es allerdings nicht immer. Infolgedessen unterscheidet sich der Kauf im Fachgeschäft oft nicht signifikant vom Kauf im Internet. Wenn Sie Ihre Schwimmbrille in einem Geschäft an Ihrem Wohnort erwerben, sollten Sie ausreichend Zeit einplanen. Unter Umständen finden Sie nicht gleich im ersten Laden, wonach Sie suchen. Wenn Sie sich eine Liste mit Ihren individuellen Kaufkriterien zusammengestellt haben, sollten Sie sich jedoch nicht unter Druck setzen (lassen) und keine faulen Kompromisse eingehen. Wenn Sie zum Beispiel eine Schwimmbrille mit UV-Schutz suchen und im Fachgeschäft keine solche finden, wäre eine Brille ohne UV-Schutz keine gute Wahl – immerhin hatten Sie Ihre Gründe für die Entscheidung.

Im Internet ist es nahezu unmöglich, etwas nicht zu finden, sofern es existiert. Wenn Sie nicht auf einen bestimmten Händler festgelegt sind, sondern flexibel und je nach aktueller Situation entscheiden, können Sie darüber hinaus oft von besonders günstigen Angeboten profitieren ohne Abstriche in puncto Qualität hinnehmen zu müssen.

Wenn Sie Ihre Schwimmbrille online kaufen, achten Sie auch auf Bewertungen und Rezensionen von anderen Kunden, die viele Plattformen neben den üblichen Produktinformationen anzeigen. Darin finden Sie oft wertvolle Informationen darüber, wie die Größe der Schwimmbrille ausfällt, wie zuverlässig die Lieferung der Ware erfolgte und als wie kundenfreundlich Händler und Hersteller sich erwiesen.

Wissenswertes und Ratgeber zum Thema Schwimmbrillen

Wissenswertes und Ratgeber

Immer wieder verblüffen uns Historiker mit ihren Entdeckungen. Die Wurzeln vieler Technologien, die wir für moderne Handwerkskunst halten, reichen weiter zurück als geahnt – die Schwimmbrille bildet dabei keine Ausnahme. Schon im 14. Jahrhundert existierten Vorläufer der heutigen Schwimmbrillen. Spezialanfertigungen, Tönung und UV-Schutz waren damals natürlich noch unbekannt. Details zu diesen Themen und andere wissenswerte Infos verraten wir Ihnen in diesem Abschnitt ebenso wie alles, was Sie über Kinderschwimmbrillen wissen müssen, und was Sie tun können, wenn die Schwimmbrille beschlägt.

Die Geschichte der Schwimmbrille

Die Anfänge der Schwimmbrille reichen bis ins Mittelalter zurück. Schon im 14. Jahrhundert kannten die Perser einen Vorläufer des heutigen Augenschutzes. Als Rohstoff diente dabei der Panzer von Schildkröten, dessen Platten vielfältige Verwendungsformen fanden. Allerdings variiert die Beschaffenheit des Panzers je nach Schildkrötenart. Das Ausgangsmaterial für die Schwimmbrillen lieferten Suppenschildkröten sowie echte und unechte Karettschildkröten, wobei die Panzerschuppen der Karettschildkröten einen besonders feinen Schliff zuließen.

Die Mittelmeerbewohner stellten aus Schildpatt auch Schmuck und andere Ziergegenstände her. Für ihre einfachen Schwimmbrillen schliffen die Perser das Material sehr sorgfältig und erhielten dadurch filigrane Brillen. Diese einfachen Schwimmbrillen erfüllten damals jedoch noch einen sehr alltagsnahen Zweck: Mit ihrer Hilfe konnten Küstenbewohner nach Muscheln, Fischen und Perlen tauchen, die sie entweder für ihre eigene Ernährung nutzten oder verkauften.

Im selben Zeitraum entwarf Marianus Jacobus auch den ersten Tauchanzug mit Helm, der den Taucher über einen langen Schlauch mit Luft versorgte. Gewichte halfen beim Absinken auf den Meeresgrund. Bekannter als Jacobus‘ Entwurf ist jedoch der Einfall von Leonardo da Vinci. Der berühmte Künstler, Gelehrte und Erfinder beschrieb Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts einen gleichartigen Tauchanzug.

Trotz dieser technischen Entwicklungen, die für die damalige Zeit sehr beeindruckend waren, setzte sich der Fortschritt nicht endgültig durch. Die meisten Taucher, die sich mit dem Sammeln von Meeresfrüchten und anderen Wasserschätzen den Lebensunterhalt verdienten, mussten ohne Luftversorgung und Schwimm- bzw. Tauchbrille auskommen.

Die moderne Schwimmbrille, wie wir sie heute kennen, ist eine Erfindung der 1960er Jahre und veränderte den Schwimmsport maßgeblich. Augenreizungen und -erkrankungen nahmen deutlich ab und die mechanische Reizung des Auges durch den Wasserstrom, der beim Schwimmen ins Auge strudelt, blieb aus. Seitdem können sich Schwimmerinnen und Schwimmer ganz auf das konzentrieren, was zählt: das eigentliche Schwimmen.

Nicht nur potenzielle Folgeschäden von Bakterien, Schwebstoffen, Chlor, Salz oder anderen Stoffen, die im Wasser vorkommen und beim Schwimmen ohne Augenschutz in Kontakt mit dem Sehorgan kommen, lassen sich durch die Schwimmbrille vermeiden: Die zusätzliche Reizung durch den Wasserstrom stellt eine Ablenkung dar, die Aufmerksamkeitskapazitäten von anderen Aufgaben abzieht.

Seit ihrer endgültigen Markteinführung in den 1960er Jahren haben kluge Köpfe die Schwimmbrille weiterentwickelt. Heute können Freizeit- und Profischwimmer zwischen einer so großen Vielfalt auswählen, dass die Entscheidung schwer fällt. Die Verbesserung der Dichtung und ein stromlinienförmiges Design, das dem Wasser weniger Widerstand bietet, stellten dabei wichtige Weiterentwicklungen dar.

Andere Verbesserungen, wie UV-Schutz, Tönungen und Beschichtungen wirken auf den ersten Blick vielleicht nicht sehr beeindruckend, bedeuten langfristig jedoch einen Unterschied für Sicherheit und Geschwindigkeit in einem Sport, in dem Sportlerinnen und Sportler oft um Zehntel-Sekunden kämpfen.

Schwimmbrille von Sportastisch

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Schwimmbrille

Warum sehen wir ohne Schwimmbrille unter Wasser alles verschwommen?

Wenn Sie ohne Schwimmbrille unter Wasser die Augen öffnen, können Sie keine klaren Konturen wahrnehmen. Stattdessen sehen Sie alles verschwommen. Die Erklärung für dieses Phänomen liefert uns die Physik, genau gesagt: die Optik. Unser Auge ist darauf kalibriert, Licht im Medium Luft wahrzunehmen. Wasser verhält sich allerdings anders als Luft, wenn es um den Transport der Wellen geht. Das menschliche Auge ist ohne Hilfsmittel unter Wasser gewissermaßen weitsichtig.

Die unterschiedliche Brechung des Lichts im Wasser und in der Luft können Sie beobachten, wenn Sie einen Löffel in ein Wasserglas stellen, sodass der Stiel aus dem Wasser ragt. Von außen betrachtet sieht es nun so aus als würde der Löffel einen Knick aufweisen.

Entscheidend ist dabei der Wechsel des Lichts vom Umgebungsmedium zur Hornhaut. Wenn Sie eine Schwimmbrille tragen, sind Sie zwar auch von Wasser umgeben – aber an der kritischen Übergangsstelle (unmittelbar vor Ihrer Hornhaut) befindet sich Luft, wodurch die unterschiedliche Lichtbrechung des Wassers keine Rolle mehr spielt.

Welchen Effekt haben getönte Schwimmbrillen?

Getönte Schwimmbrillen sind nicht nur ein modischer Blickfang, sondern erfüllen einen praktischen Zweck: Sie filtern die einfallende Strahlung und lassen nur Licht mit bestimmter Wellenlänge durch. Der Farbfilter verändert nicht nur, welche Farben Sie wahrnehmen, sondern wirkt sich auch auf die visuelle Verarbeitung von Kontrast aus.

Schwimmbrillen ohne Tönung sind für Lichtverhältnisse geeignet, die keine besondere Behandlung notwendig machen. Bei schlechter Beleuchtung kann ein getöntes Sichtfenster Ihnen sogar die Sicht beeinträchtigen. Gläser mit grauer Tönung (Smoke oder Rauchglas) mildern alle Farben gleichermaßen ab, während blau getönte Schwimmbrillen selektiv wirken und besonders blendende Strahlung abschwächen. Darüber hinaus verändert eine blaue Tönung die Wahrnehmung von Kontrasten: Sie erscheinen verstärkt.

Violette Schwimmbrillengläser verbessern ebenfalls die Kontrastwahrnehmung, vor allem in grünlicher und bläulicher Umgebung; damit ist dieser Typ besonders gut für den Einsatz im Schwimmbad geeignet. Schwimmbrillen mit Orange-Tönung eignen sich hingegen für schwächeres Umgebungslicht.

Die Tönung der Schwimmbrille ist unabhängig vom UV-Schutz; beides dürfen Sie nicht miteinander verwechseln. Ultraviolettes Licht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar.

Kinderschwimmbrillen

Kinderschwimmbrillen sind im Vergleich zu Modellen für Erwachsene oft größer. Dafür gibt es verschiedene Gründe; ein wichtiger Faktor ist das motorische Geschick von Kindern. Die kleinen Schwimmanfänger müssen sich erst an die Handhabung der Schwimmbrille gewöhnen und sind sich der möglichen Konsequenzen ihres Handelns nicht vollständig bewusst: Kinder rechnen in der Regel nicht mit ernsthaften Verletzungen infolge falscher Handhabung von Gegenständen und verfügen nicht über dieselbe Voraussicht, zu der Erwachsene in der Lage sind.

In Kombination mit motorischen Fähigkeiten, die noch nicht voll entwickelt sind, entsteht auf diese Art und Weise ein Gemisch aus Sorglosigkeit, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und mangelhafter tatsächlicher Fähigkeit. Der Satz „Ich kann das alleine!“ hat schon so manche Eltern das Schrecken gelehrt. Eine größere Schwimmbrille mit stabiler Dichtung können Kinder (ggf. mit Unterstützung) leichter handhaben als feingliedrige Objekte

Kinderschwimmbrillen fallen im Verhältnis zum Gesicht jedoch noch aus einem anderen Grund größer aus: Der Druck auf die Augen ist bei kleinen Schwimmbrillen größer. Kinderschwimmbrillen sollten deshalb außen auf der Knochenwölbung um die Augenhöhle herum aufliegen. Eine Expertengruppe unterzog sich für die DLRG einem Selbstversuch: Mit verschiedenen Schwimmbrillen tauchten Sie, um anschließend die Wirkung auf die Augen zu messen. Kleine Schwimmbrillen ohne Dichtung (Schwedenbrille) führten dabei zu höherem Druck auf die Augen und die darin enthaltenen Blutgefäße.

Zu hoher Druck, wie er zum Beispiel beim Tauchen mit einer Schwimmbrille entsteht, kann im schlimmsten Fall zu einem Barotrauma mit Ablösen der Netzhaut führen. Auch ein Gefäßstau in den Augen bzw. das Platzen von Blutgefäßen ist möglich.

Bei Kindern sollten Sie deshalb besonders darauf achten, dass sie ihre Schwimmbrille nicht zum Tauchen benutzen: Je größer die Wassertiefe, desto höher der Druck – das gilt übrigens auch für Erwachsene.

Kinder scheuen vor dem unangenehmen Druck auf die Augen oft intuitiv zurück – weshalb sie entsprechende Beschwerden Ihres Kindes unbedingt ernst nehmen sollten. Schwimmbrillen für Kinder stellen keine finanzstarke Anschaffung dar und viele Hersteller bieten qualitativ hochwertige Kinderschwimmbrillen für wenig Geld an. Abgesehen davon: An der Sicherheit und Gesundheit Ihres Kindes wollen Sie in keinem Fall sparen.

Ideal ist es, wenn Sie das richtige Aufsetzen mit Ihrem Kind vorab kurz üben. Viele Kinder verlieren angesichts eines verlockenden Schwimmbeckens vor ihren Augen die Geduld und Aufmerksamkeit für Erklärungen und Demonstrationen – und der Reiz des Neuen lässt Kinder oft auch mit Schwimmbrillen ungeduldig werden.

Zeigen Sie Ihrem Kind deshalb in Ruhe wie es die Brille aufsetzen soll und nehmen Sie sich lieber etwas mehr Zeit.
Tipp: Unserer Erfahrung nach ist es vorteilhaft, das Kind zu Hause oder in der Umkleidekabine die Schwimmbrille zum ersten Mal aufsetzen zu lassen.

Ihr Kind akzeptiert die Schwimmbrille nicht, reagiert jedoch empfindlich auf Chlorwasser und sollte sie deshalb unbedingt tragen? In diesem Fall helfen Ihnen vielleicht folgende Tricks:

  • Berücksichtigen Sie beim Kauf der Kinderschwimmbrille Lieblingsfarbe, aufgedruckte Zeichentrickfiguren u. ä.
  • Beziehen Sie Ihr Kind in die Entscheidung ein: Stöbern Sie gemeinsam im Online-Katalog eines großen Anbieters!
  • Atmen Sie tief durch und erklären Sie noch einmal ruhig und kindgerecht, warum die Schwimmbrille notwendig ist.
  • Gehen Sie mit guten Beispiel voran: Tragen Sie selbst eine Schwimmbrille.

UV-Schutz erklärt

Was bedeutet eigentlich UV-Schutz bei Schwimmbrillen – und wofür steht die Prozentzahl, die Hersteller für ihre Modelle angeben? Die Abkürzung UV steht für ultraviolett und bezeichnet einen bestimmten Bereich des Lichtspektrums: UV-Licht besitzt eine Wellenlänge zwischen 10 und 380 nm und ist für uns Menschen nicht sichtbar. Die Physik unterteilt das UV-Licht in verschiedene Kategorien:

  • nahes UV-Licht: 315–380 nm
  • mittleres UV-Licht: 280–315 nm
  • fernes UV-Licht: 200–280 nm
  • Vakuum-UV-Licht: 100–200 nm
  • extremes UV-Licht: 10–121 nm

Nahes und mittleres UV-Licht kennen Sie auch als UV-A und UV-B-Licht von den Angaben zum Lichtschutzfaktor in Sonnencreme. Licht dieser Wellenlänge kommt auch in der natürlichen Sonnenstrahlung vor und kann auf der Haut nicht nur Sonnenbrand verursachen, sondern auch das Erbgut in den Zellen schädigen und dadurch Mutationen hervorrufen.

Ultraviolettes Licht fügt dem Auge Schaden zu, wenn es sehr intensiv und/oder direkt darauf einwirkt. Der Vorgang kann die Hornhaut des Auges dauerhaft trüben und Bindehautreizungen oder -entzündungen hervorrufen, die ihrerseits in weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen resultieren können. UV-Exposition erhöht darüber hinaus das Risiko für Makuladegeneration.

Aus diesem Grund ist der Schutz des Auges vor UV-Licht äußerst wichtig. Beim Schwimmen im Hallenbad sind Sie nur einer sehr geringen ultravioletten Strahlung ausgesetzt – vor allem in Schwimmbädern, die keine großen Panorama-Fenster oder Glaswände besitzen.

Im Freibad sowie in anderen Gewässern unter freiem Himmel ist eine Schwimmbrille mit UV-Schutz allerdings sehr sinnvoll. Bei schwierigen Lichtverhältnissen kann eine getönte Schwimmbrille weiterhelfen: Je nach Tönung des Sichtfensters filtern diese Schwimmbrillen das Licht und ermöglichen Ihnen dadurch eine bessere Orientierung. Blaue Gläser verstärken beispielsweise den Kontrast und schwächen blendendes Licht ab. (Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie unter dem Punkt „Welchen Effekt haben getönte Schwimmbrillen?“.) Die Tönung der Schwimmbrille ist übrigens unabhängig vom UV-Schutz – das gilt auch für die normale Sonnenbrille, die Sie auf dem Trockenen tragen.

Hersteller von Schwimmbrillen geben den UV-Schutz als Prozentzahl an, die Auskunft über den Anteil des herausgefilterten UV-Lichts gibt. Ein UV-Schutz von 100 % bietet die höchste Sicherheit gegen die schädliche Strahlung.

Schwimmbrille beschlägt: Das können Sie tun

Schwimmbrille beschlägt: Das können Sie tun

Wenn die Schwimmbrille von innen beschlägt, kann der Nebel Ihre Sicht beeinträchtigen. Das ist nicht nur im Wettkampf oder beim Training lästig, sondern auch beim Freizeitschwimmen. Mit einigen einfachen Kniffen lässt sich das beschlagene Sichtfenster jedoch weitestgehend vermeiden.

Die Auswahl der richtigen Schwimmbrille kann das gröbste verhindern. Mit einer Anti-Beschlag- bzw. Anti-Fog-Beschichtung auf der Innenseite der Gläser kann sich der Nebel nicht auf dem Sichtfenster absetzen oder hat es deutlich schwerer. Die Beschichtung dünnt mit zunehmendem Alter der Schwimmbrille jedoch aus. Chlorwasser, Reibung und Kratzer können die Schutzschicht ebenfalls beschädigen. Schon wenn Sie mit dem Finger über die nasse Innenseite der Schwimmbrillengläser reiben, tragen Sie einen Teil der Beschichtung ab.

Eine Schwimmbrille, die ansonsten noch völlig intakt ist, wegwerfen zu müssen, ist sehr ärgerlich. Obwohl Schwimmbrillen an sich nicht sehr teuer sein müssen, kann das ständige Austauschen des Unterwasser-Sichtschutzes langfristig auch einen finanziellen Unterschied ausmachen. Sie besitzen eine Schwimmbrille, die von vornherein keine Beschichtung hatte? In beiden Fällen kann der Spucke-Trick Abhilfe schaffen.

Dazu befeuchten Sie die Innenseite der Gläser mit Speichel und verteilen ihn ggf. noch weiter mit dem Finger, bevor Sie die Schwimmbrille abwaschen. Auf dem Sichtfenster bleibt ein unsichtbarer Film zurück, der eine natürliche Anti-Beschlag-Schicht bildet.

Vielleicht sind Sie auch schon über andere Empfehlungen wie Spülmittel oder Klarspüler gestolpert – bei diesen Hausmitteln müssen Sie allerdings etwas mehr Vorsicht walten lassen. Spülmittel und Klarspüler können (selbst wenn nur geringe Reste zurückbleiben) ins Auge gelangen und es reizen. Der Kontakt von Reinigungsmitteln mit dem Auge kann Brennen, Juckreiz und Rötungen hervorrufen. Darüber hinaus besteht ein Risiko für ernsthafte Schäden am empfindlichen Sehorgan. Wir sind deshalb der Meinung, dass sich derartige Experimente nicht lohnen.

Zahnpasta gehört ebenfalls zum Repertoire mancher Schwimmer, um das Beschlagen der Schwimmbrille zu verhindern. Allerdings halten wir auch diese Lösung für nicht geeignet: Zahnpaste enthält oft sehr feines Granulat, das beim Zähneputzen gute Dienste verrichtet – auf der Schwimmbrille zerstört es jedoch potenziell die Oberfläche oder das, was noch von einer Anti-Fog-Beschichtung übrig ist.

Eine weitere Alternative zum eigenen Speichel sind Anti-Beschlag-Sprays. Mit einem solchen Spray können Sie die Schwimmbrille nachträglich gegen die Entstehung von Nebel am Glas wappnen.

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Brennen Ihnen noch Fragen rund um die Schwimmbrille unter den Nägeln? Dann finden Sie vielleicht in unseren FAQ die Antworten, die Sie suchen.

  1. Worin besteht der Unterschied zwischen Schwimm- und Tauchbrille?
    Eine Schwimmbrille ist ausschließlich für das Schwimmen nahe der Wasseroberfläche gedacht, während eine Tauchbrille bzw. Tauchmaske dabei hinderlich wäre. Allerdings ist die Tauchmaske in der Lage, einen Druckausgleich herbeizuführen und damit einem Barotrauma vorzubeugen (siehe unten).
  2. Kann ich eine Schwimmbrille auch zum Tauchen benutzen oder ist das wirklich gefährlich?
    Eine Schwimmbrille sollten Sie nicht zum Tauchen benutzen – es besteht sonst die Gefahr, dass Sie ein sogenanntes Barotrauma hervorrufen. Bei einem Barotrauma handelt es sich um eine druckbedingte Verletzung, die sich nicht nur im Auge manifestieren kann, sondern auch im Mittelohr, in der Lunge und in allen anderen Körperhöhlen.

    Beim tiefen Tauchen mit einer Schwimmbrille verhält sich die Luft zwischen Brille und Auge anders als das umliegende Wasser: Ein Unterdruck entsteht und schädigt potenziell die Blutgefäße des Auges. Im schlimmsten Fall löst sich die Netzhaut des Auges ab. Um diesen Effekt zu verhindern, gleichen Tauchmasken den Druck in der Brille aus. Sie werden deshalb auch als Druckausgleichsmasken bezeichnet.

  3. Wie tief darf ich mit einer Schwimmbrille tauchen?
    Mit einer Schwimmbrille sollten Sie auf keinen Fall tiefer als 2 Meter tauchen. Im Idealfall nutzen Sie die Schwimmbrille nur zum normalen Schwimmen dicht an der Wasseroberfläche, um kein Risiko einzugehen.
  4. Gibt es spezielle Triathlon-Schwimmbrillen?
    Ein Triathlon stellt besondere Anforderungen an eine Schwimmbrille. Vor allem Langstrecken-Rennen finden in der Regel in offenen Gewässern statt, weshalb auch Ihre Schwimmbrille auf den Wettkampf im Freien abgestimmt sein sollte. Viele Sportler halten vor allem einen UV-Schutz für unentbehrlich. Der UV-Schutz der Schwimmbrille filtert das Licht und schützt Ihre Augen vor Blendung und Überlastung.

    Nicht nur beim Starten und beim Verlassen des Wassers ist das wichtig – auch auf der Strecke selbst wollen Sie mit Sicherheit nicht die Orientierung verlieren oder mit einem Mitsportler zusammenstoßen, weil Sie im blendenden Sonnenlicht nicht genug sehen konnten. Der UV-Schutz schützt darüber hinaus die Netzhaut.

    Triathlon-Schwimmbrillen sind darüber hinaus oft entspiegelt, da die Umgebung deutlich wechselhafter ist als im Schwimmbad. Entspiegelte Schwimmbrillen sorgen für klare Sicht ohne Reflexionen in der Brille, die Sie ablenken oder irritieren.

    Einige Triathleten greifen lieber auf eine Schwimmmaske als auf eine Schwimmbrille zurück. Eine Schwimmmaske ist der Tauchmaske sehr ähnlich, bedeckt aber nicht die Nase und erlaubt dadurch eine korrekte Atmung beim Schwimmen. Befürworter dieses Modells schätzen an der Schwimmmaske, dass sie ein größeres Sichtfeld abdeckt und auf diese Weise peripheres Sehen erleichtert. Zum Tauchen eignet sich eine Schwimmmaske übrigens ebenso wenig wie eine Schwimmbrille, da auch sie keinen Druck angleichen kann.

    Ob für einen Schwimm-Wettkampf oder einen Triathlon: Die Schwimmbrille oder -maske vorab zu testen und im Training einer ausführlichen Probe zu unterziehen ist ein Muss. Dabei können Sie sich an den Augenschutz gewöhnen und feststellen, ob Entspiegelung und UV-Schutz ausreichen.

  5. Wie lange hält eine Schwimmbrille? Kann ich eine alte Schwimmbrille noch benutzen, die ich im Schrank gefunden habe?
    Ein Haltbarkeitsdatum besitzen Schwimmbrillen grundsätzlich nicht. Wenn Sie allerdings eine alte Schwimmbrille bei sich zu Hause finden, sollten Sie diese zunächst gründlich untersuchen. Ist das Material beschädigt? Weist der Kunststoff der Sichtfenster zu viele Kratzer auf? Ist die Dichtung noch in Ordnung und das Gummi am Hinterkopf stabil? Und vor allem: Passt die Schwimmbrille noch?

    Wenn Sie keine Mängel feststellen können, spricht nichts dagegen, die Schwimmbrille im Wasser auszuprobieren und ggf. weiter zu benutzen. Entscheidend ist vor allem, dass Sie die Schwimmbrille in der Zwischenzeit gut gelagert haben.

    Ein hartes Etui schützt vor mechanischen Schäden und UV-Strahlung, die das Material stark beanspruchen kann. Gleichbleibende Zimmertemperatur vermeidet temperaturbedingte Schäden. Achten Sie beim Aufsetzen besonders sorgfältig darauf, dass zum Beispiel das Gummiband am Hinterkopf nicht reißt oder sich seitlich von der Brille löst – sonst kann die Brille leicht gegen das Auge schlagen und verletzt es eventuell.

    Ältere Schwimmbrillen leiden oft unter einem porösen Gummiband, das schnell reißen kann. Derartige Schäden erkennen Sie leicht an Verfärbungen oder Versteifungen des Materials: Wenn Sie das Gummiband in der Hand drehen, gibt es nicht mehr so elastisch nach wie früher. Auch die Verbindungen zwischen Gummi und Brille bzw. Brille und Nasensteg sind anfällig für materialbedingte Schäden. Hier sollten Sie sich ebenfalls gründlich davon überzeugen, ob die alte Schwimmbrille noch in Ordnung ist.

  6. Welche Schwimmbrille eignet sich am besten für Wettkämpfe und Schwimmen auf Zeit?
    Im Wettkampf kommt es nicht nur auf Sekunden an, sondern manchmal auch auf Bruchteile davon. Eine sperrige Schwimmbrille kann wertvolle Zehntel stehlen, die am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden.

    Der Start ist besonders kritisch: Die Brille darf nicht den Widerstand im Wasser über die Maße erhöhen und muss an Ort und Stelle bleiben. Wenn Sie die Schwimmbrille beim Start verlieren, haben Sie einen entscheidenden Nachteil und ziehen sich im schlimmsten Fall auch noch eine Verletzung am Auge zu.

    Eine gute Wettkampf-Brille ist durchaus eine größere Investition wert. Speedo, Arena und viele andere Hersteller führen Schwimmbrillen in ihrem Sortiment, die den besonderen Anforderungen gerecht werden. Neben dem üblichen Design mit Dichtung um die Augengläser existiert ein spezieller Typ von Schwimmbrillen: Die Schwedenbrille.

    Bei der Schwedenbrille handelt es sich um eine Schwimmbrille, die stromlinienförmig am Kopf liegt und ohne Dichtung auskommt. Der harte Rand besteht in der Regel aus Kunststoff – oft mit einer Anti-Fog-Beschichtung auf der Innenseite, damit die Gläser nicht beschlagen. Sie können die Schwedenbrille nicht nur am Gummiband verstellen, das Sie um den Hinterkopf legen, sondern auch den Abstand zwischen den beiden Gläsern variieren.

    Schwimmbrillen für Wettkämpfe und Zeitmessungen müssen vor allem gut sitzen und ihren Zweck erfüllen. Für Wettkämpfe unter freiem Himmel ergibt ein hoher UV-Schutz Sinn, im Hallenbad ist er überflüssig. Entspiegelte Brillen haben oft einen etwas höheren Preis, verbessern jedoch die Sicht. Welche Schwimmbrille die Richtige für Sie ist, testen Sie im Idealfall schon lange bevor es ernst wird im Training.

  7. Kann ich Kontaktlinsen unter einer Schwimmbrille tragen, statt eine Schwimmbrille mit Sehstärke zu kaufen?
    Unter einer Schwimmbrille, die gut sitzt, können Sie prinzipiell auch Kontaktlinsen tragen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie kaum eine Chance haben eine verlorene Kontaktlinse wiederzufinden, falls sie herausfallen sollte.

    Im Schwimmbad beschädigt der Kontakt mit dem Chlorwasser die Linse, in freien Gewässern sollten sie außerdem mit Bakterien und andere Verschmutzungen rechnen. Unter diesen Gesichtspunkten ist es riskant, eine Kontaktlinse wieder einzusetzen, nachdem diese auf der Innenseite mit Wasser in Kontakt gekommen ist. Dies kommt vor allem bei schlecht sitzenden Schwimmbrillen vor – oder geschieht, wenn Sie beim Auf- und Absetzen nicht sorgfältig sind.

  8. Gibt es Risiken oder Nachteile, wenn ich eine Schwimmbrille trage?
    Wir haben Ihnen nun ausführlich berichtet, warum keine Schwimmbrille zu tragen ein Nachteil bei der Orientierung im Wasser ist und sogar Risiken für Ihre Augen birgt. Aber was ist mit dem umgekehrten Fall – gibt es auch Risiken oder Nachteile, die durch die Schwimmbrille erst entstehen?

    Wenn die Schwimmbrille unkontrolliert abrutscht, verletzt sie dabei unter Umständen das Auge. Zum Aufsetzen sollten Sie deshalb immer beide Hände benutzen und die Schwimmbrille erst vor die Augen setzen, bevor Sie das Gummiband über den Hinterkopf ziehen.

    Unser praktischer Tipp: Eine Schwimmbrille sitzt dann besonders gut, wenn Sie die Dichtung mit leichtem Druck auf das Gesicht drücken können und die Schwimmbrille von allein an Ort und Stelle bleibt. Eine Schwimmbrille, die Ihnen tatsächlich passt, können Sie deshalb problemlos auf die vorgesehene Art aufsetzen. Auch beim Absetzen sollten Sie beide Hände zur Hilfe nehmen und darauf achten, dass das Gummiband nicht überspannt. Andernfalls reißt es möglicherweise und/oder schnellt plötzlich zurück – wobei die Brille Ihr Gesicht treffen kann.

    Die Schwimmbrille sollte nicht von allein verrutschen, während Sie Ihre Bahnen ziehen. Auch hier ist ein guter Sitz ausschlaggebend. Im Wasser sollten Sie sich nicht übermäßig ablenken lassen und immer ein Auge auf Ihre Umgebung haben, um Zusammenstöße zu vermeiden und nicht gegen Hindernisse zu prallen. Eine Schwimmbrille ermöglicht Ihnen klare Sicht im Wasser – nutzen Sie diese!

Nützliches Zubehör

Etui

Die Schwimmbrille sollten Sie nie ungeschickt in die Badetasche legen, sondern im Idealfall in einem Etui verstauen. Die Oberfläche der Gläser ist mit einer dünnen Schicht bedeckt, die das Beschlagen der Innenseite unterbindet. Reibung kann dazu führen, dass sich die Beschichtung schneller löst.

Darüber hinaus können Handtuch-Fasern, Badeschlappen und Schwimmsachen den Kunststoff der Schwimmbrille zerkratzten. Für die Stabilität des Materials sind diese Spuren oft nicht weiter dramatisch – sie können jedoch das Sichtfeld geradezu vernebeln, wenn sie sich häufen. Auch einzelne Kratzer auf den Gläsern der Schwimmbrille sind sehr lästig und können die Konzentration ablenken.

Vor allem bei Wettkampf-Schwimmbrillen und beschichteten Gläsern bietet sich eine unflexible, feste Hülle an. Wenn Sie mehrere Schwimmbrillen besitzen, zum Beispiel mit und ohne UV-Schutz, sollten Sie die Schwimmbrillen getrennt voneinander aufbewahren, damit sie nicht aneinanderstoßen.

Anti-Beschlag-Spray

Ein häufiges Ärgernis beim Training oder Plantschen im Schwimmbad: Manche Schwimmbrillen beschlagen von innen sehr schnell. Eine Lösung für dieses Problem sind beschichtete Gläser, die dem Nebel auf der Oberfläche keine Chance geben sollen. Allerdings kann die Anti-Fog-Beschichtung im Laufe der Zeit abschwächen oder sogar ganz verschwinden. Darüber hinaus ist nicht jede Schwimmbrille mit einer solchen Beschichtung ausgestattet.

Die feinen Wassertröpfchen sind nicht nur lästig und irritieren die Sicht, sondern können auch die Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigen. Wettkämpfe und intensive Trainingseinheiten können Sie nicht einfach unterbrechen, um Ihre Schwimmbrille ins Wasser zu tauchen oder den Nebel abzuwischen.

Anti-Beschlag-Sprays finden Sie in der Regel bei denselben Herstellern, die auch Schwimmbrillen anbieten. Mit dem Mittel können Sie den Nebelschutz auffrischen oder auf Schwimmbrillen auftragen, die keine Anti-Beschlag-Eigenschaften aufweisen. Nicht alle Anwender solcher Sprays sind mit dem Ergebnis zufrieden; wir empfehlen Ihnen deshalb, nach Kundenrezensionen Ausschau zu halten.

Achten Sie auch auf die genauen Hinweise in der Instruktion des Herstellers, damit sie beim Auftragen der Schutzschicht alles richtig machen und optimale Ergebnisse erhalten. Ein Anti-Beschlag-Spray auszuprobieren ist vor allem eine gute Option, wenn kleine Tricks wie das Anfeuchten der Schwimmbrille mit Speichel nicht funktionieren.

Ohrenstöpsel

Wer an Schwimmzubehör denkt, landet oft erst nach reiflicher Überlegung bei Ohrenstöpseln – wenn überhaupt. Schwimmer und Schwimmerinnen verschließen die Ohren künstlich von außen, um das Innere des Hörorgans zu schützen: Vor allem das Trommelfell und der Gehörgang sind sehr empfindlich. Die Ohrenstöpsel erfüllen beim Schwimmen gleich mehrere Funktionen:

Ohrenstöpsel dichten das Hörorgan darüber hinaus ab, sodass kein Wasser in den Gehörgang eindringen kann. Dieses Phänomen kennen Sie aus eigener Erfahrung, ob Sie Freizeit- oder WettkampfschwimmerIn sind: Das Wasser kann sich im Ohr regelrecht festsetzen und den Gehörgang verstopfen. Dadurch behindert es vorübergehend die Hörfähigkeit und kann zu unangenehmem Druck auf das Innere des Ohrs führen.

Infektionen und Entzündungen machen das Tragen von Ohrenstöpseln mitunter sogar notwendig, wenn Sie trotz Erkrankung trainieren wollen und ansonsten körperlich fit sind. Trotzdem sollten Sie vorher Ihren Arzt fragen, ob die Ohrenstöpsel im vorliegenden Einzelfall sinnvoll sind und ausreichenden Schutz bieten. Wenn Wasser in den Gehörgang eindringt und nicht abfließt, kann es sogar selbst eine Infektion hervorrufen.

Für Wettkampf-Schwimmer und -Schwimmerinnen sind bestimmte Ohrenstöpsel auch wegen ihrer lärmdämpfenden Wirkung interessant. In einem Sportbecken mit mehreren TeilnehmerInnen, die alle ihr bestes geben, und rufenden ZuschauerInnen auf den Tribünen herrscht oft regelrechtes Schallwellchen-Chaos. Der Lärm kann nicht nur subjektiv unbehaglich sein, sondern auch die Konzentration beeinträchtigen. Einigen SportlerInnen ist vor allem der akustische Unterschied zwischen ein- und auftauchen innerhalb eines Schwimmzugs ein Dorn im Auge – bzw. im Ohr.

Maßgefertigter Spritzschutz und individuell angepasste Ohrenstöpsel versprechen besonders guten Schutz durch bessere Anpassung an den Körper. Allerdings ist dieser Bonus nicht in jedem Fall erforderlich: Bereits einfache Schwimmsport-Ohrenstöpsel aus Silikon erfüllen den Zweck vielfach zur vollsten Zufriedenheit.

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Ohrenstöpsel auf dem Wasser schwimmen; so können Sie sie leichter wiederfinden, wenn die Pfropfen Ihnen nach dem Herausnehmen aus der Hand rutschen.

Nasenklammern (Nose Clips)

Profisportler tragen oft Nasenklammern, um das Wasser aus den Atemwegen fernzuhalten. Manche Trainer betrachten die Clips für manche Schwimmstile als unbedingt notwendig, während andere sie als optional ansehen. Eine Nasenklammer verschließt die Nase, sodass Sie nur noch durch den Mund atmen können. Auf diese Weise kann sowohl beim Startsprung als auch bei den Schwimmzügen kein Wasser in die Nase fließen; vor Spritzwasser sind Sie ebenfalls geschützt. Viele SchwimmerInnen schätzen die Clips vor allem bei der Rollwende als sehr hilfreich ein.

Chlorwasser und Bakterien im Nass können die Schleimhäute der Nase reizen. Darüber hinaus besteht ohne Nasenklammer die Möglichkeit, dass Wasser bis in die Luftröhre und die Lunge vordringt. Geringe Mengen müssen zwar keine große Gefahr für Ihre Gesundheit darstellen, können jedoch Brennen und reflexartigen Husten hervorrufen, der Sie vom Schwimmen abhält oder Ihnen das Vorwärtskommen zumindest erschwert.

Auch andere Wassersportarten wie Synchronschwimmen, Wasserballett und intensive Aquagymnastik greifen mitunter auf Nasenklammern zurück, um derartige Effekte zu vermeiden. Für TriathletInnen, die im Massenstart antreten, sind Nasenklammern ebenfalls eine Überlegung wert. Günstige Nasenklammern finden Sie zum Teil schon für rund 2 Euro pro Stück.

Alternativen zur Schwimmbrille

Tauchbrille, Tauchmaske oder Druckausgleichsmaske: Diese Brillen sind zum richtigen Tauchen gedacht. Sie können die Masken sowohl im Schwimmbad als auch in freien Gewässern tragen – allerdings sollten Sie neben den Baderegeln und ggf. zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen auch immer darauf achten, dass Sie die richtige Tauchbrille für die jeweilige Bestimmung auswählen. Die maximale Tauchtiefe ist dabei besonders entscheidend, da die Tauchmaske sonst den Druck nicht ausreichend ausgleichen kann.

Viele Personen nutzen die Begriffe „Tauch(er)brille“ und „Schwimmbrille“ als Synonyme – dabei handelt es sich genau genommen um zwei völlig unterschiedliche Gegenstände. Die Schwimmbrille sollten Sie tatsächlich ausschließlich zum Schwimmen verwenden, wofür eine Tauchbrille zu klobig und störend wäre.

Die Tauchbrille oder besser: Tauchmaske bedeckt nicht nur die Augenhöhlen, sondern auch die Nase. Außerdem ist sie in der Lage, den Druck auszugleichen und die Körperhöhlen damit vor einem Barotrauma zu schützen.

Vollmasken

Vollmasken sind eine besondere Art von Tauchmasken, die das ganze Gesicht bedecken und damit den Kontakt zwischen Haut und Wasser vollständig umgehen. Wer in kaltem Wasser tauchen möchte, ist deshalb auf eine Vollmaske angewiesen: Die geringe Umgebungstemperatur kann ohne ausreichende Isolierung den Körper sonst innerhalb kurzer Zeit vollkommen auskühlen. Profitaucher, die in industriell genutzten Becken, Häfen oder in verschmutzten Flüssen und Seen arbeiten, nutzen ebenfalls die Vollmaske.

Tauchhelm

Der Tauchhelm geht noch einen Schritt weiter und ist unmittelbar mit einem geschlossenen Tauchanzug verbunden. Über einen Schlauch pumpt ein Gerät an der Wasseroberfläche (zum Beispiel auf einem Boot) Luft in den Helm. Bestimmt haben Sie schon einmal alte Abbildungen von Tauchern mit Helm gesehen. Die geschlossenen Anzug-Helm-Systeme kommen aber auch heute noch zum Einsatz – allerdings mit verbesserter Technik.

Panoramamasken

Für Sportler und Hobby-Taucher ist das schwere Gerät weniger interessant, Panoramamasken hingegen finden Sie gelegentlich bei Unterwasser-Touren im Tourismus. Diese Art von Tauchmasken besitzt nicht nur ein vorderes Sichtfenster, sondern auch seitliche Scheiben, sodass Sie auch ohne den Kopf zu drehen in alle Richtungen sehen können und einen guten Rundumblick bekommen.

Apnoetauchmasken

Apnoetauchmasken sind für TaucherInnen, die ohne zusätzliche Luftversorgung tauchen, d. h. völlig ohne Sauerstoffflasche, Luftschlauch, Schnorchel oder andere Hilfsmittel zur Atmung. Apnoetauchen ist sowohl im Schwimmbad als auch in freien Gewässern wie dem Meer möglich. Die Apnoetauchmaske besitzt im Vergleich zu anderen Tauchmasken ein relativ niedriges Innenvolumen und kann mit weniger Luft einen Druckausgleich erzeugen. Eine Apnoetauchmaske sollten Sie allerdings nicht für große Tiefen verwenden und wie bei allen Tauchmasken darauf achten, für welche Tiefe das jeweilige Modell maximal zugelassen ist.

Weiterführende Links und Quellen

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